Narbe nach Kastration

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romulus

romulus

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Nochmal zur Zweitkatze: vll. gewöhnt sich Lilly schneller ein, wenn sie
einen Freund an ihrer Seite hat, der menschenbezogener ist als sie es ist. Katzen schauen sich vieles von ihren Artgenossen ab, deshalb würde ich gar nicht lange warten mit einer Zweitkatze!
 
Katzenpapa68

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Nur das Trockenfutter wiege ich nach, wenn sie sagen wir mal ihre Tagesration davon hat kommt das weg und sie bekommt nur noch Nass. Davon aber auch nicht was über das gesunde hinausgeht.
Wenn sie sagen wir mal 400 - 600 Gramm am Tag fressen will, ok. Wenn ca. 300 Gramm die Norm für ausgewachsene ist, liegt sie im nomalen Bereich.
Ich habe das genauso gehalten wie du sagst. Eine junge Katze kann ruhig das doppelte einer ausgewachsenen fressen. Da setze ich keine Grenzen solange es im gesunden Rahmen bleibt.
Bis jetzt musste ich mir da auch keine Gedanken machen, ich möchte ja das sie wieder mehr frisst.
Ob das Futter jetzt wirklich soooo schlecht ist weiß ich nicht, man schließt sich halt auch der Mehrheit an. Aber du hast Recht, vielleicht sollte ich tatsächlich versuchen ihr wieder das Futter zu geben das sie gewohnt war.
 

Pat

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Hast du schon mal probiert, das Trockenfutter ganz weg zu lassen?

Bei uns gibt es ausschließlich Nassfutter, aber auch da wird von jeder Katze verschieden gefuttert, oder halt stark gemäkelt.
Nur unser Kater Flecki ist praktisch ein "Allesfresser" und lässt NIEMALS etwas fressbares im Napf zurück, egal welche Sorte und welche Menge.
Opi Paulchen hat nur 4 Wochen nach seinem Einzug gut und fast alle Sorten gefressen ……. danach ist er der schlimmste Mäkelkater geworden, den man sich vorstellen kann. Von hochwertigerem Nassfutter (mit mindestens 70 % Fleisch oder höher) nimmt er nur Pferd, alles andere ist für ihn nicht mit dem Fellpopo zu beachten, geschweige zu fressen.
Sonst bekomme ich nur 1 Sorte von mittlerer Qualität von Rossmann, oder eine bestimmte einfache Dosen-Sorte von Rossmann in ihn rein, aber davon auch nur zu EINER Mahlzeit, das 2. Schälchen muss etwas anderes sein, sonst ist es bääääh.
Seit er völlig zahnlos ist, wird er noch wählerischer und ihm schmecken eher Sorten (wie Mousse von Gourmet) die ich ihm lieber nicht geben möchte. Er ist sehr lang und groß und wiegt dabei z.Zt. 5,7 kg (vermutlich ca. 14 - 16 Jahre alt??) aber seine Futtermenge beschränkt sich auf 180 - 250 Gramm Nassfutter auf den Tag verteilt …… und das auch nur, wenn ich es ihm hinter her trage, einzeln serviere und bei ihm stehen bleibe, so lange er frisst...…. aber sein Blutbild ist sehr gut und alle Werte im Normalbereich.
Und die fehlende Menge versuche ich durch Katzenmilch, einen Kleks Butter, oder auch mal Trockenfutter auszugleichen.

Unsere kleine/große=lang Lotte ist in ihren Fressgewohnheiten und Sorten recht "normal" und frisst eigentlich alle Sorten, dabei auch die hochwertigeren, aber mit längeren Zähnen, aber nach einer Zeit ist der Napf dann doch leer.
Lotte richtet sich da wohl mehr nach Flecki aus und ist auch oft mit ihm zusammen.

Emma dagegen ist schon jetzt eine kleine Prinzessin/Diwa …… das was nicht nach ihrem Geschmack ist, das lässt sie einfach unberührt ……. das läuft dann so ab, sie öffnet kurz den Futterautomaten und riecht mal kurz rein, dreht sich um und macht den ganzen Tag einen großen Bogen um den Futternapf, ohne ihn nochmals zu beachten.
Erst wenn wir uns erbarmen und eine von ihr bevorzugte Sorte in den Napf geben, dann kann sie ihn ganz schnell kpl. leeren und guckt nach Nachschub …….. sie würde sich aber niemals überfressen und kann gut einen Rest im Napf lassen.

Ich habe mich von Anfang an bei allen bemüht, möglichst jeder Katze zur gleichen Zeit die gleiche Sorte zu geben ….. das klappt aber nur bedingt und ich musste dabei einsehen, das jede Katze ihren persönlichen Geschmack hat und manche Futtersorten einfach verschmäht werden, lieber wird dann gehungert.
Ich schaffe es auch nicht, vorwiegend hochwertiges Futter zu füttern ….. es bleibt dann einfach stehen. Und wenn der Magen durch diese Futterverweigerung leer ist, dann wird ganz schnell mal gespuckt und diese erbrochene Flüssigkeit landet dann meist genau da, wo es schwierig ist, wieder alles zu reinigen (z.B. Polstermöbel oder Teppiche und Kratzbaum).
Also füttere ich durchaus auch immer wieder die "Billigfutter-Sorten", dabei achte ich aber auf "ohne Zucker und ohne Getreide" …… ich finde das richtiger, als das zu wenig gefressen wird, oder sogar gehungert wird. Dafür fressen alle gerne mal zwischendurch Frischfleisch, aber das dann zusätzlich zu der "normalen" Dosenfuttermenge, dann brauche ich für diese "Manchmal-Mahlzeiten" keine Zusätze an Mineralien.

Ich würde also bei deiner Miez zunächst das was sie gewöhnt ist weiter füttern. Umstellen kannst du später dann immer noch und das dann vielleicht zunächst langsam mit löffelweise untergemischten anderen Sorten.
Die jetzigen Futtermengen sind schon recht wenig, also wäre es den Versuch wert.
Wieviel wiegt sie denn jetzt?

Übrigens, wir haben erst 3 Monate nach Emmas Einzug bei uns (sie war ja auch ein Notfall und lungerte tagelang bei uns draußen im Futterhäuschen rum und wartete auf die nach Futter suchenden Tauben als Beute.....wir haben sie dann mit einer Falle eingefangen und bei uns aufgenommen) eine Spielgefährtin geholt, es hat da zwar nach einigen Tagen noch ziemlich gut geklappt, aber heute würde ich schneller eine 2. Katze holen, damit sie sich sofort miteinander eingewöhnen können und auch gleich gemeinsam alles erkunden und lernen können...… und jemanden haben "der ihre Sprache spricht" (so nannte es früher mal eine spanische Kollegin von mir die mit nur deutsch sprechenden Kollegen einen schwierigen Start hatte .…. und das fand ich sehr treffend).
 
Katzenpapa68

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Ja. Ich wollte das Trockenfutter schon weglassen. Aber hab es trotzdem gelassen weil sie das wenigstens frisst. Im Moment bin ich froh wenn sie was nimmt, egal was.
Die Zweitkarze ist natürlich ein Thema. Aber ich glaube das ich lieber noch warte bis sie wieder stabil ist. Das ganze kann auch schnell nach hinten los gehen. Lieber ist mir das ich eine jüngere nehme, der Charakter ich vorher beurteilen konnte. Sie muss zur Lilly passen. Ich habe da leider schlechte Erfahrungen. Ich will da jetzt nichts überstürzen.
Diese extreme Veränderung des Fressverhaltens ist erst seit der Vorphase der Rolligkeit ein Thema. Davor gab es keine wirklichen Probleme.
 

Pat

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Ein Gedanke kommt mir noch dazu ….. hast du sie bereits bei dir schon mal entwurmt, bzw. eine 2. Wurmkur-Wiederholung gemacht?
 
xioni

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Die Rolligkeit und die Kastration sind ja noch nicht lange her. Dass Katzen während der Rolligkeit wenig fressen ist normal.
Wie lange Zeit war denn zwischen Rolligkeit und Kastration? Das ist für die Katze ja doch eine gewaltige Hormonumstellung.

Ich würde ihr zusätzlich auch das Futter anbieten, was sie früher hatte, um zu sehen, ob sie dann mehr frisst. Und wenn sie keine Probleme mit der Verdauung hat, auch immer mal wieder neues oder besseres Futter hinstellen. Meine Katzen fressen zwar auch wenig, aber die Menge bei Lily klingt doch seeehr wenig.
Obwohl ich gerne hochwertiges Futter anbiete, brauchen meine immer mal wieder Felix oder Coshida Beutel zwischendrin, sonst treten sie in Hungerstreik.
Manchmal liegt es auch nur an einer Geschmacksrichtung - während Lamm gefressen wird, wird die Sorte Huhn total verschmäht.
Immerhin konnte ich meine alle von Soße auf Gelee und Pate umstellen, da gibt es nämlich genügend besseres, getreidefreies Futter.
 
Katzenpapa68

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Hallo an alle,

ich dachte ich lasse euch wissen was meine Tierärztin zu dem allen meint.

  1. Es ist normal das eine Katze kurz vor und vor allem während der Rolligkeit viel weniger frisst und dadurch auch abnimmt.
  2. Nach der Kastration ist es auch normal das sie noch weniger frisst. Bis 200 Gramm zusätzlicher Gewichtsverlust sind deswegen absolut normal und unbedenklich.
(Lilly hatte 2900 Gramm bei der OP jetzt hat sie 2840 Gramm) :geek:
  1. Da ich sie beim Tierarzt auch entwurmen und impfen ließ (angeblich war sie es ja, aber ich ging auf Nummer sicher und der TA hatte keine Einwände), ist es auch sehr gut möglich das sie im Gegensatz zu vorher weniger frisst, da die kleine Maus keine Parasiten mehr mit ernähren muss. (Pat ist ein guter Doktor :LOL:)
  2. Ihr Durchfall, den sie seit ich sie habe hat, liegt evtl. an einem Darmbazillus. Ich vermutete eher die Umstellung des Lebensraums und des Futters. Donnerstag fahre ich zum TA und lasse sie daraufhin untersuchen.
Also alles in Allem beruhigende Nachrichten. Vielleicht hilft es auch anderen Leuten denen es ähnlich geht.
 
Katzenpapa68

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@ xioni

ja, das wußte ich auch. Aber das dass Zusammenspiel von Rolligkeit, Kastration und Entwurmung so extrem sein könnte war mir nicht bewusst. auch weil es ja immer heißt "es könnte sein".
Aber du hast da schon recht. Eigentlich hätte ich es mir denken können. Die Lilly hatte schon bei der Rolligkeit absolut alle Anzeichen die ein Katze eventuell haben könnte. Wohlgemerkt alle. Die meisten Katzen haben eines der typischen Anzeichen. Rund um die Uhr Rastlosigkeit. Appetitlosigkeit. Markieren. Ins Bett und auf Kleidung pinkeln etc.... Die Kleine denkt sich halt wenn schon dann denn schon.
Also ist es wahrscheinlich ganz normal das sie auch jetzt wieder alles mitnimmt was sie kriegen kann.
 

Pat

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Wenn du am Donnerstag zum TA fährst um den Durchfall abzuklären, dann versuche doch möglichst noch ab heute die Kotproben zu sammeln. Es sollte Kot von 3 Tagen sein, um ein aussagekräftiges Kotprofil zu erstellen.
Dadurch könnte die Ursache des Durchfalls leichter geklärt werden. (Ich sammele diese Kotproben immer einfach in einem leeren Marmeladenglas mit Schraubverschluss und bewahre das Glas kühl im Keller, oder auf dem Balkon, es ist ja schön kühl z.Zt.).
Durchfall kann auch bei so jungen Katzen durch Giardien kommen, aber das wäre dann auch bei einem Kotprofil fest zu stellen.
Unsere Emma ist ja auch gleich knapp 1 Woche nach dem Einzug bei uns kastriert worden (durch die plötzlichen Katerkonzerte vor unserer Tür mussten wir befürchten, das sie noch gedeckt war, bevor wir sie einfangen konnten und mussten daher schnell handeln).
2 Wochen nach der OP bekam sie Fieber und es konnte dafür keine offensichtliche Ursache gefunden werden, daher das Kotprofil, obwohl sie keinen Durchfall hatte.
Dabei stellte sich heraus, das sie Giardien hatte und wir "durften" alle Katzen gleichzeitig mit einer 3-fachen Panacur-Kur behandeln.
Danach war aber alles OK und die Giardien in einem Kontrollprofil verschwunden.

Es sollte also nicht nur auf Würmer und Darmbazillen untersucht werden, sondern auch gleich zur Sicherheit auf Giardien.
 
Katzenpapa68

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Hallo an alle,

heute bekomme ich Bescheid was das Labor zu den Kotproben sagt.

Die Narbe sah zwar gut aus, aber ich hab mich leider nicht getäuscht mit meiner Sorge.
Zwar meinte die Helferin am Tag der OP das die Narbe verklebt wurde, aber anscheinend doch nicht komplett. Die rote Stelle wurde tatsächlich durch den Knoten eines Fadens verursacht.
Seltsamerweise war von außen nichts sichtbar. Aber gestern beim Arzt, wurde dieser entdeckt und entfernt.
Ansonsten frisst die kleine immer mehr, spielt und geht prima aufs Klo. Aber der Knoten hätte tatsächlich ein Problem werden können.

So sieht man aber, das auch wenn etwas harmlos aussieht und man schon denkt zu überreagieren, es besser ist lieber einmal mehr zum TA zu gehen als einmal zu wenig.
 
Brummi

Brummi

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Schön, dass der Knoten rechtzeitig entfernt wurde.
Gut, dass du auf deine Kleine so gut aufpasst. (y)

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Katzenpapa68

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Danke. Aber ich glaube das machen wir doch alle. Hab jetzt auch eine Nummer vom Tiernotdienst bekommen. Ich glaube ein Katerchen wird meiner Lilly gut tun. So ist ein weiteres kleines Wollwattemonster in Sicherheit.
Nochmal zur Zweitkatze: vll. gewöhnt sich Lilly schneller ein, wenn sie einen Freund an ihrer Seite hat, der menschenbezogener ist als sie es ist. Katzen schauen sich vieles von ihren Artgenossen ab, deshalb würde ich gar nicht lange warten mit einer Zweitkatze!
Ich habe vom TA eine Tiernotrufnummer erhalten. Dort gibt es anscheinend immer wieder Tiere die ausgesetzt wurden oder auch von Ämtern dem Halter "entzogen" wurden.
Wenn ich meiner Lilly schon einen Kater gönne, dann möchte ich einem Tier eine Chance geben das evtl. sonst keine hat. Morgen frage ich auch mal in den beiden Tierheimen in der Nähe nach.
Es ist so schlimm wenn man mal in einem Tierheim war. Nur möchte ich, verzeiht mir bitte, ein Tier zu mir nehmen das noch nicht allzu lange dort gelebt hat. Das ist zwar egoistisch, aber ich möchte zumindest eine reale Chance haben das dass Tierchen sich bei uns eingewöhnt.
 

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