Phosphat als Kernproblem bei Katzen mit CNI

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Katzenfan

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Hallo zusammen,
vielleicht ist dieser Artikel für euch interssant wenn ihr eine an CNI erkrankte Katze habt..



Phosphat als Kernproblem bei Katzen mit CNI
[10.02.2009]

[......Im Klartext: Sobald eine absolute oder relative Erhöhung der
Nierenmarker Harnstoff und Kreatinin messbar ist oder andere Anhaltspunkte für eine CNI vorliegen, wie z. B. eine Isosthenurie, ist mit einer Phosphatanreicherung im Stoffwechsel zu rechnen.

Daher sollte ab dem ersten Tag der Diagnose ´CNI` die Phosphataufnahme reduziert werden. Zur Orientierung für den Praktiker wurden Zielwerte für die erstrebenswerte Höchstkonzentration an Phosphat im Plasma ermittelt (s. Tabelle).

Die Reduktion von Phosphat in der Katzennahrung ist nur begrenzt möglich. Denn als obligat karnivore Spezies ist die Katze auf die Proteinversorgung über phosphatreiche Eiweißquellen wie Fleisch essenziell angewiesen.
Mithilfe von Phosphatbindern können Nahrungsphosphate reduziert werden, ohne die Eiweißversorgung der Katze zu gefährden....]

http://www.vetline.de/facharchiv/kl...tm?PHPSESSID=22aed859862171c46f35d442196e51c1
 
mortikater

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Vielen Dank für diesen Link.

Wenn es in Ordnung ist, würde ich gerne an dieser Stelle auf einen Link zum gleichen Thema verweisen.

www.succidia.de/downloads/get.html?file=/archiv/suc_2088.pdf&name=HKP0109_Welsch%2CB._Chancen_nutz en.pdf

Thema ist u. a., daß der Schlüssel zu einem erfolgreichen CNI-Management in der Reduktion der Phosphataufnahme liegt.

Die Phosphatausscheidung ist bei der CNI von Beginn an gestört durch den hohen Anteil nicht funktionsfähiger Nephronen. Kompensationsmöglichkeiten halten den P-Wert quasi künstlich niedrig.

Das heißt, daß auch bei Tieren, deren P-Wert in der Norm liegt, ein Phosphatbinder bzw. Nierendiät sinnvoll ist.

Welsch schreibt auch, daß nicht die Proteinreduktion - wie lange angenommen - die CNI aufhalten kann, sondern die Phosphatreduktion.

Bei 84 % aller CNI-Katzen findet sich am Ende eine Hyperphosphatanämie und diese führt zu Hyperparathreoidismus.

Der Kreislauf beginnt, wenn durch die Anreicherung von P und niedrigem Ca-Gehalt die Produktion von Parathormon (PTH) in der Nebenschilddrüse aktiviert wird. Ein erhöhter PTH-Gehalt mobilisiert Ca + P aus den Knochen.
 
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vilma

vilma

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Um den Thread abzurunden, hier noch ein Link auf Tanyas CNI-Website, wo das Thema ebenfalls behandelt wird:

http://www.felinecrf.info/behandlung.htm#hoher_phosphat

Ich möchte insbesondere auf die von Helen erwähnte Studie verweisen:

"In einer Studie Survival of cats with naturally occurring chronic renal failure: effect of dietary management (2000) Elliott J., Rawlings J.M., Markwell P.J., Barber P.J. Journal of Small Animal Practice 41(6) pp235-242, erhielten Katzen eine phosphatarme Diät, wenn notwendig mit zusätzlichem Binder. Sie lebten mehr als doppelt so lange als die anderen, die das nicht bekamen. Deshalb ist es wichtig, den Phosphatwert zu senken und niedrig zu halten. Leider sind sich manche Tierärzte noch nicht darüber im klaren, wie wichtig das ist."

 

Moo

Guest
Für die Informationshungrigen unter euch :)

Gerade gefunden: Eine Doktorarbeit über die Wirkung unterschiedlicher Phosphatbinder, steht auch einiges über CNI im Allgemeinen drin (auf Seite 104 unter anderem auch, dass der Phosphorgehalt handelsüblicher Futtersorten oft schon über dem Bedarf für gesunde Katzen liegt :?).

Vielleicht hilft es ja irgendwem weiter :wink:

http://edoc.ub.uni-muenchen.de/7240/1/Brugger_Nina.pdf.pdf
 

Susanne66

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TA verweigert Phosphatbindergabe

Hm, und was mach ich, wenn der TA der Meinung ist, ein Phosphatbinder ist unnötig (und deshalb keinen geben will) weil der Phosphatwert bei meiner Roxi noch im grünen Bereich ist (am oberen Anschlag)????

lg
Susanne
 

iggy

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Hallo!

Ja, das Thema würde mich auch brennend interessieren. Bei meinem Kater war der anorg. Phosphatwert im unteren Drittel, daher meinte die TÄ Phosphatbinder sei nicht notwendig, wichtig sei, dass er wieder frißt. Also bekam er das, was er noch frißt: Hühnermägen und Senioren TroFu (Phosphatreduziert); also nicht proteinreduziert!

Durch den hohen Proteinanteil explodierten nun die Harnstoffwerte, die lt. TÄ wesentlich bedenklicher sind, da sie Unwohlsein (Inapetenz) auslösen und für die entzündlichen Prozesse an den Schleimhäuten (Magen, Maul, Darm) verantwortlich sind.

Es mag schon stimmen, dass ein zu hoher Phosphatwert medizinisch schlimmere Folgewirkungen hat, aber der durch zu hohen Proteinanteil verursachte hohe Harnstoff scheint in seinen körperlichen Auswirkungen auch nicht vernachlässigbar zu sein. Wenn die Katze dadurch den Appetit verliert, ist der Phosphatbinder nämlich auch für die - nein nicht Katz' - sondern Müllkippe.

Oder habt ihr ein anderes (wirksames) Rezept gegen hohe Harnstoffwerte?

Gruß,
Iggy
 
Mietzie

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Ich hole mal eben diesen Thread aus der Versenkung, weil mir eben etwas aufgefallen ist...

Durch einen anderen Thread, in welchem es um Algen im Gartenteich geht, bin ich darauf gekommen, Algen mal genauer unter die Lupe zu nehmen zwecks Phosphatgehalt. Meine CNI-Katze Mietzie war "süchtig" nach abgestandem Wasser im Garten und trank innen zusätzlich grosse Mengen an Trinkwasser.

Jetzt hab ich folgendes gefunden:

Phosphate sind die Hauptnährstoffe der Algen. Der Grenzwert für Phosphat liegt bei 0,03 mg/l. Schon beim geringsten Anstieg, kann ein übermäßiges Algenwachstum ausgelöst werden. Leitungswasser hat in vielen Fällen einen sehr hohen Phosphatgehalt. Wenn man sich über den Phosphatgehalt des Leitungswasser nicht sicher ist, genügt ein Anruf beim Trinkwasserversorger um die aktuellen Analysenwerte des Trinkwassers telefonisch oder per Fax übermittelt zu bekommen. Wie Nitrat kann auch Phosphat durch Oberflächenwasser einlaufen. Auch verschiedene Gesteine, die beim Bau des Teiches verwendet wurden, können Phosphate an das Wasser abgeben. Die Phosphate werden von den Algen in ihre Biomasse eingelagert. Daher kann es vorkommen, dass man trotz übermäßigem Algenwachstum keine Phosphate im Wasser nachweisen kann. Die Problematik besteht darin, dass die Algen das eingelagerte Phosphat beim Absterben wieder freisetzen und somit ein erneutes Algenwachstum auslösen können. Phosphate können kaum auf natürlichem Wege entfernt werden. Fast immer werden spezielle Produkte benötigt um den Phosphatgehalt zu senken.
Phosphate, und somit Algen, sind die häufigsten Probleme, die wir in künstlich angelegten Gewässern vorfinden.

Ist das im Hinblick auf die CNI-Problematik nicht ein Teufelskreis? Die Katze trinkt und trinkt und nimmt über das Wasser permanent hohe Konzentrationen von Phosphat auf? Ich finde das erschreckend, weil ich das noch nicht wusste. Klar - mit Phosphatbinder kann man das eindämmen; wer allerdings Nierendiät füttert, bindet ja nix ::?. Und muss man dann Wasser als solches eigentlich als Mitverursacher von CNI sehen ::?? Eine gesunde Katze trinkt ja meist eher weniger - Katzen mit TF-Ernährung wieder eher mehr. Gibt es da vielleicht einen Zusammenhang?

Wie seht ihr das?
 
mortikater

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I
Phosphate sind die Hauptnährstoffe der Algen. Der Grenzwert für Phosphat liegt bei 0,03 mg/l. Schon beim geringsten Anstieg, kann ein übermäßiges Algenwachstum ausgelöst werden. Leitungswasser hat in vielen Fällen einen sehr hohen Phosphatgehalt. Wenn man sich über den Phosphatgehalt des Leitungswasser nicht sicher ist, genügt ein Anruf beim Trinkwasserversorger um die aktuellen Analysenwerte des Trinkwassers telefonisch oder per Fax übermittelt zu bekommen. Wie Nitrat kann auch Phosphat durch Oberflächenwasser einlaufen. Auch verschiedene Gesteine, die beim Bau des Teiches verwendet wurden, können Phosphate an das Wasser abgeben. Die Phosphate werden von den Algen in ihre Biomasse eingelagert. Daher kann es vorkommen, dass man trotz übermäßigem Algenwachstum keine Phosphate im Wasser nachweisen kann. Die Problematik besteht darin, dass die Algen das eingelagerte Phosphat beim Absterben wieder freisetzen und somit ein erneutes Algenwachstum auslösen können. Phosphate können kaum auf natürlichem Wege entfernt werden. Fast immer werden spezielle Produkte benötigt um den Phosphatgehalt zu senken.
Phosphate, und somit Algen, sind die häufigsten Probleme, die wir in künstlich angelegten Gewässern vorfinden.

Ist das im Hinblick auf die CNI-Problematik nicht ein Teufelskreis? Die Katze trinkt und trinkt und nimmt über das Wasser permanent hohe Konzentrationen von Phosphat auf? Ich finde das erschreckend, weil ich das noch nicht wusste. Klar - mit Phosphatbinder kann man das eindämmen; wer allerdings Nierendiät füttert, bindet ja nix ::?. Und muss man dann Wasser als solches eigentlich als Mitverursacher von CNI sehen ::?? Eine gesunde Katze trinkt ja meist eher weniger - Katzen mit TF-Ernährung wieder eher mehr. Gibt es da vielleicht einen Zusammenhang?

Wie seht ihr das?
Nach meinen bisherigen praktischen Erfahrungen mit meinen CNI-Katzen kann ich das nicht bestätigen. Mika säuft wie ein Loch und hat immer noch einen sehr guten Phosphatwert.

Es kommt ja nun auch auf das Verhältnis von Phosphor im Wasser oder von Phosphor im Futter (Fleisch) an. Ich könnte mir vorstellen, daß im Fleisch absolut gesehen erheblich mehr Phosphor ist, wissen tu ich es natürlich nicht.
 
vilma

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Ich war mir dessen auch nicht bewusst, würde aber zunächst mal wissen wollen, was unter "sehr hohem Phosphatgehalt" genau zu verstehen ist. Von welchen Werten reden wir hier? Das ist natürlich deutschlandweit unterschiedlich, aber ein Durchschnittswert würde mich schon interessieren.
 
mortikater

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Ich habe hier was...

Der Grenzwert für Phosphat im Leitungswasser wurde gemäß der alten Trinkwasserverordnung (TVO) von 1990 auf 6,7 mg/l (= Milligramm pro Liter; 1 Milligramm = 1 tausendstel Gramm) festgelegt. In der aktuellen TVO von 2001 findet sich keine Erwähnung mehr.

http://www.myaqua.de/Wasser-Lexikon/Phosphat-im-Wasser-18.html

Ich bin ja bekanntermaßen in Mathe minderbegabt, aber ich glaube, 1 g Phosphor dürfte in so einer Dose Naßfutter schon drin sein.

Bozita z. B. enthält 0,3 % P. Ich nehme an, diese 0,3 % beziehen sich auf die komplette Futtermenge, 400 g. Ein Prozent wäre 4 g, ein Drittel davon ist 1 komma noch was...

Insofern dürfte die Menge im Wasser für eine Katze nicht so die Rolle spielen, bei Fischen ist es bestimmt was anderes.
 
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Kätzele

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je mehr ich hier in den CNI Beiträgen lese, desto mehr bin ich verunsichert..... Ichhab mir auch schon überlegt, Mineralwasser zu geben.
 
Mietzie

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je mehr ich hier in den CNI Beiträgen lese, desto mehr bin ich verunsichert..... Ichhab mir auch schon überlegt, Mineralwasser zu geben.
Oje...das war überhaupt nicht meine Absicht:|...

Ich hab das heute gefunden und hoffe einfach, dass sich irgendein Fachmann hierher verirrt, welcher das erklären kann. Grundfrage ist ja tatsächlich, wie man sehr hohen Phosphatgehalt definiert ::?. Ich schreibe jetzt mal Elmo-Andrea an, sie ist ja Biologin - vielleicht hat sie eine Einschätzung dazu.
 
mortikater

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Also, auch ohne Biologin zu sein, ich verweise noch mal auf den Grenzwert für Phosphat im Leitungswasser wurde gemäß der alten Trinkwasserverordnung (TVO) von 1990 auf 6,7 mg/l (= Milligramm pro Liter; 1 Milligramm = 1 tausendstel Gramm) festgelegt. In der aktuellen TVO von 2001 findet sich keine Erwähnung mehr.

http://www.myaqua.de/Wasser-Lexikon/...Wasser-18.html

In normalem Futter ist knapp das Tausendfache, wo also soll das Problem sein?

Zum Thema Mineralwasser noch eine Anmerkung. Die Leute achten akribisch auf natriumarme Wasser und essen dann mit einem Schinkenbrot, was sie an 10 Kästen Mineralwasser an Salz evtl. einsparen...
 
Mietzie

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Also, auch ohne Biologin zu sein, ich verweise noch mal auf den Grenzwert für Phosphat im Leitungswasser wurde gemäß der alten Trinkwasserverordnung (TVO) von 1990 auf 6,7 mg/l (= Milligramm pro Liter; 1 Milligramm = 1 tausendstel Gramm) festgelegt. In der aktuellen TVO von 2001 findet sich keine Erwähnung mehr.

http://www.myaqua.de/Wasser-Lexikon/...Wasser-18.html

In normalem Futter ist knapp das Tausendfache, wo also soll das Problem sein?

.
Das war eben meine Frage - bei Trinkwasser gibt es diese Verordnung, nur ist halt nicht jede Katze eine Wohnungskatze, sondern trinkt auch draussen die Algenbrühe...(und deshalb auch die Idee mit der Biologin...).

Ein Freigänger wird natürlich weiter draussen trinken, egal, ob wir jetzt rausfinden, ob das Phosphat Einfluss hat oder nicht - mich interessiert nur prinzipiell die Frage, ob das einen Zusammenhang darstellt.
 
vilma

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Ich bin ja bekanntermaßen in Mathe minderbegabt, aber ich glaube, 1 g Phosphor dürfte in so einer Dose Naßfutter schon drin sein.

Bozita z. B. enthält 0,3 % P. Ich nehme an, diese 0,3 % beziehen sich auf die komplette Futtermenge, 400 g. Ein Prozent wäre 4 g, ein Drittel davon ist 1 komma noch was...
Die Angaben auf der Dose muss man auf die Trockensubstanz zurückrechnen. Im Fall von Bozita nimmt eine Katze mit 100 g Futter bereits 1,5 g Phosphor zu sich:
> Ein Nassfutter enthält 80 % Feuchtigkeit.
> Der Phosphatanteil ist mit 0,3 % angegeben.
> Die Katze frißt 100 g von diesem Futter.

0,3 % von 100 g entsprechen 0,3 g, darum sieht es auf den ersten Blick so aus, als hätte die Katze 0,3 g Phosphat aufgenommen.

Da das Futter aber zu 80 % aus Feuchtigkeit besteht, hat die Katze in Wirklichkeit 80 g Wasser gefressen und nur 20 g richtiges Futter bzw. Trockensubstanz, wenn man von der 100g-Mahlzeit ausgeht.

Daher rechnet man 0,3 % geteilt durch 20 % (100 % minus 80 %) multipliziert mit 100. Das ergibt 1,5 % und bedeutet, die Katze hat in Wahrheit 1,5 % Phosphat zu sich genommen.
Im Vergleich zu dem bißchen, was in Leitungswasser enthalten sein dürfte (nämlich nach Petras Zahlen höchstens 0,007 g Phosphat pro Liter), muss man sein Hauptaugenmerk also definitiv auf das Futter lenken.

Petra, ich bin auch so ein Mathe-Depp und mein Mann ist auch nicht besser, aber Tante Google hat geholfen. :D Peinlich!!
 
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mortikater

mortikater

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Um noch mal auf die Algen zurückzukommen, ich glaube, die Katzen trinken zumindest sichtbaren Dreck nicht mit.

Ich habe einen Teich im Garten, der allerdings auch wenig Algen produziert, weil ich Schnecken drin habe. Die sind von allein gekommen, aber meine Schwägerin beneidete mich sehr, sie hat auch einen Teich, keine Schnecken und massig Algen. Also habe ich ihr erlaubt, sich ein Glas Schnecken mitzunehmen.:lol:

Auch ohne Pumpe sieht das Wasser in meinem Teich also recht gut aus und Mette trinkt auch gerne daraus. Ein paar Algen schwimmen natürlich trotzdem drauf und ich beobachte Mette immer, wie sie mit den Pfoten schön reinhaut und solange platscht bis das Wasser klar und sauber und zu ihrer Zufriedenheit ist.

Mika trinkt eigentlich nicht mehr aus dem Teich, aber diesen Rührtrieb hat er ja bei jedem anderen Gefäß. Er rührt in seiner Müslitasse, im Trinkbrunnen, in Kochtöpfen.
 
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Anshaga

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Um noch mal auf die Algen zurückzukommen, ich glaube, die Katzen trinken sie nicht mit.
Das halte ich für sehr unwahrscheinlich, denn wenn ein Teich oder eine Pfütze algenverseucht ist, kann man es - ohne das Wasser zu filtern - nicht ausschließen, dass Algen durchs Trinken mit aufgenommen werden.

Richtig ist, dass einige Algen Phosphor brauchen, um überhaupt wachsen zu können. Das wichtigeste fürs Algenwachstum ist allerdings das Licht.

Natürlich gibt es viele verschiedene Sorten an Algen und wenn man Sorge hat, kann man eine Probe durchaus in einem Labor analysieren lassen...

Hier kann man z.B. nachlesen, wie die Zusammensetzung der Spirulina sind: http://www.pahema.com/nw_detail/nw_...ch/spirulina/abt/73/itemgr/23/actionID/s.html

Der Phosphorgehalt ist relativ gering, dafür haben nicht nur Spirulina, sondern auch andere Algen einen sehr hohen Anteil an Mineralien, Spurenenlementen und wichtigen Vitaminen... :wink:

Wie gesagt, man kann es testen lassen. Es gibt ja auch Algen, die alles andere als "gesundheitsfördernd" sind... :wink:
 

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