Rechte beim Kauf einer Zuchtkatze

  • Ersteller des Themas Cooniecat
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Cooniecat

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Welche Rechte hat man als Käufer einer Zuchtkatze,bei der sich 2 Monate nach
Kauf durch eine seltene Krankheit(die nicht vorherzusehen oder zu testen war) herausstellt,daß sie zuchtuntauglich ist und zum Wohle der Katze kastriert werden muß.
Gibt es sowas,wie eine Gesundheitsgarantiefrist(blödes Wort)
und müßte man nicht die Überzahlung zum Wert eines Lieberhabertieres wieder zurückerstattet bekommen?
 

GBBKH

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Welche Rechte hat man als Käufer einer
Gibt es sowas,wie eine Gesundheitsgarantiefrist(blödes Wort)
und müßte man nicht die Überzahlung zum Wert eines Lieberhabertieres wieder zurückerstattet bekommen?
Hallo,

selber habe ich da keine Ahnung ob es eine Art Gesundheitsgarantiefrist gibt, ist wohl eher rechtliche Grauzone. Die Differenz zwischen den Kosten vom Zuchttier zum Liebhabertier sollte man aber schon zurückerstattet bekommen.

Gruß

Guido
 

Teufeline

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Hallo Kathrin,

Welche Rechte hat man als Käufer einer Zuchtkatze,bei der sich 2 Monate nach Kauf durch eine seltene Krankheit(die nicht vorherzusehen oder zu testen war) herausstellt,daß sie zuchtuntauglich ist und zum Wohle der Katze kastriert werden muß.
Gibt es sowas,wie eine Gesundheitsgarantiefrist(blödes Wort)
und müßte man nicht die Überzahlung zum Wert eines Lieberhabertieres wieder zurückerstattet bekommen?
Wenn im Kaufvertrag ausdrücklich steht, dass das Tier ein Zuchttier ist und aus irgendwelchen Gründen nicht zur Zucht geeignet ist, sollte der Verkäufer den Mehrbetrag zum Liebhabertier zurückerstatten, weil eine Eigenschaft zugesagt worden ist, die ja dann nicht zutrifft.
Deswegen machen viele Züchter keinen Unterschied im Preis zwischen Zucht-und Liebhabertier (ich auch nicht, weil ich einfach nichts zusichern mag, von dem ich nicht weiss, ob es denn mal eintrifft)


LG, Kordula
 

Cooniecat

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Hallo,

selber habe ich da keine Ahnung ob es eine Art Gesundheitsgarantiefrist gibt, ist wohl eher rechtliche Grauzone. Die Differenz zwischen den Kosten vom Zuchttier zum Liebhabertier sollte man aber schon zurückerstattet bekommen.

Gruß

Guido
Ja,dachte ich eigentlich auch.
Ist wohl nicht immer so oder wird von Züchter zu Züchter anders gehändelt ::? .
 

Cooniecat

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Hallo Kathrin,



Wenn im Kaufvertrag ausdrücklich steht, dass das Tier ein Zuchttier ist und aus irgendwelchen Gründen nicht zur Zucht geeignet ist, sollte der Verkäufer den Mehrbetrag zum Liebhabertier zurückerstatten, weil eine Eigenschaft zugesagt worden ist, die ja dann nicht zutrifft.
Deswegen machen viele Züchter keinen Unterschied im Preis zwischen Zucht-und Liebhabertier (ich auch nicht, weil ich einfach nichts zusichern mag, von dem ich nicht weiss, ob es denn mal eintrifft)


LG, Kordula
Hallo Kordula,ich habe das auch schon gelesen,daß es gleiche Preise gibt von Zucht-und Liebhabertieren,aber ist es dann nicht so,daß dann doch die Tiere eher in die Zucht verkauft werden,weil den Liebhabern der Preis zu hoch ist?
 
Isis

Isis

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Hallo Kordula,ich habe das auch schon gelesen,daß es gleiche Preise gibt von Zucht-und Liebhabertieren,aber ist es dann nicht so,daß dann doch die Tiere eher in die Zucht verkauft werden,weil den Liebhabern der Preis zu hoch ist?
Ich habe von 3 verschiedenen Züchtern gekauft, und jedesmal musste ich unterschreiben, dass ich nicht züchte, und dass ich die Kastrationsbescheinigung vorlege. Geschieht dies nicht, muß ich noch einmal bis zum doppelten des Kaufpreises bezahlen.
 

Harlekin173

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@cooniecat

es gibt da rein rechtlich keine Möglichkeit Geld zurückerstattet zu bekommen, da der Züchter da ja nichts zu kann usw ....

Das Tier verliess ja nachweisslich gesund den Haushalt ...

Es hilft da nur sich evtl gütig zu einigen und die Differenz erstattet zu bekommen , aber ein "Recht" hat man nicht drauf.

Ich kenne zb den Fall das eine Zuchtkatze eine Fehlgeburt durch einen Unfall beim Toben hatte, dann eine Gebärmmutterentzündung bekam und dann kastriert werden musste...

Die Frau hat sich dann mit der Züchterin aus "Kulanz" geeinigt - ansonsten hat man "Pech gehabt". :cry:
 

Elmo

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Hallo,

so komsich es jedem Menschen mit gesunden Menschenverstand scheinen mag, wenn man eine "neue" Katze verkafut hat und keine "gebrauchte" und das ist wohl bei einem Kitten der Fall, dann kann es gut sein, daß man tatsächlich als Züchter den Differenzbetrag zurückzahlen muss und zwar sogar ziemlich lange nach dem Verkauf.
Ich kopier euch hier mal ein Urteil bezüglich eines Pferdes rein, das ist schon sehr seltsam. Aber nur konsequent, da Tiere weiterhin "Dinge" sind.

AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit

Wann ist ein Tier >neu<, wann >gebraucht<? (22.11.2006)

-----------------------------------------------------------
Karlsruhe (aho) - Der unter anderem für das Kaufrecht zuständige VIII.
Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte über die Frage zu entscheiden,
ob ein sechs Monate altes Fohlen "gebraucht" im Sinne der Vorschriften
des Bürgerlichen Gesetzbuches über den Verbrauchsgüterkauf (§§ 474 ff.
BGB) ist. Tiere sind zwar keine Sachen und demzufolge auch keine
"Verbrauchsgüter", jedoch sind die dafür geltenden Vorschriften auf
Tiere entsprechend anzuwenden (§ 90a Satz 3 BGB). Die Unterscheidung
zwischen "neuen" und "gebrauchten" Tieren - in der Praxis handelt es
sich meist um Pferde - ist für die Frage von Bedeutung, ob beim
Verkauf eines Tieres durch einen Unternehmer an einen Verbraucher die
zweijährige Verjährungsfrist für Mängelansprüche des Käufers (§ 438
Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2 BGB) auf ein Jahr abgekürzt werden kann, was nur
beim Verkauf gebrauchter Sachen oder Tiere möglich ist (§§ 475 Abs. 2,
90a BGB).

In dem der Entscheidung zugrunde liegenden Fall erwarb der Kläger am
27. Oktober 2002 von der Beklagten auf einer von ihr veranstalteten
Auktion ein sechs Monate altes Hengstfohlen, welches nach einem
medizinischen Untersuchungsprotokoll keine Gesundheitsschäden aufwies.
Die von der Beklagten verwendeten Auktionsbedingungen bestimmen, dass
die Pferde als "gebrauchte Sachen im Rechtssinne" verkauft werden und
dass Gewährleistungsrechte des Käufers innerhalb von zwölf Monaten
nach Gefahrübergang verjähren. Am 13. Oktober 2004 - nach Ablauf der
Zwölfmonatsfrist, aber vor Ablauf von zwei Jahren - erklärte der
Kläger den Rücktritt vom Kaufvertrag mit der Begründung, das Fohlen
leide an einem angeborenen Herzfehler und sei deshalb mangelhaft. Die
Beklagte lehnte die Rückabwicklung des Kaufvertrags unter Berufung auf
die in ihren Auktionsbedingungen vorgesehene Verjährungsfrist von
zwölf Monaten ab.

Die daraufhin erhobene Klage auf Rückzahlung des Kaufpreises gegen
Rückgabe des Fohlens sowie auf Aufwendungsersatz wies das Landgericht
wegen Verjährung ab. Es sah das Fohlen als "gebrauchte Sache" an und
hielt deshalb die Abkürzung der Verjährungsfrist auf zwölf Monate für
wirksam. Das Oberlandesgericht wies die hiergegen gerichtete Berufung
des Klägers zurück. Die vom Berufungsgericht zugelassene Revision des
Klägers führte zur Aufhebung des Berufungsurteils und zur
Zurückverweisung des Rechtsstreits an das Oberlandesgericht.

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Kläger den Rücktritt
rechtzeitig, nämlich innerhalb der hier maßgeblichen zweijährigen
Verjährungsfrist erklärt hat. Die Abkürzung der Verjährungsfrist auf
ein Jahr in den Auktionsbedingungen der Beklagten ist zum einen schon
deshalb unwirksam, weil es sich bei der betreffenden Klausel um eine
von der Beklagten verwendete Allgemeine Geschäftsbedingung handelt,
die ohne Ausnahme alle Gewährleistungsrechte des Käufers und damit
unter anderem auch etwaige auf einen Mangel des verkauften Pferdes
zurückzuführende Schadensersatzansprüche erfasst. Für derartige
Ansprüche, soweit sie auf Ersatz von Körper- und Gesundheitsschäden
gerichtet oder auf grobes Verschulden gestützt sind, kann die Haftung
in Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht wirksam begrenzt werden (§
309 Nr. 7 Buchst. a und b BGB). Eine hiernach unzulässige
Haftungsbegrenzung stellt auch die Abkürzung der Verjährungsfrist für
die betreffenden Ansprüche dar. Der Verstoß gegen § 309 Nr. 7 BGB hat
zur Folge, dass die Abkürzung der Verjährungsfrist insgesamt - auch
für den Rücktritt des Käufers wegen des behaupteten Mangels -
unwirksam ist.

Zum anderen ist die Verjährungsregelung in den Auktionsbedingungen der
Beklagten aber auch deswegen unwirksam, weil die Verjährungsfrist bei
einem Verbrauchsgüterkauf im Fall des Verkaufs neuer Sachen und Tiere
nicht auf weniger als zwei Jahre abgekürzt werden kann (§ 475 Abs. 2
BGB). Das Fohlen war zur Zeit der Auktion nicht "gebraucht", weil es
bis dahin weder als Reittier noch nur Zucht verwendet worden war.
Einer in der rechtswissenschaftlichen Literatur verbreiteten
Auffassung, wonach Tiere stets als "gebraucht" im Sinne der
Vorschriften über den Verbrauchsgüterkauf anzusehen seien, ist der
Bundesgerichtshof nicht gefolgt. Er konnte auch offen lassen, ob und
wann ein Tier unabhängig von der Frage, welchem Zweck es dienen soll
und ob es dafür schon verwendet worden ist, allein durch Ablauf einer
gewissen Zeitspanne nach der Geburt zur "gebrauchten" Sache wird. Nach
dem in den Gesetzesmaterialien zum Ausdruck gebrachten Willen des
Gesetzgebers ist auch beim Tierkauf zwischen "neuen" und "gebrauchten"
Kaufobjekten zu unterscheiden; jedenfalls junge Haustiere sollen
danach nicht als "gebraucht", sondern als "neu" anzusehen sein
(BT-Drucks. 14/6040, S. 245). Der bloße Zeitablauf ist daher
unerheblich, solange das Tier noch "jung" ist. Das war bei dem im
Zeitpunkt des Verkaufs erst sechs Monate alten Fohlen, das sich
überdies noch nicht von der Mutterstute "abgesetzt" hatte, ohne
Zweifel der Fall.

Ob eine Sache oder ein Tier neu oder gebraucht ist, bestimmt sich
nach einem objektiven Maßstab; anders als Berufungsgericht gemeint
hat, konnten die Parteien somit auch nicht rechtswirksam vereinbaren,
dass es sich bei dem verkauften Fohlen um ein gebrauchtes Tier
handele, weil durch eine solche Vereinbarung der vom Gesetzgeber
beabsichtigte Verbraucherschutz ausgehöhlt würde.

Das Oberlandesgericht wird nunmehr festzustellen haben, ob das
Fohlen, wie vom Kläger behauptet, an einem Herzfehler leidet, der
bereits zur Zeit der Auktion vorhanden war.

Urteil vom 15. November 2006 - VIII ZR 3/06

Landgericht Kiel - 4 O 279/04 ./. Schleswig-Holsteinisches
Oberlandesgericht - 3 U 42/05 (unter anderem abgedruckt in OLGReport
Schleswig 2006, 193).
Und sogar bei einer "gebrauchten" Katze gibt es eine recht lange Gewährleistungspflicht...
Ich hatte das neulich mal geschickt bekommen und mich sehr gewundert, aber so ist wohl die derzeitige Rechtsprechung.

Liebe Grüße
Andrea
 
Zuletzt bearbeitet:

Cooniecat

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Ich habe von 3 verschiedenen Züchtern gekauft, und jedesmal musste ich unterschreiben, dass ich nicht züchte, und dass ich die Kastrationsbescheinigung vorlege. Geschieht dies nicht, muß ich noch einmal bis zum doppelten des Kaufpreises bezahlen.
Ja das ist richtig und wahrscheinlich auch üblich,wenn man ein Liebhabertier kauft.
 

Cooniecat

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@cooniecat

es gibt da rein rechtlich keine Möglichkeit Geld zurückerstattet zu bekommen, da der Züchter da ja nichts zu kann usw ....

Das Tier verliess ja nachweisslich gesund den Haushalt ...

Es hilft da nur sich evtl gütig zu einigen und die Differenz erstattet zu bekommen , aber ein "Recht" hat man nicht drauf.

Ich kenne zb den Fall das eine Zuchtkatze eine Fehlgeburt durch einen Unfall beim Toben hatte, dann eine Gebärmmutterentzündung bekam und dann kastriert werden musste...

Die Frau hat sich dann mit der Züchterin aus "Kulanz" geeinigt - ansonsten hat man "Pech gehabt". :cry:
Hm,einen Unfall kann man natürlich nie absichern,da muß die Züchterin schon einen sehr großzügigen Tag erwischt erwischt haben,wenn sie dann noch Kulanz zeigt.
Würde ich,glaube ich ,nicht machen.Das wäre in meinen Augen wirklich Pech:oops:
 

Cooniecat

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Hallo,

so komsich es jedem Menschen mit gesunden Menschenverstand scheinen mag, wenn man eine "neue" Katze verkafut hat und keine "gebrauchte" und das ist wohl bei einem Kitten der Fall, dann kann es gut sein, daß man tatsächlich als Züchter den Differenzbetrag zurückzahlen muss.
Ich kopier euch hier mal ein Urteil bezüglich eines Pferdes rein, das ist schon sehr seltsam. Aber nur konsequent, da Tiere weiterhin "Dinge" sind.



Ich hatte das neulich mal geschickt bekommen und mich sehr gewundert, aber so ist wohl die derzeitige Rechtsprechung.

Liebe Grüße
Andrea
Oh jeh,die deutsche Rechtssprechung:oops: .
Vielen Dank Andrea,ist ja interessant,wie das die deutschen Juristen sehen.Also daß es "gebrauchte" Tiere zu kaufen gibt,habe ich aus dieser Sichtweise auch noch nicht betrachtet8) .
Leider bin ich auf diesem Gebiet völlig unwissend,man lernt aber nie aus:wink: .
 

catweazlecat

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Hallo

diese Klauseln, nach denen die Käufer gezwungen werden sollen Kosten nachträglich zu entrichten wenn die Tiere nicht vereinbarungsgemäss kastriert werden sind rechtlich nicht durchsetzbar.

Damit kann man zwar Interessenten abschrecken aber rein rechtlich sind solche Klauseln nicht zulässig ;-)
 

Cooniecat

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Hallo

diese Klauseln, nach denen die Käufer gezwungen werden sollen Kosten nachträglich zu entrichten wenn die Tiere nicht vereinbarungsgemäss kastriert werden sind rechtlich nicht durchsetzbar.

Damit kann man zwar Interessenten abschrecken aber rein rechtlich sind solche Klauseln nicht zulässig ;-)
Hallo,ich glaube,Du hast was mißverstanden,ich schick Dir mal ne PN ::w
 

Raupenmama

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Ja,dachte ich eigentlich auch.
Ist wohl nicht immer so oder wird von Züchter zu Züchter anders gehändelt ::? .

meines Wisens nach gibt es da keine gesetzliche Regelung..
Es kommt wohl im wesentlichen auf die Formulierung im Vertrag an
Wird eine ZUCHTKATZE verkauft, so wird auch die Eigenschaft " Eignung zur Zucht" mitverkauft... und die Differenz sollte zurück gezahlt werden, WENN die Verantwortung für die Zuchtunfähigkeit beim Verkäufer liegt - alles andere ist Kullanz- wird das Tier duch Einfluss des neuen Besitzers (etwa durch eine Krankheit, die das Tier im Neuen Haushalt erwirbt) zuchtunfähig... hat der Züchter /verkäufer nicht wirklich die Verantwortung für die zuchtunfähigkeit

andererseits ist ein Katze ein Lebewesen und bei einem Miniteil von 4 oder 5 monaten ist es schwer abzusehen, ob und wie gut das erwachsene Tier zuchttaugliche Eigenschaften entwickelt... eine Wehenschwäche etwa,ist nciht vorhersehbar... die körperliche Entwicklung auch nciht unbedingt...

Ich verkaufe grundsätzlich nur Liebhabertiere... mit und ohne ERLAUBNIS zur Zucht... eben WEIL ich nicht garantieren kann, dass meinKaterchen nciht stockschwul udn mein gut sozialisiertes katzenmädchen sich nciht zum absoluten Kittenhasser entwickelt... man kann halt nur versuchen, die Weichen so gut wie möglich zu stellen...und steckt halt nciht drin
 

Cooniecat

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meines Wisens nach gibt es da keine gesetzliche Regelung..
Es kommt wohl im wesentlichen auf die Formulierung im Vertrag an
Wird eine ZUCHTKATZE verkauft, so wird auch die Eigenschaft " Eignung zur Zucht" mitverkauft... und die Differenz sollte zurück gezahlt werden, WENN die Verantwortung für die Zuchtunfähigkeit beim Verkäufer liegt - alles andere ist Kullanz- wird das Tier duch Einfluss des neuen Besitzers (etwa durch eine Krankheit, die das Tier im Neuen Haushalt erwirbt) zuchtunfähig... hat der Züchter /verkäufer nicht wirklich die Verantwortung für die zuchtunfähigkeit
Es gibt aber auch Krankheiten,die nicht vorhersehbar sind und für die auch keiner Schuld trägt,wie z.Bsp. Hormonerkrankungen,die eine Belegung der Katze nicht möglich machen, ohne daß ein großes Risiko besteht.
Ein guter Züchter wird in diesem Fall darauf verzichten und die Katze kastrieren.
Somit hat er aber,sagen wir mal 500€, eingebüßt,da die zugesicherten Eigenschaften(Zuchttauglichkeit) nicht bestehen.
Diese "Eigenschaft" hat er ja aber mit dem "Zuchtpreis" bezahlt und um diese Überzahlung geht es.

Ich verkaufe grundsätzlich nur Liebhabertiere... mit und ohne ERLAUBNIS zur Zucht...
verstehe ich nicht ganz:oops: .Wenn ich als Züchter bei Dir eine Katze kaufen wollte zur Zucht,würdest Du mir ein Liebhabertier zum Liebhaberpreis verkaufen?Oder kosten die alle den Zuchtpreis?
 

Amaryllis

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Wenn Du eine Katze als Zuchtkatze kaufst, dann ist der Verkäufer in der Bringepflicht, Dir ein auch tatsächlich zuchttaugliches Tier zu geben. Genau wie beim Kauf einer normalen Katze auch hast Du eine "Garantie" auf das Tier. 2 Jahre, um exakt zu sein. Unfruchtbarkeit, genetische Probleme und der Dinge mehr manifestieren sich häufig nicht direkt beim Kitten.
Im ersten halben Jahr muss der Züchter, so er nicht latzen will, nachweisen, dass die Krankheit bedingt ist durch Deine Haltung. Danach musst Du nachweisen, dass es sich tatsächlich um eine Krankheit/ein erbliches Problem handelt, das die Katze vom Züchter bereits mitbekommen hat. Aber sofern das möglich ist (und das ist es bei Unfruchtbarkeit, Erbkrankheiten und Co.), muss der Züchter entweder wandeln oder Dir den Differenzbetrag zum Liebhabertier auszahlen.
 

Raupenmama

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verstehe ich nicht ganz:oops: .Wenn ich als Züchter bei Dir eine Katze kaufen wollte zur Zucht,würdest Du mir ein Liebhabertier zum Liebhaberpreis verkaufen?Oder kosten die alle den Zuchtpreis?
wenn du bei mir ein Tier mit zuchterlaubnis kaufen würdest, würdest du den Liebhaberpreis und zuzüglich den Preis für die ERLAUBNIS zur Zucht bezahlen.. Was du letztendlich aus dieser erworbenen Erlaubnis machst, bleibt dir überlassen- sofern das Tier keine versteckten Mängel mitbringt, die mir bekannt sind oder mir aufgrund meiner Fachkenntnis bekannt sein müssten- so steht es in meinen Verträgen...

Bislang hatte ich den Fall noch nicht- und hoffe auch, ihn niemals haben zu werden- aber da ich nicht dafür garantieren kann, dass sich mein knuddeliges Kitten zu einem wilden Deckhengst oder einer fürsorglichen mama entwickelt und nciht ausschliessen kann, dass sich ein akter z.B. zwar bereits mit 5 Moanten entscheidet , die ganze Bude zu markieren(auch wenn ich auch das noch nciht erlebt habe) und sich erst mit 13 oder 15 Moanten ansatzweise für die Damenwelt interessiert (liegt ja auch nciht unbedingt in meiner Verantwortung, sondern hat viel mit dem neuen sozialen Umfeld zu tun), schliesse ich so Ersatzansprüche im Bezug auf Zuchttauglichkeit zunächst einmal aus...
Wie man sich letztendlich einigt, wird sich dann zeigen,wenn die Situation eintreten sollte

Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich nicht wirklich gerne in die Zucht verkaufen möchte, sondern für meine Minis eigentlich eher Liebhaberplätze suche, weil sie für die Zucht eigentlich zuuuu menschenbezogen aufgezogen werden
 

Raupenmama

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Wenn Du eine Katze als Zuchtkatze kaufst, dann ist der Verkäufer in der Bringepflicht, Dir ein auch tatsächlich zuchttaugliches Tier zu geben. Genau wie beim Kauf einer normalen Katze auch hast Du eine "Garantie" auf das Tier. 2 Jahre, um exakt zu sein. Unfruchtbarkeit, genetische Probleme und der Dinge mehr manifestieren sich häufig nicht direkt beim Kitten.
Im ersten halben Jahr muss der Züchter, so er nicht latzen will, nachweisen, dass die Krankheit bedingt ist durch Deine Haltung. Danach musst Du nachweisen, dass es sich tatsächlich um eine Krankheit/ein erbliches Problem handelt, das die Katze vom Züchter bereits mitbekommen hat. Aber sofern das möglich ist (und das ist es bei Unfruchtbarkeit, Erbkrankheiten und Co.), muss der Züchter entweder wandeln oder Dir den Differenzbetrag zum Liebhabertier auszahlen.
aus eben diesem Grunde gibt es bei mir nur Liebhabertiere- mit und ohne Zuchterlaubnis...
Tiere , die ohne Zuchterlaubnis verkauft werden , erhalten eine Registrierkarte- Tiere , die mit Zuchterlaubnis verkauft werden bekommen einen Vollstammbaum
 

catweazlecat

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Hallo Raupenmama

also da muss ich doch mal einhaken:

<<Tiere , die ohne Zuchterlaubnis verkauft werden , erhalten eine Registrierkarte- Tiere , die mit Zuchterlaubnis verkauft werden bekommen einen Vollstammbaum..>>

Was soll das denn bedeuten? Jedes Tier aus seriöser Zucht hat das Recht auf einen Vollstammbaum! Der ist quasi der Personalausweis des Tieres und gehört beim Verkauf unabdingbar dazu. Was soll denn die Unterscheidung zwischen Liebhaber und Zuchttier?

Ausserdem ist das foglende aus meiner Sicht reine Augenwischerei:

<<wenn du bei mir ein Tier mit zuchterlaubnis kaufen würdest, würdest du den Liebhaberpreis und zuzüglich den Preis für die ERLAUBNIS zur Zucht bezahlen..>>

Du verlangst als doch einen höheren Preis für ein Zuchttier. Warum schreibst du es dann nicht so hin. Glaubst du wirklich du kannst damit Regressansprüche seitens der Käufer abschmettern?

Wenn du nicht willst das mit deinen Katzen gezüchtet wird, kastriere sie vor der Abgabe. Dann bist du auf der sicheren Seite.
Papiere vorzuenthalten ist nicht seriös und darauf sollten sich auch die Käufer keinesfalls einlassen.
 

Cooniecat

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wenn du bei mir ein Tier mit zuchterlaubnis kaufen würdest, würdest du den Liebhaberpreis und zuzüglich den Preis für die ERLAUBNIS zur Zucht bezahlen.. Was du letztendlich aus dieser erworbenen Erlaubnis machst, bleibt dir überlassen- sofern das Tier keine versteckten Mängel mitbringt, die mir bekannt sind oder mir aufgrund meiner Fachkenntnis bekannt sein müssten- so steht es in meinen Verträgen...
Aber eigentlich macht es ja dann auch keinen Unterschied,dann kannst Du sie ja auch gleich als Zuchtkatze verkaufen.Ich glaube nicht,daß es rechtlich durchsetzbar wäre,die Gewährleistung mit so einer,sagen wir mal,"schlauen Wortspielerei" auszuschließen.
Ich denke mal,ein Tier zur Zucht freizugeben,fordert dem Züchter doch so viel Kenntnis ab,daß er genau weiß,für welches Tier er diese "Erlaubnis" geben kann.
Oder ist das eine Vereinsmäßige Regelung?Kann ja sein,daß es da unterschiedliche Richtlinien gibt.
Sehr interessant übrigens :wink:

Bislang hatte ich den Fall noch nicht- und hoffe auch, ihn niemals haben zu werden- aber da ich nicht dafür garantieren kann, dass sich mein knuddeliges Kitten zu einem wilden Deckhengst oder einer fürsorglichen mama entwickelt und nciht ausschliessen kann, dass sich ein akter z.B. zwar bereits mit 5 Moanten entscheidet , die ganze Bude zu markieren(auch wenn ich auch das noch nciht erlebt habe) und sich erst mit 13 oder 15 Moanten ansatzweise für die Damenwelt interessiert (liegt ja auch nciht unbedingt in meiner Verantwortung, sondern hat viel mit dem neuen sozialen Umfeld zu tun), schliesse ich so Ersatzansprüche im Bezug auf Zuchttauglichkeit zunächst einmal aus...
naja,das sind ja auch keine Krankheiten,sondern eher unangenehme Begleiterscheinungen :wink: .
Ich meinte eher unvorhersehbare Krankheiten,die eben das Tier zur Zucht untauglich machen und man eigentlich einen enormen Wertverlust hat.
Aber die Mehrheit der Antworten zeigt ja,daß doch die Überzahlung zurückgezahlt werden würde von der Züchterseite.
Ich würde das als Züchter übrigens auch machen,sonst müßte man doch mit einem Seriösitätsverlust rechnen und für mein Gewissen wär das auch nix:oops:

Wie man sich letztendlich einigt, wird sich dann zeigen,wenn die Situation eintreten sollte

Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich nicht wirklich gerne in die Zucht verkaufen möchte, sondern für meine Minis eigentlich eher Liebhaberplätze suche, weil sie für die Zucht eigentlich zuuuu menschenbezogen aufgezogen werden
Man kann aber doch nicht immer davon ausgehen,daß Zuchttiere nur zum Babykriegen verkauft werden,es gibt hier bei uns in der Nähe etliche Hobbyzüchter,die durchaus ihre Tiere im Familienanschluß haben und trotzdem mit allen Tests und Vereinszugehörigkeit reell züchten.
Bei großen Zuchten hätte ich da allerdings auch ein Problem,das käme nicht nicht in Frage,da ein Kitten hin abzugeben.
 

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