Meine Zwei Katzenbrüder sind beide autoimmun erkrankt

Diskutiere Meine Zwei Katzenbrüder sind beide autoimmun erkrankt im Immunkrankheiten Forum im Bereich Katzenkrankheiten; hallo zusammen, vor kurzem haben wir festgestellt, dass eine meinder drei Katzen autoimmun erkrankt ist. Dies äussert sich durch eine stark...

tanzger

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hallo zusammen, vor kurzem haben wir festgestellt, dass eine meinder drei Katzen autoimmun erkrankt ist. Dies äussert sich durch eine stark ausgeprägte Zahnfleischentzündung. Heute habe ich dasselbe beim Bruder der Katze
festgestellt- Daraus resultiert, dass ich nun wohl bei beiden alle Zähne ziehen lassen muss. Cortison möchte ich meinen Katzen ersparen. Vor allem, da sie erst jährig sind. Nach der Aussage meines Tierarztes sei ein Leben ohne Zähne, für eine Katze in Anführungszeichen kein Problem, da Katzen sowieso nur wenig kauen. Er sagt, dass es sogar Katzen gäbe, die nach wie vor Trockenfutter essen. Deshalb kommt für mich momentan nur das in Frage. Er sprach jedoch auch noch von einer anderen Therapie, welche aber massiv kostenaufwändig (ca. 700 Euro) ist. Was meint ihr dazu?
 
27.06.2008
#1

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Eldarion

Eldarion

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Hallo tanzger,

von mir ein herzliches Willkommen im Netzkatzenforum. Ich wünsche Dir, dass Du hier viele Ratschläge, Tipps und Informationen finden wirst und natürlich auch jede Menge Spaß haben wirst.

Ich hoffe, dass sich hier noch jemand melden wird, der Dir konkret zu Deiner Frage weiterhelfen kann.

Liebe Grüße::w
 
mortikater

mortikater

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hallo zusammen, vor kurzem haben wir festgestellt, dass eine meinder drei Katzen autoimmun erkrankt ist. Dies äussert sich durch eine stark ausgeprägte Zahnfleischentzündung. Heute habe ich dasselbe beim Bruder der Katze festgestellt- Daraus resultiert, dass ich nun wohl bei beiden alle Zähne ziehen lassen muss. Cortison möchte ich meinen Katzen ersparen. Vor allem, da sie erst jährig sind. Nach der Aussage meines Tierarztes sei ein Leben ohne Zähne, für eine Katze in Anführungszeichen kein Problem, da Katzen sowieso nur wenig kauen. Er sagt, dass es sogar Katzen gäbe, die nach wie vor Trockenfutter essen. Deshalb kommt für mich momentan nur das in Frage. Er sprach jedoch auch noch von einer anderen Therapie, welche aber massiv kostenaufwändig (ca. 700 Euro) ist. Was meint ihr dazu?
Dein TA meint wahrscheinlich eine Interferon-Therapie. Es gibt seit einigen Jahren auch ein Interferon für Katzen, Es heißt Virbagen Omega und soll das Immunsystem stärken. Es wird auch bei Viruserkrankungen eingesetzt.

Ich habe mit meiner Naomi eine Interferinbehandlung durchgeführt - ohne den geringsten Erfolg. Ich kenne auch sonst niemand (Erfahrungsaustausch hier im Forum) bei dem es was gebracht hätte.

Von meinen sieben Katzen sind inzwischen vier zahnlos.

Meine drei Maine-Coons hatten eine chronische Gingivitis, die mit nichts in den Griff zu bekommen war, die Zähne standen auf Eiter. Da sie alle miteinander verwandt sind kann man von einem genetischen Problem ausgehen.

Der spanische Hauskater Tom hatte eine Gingivitis-Stomatitis mit Wucherungen im Rachenbereich. Tom hat auch eine Immunschwäche. Er hat außerdem noch Asthma und eosinophiles Granulom.

Bei allen Vieren empfahl der TA, die Zähne zu ziehen. Bei den beiden großen Maine Coons kam die Entzündung komplett zum Stillstand, bei der kleinen zu 80 %. sie hat noch einen geröteten Rachenbereich und sabbert ein bißchen. Es geht ihr aber gut und sie braucht keine Medikamente mehr.

Bei Tom gab es eine Verbesserung der Maulsituation, aber keinen kompletten Stillstand der Entzündung. Da er aber ohnehin wegen des Asthmas und des eG Cortison nehmen muß, haben wir die Maulsituation dadurch auch im Griff.

Die Katzen leben sehr gut ohne Zähne, fressen auch Trockenfutter, aber das schlucken sie natürlich komplett runter.

Ob es noch andere Therapien gibt, die in Eurem Fall Erfolg versprechen, kann ich leider nicht sagen. Diese chronischen Entzündungen sind leider sehr verbreitet unter den Katzen.

P.S.

Wenn ich vor der Wahl stünde, lebenslang Cortison oder Zähne ziehen, würde ich persönlich mich für die Zahnentfernung entscheiden. Allerdings ist es eben auch nicht zu 100 % sicher, daß das Problem dann komplett beseitigt ist. In den meisten Fällen aber wohl doch.

Katzen vertragen Cortison eigentlich recht gut. Mein Tom bekommt es seit fünf Jahren und hat immer noch gute Blutwerte, aber er ist sehr dick geworden. Aber er kriegt es eben wegen Asthma, das ist eine andere Voraussetzung.
 
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Catworld

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Ich habe auch ein Katerpärchen mit den gleichen Symptomen. Hatte sie als Babys vermittelt und bekam sie mit drei Jahren eben mit hochgradig entzündetem Zahnfleisch in recht desolatem Zustand zurück, so das der TA sich wunderte, das die Tiere überhaupt noch frassen.

Erst wurden einige Zähne gezogen, aber zwischendurch waren immer wieder Kortisonbehandlungen notwendig.

Daher entschlossen wir uns, die Zähne komplett bei beiden zu ziehen und es geht ihnen hervorragend. Sie sind jetzt mittlerweile acht Jahre alt und kommen bestens zurecht.

Bei einem sind die Entzündungen komplett zurückgegangen, bei dem anderen muss hin und wieder aber in immer grösser werdenden Abständen behandelt werden.

Ich persönlich würde mich in ähnlichen Fällen immer wieder für eine Zahnentfernung entscheiden.

LG
Elisabeth
 

Cooniecat

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Hallo Tanzger,
mich würde erstmal interessieren,WIE festgestellt wurde,daß es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt und um Welche.

Eine ZFE muß nicht immer auf einer Autoimmunerkrankung basieren,dazu müßte ein spezieller Bluttest gemacht werden oder eine Röntgenaufnahme vom Kiefer beim Verdacht auf FORL.

Sicher mag eine Komplettentfernung der Zähne sinnvoll sein,aber erst,wenn die Diagnose 100prozentig ist.

Könntest Du mal beschreiben,was bereits alles gemacht wurde?
 
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