Schwere Arthrose: Metacam als ultima ratio???

Diskutiere Schwere Arthrose: Metacam als ultima ratio??? im Bewegungsapparat Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hatte im Sommer bereits einen thread wg. Mickititos Arthrose eröffnet. Die TÄ sagten mir damals, dass Metacam das einzige Medikament sei, um...
zizah

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Hatte im Sommer bereits einen thread wg. Mickititos Arthrose eröffnet.
Die TÄ sagten mir damals, dass Metacam das einzige Medikament sei, um Mickis Schmerzen zu lindern.
Auf Ratschlag einiger Foris hier, habe ich die Zeel vet. Tabletten ein paar Monate ausprobiert. Ein paar Wochen lang schien es Micki besser
zu gehen, sie humpelte nicht mehr und war auch recht agil (sie ist moderate Freigängerin, d.h. hauptsächlich auf der Terrasse und im Garten unterwegs).
Seit ein paar Tagen ist es wieder deutlich schlimmer geworden. Micki humpelt auf dem linken Vorderbeinchen und liegt fast nur noch. Wieder sagt der Arzt in der TK, ich soll Metacm einsetzen. Vor diesem Medikament und seinen Nebenwirkungen habe ich allerdings Muffensausen. Wenn Micki sehr alt wäre, würde ich abwägen und sagen, Lebensqualität geht vor Quantität. Aber Mickitito wird im November erst 12 Jahre und muss noch mindestens 10 Jahre "halten" :roll:
Hat noch jemand eine Idee bzgl. Schmerzlinderung bei Arthrose? Irgendwas Hochwirksames, aber nicht so gefährliches wie Metacam?
Wäre dankbar um jeden Tipp, denn ich weiß echt nicht mehr, was ich machen soll. Die Zeel-Tabletten scheinen nicht zu helfen und ich kann Micki nicht mit Schmerzen rumlaufen bzw. liegen lassen. Das ist ja kein Leben.
 
12.10.2011
#1

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kimi666

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Du meinst gewiss die Nierenproblematik bei Meloxicam, oder?

Es gibt ein relativ neues Medikament names "Onsior", dass diese Problematik anscheinend nicht haben soll (laut derzeitigen Studien, das Meidkament ist allerdings auch noch nicht so lange auf dem Markt wie Meloxicam). Preis ist moderat. Allerdings sind es Tabletten, eine Suspension gibt es noch nciht.
Akzeptanz gut, Wirkung ebenso.
 
mortikater

mortikater

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Du meinst gewiss die Nierenproblematik bei Meloxicam, oder?

Es gibt ein relativ neues Medikament names "Onsior", dass diese Problematik anscheinend nicht haben soll (laut derzeitigen Studien, das Meidkament ist allerdings auch noch nicht so lange auf dem Markt wie Meloxicam). Preis ist moderat. Allerdings sind es Tabletten, eine Suspension gibt es noch nciht.
Akzeptanz gut, Wirkung ebenso.
Wirklich eine interessante Info! Danke, Kimi! Ich habe zwar (noch) keine Katze mit Gelenkproblemen, aber demnächst ein Seniorenheim, fünf ältere Katzen, da weiß man nie, was kommt...
 
taggecko3

taggecko3

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Auch Opioide wären eine Alternative, sind viel weniger leber und nierentoxisch als nichtsteroidale Antirheumatika wie Metoxicam. Problem ist wohl, dass sie für Tiere nicht zugelassen sind.
 
Hatzeruh`s Mama

Hatzeruh`s Mama

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Hi Du,

Onsior hat Lotte nach ihrer Zahn-OP im Juli über drei Wochen täglich bekommen. Nach ungefähr zwei Wochen hatte ich das Gefühl, dass ihr übel ist und sie frass nicht mehr besonders gut. Ob das Schmerzmittel dran schuld war - ich weiss es nicht genau, jedenfalls frass sie nach dem absetzen deutlich besser. Allerdings reagiert sie auf Schmerzmittel auch generell nicht gut - nach einmaliger Gabe von Metacam hatte sie einen Kreislaufkollaps, deshalb - und wegen der bekannten Nebenwirkungen - lehne ich persönlich dieses Mittel generell ab.

Versuch es einfach - ansonsten frag Deinen TA nach Tolfedine. Das hat Gina nach ihrer Hüft-OP mehrere Monate lang bekommen und wunderbar vertragen.
 
zizah

zizah

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Was Onsior betrifft, bin ich nun etwas verunsichert. So ganz unrisky für die Leber scheinen sie nicht zu sein. Außerdem habe ich gelesen, dass Onsior zur Behandlung akuter Schmerzen und Entzündungen im Zusammenhang mit muskuloskelettalen Störungen verabreicht wird (bei Katzen gibt es außerdem wohl noch keine Langzeitstudien), aber bei Micki sind es ja chronische Schmerzen es läuft folglich auf eine Dauermedikation hinaus.

Opioide sind wohl, sofern sie denn bei Katzen verabreicht werden, eher für den Kurzzeiteinsatz angesagt. Nicht dass mir mein Mickitito zum permanent-euphorisierten Junkie wird8O8O:lol:

Bin beim googeln nach Tolfedine auf einen kurzen Abriss über medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten und deren Kombinationen gestoßen.
Für die, die es interessiert hier der Link:
http://www.tierklinik-hach.de/wissenswertes/athrose.htm

Habe für morgen einen Termin in einer Tierklinik (in der wir noch nicht waren), vereinbart und werde mir mal anhören, was sie sagen.
Danke für Eure Antworten und Gruß!
Ina
 
pünktchen

pünktchen

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Moin Ina,


käme denn eine Behandlung mit "harmlosen" Mitteln nicht in Frage?
Ich denke da z.B. an http://www.gruenlipp-muschel.de/wirkung.php oder an Teufelskralle oder auch die Gelenkkapseln vom Aldi (Süd)

Füchschen bekommt kurmäßig Grünlippm., klappt wunderbar, aber wahrscheinlich sind die Beschwerden bei deinem Schatz heftiger.

LG, Antje
 
zizah

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Moin Ina,


käme denn eine Behandlung mit "harmlosen" Mitteln nicht in Frage?

Hallo Antje!
doch, klar! Das ist ja das Dilemma: ich suche einerseits nach etwas "Harmlosen", das für die Dauermedikation geeignet ist, aber gleichzeitig soll es Micki schmerzfrei machen. Etwas Naturheilkundliches wäre mir natürlich sehr sympathisch, aber ich fürchte, dass wir um die Pharmakeule nicht umhin kommen. Und da gilt es nun, die Beste der schlechten Alternativen zu finden.
Für die Tierärzte ist Micki mit ihren fast 12 Jahren eine Seniorin und wenn ich meine Bedenken bei Metacam anbringe, werde ich regelmäßig abgeschmettert. Was Schmerzmedikation betrifft, sind die TÄ nach meiner Erfahrung sehr konservativ und desinteressiert.

Ich hab Dich im Forum total aus den Augen verloren und bin nicht mehr auf dem Laufenden! Füchschen ist der rothaarige Beau, gell? Hat er auch Gelenkprobleme oder weswegen bekommt er das Grünlipp-Muschel-Präparat?
Gruß zurück!
Ina
 

Mirabelle

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Huhu,

ich habe eine alte Hündin, die Athrose der Wirbelsäule im Endstadium hat, dies wurde monatelang mit Cortison und Athriseel behandelt und bei akuten Schmerzzuständen mit Rhimadyl. Sie humpelte immer sehr stark und hatte schwere Probleme beim Aufstehen. Für mich war diese Vorgehensweise dennoch nicht das Gelbe vom Ei, ich bin generell nicht sehr begeistert davon, die rundum Chemiekeule einzusetzen.

Ich habe dann angefangen, Gelenkaktiv Kapseln zu geben. Pro Tag wird sie so mit 700 mg Glucosamin und 80 g Chondroitin abgedeckt, zusätzlich bekommt sie hochdosierte B-Vitamine und Grünlippmuschelextrat.

Diese Kombi brachte bei uns den vollen Erfolg. Seit über einem halben Jahr brauche ich keine Schmerz - oder Entzündungshemmer mehr zu geben, die Beweglichkeit ist deutlich besser geworden.

Leider hatte mir kein TA dazu geraten, bei allen bei denen ich immer war, hieß ich Schmerzmittel und Entzündungshemmer, mehr würde nicht gehen andere Alternativen gäbe es nicht.

Eine Freundin von mir deren Kater seit acht Jahren Athrose hat, lässt ihm in gewissen Abständen Hyaloron injezieren, sie sagt das helfe ihrem Kater enorm. Dazu kann ich aber leider nicht viel sagen, da es in unserem Fall wohl nichts bringen würde, da die Substanz schon zu stark angegriffen ist und das ja auch keine wirklich billige Sache ist.

LG
Mira
 
Katzenlydia

Katzenlydia

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Das Onsior hat mein Felix im Juli auch bekommen.
Er hatte akute Rückenprobleme.

Allerdings war ich zwei Tage vorher wegen eines geriatrischen Profils beim TA.
Wir wussten also, dass die Leber nach BB in Ordnung ist.

Onsior 4 Tage lang 1 Tablette, deren Größe gerade noch schluckbar ist.

Dann gabs aus einem anderen Grund für 4 Tage Antibiotika und der Rücken war erst mal wieder gut.

Ich habe dann längere Zeit mit meiner TÄ Varianten besprochen und wir sind zu dem Weg gekommen:
Ich gebe täglich Zeel (auch weil ich insgesamt den Eindruck habe, dass Felix ein bissel Gelenkprobleme hat. Er ist 16 Jahre) und ich habe für ganz akute Tage, wenn das Rückenproblem wieder auftreten sollte, 4 Tabletten Onsior im Haus.
Da würde ich also über ein Wocheende kommen.

Das Problem bei Metacam ist doch vor allem, dass es Probleme macht, wenn zur gleichen Zeit Cortison oder Mittel der gleichen Wirkstoffgruppe gegeben werden.

Bei Onsior ist es auch so
http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?tak/05000000/00055374.01?inhalt_c.htm

Arthrose ist ja nichts entzündliches mehr.
Grünlippmuschel könnte was bringen, doch nicht als Schmerzmittel, sondern um die Verschlechterung der Arthrose aufzuhalen.
Und auch nicht von jetzt auf gleich, sondern in 3 Monaten oder länger.

Ist also keine Alternative, sondern eine Unterstützung.

Du solltest also nach einer Akut-Behandlung und einer langfristigen Behandlung fragen und forschen.

Der Ansatz von Mirabelle liest sich gut.
 
zizah

zizah

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Ich habe dann angefangen, Gelenkaktiv Kapseln zu geben. Pro Tag wird sie so mit 700 mg Glucosamin und 80 g Chondroitin abgedeckt, zusätzlich bekommt sie hochdosierte B-Vitamine und Grünlippmuschelextrat.

Diese Kombi brachte bei uns den vollen Erfolg. Seit über einem halben Jahr brauche ich keine Schmerz - oder Entzündungshemmer mehr zu geben, die Beweglichkeit ist deutlich besser geworden.
Ja, das klingt gut.
Ich hab mir alle Eure Vorschläge notiert und werde das morgen in der TK anbringen.
Genau Katzenlydia, ich brauche was Moderates für täglich quasi und etwas für den temporären Einsatz, wenn es besonders akut ist.
Hoffentlich gerate ich morgen an einen guten TA. Ich werde berichten. Ist ja bestimmt für einige hier mit Pensionisten interessant.
 

kimi666

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Homöopatisch wäre auch Canosan für die Katze. Es sind Kautabletten mit Fisch bzw Garnelengeschmack.
Das bringt allerdings kaum einen Schmerzeffekt (ein richtiges hom. Schmerzmedikament gibt es leider nicht), sorgt aber für eine Unterstützung der Gelenke. Wird gerne und oft anfangs in Verbindung mit Schmerzmedis gegeben, nach einiger Zeit kann man dann nur noch Canosan geben.
 
pünktchen

pünktchen

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Ich hab Dich im Forum total aus den Augen verloren und bin nicht mehr auf dem Laufenden! Füchschen ist der rothaarige Beau, gell? Hat er auch Gelenkprobleme oder weswegen bekommt er das Grünlipp-Muschel-Präparat?
Genau, das ist der Rote! :wink:
Er ist wirklich ein Riesenkerl, wiegt schlappe 10 Kilo (und das ist kein Übergewicht!) und wird nächsten Monat 6 Jahre.
Ich beoabachte, dass er manchmal so für 2 bis 3 Tage Schwierigkeiten beim Hochspringen hat, erst im 3. Anlauf traut er sich dann. Er humpelt nicht, aber er wird etwas ungnädig, wenn man ihn an der Hüfte anfasst.
Von daher gehe ich davon aus, dass sich da wohl leider etwas entwickelt und ich versuche es mit Grünlipp & Co. etwas hinauszuzögern.

LG, Antje
 
zizah

zizah

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10 Kilo! Füchschen ist ein Maine Coon oder Mix in diese Richtung? Das sind ja mitunter Riesentiere, da staunt unsereins als Personal von HKB-Katzen (= Hessisch-Kurz-Bein :wink:)..und mein Pänki wiegt knapp 7 Kilo und ist fürbaz ein imposantes Tierchen! (Die Riesendinger sind zum Rankuscheln im Bett an kalten Wintertagen ja besser als alles andere::l)
Füchschen ist ja noch ein richtiger Jungspund, aber das hört sich wirklich an, als sei was im Anmarsch. Habe vorgestern eine Statistik überflogen und demnach leiden auch schon viele mittelalte Katzen an Arthrose oder Vorstufen.

Gruß
ina
 
Katzenlydia

Katzenlydia

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Genau, das ist der Rote! :wink:
Er ist wirklich ein Riesenkerl, wiegt schlappe 10 Kilo (und das ist kein Übergewicht!) und wird nächsten Monat 6 Jahre.
Ich beoabachte, dass er manchmal so für 2 bis 3 Tage Schwierigkeiten beim Hochspringen hat, erst im 3. Anlauf traut er sich dann. Er humpelt nicht, aber er wird etwas ungnädig, wenn man ihn an der Hüfte anfasst.
Von daher gehe ich davon aus, dass sich da wohl leider etwas entwickelt und ich versuche es mit Grünlipp & Co. etwas hinauszuzögern.

LG, Antje
Das kann tatsächlich allgemein mit der Größe zusammenhängen.

10 Kilo! Füchschen ist ein Maine Coon oder Mix in diese Richtung? Das sind ja mitunter Riesentiere, da staunt unsereins als Personal von HKB-Katzen (= Hessisch-Kurz-Bein :wink:)..und mein Pänki wiegt knapp 7 Kilo und ist fürbaz ein imposantes Tierchen! (Die Riesendinger sind zum Rankuscheln im Bett an kalten Wintertagen ja besser als alles andere::l)
Füchschen ist ja noch ein richtiger Jungspund, aber das hört sich wirklich an, als sei was im Anmarsch. Habe vorgestern eine Statistik überflogen und demnach leiden auch schon viele mittelalte Katzen an Arthrose oder Vorstufen.

Gruß
ina
Mal unter uns "Leidensgenossen" :wink:
Habt ihr schon mal beobachtet, inwieweit das Wetter eine Rolle bei den Beschwerden spielt?

Mein Felix war ja schon im vergangenen Herbst (2010) früher drin als gewöhnlich.
Voriges Jahr war aber der Juli sehr sehr warm, da war Felix viel nachts draußen.

Dieses Jahr (nicht so warm und viel Regen) schlief er nacht fast nur drin.
Nur ein bis drei sehr warme Nächte war er lange draußen.
Momentan geht er noch nicht mal gern für seine "Geschäfte" raus.
Das muss allerdings nicht nur am Wetter liegen.
Wir haben draußen einen sehr kämpferischen Jung-Kater.

Ein kleines bissel scheint Felix Rücken allerdings wieder weh zu tun.
Ich muss an manchen Stellen vorsichtig sein mit den Anfassen.

@zizah: ich werde hier gespannt weiter lesen.
Das Thema ist auch für uns langfristig wichtig, auch wenns bei Felix zum Glück noch nicht soooo schlimm ist.
Leider habe ich Probleme, den Grünlippmuschel-Extrakt in ihn rein zu bekommen.
Doch ich bleibe dran.
 
pünktchen

pünktchen

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10 Kilo! Füchschen ist ein Maine Coon oder Mix in diese Richtung? Das sind ja mitunter Riesentiere, da staunt unsereins als Personal von HKB-Katzen (= Hessisch-Kurz-Bein :wink:)..und mein Pänki wiegt knapp 7 Kilo und ist fürbaz ein imposantes Tierchen! (Die Riesendinger sind zum Rankuscheln im Bett an kalten Wintertagen ja besser als alles andere::l)
Füchschen ist ja noch ein richtiger Jungspund, aber das hört sich wirklich an, als sei was im Anmarsch. Habe vorgestern eine Statistik überflogen und demnach leiden auch schon viele mittelalte Katzen an Arthrose oder Vorstufen.

Gruß
ina
Er ist ein Maine Coon und wirklich einer von der ganz großen Sorte. Sein Papa hat sogar 11 Kilo! Während Füchschens Halbbruder Sunny "nur" 8 Kilo auf die Waage bringt.

Aber diese großen, schweren Rassen neigen leider zu Arthrose oder auch zu HD.


Das kann tatsächlich allgemein mit der Größe zusammenhängen.



Mal unter uns "Leidensgenossen" :wink:
Habt ihr schon mal beobachtet, inwieweit das Wetter eine Rolle bei den Beschwerden spielt?

Mein Felix war ja schon im vergangenen Herbst (2010) früher drin als gewöhnlich.
Voriges Jahr war aber der Juli sehr sehr warm, da war Felix viel nachts draußen.

Dieses Jahr (nicht so warm und viel Regen) schlief er nacht fast nur drin.
Nur ein bis drei sehr warme Nächte war er lange draußen.
Momentan geht er noch nicht mal gern für seine "Geschäfte" raus.
Das muss allerdings nicht nur am Wetter liegen.
Wir haben draußen einen sehr kämpferischen Jung-Kater.

Ein kleines bissel scheint Felix Rücken allerdings wieder weh zu tun.
Ich muss an manchen Stellen vorsichtig sein mit den Anfassen.

@zizah: ich werde hier gespannt weiter lesen.
Das Thema ist auch für uns langfristig wichtig, auch wenns bei Felix zum Glück noch nicht soooo schlimm ist.
Leider habe ich Probleme, den Grünlippmuschel-Extrakt in ihn rein zu bekommen.
Doch ich bleibe dran.
Bisher habe ich noch nie auf solch einen Zusammenhang geachtet, werde aber in Zukunft aufmerksam sein.

Wie gut ist dein Felix denn zu händeln? Ich frage wegen des Grünlipps, weil Füchschen würde das niemals im Futter mitfressen, also bekommt er eine bestimmte Menge davon auf einem Eierlöffel und dann direkt ab ins Mäulchen.


LG, Antje
 
zizah

zizah

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Micki und ich haben den TK-Besuch hinter uns.
Im Röntgenbild sah die Arthrose laut TÄ nicht so dramatisch aus und sie meinte, wir sollen es erst einmal mit Canosan, also diesem Grünlipp-Muschel-Präparat probieren. Bei akuten Schmerzschüben wurde mir wieder Matacam an´s Herz gelegt. Da würde es angebl. keine Alternative geben - Onsior und Tolfedine basieren auf dem gleichen WirkstoffKomplex.
Mickis Humpeln muss nicht unbedingt von der Arthrose kommen, es kann auch sein, dass sie dieses inoperable Lipom in der Achsel beim Laufen stört und sie deshalb so stakst.
(Über die beiden Lipome hatte ich vor 4 Monaten einen thread gestartet, also wieder andere Baustelle...:((((

Alles nicht so dolle.
In dieser Tierklinik haben sie 2 Warteabteile, für Hunde und Katzen, vorbildlich! Micki und ich saßen also fernab der Riesentölen allein im Séparée, haben uns unterhalten und Micki war sehr entspannt, so entspannt, dass es mir plötzlich ob eines strengen Duftes das Wasser in die Augen getrieben hat, weil Micki - nicht sehr ladylike - ihr großes Geschäft in der Box erledigt hat.
Arme Maus, so eine Nummer hat sie bislang noch nicht gebracht. Guter Einstand!::bg
Keine Ahnung, wie ich Micki diese riesigen Tabletten 2 x täglich verpassen soll. Schon die geteilten Zeel-Tabs sind ein täglicher Kampf. Die stecke ich in die Stinki-Stangen und mit viel Glück spuckt Micki mir das Tablettenstück nicht vor die Füße.
 

Mirabelle

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Huhu,

mein Kater bekommt riesige Lebertabletten, die zerteile ich mit dem Messer in extrem kleine Stücke und drück dann ein wenig Leberwurst drauf, so dass alles haften bleibt und forme daraus eine Kugel, die ich ihm dann "in den Rachen werfe", das funktioniert sehr gut, natürlich nur sofern mal eine etwas kooperative Katze hat :wink:
 
zizah

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Hi Mira,
mit der Leberwurst ist ein guter Tipp!
Heute Morgen hat Micki die Canosan-Tablette ohne Anstalten verputzt. Die müffeln ja ein bisschen nach Garnelen und Micki liebt alles, was aus dem Wasser kommt.
Vor Jahren hat sie mal innerhalb einer Woche in einem Nachbar-Gartenteich Klarschiff gemacht und den gesamten Goldfisch-Bestand auf unsere Terrasse umgesiedelt....:twisted:)
"Kooperative" Katze? Ein Witz, oder?::bg
 
Thema:

Schwere Arthrose: Metacam als ultima ratio???

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