Schreckhaft + Angriffslustig

Diskutiere Schreckhaft + Angriffslustig im Katzen-Erziehung Forum im Bereich Katzen allgemein; Ich habe im Netz rumgesucht und jetzt dieses Forum gefunden, wo ich hoffe, etwas Hilfe und ein paar Ratschläge zu bekommen. Ich habe im Oktober...

Anonymous

Gast
Ich habe im Netz rumgesucht und jetzt dieses Forum gefunden, wo ich hoffe, etwas Hilfe und ein paar Ratschläge zu bekommen.
Ich habe im Oktober eine 2 Jahre alte Katze übernommen, die aus einem Haushalt mit mehreren Katzen stammt, wo
sie offenbar immer 'Prügelknabe' für die anderen Mietzen war.
Jetzt lebt sie bei uns zusammen mit unserer Altkatze (1o Jahre). Die beiden lieben sich noch nicht sonderlich, versuchen aber, sich trotz kleinerer Zusammenstöße zu akzeptieren.
Das Problem liegt aber hauptsächlich darin, dass Goldie zwar neugierig ist, aber gleichzeitig fürchterlich schreckhaft, sich nicht anfassen läßt und seit einigen Tagen mir gegenüber Angriffstendezen zeigt sobald ich mit dem gefüllten Futternapf auftauche. Daran, dass sie viel faucht und knurrt, haben wir uns mittlerweile gewöhnt, aber dass sie jetzt gegen die Waden schlägt ist nicht so angenehm.
Ich hatte schon einige schwierige Katzen, aber soetwas ist mir noch nicht untergekommen! Hat vielleicht irgendjemand eine Idee, wie man Goldie dieses Verhalten abgewöhnen kann?
 
23.01.2003
#1

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Gast

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Anonymous

Gast
Hallo Elke,

wenn Goldie sehr ängstlich und schreckhaft ist, und auch vorher immer Prügelknabe war, wird sie aus Angst und Panik heraus angreifen. Da ist es ganz wichtig, das sie sich nicht bedrängt fühlt. Eine panische Katze kann vieles auch falsch verstehen, wenn du z.B. auf sie zugehst, das als Angriff werten usw. Ich würd sie deshalb möglichst in Ruhe lassen und von selbst kommen lassen, auch drauf achten, wie du dich bewegst, ob ihr das Angst machen könnte, beim Streicheln, wenn das überhaupt schon möglich ist, keine unangenehmen Stellen berühren usw.

Wenn sie wirklich so stark panisch ist, würde ich wirklich überlegen, sie mit homöopathischen Mitteln "ruhig zu stellen", ihr also erst mal die Anspannung zu nehmen, damit eine Chance besteht, das ihr euch kennenlernt und sie Vertrauen fassen kann.
Zum Beispiel könntest du schonmal Bachblüten geben, aber ob Bachblüten da ausreichen werden, wird man sehen. Ich würd deshalb den Rat einer TA, die homöopathisch oder verhaltenstherapeutisch arbeitet, suchen. Es gibt homöopathische Mittel, aber auch Psychopharmaka für Katzen. Das hört sich vielleicht erst mal schrecklich an, aber diese Mittel beruhigen die Katze erstmal und nehmen ihr die Anspannung.
Wenn du Bachblüten schonmal einsetzen willst, sollte auf alle Fälle die Blüte Cherry Plum (gg.Raserei und Aggression aus Angst und Panik heraus) dabei sein.

Du kannst auch mal auf folgender Seite schmökern, die ist von einer TA, die verhaltenstherapeutisch arbeitet, vielleicht findest du dort auch noch ein paar Tipps, Infos usw., dort gibt es auch Adressenlisten:
http://www.ethovet.at/
 

Anonymous

Gast
Hallo Wolke!
Danke für die Tipps. Ich werde mich mal weiter umsehen. Unter Umständen kommt tatsächlich eine verhaltenstherapeutische Maßnahme in Frage.
Unsere Vermutung ging schon in die Richtung, dass Goldie ihr Futter 'erjagen' will und deswegen diese Angriffe startet. Allerdings hat sie in ihrem bisheringen Leben noch nie eine lebende Maus gesehen oder hatte Freigang. Trotzdem könnte dieser starke Jagdtrieb daran liegen dass sie Wildkatzenverwandte hat (soweit ich weiß wurden diese bewußt eingekreuzt). Das würde auch das sehr vorsichtige bis schreckhafte Verhalten erklären. Dazu kommt, dass sie in den zwei Jahren nur auf eine einzige Person fixiert war.
An Geduld wird es uns kaum mangeln. Unsere Suse hat das erste halbe Jahr bei uns unter der Eckbank gewohnt und kam nur heraus, wenn niemand da war. Heute ist sie so verschmust, dass es manchmal für uns zu viel wird..... :)
Liebe Grüsse
Elke
 

tigercats

Gast
Vielleicht läßt sie sich, wenn sie so angriffslustig ist, auch in ein Spiel verwickeln, z.B. mit einer Fellmaus, die an ein Band angeknotet ist und der sie dann nachjagen darf. Da könnte sie ihren Jagdtrieb und Bewegungsdrang ausleben und das gemeinsame Spiel fördert auch noch das Aneinander-Gewöhnen. Unsere Maunzi, die am Anfang auch sehr schreckhaft war, haben wir quasi durch das gemeinsame Spielen, wozu wir sie trotz ihrer Scheu immer wieder verführen konnen, "gezähmt".

Gruß, Caro
 

Elke H.

Gast
Hallo Caro!
Goldie spielt sehr gern und das war auch das erste, womit sie sich locken ließ.
Mein Problem ist einfach, dass ich nicht weiß, wie ich richtig und 'angemessen' auf diese Angriffsattacken reagieren soll, um ihr zu zeigen, dass sie das nicht darf.
Gruß Elke
 
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Schreckhaft + Angriffslustig

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