Parvovirus bei geimpften Katzen

Diskutiere Parvovirus bei geimpften Katzen im Impfungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hab grad nachgelesen: nur bei Lebendimpfstoffen darf nicht gleichzeitig passiv geimpft werden, bei sog. firstTotimpfstoffen geht das sehr wohl...
romulus

romulus

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Hab grad nachgelesen: nur bei Lebendimpfstoffen darf nicht gleichzeitig passiv geimpft werden, bei sog.
Totimpfstoffen geht das sehr wohl.
Und ich nehme doch stark an, dass die Parvo-Impfung mit einem Totimpfstoff durchgeführt wird, hab noch nicht danach gesucht.
Anders kann es gar nicht sein, denn in die Impflücke hinein kann man ja nicht gänzlich ohne passiven Impfschutz impfen.
 
KleineWölfin

KleineWölfin

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Die Frage ist ja aber, ob der Körper selber in die Produktion von Antikörpern einsteigt, wenn er von außen Antikörper (Feliserin) geliefert bekommt.
 
Smee

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Erstaunlich, wie wenig wir eigentlich darüber wissen. Bisher galt die Devise: Beim TA impfen lassen und gut ohne jemals wirklich darüber nachzudenken...
 
Nula

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Hey
Auch von mir ein großes Danke für deine Aufklärungsarbeit.
Das eine Impfung nicht automatisch Schutz bedeutet war mir zwar bewusst aber auch nur weil bei mir selber eine bestimmte Impfung nie zum Schutz geführt hat, obwohl mehrfach nachgeimpft wurde.
Das es aber so eine hohe Zahl ist das erschrickt mich jetzt doch.
Meint ihr es macht bei Katzen die dem Kittenalter entronnen sind Sinn zu schauen ob die Impfung erfolgreich war?
 
romulus

romulus

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Die Frage ist ja aber, ob der Körper selber in die Produktion von Antikörpern einsteigt, wenn er von außen Antikörper (Feliserin) geliefert bekommt.
Die Passiv- und die Aktivimpfung sollen an den kontralateralen Seiten erfolgen, eben damit das Immunglobulin der Passivimpfung nicht sofort die aktive Komponente zerstört - was ich nicht so ganz verstehe, denn beide gelangen doch praktisch zeitgleich in das Blutsystem. Aber so wird es postuliert - bei sofort erforderlichem Impfschutz wird zusätzlich gleichzeitig eine psassive Immunisierung verabreicht, die ausreicht, den Körper vor der Infektion zu schützen, bis er selbst seinen aktiven Impfschutz aufbauen kann.
 
Harlith

Harlith

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...eben damit das Immunglobulin der Passivimpfung nicht sofort die aktive Komponente zerstört - was ich nicht so ganz verstehe, denn beide gelangen doch praktisch zeitgleich in das Blutsystem.
Aber durch diese Kontralateralität .. also diese Zweiseitigkeit wird eher gewährleistet, dass der Körper sich auf der einen Seite um den Totimpfstoff kümmert, also Auslesen durch Fresszellen und Antikörper entwickeln bzw evt bei vorhanden sein die Antikörper abrufen und deren Produktion einleiten, während aber auf der "andere" Seite schon ein Teil der vorhandenen lebenden Viren von der Passivimpfung bekämpft werden.
Dass eventuell durch den Blutkreislauf das ein oder andere tote Virchen von der Passivimpfung erwischt wird ist dabei nicht so schlimm da ja der Prozess der Antikörperherstellung angeregt wurde.
Spritzt man beides in den gleichen Muskel hebt sich halt alles schneller auf als man will. Deswegen bekommen wir Menschen ja auch eigenlich bei Mehrfachimpfungen die Unterschiedlichen Impfstoffe in unterschiedliche Schultern oder Schulter/ Po gespritzt.
 
Cocolino

Cocolino

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Ich möchte mich auf Grund der ganzen Impf-Diskussion mal mit einbringen, da ich im Hintergrund das Thema intensiv mit verfolge (als stille Leserin) - und bin über eine Praxis gestolpert, die folgendes beschreibt:

Es gibt derzeit keinerlei unabhängige Belege oder Studien, weder in der Human- noch in der Veterinärmedizin, die beweisen, dass Impfungen Schutz gegen die jeweilige Erkrankung bieten.https://www.dr-ziegler.eu/upload/Download/Impftiter_IDEXX_Vetjournal-04_2017.pdf

Auch der Nachweis von Impftitern sagt nichts darüber aus, ob überhaupt und wie hoch ein Schutz gegeben ist. Ein Titer der durch Impfungen provoziert wurde, ist nicht vergleichbar mit einem Titer der durch eine natürliche Infektion zustande gekommen ist. Dazu kann das Vorhandensein niedriger oder gar keiner Titer trotzdem einen Schutz bedeuten, da es auch eine zelluläre Immuniät gibt, die keinen Antikörpertiteranstieg bewirkt.
Quelle: Impfungen - wir impfen nicht! - Tierarztpraxis Dr. med. vet. Jutta Ziegler

Inwieweit dies wirklich zutrifft, und welche Impfungen dies einschließt, versuche ich gerade tiefer zu recherchieren....aber irgendwie liest es sich (für mich) logisch!

Gerne würde ich in auch diese Richtung zum Thema Impfen zum nachdenken anregen - und nein - ich bin kein Impfgegner! Weder bei Mensch und Tier!
Bin nur durch diesen Beitrag etwas vorsichtiger geworden, zumal bei uns Impfungen wieder anstehen...

Diskutiert wird ja schon lange, dass so einige gesundheitliche Probleme durch Impfungen ausgelöst werden, die zwar nicht direkt mit der Impfung zusammenhängen, aber eventuell die Zusatzstoffe/ Trägerstoffe etwas im Körper auslösen, was ohne Impfung nicht aufgeflammt/ ausgebrochen wäre.

Viele Grüße
Bettina
 
2kittenmami

2kittenmami

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Also ganz ehrlich, bei solchen "impfkritischen" Informationen im Netz muss man sehr vorsichtig sein. Da kursiert viel Mist, den man als Laie kaum fachlich erkennen kann. Und auch wenn Antikörper mein Fachgebiet sind, mit dem Immunsystem kenne ich mich auch nicht ausreichend gut aus - mein Thema ist nur die Biochemie.

Aber ich bin überzeugt, dass Impfungen bei Mensch und Tier leben retten. Mein kleiner Kater ist gestorben, weil bei ihm die Impfung nicht gewirkt hat. Ohne Impfung wäre Hexi wahrscheinlich auch gestorben.

Klar, wenn das Immunsystem nicht richtig funktioniert, nützt dir ein hoher Antikörper-Titer nichts. Vielleicht war auch so etwas bei Sammy der Fall, wir sind ja mittlerweile alle überzeugt, dass er von Geburt an irgendeinen Organdefekt gehabt haben muss, bei ihm gab es einfach von Anfang an zu viele "Kleinigkeiten", die eigentlich nicht normal sind. Aber Hexi wurde ja auch krank - und sie ist immer fit wie ein Turnschuh gewesen, hat die schwere Krankheit auch schon sehr gut weggesteckt. Da müssen schon zu wenige Antikörper da gewesen sein.

Klar ist ihre natürliche Immunität, die sie jetzt hat besser. Wahrscheinlich ist sie resistent für den Rest ihres Lebens. Das ist nett, aber was nutzt das, wenn die Krankheit so schwer ist, dass man den Erwerb einer natürlichen Immunität fast mit dem Leben bezahlt?

Für mich ist Impfen alternativlos, vollkommen egal welche Hilfsstoffe und sonstige Gifte in einer Impfung sind.
 
Cocolino

Cocolino

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Also ganz ehrlich, bei solchen "impfkritischen" Informationen im Netz muss man sehr vorsichtig sein. Da kursiert viel Mist, den man als Laie kaum fachlich erkennen kann.
Da stimme ich Dir zu - ich bin Laie, und trotzdem etwas vorsichtiger geworden (aus persönlichen Gründen und persönlichen Erfahrungen).
Ich möchte mit meinem Beitrag niemanden vom Impfen abhalten und/ oder was negatives auslösen. Nur den Blickwinkel erweitern. Ich versuche ja auch nur einen Mittelweg zu finden....

Aber ich bin überzeugt, dass Impfungen bei Mensch und Tier leben retten. Mein kleiner Kater ist gestorben, weil bei ihm die Impfung nicht gewirkt hat. Ohne Impfung wäre Hexi wahrscheinlich auch gestorben.
Auch in diesem Punkt bin ich bei Dir, Impfungen verhindern Erkrankungen nicht aber mildern bei eventuellen Ausbruch/ Infektion. Es spielen so viele Faktoren zusammen, wie man ja leider in Deinen Erfahrungen sieht. Das tut mir wirklich sehr leid!
Deswegen habe ich ja auch die Info gegeben, das ich KEIN Impfgegner bin, nur etwas vorsichtiger/ kritischer damit bin!

Klar, wenn das Immunsystem nicht richtig funktioniert, nützt dir ein hoher Antikörper-Titer nichts. Vielleicht war auch so etwas bei Sammy der Fall, wir sind ja mittlerweile alle überzeugt, dass er von Geburt an irgendeinen Organdefekt gehabt haben muss, bei ihm gab es einfach von Anfang an zu viele "Kleinigkeiten", die eigentlich nicht normal sind. Aber Hexi wurde ja auch krank - und sie ist immer fit wie ein Turnschuh gewesen, hat die schwere Krankheit auch schon sehr gut weggesteckt. Da müssen schon zu wenige Antikörper da gewesen sein.

Klar ist ihre natürliche Immunität, die sie jetzt hat besser. Wahrscheinlich ist sie resistent für den Rest ihres Lebens. Das ist nett, aber was nutzt das, wenn die Krankheit so schwer ist, dass man den Erwerb einer natürlichen Immunität fast mit dem Leben bezahlt?
Ich fand an dieser Stelle (in dem Beitrag) interessant wie es sich mit dem Titer verhält - ob natürlicher Titer oder "erworbener" Titer durch Impfung(en).
Garantiert hat die Impfung bei Hexi zu dem milderem Verlauf beigetragen, zum Glück auch - und wahrscheinlich auch im richtigen Moment!

Für mich ist Impfen alternativlos, vollkommen egal welche Hilfsstoffe und sonstige Gifte in einer Impfung sind.
Alternativlos = Ja! Aber die Hilfsstoffe/ Gifte sind nicht ausser Acht zu lassen!
Wie von mir oben erwähnt - es sind meine persönlichen Gründe/ Erfahrungen!

Bitte fühle Dich nicht von mir angegriffen! Was Du/ ihr durchgemacht habt ist alles sehr schrecklich und man steht ohnmächtig daneben.

Mit meinem Beitrag wollte ich weitere Infos mitgeben, weil es u.a. auch um die Titerbestimmung geht - damit man nicht eventuell was anders betrachtet und sich auf der sicheren Seite fühlt.
Vielleicht bin ich auch auf einem völligen falschen Beitrag von Dr. Ziegler gestossen - dazu fehlt mit tatsächlich Fachwissen. Aber beim mehrmaligen lesen für mich eben trotzdem glaubhaft.

In diesem Sinne

Ich drücke die Daumen, das ihr weiterhin nun endlich auf dem besseren Weg seid und es keine Dramen mehr gibt!

Viele Grüße
 
romulus

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Also ganz ehrlich, bei solchen "impfkritischen" Informationen im Netz muss man sehr vorsichtig sein. Da kursiert viel Mist, den man als Laie kaum fachlich erkennen kann.
Stimmt auffallend!

Aber ich bin überzeugt, dass Impfungen bei Mensch und Tier leben retten. Mein kleiner Kater ist gestorben, weil bei ihm die Impfung nicht gewirkt hat. Ohne Impfung wäre Hexi wahrscheinlich auch gestorben.

Klar, wenn das Immunsystem nicht richtig funktioniert, nützt dir ein hoher Antikörper-Titer nichts.
Ein hoher AK-Titer kommt ja nur zustande, wenn das Immunsystem funktioniert.

Für mich ist Impfen alternativlos, vollkommen egal welche Hilfsstoffe und sonstige Gifte in einer Impfung sind.
Sehe ich genauso.
Ich grüble aus rein medizinischem Interesse nur darüber, wie das funktioniert - solange ausreichend maternale AK vorhanden sind, bringt eine Impfung nichts.
Aber wenn man mit Beginn der Impfung wartet, bis die maternalen AK weit abgesunken sind, hat das Kitten mindestens 2 Wochen lang keinen Impfschutz, denn so lange dauert der Aufbau einer eigenen Immunität nach der (aktiven) Impfung. Also muss man diese Impflücke schließen, indem man gleichzeitig AK zuführt. z.B. mit Feliserin.
Dann stellt sich mir natürlich die Frage: wenn eine aktive Impfung nicht wirkt, solange maternale AK da sind, wieso soll sie wirken, wenn man gleichzeitig AK über Feliserin zuführt?
Verstehst Du, wo mein Verständnisproblem liegt?
Ich habe wie wild in der Veterinärliteratur und im Inet gesucht, aber keine Erklärung dazu gefunden.
Ich suche weiter.
 
2kittenmami

2kittenmami

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Mir ist das auch nicht ganz klar, wie das mit der immunologischen Lücke dann ist. Muss mal die TÄ fragen.

Feliserin ist nicht ganz ohne und wird soweit ich weiß nur in Hochrisikofällen angewandt. Das ist ein einstufig aufgereinigtes Serum vom Pferd, noch serum-orange und nicht sehr konzentriert. Meine Forschungs-Antikörper reinige ich dreistufig auf, dann sind sie auch wirklich relativ rein, aber in Feliserin ist zusätzlich zu den erwünschten Antikörpern noch alles mögliche drin. Deswegen sind wohl Nebenwirkungen und anaphylaktische Schocks nicht ganz selten. Bei der Katzenzucht, die ich im 1. Posting verlinkt habe ist anscheinend eine Katze unmittelbar nach dem Verabreichen von Feliserin gestorben. Sie war wohl auch mit Parvo infiziert, es war aber nich nicht ausgebrochen.
 
romulus

romulus

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In der Humanmedizin wird bei manchen Totimpfstoffen, bekannteste Beispiele sind Tetanus und Tollwut, bei entsprechender Indikation simultan passiv und aktiv geimpft, wobei man diese beiden Stoffe jeweils an kontralateralen Seiten spritzen soll, damit die passive Impfung nicht gleich die neu zu bildenden Antikörper abfängt.
Aber spätestens bei der Verteilung im Organismus treffen sie sich ja und es scheint trotzdem zu funktionieren.
Ich denke, in der Medizin ist noch so vieles nicht wirklich bekannt, da kann man sich einen Wolf suchen.
 
Harlith

Harlith

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Aber genau das ist der grobe Gedanke bei der Simultanimpfung in der Humanmedizin.
Man gibt dem Körper Unterstützung gegen schon mögliche Vorhandene Viren und gleichzeitig versucht man den Körper zu einer Antikörperproduktion anzuregen.
Das kann bei einem gesunden Körper den Verlauf der aktiven Infektion mit dem (durch die Abtötung schon abgeschwächten) Totimpfstoff nochmals abmildern und dennoch einen adäquaten Aufbau von Antikörpern bzw auf lange Sicht B-Lymphozyten in Gang leiten.
Immer vorausgesetzt, der Körper ist gesund und reagiert auch so.

Da man aber bei mütterlichen Antikörpern nicht weiß wie viel in welcher Menge in den Kreislauf des Babys abgegeben werden kann man da nicht abschätzen wie viel aktiver Impstoff notwendig ist.
Somit ist also die erste Impfung innerhalb der Zeit, in der Mutterantikörper noch aktiv sind im Kitten eher so eine Schuss ins Blaue in der Hoffnung, dass nicht der ganze Impfstoff von den AKs abgefangen wird und das Kitten selbst AK dafür entwickelt.
 
romulus

romulus

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Ja, ich denke, jetzt kann ich es nachvollziehen, ich hatte einen Denkfehler gemacht.
Wenn man in die immunologische Lücke einen Passiv"impfstoff" - sprich: fertige AK - gibt, werden die sich evt. rasch einfindenden Viren abgefangen und unschädlich gemacht.
Gleichzeitig sorgt der aktive Impftoff dafür, dass das Immunsystem mit der Bildung von eigenen AK beginnt.

Ja, so funktioniert es! War tatsächlich ein Denkfehler von mir.
Ich finde solche Diskussionen aber immer hochspannend ::w

Trotzdem fällt mir noch ein: wieso sollte dann eine Impfung trotz bestehender maternaler AK nicht funktionieren?
Die maternalen AK fangen doch die sich impfbedingt bildenden eigenen AK nicht ab und machen sie unwirksam?
 
Harlith

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Trotzdem fällt mir noch ein: wieso sollte dann eine Impfung trotz bestehender maternaler AK nicht funktionieren?
Die maternalen AK fangen doch die sich impfbedingt bildenden eigenen AK nicht ab und machen sie unwirksam?
Während du bei einer aktive + passiven Impfung (= Simultanimpfung) ja beide Stoffe in ihren Konzentrationen kennst, da sie ja beide hergestellt werden, kannst du nicht genau sagen wie viele mütterliche AK im Kittenorganismus vorhanden sind.
Für mich wäre das also logisch sozusagen ein Spiel mit Mengen ... wenn die mütterlichen AK mehr sind als die gespritzten aktiven Impfstoffe .. bzw alle gespritzten aktiven Impfstoffe schneller unschädlich machen als der Kittenkörper darauf reagieren kann, ist die Impfung fürn Poppes.
Wie gesagt, immer vorausgesetzt wir haben einen gesunden, fitten und mit aufmerksamen Immunsystem ausgestatteten Organismus vor uns.

Wenn der Organismus eh schon damit zu tun hat andere Dinge aufrecht zu erhalten und kein aufmerksames Immunsystem vorweisen kann ist alles eh wieder ein Glücksspiel mit Chaoskarten.
Ein Grund warum Menschen, die aufgrund einer Erkrankung Immunsuppressiva nehmen sollen vorher gegen unheimlich vieles geimpft werden bevor sie mit den Suppressiva anfangen.
 
romulus

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Für mich wäre das also logisch sozusagen ein Spiel mit Mengen ... wenn die mütterlichen AK mehr sind als die gespritzten aktiven Impfstoffe .. bzw alle gespritzten aktiven Impfstoffe schneller unschädlich machen als der Kittenkörper darauf reagieren kann, ist die Impfung fürn Poppes.
Das sind aber Totimpfstoffe, keine Lebendviren mit Antikörper-Andockstellen.
Ist schon etwas kompliziert, finde ich.
 
Harlith

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Das sind aber Totimpfstoffe, keine Lebendviren mit Antikörper-Andockstellen.
Also meines Wissens sind Totimpfstoffe abgetötete, nicht vermehrungsfähige Krankheitserreger, damit der der Körper die Erreger erkennt, bekämpft und abspeichert ohne das der Krankheitsverlauf notwendig ist, während Lebendimpfstoff vermehrungsfähige abgeschwächte Erreger sind, die den Krankheitsverlauf abgemildert verlaufen lassen.
Es werden beim Totimpfstoff auch Bestandteile der Erreger eingesetzt. Allerdings wäre es doch sinnlos ihnen dann bestimmte Eigenschaften zu nehmen, an denen sie das Immunsystem identifizieren lernen muss. Es muss ja auch signifikante Merkmale geben, die man bei einem Erreger nicht wegnehmen kann und ein toter Erreger kann schon die Andockstelle noch haben.
Aber vielleicht kann uns da dann wieder @2kittenmami weiterhelfen. Ich weiß nicht inwieweit die Erreger auseinandergenommen und gereinigt werden und was genau dabei dann belassen wird.
 
romulus

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Ja genau, die Einzelheiten weiß ich da auch nicht.
 
Thema:

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