Problem Besuchskatze (Achtung lang!!!)

Diskutiere Problem Besuchskatze (Achtung lang!!!) im Katzen-Sonstiges Forum im Bereich Katzen allgemein; Hallo Ihr Lieben, nachdem ich mich hier schon länger nicht mehr beteiligt habe, brauche ich jetzt wieder Eure Ratschläge… Meine letzten...
MickysMama

MickysMama

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Hallo Ihr Lieben,
nachdem ich mich hier schon länger nicht mehr beteiligt habe, brauche ich jetzt wieder Eure Ratschläge…

Meine letzten Beiträge betrafen größtenteils unsere beiden Sternchen Max und Moritz. Max, den wir im Januar nach längerer Krankheit, die sich als wahrscheinlicher Dünndarmtumor herausgestellt hat, gehen lassen mussten, und Moritz, der ihm exakt nach vier Monaten urplötzlich im Mai folgen musste, nachdem er aus einem schlimmen Epi-Anfall nicht mehr herauskam.:cry:

Bis heute schmerzt der Tod unserer beiden Lieblinge unendlich und ich habe es bis heute noch nicht fertig gebracht, ihnen einen würdigen Abschiedsbeitrag hier im Forum zu widmen, obwohl ich dies von Anfang an beabsichtigt hatte. Aber die Trauer wird eher von Tag zu Tag schlimmer anstatt besser, die letzten zwei, drei Wochen habe ich wieder fast jeden Tag unendlich lang geheult und es tut einfach immer noch sooooo wahnsinnig weh! :cry::cry::cry:

Kurz nach Moritz‘ Tod sind mein Mann und ich umgezogen (wir hatten ihm und uns so sehr gewünscht, dass er sein neues Heim noch kennen lernen dürfte, leider war ihm das nicht mehr vergönnt :cry:).

Unsere neue Wohnung liegt im Grünen, hinter der Dachterrasse (über der Garage unserer Vermieter) folgen direkt verwilderte Gärten, Feld, Bäume und einfach nur Grün.
Die erste Zeit war erfüllt von Renovierung, Umzug, Räumerei und Einrichten, auch seitdem sind wir noch gar nicht richtig zur Ruhe gekommen, da sich auch gesundheitlich und beruflich einiges nicht immer Positives getan hat bei uns.
Wir waren übereingekommen, dass wir zwar wieder neue Katzen aufnehmen wollen, aber erst dann, wenn wir uns und unser Leben wieder richtig im Griff haben, damit die neuen Familienmitglieder auf keinen Fall zu kurz kommen.

Aufgrund der ganzen Trauer und Sehnsucht haben wir uns natürlich aber auch seit unserem Umzug über jede Nachbarskatze gefreut, die unseren Weg gekreuzt hat und die sich streicheln ließ. Manche sind sehr scheu und lassen uns nicht näher kommen, eine war allerdings von Anfang an dabei, die sehr zutraulich war, und alle paar Tage, wenn wir sie draußen irgendwo in der Nachbarschaft gesehen haben, immer sofort angelaufen kam und sich hat durchknuddeln lassen. Ein ganz ganz herziges liebes Mäuschen, wunderhübsch mit einem seelenvollen, vertrauensseligen Blick, in das wir uns sofort verliebt haben.::l
Und immer war der Gedanke dabei, ob uns denn auch bald mal jemand auf der Dachterrasse besuchen kommt…

Vor ein paar Wochen kam sie dann das erste Mal auf die Terrasse, Möglichkeiten, hier rauf zu kommen, gibt es wohl genug, seitdem war sie immer mal kurz da, ließ sich streicheln und ging dann wieder. In die Wohnung, obwohl die Terrassentür offen war ( ich gehe immer zum Rauchen raus) traute sie sich nicht.

Bis vor ca. einer Woche, abends, strömender Regen, eisekalt, ich war wieder rauchen, auf einmal kommt da so ein triefend nasses Etwas angestürmt, an mir vorbei, in die Wohnung, hat sich im letzten Moment von dem auf dem Tisch noch stehenden Essen abhalten lassen.
Was soll ich sagen, wir haben sie natürlich nicht wieder rausgejagt, stattdessen trockengeputzt und ihr, die augenscheinlich total ausgehungert war, etwas zu essen hingestellt (wir hatten aufgrund des Igels, den wir aktuell noch versorgt haben, sowieso Katzen-Nafu aus dem Aldi da).

Ja, ich weiß, ihr könnt mich jetzt steinigen, sollte man nicht machen, ich würde es, hätte ich Freigängerkatzen, auch nicht wollen, dass jemand anders meine Katzen füttert, und bisher haben wir es auch immer verweigert, fremde Katzen zu füttern.
Doch war das an diesem Abend eine absolute Ausnahmesituation für uns, die arme Maus tat uns so leid, und sie stürzte sich wie eine Verhungernde auf das Futter.

Danach putzte sie sich sauber und beschloss, dazubleiben.

Das tut sie nun seitdem…..

Wir wissen inzwischen, wo sie eigentlich zuhause ist, aber auch, dass sie mindestens in einem anderen Haus, das wir von unserer Dachterrasse sehen können, auch noch hereingelassen und gefüttert wird. Diese Bewohner haben augenscheinlich auch Kontakt zu den eigentlichen Besitzern, so dass es für uns erst mal so aussieht, als ob denen das nicht so viel ausmachen würde.

Die Maus bleibt seitdem immer länger, inzwischen die vierte Nacht in Folge, in der sie sich hier auf die bereitgelegten Schlafplätze legt, zwischenzeitlich die ganze Wohnung erkundet und erobert, bereits ein paar Mal auf dem ebenfalls bereitgestellten Klöchen war, sich im Schlaf rekelt und alle viere von sich streckt und sich sichtlich wohl fühlt. Wir gehen abends schlafen, die Maus auch und tut dies bis morgens, bevor wir aufstehen, um uns dann mit leisem Getrappel, Wohnungserkundungsgeräuschen und Essensauftreibensaktivitäten zu wecken.

Wir sperren sie nicht ein, mitnichten, wir wissen, dass wir dazu nicht das Recht haben, sondern wollen immer so handeln, dass es ihr gut geht. Wir ermuntern sie immer wieder, indem wir mit ihr auf die Terrasse gehen, wieder ihre Runden zu drehen. Sie kommt mit und folgt uns dann wieder in die Wohnung, sobald wir wieder reingehen. Egal, wie beiläufig wir tun.
Ja, sie bleibt sogar an der geöffneten Terassentür liegen, beobachtet unsere gefiederten Gäste am Vogelhaus, zeigt ab und an etwas Jagdinstinkt, ohne ernsthaft zur Gefahr zu werden, dreht sich wieder um, geht rein und legt sich auf einen der ihr angenehmen Schlafplätze.

Lediglich ca. zweimal am Tag, für wenige Stunden, geht sie fort, dann schließen wir die Terassentür, um zwischendurch nur mal für eine Zigarette rauszugehen und plötzlich von einem leise gurrenden Kätzchen wieder in die Wohnung verfolgt zu werden. Abends passiert das meistens spätestens um Zehn, aber sie kommt, immer wieder, zurück, statt in ihr eigentliches Zuhause, das nur wenige Meter entfernt liegt, zu gehen.

Ich spreche von ihr immer von „sie“, aber wir wissen bis jetzt noch nicht mal sicher, ob es auch wirklich eine Dame ist, da sie sehr langes dichtes Fell hat (Norweger, Sibirer oder so, mit den genauen Rassemerkmalen kenne ich mich nicht so aus) und wir sie, obwohl sie total lieb und zutraulich ist, noch nicht mit ausführlicheren „Untersuchungen“ stressen wollten. Wiegen konnten wir sie inzwischen, ca. vier einhalb Kilo hat sie, aber sie frisst für drei, ist ständig hungrig und bettelt. Essen herumstehen lassen geht gar nicht, da ist sie sofort dran. :lol:

Sie macht auch schon einen etwas älteren Eindruck, da in ihrem Fell auch schon graue Haare vorhanden sind.. Ihr Gebiss sieht aber wenn sie gähnt, noch sehr intakt, vollständig und kräftig aus (ganz viele spitze schneeweiße Zähnchen :-) )

Da wo sie scheinbar hingehört, gibt es noch eine weitere Katze, ebenfalls Langhaar und wie eine Rassekatze aussehend. Im Sommer haben wir die beiden noch oftmals vor dem Zuhause gemeinsam auf der Bank liegen sehen. Inzwischen fragen wir uns, warum sie da nicht mehr hinwill. Es scheint da aber wohl auch inzwischen ein großer Hund zu wohnen, evtl. mag sie deswegen nicht mehr hin.

Seltsam finden wir es auch, dass solche offensichtliche Rassekatzen einfach so in den Freigang gelassen werden. Ein Tattoo haben wir bei ihr noch nicht finden können, wäre interessant zu wissen, ob sie wenigstens gechipt ist.

Wir sind uns durchaus bewusst, dass sie evtl. in ihrem alten Zuhause vermisst wird. Zumal sie ja meistens nie so lang wegbleibt, dass man davon ausgehen könnte, ihre Besitzer bekommen sie überhaupt noch zu Gesicht. Gestern haben wir sie z. B. morgens beim anderen Nachbarhaus, wo sie noch gefüttert wird, vor der Tür sitzen sehen, nachdem sie uns verlassen hat, dort wurde sie auch reingelassen und kam erst nachmittags wieder zu uns. Wahrscheinlich bekam sie dort auch noch mal ordentlich zu futtern und schlief eine Weile, bis sie wieder rauswollte.

Deshalb wollen wir morgen mit ihren „Menschen“ sprechen, ihnen mitteilen, dass ihre Katze bei uns inzwischen ein und ausgeht. Was uns auch noch unheimlich beschäftigt ist die Frage, muss sie evtl. regelmäßig Medikamente bekommen oder spezielles Futter, hat sie irgendwelche Krankheiten, die wir beachten müssten, etc.

Wir wollen nur, dass es der Maus gut geht. Irgendwie haben wir schon das Gefühl, es hat einen Grund, dass sie sich uns ausgesucht hat. Aber wir haben auch Angst davor, dass ihre Besitzer sagen, sie möchten das nicht, dass ihre Katze zu uns kommt. Dass sie evtl. die Maus ab dann sogar einsperren, obwohl es ihr dort vielleicht gar nicht gut geht.

Das Mäuschen ist uns in den paar Tagen so ans Herz gewachsen! Wir wollten so schnell eigentlich keine Katzen mehr. Und wenn, dann schon gar nicht Freigänger. Und eigentlich mindestens zwei ganz Junge.

Und nun….hat das Schicksal entschieden? Haben unsere beiden Katers oder unsere Mickymaus dieses süße Schätzlein zu uns geschickt? Damit wir nicht mehr so traurig sind?
Im Moment ist es allerdings gefühlsmäßig eine Achterbahn. Momentan ist sie seit ca. 18 Uhr wieder fort, und ich renne gefühlt alle fünf Minuten auf die Terrasse, um zu rauchen und auf ein leises gurrendes Mäuschen zu hoffen, das in die warme Wohnung will. Würde sie heute nicht kommen, wäre das ein sehr bedrückendes Gefühl…….und ich würd mir Sorgen machen ohne Ende….

Sorry, dass es so lang geworden ist, aber dieses Katzentier bereitet mir die letzten Tage schlaflose Nächte, Magendrücken, Herzschmerzen und Sorgen ohne Ende, und der Antrittsbesuch morgen bei ihren „Menschen“ ist einer der schwersten, den ich seit langem gegangen bin. Was sagen wir denen nur am besten?

Danke fürs Zuhören, vielleicht hat der/die ein oder andere ja einen Tipp für uns, wie wir das Gespräch morgen am besten hinkriegen…….

Ganz erschöpfte Grüße, Marion
 
05.11.2012
#1

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Poleena

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Katzen verlassen oft ihr Zuhause und suchen sich eine neue Bleibe, wenn es ihnen dort absolut nicht mehr gefällt.
Und wenn das Schicksal es will, wird die Maus bei euch bleiben......
Sagt einfach, die Miez hat euch als neue Dosis ausgesucht.
Mehr fällt mir im Moment dazu nicht ein.
Ich wünsche euch, daß es so kommt wie ihr es wollt. ::l
 
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Jbellavista

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Freigänger sind Freigeister

Mach Dir nicht zuviel Gedanken. Die Katze wird schon wissen, warum sie Eure Gesellschaft bevorzugt. Freigänger ziehen schon mal um, wenn die andere Bleibe zu stressig wird ::bg Sie sind kluge kleine Fellschnuffels.

Es ist sicherlich richtig, sich bei den anderes Dosis vorzustellen und zu erzählen, dass sich die Dame einen Zweit- bzw. Drittwohnsitz ausgesucht hat.
Bin schon neugierig, was sie so zu erzählen haben, wie die Kleine heißt und wie alt sie ist.
Und vielleicht hat sie immer so großen Hunger, weil sie mal entwurmt werden müsste? Wäre schon gut zu wissen, ob und wie sie versorgt wird. Vielleicht ergibt sich dies aus dem Gespräch.

Manchmal ergeben sich aus solchen Begebenheiten im Leben die besten Freundschaften :-)
 
AngiKr

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Das sehe ich völlig anders.
Ich bin selber Halter von freigehenden Rassekatzen.
Und muss sagen: Dein Beitrag kribbelt mich sehr.

Ihr habe die Katze mehrfach- unbewusst- angelockt, durch streicheln. Durch streicheln auf der Dachterrasse.

Ok, das verstehe ich noch. Auch vielleicht noch, dass ihr sie nass ersteinmal versorgt habt.

NICHT verstehen kann ich, dass ihr wisst wohin sie gehört und bisher NICHT mit den Besitzern gesprochen habt.
Und so wie Du es schreibst, ist die Angst davor, dass ihre eigentlichen Besitzer ihr Tier behalten wollen groß.
Daher gehe ich davon aus, dass auch vorher schon einiges- unbewusstes- anlocken passiert ist.

Meine Norweger sind auch nicht tätoowiert, aber gechipt und registriert.
Und ich bin froh, dass alle Nachbarn wissen wohin sie gehören.

Auch ihr hättet eure Katzen in eurer Wohngegend raus gelassen.
Warum also sollten es Rassekatzen nicht dürfen?

Es gibt nicht viele Züchter, die ihre Tiere in Freigang geben. Aber es gibt sie. Man muss halt länger suchen.

Ich finde nicht in Ordnung, dass ihr bisher nicht mit den Besitzern gesprochen habt.

Die Katze hat euch nicht ausgesucht, sondern ihr sie.

Sollte alles gut werden und die Besitzer mit dem Umzug einverstanden sein, wäre ja alles ok.
Aber: SO geht s nicht.

Freut euch lieber, dass ihr in einer Gegend wohnt, in der es so tolerante Nachbarn gibt. Aber das gehtn nuneinmal nur mit Offenheit.
 
AngiKr

AngiKr

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Katzen verlassen oft ihr Zuhause und suchen sich eine neue Bleibe, wenn es ihnen dort absolut nicht mehr gefällt.
Und wenn das Schicksal es will, wird die Maus bei euch bleiben......
Sagt einfach, die Miez hat euch als neue Dosis ausgesucht.
Mehr fällt mir im Moment dazu nicht ein.
Ich wünsche euch, daß es so kommt wie ihr es wollt. ::l
Mach Dir nicht zuviel Gedanken. Die Katze wird schon wissen, warum sie Eure Gesellschaft bevorzugt. Freigänger ziehen schon mal um, wenn die andere Bleibe zu stressig wird ::bg Sie sind kluge kleine Fellschnuffels.

Es ist sicherlich richtig, sich bei den anderes Dosis vorzustellen und zu erzählen, dass sich die Dame einen Zweit- bzw. Drittwohnsitz ausgesucht hat.
Bin schon neugierig, was sie so zu erzählen haben, wie die Kleine heißt und wie alt sie ist.
Und vielleicht hat sie immer so großen Hunger, weil sie mal entwurmt werden müsste? Wäre schon gut zu wissen, ob und wie sie versorgt wird. Vielleicht ergibt sich dies aus dem Gespräch.

Manchmal ergeben sich aus solchen Begebenheiten im Leben die besten Freundschaften :-)
Ihr beide habt keine Freigänger, oder?
 

Nickl

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Das sehe ich völlig anders.
Ich bin selber Halter von freigehenden Rassekatzen.
Und muss sagen: Dein Beitrag kribbelt mich sehr.

Ihr habe die Katze mehrfach- unbewusst- angelockt, durch streicheln. Durch streicheln auf der Dachterrasse.

Ok, das verstehe ich noch. Auch vielleicht noch, dass ihr sie nass ersteinmal versorgt habt.

NICHT verstehen kann ich, dass ihr wisst wohin sie gehört und bisher NICHT mit den Besitzern gesprochen habt.
Und so wie Du es schreibst, ist die Angst davor, dass ihre eigentlichen Besitzer ihr Tier behalten wollen groß.
Daher gehe ich davon aus, dass auch vorher schon einiges- unbewusstes- anlocken passiert ist.

Meine Norweger sind auch nicht tätoowiert, aber gechipt und registriert.
Und ich bin froh, dass alle Nachbarn wissen wohin sie gehören.

Auch ihr hättet eure Katzen in eurer Wohngegend raus gelassen.
Warum also sollten es Rassekatzen nicht dürfen?

Es gibt nicht viele Züchter, die ihre Tiere in Freigang geben. Aber es gibt sie. Man muss halt länger suchen.

Ich finde nicht in Ordnung, dass ihr bisher nicht mit den Besitzern gesprochen habt.

Die Katze hat euch nicht ausgesucht, sondern ihr sie.

Sollte alles gut werden und die Besitzer mit dem Umzug einverstanden sein, wäre ja alles ok.
Aber: SO geht s nicht.

Freut euch lieber, dass ihr in einer Gegend wohnt, in der es so tolerante Nachbarn gibt. Aber das gehtn nuneinmal nur mit Offenheit.
ich sehe das genauso wie Angi.


und die Besitzer machen sich doch bestimmt Sorgen, wenn ihre Katze so lange nicht nach Hause kommt.
Stellt euch doch mal vor, es wäre eure Katze und sie kommt abends auf euer Rufen einfach nicht nach Hause und ihr macht euch Sorgen, ob sie vielleicht irgendwo eingesperrt ist oder irgendwo verletzt liegen könnte und Hilfe braucht

oder sie wundern sich, warum die Katze zuhause nicht isst und denken sie sei krank. Es könnte ja auch sein, dass die Katze regelmässig Medikamente nehmen muss und da sie satt ist, kommt sie gar nicht regelmässig heim
oder sie braucht aus irgendeinem Grund ein spezielles Diätfutter....

Sprecht mit den Nachbarn und bietet an, dass sie jederzeit bei euch nachfragen können, ob ihre Miez gerade bei euch ist
und ob es grundsätzlich ok ist, dass ihr sie mitversorgt, oder was es zu beachten gilt.

Vielleicht ergibt sich daraus z.B. ja eine zuverlässige Urlaubsbetreuung für gegenseitiges Catsitting.


lg
Silvia
 
Guinan

Guinan

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Nun...
da es mir nicht liegt, meine Gedanken in Blumengebinde zu verpacken...:

:roll: Ich finde es SEHR bedenklich, die fremde Katze derart anzulocken,
das sie die 4 Nächte bei euch bleibt.
"Nette" Nachbarn einer Freundin haben so auch sehr erfolgreich entfremdet
( und den Kater dick gefüttert)
Gerade wenn ihr den Schmerz kennt, Tiere verloren zu haben - dann stellt euch dazu bitte die Ohnmacht vor, wenn sie nur weg sind, weil neue Nachbarn ihre Trauer projezieren und anlocken.

Schon dieses erste Füttern bei dem Regen, wo die Halter in der Nähe wohnen,
ist nur eine Ausrede vor euerem eigenen Gewissen, um das schöner zu reden. :|


Ich bin wirklich gespannt, wie die Halter das sehen...
und natürlich auch, ob ihr Alles dort so erzählt wie hier :roll:


Egal wie ich es drehe und wende... ich finde keine netteren Worte ::?
 

Schnubbel

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Ich denke auch, das ihr dringend mit den Besetzern reden müsst.
Ich würde Amok laufen, wenn ich nicht wüsste, wo meine Süßen sind, obs ihnen gut geht etc.

Grade auch die Sache mit den Medikamente/ Spezialfutter find ich auch nicht unerheblich. Stell dir nur mal vor, die Miez hätte Diabetes und müsste täglich Insulin bekommen (jetzt im übertriebenen Sinne).

Also bitte redet mit denen, so unangenehm es sein mag.
 
MickysMama

MickysMama

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Hallo allerseits,
so, nachdem ich Eure Beiträge habe erst einmal sacken lassen, muss ich hier wohl doch noch ein paar Dinge klarstellen, die vielleicht etwas falsch rübergekommen sind.

Ich kann Eure Bedenken und Vorwürfe absolut verstehen, genau diese gleichen Gedanken gehen mir ja auch seitdem ständig durch den Kopf. Wir würden zwar selbst nie Freigängerkatzen zu uns holen, hatten wir bisher auch nicht, wenn dann sollten neue Fellnasen hier die dann gesicherte Terrasse nutzen können.

Aber die Gedanken, Sorgen und Ängste von Freigängerdosis kann ich sehr wohl verdammt gut nachvollziehen.

Den Vorwurf allerdings, dass wir sie, trauerbedingt, wenn auch vielleicht unbewusst, aber dennoch mit einer bestimmten Absicht, angelockt hätten, finde ich definitiv zu hart und unpassend!

Erstens, wenn einem irgendwo eine Katze begegnet, freut man sich doch generell erst einmal, wenn sie sich streicheln lässt. Ich weiß nicht, wie ihr das haltet, ob ihr jede Katze, die euch um die Beine streicht, verjagt, oder sie nicht doch ab und an mal knuffelt. Mit eigenen Katzen zuhause ist das evtl. etwas anders, ich würde da dann auch definitiv keine fremde Katze z. B. in die Wohnung lassen.

In der Nachbarschaft meiner Schwiegereltern, die sogar selbst einen Kater haben, laufen auch zahlreiche Katzen MIT eigenem Zuhause herum, die sowohl meine Schwiegereltern als auch andere Nachbarn streicheln und knuddeln, wenn die Katzen dies zulassen. Das bedeutet aber doch nicht automatisch, dass man diese Katzen zu sich nach Hause locken möchte.

Wir haben uns einfach gefreut, mal wieder eine Fellnase knuddeln zu können, Punkt!

Und nein, wir haben sie auch NICHT auf unsere Terrasse gelockt! Dies waren wahrscheinlich eher unsere gefiederten Gäste. Im Gegenteil, als die Maus immer häufiger kam, haben wir sie anfangs sogar verscheucht, da sie seinerzeit eindeutig zu viel Interesse an unserem Vogelhaus gezeigt hat.

Wir füttern auf der Terrasse seit einiger Zeit Wildvögel und haben hier abwechselnd eine umfangreiche gefiederte Schar zu Gast, von Zaunkönig, Meisen, Finken, Rotkehlchen etc. über Amseln, Elstern, Tauben bis hin zu Eichelhähern und Spechten. Die Maus hat es einmal sogar geschafft, das Vogelhaus beinahe umzuwerfen, so dass wir sie wie gesagt anfangs immer verscheucht haben.

Und NEIN, wir haben ihr KEIN Essen hingestellt, um sie anzulocken, falls das irgendjemand möglicherweise vermuten sollte.

Nächster Punkt, wir haben es bis jetzt nicht absichtlich unterlassen, mit ihren Besitzern zu sprechen, da wir bis gestern erst mal gar nicht sicher wussten, wo sie genau zu Hause ist!

Klar, wir haben sie im Sommer zusammen mit der anderen Katze und hin und wieder einer dritten, die hier auch herumstreift, dort vor dem Haus gesehen, genauso hat sie aber auch immer wieder an anderen Stellen hier in der Nachbarschaft länger draußen aufgehalten. Und sie hat definitiv mindestens eine weitere Futterstelle, wie ich ja schon erwähnt hatte.

Und da sie bei dem ungemütlichen Schmuddelwetter der letzten Tage sich offensichtlich längere Zeit nirgendwo länger drin aufgehalten hat, lag die Vermutung, dass sie gar kein richtiges Zuhause hat, erst mal nahe. So übrigens geschehen beim Kater meiner Freundin, dessen Besitzer sich damals lieber tage- und nächtelang bei seiner neuen Freundin aufgehalten und sich nicht mehr um den Kater gekümmert hatte. Schließlich ist er sogar weggezogen und hat den Kater einfach zurückgelassen, der sich dann anfangs in der Nachbarschaft durchgefuttert hat, bis er beschlossen hat, endgültig bei meiner Freundin einzuziehen.

So ähnlich haben wir es eigentlich bei der Miez vermutet, dass sie da, wo sie eigentlich mal zuhause war, einfach nicht mehr erwünscht ist oder andere Umstände dazu geführt haben, dass sie nun mehr draußen ist, als drin.
Hätten wir innerhalb der nächsten Tage erfahren, dass sie eigentlich nirgendwo richtig hingehört, und keiner sich so richtig kümmert, außer ihr Essen und ab und an ein paar warme Stunden im Haus zu ermöglichen, hätten wir uns sogar um einen Rundumcheck beim TA gekümmert, um zu klären, ob sie evtl. gechipt und irgendwo registriert ist, und um sicherzustellen, wie es um ihren Gesundheitszustand aussieht.

Nun werden wir heute eben mit ihren Menschen reden, und JA, ich werde es hier selbstverständlich wahrheitsgemäß berichten, was dabei herausgekommen ist.:roll:
Wenn die Leute uns glaubhaft versichern, dass es ihrer Katze an nichts mangelt und wir es doch bitte sein lassen sollen, sie hier hereinzulassen, werden wir uns wohl oder übel fügen müssen.

Dass wir eigentlich nur alles uns Mögliche tun möchten, damit es der Kleinen gutgeht, hatte ich ja schon erwähnt. Aber die Sorge, dass es eben eventuell nicht so sein könnte, und es einen guten Grund hat, dass sie sich bei uns einquartiert, lässt sich doch hoffentlich auch ein bisschen nachvollziehen.

Übrigens, seit gestern Abend hat sie sich nicht mehr blicken lassen. Dafür lagen heute Morgen auf der Fussmatte vor der Terrassentür die Überreste einer Maus……8O

Lg, Marion
 
Guinan

Guinan

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@ MickysMama

:roll:

Du schreibst in deinem ersten Posting:

Aufgrund der ganzen Trauer und Sehnsucht haben wir uns natürlich aber auch seit unserem Umzug über jede Nachbarskatze gefreut, die unseren Weg gekreuzt hat und die sich streicheln ließ.
und nun:

Den Vorwurf allerdings, dass wir sie, trauerbedingt, wenn auch vielleicht unbewusst, aber dennoch mit einer bestimmten Absicht, angelockt hätten, finde ich definitiv zu hart und unpassend!
Entschuldige... irgendwie möchte ich es nicht als Vorwurf darstellen,
komme jedoch nicht daran vorbei:
Du schreibst selbst hier einen Widerspruch...
ich nehme an, du möchtest die Einwände der mitschreibenden User nicht so ganz an dich rankommen lassen...


Du schriebst zuerst:

Da wo sie scheinbar hingehört, gibt es noch eine weitere Katze, ebenfalls Langhaar und wie eine Rassekatze aussehend. Im Sommer haben wir die beiden noch oftmals vor dem Zuhause gemeinsam auf der Bank liegen sehen
und dann:

wir haben es bis jetzt nicht absichtlich unterlassen, mit ihren Besitzern zu sprechen, da wir bis gestern erst mal gar nicht sicher wussten, wo sie genau zu Hause ist!
inklusive der Bemerkung, das ihr von der Dachterasse aus sehen konntet, wer sonst noch füttert und wohl mit den Haltern beaknnt ist.


Es tut mir WIRKLICH leid - das ich das so hart ausdrücke, wie ich es fühle:
Du/ihr habt euch in die Katze verguckt, in der Zeit der großen Lücke, die ihr erlebt... seid verwundert darüber, das ihr so schnell so empfinden könnt,
und verwechselt jetzt gerade MEIN mit DEIN. :|

Wenn die Leute uns glaubhaft versichern, dass es ihrer Katze an nichts mangelt und wir es doch bitte sein lassen sollen, sie hier hereinzulassen, werden wir uns wohl oder übel fügen müssen.
Merkst du nicht selbst, das es einfach "verkehrte Welt" ist,
das sich die Halter/Eigentümer einer Katze vor dir erklären/rechtfertigen sollen...? Das es ein "Übel" wäre, wenn es nicht gewünscht wird, das du/ihr euch "sorgt"?

Ich wünsche dir sehr tolerante Katzenhalter...
(die durchaus mit den beobachteten Nachbarn(die auch füttern) ein freundschaftlich-nachbarliches Catsitting vereinbart haben könnten... schon mal daran gedacht?


*kopfschüttel*
Mir begegnet nachts, wenn ich aus dem Bus steige
des Öfteren ein Freigänger - ich nenne ihn Zorro, wegen der Zeichnung im Gesicht::l Ich freue mich, wenn ich ihn mal wieder sehe, ich gehe auch einen Schritt langsamer. Wenn er möchte kann er an mir schnuppern, manchmal läuft er neben mir bis zum Grundstückstor -
doch ich versuche NICHT ihn zu streicheln.
Kommt mir nicht in den Sinn, weil ich nicht weiß,
- ob es gewünscht wäre,
- er dadurch unvorsichtig vertrauensvoll zu Fremden wird
- ich mir das bei meinen sehr verbitten würde


Sorry, ich kann es einfach nicht weniger harsch verpacken,was mir durch den Kopf geht beim Lesen...
 
AngiKr

AngiKr

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Ich hätte meine Äußerungen nicht besser erklären können, wie es Guinan tat.
Und eines möchte ich noch hinzufügen: Ihr habt die ganze Zeit nie nach einem Besitzer gefragt. Also herumgefragt zu wem die Mietz gehören könnte.
 

Nickl

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Wir würden zwar selbst nie Freigängerkatzen zu uns holen, hatten wir bisher auch nicht, wenn dann sollten neue Fellnasen hier die dann gesicherte Terrasse nutzen können.
warum möchtet ihr denn selber keine Freigänger?

Wenn die Leute uns glaubhaft versichern, dass es ihrer Katze an nichts mangelt und wir es doch bitte sein lassen sollen, sie hier hereinzulassen, werden wir uns wohl oder übel fügen müssen.
warum schreibst du "wohl oder übel"?



Dass wir eigentlich nur alles uns Mögliche tun möchten, damit es der Kleinen gutgeht, hatte ich ja schon erwähnt. Aber die Sorge, dass es eben eventuell nicht so sein könnte, und es einen guten Grund hat, dass sie sich bei uns einquartiert, lässt sich doch hoffentlich auch ein bisschen nachvollziehen.

Übrigens, seit gestern Abend hat sie sich nicht mehr blicken lassen. Dafür lagen heute Morgen auf der Fussmatte vor der Terrassentür die Überreste einer Maus……8O

Lg, Marion
es ist ja ok, wenn du dir Sorgen um die kleine Maus machst und aufmerksam bist, das finde ich ja durchaus ok, es kann ja wirklich mal eine Katze ohne Zuhause auftauchen und auch wirklich Hilfe benötigen.
Aber eure Bemühungen, damit es der Kleinen gutgeht, können auch gewaltig nach hinten losgehen.
z.B. gerade eine regelmässige notwendige Medikamentengabe ist bei Freigängern eine echte Herausforderung.


Und Katzen sind echte Schlawiner und wahre Schauspieler.

Was meinst du, wie oft ich früher den Nachbarskater unter lautstarkem Protest heimgetragen habe?
Der Lausbub wusste genau, wenn er abends zum Essen nach Hause geht, darf er nicht mehr nach draussen und muss die Nacht drin verbringen. Also dachte er, er könne sich ja bei mir sattfuttern, um dann die ganze Nacht strawanzen gehen zu können....::e



Meine Bande hat hier ja auch jederzeit Zugang ins Haus und zu Futter und trotzdem rennen sie zur Nachbarin und "erklären" ihr, wie "verhungert" sie doch seien und umgekehrt ist es genauso.::e


Ihre erbeuteten Mäuse verteilen sie sehr grosszügig und "wohlwollend" :roll: bei sämtlichen (nichtfütternden) Nachbarn, egal ob diese wollen oder nicht.


Ist doch auch eine gute Möglichkeit, um mit den Nachbarn in Kontakt zu kommen, wenn man einfach mal fragt, wem diese eine Katze gehört und was für die Besitzer ok ist und was nicht.

lg
Silvia
 

Jbellavista

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Zur Frage:
Ja, ich bin auf einem Hof mit vielen Katzen groß geworden und auch meine Sternchen Sissy war die ersten 10 Jahre Freigängerin.
Klar, weiß ich, dass Katzen gerne überall was futtern, wenn sie etwas bekommen und je nachdem wie zutraulich sich auch streicheln lassen. Unerfahrene, mit Menschen vertraute Katzen lassen sich sicherlich leicht weglocken.

Trotzallem ist meine Katze und damals sogar der freilebende Kater meiner Oma immer nach hause gekommen.
Auf dem Hof sind nur die Katzen weggeblieben, die sich nach der Pupertät und Revierstreitigkeiten ein anderes Zuhause gesucht haben.

Ihr könnt also beide Recht haben: Vielleicht war's falsch und die Katze wird irgendwo vermisst - oder richtig, weil die Katze kein gemütliches Zuhause mehr hat.
Wenn Ihr die Besitzer kennt, würde ich es klären.
 
heike04

heike04

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Ich würde, gelinde gesagt, die Wände hochgehen, wenn ich einen meiner beiden 4 Nächte nicht gesehen hätte.
Wenn die "Zufluchtgewährer" dann doch noch zu mir kämen um zu fragen ob es in Ordnung ist, daß die Katze bei ihnen so viel Zeit verbringt, weiß ich ehrlich gesagt nicht ob ich in dem Moment noch freundlich wäre. Erleichtert ja, daß ich nun wüßte wo sie war, aber ganz und gar nicht damit einverstanden, daß das so weitergeht.

Ich erwarte, gerade von Katzenhaltern, daß sie so schnell es geht nach dem Besitzer fragen, auf keinen Fall anfüttern und sie auf überhaupt keinen Fall in der Wohnung übernachten lassen.

Ich habe hier ein furchtbar neugieriges Exemplar, das leider unter Futtermittelallergien leidet. Sie spaziert fröhlich in fremde Wohnungen und würde dankend jedes Leckerli verspeisen. Sämtliche Nachbarn kennen sie, wissen wo sie hingehört und respektieren meine Bitte nichts, gar nichts zu füttern.
Andererseits gibt es hier den Kater unserer Nachbarn, der nicht regelmäßig nach Hause kommt und dadurch öfter mal eine Mahlzeit verpaßt. Wenn er auftaucht und ihn niemand hineinlassen kann, ist es vereinbart, daß wir ihm etwas geben dürfen. Aber vor der Tür der Nachbarn und nicht bei uns im Haus. Auch nicht regelmäßig, nur wenn wir sehen, daß er Hunger hat und keiner zu Hause ist.

Du siehst es gibt alle möglichen Regelungen unterinander und nur vom Gucken weißt du nicht ob das Ein und Ausgehen bei den anderen Nachbarn mit den Besitzern abgesprochen ist. Wenn nicht sind sie vielleicht froh gesagt zu bekommen wo sich die Katze "herumtreibt".

Also bitte, redet mit den Besitzern. So gehts jedenfalls nicht!
 
KittiKatz

KittiKatz

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Am 6.11. war ja nun dieses Gespräch lt. Ankündigung.

Es wäre lieb, wenn du uns nach 2 Tagen informieren könntest, was bei diesem Gespräch raus gekommen ist! Danke!
 
Snubi

Snubi

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Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn die Katze tage- und nächtelang nicht nach Hause kommt und ich würde ausflippen, wenn dann meine neue Nachbarin angelatscht kommt und sagt *och, die Katze hat vier Nächte bei mir geschlafen*.
:evil::evil::evil:
 

Schnubbel

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Da wäre ich wohl auch extrem angesäuert :evil:
 

kleinerHermann

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Boah, bin ich froh, dass ich wohn, wo ich wohn, mit tollen Nachbarn. Ich finde das geht gar nicht.
Wir haben hier viele Katzen in der Nachbarschaft. Besonders ein Kater kommt häufig zu Besuch. Er Sitzt auch mal im strömenden Regen vor der Terrassentür und will rein. Und manchmal öffne ich auch kurz die Tür und kraul ihn, wenn meine beiden das zulassen. Aber spätestens wenn er Richtung Fressnapf latscht, schick ich in raus. Mir würde NIEMALS einfallen, den zu füttern! Weiß ich, ob der alles fressen kann und darf?
Würde jemand meine beiden füttern, nur weil die so hungrig gucken..... Himmel!

Bei mir bekommen die beispielsweise nur hochwertiges Nassfutter ohne Zucker. Würde ein Nachbar denen so ein Zuckerzeug hinstellen, da würden die vermutlich auch zumindest kurzfristig einziehen. Und ich würde umgehend einen Totalausfall haben.
 
Ziggie

Ziggie

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Wenn ich wochenlang ahne, wem die Katze, die bei mir rumläuft, gehört, dann gehe ich gleich zu den Leuten und rede mit ihnen. Aber nicht, dass die Katze vier Tage bei mir verweilt und ich immer noch mit dem Entschluss rumtrödel, irgendwann mal zu ermitteln, wem die Katze gehört.

Klar laufen Katzen überall rum und sehen, was sie kriegen können und es ist auch für manche Katze spannend, den Service von mehreren Menschen in Anspruch zu nehmen. Aber bevor ich die Katze mir vertraut mache ist ihr Status zu klären. Was ist denn das Problem, mit den Leuten zu reden?
 
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