Oskar...nicht ganz allein zu Haus

Diskutiere Oskar...nicht ganz allein zu Haus im Mehrkatzenhaushalt Forum im Bereich Katzen allgemein; Hallo, ihr Lieben! Viele von euch kennen ja schon Oskars Geschichte aus dem Smalltalk. Jetzt hätte ich gerne ein paar Meinungen von euch: Er ist...

Kathy

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Hallo, ihr Lieben!
Viele von euch kennen ja schon Oskars Geschichte aus dem Smalltalk.
Jetzt hätte ich gerne ein paar Meinungen von euch:
Er ist noch sehr schüchtern und versteckt sich viel. Peewee und Whoopi hat er schon kennengelernt, eine Freundschaft hat sich leider noch nicht entwickelt.
Er ist
mit allem im Gästezimmer untergebracht und wenn ich zu Hause bin, lasse ich die Tür auf damit er sich raustrauen kann(gestern hat er sich tatsächlich in die Diele getraut!) und die anderen Beiden auch zu ihm können.
Aber wenn ich arbeiten bin, keiner zu Hause ist bin ich mir total unsicher: soll ich die Katzen trotzdem zusammen lassen?
Hinzu kommt, daß mein Feund eher von der Arbeit kommt und der Hund dann auch wieder da ist... Er liebt Katzen, aber Oskar weiß es noch nicht :? .
Er ist ja noch lange nicht so weit, daß man ihn auf den Arm nehmen kann um ihn vor dem "Ungetüm" in Sicherheit zu bringen...
Soll ich ihn also erstmal tagsüber nur im Gästezimmer lassen oder soll ich ihn das Haus erkunden lassen trotz Risiko daß es zu Streßsituationen kommen kann???
 
12.03.2003
#1

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Gast

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Anonymous

Gast
Hallo Kathy,

...mhmm, das ist eine schwierige Frage. Ich würde ja dazu tendieren, die Türe offen zu lassen, denn Oscar muss nunmal seine Erkundungen machen, und gerade wenn er sehr menschenscheu ist, wird er die wahrscheinlich zuerst auch ohne euch machen.
Das dein Freund mit dem Hundi eher nach Hause kommt, darin sehe ich eigentlich kein Problem, denn dein Freund ist ja dabei, kann also auch aufpassen, und der Hund sollte das Gästezimmer auch als Rückzugszimmer für Oscar akzeptieren.
Schwierig finde ich es wegen den beiden anderen Katzen. Es kommt ja ganz darauf an, wie sie auf Oscar reagieren, und wenn du das noch nicht richtig einschätzen kannst, ist natürlich fraglich, ob man die Türe unbeaufsichtigt auflässt. Wie ich dir ja schonmal geschrieben habe, können die Katzen ihm ja sogar helfen, in der Umgebung und zu euch Vertrauen zu fassen, aber dazu müssten sie ihn ja akzeptieren und einigermaßen lieb zu ihm sein. Wenn sie ihn allerdings noch anfauchen und anknurren, dann würd ich sie natürlich vorerst noch nicht unbeaufsichtigt zusammenlassen, obwohl sie das ja letztendlich auch unter sich ausmachen müssen. Es kommt schon darauf an, wie du einschätzt, was die Katzen mit Oscar tun könnten, wenn du nicht dabei bist, aber ich denke mal "killen" würden sie ihn nicht, wenn Oscar die Katzenkörpersprache und Untergebungsgeste beherrscht, also schon viel Kontakt mit Katzen hatte, dann denke ich mal, dass es da auch nicht zu ganz schlimmen Kämpfen kommen wird, wenn dann warnen die Katzen ja auch nur. Was den Stress angeht, wenn die Katzen ihn erstmal noch anzicken, den kann man ja leider sowieso nicht vermeiden, da müssen die Katzen erst mal durch.
Also zusammengefasst, einen richtigen Rat kann ich dir da auch nicht geben, ob du die Türe bei Abwesenheit zu- oder auflässt. Vielleicht probierst du das mal aus, wenn du nur kurz einkaufen gehst, also nicht ganz so lang weg bist, was passiert, wenn die Türe auf ist.
Ich würd wirklich dazu tendieren, wenn du tagsüber nicht da bist, sie aufzulassen, denn die Katzen müssen sich ja nunmal kennenlernen und Oscar hat auch eine Chance, wenn die Wohnung Menschen- und Hundeleer ist, mal die Wohnung zu inspizieren.

Übrigens, ich habe ja nur eine Ein Raum Wohnung, wo man Katzen wegen der Wohnungsgröße gar nicht trennen kann. Bei meinen Katzenzusammenführungen musste ich ja auch mal außer Haus sein, d.h. meine Katzen waren sich dann auch für Stunden mal ausgeliefert, wo ich noch gar nicht wusste, was sie da miteinander tun würden. Wahrscheinlich saßen sie da in den ersten Tagen und haben sich beäugt und warnend gefaucht, aber zu Kämpfen kann es nicht gekommen sein, denn wenn ich wieder nach Hause kam, gab es keine Verletzungen und es war auch keine Katze besonders durch den Wind. Ich hatte nie ein Gästezimmer und die Katzenzusammenführungen haben auch geklappt. Aber das sind auch nur meine Erfahrungen.
 

Jenna

Gast
Hallo Kathy,

ich hätte wahrscheinlich die gleichen Entscheidungsschwierigkeiten wie Du, weil man Oskar einerseits die Möglichkeit geben möchte, die Umgebung und Mitbewohner kennenzulernen, andererseits aber auch Sorgen hat, dass der kleine Kerl negative Erfahrungen macht, die man dann nicht verhindern kann.

Trotzdem würde ich die Tür offen lassen, damit er nicht so lange Zeit auf den einen Raum beschränkt ist, sondern sich etwas mehr ausleben kann. Du sagtest ja bereits, dass er auf der Pflegestelle ziemlich lange alleine auf kleinem Raum gehalten wurde. Von daher ist es wahrscheinlich besser ihm so schnell wie möglich mehr Raum zur Verfügung zu stellen, damit er ein bisschen aus sich heraus kommt.
Außerdem wirkt sich das bestimmt auch positiv auf das Verhältnis zwischen Oskar und Peewee und Whoopi aus, weil sie merken, dass er ab jetzt einfach dazugehört, und sich das Verhältnis untereinander klärt und festigt.
Ich denke, Wolkes Rat, es erstmal nur über eine kurze Zeit auszuprobieren und dann zu steigern, ist total gut.

Ich wünsche Dir und Oskar, dass sich eine tolle Katzenfreundschaft zwischen ihm und Whoopi und Peewee entwickelt.

Viele Grüße

Jenna
 

Kathy

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Hi!
Tja, mein Kopf sagt mir auch daß es besser wäre, die Tür aufzulassen...
Allerdings ist meine eigendlich soooo aufgeschlossene Whoopi ziemlich zickig. Sie knurrt und faucht, dann wiederum sitzt sie auf der Fensterbank und beobachtet nur. Er ist zur Zeit auch unterwegs, im OG.
Irgendwie sehne ich mich nach der Zeit zurück wo ich wesendlich jünger war und unbedarfter an die Sache rangegangen wäre...hmmm.
Unser Gästezimmer ist relativ groß mit kleinem Kratzbaum, viel Spielzeug und Höhlen. Es ist also längst nicht so schlimm wie in der Pflegestelle, aber auch nicht optimal.
Vielleicht trau ich mich morgen mal...
 

Anonymous

Gast
Hi Kathy,

wegen Whoopy (und auch Peewee) und Oscar, mach dir mal nicht sooo große Sorgen. Es ist ganz selten, dass eine Katze einen Neuzugang mal richtig fies nach Strich und Faden vertrimmt. Eigentlich knurren und fauchen die nur zur Warnung (teils weil sie selber Schiss haben), und wenn Oscar nicht übermütig ist, der Katzensprache mächtig und sich an die Warnungen hält, dann wird nichts geschehen. Selbst wenn Whoopy bei näheren Kontakt dem Oscar Kopfnüsse geben sollte, ist das nicht schlimm oder traumatisch für Oscar. Die Körpersprache der Katzen sieht für uns Menschen manchmal etwas rauh aus, und Kopfnüsse (mit eingezogenen Krallen- weshalb man das oft auch boxen nennt) sind für die Katzen lang nicht so schlimm, wie es für uns aussieht. Mein großer Kater hat aus Angst dem kleinen Wölkchen, als es zu uns kam, immer ganz viele Kopfnüsse hintereinanderweg gegeben, dabei war die Wolke gerade mal so groß wie meine Hand, und hat sich durch die Pfotenhiebe richtig überschlagen. Ich dachte erst, sie muss doch eine Gehirnerschütterung kriegen, aber ich kannte das Verhalten schon von Katzenmüttern, die ihren Welpen solche Kopfnüsse zuhauf geben. Das nur mal so als Beispiel.
Wenn Whoopy knurrt und faucht, heißt das ja eigentlich nur, "hey du Fremdling, ich wohne hier und du hast mir nichts zu tun".
Schlimmer wäre es, wenn Whoopy anfangen würde wie ein Wolf zu heulen, diese Heultöne zeigen erst, dass sie einem Kampf nicht abgeneigt wäre. Aber es ist ja anzunehmen, das Oscar die Damen nicht provozieren wird, und einfach so greift eine Katze dann auch nicht an.
Also keine Angst und die Katzen machen lassen. Lass sie ruhig immer wieder zueinander, nach ein paar Tagen wird die Neugier siegen und Whoopy auch mal schnuppern gehen.
 

Ozz

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Hallo Kathy!

Ohne vom Thema ablenken zu wollen: mein Schnuffel heißt auch Oscar (aber mit c!). Ganz schön komisch, hier von "seinen" Problemen zu lesen... :wink:

Gruß, Ozz und Oscar.
 

Kathy

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Sodele...
heute laß ich die Tür auf!
Bin eh vor Hund und Herrchen (ausnahmsweise) zu Hause, da werd ich es wagen! Wenn ich Kinder hätte wäre ich warscheinlich eine von diesen Übermüttern, die alles negative von ihren Kindern fernhalten wollen...find ich ja eigendlich fürchterlich aber bei meinen Katzen verhalte ich mich so :wink:
@Ozz: den Namen Oskar fand ich immer schon toll. Ein Meeri hieß so, bis sich rausstellte es ist eine Dame... unseren Hund hätte ich auch gerne so genannt, war mein Freund dagegen und bei Regenbogen-Katerchen Muffin paßte der Name nicht. Aber jetzt hab ich entlich einen Oskar!
 
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