Schüchterne Katze zu dominantem Kater

Diskutiere Schüchterne Katze zu dominantem Kater im Mehrkatzenhaushalt Forum im Bereich Katzen allgemein; Ab welchem Alter darf man Deiner Meinung nach damit rechnen? Jona ist fünf Jahre alt und sucht so dringend jemand zum Raufen. Leider wollten die...
mortikater

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Ab einem gewissen Alter spielt nach meiner Erfahrung das Spielverhalten bei Katzen ohnehin keine bedeutende Rolle mehr ….. immer ab dann, wenn sie aus dem Tobe-Alter raus sind und mehr die gemütlichen Stunden schätzen .
Ab welchem Alter darf man Deiner Meinung nach damit rechnen? Jona ist fünf Jahre alt und sucht so dringend jemand zum Raufen. Leider wollten die
Kitten heute auch nicht und so warf er sich auf den 13 jährigen Keke, der entsetzt das Weite suchte.

Mit seiner Schwester gerät er dauernd aneinander. Ich bleibe dabei, grundsätzlich ist Kater zu Kater und Katze zu Katze passender, Ausnahmen bestätigen die Regel. Allerdings konnte ich im Lauf meiner Katzenhaltung feststellen, dass die Rassekatzen grundsätzlich friedfertiger waren, ich hatte Perser und Maine Coons, alles sehr selbstbewusste Katzen. Ist aber vielleicht auch nur eine persönliche Erfahrung.
 
Pat

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Ab welchem Alter darf man Deiner Meinung nach damit rechnen?
Flecki haben wir im Mai 2011 bei uns im Haus aufgenommen, da wurde er auf ein Alter zwischen 3 und 5 Jahren geschätzt.
Inzwischen habe ich recherchiert und erfahren, woher er kommt und seine "Geburtsstätte" ermittelt ….. demnach wird er zu der Zeit aller Wahrscheinlichkeit nach erst 3 Jahre alt gewesen sein.
Bei der Zusammenführung mit Paulchen dachten wir noch, das er zu der Zeit ca. 8 Jahre alt wäre, also suchten wir in allen Tierheimen hier in der Region nach einem in etwa gleichaltrigen Kater (er war ja seinen gleichaltrigen Wurfbruder bisher gewöhnt und immer mit ihm zusammen gewesen)
Inzwischen denke ich aber, das er da nicht 8, sondern erst 6 Jahre alt war.

Paulchen wurde uns als ca. 7 Jahre alt angeboten (das Tierheim kannte die frühere Besitzerin aus früheren Kontakten, bevor sie verstorben und ihre Katzen auf der Straße gelandet waren...…. also dachten wir, das es mit dem alter auch gut passen würde..... beide so ca. 7 - 8 Jahre alt.

Inzwischen haben wir beobachtet, das Paulchen wesentlich älter sein muss ….. zum Zeitpunkt der Vermittlung vermutlich bereits mindestens 11 - 12 Jahre, vermutlich noch älter.

Wir haben dann bald gemerkt, das Paulchen ganz schnell alterte und immer mehr die Ruhe suchte..... also auch altersgerecht dann mit seinen eher passenden 11 - 12 Jahren entsprechend.

Jetzt, nach inzwischen weiteren 5 Jahren, ist Flecki nun auch ca. 11 - 12 Jahre alt, da fängt es auch bei Flecki immer mehr an, das er mehr Ruhe sucht.
Er spielt noch immer mal mit den Kleinen und rennt auch wie blöd im "Affentempo" durch die Wohnung ….. Paulchen schreitet dagegen meist nur noch, da gibt es nur noch selten kurze Renn-Einlagen.

Ich würde also sagen, das es ab einem Alter von ungefähr 10 Jahren (je nach Veranlagung und vielleicht auch Rasse der Katze) anfängt, das auch lebhafte Kater dann ruhiger werden und sich immer mehr älteren Katzen anschließen und mehr die Zeit einfach nur gemeinsam verbringen, aber nicht mehr so zum spielen und raufen aufgelegt sind...…. bis auf manches "Aufflackern" durch plötzliche spannende Momente.

So ähnlich habe ich es auch bei unseren anderen alt werdenden Katzen erlebt.

Jona ist mit seinen 5 Jahren ja noch ein Jungspund ….. in dem Alter hätte Flecki eigentlich auch noch mehr einen wirklich gleichaltrigen Kumpel gebraucht. Das ist aber bei Streunern leider meist nicht genau vom Alter einzuschätzen, wenn sie nicht schon als Kitten aufgegriffen wurden.

Reginas Kater ist 4 Jahre alt, also auch noch ein Jungspund. Da er aber angeblich besser mit weiblichen Katzen verträglich ist (das gibt es ja immer wieder mal), da sollte dann die Neuzugang-Katze auf keinen Fall älter sein als er …. eher noch jünger und dabei selbstbewusst und auch gerne toben und raufen.
Unsere Emma ist jetzt etwas über 2 Jahre alt und entwickelt sich immer mehr zu solch einer selbstbewussten Katzen-Persönlichkeit ……. und sie rauft für ihr Leben gerne, rennt aber auch wie ein Katzenmädchen gerne zum Versteckspiel mit Lotte um die Wette.
Emma wird bei uns von jedem aus der Gruppe absolut akzeptiert, guckt sofort überall mit rein, kontrolliert alles , ist dabei aber fast übervorsichtig bei fremden Dingen und kommt noch ein ganzes Stückchen besser mit beiden Katern aus, als es Lotte tut …. die aber auch von den Katern voll akzeptiert und gemocht wird.

Leider hat Regina nichts über das Alter des Katzenmädchen geschrieben, auf die sie z.Zt. ein Auge geworfen hat.
 
Regina050

Regina050

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Danke für eure Tipps mit der Gittertür! Jedoch muss ich sagen, dass mir das doch etwas zu aufwendig ist. Klingt jetzt wahrscheinlich blöd aber diese Momente die sich die beiden durch die Gittertür sehen und miteinander interagieren, werden wir mit einer Behelfslösung abdecken. Dann Wäscheständer oder ähnliches. Wenn wir sehen, dass sich das länger hinzieht, werde ich nochmal über eine Gittertür nachdenken. Noch habe ich die Hoffnung, dass es gut klappen wird.
Jedoch ist der Tipp super, da wir uns so jetzt eine Katzenklappe in die Schlafzimmertür einbauen werden :)


Ich hoffe nur, dass unser Kater tatsächlich sozial verträglich ist und kein Einzelgänger.
Ich bin gerade so verunsichert da ich in einem Buch gelesen habe, dass man sich die Vergesellschaftung bei einem territorial-aggressiven Kater oder einer "Täterkatze" die andere mobbt, gut überlegen soll.
Ich habe mir nochmals Videos angeschaut von der Interaktion der beiden und meist ist es tatsächlich so, dass der Kater in Lauerstellung an die andere Katze heran gegangen ist, und ihr auch hinterher gegangen ist. Ab und zu hat er sie auch von seinem Platz aus beobachtet und sie lief rum, er kam dann erst runter, sobald ich mich mit auf den Teppich gesetzt habe und mich mit der Katze beschäftigt habe. Aber er hat sich dann total leicht durch eine Katzenangel ablenken lassen und hat gespielt.
Es gab auch Situationen wo er einfach auf dem Boden saß und abgewartet hat, also er ist dann gar nicht auf die zu gegangen, sondern hat sitzend alles beobachtet, mit normal aufgestellten Ohren. Wie gesagt haben sie auch in Sichtweite zueinander geschlafen und er hat sie auch auf dem Stuhl schlafen lassen. Wobei er sie auch vom Sessel vertrieben hatte.

Naja man merkt wohl, dass ich etwas unsicher bin, was das Verhalten vom Kater betrifft weil es schwer für mich ist es zu deuten. Ich habe mir noch ein Buch zu dem Thema bestellt "Zusammenführung mit Herz und Verstand" und werde mich da mal einlesen.
 
Regina050

Regina050

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Nala ist am Sonntag bei uns eingezogen, haben die beiden erst getrennt gehalten und Räume getauscht damit sie die Gerüche kennen lernen.
Heute haben wir die "Tür auf" Methode angewandt.
Die beiden haben sich erst angestarrt, aber dann wurde sich hingesetzt und auch mal weggeschaut. Sie haben sich dann angenähert, nach einer halben Stunde gabs dann auch eine Nase am Nase Begrüßung.
Die liefen sich auch etwas hinterher, wobei da Macci mehr am hinterher gehen ist.
Nala hat sich dann aufs Sofa gesetzt und Macci auf einen Platz am Boden und beide haben sich etwas entspannt. Nala kam zu uns zum Kuscheln, Macci war dabei ganz ruhig und lag weiterhin an seinem Platz.

Nala ist eben zu ihn hin, er hat gebrummelt, sie ist weg und er hinterher. Nun maunzt er sie in der Küche an.

Meint ihr wir sollten sie über Nacht trennen?
Danke euch!!
 
Harlith

Harlith

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Oh deine Frage scheint irgendwie untergegangen zu sein.
Was hat dein Bauchgefühl gestern gesagt?
Habt ihr sie getrennt?
Wie ists ausgegangen?
 
Regina050

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Ja die beiden haben jeweils auf einer Seite des Bettes geschlafen :)
Also Macci scheint an ihr interessierter zu sein als sie an ihm aber er lässt sie auch rumlaufen und essen usw.
Wenn sie sich begegnen gibts eine Nase an Nase Begrüßung und dann laufen sie aneinander vorbei.
Macci hat sie nur heute morgen wieder angesprungen, aber sie rennt dann weg und brummt und er versucht es nicht weiter und dann kommt sie entspannt wieder raus.
Es ist sozusagen 80 Prozent friedlich aber sie brummelt wenn er zu nah kommt und er ist manchmal noch zu forsch.

Eben haben sie beide mit der Federangel gespielt, einmal ist Macci Nala dabei etwas zu nah gekommen und es gab was mit der Pfote, mehr ist aber nicht passiert und dann wurde weiter gespielt.
 
Smee

Smee

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Das klingt doch super, sie respektieren einander offenbar. Viel besser als mit der ersten Katze!
 
Harlith

Harlith

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Macci hat sie nur heute morgen wieder angesprungen, aber sie rennt dann weg und brummt und er versucht es nicht weiter und dann kommt sie entspannt wieder raus.
Es ist sozusagen 80 Prozent friedlich aber sie brummelt wenn er zu nah kommt und er ist manchmal noch zu forsch.
Hört sich klasse an ...
Sie sagt ihm klar an wo ihre Grenzen sind und ist von sich aus nicht direkt konfrontativ unterwegs.
Wenn in der Hitze des Spiels mal was passiert ... wobei das Ergebnis hast du ja auch gesehen.
Ich wünsche dir viel Spaß mit deinen beiden wundervollen Katzen
 
Smee

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Wir wollen jetzt aber Fotos sehen, das ist dir klar, oder? :dance::freu:
 
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