Nüchtern bei Bluttest auf Bauchspreicheldrüse?

  • Ersteller des Themas lemmy
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lemmy

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Folgendes Problem: Mein Kater (Tonkanese) hatte Anfang September nichts mehr gefressen und dann auch noch hellen Durchfall. Beim Bluttest wurde ein erhöhter Wert bei einem Wert für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung festgestellt. Der Wert darf maximal 5,4 betragen und lag tatsächlich bei 8,7.

Nach 2 Tagen stationärem Aufenthalt und Zwangsernährung wurde alles wieder besser. Der Kater bekommt seither eine halbe Tablette Cortison am Tag und frisst seitdem wie ein Stier. Er hat auch seither wieder deutlich an Gewicht zugelegt. (In einem Monat von 5,4 kg auf 6,05 kg. Vor ein paar Jahren hatte
er einmal 7 kg.) Das Fell ist super. Wenn ich ihn morgens bürste, ist so gut keine Haar in der Bürste. Er macht auch einen sehr guten und zufriedenenen Eindruck. Er erbricht auch nicht.

Letzten Freitag wurde beim TA wieder eine Blutprobe. Ich habe gehofft, dass sich seine Werte inzwischen wieder normalisiert hätten und ich das Cortison reduzieren/absetzen könnte.

Heute kamen jedoch die Ergebnisse vom Labor und ich wurde von der Tierpraxis informiert. Der Wert hätte sich weiter auf über 50 erhöht! Ich solle das Kortison auf 2 * eine halbe Tablette am Tag erhöhen und am Freitag habe ich einen Termin um bei einer Ultraschalluntersuchung zu sehen, ob es irgend noch ein zusätzliches Problem gibt.

Für mich natürlich der totale Schock. Und der Wert passt überhaupt nicht zu meinem Eindruck über den Gesundheitszustand des Katers. Für mich wirkt er eher, als ob er in einen Jungbrunnen gefallen wäre.

Ich kenne jetzt nicht die Bezeichnung des Blutwerts. Nachfragen kann ich erst morgen wieder. In meiner Verzweiflung habe ich aber zu googeln begonnen, und dabei bin ich auf den Hinweis gestoßen, dass bei Bluttests auf eine Bauchspeicheldrüsenentzündung es notwendig wäre, dass die Katze bei der Blutabnahme nüchtern ist (je nach Quelle 8-12 Stunden zuvor kein Fressen). Bei TA hatte man mir davon aber nichts gesagt. Der Kater war bei der Blutabnahme vollgefressen. Ca. 2 Stunden zuvor hatte er sich beim Frühstück nicht nur über seine Portion, sondern auch über die seines Kumpels hergemacht.

Meine Frage nun: Sind dann die Messwerte überhaupt irgendwie aussagefähig? Bitte keine Laienspekulationen. Ich bin schon genug verunsichert. Und leider kann ich erst morgen wieder beim TA nachfragen. Hat hier jemand fachkundige Erfahrung?
 
FELIDAE4

FELIDAE4

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Also meine Tä. meinte ..das wäre nicht wichtig...ob nüchtern oder nicht....aber ein Wert über 50....ist schon ne ordentliche Ansage.....höher misst das Gerät nämlich nicht....mein Sammy hatte den gleichen Wert....akute Pankreatitis.....

Ob Dein Katermann wegen des Cortison so futtert.......mein anderer Kater Tiggy hatte auch eine Pankreatitis..allerdings keine akute und futterte ohne Cortison wie ein Scheunendrescher.....währens Sammy das futtern komplett einsteckte.....
 

raziel4711

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Also meine TÄ sagt ganz klar, dass die Katze für den Bauchspeicheldrüsentest nüchtern sein muss. Vielleicht wiederholt ihr den Test einfach noch mal nüchtern?
 
chilli 1

chilli 1

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Laut den Labors ist es nur für den fTLI notwendig, dass ist der Test bei Verdacht auf Exokrine Pankreasinsuffiziens.
 
lux aeterna

lux aeterna

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Meine Katze war bei Blutabnahme in der TK insofern nüchtern, als dass sie wie bei Pankreatitis oft, das Fressen komplett eingestellt hatte. Eventuell wurde deshalb nicht gesondert darauf hingewiesen, dass sie nüchtern sein müsse.

Ihr fPli lag im Maximum bei 7,9, sie wurde aber nicht mit Cortison behandelt.

Wie sehen denn die anderen Blutwerte aus?
 
mortikater

mortikater

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Mein Mika hatte auch so hohe Werte, obwohl ich es nicht glauben konnte.

Er hatte anfangs schlimmen Durchfall, bekam Cortison und Metronidazol als Salbe für die Ohren. Nach sechs Wochen war er äußerlich beschwerdefrei, aber der fPLI war an die 50.

Der andere Pankreatitiskater mit viel größeren Problemen als Mika hatte nie einen Wert über 8.

Ich habe damals vom TA die Leviten gelesen bekommen, weil ich das Metro zu früh abgesetzt hatte, nach weiteren drei Monaten mit Metronidazolsalbe war der Pankreatitiswert wieder normal.
 

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