Mir ist ganz schön unwohl...

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Alberta

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Meinem Platzhirsch ist oft wohl recht langweilig (mit mir?). Sammy hat sicher viele Quadratmeter, viel Spielzeug und vor Allem: viel Aufmerksamkeit. Aber ich bin doch recht selbstkritisch: ich glaube ich spiele anders als Katzen. Bei mir darf er die Krallen nicht ausfahren (das weiss er), ich schlafe öfter nachts als tags, ich esse anderes Futter und teile es nicht mit ihm, ausserdem bin ich nicht so
bestechlich wie er gerne hätte und ich bin anders, als die anderen Katzen. Zwar kapiere ich das mit dem Augenzwinkern und dem Geruchsaustausch, aber ersetze ich eine/n Artgenossen/in?????
Meinem dicken Rudi wollte ich gerecht werden und holt ihm "Püppi" ins Haus. Sie war eine menschenscheue, katzenbezogene 7 Monate alte Lady. Es sollte ein Drama werden. Rudi wurde immer genervter, nein- er wurde hysterisch. Wo er sonst immer selbstverständlich auf meinem Bauch lag, rannte er aus dem Raum sobald Püppi mit einem (wirklich!) lieblichen MIAU ankam und sich zu uns legen wollte. Standartgeräusch war Fauchen und Spucken. Es kehrte sich um: Püppi wurde zutraulich und schmusig und Rudi wurde ein Eremit. Sein Platz - nein Zufluchtsort - war auf der Waschmaschine, am Ende der Welt. Wir haben es lange, zu lange, ausprobiert. 2 Monate später starb Rudi. Wie aus heiterem Himmel war er todkrank und 2 Wochen vor seinem Tod brachte ich Püppi wieder in's Heim. Ich habe mich gefühlt wie ein Henker. Rotz und Wasser hatte ich geheult und wusste da noch nicht, dass es noch schlimmer kommen sollte...
Wenn ich mit Sammy eine Zusammenführung probiere, setze ich vielleicht seinen z.Zt. guten Gesundheitszustand (Pankreasinsuffizienz) auf's Spiel. Was soll ich tun?
Alberta
 
01.04.2003
#1

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Gast

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megabytia

megabytia

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Servus Alberta :D !
Ich weiß jetzt nicht, wie alt dein Sammy ist. Aber ich als Verfechterin von mind. einem Katzenduo, würde es an deiner Stelle doch noch einmal probieren. Ich hatte meinem Kater Enrico damals auch eine kleine Freundin besorgt, damit er nicht immer so alleine ( :!: ) ist. (ich meine das im Sinne von Katzengesellschaft). Denn wie du richtig schreibst, a l l e s können wir unseren Haustigern bei aller Liebe und Zuneigung nicht bieten. Gerade jetzt im Frühjahr, wenn wieder soviele unerwünschte Kätzchen zur Welt kommen ( :cry: ), findest du bestimmt eine kleine Freundin für deinen Sammy :D . Nur Mut!!!!
 

Kathy

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Hallo, Alberta!
Puh, eine schlimme Erfahrung...Da kann ich verstehen, daß du nicht nur mal eben eine Nacht drüber schlafen willst und kannst...
Streß ist nicht so toll für Sammy. Allerdings weißt du was er hat und kannst mit den Enzymen entgegenwirken.
Ich denke durch deine Erfahrung hast du ein viel sensiebelers Gespür dafür, ob es funktioniert oder nicht.
Ich würde es auch von Sammys Alter und der eigenen Charakter-Einschätzung abhängig machen, ob ein Kumpel oder eine Kumpeline einziehen soll.
Wenn ich mich recht entsinne, ist Sammy doch auch aus dem TH. Ist er dir als Einzeltier vermittelt worden? Hast du Infos über seine Verträglichkeit? Frag dort doch einfach nach, man kann dir bestimmt helfen (sofern die Leute dort sich noch an ihn erinnern).
 

Fischkopf

Gast
Hej Alberta,
deine Geschichte ist ja wirklich traurig. Da hätte ich auch Angst, daß es noch mal schiefgeht.
Kathy hat recht, das Tierheim zu kontaktieren ist eine gute Idee. Du müßtest die richtige Mischung finden aus "die neue Katze bekommt eine Chance, auch wenn es nicht auf Anhieb die große Liebe ist" und "Sammy sollte nicht leiden müssen".
Das ist bestimmt nicht einfach, aber weil ja das Ergebnis immerhin 2 superglückliche Katzen sein könnten, würde ich es mal probieren. Wenn du ein gutes Tierheim hast, werden die dir helfen.
Viel Glück!
 

Lilly

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Alberta

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Hallo Ihr Lieben,
erstmal danke ich Euch für Euren Zuspruch. Auf die Frage nach Sammy's Alter kann keiner so richtig antworten, (das verrät er nicht) er ist ein Fundtier, geschätzte 3-6 Jahre. Im Heim wurde er mir als Einzelkatze vermittelt, allerdings auch als sehr krank. Das "sehr krank" hat sich dann recht schnell relativiert.
Eine Katze auf Probe ist schon recht zwiespältig: es kann gut gehen (das allein ist Grund genug es auszuprobieren) es kann missglücken (davor habe ich Angst). Püppi damals wieder wegzubringen, war schlimm. Sie hatte sich so entwickelt, sie war so zart, so jung, so mutig.
Ich möchte das Richtige tun und weiss nicht, was es ist.
Wahrscheinlich ist es am Besten, wie Ihr sagt, zuerst mit dem TH zu sprechen. Sie kennen ihn noch, weil er ja so lange dort "einsass" und weil er so krank war und ihn deshalb keiner wollte.
Ja, Iris, jetzt hätte ich wirklich Zeit für die Eingewöhnungsphase und die Beiden könnten sich bei Bedarf aus dem Weg gehen.
Ach, das ist eine schwere Entscheidung!
Viele Grüsse, Alberta
 

ronja

Gast
Hallo Alberta,

als ich deinen Beitrag gelesen habe, kam mir das ein bisschen bekannt vor. Ich habe vor Jahren meiner damals 5jährigen Molly auch etwas Gutes tun wollen und ihr einen Kumpel aus dem Tierheim geholt. Molly wurde unsauber, giftig und hat nichts mehr gefressen. Wir dachten auch, dass es sich irgendwann mal gibt. Nach einem halben Jahr haben wir unseren Mikesch schweren Herzens wieder zurückgegeben. Molly war ab sofort wieder die Alte. Ich glaube ganz einfach, dass manche Katzen echte Einzelgänger sind, überhaupt wenn man sie schon ein paar Jahre allein gehalten hat. Jetzt hat unser Katzenduo Zuwachs bekommen und es hat bereits nach ein paar Wochen gut geklappt und wird jeden Tag besser.
Vorwürfe darfst du dir aber nicht machen. Du hast es doch gut gemeint.
Ich würde vielleicht auch probieren im Tierheim eine Katze "auf Probe" zu nehmen. Klar tut es weh wenn sie wieder zurück muss. Aber ein Versuch ist es bestimmt wert.
Liebe Grüsse
Ronja
 

Anonymous

Gast
Liebe Alberta,

das ist eine sehr traurige Geschichte, die du da erleben musstest! Und nun hat dein Sammy Pankreainsuffiziens, und darf keinem Stress ausgesetzt werden, könnte aber dennoch mit einem Katzenkumpel sehr glücklich werden (bzw. ein Alleinsein kann ja auch mal Stress bedeuten, z.B. wenn du mal in den Urlaub fährst oder länger außer Haus bist). Das blöde ist, eine Katzenzusammenführung bedeutet natürlich Stress für eine Katze, und man kann noch nicht mal im Vorraus sagen, ob das neue Tier dann akzeptiert oder lediglich geduldet wird. Im letzteren Fall wäre das Risiko von Stress ja immer wieder gegeben, da Revieransprüche immer wieder neu ausgefochten werden müssen. Da kann ich deinen Zwiespalt sehr gut verstehen.

Was man machen kann, ist den Stress bei einer Zusammenführung weitesgehend zu reduzieren, soweit wie sich das reduzieren lässt, und ansonsten den Sammy während dieser Zeit so gut wie möglich zu unterstützen. Zum einen kann man versuchen seine Nerven so gut wie möglich zu stärken, z.B. mit Nahrungsergänzungsmitteln (Leckerlis), die viel Vitamin B und Lecithin enthalten. Wegen seiner Krankheit weiß ich nun nicht, inwiefern er Leckerlis (z.B. Hefetabletten) bekommen darf? Dann kann man Sammy auf die Zusammenführung (vorher schon) mit Bachblüten vorbereiten, indem man Blüten gibt, die dem Tier helfen mit Veränderungen besser klar zu kommen. Die Zusammenführung selbst sollte dann auch nicht ruckartig kommen, sondern langsam aufgebaut werden, indem man vorher z.B. von der neuen Katze schonmal Decken, Kissen etc. holt, damit Sammy den Geruch schon kennenlernt. Die neue Katze würde ich dann in eine Decke o.ä. von Sammy, und in getragenen Sachen von dir, eingmummelt nach Hause bringen, damit sie deinen und Sammys Geruch etwas annimmt. Es gibt für die Geruchsübertragung noch andere Tipps, da könnte man dann noch ausführlich drüber sprechen, wenn es denn soweit ist.

Dann versuch doch mal Sammy so gut wie möglich einzuschätzen, wie reagiert er denn generell auf Neues, auf neue Möbel z.B. oder wenn es an der Tür klingelt oder wenn Besuch kommt. Ist er da eher ängstlich bzw. könnte er nach deiner Einschätzung mit Angst und Schrecken reagieren, ist er eher schüchtern, zurückhaltend, brauch seine Zeit sich an neues zu gewöhnen, oder ist er sehr stark auf dich fixiert, könnte mit Eifersucht reagieren oder gar mit Trauer, oder ist er sehr temperamentvoll, könnte nach deiner Einschätzung aggressiv reagieren, sich aufspielen, den Eindringling verjagen wollen. Könnte er auch beleidigt reagieren, grummelig werden, sich beleidigt zurückziehen.
Jede Katze hat da ihren ganz individuellen Charakter und ihre eigene Art auf eine neue Katze zu reagieren. Für all diese Fälle kann man ganz bestimmte Bachblüten heraussuchen, die das etwas abmildern können und dem Tier in seiner eigenen individuellen Reaktion helfen, damit besser klar zu kommen. Du kannst ja mal versuchen das herauszubekommen, indem du vielleicht ein neues Möbelstück holst und Sammy beobachtest, wie er reagiert. Man kann auch schonmal was beobachten, wenn man eine große Porzellankatze (als Beispiel) hinstellt, und schaut, was Sammy macht, verkriecht er sich vor Angst, geht er hin und faucht sie an, schleicht er sich zögernd ran, oder reagiert sogar mit Panik, oder geht er gar neugierig und und schnuppert das Teil ab. Ich hatte nämlich mal ein neues Kuscheltier in Form und Größe einer Katze, und mein Kaani hat da schon sehr schreckhaft und ängstlich reagiert, da konnt ich mir denken, wie das wohl bei einer neuen Katze werden würde.
Also hat er für die Zusammenführung dann Bachblüten gegen Panik, Schrecken und Angst bekommen.

Das neue Tier sollte dann natürlich total auf Sammy abgestimmt sein, sowieso besser kein dominantes Tier, sondern eine Katze, die sich bereitwillig unterordnen kann, auch eher schüchtern ist, vielleicht auch eine jüngere Katze oder gar ein Katzenbaby? Das macht nämlich der alten Katze noch nicht so eine große Angst, hat ja noch nicht so einen großen Revieranspruch, und das Kleine wächst ja in die Situation rein und passt sich vielleicht auch viel besser dem Sammy an. Den enormen Spieltrieb der Kleinen müsstest du dann natürlich auch etwas abfangen, damit sie Sammy damit nicht auf die Nerven geht. Mit etwas Glück regt sich in Sammy sogar ein Kümmerinstinkt (wie es bei meinem Kater war), und er fängt an die Kleine liebevoll zu putzen, das Schnurren der Kleinen wirkt auch nochmal sehr beruhigend auf Sammys Gemüt. Die Kleinen haben schon ein paar Tricks auf Lager eine große grummelige Katze milde zu stimmen oder sich Streicheleinheiten zu erluchsen, das habe ich bei Wölkchen immer wieder beobachtet, sie schafft es immer wieder sich den Kaani zugetan zu machen und ihn zum putzen zu animieren, wickelt ihn immer wieder um den Finger :wink: .

Weiterhin sollte Sammy dann natürlich absolut bevorzugt und verwöhnt werden, gaaanz viel Aufmerksamkeit bekommen, damit Eifersucht von vorneherein ausgeschlossen wird. Viel schmusen und streicheln in der Zeit beruhigt ja auch wieder die Nerven, und alle möglichen anderen Störfaktoren sollten in dieser Zeit ausgeschlossen werden (z.B. Besuch von unbekannten Menschen etc.).

Mit all diesen Methoden kann man den Stress dann schonmal um einiges reduzieren, und zum Schluss, wenn Sammy tatsächlich große Probleme damit haben könnte, sollte man sich die Möglichkeit offen lassen, die neue Katze dann wieder zurückzubringen.

Eine Zusammenführung bringt zwar etwas Stress, wenn man die Situation aber ganz gelassen mit tausend kleinen Tricks durchzieht, dann kann die neue Katze Sammy nochmal richtig zum Aufblühen bringen, ein Kumpel zum gegenseitigen Putzen, zusammengekuschelt aneinander liegen, sich anschnurren (Opium für die Seele), und miteinander spielen. Das alles könnte die Belohnung sein. Ich würds ruhig einmal wagen, mit viel Sensibilität für Sammy, dann wird das schon klappen. Durch deine genaue Beobachtung (durch dein trauriges Erlebnis stehen deine Antennen bestimmt in absoluter Bereitschaft) kannst du ja ganz gezielt auf Probleme reagieren und vorbeugen, damit sich erst gar keine Trauer oder Eifersucht bei Sammy festsetzt. Und mit Bachblüten, die da sehr harmonisierend auf alles einwirken können, kann ich (oder andere hier) dir dann auch helfen.

Und nicht zu vergessen, eine kleine Portion Stress muss auch nicht immer gleich schlimm sein. Wenn ich bedenke, wie mein Kaani vor Wölkchens Einzug war, war richtig faul und tranig geworden, hatte auch zugenommen, Wölkchens Einzug war zwar etwas anstrengend und es gab leider Probleme, aber als positiven Nebeneffekt wurden Kaanis Lebensgeister nochmal so richtig geweckt, er ist jetzt viel aufgeschlossener, spielt wieder etwas mehr usw.

Ganz viel optimistische Grüße von uns!
 

Alberta

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Hallo Wolke,
Dein Beitrag hat mich richtig umgehauen!!! Ich habe mich gleich hingesetzt und versucht stichwortartig Sammy's Charaktereigenschaften zu Papier zu bringen, das ist gar nicht so leicht. Als wir z.B. unsere neue Küche einbauten, war er sehr interessiert, wollte immer mit dabeisein (ich hatte ihn dann aber doch überzeugt, dass es im Wohnzimmer ruhiger ist), anschliessend musste er die Schränke und Schubladen erkunden, er wirkte wie ein kleiner Entdecker - aber er bekam Durchfall. In extremen Situationen kann ich dann wirklich mit Enzymen gegensteuern.
Wolke, Deinen Beitrag habe ich mir ausgedruckt und werde mich damit stärken, um in den nächsten Tagen zum Tierheim zu fahren und mit den Leutchen sprechen.
DANKE, Alberta
P.S. Danke an Alle, die mir so gute Ratschläge und Wünsche und auch Mitgefühl entgegenbrachten!
 

Alberta

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Jetzt sitze ich mal wieder hier und versuche die Charaktereigenschaften meiner Katze zu formulieren, um im TH möglichst genaue "Eckdaten" zu bringen, aber das ist echt schwer! Er ist halt ein Einzelkater z.Zt., er ist sehr auf mich fixiert, manchmal nenne ich ihn (liebevoll) mein kleiner Dackel. Rudi war auch so ein kleiner Schatten, der mir anhaftete, nur nicht so verspielt wie Sammy.
Mir ist ehrlichgesagt speiübel vor Angst!!! Vielleicht sollte ich erstmal Bachblüten nehmen, bevor ich so ein Projekt angehe?
Gute Nacht,
Alberta
 

Lilly

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Hallo Alberta,

meine Empfehlung:

BB 12 - Gentian - Gegen negative Störungen
BB 13 - Gorse - Gegen Müdigkeit und Resignation
BB 26 - Rock Rose - Gegen Panikattacken
BB 28 - Seleranthus - Gegen Stimmungsschwankungen

Täglich 4 mal je einen Tropfen über einen längeren Zeitraum anwenden.

Nach dem Tierheimbesuch empfehle ich Dir die Rescue-Tropfen, stündlich auf der Zunge zergehen lassen - falls das neue Kätzchen Dir dazu Zeit läßt...Hihi

Viel Erfolg,
Iris
 

Alberta

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So, der erste Schritt ist getan, ich war gestern im Tierheim...
Es gäbe da eine Kandidatin, die laut Fr. Beier zu Sammy passen könnte. Erfreulich ist sicher, dass diese gute Frau sich noch an meinen Stubentiger erinnert und seine Verhaltensweise noch vor Augen hat. Sie sagte, Sammy sei nicht generell sozial, er entscheide spontan aus dem Bauch heraus ob er eine Katze mag, oder nicht. Sie hatten ihn damals versucht mit anderen zusammen zuführen, was nicht klappte. Mein Argument, es sei vielleicht durch seine heimische Umgebung für in akzeptabler, liess sie gelten. Erklärend möchte ich noch hinzufügen, dass Fr. Beier Sammy vorher so beschrieb, wie er sich nachher darstellte: eine aufgeschlossene, freundliche Katze, die sich relativ schnell einlebt. Bei sovielen Katzen, die dort ein- und ausgehen und versorgt werden müssen, finde ich es eine Leistung und eine gute Beobachtungsgabe.

Nun zu der Lady, die eine potentielle Weggefährtin Sammy's sein kann:
- sie ist ca. 8Jahre, vielleicht auch jünger
- eine kleine Tigerdame, mit nur noch halbem Schwanz
- sie hat das süsseste Puppengesicht, das ich jemals bei einem Tiger sah
- sie reagiert auf Zwinkern und zwinkert zurück
- freundlich zurückhaltend zu den anderen Katzen im Gehege
- Menschen gegenüber zurückhaltend/distanziert
- sie heisst Mara, reagierte aber nicht auf den Namen, sondern auf Püppchen, als ich sie ansprach

Mara ist seit einem Jahr im Heim und wird einfach übersehen, weil sie so eine zierliche, zurückhaltende Minikatze ist. (Ausserdem hat sie ja ihr besonderes Merkmal: der halbe Schwanz!)
Ich werde in den nächsten Tagen Tücher mit nach Hause bringen, auf denen sie lag...


Mir ist ganz schön mulmig...

Na jutt, es könnte der Beginn eines guten Zusammenlebens werden.
Alberta
 
megabytia

megabytia

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Hallo Alberta :D !
Zuerst möchte ich dir gratulieren, dass du dich "durchgerungen" und deine Bedenken ein wenig zur Seite geschoben hast, was eine neue Weggefährtin für deinen Sammy anlangt.
Nunmehr wünsche ich dir alles, alles Gute, dass das mit Püppchen klappt. Du hast sie so lieb beschrieben, dass ich sie direkt vor mir sehe :D . Sie muss ja wirklich eine entzückende Katze sein, die sich bestimmt maßlos freut, aus dem TH herauszukommen und dich und Sammy zu umschnurren :D .

Wir halten dir die Daumen und 8 Pfötchen, dass alles gut geht. :D :D
 

Anonymous

Gast
Hallo Alberta,

ich kann so gut verstehen, dass dir mulmig ist! Die ersten Tage, wenn Püppchen dann einzieht, wird dir sicher auch noch ganz mulmig sein, v.A. wenn Sammy dann faucht usw., was ja eine ganz normale Reaktion ist. Wichtig ist, dass du bei der Zusammenführung ganz gelassen tust, denn die Katzen kriegen schon ganz genau mit, wenn die Dosi aufgeregt ist, und nachher denkt Sammy, du bist aufgeregt wegen der Neuen und will sie erst recht verjagen.
Gut ist, dass Püppchen zu anderen Katzen eher zurückhaltend ist, dann ist sie für Sammy vielleicht nicht gleich so furchteinflößend.
Hast du denn schonmal überlegt, welche Bachblüten zu Sammy passen könnten, die er unterstützend zur Zusammenführung bekommen kann? Oder willst du da erst mal seine Reaktion auf Püppchen abwarten? Hast du eine Apo gefunden, die BB führt und zurechtmixt, damit du dann schnell BB besorgen kannst, wenn Püppchen dann da ist?
Für den Tag des Einzugs kannst du auch erstmal noch die Rescue-Notfalltropfen geben, wenn Sammy Panik haben sollte, kannst du die sogar alle 15 min geben, bis er sich beruhigt hat. Und wenn du dich selbst erschreckst oder zu nervös bist, dann selbst einnehmen (mach ich in solchen Situationen auch immer :wink: ).

Nur Mut, wir stehen dir ja alle bei und versuchen zu helfen, so gut es übers Forum geht. Selbst mein komplizierter Panik-Kater hat eine Zusammenführung überstanden, das wird schon. Die ersten Tage sind halt stressig, da stell dich ruhig drauf ein, aber das wird Sammy schon meistern.
 

Alberta

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Hallo,
erstmal DANKE für Eure ermutigenden Worte!
Hast du denn schonmal überlegt, welche Bachblüten zu Sammy passen könnten, die er unterstützend zur Zusammenführung bekommen kann?
Wolke, ehrlich gesagt habe ich null Ahnung von Bachblüten. Sammy bräuchte etwas, was seine Hektik dämpft, er wird bei Aufregung ruhelos und wirft sich oft herum, eine horizontale 180° Wendung. Er ist zwar neugierig und interessiert, aber es überrumpelt ihn dann doch die Unruhe.
Ja, ich muss selber auch ruhig sein, alleine bei dem Gedanken an die Zusammenführung zittere ich. Seit gestern habe ich Darmkoliken und ich glaube, ich bin der grössere Schwachpunkt in dem Projekt! Wollen und Können liegt so weit auseinander.
Zur Zeit spielt Sammy wie ein Verrückter, bzw wie ein Kitten. Ob es am Frühling oder meiner inneren Unruhe zuzuschreiben ist, weiss ich nicht.
Viele Grüsse, Alberta
 

Lilly

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Hallo Alberta,

so habe ich es mir vorgestellt - Du verliebst Dich gleich in ein Kätzchen und wirst dann supernervös. Was Du über Püppchen geschrieben hast, liest sich doch gut, gerade, wenn sie etwas zurückhaltend ist.

Denk einfach noch mal in Ruhe über Deine Pläne nach - und Dir erstmal gute Besserung!

Liebe Grüße,
Iris
 

Zorro

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Liebe Alberta,

das ist ja spannend bei Dir.

Was mir aufgefallen ist: "Püppi" und "Püppchen" -- projizierst Du da eventuell etwas auf die neue Kandidatin? Das wäre nicht gut. (Nicht böse sein. Vielleicht liege ich ja auch komplett schief.)

Wie von Iris schon geschrieben, versuche Dich selbst erstmal etwas zu beruhigen. Du hast keinen Zeitdruck und Sammy auch nicht.

Ganz liebe Grüße,
Klaus
 

raggycat

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Hallo Alberta,

oh jetzt lese ich erst deine Geschichte hier. Ich gestehe ich bin gespannt wie ein Flitzebogen und hoffe das alles gut klappt für euch.Wir drücken jedenfalls mächtig die Daumen und Pfoten, es ist euch so zu wünschen. So wie du Püppchen beschreibst ist sie super süß, also *toitoitoi*.Wir denken an euch. Wann soll die zwei denn zusammen treffen??
 

Alberta

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Hallo Ihr Lieben,
ich war ein paar Tage abtrünnig, aber nun bin ich wieder da!
Was mir aufgefallen ist: "Püppi" und "Püppchen" -- projizierst Du da eventuell etwas auf die neue Kandidatin? Das wäre nicht gut.
Ich habe auch schon drüber gegrübelt, aber das "Püppchen" rutschte mir bei ihr so raus, weil sie wirklich ein Püppchengesicht hat. Püppi nannte ich so, weil das die Übersetzung von "Dolly" ist, wie sie vom Heime aus hiess.
So wie du Püppchen beschreibst ist sie super süß, also *toitoitoi*.Wir denken an euch. Wann soll die zwei denn zusammen treffen??
Sie ist wirklich auf ihre Art super süss und heute sah ich ihren halben Schwanz, sieht gar nicht schlimm aus, irgendwie witzig. Die Zusammenführung mache ich ein bisschen von Sammy abhängig, wie er auf die neuen Gerüche reagiert und da bin ich schon beim Thema:
Heute brachte ich die erste "Geruchsprobe" heim!
Ich legte die Decke, von Sammy unbemerkt, in Mara's/Püppchen's Empfangszimmer. Ca. eine Stunde später bemerkte er einen Geruch, dem er folgte. Er näherte sich langsam aber direkt der Decke und schnupperte, überquerte sie langsam - weiter schnuppernd, schaute in der unteren Etage durch alle Zimmer und ging dann zur Tagesordnung über!!!!
Sammy war schon ein wenig aufgeregt, der Schwanz zeigte es an, aber ich war doch erstaunt.
Ich möchte alles richtig machen, habe mir Wolke's Beitrag ausgedruckt und mit Leuchtstift vollgemarkert, alle meine Katzenbücher und das Internet gelöchert, einen neuen Kratzbaum gekauft (für Ette) und meinem Liebsten die Ohren abgekaut.
Es ist halt eine Gradwanderung. Kann sein, dass es nicht klappt, kann sein dass es klappt und die Süsse ein neues Zuhause bekommt und Sammy eine Lebensgefährtin.
Viele Grüsse mit Herzklopfen, Alberta
 

Anonymous

Gast
Hallo Alberta,

also du machst ja wirklich sehr viel zur Vorbereitung, wer eine Zusammenführung so gut und überlegt vorbereitet, also da muss es ja klappen! Ich drück dir ganz doll die Daumen und du wirst ja sicher ganz ausführlich von der ersten Begegnung schreiben.

Wenn du zur Vorbereitung noch mehr unterstützendes tun willst, könntest du bei Sammy doch vorher schon vorsichtshalber mit einer Bachblütengabe beginnen, die ihn auf die große Veränderung vorbereitet.
Die Blüte Walnut hilft Katzen mit Veränderungen aller Art besser klar zu kommen, sie ist für Wandlungsfähigkeit, dass Katzen es also mit einer Veränderung etwas leichter haben. Du hast auch geschrieben, dass er bei der Erkundung der neuen Küche mit Durchfall reagierte, ist also anzunehmen, dass Stress und Veränderung bei ihm vielleicht Durchfall verursachen. Dafür ist die Blüte Scleranthus absolut passend, hilft auch gegen Unruhe und Nervosität. Diese beiden Blüten könntest du durchaus schon in der Apotheke zurechtmischen lassen und dann ab jetzt bis zum großen Tag unters Futter geben bzw. auf Leckerli (viermal am Tag je vier Tropfen) und 16 Tropfen tgl. in den Trinknapf (den er ja nicht vollständig austrinkt).
Für weitere Blüten muss man ja erst mal abwarten, wie Sammy auf die Neue nun reagieren wird. Sollte es da Probleme geben, oder Sammy Reaktionen an den Tag legen, die dich sorgen, lassen sich dafür bestimmt passende Blüten finden, die du dann unterstützend geben kannst.

Für den Tag des Einzuges kann ich wirklich die Notfalltropfen "Rescue" nur empfehlen. Ich habe damit beste Erfahrungen gemacht, erst jetzt neulich wieder hat Rescue meinem Wölkchen und Kaani bei den blöden TA-Besuchen (vor allem die Fahrten) prima geholfen. Bei Wölkchen konnte man so dermaßen gut einen Abfall der Panik und Anspannung und ein Gelassener werden beobachten, dass ich mal wieder absolut überzeugt von der Wirkung von Rescue bin. Auch mir selbst hat es geholfen, als ich beim TA einen großen Schreck bekommen hatte und mir ganz mulmig war (wg. Kaani).

Von der Apo müsstest du eine original Rescue Flasche besorgen (also keine zurechtgemischte, sondern die mit Alkohol), und dir eine kleine leere 30ml Flasche mit Tropfpipette mitgeben lassen (ist nicht teuer). Die original Tropfen brauchst du, weil es gut wäre, wenn beide Katzen vor dem Zusammentreffen einen Tropfen daraus auf ihr Köpfchen gerieben bekommen, sie dürfen diesen Tropfen nicht einnehmen, wg. dem Alkohol. Keine Skepsis, das bringt wirklich was, bei Wölki hat der Tropfen super geholfen. Dir selbst kannst du dann auch gleich einen Tropfen unter die Zunge geben, und dann können die Katzen sich begegnen. Das Rescue zieht Panik, Schock und Schrecken aus den Gliedern des Körpers.
Die leere 30ml Flasche brauchst du, weil man die Rescuetropfen zur weiteren Eingabe dann verdünnen muss. Das machst du am besten schon am Tag davor, sechs Tropfen der original Flasche in die Einnahmeflasche geben, dann mit 30ml Wasser auffüllen, schließen und leicht schütteln. Von dieser Einnahmeflasche kannst du am Tag der Zusammenführung alle zwei Stunden jeweils vier Tropfen geben (auf ein Leckerli oder in Sahne o.ä. geträufelt), außerdem 16 Tropfen in den Trinknapf rein.
Sollte es bei der Zusammenführung Stress geben, dass Sammy z.B. ganz aufgebracht ist, kannst du die Trofen sogar alle 15 min geben (auf deinen Finger geben und seine Lippen damit bestreichen, hauptsache die Tropfen berühren seine Schleimhäute), solange bis er gelassener wird und dann die Abstände verringern. Das habe ich bei meinem Kaani auch gemacht, als er aus der Narkose aufwachte und total panisch wurde, alle 15 min, hat auch meine TA für gut befunden.
Die Rescue Tropfen gibt man aber nur für einen Tag. Danach hast du eine Menge davon über, dass du für spätere Stresssituationen (TA-Besuch usw.) wieder einsetzen kannst.
Du kannst mit diesen Tropfen absolut nichts falsch machen, egal wieviel und wie oft du gibst, schaden können sie in keinem Fall. Das schlimmste was passieren kann ist, dass sie überhaupt nicht anschlagen.

Puh, jetzt habe ich schon wieder ganz schön viel geschrieben, aber die Rescue-Tropfen kann ich wirklich nur empfehlen. Hoffentlich findest du eine Apotheke, die Bachblüten führt, hat nämlich nicht jede. Wenn du noch Fragen zur BB-Eingabe hast, dann frag mich ruhig.
 
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