MRT - ja oder nein? Eine Odyssee und kein Ende (keine Diagnose...)

  • Ersteller des Themas piezi
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piezi

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Ich brauche mal dringend Rat! :(

Es geht um meinen zehn Jahren alten Kater, Salvador, die Vorgeschichte findet sich hier.
Ich versuche, mich kurz zu fassen.

Nach einem über Stunden andauernden Krampfanfall am 14.7. verbrachte mein Kater drei Tage stationär in der Tiermedizinischen Hochschule in Hannover. Danach kam er wieder zu mir nach Hause, war aber sehr schlapp und schlief fast die ganze Zeit.
Gemacht wurden: Röntgen des Körpers, der Lunge, Ultraschall des Bauchraums, Herzens, Punktion der Leber und Milz, Untersuchung des Blutes (mehrfach), der Bauchspeicheldrüse, Untersuchung von Kot und Harn.
Das Einzige, das dabei heraus kam war ein zu niedriger Cortisol-Wert im Harn und leicht erhöhte Leberwerte (deswegen die Punktion, wo nichts rauskam). Wegen des Cortisols wurde nun ein Test auf eine Nebennierenunterfunktion (Morbus Addison) gemacht, diese sei bei Katzen aber unglaublich selten. Das Ergebnis steht noch aus.

Vor knapp zwei Wochen
hatte mein Kater dann starke Auffälligkeiten der Zähne gezeigt, so dass ich diese untersuchen ließ. Letzten Donnerstag wurden dann sechs Zähne rausoperiert, bis Sonntag bekam er gegen die Schmerzen eine Minidosis Opiate (unter Metacam hatten sich seine Nierenwerte verschlechtert).

Es geht ihm jetzt defnitiv besser. Heute Nacht hat er mich ganze Zeit zum Kuscheln geweckt, ist gestern Abend auch ganz viel rumgelaufen und hat sich gefühlt hundertmal durchschmusen lassen. Allerdings schläft er nun tagsüber immer noch sehr viel und macht vor allem ganz seltsame Geräusche. Beim Dösen/Aufwachen, oder wenn er ich streckt, presst er irgendwie Luft aus dem geschlossenen Mund, das klingt wie ein langgezogenes Grummeln, oder einfach wie eine knarrzende Tür :D Das machte er am Wochenende noch ganz häufig, jetzt seltener. Die Geräusche waren aber auch schon vor der OP da und beunruhigten mich. Leider gelang es mir nicht, sie aufzunehmen, weil er das so unregelmäßig macht. Manchmal 3x in 20 Minuten, dann wieder stundenlang gar nicht.
Außerdem spielt er noch immer nicht richtig, bleibt nur an einer Stelle liegen und fängt die Angel mit den Vorderbeinen. Aber gut, die OP ist ja auch erst wenige Tage her.

Zusätzlich hat er zwei kleine schwarze Punkte im linken Auge, mir ist aufgefallen, dass er das betreffende Auge ab und an plötzlich putzt. Ich habe das Auge untersuchen lassen, doch die Ophthalmologin der Klinik konnte keine eindeutige Diagnose stellen. Ich soll weiter beobachten, hieß es.

Jetzt wurde ja fast alles schon untersucht - bis auf den Kopf. Der niedrige Cortisol-Wert im Harn könnte ja mit der Hypophyse zusammenhängen, eventuell drückt da ein Tumor oder eine Zyste drauf. Das könnte auch den Krampfanfall erklären. Aber vielleicht kam dieser auch von den Zähnen bzw. einer Hirnhautentzündung? Hatte hier jemand eine Katze mit Hirntumor und ähnlichen Symptomen? Ich habe mal im Netz recherchiert, aber bei jedem sind die Symptome so verschieden!
Zur Sicherheit könnte ich jetzt ein MRT machen, dafür müsste er aber wieder in Narkose, die er ja zuletzt am Donnerstag hatte. Das wären abermals 750 Euro. Versteht mich nicht falsch, ich gebe alles aus, was ich habe für meinen Kleinen. Allerdings habe ich bereits knapp 2.500 hingelegt - und noch immer keine Diagnose :(
Was würdet ihr machen? Nochmals abwarten?

Ich bin mittlerweile echt geschafft. Ich habe im letzten Monat keine Nacht ruhig geschlafen, fast täglich erwache ich aus Alpträumen um meinen kranken Kater. Ich liebe ihn wirklich sehr und würde alles tun, damit es ihm besser geht. Aber was ist hier das Beste?
 
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MarlonLilly

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Hallo ,

Da habt ihr ja auch schon einiges durchgemacht ::bussi .
Sowas ist immer eine schwierige Entscheidung , da würde ich ggf. nochmal mit einem Spezialisten Rücksprache halten für den Fall das sie etwas finden , wie wahrscheinlich es wäre dies auch beheben zu können.

Es gibt Möglichkeiten zur OP auch am Katzenkopf , jedoch ist es selten so das eine OP sinnvoll ist bzw überhaupt möglich.
Dann wäre das MRT quasi unnötig wenn man es ohnehin nicht ändern könnte.

Ich würde jetzt vermutlich erstmal abwarten , wenn ich es richtig verstanden habe ist ja seit dem großen Krampfanfall kein weiterer gefolgt. Bekommt er denn jetzt Medikamente gegen das krampfen ?

Für eine Epilepsie findet sich z.B. oft überhaupt keine Ursache , Epilepsie ist eine Ausschlussdiagnose man kann leider nicht speziell darauf testen.

Und wenn es jetzt erstmal weiter bergauf geht würde ich wirklich erstmal abwarten , wenn es dann doch wieder passiert kann man immer nochmal darüber nachdenken. Wichtig wäre nur das Du für den Notfall Klistier zu Hause hast , frag den Ta danach , er erklärt Dir auch die richtige Anwendung.
 

piezi

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Vielen lieben Dank für deine Antwort!

Die Ärztin hat gerade wegen des ATCH-Tests angerufen, der war wohl positiv. Also arbeiten seine Nebennieren momentan nicht richtig. Aber: Es könnte sein, dass seine Nebennieren kein Cortisol produzieren, weil er am Tag vor dem Anfall ein Cortison-Depot gespritzt bekommen hat.

Im schlimmsten Fall ist ein Hirntumor :(

Jetzt soll ich wegen der Depotspritze erstmal zwei Monate abwarten, was ich furchtbar finde. Wie kommt man klar mit dieser möglichen Diagnose, die ja fast schon ein Todesurteil wäre? Ich mache mir furchtbare Sorgen. Die Ärztin hatte dann leider keine Zeit mehr und hat mich am Telefon quasi abgespeist.

Warum meinst du, bräuchte ich ein Klistier? Bisher ging er immer gut auf Toilette. Und nein, Medikamente bekommt er keine. Er hatte seit diesem Anfall am 14.7. keinen weiteren Krampfanfall, war nur sehr schlapp und hatte die oben beschriebenen Symptome.
 
Saabiene

Saabiene

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Lass ihn zur Ruhe kommen.

Er will fressen, schlafen und mit dir kuscheln. Gebe ihm all das und ein bisschen mehr.

Warte ab, wie er sich weiterentwickelt.
Was musste er in den letzten Wochen nicht alles ertragen. Stelle dir vor, dich hätte jemand so durch die Gerätemedizin gedrückt. Ob du damit glücklich wärst?
 

piezi

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Na klar, ich weiß. Es hat mir auch jedesmal das Herz gebrochen, wenn ich ihn eingepackt habe. Leider war das alles notwendig, damit es ihm besser geht, denn nach diesem Anfall schien er fast gar keine Freude mehr zu haben am Leben. Vorher war er topfit, auch am Abend vorher haben wir noch sehr lange gespielt. Ich versuche mal, runter zu kommen.
Ich gebe ihm momentan eh all das, was er möchte. Sein Lieblingsfutter, extra gekochtes Hühnchen und lasse mich zu jeder Tages- und Nachtzeit von ihm in Beschlag nehmen. Und wenn ich dann zu Hause bin, hänge ich die ganze Zeit an seiner Seite.
 

MarlonLilly

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Das Notfall Klistier ist für einen nicht enden wollenden Krampfanfall (meist Valium). Dieses kann man dem Tier im Notfall verabreichen damit der Anfall aufhört. Solle man beim Verdacht auf Epilepsie zu Hause haben , besonders dann wenn es schon einem so einen langen schlimmen Anfall gegeben hat.
 

piezi

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Ah okay, danke! Ich werde mal heute bei der TÄ hier um die Ecke vorbei gehen und danach fragen. Bisher hat mein Kater zum Glück keinerlei erneute Anzeichen eines Krampfes gezeigt.

Die Ärztin der Klinik sagte, sie schließe Epilepsie aus, weil der Anfall mehrere Stunden anhielt und danach nicht wiederkam. Ich weiß aber nicht, wie viel Erfahrung die da mit Epilepsie-Katzen haben.

Und ein großes Danke ::l an das Forum hier! Es hilft sehr, seine Ängste und Gedanken rauslassen und teilen zu können. Meinem Kater geht's heute bislang sehr gut. Er hat sich nachts auf mein Gesicht gelegt und dann die Pfote gegen meine Nase gehauen um sein Lieblingsfutter zu bekommen :D
Heute morgen hat er außerdem unsere Kuschelsession unterbrochen um eine vorbeischwirrende Fliege zu fangen! Jetzt räkelt er sich auf der Liege auf dme Balkon. Es geht ihm gerade echt ganz gut, ich hoffe über alle Maßen, dass es so bleibt.
 
Öhrchen

Öhrchen

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Hallo,

sehe ich das richtig, daß der Kater bisher nur einen einzigen, wenn auch heftigen, Krampfanfall hatte? Wenn das so ist, würde ich das MRT erstmal weglassen. Sonstige Diagnostik wurde ja reichlich gemacht. Und mit Medikamenten eingestellt wird bei einem, oder seltenen, Anfällen, auch nicht.

Ich weiß das, weil mein Kater (der ist allerdings fast 15) im Mai ebenfalls einen Anfall hatte, der nur medikamentös zu beenden war. Vermutung ist, daß er sich an einer Pflanze auf dem Balkon vergiftet hat - sicher ist es nicht. Ich hoffe nun einfach, daß es das war, seitdem hat er auch keine (beobachteten) Anfälle mehr gehabt. Es hat danach auch eine Weile gedauert, bis er sich wieder normal verhalten hat. Er hat anfangs viel miaut und wirkte desorientiert. Was entweder vom Krampf selber, oder vom Diazepam kam, ich weiß es nicht. Nach rund einer Woche verhielt er sich wieer, wie gewohnt.

Ich wünsche dir, daß Salvador nie wieder einen Anfall hat, und es ihm ab jetzt richtig gut geht!
 

piezi

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Ich danke dir! :)

Ja, er hatte nur diesen einen Anfall, danach aber die Zahnprobleme. Seit der OP am Donnerstag geht es ihm jetzt offenbar bedeutend besser. Heute habe ich mir freigenommen und er wirkt bislang ganz so, wie vor dem Anfall.

Ich habe damals noch eine toxikoliogische Blutuntersuchung machen lassen, dabei kam aber leider auch nichts raus. Aber gut, man kann nie wissen, ob er nicht doch irgendwo was gefunden hat, was er nicht hätte essen sollen. Eigentlich achte ich sehr gut darauf, dass nichts giftiges in seiner Reichweite steht, auch alle meine Pflanzen sind für Katzen ungiftig.
 

piezi

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Ein bisschen habe ich mich wohl zu früh gefreut... gestern Abend lag er nur noch auf dem Bett, ohne sich bewegen zu wollen, den Kopf immer vom Körper weggestreckt. Einmal hat er sich dann aufgesetzt um irgendwie etwas "im Ohr" zu kratzen, die Pfote war richtig drin, dann hat er ganz lange den Kopf geschüttelt. Das war nur singulär, hat mir aber natürlich wieder ordentlich Angst eingejagt. Kennst sich hier jemand aus mit Gehirntumoren? Ist es typisch, dass es morgens viel besser geht und am Abend schlechter? Bzw. eine krasse Wechselhaftigkeit des Befindens?
Heute morgen war er wieder ganz der Alte!
 
Saabiene

Saabiene

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Morgens sind alle, ob Mensch oder Tier fitter. Auch alte Menschen haben morgens die Energie, die ab Nachmittag dann nachlässt.

Meine Meinung ist, lass ihn machen. Lass ihn leben, wie er will. Nimm es an und freue dich über jeden Tag.

Gerade habe ich in einem anderen Thread diesen Artikel gelesen:
http://www.taz.de/!5220444/

Wir wollen, dass unsere Katzen alt werden. Dann müssen wir auch die Konsequenzen tragen.
 

piezi

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Prinzipiell hast du recht, ja. Es ist nur sehr schwierig für mich, das auch anzunehmen. Ich bin noch keine 30 - und in den letzten Jahren musste ich schon zwei furchtbare Tode erleben. Eine gute Freundin nahm sich das Leben, dann verstarb diesen Mai der Freund meiner besten Freundin innerhalb kürzester Zeit an Krebs - die Diagnose gab es einen Tag vor seinem Tod. Das war eine unglaublich harte Zeit, sie hat mich sicher auch geprägt.

Und ich habe gelesen, dass eine bestimmte Art von Hirntumoren operabel sind, die Meningeome. Ich weiß jetzt nicht, ob es besser ist, die Diagnose zu haben und zu schauen, ob sich therapieren lässt - für meinen Kater - oder abzuwarten. Ist es egoistisch, wenn ich alle möglichen Therapieversuche unternehme? Ein bisschen wohl schon. Andererseits habe ich auch das Gefühl, dass ich ihm schulde, alles zu unternehmen, was in meiner Macht steht, um ihm ein möglichst langes und gutes Leben zu ermöglichen.
 

Lady2001

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Ich kann sehr gut verstehen wie du dich fühlst..
Anfang des Jahres bekam meine Lady Krampfanfälle.. täglich oder auch mehrmals pro Tag.. ihr ging es immer schlechter, sie hatte nach einigen Tagen extreme Gleichgewichtsprobleme und schlief nur mehr..
Ihr Blutbefund war in Ordnung und da man auch sonst nichts finden konnte, hatte ich auch riesige Angst dass es ein Hirntumor sein könnte.. bzw. hab ich das manchmal immer noch..

Ich hab damals das ganze Internet durchgesucht, so viel gelesen und war bei einigen Tierärzten, aber die Symptome bei einem Hirntumor sind wie du schon gesagt hast nicht eindeutig und oft sehr unterschiedlich..

Einerseits wollte ich einfach wissen was sie hat, weil die Ungewissheit schrecklich ist, andererseits wollte ich sie einfach nicht mehr quälen mit den ganzen Tierarztbesuchen..

Meine Tierärztin und eine andere die ich wegen Homöopathischen Mitteln gegen Ladys Epilepsieanfälle aufgesucht hatte, meinten dass sich ein MRT nichts bringt (außer Gewissheit)
Der Spezialist an der Uniklinik (die das MRT machen hätten können) war dafür.. obwohl er meinte dass Hirntumore bei Katzen sehr selten sind und er es sich manchmal so angehört hat, als glaube er nicht dass sie einen hat..
Ich hab so lange überlegt, mich hat die Entscheidung echt fertig gemacht.. Bis heute haben wir das MRT nicht gemacht.. als es ihr so schlecht ging, hatte ich zu große Angst wegen der Narkose.. nachdem sie Medikamente gegen die Epilepsie bekam, ging es ihr langsam wieder besser :) ..da wollte ich dann auch nicht, dass sie das MRT vllt nicht überlebt, wo es ihr endlich wieder gut ging..
So hab ich die Entscheidung immer vor mich hin geschoben.. bis heute..

Der Neurologe meinte, dass man einen Tumor ziemlich sicher dann ausschließen kann, wenn Lady die nächsten 3 Jahre überlebt.. 3 Jahre, ich würde mich sehr freuen, wenn ich sie noch mindestens 3 Jahre haben kann, auch wenn sie hoffentlich keinen Tumor hat, weil dann wäre sie schon 17 Jahre alt :)

Vor allem am Anfang war es für mich sehr schwer mit der Ungewissheit zu leben, aber so lange es ihr jetzt gut geht, denke ich nicht mehr ständig daran, dass sie schwer krank sein könnte

Die Entscheidung kann uns nur leider niemand abnehmen :(
 
Saabiene

Saabiene

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Egal, ob die Gewißheit da ist oder nicht. Wir sind für unser Katzen da.

Sie leben mit uns und sie sterben überwiegend vor uns.

Und genau DAS müssen wir akzeptieren.

Wir wollen das sie ein gute Leben bei uns haben. Ein Leben ohne Quälereien durch irgendwelche med. Untersuchungen.

Gönnen wir es ihnen und uns!!!
 

Lady2001

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Das auf jeden Fall.. Aber es ist halt schwer, wenn man jemanden gerne hat..
Und es könnte ja sein, dass der Tumor (wenn es einen gibt) operabel ist..

Für mich persönlich war halt bis jetzt die Angst, dass sie die Narkose nicht übersteht (und das MR vllt ja doch unnötig gewesen wäre-weil hoffentlich eh nichts zu sehen ist oder vllt eh nicht operiert werden kann) eben größer, aber das muss eh jeder selbst entscheiden..
 

piezi

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Vielen Dank euch beiden für eure Worte.
Wie geht es denn der Lady jetzt? Wieder ganz gut, oder ist sie noch immer etwas schlapp? Ich meine, wenn mein Kater gar keine Symptome oder nur wenige zeigen würde, dann würde ich es wohl auch lassen.
Da er nun aber noch teilweise sehr schlapp wirkt, seltsame Geräusche macht (wie eingangs beschrieben) und ich nicht das Gefühl habe, dass es ihm prächtig geht, finde ich es schwierig einfach gar nichts zu tun. Sicher kann ich erst einmal abwarten und schauen.
Und ja, eine Narkose ist nicht ohne. Bislang hat er aber zum Glück alle ganz ohne Probleme gemeistert.
Wie gehst du damit um, wenn sich Lady plötzlich seltsam verhält, orientierungslos wirkt oder taumelt? Ich kriege bei jedem kleinen Symptom große Angst und weiß nicht, wie ich das überwinden soll.

Ich werde am Samstag wohl nochmals mit einer TÄ hier in der Nähe sprechen (ohne meinen Kater mitzunehmen) und sie nach ihrer Meinung fragen.
 

Lady2001

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Da muss ich auf Holz klopfen aber zurzeit geht's ihr zum Glück gut::l
Hat aber auch länger gedauert.. Anfang Jänner hatten die Anfälle angefangen und erst Ende Jänner als wir mit den Epilepsie Tabletten begonnen haben, ging es ihr endlich besser!

Davor haben wir es immer wieder mit Spritzen probiert (Vitamin B, Aufbauspritzen und was weiß ich) .. danach ging es ihr auch kurzzeitig immer wieder besser und sie fraß wieder, war etwas fitter, aber das hielt nie wirklich lange an, die Gleichgewichtsprobleme gingen aber dadurch nie weg. Erst nach einem heftigeren Anfall hatten wir iwie keine andere Möglichkeit als die Tabletten. Aber da dein Piezi ja (zum Glück!) keine Anfälle hat, ist das für euch halt keine Lösung:/ ..

Ich versteh dass es schwierig ist, wenn du das Gefühl hast, dass es ihm nicht wirklich gut geht.. Lady hatte damals auch manchmal bessere Momente/Tage aber trotzdem ging es ihr nicht wirklich gut..

Ich glaub äußerlich war ich immer ziemlich ruhig komischerweise, obwohl es nur sehr sehr schwer auszuhalten war.. Ich hatte nicht nur einmal geglaubt, dass meine Maus stirbt.. zb bei heftigen Anfällen oder wenn ich ins Zimmer kam und sie nur reglos da lag mit geöffneten Augen.. Mir blieb jedes Mal fast das Herz stehen.. Also auch Mir gings in der Zeit richtig schlecht..
 

piezi

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Hey, das freut mich, dass es Lucy gut geht! :)
Vielleicht hat sie ja wirklich Epilepsie, die ist ja eigentlich gut behandelbar bei Katzen, soweit ich las. Ich glaube, ich komme mittlerweile auch etwas besser zurecht mit der ständigen Sorge, einfach weil ich sehe, dass mein Piezi stabil ist und ich das Gefühl habe, er leidet gerade nicht.

Ich habe in der Zwischenzeit mit einer TÄ in der Nähe gesprochen und werde ihr sämtliche Unterlagen von der Klinik zukommen lassen, dann ein Gespräch mit ihr vereinbaren und schauen, wie man meinem Kater vielleicht homöopathisch helfen kann, also allein seinem Allgemeinbefinden. Ich habe das zwar nie zuvor probiert, aber wenn er dafür einfach zu Hause bleiben kann und ich es versuchen kann, ohne ihm dabei zu schaden, wieso nicht.

Das MRT werde ich wohl je nachdem machen, wie es ihm geht. Gerade ist es relativ gut. Ich würde sagen er ist bei 80-90%, allerdings hat er noch ein paar seltsame Verhaltensweisen an sich, die er zuvor nicht hatte. Ich werde das jetzt aber erst einmal abwarten. Wünscht mir Kraft ;)
 

Lady2001

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Ja, hab auch gelesen, dass man sehr oft keinen Grund findet, aber das war halt auch neu für mich keine richtige Diagnose zu haben..
Ich hoffe halt es gibt keinen Schlimmen::l

Schön zu hören, dass er nicht leidet, vllt. wird es mit der Zeit ja auch noch besser, ich wünsch es euch!

Ich war auch bei einer Tierärztin die sich mit Homöopathie auskennt, auch ohne Katze da das ca. 2 Stunden Fahrzeit sind.. in eine Richtung

Da hab ich Globuli bekommen, die auf alle ihre Symptome abgestimmt sind. Ob es hilft weiß ich nicht, da das ja länger dauert bis es wirkt und ich ihr leider dann die Epilepsie Tabletten geben musste. Aber die Globuli sind bald leer und dann werd ich auch wieder Neue besorgen, vllt hilft es ja doch!

Genau, das ist mittlerweile auch meine Einstellung, das MRT kann man ja noch jederzeit machen!
 

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