Spondylose-Austauschthread

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kittekatz

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Ich würde gern diesen allgemeinen Thread eröffnen, denn meiner Recherche nach gibt es noch nichts Zusammengefasstes dazu.

Die Geschichte meines Katers kann man hier nachlesen:
https://www.katzen-links.de/forum/bewegungsapparat/leider-spondylose-t167994.html

Wer das nicht möchte, kurz zusammengefasst: Uri ist 12 Jahre alt, hat mit derzeit 6,2 kg Übergewicht, aber seine zunehmende Bewegungsunlust und sein sehr vorsichtiges Treppensteigen hat mir in der
letzten Zeit doch Sorge gemacht. Das Röntgenbild vom gestrigen Tag ergab, dass Uri Spondylose hat, er hat über die ganze Wirbelsäule verteilt schon drei Brücken (also knöchern überbrückte Wirbelkörper) und vermutlich schon länger Schmerzen.

Er bekommt jetzt einmal täglich 2 Onsior, wir müssen jetzt erst einmal sehen, ob das einige Veränderung bringen wird. Eine zweite Alternative ist metacam, was etwas schlechter verträglich sein soll (vor allen Dingen in der Langzeitanwendung). Es gibt aber viele Langzeit-Erfahrungsberichte, die von einer guten Verträglichkeit und keinen Einfluss auf die Blutwerte berichten.

Dazu bekommt Uri zurzeit Traumeel, ich werde das aber noch mit Zeel kombinieren, ich suche gerade nach günstigen Präparaten.

Ich bin jetzt im Moment auf der Suche nach einem Nahrungsergänzungsmittel, evtl. auch zusätzlich ein Trockenfutter für Gelenkprobleme (er nimmt nur Trockenfutter). Ich würde mich über Tipps sehr freuen!

Ich würde mich freuen, wenn Betroffene hier mitschreiben, das ist doch eine nicht so häufige Krankheit bei Katzen und ich habe nicht wahnsinnig viele Infos im Netz gefunden.
 
30.07.2016
#1

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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

kittekatz

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Ich denke, ich werde ab morgen nur noch eine Tablette Onsior geben, mein Kater ist total lethargisch. Da er zwar wirklich bewegungsfaul war, aber nie lethargisch und ich es erst seit gestern (1. Tag der Einnahme) bzw. heute sehr deutliche sehe, vermute ich, die Dosis ist zu stark. Die Grenze von einer zu zwei Tabletten liegt ja bei 6 kg, er ist nur 200 gramm drüber.

Irgendwie kann ich mir das anders nicht erklären, er schnurrt nicht mal beim Liegen, sondern starrt nur in die Luft :(

Würdet Ihr das auch so machen und jetzt erstmal runterdosieren auf 1 Tablette und schauen, ob er dann auch noch lethargisch ist? Ich meine, sonst setze ich es ab und probiere ab Montag Metacam. Das wäre auch eine Möglichkeit.
 
lux aeterna

lux aeterna

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Ich würde das Onisor erstmal runterdosieren und dann schauen, wie es wirkt, statt gleich zu Metacam zu wechseln, denke ich. Viele Medikamente brauchen auch ein paar Tage, bevor man einschätzen kann, wie sie anschlagen.
 
romulus

romulus

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Sehe ich auch so - 1 Tablette Onsior dürfte ausreichen, ich halte 2 für zu viel.
Ich war ja seinerzeit mit dem Arthrosekater Socke in der TK Hofheim, um mir eine fundierte Meinung zu holen, was machbar ist und was nicht. Sie halten viel von Onsior, weil es länger in dem arthrotischen Gebiet verbleibt als Metacam - aber ich bekomme in meinen Kater keine Tablette rein und deshalb bekommt er Metacam, geschmacklos und flüssig, leicht zu verabreichen.
Im übrigen gibt es Studien über Dauergabe von Metacam, es greift die Nieren nicht mehr an als andere Medikamente auch. Nur mal so am Rand erwähnt.
Schau mal, ob Du 1 Tablette Onsior in ihn reinbekommst - wenn ja, ist es gut, wenn nicht, steig um auf Metacam.
 

kittekatz

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Eigentlich ist Onsior kein Medikament, was erst einen Spiegel aufbauen muss, ich habe extra gefragt.

Aber okay, ich geb ihm morgen erstmal nur eine Tablette, so wie jetzt gefällt er mir irgendwie auch nicht :( Ich kann mich erinnern, ich musste mal 800 mg Ibuprofen nehmen, weil nichts anderes mehr half, da war mir auch total schwummerig und ich habe den ganzen Tag rumgelegen....

Ich kann auch keine Schmerzerleichterung feststellen. Er geht noch genau so vorsichtig die Treppe runter (hoch geht es super) und er zuckt zurück, wenn ich ihm über den Rücken streiche. Keine Veränderung... Aber gut, da muss man vielleicht noch etwas Zeit geben.

Danke für Eure Meinung, auch Dir romulus. Ich weiß das mit dem metacam, die Kitty (meine CNI-Katze) hat das auch bekommen, als sie den Schwanz bei einem Sturz gebrochen hatte.

Ihm die Tablette zu geben, ist keine große Sache, sie ist wirklich winzig.
 
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romulus

romulus

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Mein Kater hatte damals, als wir mit dem Metacam anfangen mussten, wirklich elend gehinkt, hier kannst Du es sehen.
Das Hinken ist seither vollständig verschwunden, aber er geht sehr langsam und vorsichtig, Treppen runter wirklich wie ein Greis, aber die Schmerzen scheinen weniger zu sein.
Mehr kann man leider nicht machen.
Ich habe ihm auch 2 Jahre lang Canosan gegeben (Grünlippmuschelpulver), leider Null Erfolg.
Bei arthrotischen Menschen ist es ja nicht viel anders: Schmerzmittel, um es erträglich zu machen, mehr geht nicht (außer natürlich Gelenkersatz in der Humanmedizin).
 
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lux aeterna

lux aeterna

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Mein 14jähriger Kater hat "nur" in den Ellenbogengelenken der Vorderbeine Arthrose, allerdings schwergradig.

Gehinkt hat er nie. Mir war vorher auch nur aufgefallen, dass er anders als meine andere Katze nie auf Tische & Arbeitsplatten etc. springt, was ich, als ich ihn vor 2 Jahren bekam, erstmal für bemerkenswert gute Erziehung hielt. Er sprang ohne Mühe auf Sofas, Sessel etc. (Kunststück, die sind ja auch niedriger). Und dass er sehr ruhig war, wenig bewegungsfreudig. Seltsam für ein so schlankes Tier, fand ich.

Dann besorgte ich mir ein Buch über alte Katzen, eine Art geriartrischer Ratgeber. Dort fanden sich Beschreibungen von allerlei Alterszipperlein, u.a. auch von Arthrose. Das Buch war bebildert und mir fiel es wie Schuppen von den Augen: Mein Kater stellte die Ellenbogen genauso komisch nach außen wie die dort abgebildete Arthrose-Katze.

Mein TA tastete ihn ab, er hielt eine Arthrose für eher unwahrscheinlich. Ich bestand - wie Elke es im anderen Thread auch von ihrer Katze beschrieben hat - auf eine Röntgenaufnahme und da zeigte es sich. Der TA war ziemlich schockiert über das Ausmaß der Arthrose.

Seitdem bekommt der Kater Metacam. Seine Nieren sind auch in Ordnung. Sein Verhalten hat sich auch verändert: Zwar springt er immer noch nicht auf hohe, glatte Flächen, aber er rennt viel mehr rum, kickt Stoffmäuse rum, ist insgesamt lebhafter und mehr am Geschehen beteiligt. Auch zur Freude meiner 11jährigen Katze, die gerne Fangen spielt :wink:
 

kittekatz

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Ich suche noch ein Nahrungsergänzungsmittel, hat da jemand einen Tipp? Da gibt es ja etliche Mittel auf dem Markt.
 
Öhrchen

Öhrchen

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Hallo,

und hier kommt noch ein Spondylose (und inzwischen wahrscheinlich auch Arthrose) Kater.

Krümel ist jetzt 15. Er kann schon sehr lange, bestimmt seit 5 Jahren, nicht mehr richtig springen. Manchmal klappt es, aber meistens zieht er sich mit den Vorderpfoten hoch. Es schien ihn bis vor 1 1/2 Jahren nicht so zu beeinträchtigen, aber Anfang 2015 hat er massiv abgebaut, kippte hinten weg, kam kaum mehr hoch. Er hat massive Verwachsungen in der Wirbelsäule, der Rücken ist richtig rund hinten.
Ich wußte zwar, daß Metacam in Dauermedikation die Nieren schädigt, aber der Gedanke war (und ist), daß sein Leben dann vielleicht kürzer, aber einigermaßen schmerzfrei ist.
Er bekommt jetzt seit 1 1/2 Jahren 0,6ml Metacam einmal am Tag (wiegt 6Kg, ist schlank dabei). Es gibt immer noch gute und schlechte Phasen. Mal kann er sogar kleine Sprünge machen, mal klappt es gar nicht. Besondere Ernährung bekommt er keine. Grünlippmuschenpulver hatte ich ihm gegeben, hat keine Veränderung gebracht, außer, daß er das Futter nicht so gerne mochte mit dem Zusatz.
Insgesamt profitiert er von dem Schmerzmittel, habe ich den Eindruck. Er hat wieder täglich seine fünf Minuten, in denen er spielt und um die Ecken düst (daß ihm dabei das Hinterteil oft wegkippt, scheint ihn nicht zu stören). Er frisst sehr gut, und ist schmusig und kommunikativ.
Seine Nierenwerte hatten sich im Januar, nach einem Jahr Metacam, etwas verschlechtert. Allerdings gab es diese Tendenz auch vorher schon, ohne das Medikament, man kann also nicht sagen, ob es wirklich zusammenhängt.
 
lux aeterna

lux aeterna

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Ich suche noch ein Nahrungsergänzungsmittel, hat da jemand einen Tipp? Da gibt es ja etliche Mittel auf dem Markt.
Hm, ich gebe auch Grünlippmuschelpulver (das ist übrigens das gleiche wie das gerne von TÄ verkaufte Canosan, nur wesentlich günstiger :D) und kann nicht sagen, ob es wirkt, da seit Diagnose keine Röntgenaufnahme mehr gemacht wurde um zu sehen, ob mehr Gelenkschmiere da ist bzw. ob sich die Arthrose verschlimmert hat.
 

kittekatz

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Ich habe mich jetzt für das Präparat Forteflex 225 entschieden und gegen Grünlippmuschelpulver oder ähnliche Zusätze.

Nach gründlicher Recherche in den entsprechenden Communities finde ich das Grünlippmuschelpulver nicht so wahnsinnig wirksam. Überhaupt findet sich recht wenig zu Spondylose bei Katzen. Bei Hunden bin ich da schon fündiger geworden, es existieren auch recht viel Fachinformationen. Besonders hervorgetan haben sich hier die Stoffe Chondroitin und Glucosamin zur Unterstützung der Bandscheiben, wegen deren entzündlicher Veränderung sich ja die knöchernen Brücken - sozusagen als "Heilung" - bilden. Wenn man dort ansetzt und die Bandscheiben nährt und stärkt, ist man auf jeden Fall an der richtigen Stelle.

Ich habe mich deshalb für das Produkt "Forteflex 225" entschieden: https://www.virbac.de/home/katalog/kleintiere/erganzungsfuttermittel/fortiflex-225375525.html

Ich hoffe, Uri nimmt es, denn ins Nassfutter fällt ja aus, weil er nur Trockenfutter nimmt :( Ich halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. Eventuell nehme ich noch ein B-Komplex-Präparat dazu, da frage ich aber am besten mal die Tierärztin.

Uri bekommt jetzt eine Onsior 6 mg am Tag, ist nicht mehr so lethargisch wie bei der Dosierung von 2 Tabletten täglich, aber ich sehe ehrlich gesagt keine großartige Verbesserung. Er ist noch sehr berührungsempfindlich am Rücken und geht seeeehr vorsichtig die Treppe herunter und ist nicht wesentlich aktiver wie ohne Medikamentierung. Er frisst weniger, das Onsior schlägt augenscheinlich etwas auf den Appetit. Ich sehe das zurzeit noch als willkommene Unterstützung seiner Diät (er soll mindestens noch 500 gramm abnehmen über die nächsten Monate), beobachte es aber argwöhnisch. Ich schaue mir das mal noch eine Woche oder zwei an, evtl. mache ich dann einen Versuch mit metacam. Heute hole ich zeel und traumeel als Injektionslösung in der Apotheke ab, das bekommt er jetzt erst einmal beides je 1 ml am Tag und wenn ich es schaffe, zweimal - und zukünftig soll er dann nur noch zeel bekommen.

Mein Ziel ist es, nicht durchgehend Schmerzmittel zu geben, sondern eher optional.
 
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kittekatz

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Nachtrag: Das Onsior hemmt sehr deutlich Uris Appetit. Er soll zwar abnehmen, aber natürlich nicht sehr schnell, ich will kein neues Problem damit hervorrufen. Und wie gesagt merke ich keine positive Veränderung. Ich werde mal schauen, wie sich Uris Appetit weiterhin verhält, denn ein bisschen sollte er schon fressen. Er nimmt sie heute den 6. Tag und irgendwas sollte sich ja schon zeigen, finde ich.
 
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Öhrchen

Öhrchen

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Hallo,

berichte mal, wie das Forteflex angenommen wird, und ob es deiner Meinung nach was bringt.

Metacam scheint dagegen eher appetitanregend zu wirken - Krümel frisst viel mehr, seit er es bekommt. Nimmt dabei allerdings nicht zu.
 
FELIDAE4

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Nachtrag: Das Onsior hemmt sehr deutlich Uris Appetit. Er soll zwar abnehmen, aber natürlich nicht sehr schnell, ich will kein neues Problem damit hervorrufen. Und wie gesagt merke ich keine positive Veränderung. Ich werde mal schauen, wie sich Uris Appetit weiterhin verhält, denn ein bisschen sollte er schon fressen. Er nimmt sie heute den 6. Tag und irgendwas sollte sich ja schon zeigen, finde ich.
Also ..ich kann nur nochmals erzählen..das das Onsior meiner Maus nicht geholfen hat.....manche sagen es dauert ein paar Tage.....Metacam hilft schneller......die Erstdosis Metacam hat meine Maus beim Doc per Spritze bekommen...da war es ja auch sehr akut....und unter Metacam hat sie auch gut gefuttert........und es lässt sich gut ins <Mäulchen geben.....
 
lux aeterna

lux aeterna

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Mein Kater frisst unter Metacam auch besser als ohne. Was bei einem übergewichtigen Tier allerdings auch nicht der Weisheit letzter Schluss ist, weil Gewicht über Gebühr auf den Knochen lastet.
 

kittekatz

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Guten Morgen, und Danke für Eure Antworten.

Ich habe eben mit der ersten Gabe Metacam begonnen, aber auf Anraten der Ärztin (2. Meinung, ich werde zukünftig in dieser Praxis bleiben) nicht mit der doppelten Dosis und frage mich gerade, ob das richtig war. Ich hoffe, es wirkt trotzdem.

Er scheint durch seine Bewegungsunlust etwas Verstopfung zu haben, sagte die Ärztin bei der Begutachtung des Röntgenbildes. Mir ist retrospektiv eingefallen, dass er oft leise miaut im Klo, allerdings setzt er täglich ab... Muss ich da trotzdem was geben? Sein Kot ist eher kötelig als eine Wurst. Ich habe mir da noch nie Gedanken darüber gemacht - gilt das als "hartleibig"?

Die Ärztin empfiehlt Lactulose-Sirup, 2x 0,5 ml täglich. Flohsamenschalen geht sicher auch, allerdings muss ich die auch - wie alles - Zwangseingeben mit Spritze, da er nur Trockenfutter mag.

Was sagt Ihr dazu?

Ich habe im Internet noch von Vitamin-B-Komplex und dem homöop. Medikament Discus Comp. von heel gelesen, es gibt wohl Halter/innen, die zeel, traumeel UND discus comp. geben. Ich habe Heel jetzt mal angeschrieben, was die dazu sagen.

Die Ärztin sprach am Freitag von einer "hochgradigen Spondylitis". Noch nicht viele Brücken, aber beispielsweise im Hals- und Brustwirbelsäulenbereich überall schon kleine Zacken an den Wirbeln :( Kann man dieses Wachstum eigentlich aufhalten? Dazu habe ich irgendwie nichts gefunden im Netz. Ich frage mich auch, ob diese Krankheit möglicherweise durch sein Übergewicht entstanden ist (?).

Ich würde meinen Kater sehr gern einmal einem Spezialisten für diese Krankheit vorstellen, aber gibt es so etwas überhaupt?
 
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FELIDAE4

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Guten Morgen, und Danke für Eure Antworten.

Ich habe eben mit der ersten Gabe Metacam begonnen, aber auf Anraten der Ärztin (2. Meinung, ich werde zukünftig in dieser Praxis bleiben) nicht mit der doppelten Dosis und frage mich gerade, ob das richtig war. Ich hoffe, es wirkt trotzdem.
Die Tä. geben bei einer anfänglichen Metacam Therapie einmalig die höhere Dosis...bei meiner Maus wurde dies gespritzt....sie hatte aber auch arge Schmerzen......

Er scheint durch seine Bewegungsunlust etwas Verstopfung zu haben, sagte die Ärztin bei der Begutachtung des Röntgenbildes. Mir ist retrospektiv eingefallen, dass er oft leise miaut im Klo, allerdings setzt er täglich ab... Muss ich da trotzdem was geben? Sein Kot ist eher kötelig als eine Wurst. Ich habe mir da noch nie Gedanken darüber gemacht - gilt das als "hartleibig"?

Die Ärztin empfiehlt Lactulose-Sirup, 2x 0,5 ml täglich. Flohsamenschalen geht sicher auch, allerdings muss ich die auch - wie alles - Zwangseingeben mit Spritze, da er nur Trockenfutter mag.
Da kommen einige Komponenten zusammen, Bewegungsmangel aber vl. auch Schmerzen beim absetzen durch die Spondylose....so ist es bei meiner Maus......sie hat da auch Probleme manchmal mit dem Absatz auch köttelige Bömbchen zeitweise......
und dann bekommt sie auch Lactulose......ich gebs Ihr...in etwas Katzenmilch mit Wasser verdünnt....sie schlabbert das weg wie nix.....:wink: Flohsamenschalen...muss man erst mal in die Katz bringen...geht bei uns nicht.....ich denke die Dosis ist auch erstmal o.k. zu viel könnte Durchfall verursachen...muss man ausprobieren.....


Ich habe im Internet noch von Vitamin-B-Komplex und dem homöop. Medikament Discus Comp. von heel gelesen, es gibt wohl Halter/innen, die zeel, traumeel UND discus comp. geben. Ich habe Heel jetzt mal angeschrieben, was die dazu sagen.
Das ist eine gute Idee Heel direkt anzuschreiben....Sabine ( Julchen )gab Ihrer Maus auch Discus comp....

Die Ärztin sprach am Freitag von einer "hochgradigen Spondylitis". Noch nicht viele Brücken, aber beispielsweise im Hals- und Brustwirbelsäulenbereich überall schon kleine Zacken an den Wirbeln :( Kann man dieses Wachstum eigentlich aufhalten? Dazu habe ich irgendwie nichts gefunden im Netz. Ich frage mich auch, ob diese Krankheit möglicherweise durch sein Übergewicht entstanden ist (?).
Aufhalten kann man das nicht...bei meiner Maus 18 Jahre jung....:wink: ist fast die ganze Wirbelsäule schon versteift.....durchs Übergewicht entstanden...glaub ich nicht.....aber das Übergewicht trägt halt auch dazu bei...das der Kerle mehr Gewicht mit sich rum tragen muss.....ist halt nicht förderlich bei Erkrankungen der Knochen ......

Ich würde meinen Kater sehr gern einmal einem Spezialisten für diese Krankheit vorstellen, aber gibt es so etwas überhaupt?
Sofern es dies gibt...wüßte ich nicht.....was dies an der Therapie ändern sollte.....
 

kittekatz

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DAnke für Deine Antwort, Felidae. Meinst Du, ich habe jetzt was falsch gemacht mit dem Metacam? Nicht, dass das nun auch nicht hilft :roll:

Du schreibst, Deine 18jährige ist fast komplett versteift. Das kann ich mir gar nicht vorstellen, aber es ist möglich, auch mit versteifter Wirbelsäule zu leben?

Lässt Du in Abständen Kontroll-Röntgenbilder machen, um den Fortschritt der Krankheit zu dokumentieren?

Was sein Übergewicht angeht, arbeiten wir dran. Ich würde es auch sehr gern sehen, wenn er teilweise Feuchtfutter nimmt. Ich habe nur noch keine zündende Idee gefunden.
 

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