Pankreatitis bei Herrn Lehmann

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heike04

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Im Januar hatte endlich eine TK herausgefunden was Herrn Lehmann fehlt, nämlich Pankreatitis. Eine Insuffizienz hat er nicht, aber eine chronische Entzündung.
Seitdem war er mehrfach in der Klinik stationär, weil er akute Schübe hatte.

Er bekommt Vet Concept fettarm mit etwas CFF (1-2 TL pro Portion) dazugemischt, weil es pur meistens nicht fressbar ist.

Die TK hatte ihm ursprünglich Agopton, einen Magensäureblocker, verordnet, aber ich habe ihn abgesetzt. Bisher hatte ich nicht den Eindruck, dass sich etwas dadurch geändert hätte.

Ich habe dem Herrn nun seit Juni kein Agopton mehr gegeben,
weil das höchst schwierig ist ihm 1 Stunde vor dem Fressen das Medikament zu geben. Entweder er futtert danach nichts oder er ist gar nicht erst da.
Auch für mich ist das einfach nicht praktikabel. Es geht nicht, jeden Morgen eine Stunde wach zu sein, nur daß er erst sein Medi und dann sein Futter kriegen kann. Ich war nur noch fix und fertig, weil ich wochenlang nicht durchschlafen konnte.

Nun zeigt er aber deutlich Symptome von Magensäureüberschuß. Er trinkt viel zu viel, er schmatzt, er hat wohl Bauchgrimmen, er ist extrem heiser und er läßt sich am Bauch gar nicht anfassen. Auch schnarcht und röchelt er wieder mehr.

Nun habe ich gelesen, daß die meisten Pankreas Katzen Omeprazol bekommen, was laut Herstellerseite, auch zum Futter gegeben werden darf. Es praktizieren viele auch so, was man in diversen Foren nachlesen kann.

Nun habe ich erst die HausTÄ angerufen, die mich an die Klinik verwiesen hat...sie hat wohl keine Ahnung.
Die Klinik wiederum meint Omeprazol könne man bei Katzen nicht dosieren...warum können andere das? Omeprazol ist zudem als Kapsel mit wesentlich größeren Kügelchen viel besser zu dosieren, weil man diese abzählen kann....bei Agopton muß man schätzen.

Ich habe die Faxen dicke! Ich weiß, es gibt hier keine Ferndiagnosen, aber da er ja das Agopton verschrieben bekommen hat und es wie das Omeprazol wirkt, denke ich ich kann doch selbst mal versuchen ob es hilft. Es ist ja nicht so, daß ich etwas völlig anderes mache als mit dem Agopton, oder?

Was würdet ihr machen? Immerhin ist Omeprazol rezeptfrei zu bekommen, als 20mg oder 10mg Kapseln.

Ich finde einfach keine kompetenten TÄ hier bei uns!
 
13.08.2015
#1

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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
kureia

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Hallo Heike

Unser Morle bekommt auch Omeprazol, wir sind sehr zufrieden damit.
Wir geben ihr 15 Kügelchen.
 
heike04

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Ich habe beim Befragen von Tante Google eine Dosierung von 0,5-0,7mg pro Kilo KG gefunden. Bei Herrn Lehmann wären das dann 2-3mg wenn ich richig rechne, denn er wiegt 4,5kg.
Es gibt wohl unterschiedliche Kapseln bei denen die Menge der Kügelchen auch unterschiedlich ist.
Man soll die Kügelchen erst abzählen, dann daraus errechnen wieviel mg pro Kügelchen enthalten ist und dann auf die Kilos hochrechnen.

Bei Omeprazol von Hexal sind das bei 4,5kg, glaube ich, 20 Kügelchen.
 
Trulla-la

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Heike

Ich möchte ein paar Dinge beitragen..........

Frei verkäuflich ist Omeprazol nur als 20mg. Dafür bekommt man auch nur Packungen mit max. 14 Stck.
Für die 10mg müßtest du ein Rezept vom TA bekommen. Hier gibt es auch 50 Stck Packungen.

Zum Testen ob Hr. Lehmann damit besser klar kommt reichen die 20mg.


Wichtig auch zu wissen -- es gibt sog. Hartkapseln. In denen eben diese Perlchen drin sind.
Aaaaber -- bitte KEINESFALLS ins Futter geben. Den die Perlchen sind magensaftresistent (sollen ja erst im Darm zum Wirken kommen). Gibst du sie aber ins Futter werden sie durch die Feuchtigkeit aufgelöst oder zumindest angelöst. Der Wirkstoff also schon viel früher frei gegeben.
Mal zwei Links in denen die Wirkweise deutlicher wird. Phamakokinetik und Phamakologie

Nimm also lieber etwas fetthaltiges (bei Jerry hat sich seine geliebte Multivitaminpaste von Gimpet bewährt). Da bleiben sie wie sie sollen - unangetastet.


Zur Dosierung noch ein Link zu Vetpharm.

Wobei mein TA (und der Herzspezialist bei dem wir waren) dafür plädieren bei akuter Gastritis mit bis zu 10mg einzusteigen. Und nach 3-5 Tg. auf die Erhaltdosis zu gehen.


Wenn Agobton nichts brachte kann es aber auch sein das Hr. Lehmann keinen Säureblocker braucht, sondern etwas das den Magen sozsagen auskleidet - sprich die Schleimhaut unterstüzt.

Mein TA gibt da gerne Ulcogant.
 
mortikater

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Es sind beides Protonenpumpenhemmer, aber das erste Präparat kenne ich nicht. Die Wirkung von Omeprazol hält 24 Stunden an. Bei Katzen, die zu Nüchternerbrechen am Morgen neigen (weil sie da lange nichts gefressen haben), gibt man also OMEP am besten am Abend.

Ich habe es Naomi abends unters Futter gegeben, Tina, es hat trotzdem geholfen.
 
FELIDAE4

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Also ich gebe meiner Maus die Omeprazol 10 mg.......entweder in einer Kaustengelkugel (Vitakraft Mini Sticks) die lassen sich leicht formen.......oder in Malzpaste zum Futter.....damit ich sicher bin...das alles im Katzerl landet...im Futter ist mir das zu unsicher......

Ich kann auch keine halbe Stunde bis Stunde vorher das Omep geben.....dann hat die Maus nämlich keine Lust mehr zum futtern.....und bei uns funktioniert das......

Also...das die Tierklinik und die Haustierärztin keine Ahnung bzw..keine Lust dazu haben...ist ja irgendwie ein starkes Stück.....

Bekommt Herr Lehmann denn auch Schmerzmittel...wenn er einen Schub hat.....

Nachtrag...ich würde zu Omep tendieren..

@ Tina.....Ulcogant ist.... glaube ich im Moment nicht lieferbar und auch schwer in die Katz zu bekommen.....die Tabletten sind zu groß und die Suspension...hatte mir mein Katerchen ...vor die Füße gespuckt
 
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Trulla-la

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...........
Ich habe es Naomi abends unters Futter gegeben, Tina, es hat trotzdem geholfen.
Danke für den Hinweis Petra.

Jerry ist ja ein Häppchenfresser dessen Futter lange steht. Darum hatte ich es speziell in ein wenig Futter ausprobiert. Dann beginnen sie eben sich aufzulösen. Leider. :roll:
Was ich Anfangs gemacht habe war im SchleckSnack direkt ans Mäulchen schmieren. Dann flutscht es ja auch einfach so mit rein.


Ich korrigiere also -- wenn die Perlchen lange im Futter liegen bleiben, DANN....


@ Heike
Alternativ könnte man Antra Mups nehmen. Ist ebenfalls Omeprazol als Wirkstoff aber in einer dicken Tablette. Die in Flüssigkeit aufweichen da bleiben (warum auch immer) diese magensaftresistenten MiniMiniperlchen erhalten.
War mir aber entschieden zu umständlich und zu schwer zu dosieren. Ich finde die gehen bei Hunden denen man solche Dinger mal eben in den Rachen werfen kann.
 
heike04

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Das:
OMEP® HEXAL 20 mg sollte mit dem Essen oder auf nüchternen Magen mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden - am besten direkt nach dem Aufstehen.

hat mir im anderen BSD Thread "romulus" gepostet. Deshalb bin ich überhaupt auf die Idee gekommen es mit Omeprazol zu versuchen.

Ich würde es auch in einem kleinen Häppchen Futter erst geben, so daß es ganz sicher auch im Kater landet. Dann erst wird der Napf gefüllt.

Im Moment bekommt er keine Schmerzmittel, denn bisher habe ich nicht das Gefühl gehabt, daß sie besonders gut helfen. Ich hatte Buprenovet für 3 Tage für ihn bekommen.
 
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mali

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Hallo Heike,
wir sind ja quasi Nachbarn ::w , schreib mir doch bitte mal per PN bei welchem TA und in welcher Klinik du warst.
 
heike04

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Ich habe ihm gegen 19 Uhr 20 Omeprazol Mikroperlen in ein Häppchen Futter getan und er hat es problemlos gefressen. Danach hat er dann eine normal große Portion bekommen.
Auch habe ich ihm einfach mal etwas Kreon für Kinder ins Futter getan. Eigentlich soll er keine Enzyme bekommen, aber einige Tage werden diese ihm nicht schaden. Es kann nicht verkehrt sein die BSD kurzzeitig zu entlasten.
Bis vor ca 1/2 Stunde saß er immer noch nicht entspannt da und sein Schwanz zuckte und klopfte. Dann fing er plötzlich an zu spielen und kam freiwillig auf meinen Schoß. Jetzt wollte er raus und wirkte recht fit.

Ich habe mir vorsichtshalber das Buprenovet für 3 Tage geholt. Nicht dass er mir Schmerzen bekommt und ich habe nichts dagegen daheim. Gegeben habe ich es ihm aber nicht, denn es erschien mir noch nicht notwendig.

Ich hoffe irgendwas davon hat geholfen und es geht wieder aufwärts.

Am Ende muss man doch selbst herausfinden was dem Tier hilft. Wenn es nichts bringt kann ich ihn immer noch in die Klinik bringen, aber eine Dauerlösung ist das ja auch nicht ihn alle 6-8 Wochen stationär aufnehmen zu lassen.
 
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heike04

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Irgendetwas hat geholfen! Ob es nun die Enzyme waren oder die MCP Tablette oder schon das Omeprazol, jedenfalls sind keine seiner Anfallsanzeichen mehr zu sehen. Zusätzlich hatte ich noch auf Anraten der THP drei Globulis verabreicht, aber ich gestehe, daß ich nicht glaube diese könnten etwas verändert haben (für mich ist das immer noch Hokuspokus).

Die Enzyme gebe ich jetzt noch ein paar Tage, schleiche sie dabei aber langsam aus.
Das Omeprazol gibt es nun auch für 1-2 Wochen und auch das schleiche ich aus.
MCP lasse ich solange weg bis ich wieder das Gefühl hätte ihm wäre übel.
GsD habe ich das Buprenovet nicht geben müssen und nach ein paar Tagen ist es leider auch unbrauchbar, womit ich wiedermal 18 € in die Tonne kloppen kann, aber egal. Es ist Wochenende und ich habe Schmerzmittel da, was das Wichtigste ist.

Er frißt aber immer noch wie ein Scheunendrescher. Er hatte zB nie Erbrechen DF oder Futterverweigerung. Im Gegenteil, wenn er einen Schub hat hört er gar nicht mehr auf zu fressen.
Aber er trinkt nicht mehr! Das hat mir massiv Sorgen gemacht, denn ich habe ihn normalerweise nur ganz ganz selten mal am Wassernapf gesehen und in den letzten 3-4 Wochen hat er öfter bis zu 50ml auf einmal geschlabbert.
Vielleicht hatte er DF? Er ist Freigänger und im Sommer sehe ich keinen Output von ihm. Das könnte das Trinken erklären und dagegen könnten die Enzyme geholfen haben...aber das ist reine Spekulation.
 
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Trulla-la

Trulla-la

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Morgen

Schön das es Herrn Lehmann deutlich besser geht. Da kann es Dosi auch erstmal relativ egal sein was geholfen hat.

Heike, schreibst was von MCP Tabl. -- ist das das gleiche wie die Tropfen? Denn da gab es letztes Jahr die Warnung.... https://www.katzen-links.de/forum/verdauungstrakt/metoclopramid-mcp-tropfen-markt-genommen-t163021.html

Wobei ich nicht mehr verfolgt habe ob sich da was verändert hat. Aber evtl. ein Hinweis der für dich wichtig sein könnte.


Zum OMEP - du kannst versuchen es nach einer gewissen Zeit abzusetzen. Allerdings könnte es sein das ihr dann recht bald wieder genauso da steht. Pankreas, Galle, Leber und der Magen liegen recht eng beieinander und dadurch "reizen" sie sich oft gegenseitig. Ist das eine Organ nicht ok greift das schnell mal auf die anderen über.
Darum mein Tipp -- besprich mal mit dem behandelnden TA ob es sinnvoll wäre OMEP dauerhaft zu geben.


Und bekommt Herr Lehmann eigentlich Prednisolon oder ein anderes Corticoid? Sehr viele nutzen das erfolgreich bei immer wieder auftretenden Pankreatitisschüben.
Wir auch. Jerry bekommt es ständig und je nach Verlauf niedrig dosiert und auch nicht mehr tägl. Da muß man sich rantasten welche Dosis noch ausreicht.
Wäre auch etwas das du mal ansprechen könntest.


Aber jetzt soll Herr Lehmann sich erstmal seiner wieder gewonnen Futterlust + Schmusetätigkeit erfreuen und dem Freigangeifer fröhnen.
 
heike04

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Bei Herrn Lehmann hilft Cortison gar nicht, im Gegenteil es machte seine Symptome sogar schlimmer. Bevor die TK herausfand, dass er Pankreatitis hat, vermuteten sie nämlich Asthma und er bekam Prednisolon.

Ich habe das Omeprazol ja eigenmächtig probiert, weil die TK der Meinung ist es sei für Katzen nicht dosierbar, ergo nicht geeignet....Bullshit!
Das Agopton verhinderte jedenfalls nicht, daß er wieder Probleme hatt. Das hatten wir 2 Monate gegeben und dann, weil er trotzdem in die Klinik mußte, abgesetzt.

Ja, MCP Tropfen sind vom Markt, aber Tabletten gibt es noch. Ich hatte es auch mal nachgelesen warum es nur die Tropfen nicht mehr gibt, habe es allerdings vergessen...:oops:. Es hatte aber nichts mit dem Wirkstoff an sich zu tun, sondern irgendwas mit EU Richtlinien.

Vorhin hat er lautstark eine Spielrunde eingefordert! Das hat er seit Wochen nicht mehr gemacht ::bg
 
heike04

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Ich muss jetzt nochmal was fragen:

Eigentlich sollte er laut TK keine Enzyme bekommen, weil diese, wenn keine Insuffizienz vorliegt, die Entzündung verschlimmern könnten.

Haben wir hier Spezialisten, die mir das erklären können? Für mich macht diese Aussage keinen Sinn.
 
chilli 1

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Für mich macht diese Aussage keinen Sinn.
... wenn man an der Oberfläche kratzt.

Wir wissen ja, das Pankreaserkrankungen der Katze noch nicht sehr gut erforscht sind und auch die Therapie in den Kinderschuhen steckt.

So gibt es verschiedene Behandlungsansätze und wenn ein TA/TK mit einer Behandlungsmethode erfolg hatte, wird er sie weiter anwenden und eventuell verfeinern.

Da gibt es diejenigen, die eine Enzymgabe befürworten und sie versuchsweise empfehlen,

denn die Enzyme wirken ja erst im Darm und nicht im Pankreas, die BSD gibt lediglich Verdauungsenzyme zum Nahrungsbrei dazu.
Wurde der Nahrungsbrei vorverdaut im Darm angeliefert bzw verrichtet magensaftresistentes Granulat seine Arbeit im Darm, kann es zu einer Entlastung der BSD kommen.

Dann gibt es noch die Kehrseite der Medaille.

Ein Symptom der Pankreatitis ist das Erbrechen,
durch den entstehenden Druck kann Darminhalt in den Pankreasgang gedrückt werden, angereichert mit zusätzlichen Enzymen, die noch aktiv sind, könnte es durchaus zu einer Verschlimmerung der Pankreatitis kommen.

Man steht hier vor einer win win Stuation, kann helfen oder schaden.

Ich hoffe, dass da bald mal weiter geforscht wird,
ist halt nur für die Pharmakonzerne unattraktiv, da keine teuren Medikamente produziert werden können.

::w
 
heike04

heike04

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Vielen Dank für die Erklärung!
Herr Lehmann bricht NIE. Hätte er das als Symptom und wäre er abgemagert wären wir viel schneller darauf gekommen, dass er Pankreatitis haben könnte. Da er aber "nur" Koliken hatte, die wir als Atemprobleme gedeutet haben, und er 2 kg ZUgenommen hatte, wäre das das letzte gewesen auf das ich getippt hätte.

Und da könnte ich jetzt schon wieder einen Hals auf die TK schieben, weil bei denen einfach keiner zuhört! Ich habe schon zigmal erklärt, dass erbrechen bei ihm KEIN Symptom ist. Aber das kommt nicht an, weder bei den Ärzten noch bei den Helfern.
 
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mortikater

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Wie schon mal erwähnt, bei Kimi und Mika ist das genauso. Scheint also so typisch nun auch nicht zu sein.

Bei Kimi hat Cortison eine Weile geholfen (gegen den Durchfall), dann aber nicht mehr. Sah auch der TA ein, dass es irgendwann kontraproduktiv war.

Man muss alles immer vom individuellen Verlauf abhängig machen.

Forellenfilet ist bei Kimi übrigens out. Nun lebt er von Wildlachsfilet...
 
heike04

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Seit ein paar Tagen gefällt mir der Herr mal wieder nicht. Ich habe da inzwischen ganz feine Antennen für und mein Mann will mir das immer erst nicht glauben, aber ich habe immer recht.

Zuerst habe ich bemerkt, daß er wieder ca 4-5 Stunden bevor er seine Omeprazol bekommen soll schmatzt und den Oberkörper hoch haben will. Auch wenn er sich hinlegt versucht er den Oberkörper auf einem Kissen oder auf mir zu platzieren.

Also habe ich statt morgens 15 Kügelchen Omeprazol nun auf jeweils morgens und abends 10 Stück umgestellt und das scheint ihm zu bekommen.
Dann hatte er gestern wieder eine Phase, während derer er die Pfötchen angezogen hatte und glasig guckte.
Deshalb habe ich ihm seit gestern zu jedem Futter wieder ein paar Kügelchen Enzyme (ich hatte sie beim letzten Mal nur 4 Tage gegeben, dann ging es ihm wieder gut) getan und puuuuuhhh, es scheint wieder zu helfen!

Nun hoffe ich, dass er ab morgen bis Sonntag keine Anfälle hat, denn da bin ich beruflich weg, bzw die drei Wochen danach, denn da sind wir im Urlaub.
Unsere Sitterin, die zwar hier wohnen wird, kennt ihn leider nicht so gut und ich befürchte, dass sie es gar nicht merken würde wenn er kränkelt.

Ich weiß aber nicht ob es gut wäre ihm ab jetzt 4 Wochen lang Enzyme zu geben. Ich will nicht, daß die BSD sich daran gewöhnt. Ich will sie ihm ja nur zur Unterstützung geben wenn diese gerade wieder spinnt.
 
heike04

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So, nach mehr als einem Jahr und einer neuen Klinik wissen wir nun endlich, was Herr Lehmann hat.
Eventuell interessiert es ja den einen oder anderen noch, der mitgelesen oder mitgeschrieben hat.

Wir hatten mit Herrn Lehmann ja das Problem, dass er immer mit angezogenen Vorderpfötchen halb auf der Seite, halb auf dem Rücken lag und röchelte.
Es war weder Asthma noch hat er andere Atemprobleme.

Nach einer stationären Untersuchung in der Klinik Trillig in Obertshausen stellte man eine Pankreatitis fest. Er bekam Infusionen, Schmerzmittel und ab da fettarmes Futter.
Völlig untypisch war allerdings, dass er weder abgenommen hatte (im Gegenteil, er war zum Moppel mutiert), noch jemals erbrach oder DF hatte. Das wurde in der Klinik aber völlig ignoriert wenn ich es erwähnte.

Im Sommer letzten Jahres fing er an beim Treppablaufen zu humpeln. Auch das wurde als nicht relevant angesehen.
Wir waren mindestens 5x mit ihm in der Notaufnahme und jedesmal musste er für einige Tage bleiben. Der fPLi war jedesmal sehr hoch.
Gleichzeitig war er bei einer THP in Behandlung, aber auch Globulis und diverse andere Mittelchen halfen nicht.

Nachdem ich mich über einiges in der Klinik extrem geärgert hatte, habe ich meinen Kater eingesackt und habe die Klinik gewechselt. Auch die THP hat die Behandlung abgebrochen, was mir recht war, denn es brachte ja nichts.

In der anderen Klinik stellte die erste TÄ beim Abtasten schon fest, dass der Herr extreme Rückenschmerzen hat.
Er bekam dagegen im Januar die erste Cortisonspritze, die auch sofort half.
Im Abstand von 4-6 Wochen mußte allerdings nachgespritzt werden. Sein fPLi war allerdings weiterhin hoch.
Die Orthopädin und ich sind aber der Meinung, dass die Bauchspeicheldrüsenentzündung vom Streß durch die Rückenschmerzen kommt.

Im April, nachdem er wieder eine Cortisonspritze bekommen hatte, habe ich eine andere THP hinzugezogen, die mit Heilpilzen arbeitet und Akupunktur macht.
Immerhin haben wir es mit deren Hilfe geschafft, dass er 4 Monate ohne Cortison auskam. 1-2x in der Woche habe ich ihm eine Schmerztablette gegeben und damit ging es ihm gut.

Vor 3 Wochen allerdings wurden seine Schmerzen wieder ganz schlimm und er hatte sogar Fieber. Leider halfen die normalen Schmerztabletten nicht mehr und er bekam wieder Cortison. Aber, dank der Heilpilze, war sein fPLi völlig normal.

Als auch das Cortison nicht richtig half, haben wir am Montag ein CT machen lassen und das bestätigte die Rückenprobleme sogar an 3 Stellen.
Einmal, am unteren Lendenwirbel, hat er das Cauda Equina Syndrom, dann zwei Wirbel weiter oben, hat er eine Nervenwurzelentzündung (könnte auch ein Tumor sein, aber der TA glaubt es eher nicht) und, nochmals weiter oben hat er wahrscheinlich einen Knochensplitter in der Bandscheibe. Letzterer könnte von einem Sturz kommen, den er vor ein paar Jahren in unserem Treppenhaus hatte.

Nun ist es also amtlich, er hat Rücken und evtl muss er operiert werden. Aber, und das ist das Wichtigste, man KANN ihm helfen!
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