"Nur" Pankreatitis oder doch mehr?

Diskutiere "Nur" Pankreatitis oder doch mehr? im Bauchspeicheldrüse (Pankreas) Forum im Bereich Krankheiten-Innere; Hallo ihr lieben, Ich habe die letzten Tage bereits viel im Forum hier gelesen und bei einigen Threads regelrecht hunderte Seiten verschlungen...
Anouki

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Hallo ihr lieben,

Ich habe die letzten Tage bereits viel im Forum hier gelesen und bei einigen Threads regelrecht hunderte Seiten verschlungen. Auch, wenn die meisten sehr traurig endeten.
Nun möchte ich unsere Geschichte erzählen und hoffe auf einen Erfahrungsaustausch oder hilfreiche Tipps.

Unsere 4,5 Jahre alte Katze verhielt sich vor zwei Wochen komisch. Sie fraß weniger, zog sich zurück und war sehr teilnahmslos. Außerdem schmatzte sie häufiger und schleckte sich übers Mäulchen, ohne vorher gefressen zu haben. Da sie unter FORL leidet und vor 2 Jahren viele Zähne gezogen bekommen hat, rechneten wir mit einem neuen Schub.
Also ab zum Tierarzt - Zähne normal, Lymphknoten am Hals leicht angeschwollen, Blutbild wurde gemacht und dabei kam heraus, dass ihr fPli-Wert bei 4,3 liegt, was ja erstmal noch im Graubereich ist und nur ein wenig über der Norm liegt. Ansonsten waren ihr Cholesterin- und Vitamin-B12-Wert leicht erhöht. Der Rest des großen Blutbildes war unauffällig.

Zwei Tage später hatten wir das Gefühl,
dass sie Schmerzen hat. Sie streckte sich ständig, gähnte viel und saß dauernd in Lauterhaltung. Also gab man uns beim Tierarzt Schmerzmittel mit und wollte ein paar Tage abwarten, bevor man weitere diagnostische Schritte ginge.
Als es ihr trotz Schmerzmittel nicht wie erwartet wirklich besser ging und sie 2,3 Mal Galle erbrach, vereinbarten wir einen Termin für den Ultraschall. Die arme Maus fand das natürlich gar nicht angenehm, hat es aber tapfer über sich ergehen lassen. Die Tierärztin hat alle Bauchorgane abgecheckt, wobei nichts auffälliges auffiel. Nur die Bauchspeicheldrüse war zu erkennen und mit leichten, weißen Schlieren durchzogen. Im Darm war außerdem viel Luft zu sehen. Momentan geht sie auch nur alle 2-3 Tage aufs KaKlo, setzt aber völlig normalen Kot ab.

Also blieb unsere Anouki für 2 Tage in der Praxis, um infundiert zu werden. Nachts durfte sie heim. Sie bekam Schmerzmittel, Antibiotikum und Cerenia gegen die Übelkeit. Am Gründonnerstag haben wir sie abends abgeholt, da sie in der Praxis unheimlich gestresst war, auch durch andere Patienten vor Ort und die Praxis über Ostern geschlossen ist. Nur zuhause hat sie ein wenig mageres Hühnchen gegessen. Allerdings frisst sie auch anders seitdem... Es ist schwer zu beschreiben, aber sie tut sich beim Fressen schwer und lässt immer wieder etwas rausfallen. Die Tierärztin konnte im Maulbereich nichts finden, was dieses komische Fressen auslösen könnte. Hat hier jemand Erfahrung damit gemacht?
Gestern ging es ihr soweit ganz gut, aber der Appetit war immernoch seeehr eingeschränkt. Zuhause bekam sie per Tabletten Schmerzmittel und Antibiotikum. Heute morgen zitterte sie am Körper und hatte einen leicht aufgstellten Kamm, was nach 1/4 Tablette Metamizol schon besser wurde. Kurze Zeit später sind wir zum Vertretungsarzt und haben uns schon drauf eingestellt, dass wir weiter in die Tierklinik müssen. Dieser Arzt hat sie nochmal untersucht (Temperatur, Zähne, Bauch getastet, abgehört,...) und ihr anschließend eine Infusion mit Flüssigkeit in die Seiten gegeben, ihr Prevomax, Antibiotikum und einen Entzündungshemmer gespritzt. Ganz schön viel für den kleinen Körper :( Er meinte aber, dass sie an sich in einem sehr guten Zustand ist.
Zuhause angekommen hat sie zum ersten Mal seit Mittwoch wieder so richtig geschlafen und auch etwas gekochtes Hühnchen gegessen. Das ist das einzige, was ich gerade in sie reinbekomme. Angeblich soll es ihr nach Ostern wieder besser gehen. Ich habe das Gefühl, dass es ihr an einem Tag besser geht und dann wieder schlechter.

Nachdem ich vor 2 Jahren meinen geliebten Kater an den Krebs verloren habe, gehe ich immer vom schlimmsten aus. Ich habe solche Angst um sie. Als Ursache habe ich gerade als "harmlosen" Grund unsere Nachbarn in Verdacht. Wir sind vor einem halben Jahr umgezogen und unter uns wohnt eine unheimlich laute Familie mit 24h Kindergeschrei. Unsere Anouki ist sehr lärmempfindlich und bestimmt stresst die das mehr, als wir bisher gedacht haben.... Vielen Dank an alle, die sich diesen Roman durchgelesen haben! Schöne Feiertage!
 
11.04.2020
#1

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FELIDAE4

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Es tut mir sehr leid..das es Deiner Maus nicht
gut geht..
Du schriebst der Wert läge im Graubereich..wie sind denn die Referenzwerte..und das war eine externe fPli Auswertung..
Hmm...jede Katze reagiert natürlich anderst ..mein Kater hatte eine akute Pankreatitis..mit einem Wert über 50...bei ihm merkte ich nur das etwas nicht stimmt..das er am Futter mäkelte und plötzlich sehr anhänglich zu mir wurde..andere Katzen reagieren schon bei einer geringen Erhöhung..

Die Therapie mit Antibiotika ..Schmerzmittel und Cerenia ist eigentlich gängig..die geschwollenen Lymphknoten hatten wir bei keiner meiner Katzen..drei meiner Katzen hatten eine Pankreatitis..
Wie sah der Kot aus..Farbe unverändert..Geruch..hastDu den untersuchen lassen..

Ich weiss echt nicht ob das Ganze eine andere Ursache hat..
Ja ich hab bei zwei meiner Katzen auch gesehen..das manchmal Futter aus dem Mäulchen fiel..
Ich kann Deine Sorgen sehr gut nachfühlen..es ist wichtig das sie überhaupt etwas futtert..ich würde auch kein besonders fettreiches Futter anbieten..so bis unter 5 % gekochtes fettarmes Huhn ist o.k...was hat sie denn sonst für Futter bekommen .
 
scotcat

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Hi Anouki und wilkommen,

bei einem unserer Kater, Gixer, (mittlerweilen 12,5 Jahre alt) wurde Ende Januar / Anfang Februar auch Pankreatitis festgestellt. Es fing an mit Erbrechen und mäkeligem Fressen bzw Verschmähen des Futters und er saß auch mehrfach apathisch herum. Bin dann mit ihm zum Tierarzt. Untersuchung verlief ok, hatte kein Fieber und auch so schien alles ok (hier zuhause saß er wie gesagt apathisch rum, beim Tierarzt sprang er dann quietschfidel vom Untersuchungstisch auf einen anderen Tisch und leckte freudig die Hand des Tierarztes ab!!). Großes Blutbild hatten wir gerade im Dezember noch machen lassen, deshalb verzichteten wir bei diesem Besuch darauf. Er bekam ein Anti Übelkeitsmittel gespritzt und wieder ab nach Hause. Wir bekamen auch noch Tabletten mit, von denen er täglich eine bekommen sollte.

2-3 Tage sah es gut aus, mehr Appetit, aber dann ging es mit dem Erbrechen wieder los, vor allem immer früh morgens, meistens weißer Schaum, und dieses Schmatzen, das du beschreibst und Lecken ums Mäulchen herum auch. Also wieder hin zum Tierarzt. Diesmal haben wir nochmal ein Blutbild machen lassen und es stellte sich raus, dass es die Bauchspeicheldrüse ist. Er bekam nochmal ein Anti-Übelkeitsmittel gespritzt sowie auch ein Antibiotikum. Alles wieder gut für ca 3-4 Tage, dann ging es wieder los. Diesmal neben dem Schaum auch Galle, mehrfach. Armer Gixer, er tat mir so leid!

Also sofort wieder hin zum Tierarzt. Die Ärztin meite, dass es sehr gut sein kann, dass es sich um eine hartnäckige oder chronische Pankreatitis handelt und sie empfahl eine Gabe von Kortison. Das hatte sie uns auch bei unserem vorherigen Besuch schon gesgat, dass, wenn das Antibiotikum nicht anschlägt, wir Kortison erwägen könnten. Natürlich war ich bei dem Gedanken an Kortison etwas panisch, aber hatte ja zwischen den beiden Arztbesuchen etwas Zeit mich damit zu beschäftigen und darüber etwas zu lesen und wir haben uns entschlossen, dass, wenn es ihm hilft, dann ist es einen Versuch Wert. Wir haben vorher noch einen Ultraschall machen lassen, um andere bösere Ursachen auschließen zu können. Nach der Kortisonspritze ging es ihm super, Riesenappetit, aktives Verhalten, gute Verdauung und vor allem kein Erbrechen. Die ganze Woche lang nicht. Bei der Kontrolluntersuchung hatte er sogar ein wenig zugenommen (was er in den Wochen davor verloren hatte). Er bekam dann eine Kortison Depotspritze, die so ca 4-5 Wochen anhält und es geht ihm wirklich super damit. Langfristig möchte ich natürlich gerne von dem Kortison wieder runterkommen, aber im Moment mit der Corona-Situation, sind wir einfach erstmal super froh, dass der Kater wieder fit ist.

Sorry, war jetzt auch ein Roman, aber ich wollte die ganzen Schritte aufschreiben, um die Auf und Abs zu verdeutlichen, die wir hier hatten, da du ja auch schriebst es ändert sich bei euch von Tag zu Tag. Ich drücke Anouki ganz fest die Daumen, dass die Medikamente bei ihr anschlagen und es jetzt über Ostern wieder bergauf geht.

Viele Grüße
Silke
 
FELIDAE4

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Freut mich das es Gixer wieder gibt geht..aber nicht bei jeder Pankteatitis ist Cortison hilfreich oder sogar kontraproduktiv..das möchte ich auch hauptsächlich an Anouki richten..es kommt auf die Art der Pankreatitis an..nur so als Info
 
scotcat

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Freut mich das es Gixer wieder gibt geht..aber nicht bei jeder Pankteatitis ist Cortison hilfreich oder sogar kontraproduktiv..das möchte ich auch hauptsächlich an Anouki richten..es kommt auf die Art der Pankreatitis an..nur so als Info
Ja, das denke ich auch, und es ist gut, dass du das noch mal hervorhebst. Ich bin Kortison auch eher kritisch gegenüber eingestellt, wir freuen uns, dass es derzeit bei Gixer gut klappt, aber es sollte keine allgemeine Empfehlung sein. Jede Katze reagiert anders und jeder Krankheitsverlauf ist individuell verschieden. Under nächster Kontrolltermin ist in 5 Wochen und ich werde mich vorher auch noch mal ein bischen einlesen insbesondere was das Kontrproduktive angeht (das wusste ich nämlich nicht, danke für den Hinweis), um das dann noch mal genauer mit der Tierärztin zu besprechen.
 
Anouki

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Es tut mir sehr leid..das es Deiner Maus nicht
gut geht..
Du schriebst der Wert läge im Graubereich..wie sind denn die Referenzwerte..und das war eine externe fPli Auswertung..
Hmm...jede Katze reagiert natürlich anderst ..mein Kater hatte eine akute Pankreatitis..mit einem Wert über 50...bei ihm merkte ich nur das etwas nicht stimmt..das er am Futter mäkelte und plötzlich sehr anhänglich zu mir wurde..andere Katzen reagieren schon bei einer geringen Erhöhung..

Die Therapie mit Antibiotika ..Schmerzmittel und Cerenia ist eigentlich gängig..die geschwollenen Lymphknoten hatten wir bei keiner meiner Katzen..drei meiner Katzen hatten eine Pankreatitis..
Wie sah der Kot aus..Farbe unverändert..Geruch..hastDu den untersuchen lassen..

Ich weiss echt nicht ob das Ganze eine andere Ursache hat..
Ja ich hab bei zwei meiner Katzen auch gesehen..das manchmal Futter aus dem Mäulchen fiel..
Ich kann Deine Sorgen sehr gut nachfühlen..es ist wichtig das sie überhaupt etwas futtert..ich würde auch kein besonders fettreiches Futter anbieten..so bis unter 5 % gekochtes fettarmes Huhn ist o.k...was hat sie denn sonst für Futter bekommen .
Liebe @FELIDAE4, gerade deinen Thread habe ich gelesen und habe so mitgefiebert. Du bist wirklich unheimlich stark für deine Tiere, habe dich oft bewundert.

Die Referenzwerte liegen bei Idexx bei 0,1 - 3,5 µg/L mit einem Schwellenwert von 5,4 µg/L zur Pankreatitis Diagnose. Der Kot war soweit unverändert - normale, dunkle Farbe und zigarrenförmig. Einmal hat sie einen kleinen Einlauf letzte Woche bekommen, da hat es danach natürlich schon stärker gerochen. Insgesamt würde ich aber sagen, dass ihr Kot schon immer stärker riecht, als von unserer anderen Katzendame.... Untersucht wurde er bisher noch nicht.

Gleich nach der Diagnose habe ich einiges an fettarmem Futter gekauft. Zum Beispiel Huhn und mageren Fisch mit 1-4% Fett. Früher hat sie alle Sorten von Mjamjam bekommen und ab und zu mal ein gefriergetrocknetes Hühnchen-Leckerlie. Einzig ihre Tabletten muss ich ihr momentan in weichen Leckerlis verabreichen, da ich sie sonst unter keinen Umständen in sie hineinbekomme. Habe auch das Gefühl, dass sie das Antibiotikum gestern oral nicht so gut vertragen hat und deshalb heute morgen gezittert hat - darüber müsste ich aber nochmal mit der Tierärztin sprechen, bevor sie am Montag wieder die Tablette bekommt.
 
Anouki

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Hi Anouki und wilkommen,

bei einem unserer Kater, Gixer, (mittlerweilen 12,5 Jahre alt) wurde Ende Januar / Anfang Februar auch Pankreatitis festgestellt. Es fing an mit Erbrechen und mäkeligem Fressen bzw Verschmähen des Futters und er saß auch mehrfach apathisch herum. Bin dann mit ihm zum Tierarzt. Untersuchung verlief ok, hatte kein Fieber und auch so schien alles ok (hier zuhause saß er wie gesagt apathisch rum, beim Tierarzt sprang er dann quietschfidel vom Untersuchungstisch auf einen anderen Tisch und leckte freudig die Hand des Tierarztes ab!!). Großes Blutbild hatten wir gerade im Dezember noch machen lassen, deshalb verzichteten wir bei diesem Besuch darauf. Er bekam ein Anti Übelkeitsmittel gespritzt und wieder ab nach Hause. Wir bekamen auch noch Tabletten mit, von denen er täglich eine bekommen sollte.

2-3 Tage sah es gut aus, mehr Appetit, aber dann ging es mit dem Erbrechen wieder los, vor allem immer früh morgens, meistens weißer Schaum, und dieses Schmatzen, das du beschreibst und Lecken ums Mäulchen herum auch. Also wieder hin zum Tierarzt. Diesmal haben wir nochmal ein Blutbild machen lassen und es stellte sich raus, dass es die Bauchspeicheldrüse ist. Er bekam nochmal ein Anti-Übelkeitsmittel gespritzt sowie auch ein Antibiotikum. Alles wieder gut für ca 3-4 Tage, dann ging es wieder los. Diesmal neben dem Schaum auch Galle, mehrfach. Armer Gixer, er tat mir so leid!

Also sofort wieder hin zum Tierarzt. Die Ärztin meite, dass es sehr gut sein kann, dass es sich um eine hartnäckige oder chronische Pankreatitis handelt und sie empfahl eine Gabe von Kortison. Das hatte sie uns auch bei unserem vorherigen Besuch schon gesgat, dass, wenn das Antibiotikum nicht anschlägt, wir Kortison erwägen könnten. Natürlich war ich bei dem Gedanken an Kortison etwas panisch, aber hatte ja zwischen den beiden Arztbesuchen etwas Zeit mich damit zu beschäftigen und darüber etwas zu lesen und wir haben uns entschlossen, dass, wenn es ihm hilft, dann ist es einen Versuch Wert. Wir haben vorher noch einen Ultraschall machen lassen, um andere bösere Ursachen auschließen zu können. Nach der Kortisonspritze ging es ihm super, Riesenappetit, aktives Verhalten, gute Verdauung und vor allem kein Erbrechen. Die ganze Woche lang nicht. Bei der Kontrolluntersuchung hatte er sogar ein wenig zugenommen (was er in den Wochen davor verloren hatte). Er bekam dann eine Kortison Depotspritze, die so ca 4-5 Wochen anhält und es geht ihm wirklich super damit. Langfristig möchte ich natürlich gerne von dem Kortison wieder runterkommen, aber im Moment mit der Corona-Situation, sind wir einfach erstmal super froh, dass der Kater wieder fit ist.

Sorry, war jetzt auch ein Roman, aber ich wollte die ganzen Schritte aufschreiben, um die Auf und Abs zu verdeutlichen, die wir hier hatten, da du ja auch schriebst es ändert sich bei euch von Tag zu Tag. Ich drücke Anouki ganz fest die Daumen, dass die Medikamente bei ihr anschlagen und es jetzt über Ostern wieder bergauf geht.

Viele Grüße
Silke
Liebe Silke, vielen Dank für deine lieben Worte und deine Erzählung! Wie schön, dass es Gixer wieder besser geht und Kortison für euch wohl der richtige Weg ist :) Ich habe nun auch schon öfter gelesen, dass Kortison bei Pankreatitis eingesetzt wird, aber es auch viele Nebenwirkungen hat. Kenne das auch bei Autoimmunerkrankungen beim Menschen - es kann Fluch und Segen zugleich sein. Würde bei Gixer nur einmalig Antibiotikum gespritzt?
 
FELIDAE4

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Ja, das denke ich auch, und es ist gut, dass du das noch mal hervorhebst. Ich bin Kortison auch eher kritisch gegenüber eingestellt, wir freuen uns, dass es derzeit bei Gixer gut klappt, aber es sollte keine allgemeine Empfehlung sein. Jede Katze reagiert anders und jeder Krankheitsverlauf ist individuell verschieden. Under nächster Kontrolltermin ist in 5 Wochen und ich werde mich vorher auch noch mal ein bischen einlesen insbesondere was das Kontrproduktive angeht (das wusste ich nämlich nicht, danke für den Hinweis), um das dann noch mal genauer mit der Tierärztin zu besprechen.
Kontraindiziert sollte es heißen. Hab mich verschrieben..
 
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Meine Güte..doch nicht den ganzen Trööt..😃
Nun ja..wir haben viel durch gemacht..und dabei habe ich gesehen das die Erkrankung viele Gesichter hat .sammys kot war auch am Anfang fast unauffällig..bei Tiggy war er breiig und hat arg geduftet..ziemlich schlimm ..aber er hat gefuttert wie ein Scheunendrescher .
Bei Sammy sagte unsere Tä. Cortison könnte ihm mehr als schaden...Bonny bekam ab und zu eine Cortison Einheit für 3 - 4 Tage..bei ihr hats geholfen.. sie fütterte dadurch auch besser..
Bei Sammy waren die Nierenwerte erhöht..aber ich sagte der Tä. Ich glaube nicht das die Nieren das Problem sind..und habe darum gebeten die BSD zu testen Bingo..die Nierenwerte haben sich durch die Behandlung wieder normalisiert..
Es ist auch schwer die BSD auf Ultraschall zu erkennen..meine Tä. Haben sich das nicht zugetraut
Irgendwie ist Deine Maus noch zu jung für die Erkrankung und der Wert nur leicht über der Referenz .ist sie Freigängerin..könnte sie irgend etwas falsches gefuttert haben...oder eine Infektion..bei Tiggy brach später Toxoplasmose aus..

Bauchspeicheldrüsenentzündung bei Hunden und Katzen
 
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scotcat

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Liebe Silke, vielen Dank für deine lieben Worte und deine Erzählung! Wie schön, dass es Gixer wieder besser geht und Kortison für euch wohl der richtige Weg ist :) Ich habe nun auch schon öfter gelesen, dass Kortison bei Pankreatitis eingesetzt wird, aber es auch viele Nebenwirkungen hat. Kenne das auch bei Autoimmunerkrankungen beim Menschen - es kann Fluch und Segen zugleich sein. Würde bei Gixer nur einmalig Antibiotikum gespritzt?
Danke, ja das hat er nur einmal bekommen. Und da wir fanden, dass es nicht wirklich geholfen hat, hat er dann das Kortison bekommen. Das mit dem frischen Hühnchen / fettarmen Fisch hatte uns die Tierärztin auch ans Herz gelegt und ist auch hier bisher erfolgreich.
 
Pat

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Da sie unter FORL leidet und vor 2 Jahren viele Zähne gezogen bekommen hat, rechneten wir mit einem neuen Schub.
Also ab zum Tierarzt - Zähne normal, Lymphknoten am Hals leicht angeschwollen
Zur Pankreatitis kann ich dir nichts sagen, da haben Elke und andere große Erfahrungen und haben dir ja auch schon dazu geschrieben.

Da aber hier auch leichte Zweifel an der Diagnose aufkommen und du selbst diesen Hinweis auf Forl geschrieben hast, dazu mal eine Frage …...
wie wurde das "Zähne normal" festgestellt?
Wurde von einem Fach- Tier-Zahnarzt digital geröntgt und das dann ausgewertet?

Wir haben 2 Kater, die inzwischen durch Forl völlig zahnlos sind.
Wenn bereits vor 2 Jahren wegen Forl schon viele Zähne gezogen werden mussten, dann kann es durchaus sein, das wieder Forl im Wurzelbereich wütet.
Dazu würden sein Verhalten, die Symptome und die geschwollenen Lymphknoten auch passen.

Wir haben bei beiden Katern erlebt, das es keine 2 Jahre gedauert hat, bis wieder mehrere Zähne von Forl so geschädigt waren, das die Wurzwln teilweise sogar schon nach 3 Monaten wieder so zerfressen waren, das dann alle restlichen Zähne raus mussten ….. danach war Ruhe und das Verhalten änderte sich wieder zum normalen Verhalten.
 
scotcat

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Meine Güte..doch nicht den ganzen Trööt..😃
Nun ja..wir haben viel durch gemacht..und dabei habe ich gesehen das die Erkrankung viele Gesichter hat .sammys kot war auch am Anfang fast unauffällig..bei Tiggy war er breiig und hat arg geduftet..ziemlich schlimm ..aber er hat gefuttert wie ein Scheunendrescher .
Bei Sammy sagte unsere Tä. Cortison könnte ihm mehr als schaden...Bonny bekam ab und zu eine Cortison Einheit für 3 - 4 Tage..bei ihr hats geholfen.. sie fütterte dadurch auch besser..
Bei Sammy waren die Nierenwerte erhöht..aber ich sagte der Tä. Ich glaube nicht das die Nieren das Problem sind..und habe darum gebeten die BSD zu testen Bingo..die Nierenwerte haben sich durch die Behandlung wieder normalisiert..
Es ist auch schwer die BSD auf Ultraschall zu erkennen..meine Tä. Haben sich das nicht zugetraut
Irgendwie ist Deine Maus noch zu jung für die Erkrankung und der Wert nur leicht über der Referenz .ist sie Freigängerin..könnte sie irgend etwas falsches gefuttert haben...oder eine Infektion..bei Tiggy brach später Toxoplasmose aus..

Bauchspeicheldrüsenentzündung bei Hunden und Katzen
Liebe Felidae4, vielen Dank für den sehr informativen Link, den du eingestellt hast, habe ihn mir gerade durchgelesen und werde deinen eigenen Thread jetzt auch gleich noch lesen(y).
 
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Bitteschön und gern geschehen.. es gab mal eine sehr informative Seite bei idexx zum Thema..aber die gibts leider nicht mehr..oh je das bedeutet Nachtschicht..😯
Es ist auch nur der erste Teil von meinem Sammylein...ich hab den Trööt dann mit Bonny weitergeführt...
 
Anouki

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Meine Güte..doch nicht den ganzen Trööt..😃
Nun ja..wir haben viel durch gemacht..und dabei habe ich gesehen das die Erkrankung viele Gesichter hat .sammys kot war auch am Anfang fast unauffällig..bei Tiggy war er breiig und hat arg geduftet..ziemlich schlimm ..aber er hat gefuttert wie ein Scheunendrescher .
Bei Sammy sagte unsere Tä. Cortison könnte ihm mehr als schaden...Bonny bekam ab und zu eine Cortison Einheit für 3 - 4 Tage..bei ihr hats geholfen.. sie fütterte dadurch auch besser..
Bei Sammy waren die Nierenwerte erhöht..aber ich sagte der Tä. Ich glaube nicht das die Nieren das Problem sind..und habe darum gebeten die BSD zu testen Bingo..die Nierenwerte haben sich durch die Behandlung wieder normalisiert..
Es ist auch schwer die BSD auf Ultraschall zu erkennen..meine Tä. Haben sich das nicht zugetraut
Irgendwie ist Deine Maus noch zu jung für die Erkrankung und der Wert nur leicht über der Referenz .ist sie Freigängerin..könnte sie irgend etwas falsches gefuttert haben...oder eine Infektion..bei Tiggy brach später Toxoplasmose aus..

Bauchspeicheldrüsenentzündung bei Hunden und Katzen
Beim Ultraschall hat die Tierärztin mehrmals dorthin geschnallt, wo die BSD wahrscheinlich liegt... Hat mir dann auch gezeigt, dass der leicht auffällige Bereich genau zwischen Magen und Dünndarm liegt. Habe auch gefragt, ob sie Erfahrung in dem Bereich hat. Hoffentlich hat sie mich nicht angelogen 🙈
Anouki ist eine Wohnungskatze mit Zugang zu unseren Balkonen, da einer davon nicht vernetzt ist, gehe ich auf diesen immer nur kurz unter Aufsicht mit ihr raus. Dort steht ein Vogelhäuschen und obwohl ich immer gut aufpasse, schnappt sie aus Gewohnheit von ihrer Straßenzeit in Spanien immernoch gerne staubsaugermäßig und blitzschnell was vom Boden auf. Könnte sie sich hier etwas geholt haben? Vom Futter, dass die Vögel runterwerfen... Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass sie hier wirklich mal heimlich was gefressen haben soll.
Toxoplasmose muss extra getestet werden, oder? Wie sieht hier die Behandlung aus?
 
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Das was Waltrsud geschrieben hat finde ich auch sehr interessant..das mit den geschwollenen Ly.phknoten hat mich etwas irritiert..Infektionen an den Zähnen können sich ja auch negativ auf Organe auswirken..z.Bsp auch auf Nieren
 
Anouki

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Anouki

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Zur Pankreatitis kann ich dir nichts sagen, da haben Elke und andere große Erfahrungen und haben dir ja auch schon dazu geschrieben.

Da aber hier auch leichte Zweifel an der Diagnose aufkommen und du selbst diesen Hinweis auf Forl geschrieben hast, dazu mal eine Frage …...
wie wurde das "Zähne normal" festgestellt?
Wurde von einem Fach- Tier-Zahnarzt digital geröntgt und das dann ausgewertet?

Wir haben 2 Kater, die inzwischen durch Forl völlig zahnlos sind.
Wenn bereits vor 2 Jahren wegen Forl schon viele Zähne gezogen werden mussten, dann kann es durchaus sein, das wieder Forl im Wurzelbereich wütet.
Dazu würden sein Verhalten, die Symptome und die geschwollenen Lymphknoten auch passen.

Wir haben bei beiden Katern erlebt, das es keine 2 Jahre gedauert hat, bis wieder mehrere Zähne von Forl so geschädigt waren, das die Wurzwln teilweise sogar schon nach 3 Monaten wieder so zerfressen waren, das dann alle restlichen Zähne raus mussten ….. danach war Ruhe und das Verhalten änderte sich wieder zum normalen Verhalten.
Genau das haben wir uns auch kurz gefragt - wir waren nun mit Anouki nämlich bei der Tierärztin, die sie vor zwei Jahren operiert hat. Sie ist eine absolute Spezialistin hier in der Gegend und hat uns eben damals auch erklärt, dass man FORL nur durch Dentalröntgen sehen kann. Dieses Mal schaute sie nur ins Maul und meinte, dass da alles super aussieht... Ich werde definitiv am Dienstag nochmal nachfragen. Bei ihrem ersten Schub damals haben wir davon überhaupt nichts gemerkt, sie hat prächtig gefressen. Nur durch einen abgebrochenen Zahn ist es uns dann aufgefallen. Wären bei deinen Katzen auch die Lymphknoten geschwollen? Ich glaube nur nicht, dass man sie momentan in Narkose legen kann für das Röntgen...
 
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Ja Toxoplasmose wird extra getestet.
Bei Toxoplas.ose wird ein AB Clindamycin verabreicht das die Gehirnschranke überwindet..bei Toxoplasmose gibts hauptsächlich neurologische Ausfälle ..Tiggy war ja auch Diabetiker..dann kam die Pankreas..dann ein Abszess am Hals..und eine Umfangs Vermehrung..meine Tä. Versuchte zu operieren und nach der Narkose brach die Toxoplasmose aus..
 
Pat

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Wären bei deinen Katzen auch die Lymphknoten geschwollen? Ich glaube nur nicht, dass man sie momentan in Narkose legen kann für das Röntgen...
Bei unserem Paulchen waren auch die Lymphknoten geschwollen, bei Flecki nicht ….. es hängt vielleicht auch davon ab, welche Zähne akut befallen sind, ob sie weiter vorne oder ganz hinten mehr sind.

Warum meinst du das eine Narkose nicht möglich ist?
Unser Zahnarzt macht immer eine Inhalationsnarkose und in kritischen Fällen mit einem 2. Arzt ( es sind 4 Ärzte in der Praxis) im Gegensatz zu einer anderen Fachärztin hier im Ort operiert er auch durchaus so lange, bis alle Zähne raus sind …… die andere Tier-Zahnärztin ist alleine in der Praxis und operiert maximal 2 Stunden und man muss nach 2 Monaten den Rest machen lassen .… wir waren schon bei beiden dieser Zahnärzte.

Unsere Katzen sind Fundkatzen und daher kennen wir nur da geschätzte Alte ….. Paulchen war aber zum Zeitpunkt seiner letzten Zahn-OP bei der ihm über 10 Zähne gezogen wurden mindestens schon 16 Jahre alt ….. er hat alles super überstanden, von der Zeit mit Fäden im Maul und bis zur größten Wund-Abheilung mal abgesehen, da hat er mit Futter gemäkelt und nur noch Pate gefressen...… Flecki ist ca. 3 Jahre jünger.
 
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