Spondylose-Austauschthread

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kittekatz

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Hallo liebe Mitlesenden,

heute wieder ein update. Die metacam-Gabe aller zwei Tage brachte keine Veränderung, wie überhaupt die Schmerzmittelgabe kaum spürbar ist. Das ist aber gar nicht mal negativ gemeint, sondern Uri ist eigentlich .... wie immer. Er geht ja nun jeden Tag für eine Weile in den Garten und ist sehr glücklich damit, glaube ich :) Heute habe ich bemerkt, dass er schon auch etwas flüssiger die
Treppe hinuntergeht - und das, obwohl seit der Schmerzmittelgabe 48 Stunden vergangen sind und das metacam nicht mehr wirken sollte. Das einzige, was sich negativ nicht verändert hat, ist seine starke Berührungsempfindlichkeit am Rücken. Sonst würde man gar nicht merken, dass da was ist. Das ist aber unverändert, ob mit oder ohne Schmerzmittel - kein unterschied.

Deshalb habe ich mich entschlossen, das Intervall weiter zu vergrößern und ihm probehalber mal aller drei Tage eine Dosis zu geben - auch aufgrund des doch schon vorhandenen gesundheitlichen Risikos von Langzeit-Schmerzmittelgaben.

Ich bin immer sehr hin- und hergerissen zwischen "hat er Schmerzen und verbirgt er es nur gut" und "er scheint damit ganz gut zurechtzukommen". Er hat ja auch nie richtig Symptome gezeigt, er ist halt übergewichtig und läuft daher behäbiger und hat sich wenig bewegt, da ist er jetzt schon mehr unterwegs - aus dem einfachen Grund, dass er raus darf.

Also ich werde das jetzt mal mit Argusaugen beobachten, und jede kleine Veränderung hoffentlich bemerken. Er bekommt zusätzlich Zeel, das traumeel habe ich vor zwei Wochen abgesetzt. Was ich gar nicht in ihn hinein bekomme, sind Nahrungsergänzungsmittel. Das nimmt er einfach nicht, und was richtig Wohlschmeckendes war wohl noch nicht dabei.
 

kittekatz

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Ich habe am 5.10. das letzte Mal metacam gegeben, dann kam eine Durchfallepisode von drei Tagen, die ich erst einmal ohne Medikament abwarten wollte und jetzt ist Uri schon 7 Tage ohne Schmerzmittel und ich habe nicht das Gefühl, dass er sich mühsamer bewegt. Die Treppen geht er sogar zügiger hinab als am Beginn der Einnahme. Ich werde das metacam also erst einmal weglassen, bis auf Widerruf versteht sich.

Ich vermute, er hat eine schmerzfreiere Phase, wie das ja bei Spondylose typisch sein soll. Ich werde trotzdem nächstes Jahr mal ein Kontrollröntgen machen lassen,um mir einen Überblick über den Fortschritt der Krankheit zu machen.

Er bekommt weiterhin zeel und ich bin noch auf der Suche nach einem NEM, was er auch frisst. Ich habe hier schon zwei Sachen stehen, die er nicht mag :(

Offen ist das Rausgehen. Er liebt es, rauszugehen, aber ich habe mich noch nicht zu einer Entscheidung bezüglich der Impfung(en) durchringen lassen. Bis dahin geht er kontrolliert raus, ich stehe dabei und gucke, was er macht. Nur zu meiner eigenen Beruhigung, wohlgemerkt :lol: Völlig Banane, ich weiss...

Also insgesamt bin ich im Moment ganz zufrieden mit ihm. Das Übergewichtsproblem haben wir leider noch nicht lösen können, irgendwie komme ich selbst mit stark reduziertem Trockenfutter nicht weiter...
 
weirdo

weirdo

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Goethe und Schiller haben ja beide Spondylose.
Goethe saß gerade vor mir - das ist bereits das zweite Mal, dass das passiert! - und sein Kopf zittere ganz leicht von Links nach Rechts.

Hat jemand von euch Erfahrung damit, inwieweit das mit der Spondylose zusammenhängt?

Ich weiß inzwischen, dass so ein Tremor in anderen Körperbereichen vorkommen kann und auch tut (gibt ein Video dazu auf Youtube von einem Hund, dem die Hinterbeine zittern).
 
dr.markus0815

dr.markus0815

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Hallo,

nachdem Tinka leider letzte Woche ( aus einem anderen Grund ) mit knapp 14J. verstorben ist :cry::cry::cry:, wollte ich wenigstens für Betroffene unsere Langzeiterfahrung mit den Schmerzmitteln posten. Vielleicht hilft es Einigen, die Angst vor langfristiger Schmerzmittelgabe zu nehmen

Wegen Spondylose und Arthrose hatte Tinka 1 Jahr täglich Metacam und danach die letzten 3 Jahre täglich 1 Tablette 6 mg Onsior bekommen. Nach 1 Jahr und an Ihrem letzten Tag hatten wir ein Großes Blutbild anfertigen lassen. Es konnten KEINE negativen Veränderungen aufgrund der Schmerzmittel festgestellt werden.

Metacam hatte Tinka 1x täglich über das Naßfutter bekommen, wurde einwandfrei gefressen.

Onsior als Minitablette wurde wie ein Trofu-Leckerli auch anstandslos genommen.

Metacam hatte scheinbar noch besser gegen die Schmerzen geholfen, allerdings bekam Tinka mittelfristig leichte Magenprobleme und etwas Blut im Kot.

Deshalb waren wir auf Onsior umgestiegen. Wir konnten keine Nebenwirkungen feststellen.

Gruß
Stefan
 
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romulus

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Hallo Stefan, danke für den Bericht, er deckt sich mit meinen Erfahrungen.
Mein 13 jähriger Kater bekommt seit mittlerweile 4 Jahren täglich seine Ration Metacam, halbjährliche Blutuntersuchungen ergaben bisher immer einwandfreie Werte aller Organe und er ist beschwerdefrei, soweit das bei einer fortgeschrittenen Arthrose möglich ist.
 
Trulla-la

Trulla-la

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Danke für diese wichtige Rückmeldung. Sicher für manchen Dosi eine Hilfe.

Und das deine Tinka gehen mußte tut mir sehr leid. Deine Worte klingen als ob du damit doch schon einigermaßen im Reinen bist? ::knuddel
 
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dr.markus0815

dr.markus0815

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Ja, "im Reinen" trifft es ganz gut. Natürlich trauern meine Frau und ich um Tinka. Wenn wir aber mal die letzten Wochen Revue passieren lassen, hatte Tinka schon nochmal deutlich im ganzen abgebaut. Unabhängig von der eingeschränkten Bewegungsfähigkeit war sie schon nochmals ein wenig ruhiger geworden + sie ging fast überhaupt nicht mehr raus.

Anfang Dezember hatte sie plötzlich Symphtome gezeigt, die an einen Epileptischen Anfall erinnern. ( starkes speicheln, umherrennen, leicht schwankender gang ) Waren sofort an dem Sonntag beim Notdienst. Da war schon wieder alles i.O. Und danach zu Hause war auch wieder alles i.O. + bis zum vorletzten Wochenende auch für ihre Verhältnisse alles normal.

Trotzdem hatte ich seit Wochen schon so ein Gefühl, daß es nicht mehr so lange dauern wird, bis Tinka von uns gehen wird.....
----------------------------------------------------------------------

Letzten Samstag haben wir im Tierheim den großen Kratzbaum und die Bettchen gespendet. Nachdem wir in der Woche feststellen mußten, daß es doch ein wenig komisch im Haus ohne Tinka ist, war meine Fau schon ein wenig offen für ein neues Familienmitglied. Aber natürlich nicht sofort.

Im Tierheim haben wir uns dann doch ein wenig umgeschaut und kamen mit einer Pflegerin ins Gespräch. Sie fragte uns, wie denn unsere Wunschkatze aussehen sollte:
darf durchaus ein paar Jahre alt sein, weiblich, darf auch etwas zurückhaltener/scheu sein, falls man ihr einen Gefallen damit tut gerne auch Einzelkatze, evtl. eine Katze die von Besuchern gerne mal übersehen wird

Bei uns in Bad Segeberg war das Katzenhaus erstaunlich leer und nicht wirklich etwas in der beschriebenen Richtung.

Die Pflegerin sagte daraufhin, daß im befreundeten Tierheim in Kiel ( 50 km Entfernung ) eine Katze darauf warten würde, in ein zu Hause wie bei uns zu kommen. Sie wäre seit 2 Monaten dort und liegt den ganzen Tag nur traurig zusammengekringelt im Katzenhäuschen und leidet im Tierheim sehr. Außerdem mag sie keine anderen Katzen. Ist wohl ein "Scheidungsopfer". Frau hat Mann im Haus alleine zurückgelassen. Mann hat die Katze vor die Tür gesetzt und die Nachbarn haben sie wochenlang etwas mit Futter versorgt und dann das Tierheim angerufen. So zumindest die offizielle Version.

Wir sind dann noch am selben Tag nach Kiel gefahren, weil wir neugierig geworden sind. Karla, wie sie dort heißt ca. 6 Jahre alt, schwarz mit weißer Brust, weißen Pfötchen, lag tatsächlich zusammengekringelt im Häuschen und hatte den Kopf zwischen den Pfoten versteckt. Obwohl die Pflegerin uns nicht zu große Hoffnung machte, sind wir in den Raum rein und meine Frau hat Karla ganz vorsichtig die Hand entgegengestreckt. Wider erwarten hat Karla dann ihr Köpfchen in die Hand gedrückt und fing an zu schnurren. Die Pflegerin hat sie dann auf unseren Wunsch vorsichtig rausgeholt und auf den Boden gesetzt. Leicht im Tiefgang ging sie dann aufs Fensterbrett und hat erstmal unter lautem schnurren was gegessen + ließ sich dabei von uns vorsichtig streicheln. Normalerweise läßt sie sich sonst tagsüber gar nicht sehen.

Ja, jetzt hatten wir am Wochenende ein wenig Zeit zum Nachdenken. Und was soll ich sagen - Morgen holen wir "Maja" ab. ::l
Hm, es ist schon ein wenig komisch, so schnell eine Neue ins Haus zu holen. Aber auf der anderen Seite würde es uns traurig machen, wenn wir jetzt, wo wir Maja kennengelernt haben, sie im Tierheim lassen würden.
 

romulus

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Es tut mir sehr Leid, dass Eure Tinka gehen musste - und trotzdem bin ich sehr froh, dass sie ihren Platz Maja vererbt hat, die es wohl bitter nötig hat!
Ich werde nie verstehen, wie jemand seine langjährige Katzenfreundin einfach vor die Tür setzen und sich selbst überlassen kann :evil:

Ich wünsche Euch und Maja alles Glück und freue mich sehr, wieder von Euch zu hören - hoffentlich schon bald!
Alles Gute für morgen!
 
chilli 1

chilli 1

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dr.markus0815

dr.markus0815

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PLZ 23795, ziemlich weit im Norden...
Ja, werde ich zu gegebener Zeit machen.

Paßte nur gerade rein, weil ich auf den Beitrag von Trulla-la antworten wollte. Höre jetzt auch damit auf, geht ja hier schliesslich um das Thema "Spondylose"

Gruß
Stefan
 
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kittekatz

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Hallo, mal wieder ein update von Uri, meinem mittlerweile 13jährigen Sorgenkind.

Uri hat zwischenzeitlich noch weitere Probleme bekommen, bei ihm wurde Anfang des Jahres eine Hyperkalzämie und etwas später ein Megaösophagus festgestellt. Woher die Hyperkalzämie kommt, wissen wir nicht, der Megaösophagus könnte eine Folge der Hyperkalzämie sein. Mittlerweile ist noch eine neue Vermutung hinzugekommen, nämlich, dass die monatelange Metacam-Gabe evtl. etwas damit zu tun hat - zumindestens mit dem Megaösophagus.

Uris Kalzium-Werte hatten sich normalisiert, sind aber jetzt beim Ausschleichen des Cortisons (ich hatte aller zwei Tage 2,5 mg Pred gegeben) wieder angestiegen, jetzt sind wir wieder bei der täglichen Gabe von 2,5 mg.

Aber das nur zur Komplettierung des ganzen Bildes.

Uri konnte ja nun auch kein Metacam mehr bekommen, war aber - was seine Spondylose angeht - in den letzten Monaten unauffällig. Das hatte sicherlich auch mit dem Cortison zu tun. Nun ist es aber so, dass mir in den letzten 2 Wochen auffiel, dass er unsicherer ging. Es betrifft seine Hinterpfoten. Mir scheint, dass es besonders auffällig ist, wenn er gelegen hat. Er strauchelt etwas oder läuft eierig, schert nach links aus. An manchen Tagen merke ich auch, dass er länger Anlauf braucht zum Hochhüpfen und nur noch den Nachtfaltern nachstarrt und nicht mal mehr etwas hinlangen will.
Ich war letzte Woche beim Kalziumwert kontrollieren (da war er eben leider wieder gestigen) und wir sind jetzt seit dem Wochenende wieder bei täglich Cortison. Ich hoffte, das wird auch mit den Beinchen besser, aber irgendwie ist es heute wieder echt auffällig :(

Die Ärztin hat ihn getestet, Beinchen sind durchblutet, Reflexe wohl okay, er läuft rück- und vorwärts, wenn sie ihn hochhebt und auf den Hinterbeinen laufen lässt, das ist wohl alles soweit gut. Es gab ein Röntgen, in der LWS sind zwei dicke Brücken, die Wirbelsäule ist über einen Teil unbeweglich. Inwieweit so etwas die Nerven innerviert, weiß man ja leider bei Spondylose nie. Und damit sind wir beim nächsten Problem.

Uri setzt nicht mehr ins Katzenklo Kot ab. Ich sage das bewusst so explizit, weil er stundenweise im Garten ist und dort natürlich kacken könnte. Allerdings hat er das bis jetzt nie getan und ist immer wie ein Uhrwerk abends aufs Katzenklo zuhause gegangen. Pieseln tut er allerdings neuerdings im Garten. Also seit ein paar Tagen nix Kacka im Klo :(

Ich schreibe das so ausführlich, weil ich mir Sorgen mache, dass es eventuell einen Zusammenhang zwischen den Beschwerden und einem angenommenen (weiß man ja nicht) Kotverhalt geben könnte. Dass er nicht mehr Absetzen kann, weil irgendwas gelähmt ist im Darm. Kennt jemand so etwas, oder müsste es da schön krassere Gangstörungen/Lähmungserscheinungen geben?

Er geht ja auch die Treppe hoch und runter, mal besser, mal schlechter. Überhaupt ist das immer mal besser, mal schlechter.

Sagt mir doch mal Eure Meinung. Beruhigt mich am besten... Ich fahre am Freitagfrüh eine Woche weg, dann ist hier nur der Katzensitter :(
Morgen muss ich nun zur Tierärztin, mir bleibt nix anderes übrig. Sie schaut nach, ob Kot im Darm ist, zur Not auch mit dem Röntgenbild, sagt die Schwester. Toll, ich hab grad erst 120 Euro für das letzte Röntgen plus Blutbild hingelegt.

Klingt das nach Spondylose? Ich meine, es kann ja auch immer etwas sein, was sich hinter der Hyperkalzämie verbirgt, bis jetzt wissen wir das nicht...

Und das mit dem Kot absetzen finde ich echt nervig... Ich rede schon seit gestern auf ihn ein, er soll mal ne richtige Wurst ablassen :roll:

Übrigens, Traumeel gebe ich schon und noch ein Mittelchen mit Grünlippmuschel. Schmerzmittel geht ja leider nicht ohne Weiteres...

edit: Uri nimmt leider nur Trockenfutter, er hat sowieso recht harten Kot. Und ich habe noch dazu vor ca einer Woche das Futter umgestellt auf Leonardo, was ja extrem hochwertig ist. Da frisst er gott sei dank wieder besser, aber das verdichtet ja noch mehr im Darm...
 
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kittekatz

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War heute beim Tierarzt, er war nicht verstopft. Eine kleine Sorge weniger, die großen bleiben leider :(


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Rosi

Rosi

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Das ist doch schon mal gut. Ich musste spontan an Edda's Socke denken, der wegen seinem Bandscheibenvorfall keinen Kot absetzen konnte. Dann geht er doch wohl draußen.
 

BaMeMi

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Hallo zusammen,

dann reihe ich mich hier mal ein. Merlin hat Schmerzen beim Stuhlgang. Wir hatten Freitag einen Termin in der Klinik, bei der Terminvereinbarung hatte ich gleich um einen Arzt gebeten, der sich mit Arthrose auskennt. Hintergrund ist der, dass ich bei Merlin viele kleine Veränderungen festgestellt habe, die schon darauf hindeuteten.

Wir landeten bei einer ganz tollen Ärztin (übrigens spezialisiert auf Orthopädie und Arthrose, ich glaube oben hatte jemand gefragt ob es Spezialisten gibt), die erstmal eine allgemeine Untersuchung vornahm. Sie war total begeistert von Merlin und konnte nicht glauben das er 15 ist.

Dann folgte Untersuchung des Bewegungsapparats, sehr ausführlich. Merlin hat keinen Mucks von sich gegeben, so kenne ich ihn. Nur bei der Untersuchung der Hüfte ist er weggezuckt.

Ab zum Röntgen und anschließend Auswertung der Bilder:

Er hat Spondylose in den letzen zwei Wirbeln vorm Schwanz, außerdem Arthrose in der Hüfte und den Knien, allerdings 3 x nur ganz leicht, die linke Hüfte ist deutlich betroffen, dass konnte sogar ich erkennen.

Insgesamt sagt sie, sieht es nicht sehr dramatisch aus, aber die Spondylose könnte natürlich auf einen Nerv drücken und die Schmerzen beim Stuhlgang verursachen.

Wir sollen jetzt erstmal ein paar Tage Metacam geben und ihr dann berichten. Sie sagte auch, es könnte 4 Tage dauern bis es wirkt. Könnt ihr das bestätigen? Er hat es jetzt 2 x bekommen und jammert leider noch auf dem Klo.

Ansonsten kann ich keine Nebenwirkung feststellen, er ist außerhalb des Klos gut drauf.

Oh und noch eine Frage: kennt hier jemand corta vet-h ? Was haltet ihr davon? Merlin hat vor 7 Jahren mal vorne gehumpelt und es wurde eine Arthrose im Ellenbogen festgestellt. Die damalige Tierklinik empfahl das Zeug und ich hatte es ihm auch eine Weile gegeben. Habe in der Aufregung am Freitag aber vergessen, die Ärztin drauf anzusprechen.

LG
 

BaMeMi

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Kleines Update:

Nachdem er am Wochenende noch keine Besserung zeigte, habe ich seit Sonntag Abend kein Jammern mehr aus dem Katzenklo vernommen. Auch geht er nicht mehr mehrmals hintereinander (denke er hat immer gepresst, abgebrochen wenn der Schmerz kam, und es kurz darauf wieder versucht).

Werde später Bericht an die TK erstatten und dann sehen wie wir weiter machen

Lg
 

kittekatz

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Liebe Foris, mein Uri hat höchstwahrscheinlich einen schlimmen Schub, er nimmt leider Cortison und die Tierklinik hat mich gestern schon weggeschickt (was wirklich unglaublich ist), weil die keine Idee hatten, was sie ihm geben können.

Hier ist der Thread, ich würde mich freuen, von Euch dort zu lesen, ich bin sehr verzweifelt. Er läuft kaum noch und will nur seine Ruhe. Er braucht ewig zum Ablegen und schleicht nur ganz langsam, wenn er unbedingt laufen muss.
Allerdings ist Kot- und Harnabsatz normal, wenngleich er seltener absetzt trotz Lactulose. Er frisst auch (wenngleich mit viel weniger Lust) und versucht auch, seine Tagesstruktur beizubehalten, nur ist er kaum noch in der Lage dazu.

Ich habe jetzt 15 Uhr einen Termin, aber ich habe angst, dort das falsche Schmerzmittel zu bekommen für ihn und dann geht es ihm schlechter :(

Wie lange dauert denn so ein schub? Hoffentlich ist es nichts Ernsteres. Aber es spricht schon für Spondylose, dieses Schleichen, mag kaum noch Treppe gehen, sitzt ewig herum, bevor er in Gang kommt, besonders nach dem Ruhen ist es teilweise ganz schlimm, bevor ich ihn zur tierklinik brauchte, konnte er kaum noch laufen.

Hier ist der Thread:
https://www.katzen-links.de/forum/b...alternative-cortison-t171093.html#post2937031
 
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Julchen94

Julchen94

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Ich habe Dir gerade in dem anderen Thread geschrieben.
Ming stand damals auch zu bis unter die Decke und bekam jeden Tag Cortison und Metacam. Ich hab das dann ausgeschlichen und gewechselt auf Hömöopathie.
Heute braucht sie nichts mehr und läuft einwandfrei.
Sie wird im Mai 18 Jahre alt so Gott will.
 

kittekatz

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Julchen, Uri bekommt Homöopathie. Und ehrlich, ich glaube nicht, dass Discus jetzt so einen unglaublichen Durchbruch bringt. Ich habe selbst eine homöopath. Ausbildung, aber ich bin kein großer Fan mehr.... er krieg Traumeel, zeel und osteo-heel auf Empfehlung von Heel, aber ich bemerke keine Veränderung.


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Julchen94

Julchen94

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Man kann es nur versuchen. Bei Ming war das klasse.
Abet wenn Du Dich auskennst dann weißt Du ja Bescheid. ::w
 

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