Ninchen hatte wieder viele Anfälle

Diskutiere Ninchen hatte wieder viele Anfälle im Epilepsie Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Meine kleine Nina hatte heute Nacht wieder 5 Anfälle. Sie hat mit den Augen gezittert und Kaubewegungen mit Speichelfäden gehabt. Es dauerte immer...

ConnyHH

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Meine kleine Nina hatte heute Nacht wieder 5 Anfälle. Sie hat mit den Augen gezittert und Kaubewegungen mit Speichelfäden gehabt. Es dauerte immer nur kurz.. vllt 30 Sekunden.
Gestern aufn Balkon habe ich schon sowas vermutet, weil ihr Brettchen auf dem sie gesessen hatte war voller Tropfen. Später sass sie aufn Sofa und auch dort war
vor ihr alles nass. Ich nahm sie deshalb mit ins Schlafzimmer und so habe ich direkt noch 5 Anfälle mitbekommen.

Letzet Donnerstag waren wir zum Blutbild. Die Werte habe ich gestern bekommen.

Phenobarbital (CLIA) 20.4; 28,8 (10 - 40 ug/ml) akutuell 28.0 (neu)
Eigentlich unverändert.. immer noch im oberen Drittel

Leukozyten 3.7; 3.6 (6 - 11 G/l) - aktuell 4.2 (neu)
Die Leukozyten steigen also.. kann durch die Kur mit dem Echencia kommen.

MCHC 31; 30 (31 - 35 g/dl) - aktuell 29 (neu)

Hämatokrit 40 (28 - 45 %) - aktuell 47

Segmentkernige (absolut) 2196; 2220 (3000 - 11000 /ul) - 2720 (neu)


Eigentlich werden die schlechten Werte besser.. Pheno ist auch stabil..
Ich weiss nicht warum Ninchen wieder so eine "Kette von Anfällen" herstellt.
Einen kleinen Unterschied gibt es zu früher.. es scheint ihr besser dabei zu gehen. Sie sitzt auch danach ganz ruhig statt wie irre wegzulaufen.
Es passiert im wachen Zustand, aber auch wenn sie schläft.

Meines Erachtens habe ich nichts verändert.. da bin ich mir sehr sicher.

Hat jemand eine Idee?

Liebe Grüsse
Corinna, Nina und Robin

Das alte Blutbild findet man hier http://katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=149722
 
12.04.2011
#1

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Gast

Schau mal hier: Ninchen hatte wieder viele Anfälle . Dort wird jeder fündig!

Sabsi69

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Das tut mir sehr leid! :( Ich kann leider nicht helfen, schubse aber mal ... ::w
 
taggecko3

taggecko3

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das Labor sieht ja gar nicht schlecht aus- da sie immer noch Anfälle hat würde ich mit dem TA besprechen entweder das Phenobarbital zu erhöhen oder noch ein zweites wie Keppra dazuzugeben.
das Anfallsmuster scheint sie ja auch geändert zu haben jetzt noch fokale Anfälle, oder komplex fokale, das heißt sie sind nicht mit komplettem Bewußtseinsverlust verbunden.
 

ConnyHH

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So ich bin eben zuhause angekommen.. Teppich ist vollgespeichelt, Sofa und Fensterbrettauflage :(

Nina war ja Anfallsfrei.. die Anfälle sind nur jetzt zurück gekommen.. Mist!

Also das Pheno werden wir nicht erhöhen.. eher würde ich es gern senken, da die Leukos damit nicht zufrieden sind.

Das Problem jetzt: Ich bin genauso blöd wie mein TA (sorry das soll keine Unterstellung sein) im Bezug auf das Levetiracetam und den zudosieren.
Muss man sofort das Pheno reduzieren? Mit wieviel Levetiracetam beginnt man, wenn man es dazu gibt?

Wie kann man hier einen Aufruf machen, um jemanden zu finden der das schon so benutzt?
Ein Rezept würde ich sicher bekommen, aber in den Lehrbüchern steht leider nur die Dosierung für die alleinige Nutzung der jeweilgen Mittel.. aber mein TA findet keine Kombi..

Lg
Corinna, Nina und Robin
 

ConnyHH

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Mein Englisch ist irgendwie nicht das beste :oops:

Wie ich das verstehe, ist das ein kurzer Bericht für Katzen die unzufrieden eingestellt waren mit den Pheno.. ich kann nicht sehen, ob die zusätzlich 20mg/kg zum Pheno geben oder stattdessen nur noch das Levetiracetam.
Setzt man das dann ganz ab oder ignoriert man die Dosis von Pheno einfach und gibt das Levetiracetam einfach noch dazu.. ist das dann nicht doppelt soviel?

Ich sag ja.. mein Englisch ist unter aller "Würde"


Heute Nacht hatte Nina nur 1 mal (wie ich es mitbekommen habe) gespeichelt. Ich habe einen sehr leichten Schlaf.. ich werde sogar wach wenn sie sich nur putzt.
Gestern abend hatte sie auch einmal Augenzittern mit speicheln.. aber vorweg ging ein fauchen. Ich denke also das es "leichter" wird. Fauchen tut sich vorher nur bei sehr leichten Anfällen. Hört sich blöd an, aber ich kenn sie schon :)

- ganz leichte Anfälle = wildes putzen vom Fell
- leichte Anfälle = grundloses fauchen
- mittlere Anfälle = erst fauchen, dann Augenzittern, eventuell Kieferschlagen mit Speichel
- schwere Anfälle = riesen Pupillen, starkes Augenzittern, schmatzgeräuschen, lange zähige peichelfäden.. dann schnelles wegrennen und schütteln.

Ich weiss das ist bei jeden anders, aber das ist so unsere Tabelle.



--------
Ist die kleinste Einheit vom Levetiracetam 250mg? Das soll ja jetzt erschwinglich sein, doch wo sind diese billigen Produkte? Kennt jemand Namen?

Lg
Corinna, Nina und Robin
 

Elmo

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Hallo,

das Einzige das mir an dem Blutbild auffällt ist der hohe Hämatokritwert - offensichtlich ist Nina relativ "trocken". Was meinte denn dein TA dazu? Hat sie denn in der letzten Zeit vermehrt Trockenfutter gefressen oder ist sonst irgendwie ihre Wasseraufnahme reduziert gewesen?

Da könnte vielleicht sogar schon der Knackpunkt liegen, denn manche Katzen reagieren auf leichte Dehydrierung mit Anfällen (eine ehem. Kollegin von mir hatte eine Katze die krampfte wenn sie Trockenfutter bekam aber nicht, wenn sie Nassfutter bekommen hat - so empfindlich können Katzen unter Umständen sein).

Das würde ich zuerst besprechen.

Und über das Keppra-Generikum (ist von UCB aber den Namen hab ich grade nicht im Kopf und muss jetzt gleich arbeiten gehen) findest du sicher etwas hier im Epi-Bereich. Da wurde - meine ich - kürzlich der Name genannt.

Liebe Grüße
Andrea
 

ConnyHH

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hmm.. ja sie bekommt zwischendurch immer mal wieder TroFu. Sie kam ja nie ganz mit den Nassfutter zurecht. Ob es vermehrt war die letzen Tage, kann ich nicht sagen. Ich werde es mal komplett streichen.
Ich habe sie nicht trinken sehen. Ich werde mal ein paar zusätzliche Waserschalen in der Wohnung verteilen. Sie hat ja überall sonst ihre Trinkbrunnen stehen.

Sollte ich sie infundieren? Ich denk das ich dann zum Tierarzt muss, weil sie zuhause nicht still hält.

Ich hatte noch nicht richtig mit meinen TA reden können. Ich fahre heute Nachmittag mal ohne Nina hin.

Lg
Corinna, Nina und Robin
 
taggecko3

taggecko3

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in der Untersuchung ging es um eine KOmbinationstherapie Phenobarbital mit Levetiracetam bei Katzen die auf Pheno alleine nicht anfallsfrei sind.
Die Phenodosis wurde wohlnicht geändert, Letetiracetam hat auch keine Interaktionen mit anderen Antiepileptika.
 

ConnyHH

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Danke ihr Lieben!!

Ich hatte eben ein langes Gespräch mit meinen Tierarzt.
Das Blutbild findet er schon viel besser, aber nicht beruhigend. So waren seine Worte.
Ich soll am 21.4. (dann sind das 4 Wochen Pause gewesen) wieder eine 2-wöchige Kur mit den Echinacea-Tropfen machen. nach dieser Kur müssen wir dann wieder zur Blutabnahme .. armes Ninchen. Ist ja schlimmer als auf der Blutspendebank, doch sie ist immer so brav jetzt :-)

Mit den Hämatokrit gibt er dir Andrea völlig Recht. Es ist nicht so, das sie eine Infusion bräuchte oder ich infundieren müsste.. aber es ist gar nicht positiv für die Epilepsie. TroFu ist nun ganz gestrichen. Nicht mal ein Leckerlie .. sie wird mich den ganzen Tag sicher anmeckern!!!
Futter nur noch Nass und am besten mit Sosse und selbstgekochtes mit extra Portion Sud. Eben hat sie erst mal rohes Rindfleisch mit Wasser weggehauen.
Sollten sich die Anfälle nicht bessern, stehe ich vor der Klinik und dann bekomme ich ein Rezept für das Levetiracetam 250 mg. Ich hatte am Telefon selbst vorgeschlagen 1/4 morgens und abends dazuzugeben.
Kleines Ninchen wird dann unser Versuchskaninchen.. Alle 8 Stunden ist es mir auf jeden Fall nicht möglich, also 2 mal täglich.

So.. das ist erstmal das Gespräch und was wir versuchen wollen.
Was denkt ihr darüber? Ok? Gut? Übersehen wir was? Machen wir einen Fehler?

Lg
Corinna, Nina und Robin
 

Elmo

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Hallo,

ich habe morgen frei und werde dann in der int. Liste einmal nachsuchen was dort zu der Dosierung gesagt wird, dort sind relativ viele Katzen die das Keppra zusätzlich zu dem Phenobarbital bekommen.

Liebe Grüße
Andrea
 

ConnyHH

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Vielen lieben Dank Andrea.. das wäre wirklich toll!

Nina hatte nun schon wieder 2 Speichelanfälle.. :(. Ich bin immer am überlegen ob ich was verändert habe.. aber da ist nichts. Nur das Wetter hat sich verändert. 2 Tage warm, aber seit gestern ja wieder schlechter.

Wenn das nicht besser wird, hole ich mir nächste Woche ein Rezept.

Solltest du in der Liste etwas erfahreen, bin ich dir sehr Dankbar wenn du mir berichtest. Für mich ist das irgendwie zu schwer mit meinen Englisch

Lg
Corinna, Nina und Robin
 

Elmo

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Hallo,

Mit den Hämatokrit gibt er dir Andrea völlig Recht. Es ist nicht so, das sie eine Infusion bräuchte oder ich infundieren müsste.. aber es ist gar nicht positiv für die Epilepsie. TroFu ist nun ganz gestrichen. Nicht mal ein Leckerlie .. sie wird mich den ganzen Tag sicher anmeckern!!!
Futter nur noch Nass und am besten mit Sosse und selbstgekochtes mit extra Portion Sud. Eben hat sie erst mal rohes Rindfleisch mit Wasser weggehauen.
ja an eine Infusion hatte ich auch nicht gedacht, sondern auch ans Weglassen des Trockenfutters.
Aber deswegen muss die arme Nina doch nicht ganz auf Leckerchen verzichten, oder?

So könntest du ihr beispielsweise ein bischen Fleisch kochen oder auch nicht und klein schnipseln, dann gibts ja neuerdings so seltsame Flüssigleckerchen (DM?) und meine Katzen lieben ihr Küken als Leckerchen.

Wenn sie Suppe mag, dann könntest du ihr ja auch etwas Suppe kochen, die portionsweise einfrieren und dann bei Bedarf herausholen - da könnte sie dann für jeden Würfel Suppe den sie schlabbert ja auch ein paar Krümelchen Trockenfutter verschmausen.

Mir persönlich scheint euer weiteres Vorgehen gut geplant zu sein. Nina wünsche ich, dass sie bald wieder stabil ist.

Liebe Grüße
Andrea
 

ConnyHH

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Doch ich bleib mal ein paar Tage hart .. so beobachtet sie mich wenigstens genauer. Sie schaut immer mich an und auf die BAr im Wohnzimmer.. dort sind die Leckerchen und das Trofu :D
Ich habe ihr eben 3 kleine Stücke gegeben.. und dabei von dir gegrüsst. Sie ist dir sehr Dankbar.. sowieso! ;)

Das mit der Suppe werde ich machen!!!! Gute Idee

Heute Nacht bekam sie 3 Tropfen Diazepam. Viel geholfen hat es nicht, ausser das sie ihr Futer weggehauen hat.
In der Wohnung fand ich heute 2 Stellen. Einmal Fensterbank und einmal auf einen Läuferteppich. Also 2 Anfälle waren da.
Seit ich jetzt hier bin hat sie zweimal einen Fauchanfall gehabt.. ich konnte sie ablenken und sie hat dabei nicht mit den Augen gezittert oder gespeichelt. War ein Fortschritt!!

Und nun zum Thema Medikamente:
Nina bekommt nun eine Kombinationstherapie Phenobarbital und Levetiracetam.. es wird ganz langsam eingeschlichen. Sie bekommt beides immer zur selben Zeit. In der Apotheke haben die auch ncihts gefunden, das man eine Wartezeit beachten müsste. Könnte ich von den Arbeitszeiten auch nicht.

Starten werden wir am Sonntag damit ich beobachten kann. Ziel ist es, mehr Levetiracetam und in der Hoffnung auch weniger Pheno zu geben.. aber das wird ein längerer Weg der nicht so schnell zu machen ist.

Liebe Grüsse
Corinna, Nina und Robin




etwas persönliches von mir:
Ich glaube ich ziehe solche Fälle immer an. Meine erste Katze Mäuschen hatte Diabetes und war auch nicht einzustellen.. bis ich es selbst in die Hand genommen hatte. Insulin gewechselt (schönes Rinderinsulin aus England.. welch ein Hohn *g*) und alles wurde gut. Sie hatte knapp 4 Jahre eine insulinpflichte Zeit.. Blut zu hause messen, infundieren ec.. alles gut.
Nach ihren Tod bin ich völlig geschockt zurück geblieben.. auch wenn sie 18 Jahre alt wurde und Diabetes nicht Schuld war.. Ich schwör mir nie wieder Tiere..
Dann kam aber Nina als Notfall vom Tierschutz zu mir.. ich war nur die Pflegestelle.. und konnte sie nicht mehr hergeben..

Ziehe ich chronisch kranke mit schweren Fällen an oder suchen die mich aus?
Immer Sorgen,.,. das ist wohl auch meine Bestimmung im Leben
 

ConnyHH

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Eben hat Nina ihre Portion Pheno bekommen und das erste Mal ein klein bissel weniger als 1/4 von der Levetiracetam 250 mg.
Am Tag hatte sie auf jeden Fall wieder Anfälle, weil ich Speichelspuren gefunden habe.

Also ich möchte nur etwas zum Levetiracetam sagen:

Obwohl es "nur" 250 mg sind und die kleinste Dosis aufn Markt.. ist die Tablette riesig!
Das Levetiracetam ist nicht teilbar.. weder das Keppra direkt oder andere neue Hersteller. Es ist nirgends teilbar! Keppra erlaubt es zu zermörsen, aber trotzdem muss die ganze Tablette auf einmal genommen werden.. auch wenn es zerkrümelt wird. Der Grund ist, das der Wirkstoff nicht überall gleich in der Tablette verteilt ist. Wir als Katzenbesitzer müssen natürlich kleiner dosieren.
Ich habe einen Tablettenteiler, aber auch dieser schafft es nicht die Tablette gut zu teilen.. es geht aber irgendwie.
Die äussere Hülle (ich nenn das mal so) besteht aus eine Art Lack und innen ist morsches Pulver.. so weich wie Gips wenn man dran pullt. Beim Zerteilen will die Schale großflächig brechen und der gute Stoff drin zerfällt schon fast dabei.
Es ist also nicht leicht, aber möglich.
Ein genaues Dosieren wird es nie geben.. zumal der Wirkstoff eh nicht gleich verteilt ist. Man müsste sonst auf die Flüssigkeit umsteigen aber wenn ich bedenke das ich morgens und abends auf Zwang 1 ml in Nina reindrücken müsste, wäre das keine Option!

Ich habe Fotos gemacht und versuche die später hier mal zu zeigen.. vllt interessiert das ja jemanden.


So.. und nun heisst es warten. Da die Halbwertszeit nicht so hoch ist wie beim Phenobarbital, wirkt das Levetiracetam wohl schnell aber auch nicht lang. Wenn man dann noch die Ungenauigkeit der Teilung und Herstellung bedenkt, wird es nie eine genaue Dosierung geben.. aber annähernd ein wenig tut man ja was.
Die kurze Halbwertzeit.. also vllt ist das auch ein Grund warum der Wirkspiegel nicht geprüft werden muss? Speichert es sich nicht an? Das habe ich noch nicht erfahren oder gefunden

Bitte denkt an uns und drückt uns die Daumen, das Nina das alles gut annimmt und nicht "umfällt".

Liebe Grüsse und Danke an alle die mir helfen
Corinna, Nina und Robin
 
taggecko3

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Hallo Corinna ,
Den Levetiracetamspiegel kann man genauso und sollte ihn auch genauso kontrollieren wie den Phenospiegel.
Hoffentlich geht es Deiner Maus bald besser.
Lg
 

ConnyHH

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Ich lese nur überall das es bei Tieren nicht nötig ist den Spiegel von Levetiracetam zu messen.. oder das Feld ist halt einfach leer, wo drin steht ab wann man das messen sollte.. aber gut zu wissen.. Habe eben nochmal auf den Laborantrag nachgesehen. Da steht auch unter Medikamentenspiegel das Levetiracetam.. gleich unter den Phenobarbital .. ich war wohl blind :)

Also vor 15 Uhr hatte Nina noch Speichelanfälle.. das ist zur Zeit ja ihre Medikamentenzeit (15 Uhr, 3 Uhr). Nun beobachte ich sie schon die ganze Zeit. Gegen 17 Uhr huschte sie nicht mehr ängstlich durch die Gegend sondern geht gemütlich hin und her.. Sie ist dann zu mir aufs Sofa gesprungen und hat bis eben 2 Stunden so richtig fest geschlafen. Seit 2 Stunden ist sie müde und am gähnen und schlafen... kein fauchen, kein Anfall, kein Speichel. Sie leckt aber manchmal mit der Zunge als wäre ihr schlecht. Da gegen spricht aber das sie gut frisst. Sie ist nicht schwachmüde, denn sie ist eben von der Küche zur Stube "gerannt".

Warum stoppen die Anfälle so schnell? Ich verstehs nicht auch wenn ich es gut finde. Hört sich blöde an aber 4 Stunden ohne Anfall ist seit Montag nicht drin ewesen. Ich musste ja sogar um 2 ruhige Stunden zu haben mit Diazepam nachhelfen. Doch heute nichts..
Ich beobachte weiter..
Weiss jemand wie schnell das Keppra wirken kann? Ich habe gelesen das man es sogar bei einen Status Epi einsetzen kann.

Sie ist richtig müde.. obwohl sie ja nur die Hälfte von den bekommen hat, was man geben soll. unglaublich
Ich kann mir gar nicht vorstellen, das der jetzige Wandel von Keppra kommen kann oder?

Lg
Corinna, Nina und Robin
 

Elmo

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Hallo,

"Irgendwer" (ich glaube es war Clare Rusbridge) hat mal "irgendwo" geschrieben dass es oftmals bei der Kombinationstherapie möglich ist beide Medikamente in sehr, sehr geringen Dosen einzusetzen.

Ich habe das als Info im Kopf, aber weiss ehrlich gesagt nicht mehr wo ich diese Info her habe.

Vielleicht ist das bei Nina ja so, dann wäre das ja wohl ziemlich toll, finde ich.

Aber ich befürchte, jetzt ist es noch etwas zu früh um sich zu freuen. Die Daumen sind jedenfalls gedrückt.

Liebe Grüße
Andrea
 
taggecko3

taggecko3

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Der Vorteill von Keppra ist das man es schnell aufsättigen kann- man kann es beim Status Epilepticus auch intravenös geben.
Und mit den Anfällen- Du musst es Dir so vorstellen - es gibt eine Krampfschwelle- individuell anders und immer wenn die Anfallsaktivität in den Kranken Hirnregionen die überschreitet kommt es zu einem Anfall. Und die Medikamente sollen die Schwelle raufsetzen- so ein bisschen wie der Eisberg oberhalb und unterhalb des Wassers .und eine anfängliche Müdigkeit kann auftreten- bessert sich meist deutlich.
 

ConnyHH

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Ja Andrea.. das wäre ein zu schöner Gedanke.. aber ich wäre ja schon froh, wenn die Anfälle mal langsam in den Griff zu bekommen wären .. aber man arbeitet ja immer hin mit den Wunsch irgendwann wird alles gut :)

Danke Eva für die Erklärung.. Nina scheint gerade ziemlich weit unterhalb des Berges zu stehen.. nur das sich ein Eisberg so schnell erheben kann, geht mir noch nicht in den Kopf.

Sie hat eben auch gepullert.. das klappt bisher noch. Sie geht ein wenig müde wenn sie geht.. aber rennen kann sie auch wenn sie Hoffnung auf TroFu hat :D

Hier mal ein Versuch mit den Bildern:

Tablettenteiler
Man kann schlecht erkennen, wie schlecht die äussere Hülle gebrochen ist



Hier nochmal die Stückchen


Nina nach 2 Stunden Keppra gut drauf



Nina nach 4 Stunden Keppra völlig müde

 
Thema:

Ninchen hatte wieder viele Anfälle

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