Schlechtes Gewissen wegen Wohnungshaltung?!?

Diskutiere Schlechtes Gewissen wegen Wohnungshaltung?!? im Katzen - Freigang Forum im Bereich Katzen allgemein; Ich halte meine vier Katzen in der Wohnung. Sie haben eine 130qm grosse Wohnung mit Zugang zum 50qm eingezäunten Balkon, der rund um die Wohnung...

Pusska

Gast
Ich halte meine vier Katzen in der Wohnung. Sie haben eine 130qm grosse Wohnung mit Zugang zum 50qm eingezäunten Balkon, der rund um die Wohnung geht (also grosser Rennweg). :-)

Meine Katzen bekommen gutes Markenfutter und viel Liebe und Zuneingung. Sie machen einen sehr glücklichen Eindruck und zeigen mir ihre Zufriedenheit.

Dennoch höre ich immer wieder, dass Katzen nicht in eine
Wohnung gehören, sondern als Freigänger gehalten werden sollten.
Gerade heute am Arbeitsplatz entstand eine richtige Diskussion zwischen Freigängerhalter und Wohnungskatzenhalter.

Von meiner Wohnsituation her könnten sie theoretisch Auslauf haben, ich wohne auch ein wenig im Grünen - Wald und Wiese sind in der Nähe.
(Als ich den Balkon noch nicht eingezäunt habe, hat es doch einer meiner Kater geschafft, NICHT mehr nach Hause zu kommen, obwohl die Umgebung grün ist und er gechipt ist.) ::?

Als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe (sie wohnen auch recht im Grünen), haben wir sehr viele Freigängerkatzen verloren. Entweder sie warern spurlos verschwunden, oder sie lagen überfahren auf der weit entfernten Hauptstrasse...:x

Ich denke viel darüber nach. Sind die Katzen doch nicht glücklich bei mir und träumen vom Freigang? Sie haben zwar noch nie versucht, aus dem eingezäunten Balkon auszubrechen.
Zwei meiner Katzen sind extrem scheu und schreckhaft. Ich könnte mir es gut vorstellen, dass sie im Freien so erschrecken, dass sie nie mehr zurück kommen. Oder ist da meine Angst zu gross?

Was meint ihr? Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, weil ich Wohnungskatzen halte? Was meint ihr?
 
03.09.2007
#1

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Gast

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silkebu

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Ich glaube, man merkt es, wenn eine Katze nach draußen drängt (z.B. weil sie Freigang gewohnt ist).
Schlechtes Gewissen auf keinen Fall. Sie sind doch zu viert und haben viel Platz. Da sind sie sicher glücklich und du sparst dir eine Menge Kummer.
 
birgitdoll

birgitdoll

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Hallo
ich bin froh, dass meine keine Freigänger sind.
Was ihnen alles nicht geschehen kann............::w

LG
 

Dinenadine

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Ich halte meine vier Katzen in der Wohnung. Sie haben eine 130qm grosse Wohnung mit Zugang zum 50qm eingezäunten Balkon, der rund um die Wohnung geht (also grosser Rennweg). :-)

Meine Katzen bekommen gutes Markenfutter und viel Liebe und Zuneingung. Sie machen einen sehr glücklichen Eindruck und zeigen mir ihre Zufriedenheit.


Was meint ihr? Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, weil ich Wohnungskatzen halte? Was meint ihr?


Nein musst du nicht! Du hast dir deine Frage bereits selber beantwortet.
Du liebst sie und gibst ihnen das, was sie glücklich macht!
Ich habe auch 2 Wohnungskater. Einer hat Diabetes und sogar Asthma, wie sollte ich den freilassen? Das käme einen Mord gleich!
Mach dir nicht so viele Gedanken und verschwende deine Energie lieber mit Schmusen und spielen!

LG Nadine
 

lidora74

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Ich habe mir auch schon von einer Bekannten sagen lassen müssen daß ich schon noch sehen werde was ich davon habe eine Katze einzusperren. (Jetzt zwei):evil:

Keine Ihrer Katzen ist älter als 3 -4 Jahre geworden. Und wenn mal wieder eine wegbleibt kann man sich wieder ein neues junges Katzi holen....

Habe kein schlechtes Gewissen denn wenn der Tierfänger unterwegs ist sind wenigstens deine Schätze sicher!

Maike
 

herbstsonne

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Wie oft lese ich hier, dass eine Katze verschwindet, tot gefahren wird oder gar umgebracht wird. Freigänger leben sehr viel gefährlicher als Wohnungskatzen.
Mein Kleiner ist ja eine Findelkatze. Jetzt lebt er aber in der Wohnung. Ich habe nicht das Gefühl, dass er unbedingt raus will. Bei Emma wäre das anders. Wenn die einmal draußen, dann will sie es auch. Aber momentan kennt sie es nicht anders. Sie macht auch keinen unglücklichen Eindruck.
Lasse dir bitte nicht ein schlechtes Gewissen machen. Zumal du vier Katzen und einen riesigen Balkon hast. Ehrlich gesagt, besser geht es nicht. Wenn ich ein Häusle mit Garten hätte, dann wären meine beiden keine Freigänger. Sie hätten dann einen eingezäunten Gartenraum. Mir wäre das viel zu gefährlich.
 

Oskar

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Hallo ::w,

du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben.

Die Einstellungen ob Freigänger oder nicht sind halt unterschiedlich, lass dich nicht kirre machen.

Eine Katze die in der Wohnungshaltung lebt und unglücklich darüber ist, wird es die früher oder später ganz deutlich zeigen - nötigenfalls mit Unsauberkeit.

Du hast genug Platz, einen großen Freilauf (denke mal mit "Grünzeug" und gemütlich für Katzen gestaltet:lol:). Sie sind zu viert-können sich gegenseitig beschäftigen, raufen und rumtollen - also rundum alles was es so braucht.

Also, freu´dich an deinen Stubentigern und laß dir kein schlechtes Gewissen einreden:wink:.
 

doubletabby

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Hi,
ich glaube, man hat immer ein schlechtes Gewissen bei Wohnungshaltung - Freigang ist halt eher die Normalität bei einer Katze. Aber wenn man sie eben nicht rausläßt - wie ich meine beiden jetzt (die Vorgänger waren draußen) - hat frau Gründe! Bei mir ist es ein Perser, den ich nicht laufen lassen möchte (wg. Verkehr - die rasen in der 30 km Zone vor der Tür :evil: , wegen des Pelzes, seiner Gesundheit (er ist etwas schnupfenanfällig, ist wohl rassebedingt) - und vor allem, weil sein Kollege so an ihm hängt. Und wenn dem Kleinen was passiert, rastet mein Monster garantiert aus! Der sucht ja schon das Haus ab, wenn der Handfeger beim TA ist...).

Und der Große kann nicht raus. Der ist so nervös und rast beim kleinsten Geräusch los...Leider kann ich den Garten/Terrasse nicht einzäunen (Bebauungsvorschriften), aber wir haben Fliegenschutztüren für die frische Luft, ein großes Haus und der Perser marschiert prima an der Leine (der große natürlich garnicht, sonst würde ich sie beide im Garten anleinen)).
So...Wenn die beiden mir die Türen einrennen würden, so wie es einer meiner Sternenkater gemacht hat - der wollte einfach nur raus - dann müßte ich sie halt gehen lassen. Aber das wollen die bislang glücklicherweise garnicht. Die sind happy - und ich auch!
Laß Dich nicht verrückt machen. Es ist so, wie es ist und Du tust ja alles für die Kleinen! Das mit dem Balkon klingt toll!
lg DT
 

Akira

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Also, ehrlich gesagt, mich macht es sehr traurig, jede Woche von mehreren überfahrenen Samtpfoten zu lesen hier im Forum. Meine zwei Leben auch in der Wohnung, und ich glaube sogar, die würden gar nicht raus wollen. Ich bin der Meinung, dass es in unserer Zeit mit den vielen Gefahren, Verkehr, Tierfänger etc, schlechte Menschen einfach nicht gut ist, den Katzen Freigang zu gewähren. Ausser man lebt wirklich ganz auf dem Land, ohne grosse Strassen etc. (und dort können sie dann unter den Mähdrescher kommen).
Ich weiss, dass viele sagen, die Katzen gehören in die Natur, aber unsere Aussenwelt hat sich doch sehr verändert und wir müssen doch diesem Umstand Rechnung tragen, wir haben ja schliesslich die Verantwortung für sie.
Also, ich finde nicht, dass Du ein schlechtes Gewissen haben solltest, sie haben es sicher super gut bei Dir, soviel Platz und Terasse, das ist doch einfach toll! Jeder muss das für sich selber entscheiden, ich würde meine Katzen auch nicht rauslassen, wenn ich mehr im Grünen wohnen würde.
Meine zwei Sternkater hatten zwei Jahre ihres langen Katzenlebens Freigang, dann wieder über 15 Jahre Wohnungshaltung und sie haben nie dagegen rebelliert. Sie waren sofort in der Wohnung zufrieden.
 

Fränz

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Hi,
ich glaube, man hat immer ein schlechtes Gewissen bei Wohnungshaltung - Freigang ist halt eher die Normalität bei einer Katze.
definitiv nicht. und in der heutigen zeit ist es auch keine normalität. oder würdest du das bei einem hund auch behaupten? oder einer kuh? einem pferd? einem schwein?
 

niniel

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Als wir Lila und Kasper bekamen hatte ich ein sehr schlechtes Gewissen, eben weil die beiden nur drinne waren, max. auf den Balkon konnten und man von allen Seiten nur ein "Was zwei Katzen in einer Wohnung? Die gehören nach draußen!" zu hören bekam.
Einerseits ist es egoistisch, wenn ich sage "Ich möchte nicht, dass die zwei Freigänger sind!" - aber ich denk dabei ja auch an ihr Wohl.
Es verschwinden dauernd Katzen, werden überfahren usw. - sowas möchte ich NICHT miterleben.
Davon mal abgesehen, wir haben derzeit auch nicht die Möglichkeit ihnen Freigang zu gewähren und der Versuch mit der Leine scheiterte bei beiden.
Wenn ich aber sehe, wie die zwei hier hin und her rennen - sich jagen, zu uns kommen zum schmusen - also meiner Meinung nach rundum zufrieden sind, denke ich nicht dass ich sie quäle.
Ich kann es derzeit eh nicht ändern, also habe ich auch kein schlechtes Gewissen mehr, sondern versuche nur ihnen das Leben hier in der Wohnung so angenehm und aufregend wie möglich zu gestalten. ::?
 

doubletabby

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definitiv nicht. und in der heutigen zeit ist es auch keine normalität. oder würdest du das bei einem hund auch behaupten? oder einer kuh? einem pferd? einem schwein?
@ Fränz - ich verstehe Deinen Kommentar nicht. Was haben Kuh, Pferd und Schwein mit Katzen zu tun? Außerdem behaupte ich nichts, sondern versuche zwischen Freigang und Wohnungshaltung abzuwägen. Und wieso ist Freigang heutzutage keine Normalität - bei uns auf auf dem Lande, laufen viele Katzen frei rum. Ob das immer sinnvoll ist - ich erwähnte die rasenden Jungbauern vor unserer Tür - sei dahingestellt. Meine Freigänger wurden uralt. Aber da haben sie vielleicht auch Glück gehabt. Meine jetzigen sind vom Charakter her Wohnungskatzen und kommen also nicht raus. Ich denke, es gibt für beides Argumente, es gibt Argumente dagegen und solange man seine Entscheidung begründen kann ist das doch auch ok. Letzendlich kann frau es nur falsch machen - läßt man sie raus, können sie schreckliche Unfälle erleiden, bleiben sie drinne hat man u.U. ein schlechtes Gewissen etc. ad infinitum. Nicht ohne Gründe schlägt die Freigangsdebatte immer wieder Wellen im Forum. Ich wollte lediglich die ThreaderstellerIn zumindest von ein paar der Sorgen befreien...
::?
DT
 

Fränz

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Kuhe, Schweine und Pferde, sowie auch Hunde, stammen genau wie Katzen ursprünglich aus freier Natur. Wenn ich der Meinung bin, daß Katzen Gefahren gefälligst abzuwägen haben und draussen dem Verkehr, dem Fänger etc.pp. ausweichen mögen, dann könnt ich auch meinen Hund einfach laufen lassen. Kein Thema ::?

Soviel zu "natürlich".
 

doubletabby

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Kuhe, Schweine und Pferde, sowie auch Hunde, stammen genau wie Katzen ursprünglich aus freier Natur. Wenn ich der Meinung bin, daß Katzen Gefahren gefälligst abzuwägen haben und draussen dem Verkehr, dem Fänger etc.pp. ausweichen mögen, dann könnt ich auch meinen Hund einfach laufen lassen. Kein Thema ::?

Soviel zu "natürlich".
ok, ich bekomme den Eindruck, dass Du mich nicht verstehen möchtest, von daher werde ich mich weiterer Kommentare enthalten.
DT
 

Pusska

Gast
Mach dir nicht so viele Gedanken und verschwende deine Energie lieber mit Schmusen und spielen!
Das ist ein ermunternder Satz, danke!!::bg

Ich habe mein schlechtes Gewissen nicht mehr. Dieses Gefühl war wohl gestern sehr stark da, weil wir eben bei der Arbeit über Katzenhaltung diskutiert haben und mehr "Freilaufkatzenhalterinnen" dabei waren.

Wenn ich meine Katzen so anschaue: es geht ihnen so gut. Sie haben ein schönes Leben in der Wohnung mit ihren Kratzbäumen, Schlafplätzen und eben dem erwähnten, interessanten, gut bepflanzten Balkon. Sie haben einander und kommen super gut miteinander aus. Und sie haben eine Besitzerin, die sie unendlich lieb hat und verwöhnt.:lol:

Mir wurde auch gesagt, meine Katzen leben im "goldenen Käfig". Wenn aber eine grosse Wohnung ein Käfig ist für Katzen, was sind dann wirklich Käfige für Kaninchen und Meerschweinchen, oder ein Aquarium für Fische? Die haben im Verhältnis zu Wohnungskatzen noch weniger Platz...
Man könnte über jegliche Art von Tierhaltung diskutieren.8O

Aber jetzt widme ich mich wieder meinen Katzen. Zwei sitzen schon neben dem Computer und schnurren lauthals. Und die anderen zwei vergnüngen sich irgendwo auf dem Balkon...8)

Liebe Grüsse,
Yasmin mit Simba, Sämi, Smiley und Müüsli
 
Schnullibär

Schnullibär

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Ich denke nicht, daß sie unglücklich sind. Ich bin auch der Meinung, daß sie es zeigen, wenn sie rauswollen, z. B. durch minutenlanges Anplärren der Haustür oder durch Aggressionen, wenn sie merken, daß man sie nicht aus der Tür läßt. Ich habe solche Zeitgenossen daheim. :roll: Wenn sie abends reinkommen und sie merken, daß die Tür nach dem Essen nicht mehr aufgemacht wird, dann gibts für die anderen Katzen Haue. :twisted: Oder der Siggi als bestes Beispiel für einen Kater, der Medikamente braucht und deshalb zur Zeit nicht raus sollte. Das Tier ist die schlechte Laune in Person.
 

Oskar

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Hallo Yasmin,

wenn deine Mietzis alle einen zufriedenen Eindruck machen ist doch alles in bester Ordnung:wink:.

Mir ist auch noch was aufgefallen:

Einmal die vielen überfahrenen Katzen.

Dann: wir haben bei unserer Katzensuche öfter mal 2-3 Stunden im Auto gesessen und beobachtet. Dort waren natürlich auch mal Freigängerkatzen zu beobachten. Was haben die gemacht? Ewiglich unterm Auto gesessen ::?, oder vor der Haustüre und da kam mir dann auch mal der Gedanke: Wieso sollen meine Katzen Freigänger sein?

Bisher habe ich nur "Wohnungskatzen" gehabt und gerade in den letzten Wochen und Monaten hat sich mein Gefühl bestärkt es dabei zu belassen und niemals Freigänger zu haben.

Viel Spaß und Freude an deinen Wohnungstigern:wink:.
 

Munkel

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Hallo Yasmin ::w

Wir halten Freigänger. Weil die Tiere das bereits bei Einzug waren und unsere Gegend (in der Pampas) relativ sicher ist. 100% Sicherheit aber kannst Du bei Freigängern eben nie haben :?. Auch wenn unser Senior nach 14 Jahren Freigang 15 Lebensjahre auf seinem Buckel hat. Trotzdem beneide ich oft genug Euch Wohnungskatzen-Halter :wink:. Wenn ich mir z. B. 'mal wieder große Sorgen um den Verbleib meiner Tiere und mich nächtens auf die Suche mache. Deshalb würde ich mir auch nie eine bisher zufriedene Wohnungskatze zu uns holen, um sie zum Freigänger zu machen.

Bei katzengerechter Wohnungsgestaltung, genug Platz, Spiel und Zuwendung sehe ich überhaupt kein Problem ::? in Wohnungshaltung. Solange die Tiere nicht nach draußen drängen und dabei unglücklich sind. Viele Ex-Streuner wollen ja gar nicht mehr 'raus.

Ich finde, beide Haltungsarten sollten sich nach der Katze richten, deren bisherigen Gewohnheiten. Übrigens, nur 28% der Katzen mit sorgendem Halter leben im Freigang, der Rest in der Wohnung. Wohin also mit den 72%, wenn man nur auf Freigängern bestünde ?
 
catini

catini

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Eigentlich ist ja alles gesagt. ;-)
Ich halte auch nur Wohnungskatzen und ich hab null schlechtes Gewissen. Ich hätte ehrlich gesagt ein schlechtes Gewissen, wenn ich sie rauslassen würde. Ich lebe zwar eh in der Stadt in einem Mehrfamilienhaus, da geht das schlecht. Aber selbst auf dem Land in einem Einfamilienhaus würde ich sie nicht rauslassen, maximal unter Aufsicht in einen abgesicherten Garten. Ich hätte viel zu viel Angst, dass ihnen was passiert. Meine Katzis sollen bei mir so alt wie nur möglich werden und weder überfahren, noch vergiftet, noch sonst irgendwas werden.
 

carloS

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Hi,

wir haben zwei Freigänger und zwei Wohnungskatzen.

Manchmal hab' ich auch dieses schlechte Gefühl, den Wohnungs-Katzen etwas von ihrem Leben zu nehmen, wenn ich sie nicht rauslasse. Es ist schon herzzerreissend, wenn sie von der Treppe aus den Freigängern hinterherschauen- und wollen. Aber Dosi geht ja zumindest nie vor ihren Augen raus und sie sind sehr menschenbezogen (Orientalen) und wären für Freilauf ohnehin zu nervös bzw. naiv. Haben auch eine große offene Wohnung mit vielen Treppen/Ebenen und einen Balkon, sind zu zweit und fast immer ist jemand zu hause.

Nach einigen Jahren mit dieser Parallel-Erfahrung tendiere ich trotz dieses "schlechten" Gewissens immer mehr zu Wohnungshaltung.
Zum einen wegen der ständigen Sorge um die Freiläufer, zum anderen aber auch aus rein egoistischen Gründen. Ich fühl ' mich z.Zt. einfach massiv überfordert mit diesen ständigen Giardien ( behandelt mal Freigänger, die ohnehin im Sommer nicht regelmäßig kommen, sich nicht einsperren lassen und auch nicht gerade einfach zu händeln sind !), Flöhen, Würmern, an den unmöglichsten Stellen ausgespieenen halbverdauten Kadavern.....

Wenn das Wetter schlecht ist, wollen sie ja doch rein, am besten ins Bett noch........ich bin kein Sauberkeitsfetischist, aber manchmal krieg' ich schon die Krise, weil ich weiss, dass ich da immer gegen Windmühlen kämpfen werde mit diesen z.T. doch nicht ganz ungefährlichen Sachen.
Ich kann z.B. meine 100 qm wegen der Gias abdampfen bis zum Stankt-Nimmerleins-Tag, und was ist draussen ?

Ne, wenn eine Katze unbedingt raus muss, dann denke ich, sie sollte auf einem Bauern-/Reiterhof o.ä. leben, natürlich entsprechend versorgt, aber wenn Natur, dann konsequent.

Und den Schmusetigern, die wir uns so gerne halten, das Leben so artgerecht wie möglich gestalten.

Beides hat seinen Preis und seine Vorteile, denke ich, sowohl für die Katzen als auch für die Halter.

Aber eine solche Vermischung der beiden Lebensarten, wie wir (und einige andere sicher auch) sie z.Zt. mit zweien praktizieren, käme für mich nie wieder in Frage, auch wenn es für die Katzen wahrscheinlich das Beste aus zwei Welten bedeutet. Wer kann schon alles haben ::? .

LG
Marion
 
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