Probleme mit Nachbarskater

Diskutiere Probleme mit Nachbarskater im Katzen-Sonstiges Forum im Bereich Katzen allgemein; Probleme ist eigentlich schon zu viel gesagt... Meine Nachbarn haben einen ca. 8jährigen Kater, Max. Max ist Freigänger, durfte früher aber noch...

Venna

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Probleme ist eigentlich schon zu viel gesagt...
Meine Nachbarn haben einen ca. 8jährigen Kater, Max. Max ist Freigänger, durfte früher aber noch ins Haus. Seit ca. einem dreiviertel Jahr darf Max aber überhaupt nicht mehr rein, sie stellen ihm morgens und abends das Futterschüsselchen raus, haben ihm eine kleine Hundehütte aufgestellt (in die er aber nicht rein geht) und das wars dann schon.
Meine Kleine, Mia, ist ca. 8 Monate alt und auch Freigängerin. Sie darf aber rein
wann sie will, nachts ist sie immer drin.
Nun ist es so, daß Max, sobald ich die Terrassentür aufmache zum lüften oder die Haustüre aufmache, rein kommt und sich bei mir wie zu Hause fühlt. Gestern hab ich auch die Terrassentür aufgemacht zum lüften und nebenher Wäsche aufgehängt, als ich ins Wohnzimmer zurück kam lag Max auf Mias Platz auf der Fensterbank und hat seelenruhig geschlafen. Prinzipiell hab ich da ja auch nichts dagegen, mir tut Max ja auch leid, und wenn er ab und zu mal ein warmes Plätzchen zum schlafen möchte verstehe ich das ja auch. Aber es ist so, daß er meine Mia dann immer aus ihrem Revier vertreibt. Ich hab Max auch schon ein paar Mal aus dem Haus gejagt, was ihn aber nicht daran hindert wieder zu kommen. Er ist auch schon total menschenscheu geworden weil sich niemand mehr um ihn kümmert, früher war er total verschmust und kam immer sofort zu einem her, mittlerweile will er gar nicht mehr angefasst werden und geht dann sofort...
Ich weiß echt nicht was ich machen soll, ich kann doch nicht immer neben die Terrassentür sitzen wenn ich lüfte... Im Sommer ist da ja fast immer auf wenn wir daheim sind. Aber es kann halt nicht sein daß Max Mia aus ihrem Haus vertreibt.
Was würdet ihr denn in so einer Situation machen?
Danke schon mal für eure Tips...
 
25.01.2008
#1

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Gast

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Miezemusch

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Hast du schon mal mit den Nachbarn gesprochen warum sie ihn nicht mehr ins Haus lassen? Ich weiß..das ist auch keine Lösung deines Problemes, aber komisch ist das schon, oder?
Ansonsten bleibt dir wohl nichts über als ihn immer wieder rauszuschmeissen..
 

Venna

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Das Problem dabei ist, sie würde ihn ja rein lassen, aber ihr Mann will es plötzlich nicht mehr. Er ist eh nicht so der Tierfreund... Er meinte auch mal, wenn wir den Kater wollen, dann können wir ihn haben. Und sie kann sich da nicht gegen ihn durchsetzen. Jetzt ist das 3. Kind da und sie hat eh andere Dinge im Kopf. Sie sagt dann, daß er ja rein darf wenn er will, wenn ihr Mann nicht da ist, aber er würde ja nicht wollen. Außerdem bekommt er doch alles. Er hat sogar ein Häuschen draußen. Nur, die Sprache des Katers ist eine andere... Mir kann keiner erzählen daß der Kater, wenn er 3 Stunden vor der Terrassentür sitzt, nicht rein will. Ich könnte schon gar nicht so herzlos sein und das mit an kucken...
 

Lisbeth

Gast
Am besten sprichst du mit deinem Nachbarn und zwar mit IHM und nicht immer nur mit der Frau......sag ihm, dass sein Kater dauernd bei dir im Haus ist und deine Katze verjagt, was er dagegen zu tun gedenkt?
Wie es *rechtlich* aussieht, weiss ich leider nicht. Klar tut dir der Kater leid, aber bist du dazu da, fremder Leute Katzen aufzunehmen, nur weil die keine Lust mehr auf ihn haben?
Ich meine nicht. Und im Sommer - hast du ja auch geschrieben - will man ja auch ungestört lüften können!
::?
 

eilan

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Am besten sprichst du mit deinem Nachbarn und zwar mit IHM und nicht immer nur mit der Frau......sag ihm, dass sein Kater dauernd bei dir im Haus ist und deine Katze verjagt, was er dagegen zu tun gedenkt?
Warum sollte er etwas dagegen tun? Ihn stört die Katze ja nur in seinem eigenen Haus. Bitte missversteht mich nicht, ich finde das Verhalten der Nachbarn ganz und gar nicht in Ordnung. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, dem die Bedürfnissen seines eigenen Tieres so völlig gleichgültig sind, auf einmal eine Kehrtwende macht, weil die Nachbarskatze leidet.

Wie es *rechtlich* aussieht, weiss ich leider nicht.
Rechtlich sieht es so aus, dass es dem Eigentümer bzw. Bewohner eines Hauses obliegt, zu verhindern, dass fremde Tiere ins Haus spazieren.

Ich sehe zwei mögliche Lösungen für das Problem:

Der Kater findet in einem anderen Haushalt in der Nachbarschaft ein Zuhause. Man könnte ja mal ein wenig rumfragen. ;-)

Oder Venna startet eine Zusammenführung. Leider mit ungewissem Ausgang.:? Aber vielleicht können hier Feliway und/oder Bachblüten helfen.
 

M.D.L.E

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Hallo venna

hast du mal geschaut ob Max Kastriert ist?
Auf dauer wird der arme Kerl noch scheuer werden.
Er möchte ja gerne ein Zuhause haben, denke aber mal das es ein einzelgänger ist und deswegen deine maus vertreibt.
Wenn garnichts mehr geht, würde ich mir den Kater übereigenen lassen und dann entweder in gute Hände Vermitteln oder den Ortsansässigen Tierschutzverein um Hilfe bitten.
So hat der Kleine Kerl wenigstens die Chance auf ein Zuhause wo man ihn liebt.
Zahm bekommst du ihn schon, indem du ihm Futter anbietest und immer in der Nähe bleibst, mit ihm redest immer wieder mal versuchst ihn beiläufig anzufassen.
So hab ich auch meine Lotta Zahm bekommen, die 12 Jahre völlig Wild gelebt hat im Mai wird sie 20 Jahre alt und lebt im Haus.

Bitte schau nicht zu bis der arme Kerl völlig verwildert ist.
Du kannst jetzt sein rettender Engel sein.
 

Lisbeth

Gast
Warum sollte er etwas dagegen tun? Ihn stört die Katze ja nur in seinem eigenen Haus. Bitte missversteht mich nicht, ich finde das Verhalten der Nachbarn ganz und gar nicht in Ordnung. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, dem die Bedürfnissen seines eigenen Tieres so völlig gleichgültig sind, auf einmal eine Kehrtwende macht, weil die Nachbarskatze leidet.
Naja, aber es hörte sich so an, als würde Venna immer mit der Frau sprechen, die Frau hat vielleicht Angst vor ihrem Mann (oder will keinen Stress haben oder was auch immer, ich kenne die Leute ja nicht) und sagt ihm nichts davon und sagt zu Venna dann immer nur: *Mein Mann will den Kater nicht reinlassen, da kann ich leider nichts machen*
DAS meinte ich damit, als ich vorgeschlagen habe, dass sie mal direkt mit dem Mann spricht......neee, ne Kehrtwende wird er bestimmt nicht machen, nur: weiss er überhaupt davon? Oder wird es ihm verschwiegen, weil alles gerade so schön friedlich ist und er sich nicht aufregen soll?
(das war halt das Erste, was mir dazu einfiel)
::?
 

deichbiene

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Würde es für Dich denn überhaupt in Frage kommen,den Kater zu übernehmen?
Weil dann kann man nochmal genau darüber nachdenken,wie man vorgeht,so einige Kniffe gibt es ja.
 

Venna

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Max ist kastriert, ja.
Es ist ja auch nicht so daß er sich gar nicht anfassen läßt, er beißt und kratzt auch nicht, aber man merkt halt daß er es gar nicht mehr gewohnt ist Menschen um sich zu haben. Er läuft dann weg, wenn man ihn streicheln will, nicht böse, aber ich habe das Gefühl daß er damit gar nichts mehr anfangen kann. Als er gestern da war konnte ich ihn das erste mal wieder länger streicheln und er hat es total genossen.

Theoretisch hab ich schon die Möglichkeit ihn zu übernehmen, nur sehen meine Nachbarn da wahrscheinlich keine Notwendigkeit drin. Das wird ja dann schwierig, weil wir direkt neben denen wohnen. Die sehen ja dann auch wo der Kater hingeht. Und sie hat sich schon mal drüber aufgeregt daß andere Leute ihren Kater gefüttert haben. Sie ist ja eigentlich schon sehr tierlieb und ist auch mit Tieren bei ihren Eltern groß geworden. Auch deswegen möchte sie die Katze, "damit auch die Kinder einen Bezug zu Tieren bekommen". Fragt sich nur wie das gehen soll, wenn der Kater nie rein darf... Im Sommer dann, wenn die Kinder wieder im Garten sind, ist dann das Geschrei groß wenn die Kinder den Kater einfangen und er dann noch mal kratzt oder beißt, weil er es einfach nicht gewohnt ist. Und dann ist natürlich die Katze schuld und wird im schlimmsten Fall eingeschläfert... Ich finde sowas echt unfair so einem Tier gegenüber!!!
Aber sowas kann ich echt nicht verstehen. Auch nicht daß sie sich da nicht mal bei ihrem Mann durchsetzt. Jahrelang durfte die Katze ja auch rein, warum dann jetzt nicht mehr?! Sie ist auch nicht der Typ der Angst vor dem Mann hat, gar nicht. Ich denke nur daß sie einfach mit der Situation (ungewolltes 3. Kind, dann kam noch die erwachsene Tochter vom Mann aus erster Ehe ins Haus weil sie keine Wohnung mehr hatte) überfordert ist und sich da um die Katze gar keine Gedanken macht. Aber wenn ich so ein Tier habe muß ich doch die Verantwortung tragen, egal in welcher Situation ich bin. Und wenn ich dann sage mir ist das zu viel, dann muß ich mir halt nach jemanden suchen der die Katze nimmt, wo sie es dann auch besser hat!

Wie gesagt, er tut mir echt leid, aber ich möchte halt dadurch nicht meine Mia vertreiben lassen durch die Spielchen mit ihm...
Ich glaube ich werde wirklich noch mal ein ernstes Wörtchen mit den beiden reden müssen...
 

Jazzicca

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Ich weiss nicht, ich käme da auch irgendwie auf die Idee ihn "adoptieren" zu wollen. Oder ihn vielleicht als Gemeinschaftskater mit den Nachbarn zu haben. In dem Fall müsste aber dann klar gestellt sein, wer mit ihm zu impfen oder bei Krankheit/Unfall zum Tierarzt geht.

Es könnte leicht sein, dass er, wenn er weiss, dass er auch bei dir "zu Hause" sein darf, gegenüber Mia anders wird und die beiden sich langsam anfreunden.

Ich würde an deiner Stelle zu den Nachbarn rübergehen, und ihnen erzählen, dass er, wann immer er kann, zu euch ins Haus kommt, und sich dort sehr wohl fühlt. Und dass dich das auch nicht stört, und sie fragen, wie sie das sehen, wenn er zu dir geht.

Und bei Mia und Max gemeinsam würde ich mich wie bei einer Zusammenführung verhalten. Da es ja "Nachbarn" sind, wäre es sowieso besser, wenn sie sich gut verstehen, egal ob Max jetzt eindrittel, halb, dreiviertel, siebenachtel oder sonstwie bei euch einzieht.
 
amalie

amalie

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Romeo tauchte vor zwei Jahren bei mir auf und ich wußte nicht, wem er gehörte. Es gab anfangs nur Probleme. Ich war mit 4 Katzen beim TA wegen Bißverletzungen, Romeo war der Täter. Es war schon so weit, dass ich Romeo im TH abgeliefert hatte, weil Oskar ein durchgebissenes Ohr hatte. Dort konnte ermittelt werden, woher Romeo kommt.

Als die Vorbesitzer Romeo aus dem TH abgeholt hatten, war er 2 Tage später wieder da. Also habe ich versucht, ihn doch in der Katzenmitte zu integrieren. Mittlerweile habe ich ihn mit Zustimmung seiner Vorbesitzer übernommen und er ist auch bei Tasso auf mich registriert.

Ich habe ihm BB gegen Aggressionen gegeben und er wurde deutlich ruhiger. Aber ich ging auch dazwischen, wenn er andere Katzen angegriffen hat. Aber ich muss sagen, das ausschlaggebende war doch, dass er hier ein Heim fand. Die Katzen haben sich schon bald untereinander arrangiert. Aber solange Romeo der fremde Kater war, der eingedrungen ist, war das viel schlimmer. Als "Mitkater" musste er sich benehmen.

Ich könnte mir schon vorstellen, dass sich bei dir auch die Situation entspannen würde, wenn du Max ganz zu dir nehmen würdest.

Zorbi, Romeo und Nachbarskater Kasimir friedlich auf meinem Sofa vereint
 
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