Queeny hat Knochenkrebs

Diskutiere Queeny hat Knochenkrebs im Krebserkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Ich bin ganz neu hier und möchte nicht unhöflicher Weise den Thread eines anderen Benutzen. Es geht um meine Queeny. Sie wurde bei uns geboren...

mieziwauzi

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Ich bin ganz neu hier und möchte nicht unhöflicher Weise den Thread eines anderen Benutzen.

Es geht um meine Queeny. Sie wurde bei uns geboren und war schon bei der Geburt mehr tot als lebendig. Trotzdem hat sie tapfer um ihr kleines Leben gekämpft und sich heute - 7 Jahre später - zu einer prächtigen Katzendame entwickelt.

Kurz nach unserem Umzug letzten Monat stellten wir fest das Queeny schnieft und ihr Auge tränt. Hm beim Umzug wohl erkältet. Also erstmal dafür gesorgt das die Heizung richtig funktioniert und Heilpflanzenöl in die Duftlampe.

Nasenbluten kam hinzu und ab ging es zur Tierklinik. Auch hier wurde zunächst eine schwere Form von Schnupfen mit extrem trockenen Schleimhäuten diagnostiziert und es gab erstmal Antibiotika. Diese brachten aber nur bedingt Besserung.

Also wieder ab zur Klinik denn für uns war klar das
kann kein Schnupfen sein sonst hätten sich ja sicherlich die anderen Katzen (Queenys Mutter und noch 2 Kater) angesteckt.

2 Tage lag sie in der Klinik. Am Freitag vor Weihnachten erhielten wir dann die Diagnose Knochenkrebs.

Puh das war erstmal ein Schock, wer rechnet denn gleich mit sowas?

Ist sowas Vererbung? Wie ich einige Jahre nach Queenys Geburt erfuhr mußten dem Vater schon alle Zähne gezogen werden, da er an ständigen Kieferentzündungen litt. Weiter weiß ich nichts. Bekannte haben eine Schwester aus einem späteren Wurf (unsere Cleo bekam genau 2 x Nachwuchs bevor wir unsere Zucht aufgaben) und mitlerweile haben sie von dieser sogar die Urenkeltochter - nix.

Oder kann sowas ernährungsbedingt sein? Früher galt ja Trockenfutter namhafter Hersteller als da Non+Ultra. Diese Trofus enthalten ja sehr viel Getreide was krebsfördernd sein kann.

Am Donnerstag soll Queeny ins OP. Der behandelne TA sagte erst da könne er sehen wie schlimm es wirklich ist. Wir wollen das vorher eine CT gemacht wird um zu sehen ob der Krebs evtl. schon gestreut hat. Mich wundert nur das zum Einen auf den Röntgenbildern absolut nichts zu sehen war (wenn es so arg schlimm ist müßte das doch auch dort schon auffallen oder?) und zum Anderen Queeny offensichtlich bis auf das tränende Auge und Nasenbluten keinerlei Probleme zu haben scheint. Sie spielt, trinkt und frißt normal.

Wenn wir jetzt nichts machen gibt er ihr maximal ein halbes Jahr, wenn sie operiert wird ohne Garantie das der Krebs nicht wiederkommt, wenn es so schlimm ist das evtl. der Kiefer befallen ist oder die Nase amputiert werden muß oder was auch immer, meint er sollen wir sie lieber gleich in Narkose lassen.

In der Tierklinik hat man für alternative Heilmethoden nichts übrig. Trotzdem hab ich schon mehrere THP angemailt. Von der Therapie mit Reintoxinen habe ich gehört, bin aber zum Einen nicht drauß schlau geworden ob man diese selbst bestellen kann zum Anderen ist bei der Firma Urlaubszeit bis zum 08. Januar.

Auch von Kristallanlyse und Schüssler Biochemietherapie spricht ein THP auf seiner Seite.

Sollen wir sie wirklich nicht operieren sondern gleich in Narkose lassen wenn der Krebs sich zu weit ausgebreitet hat um ihr ein Leiden zu ersparen oder unoperiert "zurückholen" lassen und mit alternativen Heilmethoden behandeln?

Sie sitzt gerade hier und spielt mit meiner PC-Mouse. Ich kann einfach nicht glauben das Queeny so schwer krank sein soll.

Sorry das war sehr lang. Trotzdem schon mal Danke an diejenigen die sich die Mühe gemacht haben mitzulesen.
 
29.12.2007
#1

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tasmo

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Es tut mir leid, daß Dich so ein trauriger Anlaß zu uns führt.
Aber trotzdem: herzlich willkommen!

Leider kenne ich mich mit Krebs nicht aus. Sicherlich findet sich hier jemand, der Dir Deine Frage beantworten kann.

Ich wünsche Euch, daß alles wieder gut wird, insofern es möglich ist.
 
romulus

romulus

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Ich kann dazu nur meine eigene Meinung posten: ich würde sie operieren lassen und, wenn der Krebs zu weit fortgeschritten ist, sie in der Narkose gehen lassen. Alles andere wäre nur Quälerei.
Trotzdem hoffe ich für Euch, dass es noch operabel ist!
 

Gingerella

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CT ist erforderlich und Nasenbluten deutet auf erhöhten, viel zu hohen, Blutdruck hin.
Der Blutdruck kann auch bei Nierenversagen ansteigen.
Wo soll der Knochenkrebs sein? Plattenepithelcarcinom?
Kannst Du eine andere Klinik befragen?
Alles Gute und liebe Grüße
Liane
 

Zugvogel

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Welche Duftöle waren in der Lampe drin?

Zugvogel
 

Minette

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2 Tage lag sie in der Klinik. Am Freitag vor Weihnachten erhielten wir dann die Diagnose Knochenkrebs.
Aber was wurde denn in den 2 Tagen gemacht um eine gesicherte Diagnose zu bekommen?

Ich meine, gab es Biopsien, gab es CT oder wenigstens Röntgenaufnahmen, die zu der Diagnose Knochenkrebs geführt hat?
Also wie kam die Diagnose zustande?
 

mieziwauzi

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Danke für die Antworten.

@ Gingerella
Was ist ein Plattenepithelcarcinom?
Nierenwerte sind in Ordnung. Das habe ich gleich prüfen lassen da wir einen Kater aus verwandten Linien hatten der an Nierenversagen starb.

@ Zugvogel
Die Duftlampe steht ganz hoch oben auf dem höchsten Bücherregal und es waren ganz wenige Tropfen Japanisches Heilpflanzenöl in der Lampe. So ist es mir mal vor einigen Jahren von einer Tierheilpraktikerin empfohlen worden. Wirklich wenig so das man den Stoff als Mensch schon gar nicht mehr wahrnimmt.

@ Gerda
Wir sind nun seit mehr als 11 Jahren immer mit unseren Tieren in dieser Klinik und gehen auch dort nicht zu jedem Arzt sondern gleich zum Spezialisten, der unsere Tiere auch von Anfang kennt.
Queeny war sehr schlapp und kam an den Tropf, daher war sie noch einen Tag länger zur Beobachtung dort. Sie ist geröngt worden, auf dem Röntgenbild war nichts zu sehen und es ist eine Biopsie gemacht worden. Die Proben sind in ein unabhängiges Labor gegeben worden.

@ romulus
Ja ich weiß wir haben einmal vor vielen Jahren eine Katze zum Sterben nach Hause bekommen nachdem sie sogar in Holland in einer Spezialklinik war. Das war für beide Seiten mehr als unangenehm umd nicht zu sagen eine Qual.

Ach Leute wir haben doch gerade im Mai erst unseren gerade mal 10jährigen Kater - nicht verwandt - durch plötzlichen Herztot verloren.

Das kann doch alles nicht wahr sein.
 

Gingerella

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Nierenwerte bleiben sehr lange in Ordnung. Ehe man da was erkennt, ist es meist zu spät.
Da gehts mir mehr um den Blutdruck. Ein Kater starb vor Jahren an einem Nierentumor, ohne erkennbar schlechte Werte, aber der Blutdruck war viel zu hoch. Dadurch das Nasenbluten.
Plattenepithelkarcinome treten häufig im Gesicht und im Kiefer auf. Ist ein Krebs der sehr schnell streut, kaum zu behandeln. Das fiel mir ein, weil Du über Kopf und Kiefer sprachst, und der Nase.
Vielleicht lässt Du Queeny noch in einer anderen Klinik, oder einem anderen Arzt ansehen.
Die Aussagen der Klinik bis jetzt erscheinen mir komisch, zu ungenau.
Bei einem CT kann man viel mehr erkennen, als bei einer Röntgenaufnahme.
Alles Gute
Liane
 

Bettina_K

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Oh, das tut mir aber sehr leid....ich kenne mich mit Krebs nicht aus, aber ich drücke die Daumen, dass ihr die richtige Wahl treffen könnt:cry: :cry: :cry:
 

Minette

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und es ist eine Biopsie gemacht worden. Die Proben sind in ein unabhängiges Labor gegeben worden
Wenn bei dieser Biopsie die Diagnose "Knochenkrebs" gestellt wurde, muss man sie wohl als gegeben hinnehmen.
Woher Knochenkrebs kommt, kann wohl niemand sagen.

Wahrscheinlich wirst du dann auch Chemotherapie oder Bestrahlungen nicht mehr machen wollen?

Vielleicht möchtest du noch die Misteltherapie ausprobieren. Allerdings muss die Katze dann viele Spritzen ertragen; man kann die allerdings auch selbst geben. Das Mittel bekommst du von der Fa. Helixor (zu ergoogeln)

Mit Globuli und dergleichen kenne ich mich nicht aus, da ich selbst davon nichts halte, aber es gibt hier viele Foris, die damit experimentieren.
Krebs heilen kann man aber mit all diesen alternativen Mitteln sicher nicht, vielleicht aber das Wohlbefinden verbessern. Ich hatte bei meiner Katze den Eindruck, dass ich das Krebswachstum mit Mistelspritzen verzögern konnte, mußte die Behandlung aber abbrechen, da das Tierchen mit der Zeit horrende Angst vor den Spritzen entwickelte.
 

mieziwauzi

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@ Gingerella

Ich nehme einfach mal an das die sowas profanes (schreibt man das so?) wie den Blutdruck automatisch prüfen. Nasenbluten ist übrigens nur einseitig.

Mein Freund hab am Mittwoch noch ein Gespräch mit dem behandelenen Arzt, da er letztes Mal vor Aufregung wohl auch nicht alles genau verstanden hat.

Da sind immer mehrere Ärzte vor Ort, die bei schwierigen Fällen zusammenarbeiten. Und wie gesagt die Proben sind extra noch zu einem unabhängigen Labor geschickt worden.

Donnerstag wird auf jeden Fall zur Sicherheit erst noch eine CT gemacht, bevor Queeny evlt. operiert wird.
 

mieziwauzi

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Queeny hat leider auch Angst vor Spritzen.

Ach man klammert sich halt irgendwie an jeden Strohhalm.

Aber Chemo würde ich auch bei mir selbst ablehnen.

Da ich positiv denken will gehe ich erstmal davon aus das Queeny operiert werden kann und ich würde sie dann gerne mit alternativen Heilmethoden nachbehandeln und so ein erneutes Aufkeimen des Krebs zumindest noch einige Jahre hinauszögern wenn nicht aufhalten.

Sie ist doch erst 7.
 

Minette

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Queeny hat leider auch Angst vor Spritzen.

Ach man klammert sich halt irgendwie an jeden Strohhalm.

Aber Chemo würde ich auch bei mir selbst ablehnen.

Da ich positiv denken will gehe ich erstmal davon aus das Queeny operiert werden kann und ich würde sie dann gerne mit alternativen Heilmethoden nachbehandeln und so ein erneutes Aufkeimen des Krebs zumindest noch einige Jahre hinauszögern wenn nicht aufhalten.

Sie ist doch erst 7.
Was sagen denn die Ärzte zu diesen Plänen mit operieren und alternativ nachbehandeln?
Wie gesagt, ich hatte den Eindruck, dass ich durch die Mistelbehandlung den Krebs etwas verzögern konnte, aber das sind vielleicht Wochen - keine Jahre!

Manche Anhänger der alternativen Medizin sprechen auch von der Behandlung mit Schlangengift-Enzymen. Da habe ich aber von der medizinischen Beratung der Herstellerfirma selbst die ehrliche Antwort bekommen, dass ihr Mittel nicht geeignet zur Krebsbehandlung ist, bzw. Krebs nicht heilen kann.

Also ich persönlich würde, wenn ich bei der Katze die Operation machen lassen würde, dann auch die Chemotherapie oder Radiumbestrahlung anschließen. Je nachdem, was bei Knochenkrebs erfahrungsgemäß die größeren Erfolge erzielt - vielleicht sogar beides. Wenn sie schon die OP-Schmerzen ertragen muss, dann sollten die Chancen doch so hoch wie möglich angesetzt werden. Zumal die Chemotherapie bei Katzen wesentlich milder dosiert wird als beim Menschen, ist also nicht zu vergleichen.

Immer vorausgesetzt, dass der Krebs noch nicht metastasiert hat; das muss vorher ausgeschlossen werden.

Ja es sagt sich so leicht, bei mir würde ich auch eine Chemo ablehnen. Aber wenn du in der Situation persönlich drinsteckst - dann sieht alles plötzlich ganz anders aus. Dann greift man wirklich nach jedem Strohhalm!

Aber das liegt nun in deiner Hand - ich beneide dich nicht um diese Entscheidung.
 

Alannah

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Gibt es nicht die Möglichkeit abzuklären, ob sich eine OP lohnt, bevor man die Katze aufschneidet? Also mit einer CT oder so? So wie ich verstanden habe, leidet eure Katze noch nicht, und da hätte sie vielleicht noch ein paar schöne Wochen/Monate, falls der Krebs nicht zu operieren ist. Aber falls sich das erst in der OP herausstellt und die Katze nicht mehr aufwachen darf, hätte sie das nicht mehr. Daher wäre es doch am besten, man könnte ohne OP abklären, ob sich eine Therapie überhaupt noch lohnt.
 

mieziwauzi

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Also ich persönlich würde, wenn ich bei der Katze die Operation machen lassen würde, dann auch die Chemotherapie oder Radiumbestrahlung anschließen. Je nachdem, was bei Knochenkrebs erfahrungsgemäß die größeren Erfolge erzielt - vielleicht sogar beides. Wenn sie schon die OP-Schmerzen ertragen muss, dann sollten die Chancen doch so hoch wie möglich angesetzt werden. Zumal die Chemotherapie bei Katzen wesentlich milder dosiert wird als beim Menschen, ist also nicht zu vergleichen.
Was ist Radiumbestrahlung? Die Chemo ist bei Tieren wirklich milder?

Je näher der Termin rückt desto schlechter kann ich schlafen. Ich habe überhaupt keine Lust heute nacht auf's Neue Jahr anzustoßen.

Mein Freund meint wenn die CT besagt das der Krebs schon gestreut hat oder sie nicht operiert werden kann will er sie direkt in Narkose lassen = gehen lassen.
I
ch meine mit den entsprechenden Medis seien sie aus der alternativen Heilkunde oder nicht kann Queeny durchaus noch viele schöne Monate haben.

Wie ich schon mal schrieb bekam ich mal eine Katze zum Sterben nach Hause, das war wirklich nicht schön und wie gesagt sie lag im sterben. Auch die anderen die schon von uns gegangen sind waren sehr krank und hätten sich gequält.

Aber Queeny. Das ist eine Kämpfernatur sonst hätte sie schon die ersten Stunden nach der Geburt nicht überlebt (sie wog als Maine Coon gerade mal 62g, war nur Haut und Knochen man konnte nicht mal sehen ob männlich oder weiblich) und ist ansonsten quietschfidel. Die macht Blödsinn wie immer, spielt und frißt normal.
 

Minette

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Hallo,

du hast geschrieben, du seist in einer guten Tierklinik mit deiner Katze. Gibt es dort auch eine Onkologie?

Dort werden sie dir diese Fragen bestimmt genau beantworten. Bei Krebs ist die Behandlung von Mensch und Tier im Prinzip dieselbe, nur beim Tier eben sanfter.

Hier im Forum ist z. B. Astrid, die bei ihrer 1. Katze die Chemotherapie machen ließ, Tiger hat noch viele Monate überlebt. Jetzt hat die 2. Katze Wuschel auch denselben Krebs und bekommt auch wieder Chemo. Petra (Mortikater) hat ihren Janni mit Chemo behandeln lassen, nach anfänglicher Besserung starb er allerdings, da der Krebs einfach zu spät erkannt worden war. Bei Fibrosarkomen im Anfangsstadium wird die Radiumbestrahlung favorisiert. Diese Behandlungen können eine Heilung bringen oder eine Lebensverlängerung; wissen tut man es nie - wie beim Menschen auch ::?
Das müssen die Tierärzte entscheiden - daher sollte schon jemand mit onkologischer Erfahrung behandeln. Wurde denn eigentlich eine Biopsie entnommen? Hast du ein Histologieergebnis bekommen?
Aber wie gesagt, erst nach der CT kann man das alles entscheiden, falls keine Metastasen vorhanden sind.

Die Katze direkt einschläfern lassen, falls Metastasen vorhanden sind, nein das würde ich wohl auch nicht machen. Du schreibst sie fühlt sich wohl und ist munter, warum soll man ihr die kostbare Zeit rauben, die ihr dann noch verbleibt?
Sicher kann man mit Cortison und Schmerzmitteln das Tier noch eine gute Weile beschwerdefrei halten. Aber auch da würde ich mir den Rat eines guten TA holen und dann mein Bauchgefühl sprechen lassen.

Männer sind mit ihren Entschlüssen meist sehr schnell bei der Hand :wink:

Ich schicke dir mal viel Kraft für deine schweren Entscheidungen, ich glaube dir gerne, dass Feiern derzeit keinen Spaß bringt. Mir geht es genauso, meine Leilamaus hat auch Krebs.

Viele Grüße
 

mieziwauzi

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:cry:
Queeny liegt in der Tierklinik, mein Freund hat sie heute morgen hingebracht.

Vorhin rief der Doc an. Mein Freund war am Telefon.

Die CT hat folgendes ergeben. Tumordruchbruch hinter dem linken Auge. Der TA rät von einer OP ab, da diese Blindheit zur Folge hätte und auch nur ca. 90 % des Tumors entfernt werden könnte. Queeny hätte ohne OP eine bessere Lebensqualität.

Nun kann es ja sein das mein Freund das wieder falsch verstanden hat, wir sollen auch nachher noch unbedingt persönlich vorbeikommen.

Aber vorab. Sind denn 90 % Tumorentfernung und Blindheit für die Katze nicht besser als 100 % Tumor drin lassen und nix machen? Und bilden sich Tumore bei Knochenkrebs oder könnten zwei Krebsarten gleichzeitig auftreten.

Vielleicht hat mein Freund das ja wirklich wieder falsch verstanden und der TA meint nicht Tumor sondern das was vom Knochen weggenommen werden müßte?

Ich bin total verwirrt, übermüdet und schlecht ist mir auch.

Was sagt Ihr? Ich habe viel zu wenig Ahnung von der Materie und muß hier dem TA vertrauen aber ich will auch die richtigen Fragen nachher stellen können um eine Entscheidung zu treffen.

::?
 
Flori-Cat

Flori-Cat

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Ich hoffe, dass der TA Dir all Deine Fragen umfassend und geduldig beantworten konnte.
Wie geht es denn Queeny?
 

mieziwauzi

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Queeny ist wieder daheim.

Wir haben Coritson und Antibiotika hier.

fibröses Nasenkarzinom (hab natürlich meine Schreibblock vergessen heißt das so?), Schleimhaut entzündet, Knochen zur Augen- und Stirnhöle schon zerfressen.

OP ist zwecklos, da nicht nur das Auge raus sondern das halbe Gesicht weg müßte.

Für was auch immer wir uns entscheiden, zu helfen ist Queeny nicht mehr, wir können ihr die letzten Monate nur so angenehm wie möglich machen.

Auf der Seite wo Queeny Nasenbluten hat ist die Nasenhöle komplett zerfressen die Nasenscheidenwand angegriffen, die Schleimhaut hochentzündlich der Schnodder kann nicht abfließen. Es wäre nur eine OP möglich um "leerzuräumen", das sie besser Luft bekommt, mehr nicht.

Bestrahlung: Da müßte sie mindestens 10 Bestrahlungen haben und jedes Mal in Narkose

Im Pathologiebericht des unabhängigen Labors steht noch:

Histopathologische Diagnose
Immunhistologisch waren die neoplastischen Zellen stark positiv für Vimentin. Sie waren negativ für Zytokeratin.

Beurteilung:
Maligner mesenchymaler Tumor, Osteosarkom

Prognose:
Die Prognose ist ungünstig, da in hohem Maße die Gefahr derRezidivierung und Metastasierung besteht.

Queeny wird in der Tierklinik in Duisburg von Dr.Kresken behandelt.

Dr. Kresken selbst hat vor einigen Jahren genau zu diesem Thema eine der umfangreichsten Studien (Untersuchungen an 150 Hunden und Katzen) herausgebracht. Wenn jemand Zugang zu einem Fachportal hat und da mal nachschauen kann, gerne.
 
Thema:

Queeny hat Knochenkrebs

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