Preis für Perserkatze

Diskutiere Preis für Perserkatze im Katzenzucht Forum im Bereich Katzenaufzucht und Zucht; Hallo noch eine Frage- was kostet firstungefähr eine Perserkatze mit Papieren? Und ist eine ohne Papiere "schlechter"? :oops: 8O

Anonymous

Gast
Hallo
noch eine Frage- was kostet
ungefähr eine Perserkatze mit Papieren? Und ist eine ohne Papiere "schlechter"? :oops: 8O
 
28.08.2002
#1

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Gast

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AmberHeart

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Hi also die Preise für Perser liegen ungefähr bei 400 bis 900€ je nach dem...ohne Papiere sind die Tiere nicht schlechter...sondern haben irgendwelche Farbfehler oder die Züchter sind einfach nur nicht im Zuchtverband eingetragen.Es gibt sicherlich auch unseriöse Züchter( ich würd sie eher Vermeherer nennen) die mal eben die schnelle Mark ...bzw € machen wollen und sich TA und alles was mit der medizinischen Betreuung von Mutterkatze und Kitten sparen wollen darum hier:


Ein paar Tips zum Katzenkauf:


Finger weg von Kitten wo die Zuchtkatze mehrmals Jährlich Junge bekommen muß.
Diese Kitten erkennt man meist an einem sehr geringen Gewicht, und einer sehr zögerlichen Entwicklung. Sicherlich kommt auch bei einer sehr guten Zucht vor, das mal ein Kitten sehr klein ist bei der Geburt, doch diese Züchter nehmen sich dann diesen Kitten besonders an.


Sieh dir den Züchter sehr genau an, Züchter die mehrere Rassen und evtl. noch andere Tiere zugleich züchten sind nicht sehr geeignet...dabei handelt es sich meist um unseriöse Züchter die nur Knete machen wollen.

Sieh dir die Lebenräume der Tiere sehr genau an..riecht es streng nach Katzenurin oder nach Tier, sind die Katzenklos unsauber, die Fressnäpfe machen einen sehr unsauberen Eindruck,Schlaf und Ruheplätze sind sehr ungepflegt? dann Finger weg....Anzeichen für schlechte Haltung.

Das Äußere Erscheinungsbild er Katze, struppiges glanzloses Fell, tränende Augen , verklebte Pos bei den Kitten, absolut Finger weg.

Verantwortungsvolle Züchter wollen viel über Dich wissen und bestehen drauf auch das zukünftige Zuhause der neuen Dosis kennen zu lernen.Ein guter Züchter steht dir auch weiterhin nach der Abgabe seiner Kitten immer mit Rat zur Seite, und bei Problemen ist er auch bereit wenn es wirklich nötig sein sollte das Kitten zurück zu nehmen.Außerdem bestehen diese Züchter auch darauf das Tier jederzeit auch sehen zu können um zu prüfen ob es dem Tier bei dir wirklich gut geht.


Mache mindestens 3 mal einen Besuch beim Züchter aus( wenn machbar tauche auch mal unangemeldet dort auf und sage du wärest gerade in der Nähe gewesen und wolltest nochmal die Kittens ehen wie sie sich machen :wink: ), und kucke dir genau an wie sich die Kitten entwickeln.


Beobachte die Kitten sehr genau ob Sie lebhaft und verspielt sind....sehr ruhige und apathische Tiere , Finger weg.

Wenn Du dich für ein Kitten entschieden hast, hole es an einem Tag ab, an dem du noch am gleichen Tag einen TA aufsuchen kannst, und das Kitten begutachten lassen kannst ob wirklich alles OK ist.

Finger weg von Kitten die weder ihre Erstimpfung noch eine Wurmkur bekommen haben.

Nimm möglichst kein Kitten das jünger als 12-16 Wochen alt ist.

Verantwortungsvolle Züchter geben Kitten nicht vor diesem Alter ab.
Zum Schluß: BITTE kaufe dir keine Perser mit Stop im Gesicht.....such dir ein Kitten mit Nässchen aus.Du wirst sehr viel mehr Freude an dem Tier haben.

Hoffe das hilft dir erstmal weiter
Grüßles Cat :wink:
 

Angeline

Gast
Wenn es nicht unbedingt ein Jungtier sein muss:
Manche Züchter geben auch ältere Kastraten ab die sich mit den anderen Katzen nicht mehr vertragen,die sind dann auch billiger.
 

AmberHeart

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Sorry Angeline, wenn ich dir in diesem Punkt wiedersprechen muß.....aber genau das halte ich nicht für Richtig.

Zum einen aus dem Grunde, das ichs nicht OK finde eine Katze respektive einen Kater alleine zu halten.

Zum zweiten, wird hier Züchtern vorschub geleistet ihre für die Zucht uninteressant gewordenen Kater noch möglichst zu einem guten Preis los zu werden.

Letzterer Punkt ist mir schon mehrfach übel aufgestossen auf diversen Katzenseiten....unser lieber toller Kater Bla bla bla....soll in Rente gehen und wir suchen ein liebevolles Zuhause für Ihn.....DAS finde ich gelinde gesagt eine Sauerei...mit dem Tier kann kein Reibach mehr gemacht werden also alter Kater raus neuer Kater her.

Da wird ein Tier auf Zeit angeschafft....es sollte doch so sein, das wenn man sich für ein Tier Entscheidet, und es dann sein ganzes Tierleben lang behält und für es sorgt.Aber Nein solche Kater sind 5-6 jahre bei den Familien hängen an ihren Dosis, und weil Sie nicht mehr Gewinnträchtig sind werden sie abgestossen wie ein altes Sofa das man gegen ein Neues Austauscht.


Darum bin ich strickt dagegen, Züchtern ihre Kastraten ab zu nehmen. Sie haben die Verantwortung für das Tier übernommen und sollen Sie auch gefälligst bis zum letzten Tag erfüllen.Grüßles Cat :wink:
 

GROMMIZ

Gast
Hallo

@ Bernsteincat: GENAU, so seh´ich das mit den Kastraten auch! Ist ja fast das gleiche, als wenn man sich ein Kitten kauft, weil die doch ach so süüüüss sind und sie wieder abgibt wenn sie älter und nicht mehr so verspielt sind.

Was mir noch zur Erkennung einer seriösen Zucht einfällt: zu sauber und steril sollte es aber auch nicht aussehen. Man sollte schon sehen, dass die Tiere in der Wohnung gehalten werden. Meine Schwägerin hatte sich nämlich mal eine Maine Coon- Cattery angesehen um sich von da eventuell ein Kater zu kaufen. Was ihr auffiel war, dass nirgends Kratzspuren an Wänden oder überhaupt etwas da war, was auf die ständige Anwesenheit von Katzen hinwies. Schliesslich hatten die 4 Zuchtkatzen und zu der Zeit 2 Würfe...
Im Nachhinein stellte sich durch eine gemeinsame Bekannte (von der meine Schwägerin vorher nichts wusste), das die Tiere ALLE in einem Kellerraum gehalten wurden und nur in die Wohnung durften, wenn Interessenten kamen :evil:
Weil die Kätzchen auch alle sehr scheu und verschreckt schienen, hatte meine Schwägerin sich von denen keine geholt...
Gruss
Sandra
 

Angeline

Gast
Ich meine nicht das ich es gutheisse wenn man ältere Tiere die nicht mehr rentabel sind einfach abgibt,aber manchmal kommt es vor das eine Katze nicht mehr mit den anderen auskommt und sich in der Gruppe nicht wohlfühlt,da finde ich es schon sinnvoller die Katze an einen guten Platz zu vermitteln,als ihr ständigen Stress und Streit zuzumuten.
 

Tina R.

Gast
Hallo Ihr Lieben!

Was die Abgabe von Kastraten angeht, schließe ich mich Angeline an. Es kommt ganz auf die Situation und insbesondere auf das einzelne Tier an, ob es abgegeben werden kann/muß. Das muß noch nicht einmal etwas damit zu tun haben, daß die Katze noch weiter in der Zucht eingesetzt werden kann oder nicht, sondern auch sind dies oft Zuchtkatzen, die sicher auch ideale Zuchtqualitäten haben, aber einfach - wie von Angeline bereits erwähnt - mit den anderen Katzen nicht klarkommen und sich nicht mehr wohlfühlen. Es ist für das Tier wesentlich streßfreier, wenn es dann in ein neues schönes Zuhause vermittelt wird, wo es ohne Streit mit Artgenossen, entweder als Zweitkatze oder Einzeltier (wenn jemand immer im Haus ist), in guten Händen und vor allem _glücklich_ ist. Man muß im Sinne des Tieres entscheiden - fühlt es sich woanders wohler, dann spricht absolut nichts dagegen, es abzugeben. Und das gilt nicht nur für Züchter, sondern für jeden anderen Katzenhalter auch! Ich selber begrüße die unnötige Abgabe von Kastraten rein aus "Profitgründe" selbstverständlich auch nicht, aber das ist schließlich nicht immer der Grund, warum man sich für die Abgabe eines Tieres entscheidet.

Außerdem kann ich ebenfalls nur bestätigen, daß absolute Reinlichkeit rein gar nichts über die Qualität der Aufzucht und die Kompetenz des Züchters aussagt. Ist der Lebensraum zu steril, wird also z. B. ständig geputzt und desinfiziert, dann kann keines der Kitten ein Immunsystem aufbauen, da es mit keinerlei Keimen und Erregern in Berührung kommt, die ja letztendlich erst dafür sorgen, daß sich das Immunsystem richtig aufbaut. Eine Bekannte von mir hat einen Kater aus solch steriler Haltung - beim kleinsten Windhauch ist er erkältet. Die Umgebung sollte zwar ordentlich und natürlich in gewisser Weise sauber sein (also keine Kot- oder Urinspuren oder Erbrochenes, keine unappetitlichen gammeligen Futterreste, saubere Katzentoiletten), aber in einem Haushalt mit Tieren ist es (genau wie mit Kindern) eher unnatürlich und verdächtig, wenn es _zu_ ordentlich und sauber ist. Ein gesundes Mittelmaß ist genau richtig. Kinder, die im Sandkasten und im Matsch spielen, sind später mit Sicherheit robuster also solche, die mit Samthandschuhen angefaßt werden und sich nicht schmutzig machen dürfen.

Gleiches gilt für den Geruch. Wird z. B. ein potenter Deckkater (oder mehrere) gehalten und dieser markiert, kann man gegen den "Katergeruch" so gut wie nichts machen. Da kann man Putzen bis man schwarz wird, der Geruch ist einfach drin. Auch das sagt nicht unbedingt etwas über die Qualität der Zucht aus.

Wichtig ist insbesondere, daß der Züchter einem Verein angehört (das A und O einer seriösen Hobbyzucht! - nachfragen und wenn möglich über den Verein "kontrollieren"!), daß die Kitten einen Stammbaum und vollständigen Impfausweis haben (einen Stammbaum haben übrigens _alle_ Kitten seriöser Züchter, da gibt es nichts mit "Farbfehlern" o. ä., solche Kitten sind Liebhabertiere und haben trotzdem Papiere), daß alle Tiere als Familienmitglieder leben, sauber und ordentlich gehalten und ausgewogen und gesund ernährt werden, gepflegt und menschenbezogen sind, und der Züchter einem alle Fragen geduldig beantwortet und nach der Abgabe immer noch gerne Ansprechpartner ist. Die "Chemie" sollte ebenfalls stimmen. Wenn ich jemanden nicht ausstehen kann, sollte ich bei ihm keine Katze kaufen.

Zuletzt ist es ebenfalls weniger ein Kriterium, ob ein Kitten oder auch eine erwachsene Katze zurückhaltend oder vorwitzig ist. Jede Katze ist ein Individuum und hat eine eigene Persönlichkeit! Genau wie bei uns Menschen gibt es auch bei den Katzen solche, die eher zurückhaltend und schüchtern bzw. mißtrauisch sind und erstmal "auftauen" müssen und welche, die gleich auf einen zukommen und sehr mutig und frech sind. Hat man von der Zucht selber einen guten Eindruck und stimmt das "Drumherum", so ist es an einem selber, ob man ein vorwitziges oder schüchternes Kitten nimmt, das entscheidet das Herz! Eine meiner Katzen ist auch ein sehr zurückhaltendes Kitten gewesen und hat nicht gleich drauflos getobt, sondern mich eher mißtrauisch beäugt. Trotzdem habe ich mich für sie entschieden, weil es Liebe auf den ersten Blick war. Und sie hat sich ganz "normal" entwickelt. Sie mag generell keine Fremden, mit denen muß sie erst warm werden. Aber ist das Eis gebrochen, ist sie der absolute Kampfschmuser. Ihr Halbbruder dagegen ist das genaue Gegenteil: Alles was neu ist und zu Besuch kommt, muß erstmal untersucht werden.

Zu denken geben sollte es einem erst dann, wenn alle Katzen bzw. der ganze Wurf ängstlich oder verschreckt ist und die Kätzchen gar nicht rauskommen wollen. Das ist dann schon nicht mehr "normal", da sollte man vorsichtig sein.

@Sine: Ein Stammbaum kostet 20 - max. 30 Euro, die Papiere können daher _niemals_ den höheren Preis einer Rassekatze ausmachen. Es ist einzig und allein die optimale und liebevolle Aufzucht, die so wahnsinnig ins Geld geht! Bezahlt man für ein Kitten zwischen 400 und 600 Euro (je nach Rasse/Region), dann hat man dem Züchter meistens gerade mal seine Unkosten (für dieses Kitten! nicht für den ganzen Wurf) erstattet. Eine Katze ohne Papiere ist nicht "schlechter" (das ist ein Tier sowieso niemals, egal wo es herkommt und wie es aussieht!!), sondern man sollte von dem Kauf solcher Kätzchen einfach Abstand nehmen, da in diesen Fällen mit der Aufzucht etwas nicht stimmt und am Tier gespart wird. Dann sollte man lieber ins Tierheim gehen, auch dort gibt es manchmal Rassekatzen und gerade Perser landen leider oft im Tierheim, weil sie mittlerweile in ebensolchen "Hinterhof-ohne-Papiere-günstiger-Fabriken" zuhauf produziert werden. Tierheim-Katzen haben auch keine Papiere, aber man tut ihnen etwas Gutes und hilft mit der Schutzgebühr dem Tierschutzverein (wobei es natürlich auch schlechte Tierheime gibt, aber das ist ein anderes Thema).

Schnurrige Grüße an alle =^..^= ~
 

russian

Gast
Hallo,

ich schließe mich da der Meinung von Bernsteincat an, einen guten Züchter erkennt man auch daran, daß Kastraten im Hause bleiben, und die Katzen nicht eben nur auf der Durchreise sind. Natürlich nimmt in einer langjährigen Zucht die Anzahl der Kastraten zu, aber Züchter die ihre Tiere lieben pausieren dann lieber einige Zeit, wenn kein weiterer Platz mehr frei ist.
Und bei der öfter erwähnten Unverträglichkeit von Kastraten wundert es mich immer wieder, daß diese keinen Anstoß erregte, solange das Tier potent in der Zucht war. Erst wenn es auch der Zucht ausgeschieden ist, wird es dann häufig mit diesem Vorwand abgegeben, und das erscheint mir eindeutig.

Viele Grüße
Russian
 

Anonymous

Gast
ich denke, einen guten züchter erkennt man nicht unbedingt daran, daß er alle tiere behält. eher daran, daß er sich genau informiert, wohin die tiere gehen. auch in einer hobbyzucht kann es nicht ausbleiben, daß mal kastraten abgegeben werden müssen. ich hab auch schon mal einen aus einer zucht übernommen. das tier war sehr gepflegt, verschmust und hat sich problemlos bei mir eingelebt. wenn also die züchter kein problem damit haben, das tier wegzugeben - die tiere haben damit auch keins.
 

Kiki

Gast
Selbst wenn man alle Punkte, die hier genannt worden sind, um einen guten Züchter zu erkennen, beachtet und die auch zurtreffen, kann man Trotzdem auf die Nase fallen.

Z. B. wollte ich damals einen Gefährten für meinen Hauskater Hamlet und beschloß mir einen Traum zu erfüllen: eine Perser sollte es sein. Habe erst mal bei diversen Züchtern rumtelefoniert und ein paar Fragen gestellt. Die, die mir von den Ausagen am Telefon schon nicht gefielen, habe ich gleich aussortiert. Übrig geblieben ist dann nur eine Züchterin, die gerade ein Kitten abzugeben hatte. Also nichts wie hin. Es handelte sich um einen schwarzen Kater, der war damals 12 Wochen alt. Die Katzen waren alles sehr gepflegt, die Wohnungs-Haltung war in Ordnung, alle Katzen waren recht zutraulich, wenn auch uns gegenüber, weil fremd recht zurückhaltend. Gismo wie ich in später nannte, gefiel uns auf anhieb und die Züchterin fragte auch ausgiebig danach, wie wir ihn halten wollten. Um ehrlich zu sein, ich verschwieg ihr, daß aus der Wohnungskatze eine Wohnungs-Freilauf-Katze werden sollte *gg*.

800,00 DM wollte sie damals für Gismo haben. Auf Nachfrage, wieso denn so "billig" (alle anderen Züchter hatten einen Preis zwischen 1.300 und 1800 DM genannt), wurde mir erklärt, daß sie ihn eigentlich behalten wollte, da sie sehr an ihm hingen, aber ihn aufgrund der Menge der Katzen abgeben müßten. Dies glaubte ich, zumal sie eindringlich bat ihn besuchen zu dürfen und ab und an mal anrufen zu dürfen, um zu sehen, wie es ihm geht. Auf die Zuchtpapiere verzichtete ich, da ich nicht züchten wollte. Die Kosten für die Papiere sollten ca. 100,00 DM sein.

So kam Gismo also mit uns nach Hause. Er war wirklich sehr zutraulich und vom ersten Tag an war er mein ein und alles und ich sein ein und alles. Nur die Tierarztbesuche nahmen nicht ab. Das Fell war struppig, er fraß nicht richtig, er war matt und träge, spielte kaum und trank sehr viel, bekam schlecht Luft und wenn ich ihn hoch nahm, mauzte er. Diagnose vom Tierarzt bekam ich keine, besser wurde es auch nicht. Gismo schmuse zwar sehr viel und seine Ausflüge nach Draußen genoß er, trotzdem stimmte eben etwas nicht. Die Züchterin meldete sich nie, noch nicht einmal telefonisch, das fand ich schon sehr merkwürdig, weil ich es ihr wirklich geglaubt hatte, daß sie sehr an Gismo hing.

Er war 1 1/2 als er mir (vielleicht zu seinem Glück) überfahren worden (glatter Genickbruch) ist. Ich litt sehr darunter, totzdem wollte ich wissen, was er nun eigentlich gehabt hatte. Heute weiß ich es, er war Nierenkrank. Wahrscheinlich war es einfach besser, daß er überfahren worden ist, so brauchte er wenigstens nicht leiden.

Noch heute frage ich mich, ob er damals von der Züchterin nur abgegeben worden ist, weil er nierenkrank war und ob er deshalb halt im Gegensatz zu ihren anderen Katzen weniger gekostet hat. Denn zur Zucht einsetzbar wird er wohl nicht gewesen sein und die gesundheitlichen Probleme traten vom ersten Tag an auf, als ich ihn hatte, so daß ich davon ausgehe, daß der Züchterin zumindest bekannt war, daß mit ihm etwas nicht in Ordnung war.

Muß aber ehrlich gestehen, ich habe die Züchterin auch nie dananch gefragt im Nachhinein und ich hätte ihn ihr auch niemals zurückgegeben. So durfte er wenigsten 1 1/2 Jahre ein glückliches Katzenleben leben und in dieser doch sehr kurzen Zeit hat er und unheimlich viel zurückgegeben an Liebe zu und vertrauen.

Einen Monat später habe ich mir wieder eine Perser geholt (habs ohne einfach nicht ausgehalten). Diesmal von einer Wildzüchterin. Als ich ihn mir mit 4 Wochen aussuchte, war er tiptop in Ordnung und auch die Haltung war in Ordnung. Nur leider mußte ich ihn bereits holen, als er 7 Wochen alt war, was ich überhaupt nicht witzig fand. Aber die Züchterin wollte ihn sonst in andere Hände geben. Da ich ja noch eine Katze zu Hause hatte, klappte das aber sehr gut. Nur als ich ihn abholte hatte er Flöhe und Ohrmilben. Ok, er kostete allerdings auch beweitem weniger wie mein Erster. Mittlerweile ist er fast 3 und absolut gesund! Allerdings bin ich überzeugt davon, daß sein Großvater ein Mischling zwischen Haus- und Perserkatze war. Der sah nämlich aus wie eine Hauskatze nur eben mit Perserfell. Die Eltern dagegen waren wieder typische Perser. Störte mich aber nicht weiter, weil mir ohnehin wichtig war, daß die nächste Perser mehr Nase hat, weil ich keine Lust hatte, wieder einen Herzstillstand zu bekommen, wenn die Katze mal wieder Probleme hat aufgrund der platten Nase und ich die Befürchtung haben muß, sie erstickt mir gleich.

So kann es eben auch gehen, mit der seriösen Züchterin fällt man auf die Nase und bei einer "unseriösen", die in keinem Verband ist und eigentlich vermehrt kommt man gimpflich davon.

Sorry, ist recht lang geworden, aber so ist das eben, wenn man von seinen Lieblingen erzählt, da schweif man leicht aus :wink:
 
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