meine kleine ajax hat epileptische Anfälle

Diskutiere meine kleine ajax hat epileptische Anfälle im Epilepsie Forum im Bereich Katzenkrankheiten; hallo alle zusammen, ich komme aus wien und habe 4 katzen. Alle waren im großen und ganzen immer gesund bis auf meine Amun, die hat Felines...

Ninan

Registriert seit
21.03.2011
Beiträge
266
Gefällt mir
0
hallo alle zusammen,

ich komme aus wien und habe 4 katzen. Alle waren im großen und ganzen immer gesund bis auf meine Amun, die hat Felines Astma, aber damit kommen wir ganz gut zurecht.

Am 6. März 2011 hat sich unser leben plötzlich für immer verändert.

Meine Ajax (sie ist jetzt 5) bekam gegen mittag völlig "out of the blue" einen epileptischen Anfall und was für einen.

Sie bekam riesige Augen fing an zu sabbern, dann "hoppelte" sie total verkrampft und in einem Wahnsinnstempo durch die Wohnung, ich kam gar nicht mehr hinterher, schlußendlich ist sie dann umgefallen und hat nur mehr gekrampft. Obwohl das Ganze max. vielleicht 3 Minuten gedauert hat (wahrscheinlich sogar weniger) kam mir das ganze wie eine ewigkeit vor. Ich wusste zwar sofort, dass das nur ein epileptischer Anfall sein konnte, aber ich war total geschockt und völlig in Panik rief ich unsere Tierärzin. Diese riet mir die kleine in einem abgedunkelten Raum zusetzen, damit sich mein mädchen beruhigen konnte und meinte wir sollten am nächsten Tag in die Ordination kommen (es war sonntag). Die kleine hat sich dann wieder beruhigt gefuttert wie ein weltmeister und dann war alles wieder wie vorher bis es dann 12 stunden später wieder los ging. Wieder die TA angerufen, diese meinte wir sollten sofort am nächsten morgen in die ordination kommen um blut abzunehmen und ein blutbild machen zu lassen. In der nacht hatte sie noch 3 weitere anfälle, die allerdings etwas schwächer waren.

Am nächsten morgen bin ich gleich mit ihr in die Ordination, schon im Wartezimmer begann Ajax wieder zu speicheln, sie kam deswegen sofort an die Reihe und die TA gab ihr aufgrund der heftigkeit sofort eine Dosis Stesolit. Dann wurden alle möglichen ursachen erörtert, blut abgenommen und ins Labor geschickt. Wir bekamen ein Rezept für stesolit welches wir ihr geben sollten, sollte sie noch einen anfall haben.

Und dann begann das warten, Ajax hatte noch viele Anfälle nach der 4. Dosis stesolit wurden diese zwar schwächer hörten aber nicht auf (allerdings habe ich das erst im nachhinein gecheckt, es ist leider ziemlich schwer alle möglichen anfallszeichen zu erkennen vor allem, wenn es sowas wie zwangswandern ist, wenn man keine ahnung hat)::?.

Nach über 24 Stunden kamen dann endlich die blutwerte, aber leider
sagten diese nichts aus unsere letze hoffnung war der herzenzymwert aber auf den mussten wir noch einen Tag warten. In der zwischenzeit haben wir versucht, das valium wieder aus ihrem körper zu bekommen, da uns auffiel, dass sie es nicht besonders gut vertrug.

Als die Wirkung des Valiums begann abzuklingen ging es Ajax im vergleich zu vorher auch ganz gut, nur dann kamen die anfälle wieder und zwar immer heftiger als vorher. mittwoch mittag hatte sie dann einen sehr heftigen anfall, da dieser nach 5 minuten immer noch nicht vorbei war gaben wir ihr wieder valium (in telefonischer Absprache mit der TA) aber auch das half nichts, mein freund versuchte umgehend in der apotheke nachschub zu besorgen, aber die mussten das medikament erst bestellen und somit mussten wir 2 darauf warten. Die TA hat sich in der zwischenzeit mit der TA der vedmed wien in verbindung gesetzt um abzuklären ob sie vielleicht etwas übersehen haben könnte, aber auch die spezialisten meinten diagnostisch könnte nur ein ct aufschluss geben. Da Ajax in so einem schlechten zustand war, kam ein ct nicht in frage, denn die narkose hätte sie zweifellos umgebracht. Man riet uns unsere katze erstmal massiv mit medikamenten ruhig zustellen um dem gehirn zeit zu geben sich von dem stress zu erholen. Daher bekam sie ab mittwoch mittag alle 6 stunden 5mg diazepam in form von stesolit, donnerstag morgen bekamen wir dann zusätzlich luminaletten von unserer TA (die kann man in Ö leider nicht in der Apotheke kaufen), davon bekam sie täglich 2 mal 2 Stück. Ursprünglich sollte zusätzlich auch noch gabapentin bekommen, aber die medikamente hatten sie richtiggehend in ein koma versetzt, sodass wir auf das gabapentin verzichten konnten. Außerdem bekam sie ab dienstag noch zur unterstützung der organe fortekor (ace hemmer).

Die TA meinte, wir müssten sie 2 Tage in dem Zustand lassen und dann langsam mit den Medikamenten runter gehen, wenn die anfälle dann sofort und derart heftig wiederkommen würden könne man nichts mehr tun, wenn nicht würde sie es schaffen. Ich persönlich bin sowieso dagegen tiere einfach einzuschläfern nur weil sie krank sind, daher machte ich sofort klar, dass dies nur eine option sei wenn es gar nicht möglich wäre sie zu behandeln.

Am Freitag Abend hatte sie dann einen Atemstillstand, den ich glücklicherweise sofort bemerkte (nicht ganz unzufällig denn wir schliefen in schichten und bewachten sie rund um die uhr, mit max. 3 minuten pinkelpause). Daher haben wieder logischerweise in absprache mit der TA das valium abgesetzt und durch das gabapentin ersetzt.

Mit erfolg sie bekam am sonntag das erste gabapentin und sie wachte langsam auf,gleichzeitig haben wir die luminaletten auf 1 1/2 2mal täglich gesenkt. Anfangs konnte sie nicht aufstehen sondern nur liegen, da sie einfach zu geschwächt war. Die ganze zeit über hatten wir mit viel geduld und einem 5ml spritzerl dafür gesorgt, dass sie ausreichend hydriert blieb am wochenende bekam sie dann nach 2 tagen (vorher ging fressen ja nicht, sie hat ja nur geschlafen) das erstemal futter, anfangs mal astronautennahrung. Am nächsten Tag gabs schon normales nassfutter zur astronautennahrung (mit dem löffel aber immerhin) und dann gings langsam aufwärts sie konnte sich von tag zu tag immer selbstsändiger bewegen auch wenn sie noch nicht aufstehen konnte. Leider kam dann gleich das nächste problem, sie hat alleine nicht mehr gepinkelt. Wir mussten am montag dem 14.3.2011 mit ihr mitten in der nacht zur TA weil ihre blase bumm voll war und sie einfach nicht pinkeln wollte und sie hat vor schmerzen schon geweint. Die TA hat ihr dann die blase ausmassiert und es sah gar nicht mal so schlecht aus, es ging wieder aufwärts am nächsten tag hat sie auch von ganz alleine ins bett gepullert (dort haben wir sie zum schlafen hingelegt). Nur leider hatten wir schon am mittwoch das selbe problem zusätzlich stellte es sich heraus, dass sie sich erkältet hatte und fieber hatte. Mein freund schaffte es die blase auszumassieren und sie bekam antibiotika und schmerzmittel. die schmerzmittel zeigten dann massive wechselwirkungen mit dem phenobarbital, daher wurde beschlossen ihr das zeug nicht mehr zu geben.

Das Problem mit dem nicht wasserlassen wurde schlimmer und wir mussten donnerstag wieder zum tierarzt ein urin streifchentest wurde gemacht und es wurden entzündungszeichen festgestellt. Die TA befürchtete schön es wäre ein gehirn problem, ich jedoch tippte auf eine blasen entzündung, da meine kleine maus sich bis zum geht nicht mehr wehrte, wollte man die blase ausmassieren. Wir sollten das ganze weiter beobachten.

Am Samstag funktionierte das mit dem pinkeln auch noch nicht wirklich und der darm war auch schon recht voll, also wieder ab zum TA. Das Fieber war in der zwischenzeit auch wieder aufgetaucht, daher spritzte die Ta ajax Novalgin und sie meinte, wenn ich recht hätte und es nur eine blasenentzündung wäre, würde es damit besser werden, da das novalgin ihre schmerzen lindern würde. Ajax musste wegen eines vollen darms noch einen einlauf über sich ergehen lassen und dann konnten wir sie wieder nach hause bringen. auf den Einlauf hin bekam die kleine natürlich durchfall und auf das novalgin hin fing sie wieder an alleine zu pinkeln, sie geht mittlerweile sogar wieder alleine aufs klo!!! ich bin stolz wie bolle auf mein kleines mädchen.

Der schnupfen den sie erkältungsbedingt auch hat wird mit homöopathischen aflubin tropfen behandelt, die wirken ganz gut. Mit Samstag sind wir dann nochmal mit der luminaletten dosis runter auf 1 tablette 2 mal täglich und nächsten dienstag hätten wir das gabapentin absetzen sollen, wenns doch nur so einfach wäre. Uns ist mit der Dosierung ein kleines hoppala passiert so bekam klein ajax heute nur 2 mal 1/8 statt 2 mal ein viertel gabpentin und das war gar nicht gut. Die anfallsymptomatik tauchte sofort wieder auf, sie bekam zwar nur ganz kleine anfälle aber trotzdem, sie war ganz nervös und ist bei jedem geräusch zusammengezuckt. ich konnte das nicht mitansehen und hab ihr dann nochmal 1/4 gabpentin verabreicht und meine Geheimwaffe für notfälle (buena vista social club, nicht lachen ich schwör, das ist das beste beruhigungsmittel das es gibt (zumindest bei katzen und menschenbabys). Sie hat sich dann den sternen sei dank beruhigt und nach 2stunden und einer mütze voll schlaf gehts ihr jetzt wieder ganz gut.

Was mir ein bisschen sorgen macht ist, dass unsere TA ein bissl besessen ist von der zielvorstellung von 2 luminalletten täglich. Ich mein ich hab mich jetzt ein bissl durch gelesen und festgestellt, das viele katzen 2 präparate kriegen und auch ganz gut damit klar kommen. was sagt ihr dazu?

ich weiß, das war jetzt alles ein bissl viel und sorry, dass ich gleich in medias res gegangen bin, aber ich sorge mich sehr um meine kleine katze und da bleibt die höflichkeit manchemal ein bissl auf der strecke.

Lg

Ninan
 
21.03.2011
#1

Anzeige

Gast

Schau mal hier: meine kleine ajax hat epileptische Anfälle . Dort wird jeder fündig!

Elmo

Registriert seit
23.10.2005
Beiträge
18.099
Gefällt mir
2
Hallo,

jau - da habt ihr ja echt eine aufregende Zeit hinter euch. Darf ich fragen, ob auch Toxoplasmose gecheckt worden ist, die Schilddrüsenwerte (das ist "T4") und ob ihr mal überlegt habt eine Herzultraschalluntersuchung machen zu lassen? Dafür brauchen Katzen ja nicht in Narkose.

Was mir ein bisschen sorgen macht ist, dass unsere TA ein bissl besessen ist von der zielvorstellung von 2 luminalletten täglich. Ich mein ich hab mich jetzt ein bissl durch gelesen und festgestellt, das viele katzen 2 präparate kriegen und auch ganz gut damit klar kommen. was sagt ihr dazu?
Das habe ich nicht genau verstanden. Stört es dich dass deine Tierärztin möchte, dass sie zweimal täglich eine Luminalettendosis bekommt? Oder möchte deine TÄztin nicht gerne zwei verschiedene Medikamente benutzen und ist der Meinung, wenn sie nicht mit 2 mal täglich eine Luminalette "stabil" wird, dann wäre sie austherapiert?

Falls es das erste ist: es ist schon besser die Dosis auf zwei Gaben täglich zu verteilen.
Falls es das zweite ist: vielleicht gibst du ihr einmal diesen Text einer Neurologin zu lesen, in dem ganz klar erklärt wird, wann und wozu es manchmal sinnvoll ist eine Kombination von zwei Medikamenten zu nutzen (wobei ich es auch in der Regel versuchen würde mit einem auszukommen, denn jedes Medikament macht eben seine eigenen Nebenwirkungen, ums mal platt zu sagen).
Aber so lange bis ein ordentlicher Spiegel des Phenobarbitals aufgebaut ist (was einige Wochen dauern kann und mit einer Blutuntersuchung spätestens 6 Wochen nach Beginn der Therapie gecheckt werden sollte) macht es ja wirklich Sinn sie mit einem anderen Medikament abzudecken, wenn sie sonst krampft.

Hier also noch der Text:
http://www.canine-epilepsy.com/FelineSeizures.pdf

Liebe Grüße
Andrea
 

Ninan

Registriert seit
21.03.2011
Beiträge
266
Gefällt mir
0
T4 WErt ist <0,7

und ich glaub toxoplasmose wurde nicht getestet, ich werde gleich morgen mal danach fragen.


Ich bin wahrscheinlich schon paranoid, aber ich ich hab so irgendwie das gefühl, dass die TA meint wenn sie mehr als die 2 luminaletten täglich braucht hats keinen sinn mehr. ich seh das nämlich anders, es hat lange gedauert bis sie sich halbwegs von dem valium erholt hat, aber jetzt gehts ihr trotz der 2 präparate eigentlich nicht schlecht (wenn man mal von der Fehldosierung absieht). Sie hat heute abend sogar ein bisschen gespielt *freu* auch wenn sie vorher noch einen kleinen anfall hatte (aber ohne krampf).

Es ist eigentlich derzeit generell so, dass sie anfälle hat aber nicht wirklich krampft, dafür hat sie halt mehrere was halt auch nicht wirklich gut ist, die anfälle machen ihr nämlich angst, weil sie das ganze leider voll mitkriegt. Gekrampft hat sie seit sie unter medikamenten steht nur einmal und das war beim tierarzt, nachdem sie schmerzen hatte, weil sie nicht pipi konnte

danke dir :mrgreen:
 
Zuletzt bearbeitet:

Ninan

Registriert seit
21.03.2011
Beiträge
266
Gefällt mir
0
ahja und die kleine maus futtert wie ein drescher. Unsere TA meinte wir sollen ihr nicht mehr futter geben als in den letzten Tagen um möglichst Verzerrungen auszuschließen. Aber ersten hab ich keine ahnung wie viel sie in den letzen tagen gefressen hat, wir haben ihr soviel gegeben so viel sie wollte und außerdem mag ich sie nicht wirklich hungern lassen. Obwohl sie echt solange futtert wenn ich sie lasse bis ihr kleiner bauch rappelvoll ist und sie wirklich nicht mehr kann. Als sie klein war hat sie das auch gemacht.

Wie sollen wir dieses Problem lösen?
 
taggecko3

taggecko3

Registriert seit
17.06.2007
Beiträge
1.504
Gefällt mir
0
bekommt sie denn noch Diazepam-Valium- das wirkt deutlich appetitsteigernd- sollte sich wieder geben, wenn es für einige
tage abgesetzt ist- ich finde ihr solltet sehen, daß sie sich nicht überfrisst.
Und die Dosis von den Luminaletten würde ich von dem Plasmaspiegel abhängig machen, wobei dieser erst nach ca 3 Wochen zu testen ist.
 

Elmo

Registriert seit
23.10.2005
Beiträge
18.099
Gefällt mir
2
Hallo,

das Valium ist, wie bereits beschrieben appetittanregend, Krämpfe führen zu Heisshunger und das Phenobarbital führt oft zu appetittmangel.

Ich würde mir eine Babywaage besorgen und die Katze regelmässig mal wiegen - ansonsten so füttern wie sie mag, so lange sie nicht viel zunimmt - das ist alles sehr stressig, da muss sie nicht auch noch hungern, finde ich.

Ich finde übrigens, das hört sich alles sehr vielversprechend an.

Liebe Grüße
Andrea
 

Ninan

Registriert seit
21.03.2011
Beiträge
266
Gefällt mir
0
Nein, sie kriegt kein valium mehr weil sie das nicht besonders gut verträgt (ich hab nur mehr stesolit für notfälle). Mit dem fressen schaut das fast ein bissl wie futterneid aus oder so. Zum beispiel jetzt gerade, ich hab sie (alle katzen) vor einer starken stunde gefüttert, sie hat eine eher kleinere portion gefressen und sich dann hingelegt (immer in sichtweite der futterschüsseln!) jetzt gerade ist der kater hingegangen und hat sich noch eine portion genehmigt und siehe da klein ajax setzt sich sofort wieder dazu und frisst wieder, sie dürft jetzt wieder satt sein hat wieder aufgehört.

Sie wirkt aber generell noch nicht wirklich fit, aber ich bin vorerst zufrieden, wenn sie ansprechbar ist und nicht bei jedem geräusch zusammen zuckt (ich durfte vorhin sogar den staubsauger fahren lassen, hat sie nicht im geringsten gestört::bg)

ahja noch eine Frage: gibt es irgendein brauchbares notfallmedikament, dass nicht diazepambasierend ist?
 
taggecko3

taggecko3

Registriert seit
17.06.2007
Beiträge
1.504
Gefällt mir
0
alle Notfallmedikamente bei epilept . Anfällen, die man als Tablette oder Zäpfchen geben kann sind Benzodiazepine, wie Diazepam.
 

ConnyHH

Registriert seit
30.10.2010
Beiträge
289
Gefällt mir
0
Hallo Ninan,

das tut mir so schrecklich leid für euch und die Süsse. Erinnert mich so stark an unser letztes Viertel 2010.
Meine Nina bekam am Start nur einmal morgens und abends 1 Luminalette (15mg Phenobarbital) und ist völlig umgefallen. Auch wir mussten zum Blase ausdrücken weil sie kurz vorm platzen stand. Eine Einlauf bekam sie auch noch und das alles verschaffte zwar Erleichterung aber immer nur für die nächsten Stunden.
Ich bin mir heute ziemlich sicher, dass sie einfach die Dröhnung nicht nur im Kopf gelähmt hat sondern auch Blase/Darm. Wir hatten alles abgesetzt und nach 5 Tagen kamen die Anfälle zurück. Dann haben wir erst nur das Diazepam versucht aber damit fauchte sie ständig. Wir haben es dann nochmal mit den Luminaletten versucht.. angefangen 1/8 (frag nicht wie ich das geteilt hatte).. da nichts passierte hatten wir eine Art allergische Reaktion ausgeschlossen und ich steigerte langsam hoch 1/4 dann 1/2 immer zweimal täglich. Da blieben wir dann 14 Tage.. die Anfälle kamen wieder und auch viele kleine Anfälle wie fauchen und ständig durch Wohnung wandern.. wandern wandern wandern! Erhöhung auf 3/4 2 mal täglich.. 14 Tage warten dann 1 Tablette 2mal täglich. Die Anfälle blieben aus aber die kleinen waren wieder da.. also das fauchen.
Was ich sagen wollte: Es war nicht Schluss nach 2 mal 1 Tablette am Tag sondern wir gaben 1/4 dazu.. damit ist sie nun super eingestellt (zur Zeit.. kann sich immer ändern). Also sie bekommt gesamt 2 1/2 Luminaletten aufgeteilt alle 12 Stunden. Ihr Blutspiegel liegt im oberen Drittel damit.
Deine Tierärztin muss das nicht einfach ausmachen anhand von irgendwas, was sie mal gelernt hat.. sie kann den Medikamentenspiegel im Blut messen lassen. Das machen Menschen auch! Wichtig ist aber das es erst gemacht wird, wenn man konstant 4 Wochen dieselbe Dosis hatte ohne Veränderungen.

Ich kann dir heute sagen, das sich der ganze Weg gelohnt hat. Auch wir haben nie etwas im Blut gefunden, oder in der Kernspin die gemacht wurde. Alles schien gesund zu sein. Meine Nina ist übrigens auch 5 Jahre gewesen als alles begann.

Geb nicht auf.. und wenn du eine Besserung siehst, versuche die Geduld zu haben damit sich das Phenobarbital auch setzen kann. Es dauert auf jeden Fall 10 bis 14 Tage bis die Dosis im Blut ankommt. Natürlich muss es ein "zumutbarer" Zustand sein um so lange abwarten zu können. Wenn sie mit 2 Luminaletten täglich pullern kann und auch das grosse Geschäft abgesetzt wird.. und wenn die Anfälle nicht zu oft und heftig sind.. dann versuche die Dosis zu halten und wenn immer noch kleine leichte Anfälle sind kannst du auch versuchen nur 1/8 oder 1/4 dazuzugeben.. natürlich in Absprache deiner Tierärztin... sehe es dann als "Feinschliff".
Und dann lasse auch mal den Medikamentenspiegel messen. Da siehst du ob sich überhaupt ein annehmbarer Spiegel aufgebaut hat

Alles erdenklich Gute für euch.. das wird ganz sicher.. es ist nur nicht so schnell weg wie eine Erkältung

Liebe Grüsse
Corinna, Nina und Robin
 

Ninan

Registriert seit
21.03.2011
Beiträge
266
Gefällt mir
0
Danke für eure Hilfe und eure aufmunternden Worte.

Ich bin mir sicher, dass sie eine blasenentzündung hatte/hat, weil sie sich beim blase ausdrücken nach dem 3. mal immer so gewehrt hat und seit sie novalgin kriegt (wegen der erkältung mit hohem fieber) gehts ihr besser. Außerdem hatte sie ja entzündungszeichen im Urin. Das Pullern und Kacken funktioniert derzeit prima.

Auch sonst ist sie wieder in ordnung, allerdings hab ich sie jetzt 2 mal irgendwo zwischen beginnendem und minianfall erwischt (große Augen, schnelle Atmung) sie lässt sich aber recht flott wieder beruhigen, den sternen sei dank.

Im moment ist sie ein bisschen stinkig auf mich, weil ich sie alle paar stunden mit medikamenten traktieren (sie kriegt ja soviele, dass ich die mögichst gleichmäßig über den Tag verteilt habe) aber auch das wird besser werden. Heute kriegt sie das letzte mal antibiotika, wieder was weniger. Leider kann ich sie nicht mit leckerlies bestechen, die interessieren sie im moment so gar nicht.

Gestern hat sie wieder mit mir gespielt, ist ganz viel in der warmen sonne gelegen und sprechen tut sie auch wieder mit uns, die kleine maus:mrgreen:

fast hätte ichs vergessen, sie wird noch auf toxoplasmose getestet, aber erst ende nächster woche, wenn der medikamentenspiegel gemessen wird, wir wollen sie sowenig wie möglich stressen.
 

Ninan

Registriert seit
21.03.2011
Beiträge
266
Gefällt mir
0
So kleines Update:

aufgrund von neuesten Entwicklungen rät mir meine TA derzeit von einem CT ab, primär aufgrund des Narkoserisikos.

Die kleine scheint im moment nämlich anämsich zu sein, sie ist käseweiß. Die TA meint irgendetwas scheint Ajax fähigkeit zur blutneubildung zu beinträchtigen. Sie hat ihr Blut abgenommen und wir machen nochmal ein blutbild, außerdem den Toxoplasmosetest und den Phenospiegel werden wir auch gleich angucken.

Der nächste Schritt wäre dann ein Termin beim Kardiologen. Ihr herz schlägt ohnehin seit das ganze angefangen hat zu schnell. Sie hat deswegen ACE Hemmer zur senkung der herzfrequenz ur unterstützung der nieren und bekommen. Der Hematokrit Wert war bei der letzten blutuntersuchung zu hoch, aber die TA meinte das wäre die Folge von dem Stress durch die anfälle (ich habs nachgegoogelt is was dran), außerdem haben wir herzenzymwert testen lassen und der war ok.

irgendwelche ideen was dahinterstecken könnte?
 

Elmo

Registriert seit
23.10.2005
Beiträge
18.099
Gefällt mir
2
Hallo,

wenn ihr eh Blut abnehmen lasst und die Kleine Anämisch ist, dann lasst auch auf Haemobartonellose testen.
Anscheinend gibts ja doch eine Ursache für die Anfälle - hoffentlich findet ihr sie und könnt sie behandeln.

Liebe Grüße
Andrea
 

Ninan

Registriert seit
21.03.2011
Beiträge
266
Gefällt mir
0
danke für den tipp, wir haben sie vor zwei wochen auf fip und leukose testen lassen und meine TA hat mir heute erklärt, dass man die FIA bei dem Test sehen würde. Wenn beim blutbild von heute anzeichen auftauchen die auf fia schließen lassen, holen wir den test dofort nach.
 

Ninan

Registriert seit
21.03.2011
Beiträge
266
Gefällt mir
0
so update:

Die vetmed wien meint, der hämatokrit ist noch nicht so arg niedrig, die bluttransfusion können wir uns sparen, zumindest im moment.

Sie hat eine Leukopenie (zuwenig blutkörperchen) was vermutlich eine nebenwirkung des phenobarbitals ist, nachdem der phenospiegel sowieso zu hoch ist, gehen wir damit erstmal runter und erhöhen im gegenzug das gabapentin, weil sie immer noch fokale anfälle hat. Die Anämie sollte dann alleine verschwinden. Ich hoffe einfach mal das beste *seufz*
 

Elmo

Registriert seit
23.10.2005
Beiträge
18.099
Gefällt mir
2
Hallo,

also das liest sich aber deutlich besser als die letzten Nachrichten von euch. Das freut mich!

Liebe Grüße
Andrea
 

Ninan

Registriert seit
21.03.2011
Beiträge
266
Gefällt mir
0
meinst du?

Ich bin wohl ziemlich überfürsorglich, aber ich mach mir immer noch sorgen. kaum sind wir ein problem los taucht das nächste auf ::?
 

Elmo

Registriert seit
23.10.2005
Beiträge
18.099
Gefällt mir
2
Hallo,

wenn es sich um eine Unverträglichkeit gegen ein Medikament handelt, wodurch ihre Blutwerte sich verändert haben, dann ist das ein kleines (wenn auch unangenehmes) Problem, denn es gibt ausreichend Ersatzmedikamente.

Wenn sie Anämisch wird und niemand weiss woran dies liegt (und deswegen auch nicht adäquat behandelt werden kann) dann ist das doch viel schlimmer. Nach deinem Beitrag vorgestern habe ich schon wirklich mit "dem Schlimmsten" gerechnet muss ich sagen, aber dein Beitrag gestern hat mir die Zuversicht gegeben, dass das zu regeln ist.

Natürlich kann ich immer nur beurteilen was du schreibst - mein Bild von der Situation und die wirkliche Situation müssen nicht übereinstimmen aber so stellt es sich für mich derzeit dar.

Liebe Grüße
Andrea
 

Ninan

Registriert seit
21.03.2011
Beiträge
266
Gefällt mir
0
ich frag mich nur ob die von der Uniklinik recht hat mit ihrer vermutung. Denn laut beipackzettel ist leukopenie keine nebenwirkung des phenobarbitals, wohl aber vom gabapentin und gerade das sollen (und haben wir auf 3 mal täglich = 75mg) erhöht.

Ansonsten werd ich mal bei der kleinen Klinik bei uns um die ecke nachfragen ob die das equipment haben um den Hämatokrit und die Leukozytenzahl gleich zumessen (ich glaub nämlich schon), dann muss ich nicht gleich in die uniklinik deswegen, wenn ich mir sorgen mache)

Mir ist das ganze jetzt sowieso zu blöd ich lass mir am montag von meiner TA die nummer von dem Neurologen auf der Vetmed geben und mach einen Termin, die sollen das verdammte CT machen sonst werd ich noch irre. Der Toxoplasmosetiter kommt eh vorher (das Labor meiner TA ist leider saulahm). Ich lass sie intubieren für die narkose, dann kann nicht viel passieren.

Gestern abend hat sie dann am ganzen körper gezittert, das sind angeblich anfallszeichen, komisch fand ich nur dass sie dabei mega entspannt war (zumindest bis sich die muskeln verspannen von der ständigen zitterei). Sie hat das schonmal gehabt, aber da hat das aufgehört nachdem ich sie aufgewärmt hatte (da hatte sie fieber) und später haben wir das auf überanstrengung zurückgeführt, weil sie ständig versucht hat aufzustehen und rumzulaufen (das konnte sie da halt noch nicht). Das kann alles und nix heißen
 

Elmo

Registriert seit
23.10.2005
Beiträge
18.099
Gefällt mir
2
Hallo,

eine andere Katze - Nina - hatte aber kürzlich auch Leukopaenie und ich habe damals extra in der "Roten Liste" nachgelesen dass das sehr wohl vom Phenobarbital kommen kann (oder sagen wir so, es ist zumindest für Menschen beschrieben).

Hier ist der Link zu dem Beitrag mit Ninas Blutbild:
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showpost.php?p=2468011&postcount=48

und hier der Link zu der Antwort:
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showpost.php?p=2468046&postcount=49

Und falls du den ganzen Thread lesen möchtest:
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=148560


Wenn dir das Gabapentin ungeheuer ist, könntet ihr als Zweitmedikation statt dessen über Keppra nachdenken, das ist in der Zwischenzeit (da ein Generikum auf dem Markt ist) erschwinglich geworden und in der Regel sehr nebenwirkungsarm.

Ihr könnt ja nicht beides geichzeitig absetzen, daher wird dir kaum etwas anderes übrigbleiben als eines nach dem anderen auszuschliessen.

Die Idee nun doch ein Bild machen zu lassen finde ich hervorragend. Man sagt zwar, dass Katzen mit Epilepsie möglichst nicht narkotisiert werden sollten, aber manchmal ist es notwendig und Quari hat auch schon einige Narkosen hinter sich gebracht - es muss dann eben das "passende" Narkosemittel genutzt werden.

Liebe Grüße
Andrea
 

Ninan

Registriert seit
21.03.2011
Beiträge
266
Gefällt mir
0
danke elmo für die Info!

Das hat mich jetzt doch beruhigt. ich hab mittlerweile nachgefragt im notfall kann ich auch in die kleine klinik um die ecke gehen, die können die werte sofort bestimmen und eine transfusion wäre auch möglich.

Jetzt läufts sie auch wieder in der Gegend herum :mrgreen: und muss alles angucken, vor allem der balkom ist sehr spannend. Das beruhigt mich auch ungemein, weil gestern ist sie den großteil vom tag nur in der gegend rumgelegen ist. Ich hoffe wir kriegen das mit der Leukopenie bald in den Griff.
 
Thema:

meine kleine ajax hat epileptische Anfälle

meine kleine ajax hat epileptische Anfälle - Ähnliche Themen

  • Verzweifelt! Was hat meine Kleine?!

    Verzweifelt! Was hat meine Kleine?!: Hallo liebe Forumuser, leider bringt mich eine traurige Angelegenheit in dieses Forum. Meine kleine Fjalla (5 Jahre alt) hat vor ca. einer Woche...
  • Woran erkenne ich Unterschied großer/ kleiner Anfall?

    Woran erkenne ich Unterschied großer/ kleiner Anfall?: Hallo, Winnie hat Epilepsie. Sie bekommt derzeit keine Medikamente und hatte bis Mitte letzten Jahres alle ca. 1,5 Jahre einen Anfall. Seit...
  • Kleines Kätzchen hat schon epileptische Anfälle

    Kleines Kätzchen hat schon epileptische Anfälle: Hallo, auf meiner Suche nach Informationen über Epilepsie bei Katzen bin ich auf dieses Forum gestoßen und bin total froh, hier erstmal schon...
  • Mein kleiner Epi Zipfel...

    Mein kleiner Epi Zipfel...: Hallo, erst einmal eine Vorstellung meinerseits. Heisse Björn, bin 37 Jahre und komme aus der Nähe von Bremerhaven. Ich habe 4 Kater und eine...
  • Mein kleiner entwickelt sich langsam zur Tonne.. O_o

    Mein kleiner entwickelt sich langsam zur Tonne.. O_o: Also, mein Dicker hatte vor 2 Wochen seinen ersten Anfall und jedesmal wenn er wieder "zu sich gekommen" (er wird ja nicht Ohnmächtig, scheint...
  • Ähnliche Themen
  • Verzweifelt! Was hat meine Kleine?!

    Verzweifelt! Was hat meine Kleine?!: Hallo liebe Forumuser, leider bringt mich eine traurige Angelegenheit in dieses Forum. Meine kleine Fjalla (5 Jahre alt) hat vor ca. einer Woche...
  • Woran erkenne ich Unterschied großer/ kleiner Anfall?

    Woran erkenne ich Unterschied großer/ kleiner Anfall?: Hallo, Winnie hat Epilepsie. Sie bekommt derzeit keine Medikamente und hatte bis Mitte letzten Jahres alle ca. 1,5 Jahre einen Anfall. Seit...
  • Kleines Kätzchen hat schon epileptische Anfälle

    Kleines Kätzchen hat schon epileptische Anfälle: Hallo, auf meiner Suche nach Informationen über Epilepsie bei Katzen bin ich auf dieses Forum gestoßen und bin total froh, hier erstmal schon...
  • Mein kleiner Epi Zipfel...

    Mein kleiner Epi Zipfel...: Hallo, erst einmal eine Vorstellung meinerseits. Heisse Björn, bin 37 Jahre und komme aus der Nähe von Bremerhaven. Ich habe 4 Kater und eine...
  • Mein kleiner entwickelt sich langsam zur Tonne.. O_o

    Mein kleiner entwickelt sich langsam zur Tonne.. O_o: Also, mein Dicker hatte vor 2 Wochen seinen ersten Anfall und jedesmal wenn er wieder "zu sich gekommen" (er wird ja nicht Ohnmächtig, scheint...
  • Schlagworte

    ursache für zu hohen herzenzymwert

    ,

    luminaletten nach öffnen nur zwölf wochen haltbar.

    ,

    katze epileptische anfälle nach schmerzmittel

    ,
    katze spuckt weisse flüssigkeit
    , tier valium appetittanregend, hund hat heißhunger vom ace hemmer fortekor, kann man mit der luminalettendosis hund varieren, hund 10 jahre nach ace hemmer fortekor gabe epileptische anfälle, katze hat epileptische anfälle, leukopenie katze stress, gabapentin bei zwangswandern?, katzenjunge alle tot, haltbarkeit bioflorin geöffnet, katze epilepsie spezialist wien, stesolit
    Top Unten