Rinderfettpulver von Grau

Diskutiere Rinderfettpulver von Grau im CNI Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Kürzlich habe ich den Tipp bekommen, Rinderfettpulver beim Nafu unterzumischen. Es soll helfen, dass eine nierenkranke Katze nicht oder nicht noch...

Kabifra

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Kürzlich habe ich den Tipp bekommen, Rinderfettpulver beim Nafu unterzumischen. Es soll helfen, dass eine nierenkranke Katze nicht oder nicht noch mehr Gewicht verliert, weil Fett hochkalorisch ist und nicht wie Protein die Nieren belastet. Ich habe mir die Dose gleich bestellt, jetzt steht sie im Schrank und ich bin noch etwas unschlüssig, das Rinderfettpulver einzusetzen, vor allem, weil ich auf der
Packung lese, dass das Pulver sehr viel Glucose enthält.

Gibt es Berichte oder Erfahrungswerte über den Einsatz dieses Pulvers? Glucose ist Zucker, das könnte doch auf Dauer den Organismus einer Katze auch schädigen (z.B. Diabetes auslösen). Katzen fressen ja normalerweise nichts, was Zucker oder Glucose enthält, und sind wohl gar nicht darauf eingestellt, große Mengen davon zu verarbeiten.

Geht soviel Fett auf Dauer nicht auch auf die Leber? Kann man sicher sein, dass das Rinderfettpulver BSE-frei ist? Wer weiß, aus welchen Rindern es hergestellt wird und woher diese importiert worden sind. Die Firma Grau als Hersteller hat zwar einen guten Ruf, aber die schauen genauso auf die Herstellungskosten wie alle anderen auch und es steht nichts auf der Packung, dass das Pulver von "Bio"-Rindern stammt.

Ich bin mir einfach unsicher, welche Risiken und Nebenwirkungen der Einsatz dieses Pulvers hat, wenn man es bei einer nierenkranken Katze längerfristig verwendet. Micky hätte nichts davon, wenn er ein paar Gramm zunimmt, dafür aber Diabetes zusätzlich bekommt.

Weiß jemand von euch Näheres bzw. verwendet jemand von euch das Rinderfettpulver schon länger bei einer CNI-Katze?

LG

Katharina
 
11.08.2007
#1

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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

Rina

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Viel kann ich Dir dazu leider noch nicht sagen, ich habe erst vorgestern ein Pröbchen bekommen. :-)

Lucy akzeptiert es und ich werde es ihr geben, weil eines ihrer Hauptfutter - Porta 21 - einfach viel zu wenig Fett hat (0,5%). Ich weiß nicht, ob Du meinen neuen Thread hier wegen Lucy gelesen hast, aber sie hat von März bis jetzt 0,9 kg abgenommen, sie ist von 6 kg auf 5,1 kg 'herunter' und ihre Werte sind schlechter geworden.

Ich vermute, einer der Gründe dafür ist der Wegfall des Felidae Trockenfutters - und eben die schwerpunktmäßige Verlagerung auf Porta 21. Da erscheint mir Rinderfettpulver gut und sinnvoll - besser als die Butter, die sie bisher bekam und die anscheinend nicht viel geholfen hat.

Ich habe mir vorgenommen, es ihr vorerst nur ins Porta 21 zu rühren bzw. in Porta-Mischungen. Bekommt sie einen Miamorbeutel, laß ich es weg. So hat sie zunächst 1/2 Teelöffel an 5 - 6 Tagen in der Woche.

Ich denke, es ist überall so, daß die Dosis das Gift macht. Eine gut ernährte Katze mit ausgewogenem Futter zusätzlich mit Fett vollzustopfen halte ich auch für verkehrt, selbst bei CNI. Aber mit Fett einem Mangel vorzubeugen und vielleicht alles etwas auszubalancieren halte ich für sinnvoll, zumal CNI-Katzen ja eh einen höheren Fettbedarf haben.

Wegen der Glucose müßte ich mich noch mal schlau lesen. Lucy bekommt sonst nichts Zuckerhaltiges, auch keine Leckereien, deswegen hoffe ich, daß ich mir da keine Gedanken machen muß.

Übrigens, die Catfortan-Tabletten habe ich mir geholt. ::w Lucy futtert sie gerne und bekommt alle zwei Tage eine.

Rina
 

Kabifra

Guest
Hallo Rina,

danke für deinen Beitrag! Micky hat auch etwas abgenommen, zwar noch nicht viel, aber er ist deutlich schlanker geworden. Ein neues Blutbild wird erst Anfang September gemacht, mein TA ist zur Zeit in Urlaub. Micky ist zwar quietschfidel und ungeheuer aktiv, er rennt den ganzen Tag herum und fetzt mit Karacho die Kratzbäume rauf und runter, deshalb mache ich mir noch keine allzu großen Sorgen. Vielleicht ist sein Gewichtsabbau auch einfach auf die gesteigerte Aktivität im Sommer zurückzuführen, er bewegt sich wirklich viel (dank seiner persönlichen Fitnesstrainerin Emily ::bg ) und es kann gut sein, dass seine Moppeligkeit vom Winter nun deswegen einer schlanken Figur gewichen ist.

Trotzdem bin ich am Überlegen, wie ich zusätzlich mehr Fett in sein Futter mischen kann. Petnatur, Grau, Eagle Pack und ab und zu Almo nature oder Porta 21 (maximal eine halbe Portion 1-2 xm pro Woche als Appetitanreger) - das dürfte halbwegs ausgewogenes Futter sein. Butter gebe ich ihm hauptsächlich, damit die verschluckten Haare besser hinten wieder rausflutschen. Auf Lachsöl, das ich 1-2 mal pro Woche (je drei Tropfen) gebe, reagiert er bei einer höheren Dosierung mit Durchfall, Emily sowieso, das ist also auch nicht die Lösung.

An sich hätte ich mit dem Rinderfettpulver kein Problem (die Sache mit BSE usw. ist bei jedem Nafu mit Rind akut), nur die Glucose gefällt mir ganz und gar nicht. Glucose geht sofort ins Blut über, auch beim Menschen, und liefert dadurch auch sofort Energie. Aber für Katzen ist Glucose kein Stoff, auf den sie eingestellt sind, und in dem Rinderfettpulver ist verflixt viel davon drin.

Man kann sich natürlich sagen, dass eine Katze mit nachweislicher, evtl. sogar schon fortgeschrittener CNI sowieso nicht mehr so lange leben wird, dass Langzeitwirkungen der Glucose zum Tagen kommen könnten. Aber man weiß es ja nicht. Manche Katzen leben mit CNI im mittleren und sogar fortgeschrittenen Stadium doch noch jahrelang und wenn dann noch Diabetes dazu käme?

Wieso muss diese blöde Glucose in dem Pulver sein!!! Wieso kann der Hersteller es nicht einfach als Rinderfettpulver liefern. ::? :evil:

LG

Katharina

PS: Deinen Thread über Lucy habe ich mitgelesen. Ich drücke euch die Daumen und schicke Lucy alle guten Wünsche!
 

Kabifra

Guest
Ich habe jetzt mal der Firma Grau geschrieben und um Antwort auf folgende Fragen gebeten:

"Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage zu Ihrem Rinderfettpulver. Es soll gut sein, um eine Gewichtszunahme zu erreichen bzw. einen Abbau zu verhindern. Mein Kater leidet an chronischer Niereninsuffizienz, erhält Tabletten, noch geht es ihm gut, aber er verliert Gewicht. Mir ist geraten worden, seinem Futter mehr Fett zuzugeben, weil es nicht - wie Protein - die Nieren belastet, hochkalorisch ist und Katzen ohnehin einen hohen Fettbedarf haben. Nun lese ich aber bei dem Rinderfettpulver, dass es sehr viel Glucose enthält. Glucose ist Zucker - Katzen sind von ihrem Organismus her auf Zucker nicht eingestellt. Ich habe Sorge, dass mein Kater durch die tägliche Gabe von Glucose in diesem Pulver Diabetes bekommen könnte. Haben Sie Erfahrungswerte zum Rinderfettpulver, können Sie mir konkret etwas zu den Neben- bzw. Langzeitwirkungen bei Katzen dazu sagen?
Außerdem würde ich gern wissen, ob eine Gefahr besteht, dass kranke Rinder (BSE usw.) für dieses Pulver verarbeitet werden. Normalerweise vertraue ich bei Grau auf gute Qualität (ich füttere das Grau Katzenfutter), aber dennoch bin ich bei reinen Rinderprodukten immer etwas mißtrauisch.
Vielen Dank für eine Auskunft und für Ihre Mühe."

Bin gespannt, ob und was Grau antwortet, und werde euch sofort informieren, falls ich eine Reaktion bekomme.

LG

Katharina
 
Santino

Santino

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Hallo Katharina, normalerweise antworten die bei Grau sehr zuverlässig und auch durch eine Tierärztin. Daumen sind gedrückt!
 
mortikater

mortikater

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Hallo Katharina,

ja die Frage interessiert mich auch sehr.

Ich glaube zwar auch, daß in Mäusen Glucose sein kann, sie fressen ja wirklich alles, auch Süßes. Bei uns im Geschäft ziehen sie sich nachts Ü-Eier, Mars und Milky Way rein, der Grund warum wir die Süßigkeiten nachts ins Kühlhaus verbannen. Aber der Normalfall ist es wohl auch nicht.

Das Rinderfettpulver schmeckt nicht süß, aber bei mir steht auch 17 % (Traubenzucker) drauf.

Bin mal gespannt, was Grau antwortet.

"Mein" Rinderfettpulver ist ja von Zooplus, das ist auch für Hunde. Dürfen Hunde denn eigentlich Zucker bzw. Traubenzucker? Doch wohl auch nicht, oder? Ich weiß bloß, daß Schokolade für sie gefährlich ist, obwohl sie die gerne fressen.
 
Flori-Cat

Flori-Cat

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Ich habe auch großes Interesse am Rinderfettpulver, habe aber genau wegen des hohen Anteils an Glucose bisher davon Abstand genommen.
Ich würde nicht darauf wetten, dass es nicht auch relativ kurzfristig negative Auswirkungen auf den Organismus haben kann.
Auf die Antwort von Grau bin ich sehr gespannt.
 
SabineSabine

SabineSabine

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Hallo Katharina, ::w

für mich ist die Sache mit dem Rinderfettpulver neu, hab bisher Butter als Anreicherung genommen und komme damit klar, MABEL auch.
Sie ist auch im Grenzstadium zu den oberen Referenzwerten, die CNI ist also noch mit ??? zu versehen.
Glucose ist meines Wissens nach direkter Energielieferant, und Katzen brauchen ihn und können ihn bedingt aus der Nahrungsaufnahme selbst bilden.
Ob der Anteil im Rinderfettpulver angemessen ist, kann ich nicht beurteilen.
Da das Pulver aber als Nahrungsergänzung und nicht als "Nierendiätpulver" verkauft wird, ist deine Frage berechtigt.

Bin auch sehr gespannt auf die Antwort von GRAU

viele Grüße ::w

Sabine
 

Rina

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Ich habe im Netz diese Aussage hier gefunden:

ich hab das auch schon gegeben und auch weiter empfohlen. Das Rinderfettpulver ist ein wirklich gutes Produkt. Über die Glukose brauchst Dir keine Sorgen zu machen - im Gegenteil, das ist sinnvoll.

Der Punkt ist der, dass Fett nur eingespeichert werden kann in den Fettzellen, wenn Insulin anwesend ist. Das wird aber nur unter Anwesenheit von Kohlehydraten ausgeschüttet. Je schneller diese verfügbar, also je schneller die Kohlenhydrate ins Blut gehen, desto besser, denn desto schneller sind auch die Fettzellen bereit, was aufzunehmen. Und in diesem Falle wollen wir die zugeführte Energie ja langsam verbrauchen bzw. ein bissel was speichern, dass dat Mädel wieder was auf die Rippen bekomt.

Deshalb ist es bei dem Rinderfettpulver besser, dass Glukose als KH drin ist und nicht z.B. Stärkepulver. Glukose erfüllt den Zwecke schlicht effektiver und besser.
Quelle: http://www.windhund-parade.de/forum/index.php?topic=6036.msg111909


Glukose ist Traubenzucker und damit auch selbst schon ein ziemlicher Energielieferant. Man gibt ihn ja auch säugenden Katzen zur Stärkung, und manche Leute geben geschwächten Katzen sogar ein bißchen Traubenzucker ins Trinkwasser oder in eine Elektrolytlösung. Er ist leicht verdaulich und geht schnell ins Blut.

Das Rinderfettpulver ist ja kein 'immer und jederzeit' verwendbarer Futterzusatz für alle Katzen wie etwa Taurin, sondern wird nur für geschwächte oder zu dünne Tiere genommen.

Von daher glaube ich eigentlich nicht, daß man den Traubenzucker jetzt unbedingt wie einen Löffel Karamellsoße sehen muß... ::?

Sicher bin ich mir bei alledem natürlich nicht.. :? - aber wie ich oben schon sagte, anderen Zucker bekommt Lucy ja so nicht, da halte ich es noch für vertretbar.

Wenn sie jetzt 'ganz normal' Whiskas, Vitakraft Pasten oder bunte Katzenleckerlis mampfen würde, bekäme sie vermutlich viel mehr Zucker ab.. und vermutlich schlechteren Zucker.

Auf die Antwort von Grau bin ich aber auch sehr gespannt!

Rina
 
mortikater

mortikater

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Katharinas Frage beschäftigt mich immer noch.

Habe gerade viel gegoogelt und festgestellt, daß auch in vielen anderen Nahrungsergänzungsmitteln, speziell auch zur Fellverbesserung, Biotin/Zink etc. immer Traubenzucker enthalten ist.

Die Fa. Gimpet beantwortet die Frage, warum in ihren Produkten Zucker enthalten ist wie folgt:

Wieso enthalten die Produkte Zucker?

Zucker ist ein Sammelbegriff (Gesamtzucker). Zucker zählt genau wie Stärke zu den Kohlenhydraten. Marktüblich wird Saccharose damit gemeint. Es gibt aber viele weitere Zucker, wie Milchzucker, Fruchtzucker, Traubenzucker. Durch den Mageninhalt von Beutetieren nehmen Katzen auch in freier Natur etwas Zucker bzw. Kohlenhydrate auf. (Also doch Mars in der Maus?)Wichtig ist: die Dosis macht’s! D.h. berechnet auf die Gesamtfutterration bekommt die Katze nur sehr geringe Zuckermengen zugeführt. Diese schaden genau so wenig wie herkömmliche, kohlenhydratangereicherte Dosennahrung oder Trockenfutter. Zucker ist wie Getreide eine Kohlenhydratquelle und belastet den Körper nicht.

Aber speziell den letzten Satz, Getreide belastet den Körper nicht, kann man ja so wirklich nicht stehen lassen.

Also noch mal, ich bin auch gespannt, was Grau antwortet.

P.S. Hallo Rina, das ist interessant!
 
Flori-Cat

Flori-Cat

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Aber speziell den letzten Satz, Getreide belastet den Körper nicht, kann man ja so wirklich nicht stehen lassen.
Allerdings und damit betrachte ich auch die anderen Aussagen mit großer Skepsis.
Vor einiger Zeit hatte ich mal den Thread ins Leben gerufen *klick*, auch da ging es um Zucker im Futter. Angeblich sollen die Fructooligosaccharide gut für den Darm sein... tja für den Menschen. Aber kann man das auch so auf die Katzen umlegen?
 

alex2005

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Hallo,

ich habe bis jetzt keine Erfahrungen mit CNI.
Beim Barfen wird ja auch ein Fettsupplement benötigt, deswegen wird emopfohlen Schweineschmalz zu nehmen. Das gibt es in jeder Metzgerei und das ohne Glukose. Da Schweineschmalz ja vorher erhitzt werden muss, ist das aujeszkysche Virus auch kein Problem.
Vielleicht ist ja Schweineschmalz eine Alternative zum Rinderfettpulver.

Alternativ fällt mir noch reines Gänseschmalz ein. Oder ihr koch ein fettes Suppenhuhn und schöpft das Fett ab.
 

Kabifra

Guest
Schweine- oder Gänseschmalz habe ich noch gar nicht in Betracht gezogen. Theoretisch könnte es gehen, denn es ist tierisches Fett und das ist ja die Hauptsache bei Katzen. Ich weiß nur nicht, ob Katzen diese beiden Fette akzeptieren? Bei Micky habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Fettmenge im Futter nicht allzu groß sein darf, denn wenn es "schmierig-fettig" wird, mag er das Futter nicht mehr, außerdem kriegt er dann Durchfall davon.

Ich werde mal googeln, ob ich was zu diesen beiden Fettarten im Zusammenhang mit Katzen und CNI finde. Schade, dass Mandy (Ironies) im Augenblick soviel um die Ohren hat, sie könnte uns vielleicht am ehesten noch kompetente Auskunft geben, wie das mit den diversen Fettsorten bei CNI ist. Ihr Bärchen kriegt, soviel ich weiß, täglich Butter ins Nafu. Die gebe ich Micky ja auch, scheint aber nichts gegen einen Gewichtsabbau auszurichten, sondern "nur" für den Transport der verschluckten Haare sehr nützlich zu sein. ::?

Dass Mäuse Mars mögen, wusste ich nicht. ::bg Ernährungstechnisch sind Katzen trotzdem wohl eher auf Mäuse eingestellt, die in Feldern wohnen und nachts keine Marsriegel zur Verfügung haben .... :lol: Allerdings ist in Getreide ja auch irgendeine Art von Zucker enthalten.

Ach, menno, ist das kompliziert! *seufz*


LG

Katharina
 

Kabifra

Guest
Auf dieser Seite steht einiges zu den für Katzen geeigneten Fettarten:

http://www.savannahcat.de/rohfuetterung.html

Gänse- und Entenschmalz wird als geeignet für das Supplementieren (allerdings bei Rohfütterung) bezeichnet, man soll es aber offenbar nicht als alleiniges Fett zufüttern. So ganz sicher bin ich nicht, denn es ist ein bißchen mißverständlich formuliert (Sternchen hinten dran, bei "Ergänzen" "Nein", aber weiter oben steht, ja, es ist geeignet ::? )

Bei Schweinen habe ich persönlich deswegen Bedenken (bzw. beim Schweineschmalz), weil Schweine aus konventioneller Haltung vollgepumpt sind mit Antibiotika, Cortison, sonstigen ruhigstellenden Medikamenten und sie auch mit Dingen gefüttert werden, die ich gar nicht näher wissen oder aufzählen will. Mit anderen Worten, ein konventionell gehaltenes Schwein ist - egal ob als Schweinefleisch oder als Schweineschmalz - ein Giftcocktail ersten Ranges, und ich habe große Zweifel, ob eine solche Mischung im Schweineschmalz einer nierenkranken Katze in irgendeiner Weise förderlich sein kann oder ob man damit den ohnehin angeschlagenen Nieren nicht endgültig den Rest gibt (die ja Giftstoffe abtransportieren müssen).

Bei Gänsen und Enten dürfte es nicht ganz so krass sein, außerdem kriegt man wohl eher Gänsefett von Bio-Gänsen, weil das im Bio-Angebot schon stärker vertreten ist.

LG

Katharina
 
mortikater

mortikater

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Ich bin beim Rinderfettpulver gelandet, weil Mika außer Sahne jede Form von Fett verweigert. Sahne kann ich ihm aber auch nur einen Teelöffel geben, sonst kriegt er Durchfall.

Daran ist auch das Barfen gescheitert. Gänseschmalz, Schweineschmalz, Butter, Lachsöl, alles ist igitt.

Da Mika auch ein strohtrockenes Fell und Schuppen hat, werde ich bei ihm in der nächsten Zeit das Rinderfettpulver auf alle Fälle anwenden.
 

minnie91

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Hallo,

verfolge gerade die Diskussion bezüglich dem 17% Glucoseanteils im Grau-Rinderfettpulver.
Die vorangehenden Bedenken hatte ich auch und ewig versucht, eine definitive, belegbare Aussage dazu zu bekommen (ist mir bis jetzt auch nicht gelungen...)

Da aber alle o.g. Vorschläge anderer Fettarten von meiner CNI-Katze auch nicht angenommen wurden - sie aber rapide Gewicht verloren hat - hab ich mich trotz meiner Zweifel dazu entschieden.

Größere Mengen an NaFu ist in meine Seniorin einfach nicht reinzubekommen und von daher die einzige Möglichkeit der Gewichtszunahme bei ihr.

Es ist schon erschreckend, dass bei einem so großem Markt wie dem der Kleintierhaltung (nicht nur in Deutschland) so wenig medizinisch fundierte Informationen zu den "klassichen" gehalten Arten wie Katzen gibt...

Also ich bin schon gespannt auf die Aussage von Grau - aber ehrlich: Kein Hersteller wird von seinem Produkt abraten...

Mein Weg ist jetzt der, dass ich nicht jeden Tag Fettpulver zugebe, aber z.B. zu Porta und entsprechend mageren Futter eben schon. So komme ca. auf 3 - 4 Fettgaben in der Woche. Damit sieht meine 16jährige ganz gut aus - einbischen mehr auf den Rippen könnte es vielleicht noch sein.
Halte mich aber, bis ich auch nichts Definitives über die Glucoseverträglichkeit weiß, zurück.
Ich denke dabei auch an die Zähne meiner Oma - noch hat sie alle (habe schließlich, seit dem sie bei mir ist, 14 jahrelang, auf zuckerfreies NaFU geachtet) und der TA hat mir bei CNI auch von einer möglichen Sanierung abgeraten (klar - ausser es ginge wirklich nicht anders)

Tja - also ich recherchiere auch weiter. Wenn ich was finden sollte, werd ich es gleich einstellen...
 
Flori-Cat

Flori-Cat

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Ich befürchte ja auch, dass das reine Fett bei Filou eher auf Ablehnung stösst. Vor allem bekommt Filou ja immer noch eine große Menge Wasser ins Futter (weil er von alleine kaum trinkt) und das mit richtigem Fett dürfte ein eklige Masse ergeben :roll:
 
mortikater

mortikater

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Meine Schwägerin, die Menschenärztin, hält diesen Glucose-Anteil für unbedenklich. So wie ich sie verstanden habe, entspricht das eben auch dem Mageninhalt der Maus. Wobei es egal ist, ob die Maus jetzt Mars oder Körner gefressen hat, es wird zu Glucose. Hoffentlich habe ich das jetzt auch richtig verstanden....
 

Rina

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Und wenn ich meine eigene bzw. im Netz gefundene Erklärung richtig verstanden habe, dann würden die Fettzellen ohne Glukose bzw. ohne Kohlenhydrate ja garnichts einlagern. Das Rinderfett würde durch den Organismus flutschen wie Butter oder Öl - das wäre doch dann auch nicht der Sinn der Sache.

Und unter dem Aspekt erscheint mir der Traubenzucker doch sympathischer als etwa Stärke oder Getreidepulver..

Nicht, daß ich Ahnung von der Materie hätte... :oops:

Rina
 

EmiliaGalotti

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Meine Schwägerin, die Menschenärztin, hält diesen Glucose-Anteil für unbedenklich. So wie ich sie verstanden habe, entspricht das eben auch dem Mageninhalt der Maus. Wobei es egal ist, ob die Maus jetzt Mars oder Körner gefressen hat, es wird zu Glucose. Hoffentlich habe ich das jetzt auch richtig verstanden....
Als ich mich bei Aldi mal 'beschwert' habe weil im Futter manchmal Zucker drin ist und manchmal nicht, bekam ich in der Antwort die Info, dass die Beutetiere der Katze wohl ca. 2% Restzuckergehalt haben (ohne Angabe was für ein Zucker). Das müsste man nu halt mal runterrechnen - wieviel machen die 17% Glucose im Pulver dann überhaupt in Bezug auf die Gesamtfuttermenge aus? Na, wem liegt Prozentrechnung?
 
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Rinderfettpulver von Grau

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