Plasmazelluläre Pododermatitis - erfolgreiche Behandlung meiner Polly

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mullemiez

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Hallo alle zusammen,
da es im Netz relativ wenig zu dieser seltenen Erkrankung gibt, stelle ich meine Erfahrungen mal hier hinein, da doch häufiger mal Anfragen bei mir ankommen. Und es ist wichtig, dass der betroffenen Miez schnell geholfen werden kann und der Dosi beruhigter schlafen kann, gelle :wink:.

Ich kopiere den Text von meiner HP www.felllusen.de
Die behandelnde Dermatologin ist hier zu finden http://www.tshamburg.de/index.htm

und nun der Bericht:




Als ich diese Diagnose hörte, war ich ziemlich ratlos. Polly hatte seit ca. einem halben Jahr geschwollen, rissige und gerötete Ballen.

Unsere Tierärztin stellte die Diagnose Plasmazelluläre Pododermatitis.

Im Dermabuch fand sie folgenden Therapievorschlag: Entzündungshemmer, Antibiotikum und wenn das nicht hilft, müssen die
Ballen abgetragen werden. Da war ich völlig geplättet. Der Entzündungshemmer wirkte gar nicht. Eine Woche bekam Polly Ronaxan, ein AB mit dem Wirkstoff Doxicyclin, es wurde ein wenig besser.

Glücklicherweise war die Tierärztin überhaupt nicht scharf darauf, meiner Polly die Ballen abzutragen und sie zeigte sich begeistert von meinem Vorschlag, mit Polly zu einem Spezialisten, einem Dermatologen für Tiere zu fahren.So habe ich mich mit Polly auf den Weg nach Hamburg zu http://www.tshamburg.de/index.htm

gemacht. Frau Dr. Linek hat Polly eingehend untersucht, hat ihr aus dem Ballen eine Blutprobe entnommen, dort wurden auch sehr viele Plasmazellen festgestellt, die Diagnose wurde also bestätigt. Meine Haustierärztin lag mit dem AB schon sehr richtig. Nur muss es, um optimal zu wirken bei dieser Erkrankung, über einen Zeitraum von 8 Wochen gegeben werden.

Einen Schreck jagte sie mir allerdings doch noch ein. Plasmazelluläre Pododermatitis ist sehr häufig eine Folgeerkrankung des FIV. Darum wurde Polly Blut abgenommen, damit ein FIV Test durchgeführt werden konnte.

Nach drei Tagen voller Panik kam auch das Ergebnis: NEGATIV

Polly bekommt das AB jetzt seit 5 Wochen (Stand 27.04.2004). Ihr geht es um einiges besser. Die Ballen sind abgeschwollen, aber noch nicht völlig in Ordnung. Auch die Rötungen sind noch nicht 100%tig verschwunden. Für den 18.05. habe ich nun erst einmal einen weiteren Termin bei Frau Dr. Linek abgemacht. Sollten die Ballen bis dahin nicht völlig gesund und in Ordnung aussehen, werde ich noch einmal mit ihr in die Praxis fahren

Die PP ist eine äußerst seltene Erkrankung. Die Therapie, die wir jetzt machen, wurde von einer Australischen Tierärztin entwickelt, die die Möglichkeit hatte, rund 20 Katzen mit dieser Erkrankung zu behandeln.

Mittlerweile ist Polly glücklicherweise seit 2004 beschwerdefrei.

VORHER



NACHHER







Polly wurde 4 Monate mit Ronaxan therapiert.
Sie bekam 2x tägl. eine viertel Tablette. Das entspricht einer Dosis von 25 mg Doxycyclin je Gabe, also 50 mg Doxycyclin am Tag.
Sie hatte keinerlei Nebenwirkungen und bis zum heutigen Tag ist sie Beschwerde und Sympthomfrei.
Stand 11.10.2006
 
04.01.2007
#1

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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

mullemiez

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Hi zusammen,

da ich eine PN zu dem Thema PP bei meiner Polly bekam, hier ein aktueller Stand.

Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2016 und die PP ist bis heute nicht zurückgekehrt. Polly geht es immer noch gut, sie ist mittlerweile eine alte Katzendame von 15 Jahren.
Sie hat mittlerweile einen Diabetes, den sie brav durch mich behandeln lässt (Hometesting und Insulingaben), der aber nichts mit der PP zu tun hat.

Kurz: Bei uns war die Behandlung mit Ronaxan ein voller Erfolg.::wgelb
 

mullemiez

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Hallo zusammen,

ich war sehr lange nicht mehr online in diesem Forum und habe gesehen, dass es zwischenzeitlich ein paar Anfragen zum Thema PP gab.
Also, eins vorweg - die PP wurde bei Polly offensichtlich vollständig geheilt.

Im März 2016 hat sie Diabetes bekommen. Den hatten wir ebenfalls im Griff. Gemessen wurde der Blutzucker im Öhrchen und zweimal täglich gabs das Insulin Lantus. Ich bin selbst Typ1 Diabetikerin, insofern war sie an der Quelle.😉
Da sowohl die PP als auch der Diabetes Autoimmunerkrankungen sind, ist es vorstellbar, dass da ein Zusammenhang besteht. Aber das sind reine Vermutungen.

Am 20.07., also vorgestern ist Polly nun mit 17 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen. Sie hat in den letzten Monaten rapide abgebaut, wurde immer dünner, fing an sich zurückzuziehen. Die Beine wollten sie zuletzt nicht mehr tragen. Somit haben wir sie zu Hause erlösen lassen. Die Maus fehlt mir unendlich, aber das ist nun mal der Lauf der Dinge.:-(

Solltet ihr weiterhin Fragen zur PP haben, immer her damit::l
 
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