Schwellung am Auge-harmlos oder was ernstes?

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Kitekat

Kitekat

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Hallo ihr Lieben, da bin ich mal wieder.
Unser (nächsten Monat)18jähriges Miezi hat seit ein über einer Woche ein Auge etwas geschwollen und die Nickhaut war sichtbar und etwas gerötet.
Als es uns aufgefallen ist (Sonntag, am 08. April vorletzte Woche) sind wir direkt am gleichen Tag noch mit ihr zum Notdienst in die Tierklinik.
Der Augeninnendruck wurde gemessen, Fieber wurde gemessen, Antibiotika und Schmerzmittel wurde gespritzt.
Der Augeninnendruck am "dicken" Auge war etwas erhöhter wie der am normalen Auge, aber noch im Rahmen!
Die Körpertemperatur war ok.
Wir haben Antibiotika (als Paste) und Schmerztabletten mitbekommen und sollten es beobachten und haben 2 Tage später einen Termin bekommen zur Nachkontrolle.

In den 2 Tagen ging die Schwellung etwas zurück und das Auge sah auch wieder besser aus...
Bei der Nachkontrolle wurde
ihr nochmal AB und Schmerzmittel gespritzt und Blut abgenommen für ein großes Blutbild.
Ergebnis:alle Organe waren im grünen Bereich, Entzündungswerte waren etwas erhöht und auch der T4 Wert (Schilddrüse, aber dafür ist sie auch schon in Behandlung). Sie bekommt für die SDÜ (hat sie schon länger) täglich eine Salbe ins Ohr. Nochmal Fieber gemessen-aber alles ok. Herz abgehört, es schlägt sehr schnell aufgrund der SDÜ.

Meine schlimmste Befürchtung, ob da "Etwas" hinter dem Auge sitzt, habe ich natürlich den Arzt gefragt...er sagte, es wäre in dem Alter möglich, es könnte aber auch z.B. ein Abszess sein. Wenn man es röntgen würde, dann würde man nichts sehen (Knochen im Weg). Er sagte, wir versuchen es erstmal mit Antibiotika und beobachten...
Leider war es nicht möglich, unserem Dickerchen übers WE die Paste unters Futter zu mischen. Sogar in ihren liebsten Sticks (diese Teile zum schlecken) hat sie es verschmäht :oops:
Also sind wir direkt am Montag Abend nach meiner Arbeit nochmal in die Klinik.
Diesmal war ein anderer Arzt da ("unser" Arzt hatte Nachtdienst und war nicht da) der sich unser Miezi anschaute.
Er meinte, dass da ein Tumor hinter dem Auge sitzen könnte...er hat mir schon ziemlich Angst gemacht :-(
Wir haben nochmal AB -diesmal in Tablettenform-für zuhause bekommen, sowie Schmerzmittel. Am Freitag haben wir nochmal einen Kontrolltermin.
Das mit den AB-Tabletten klappt solala, wir pulverisieren sie und mischen sie ihr ins Futter...es klappt einigermaßen, vom Löffel schleckt sie es einigermaßen ab.
Ach Leute, bitte drückt mir die Daumen dass unser größter Schatz noch ein wenig Zeit bei uns hat...!
Sie ist unser ein und alles..ich hab sie jetzt genau mein halbes Leben, also von Baby an.
Der Arzt sagte auch, was es für Möglichkeiten gibt. Man könnte einen CT machen, und unter Vollnarkose
-wenn es ein Abszess ist: operieren oder wenn man feststellt, es ist ein
-Tumor: dann würde man sie gar nicht mehr wach werden lassen :cry:
ich weiß ehrlich gesagt nicht, was wir tun sollen, wenn es etwas schlimmeres ist :cry:
Auf gar keinen Fall würden wir wollen, dass unser Schatz Schmerzen hat oder leiden muss. Wir würden sie dann gehen lassen. Aber dafür wollte ich eigentlich den TA zu uns nach Hause kommen lassen...WENN!!!
Was würdet ihr denn tun? Ich bin so ratlos !!! :cry: LG Tina
Nachtrag: die Fotos sind übrigens von heute
 

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romulus

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Es ist das linke Auge, ja?
Es ist deutlich größer als das andere, das kann man sehen - kann natürlich eine angeborene harmlose Anomalie sein, aber das wüsstest Du ja, Du kennst sie schon als Baby.
Ja, was raten?
Jeder reagiert anders.
Wäre es meine Katze, würde ich unbedingt ein CT wollen - im günstigsten Fall kann man sie heilen (Abszess) und im schlimmsten Fall erspart man ihr Schmerzen (Tumor).
Ich persönlich möchte mit so einer Ungewissheit nicht leben wollen und würde eine Diagnose einfordern.
Aber wie gesagt - jeder reagiert da anders. Eine Entscheidung kannst nur Du ganz alleine treffen.
 
Julchen94

Julchen94

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Ich kann Edda nur zustimmen.
Man muss ja eine Diagnose haben.
Sonst ist eine Behandlung schwierig.

Anmerkung: wenn die SDÜ richtig eingestellt ist sollte das Herz normal schlagen, von der Aufregung beim Tierarzt mal abgesehen. Bei Baghira war der Herzschlag bei gutet Einstellung auch beim Tierarztbesuch im Rahmen.
 

dobalou2000

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Gibt es in Deiner Umgebung keinen TIeraugenarzt?
Da würde ich ihn dringend vorstellen.

LG Doro und
 
Kitekat

Kitekat

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Erstmal danke für eure Antworten ::wgelb
Ich wusste nicht, dass es einen speziellen Augenarzt für Tiere gibt...
Aber da ja in der Klinik alle Behandlungen durchgeführt werden, halte ich die Ärzte (eigentlich) für so kompetent, dass sie dort wissen was sie tun. Oder?
Ich bin jetzt gerade etwas verunsichert.
Die genaue Diagnose ist ja laut den Ärzten nur entweder durch CT möglich oder durch eine Operation. Diesen Schritt wollten wir ja dann besprechen, wenn wir am Freitag nochmal hinfahren.
Momentan liegt sie jetzt hier und schnurrt, hat eben gefressen und war vorhin auf dem Balkon und hat zwischen dem Geländer rausgeschaut.
Hat jemand von euch schonmal eine ähnliche Erfahrung mit seinem Tier gemacht?
 

romulus

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Mit dem Auge nicht - aber mein Kater (14 Jh) hatte einen Bandscheibenvorfall, der auch nicht gleich erkannt wurde und wir haben dann ein MRT anfertigen und ihn operieren lassen. Da war auch die Frage: gleich einschläfern oder operieren?
Wir haben uns für die OP entschieden und ihm noch ein paar schöne Monaten schenken können.
Für uns stand immer seine Lebensqualität im Vordergrund, nicht unsere Verlustängste. Jetzt haben wir ihn doch verloren, weil das Fortschreiten der schweren Arthrose nicht aufzuhalten war.
 

romulus

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Und bitte bedenke: sie hat ja offensichtlich Schmerzen, sonst hätte sie kein Schmerzmittel bekommen und sie kann sich ja nicht äußern.
Das solltest Du bei Deiner Entscheidung immer im Kopf behalten!
 

romulus

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Ich frage mal anders: was würdest Du denn machen, wenn DU betroffen wärst? Abwarten oder Diagnose suchen?
 
Julchen94

Julchen94

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Abwarten ist keine Option.
Die Katze hat Schmerzen.
Wenn da wirklich ein Tumor ist und sie fängt irgendwann an zu krampfen oder ähnliches ist alles zu spät.
Das solltest Du ihr ersparen.
 

Nika

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Da hast Du einen ziemlichen Marathon an Untersuchungen hinter Dir. Mein Hund hatte leider einen Nasen und Kiefertumor, d.h., die Nase war unauffällig, von aussen sah man bis auf das leicht verschobene, etwas hervorstehende Auge nichts.

Nur mittels MRT ist es möglich, einen hinter dem Auge sitzenden Tumor zu lokalisieren und zu bestimmen. Meinem Hund konnte nicht mehr geholfen werden. Aber es muss nicht immer eine Tumorbeteiligung sein ! Oftmals sind Zähne ursächlich für Schwellungen (Abszesse) hinter dem Auge.

Ich weiss von einer Bekannten, deren Katze hatte durch einen entzündeten Backenzahn einen solchen Abszess hinter dem AUge. Das Ding war Haselnussgross. Der Zahn wurde damals gezogen und so konnte der Abszess auch entfernt werden. Die Katze lebt heute noch.

Mein Rat: Du solltest auf alle Fälle die Zähne nachschauen lassen, um einen Abszess ausschließen zu können (Dentalröntgen !! Bei einem Facharzt für Zahnerkrankungen !) . Ich drücke feste die Daumen !
 
KittiKatz

KittiKatz

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Bei einer Bekannten hatte der Kater einen langen Grashalm verschluckt, der sich durch die Nasenhöhle unsichtbar nach oben schob. Das Auge fing sogar an zu eitern!

Nur mal so eine Idee... ::knuddel
 
Kitekat

Kitekat

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Hallo ihr Lieben,
Natürlich wollte ich nicht einfach abwarten, wir hatten ja für heute einen Termin in der Tierklinik!
Sie hat auch zuhause jeden Tag Antibiotika, Schmerzmittel & Augentropfen bekommen.
In der Tierklinik arbeiten ca. 50 Ärzte. Die Augenspezialistin hat sich das ganze auch mal angeschaut.
Es wurde ein Ultraschall vom Auge gemacht und da hat man eine Raumforderung bzw. eine Masse erkennen können. Leider sieht es mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit so aus, dass sich hinter dem Auge ein Tumor befindet Bzw Gewebe welches da nicht hin gehört ➡ böse :cry::cry:
Es gibt jetzt verschiedene Möglichkeiten.
Palliativtherapie mit Cortison oder OP und das Auge entfernen.
Sie hat Cortison gespritzt bekommen, welches verhindert, dass das „Ding“ weiter wächst, wirkt entzündungshemmend und schmerzhemmend. Ab morgen bekommt sie täglich 1 Cortisontablette.
Heute in einer Woche findet die Nachkontrolle statt..
Wenn das Cortison anschlägt, dann kann die Katze mit der Cortisongabe damit noch 1 gutes Jahr leben.
Wenn es aber nicht anschlägt, kann man auch das Auge in einer OP entfernen. Allerdings ist es so, hat die Ärztin gesagt, dass Krebs bei Katzen immer streut. Heißt also dass es sein kann, dass wenn man die OP macht, es dann keine Garantie ist, dass die Katze noch lange leben wird, wegen Metastasen. Um zu schauen ob bereits Metastasen vorhanden sind, würde man einen CT vom Kopf machen. Das passiert allerdings unter Vollnarkose, was wieder ein Risiko darstellt in ihrem Alter. Also wie man es dreht und wendet ist es sch...:-(
 

Apropo

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Was heißt denn er streut immer?

Wenn man den Tumor entfernt bevor er streut besteht doch eine Chance oder nicht?

Bei meinem Murphy wurde mal ein bösartiger Tumor entfernt. Allerdings im Bauchraum bzw. außen am Darm.
Die TÄ sagte mir da er bösartig war besteht eine Chance von mindestens 50:50 dass er wieder kommt. Er kam nie wieder und Murphy starb 9 Jahre später an etwas anderem.
 

romulus

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Also ganz ehrlich: ich würde der Katze die Chance auf eine OP und damit möglicherweise eine Heilung geben, denn Cortison kann den Verlauf nur verlangsamen, nicht komplett aufhalten.
Wenn sie in Narkose liegt wegen dem CT, kann man entweder in gleicher Sitzung operieren oder sie gehen lassen, wenn Metastasen gefunden werden.
Natürlich ist das kein einfacher Entschluss, das ist mir vollkommen klar, aber es erspart ihr u.U. einen langen Leidensweg.
 

dobalou2000

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GSD hat die Augenärztin geschaut.

Wir sind damals direkt mit Franka zum Augenarzt TK Duisburg gefahren.
Es wurde ein Tu im Auge gefunden.
Nach langem Gespräch mit dem gleichen Inhalt wie Deines
haben wir uns für die Entfernung des Auges entschieden.
Allerdings wollte ich keine pathologische Abklärung ob Krebs oder nicht.

FRanka ist gut mit einem Auge zurechtgekommen.
Sie hatte noch 2 gute Jahre, denn hatte der Tu ins Gehirn gestreut.
Das hat der Tierarzt unter Narkose diagnostiziert. (operierte Augenhöhle angeschwollen, Verd. auf Abszess)
Sie ist in d Narkose geblieben und wir haben sie über die Regenbogenbrücke
begleitet.

Ich würde immer wieder so entscheiden.
LG Doro und
 
Kitekat

Kitekat

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RLP
Wir mussten sie heute gehen lassen :cry:
Es war ein Speicheldrüsentumor.
Sie haben sie unter Narkose gelegt und die Stelle aufgemacht...wir durften uns aber noch verabschieden und sie hat in meinem Arm gelegen, als sie die letzte Spritze bekam...:cry:
 
Julchen94

Julchen94

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Ach mensch, die arme Maus.
Es tut mir so leid. :cry:
 

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