Meine Gedanken als Züchter...

Diskutiere Meine Gedanken als Züchter... im Grundsatzdiskussionen Forum im Bereich Katzenzucht; :-) Heute hatte ich zwei interessante anrufe von ein und der selben Frau... Sie möchte eine Birma haben, nach dem zweiten Telefonat stellte...

Tapcy

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:-)

Heute hatte ich zwei interessante anrufe von ein und der selben Frau...

Sie möchte eine Birma haben, nach dem zweiten Telefonat stellte sich heraus das Kitten sollte Showqualität haben, noch etwas später stellte sich heraus, sie möchte züchten....

Leider hat diese Frau keinerlei Erfahrung und auch nicht so viele Menschen die Ihr helfen..

Daraus sind ein paar Gedanken entstanden an denen ich euch teilhaben lassen möchte...

______________________________________________________

Wenn ich Züchter werden möchte

Wenn man sich mit dem Gedanken trägt, Katzen züchten zu wollen, bedeutet das nicht, mal eben nur schnell Kitten in die Welt zu setzen, sondern es Bedarf auch eines großen Verantwortungsbewusstsein für unsere Tiere, um ihnen ein artgerechtes und vor allem auch gesundes Leben bieten zu können.
Wer der Meinung ist, mit Katzenzucht super schnell zum Millionär zu werden, weil Katzenzüchter sich ja eine goldene Nase verdienen, der sollte ganz schnell in sich gehen und dieses Vorhaben in die tiefste Schublade ablegen die man finden kann.

Um Katzen zu züchten muss man in Kauf nehmen, sehr viel Geld zu investieren und man muss sich Gedanken darüber machen dass es unter Umständen sehr schnell gehen kann, dass es viel Geld kostet.

Viele Menschen unterliegen dem Irrglauben, dass Katzenzüchter sich mit der Katzenzucht gesund stoßen! Hier sollte der Hinweis erlaubt sein, in einer guten Zucht ist das bei weitem Fehlanzeige. Züchter sollten nur diese Leute werden, die sich dessen bewusst sind, was für finanzielle Konsequenzen eine Katzenzucht mit sich bringt.

Bevor man Züchter wird sollte man tief in sich gehen und sich selbst folgende Fragen beantworten:

- Kann ich die Tierarztkosten tragen ohne selbst am Hungertuch zu nagen
- Kann ich die Kosten tragen, die eine Katzenzucht mit sich bring, insbesondere die Aufzucht von Kitten und Jungtiere.
- Kann ich meine Jungtiere unter Umständen auch länger behalten und ernähren und ausreichend gesundheitlich Versorgen lassen, bis der richtige Dosenöffner kommt
- Ist meine Wohnung oder mein Haus groß genug und verfügt über genug Räume
- Habe ich einen Raum den ich zur Quarantänestation umwandeln kann
- Kann ich die Bedürfnisse der Katzen erfüllen ohne an die Konsequenzen denken zu müssen
- Kann ich meinen Katzen die Bewegungsfreiheit bieten, die sich benötigen
- Bin ich bereit, mein eigenes Ich zurück zu stecken alles zum Wohle der Katze
- Habe ich mich schon mit dem Leben und dem Tod auseinandergesetzt
- Wenn Gen- und / oder Erbfehler auftreten, kann ich diesen Anblick ertragen
- Bin ich nervenstark und kann in gefährlichen oder hektischen Situationen den Überblick behalten
- Wie gehe ich mit der Katzenzüchterszene um, kann ich mit Neid, Intrigen und Missgunst leben, habe ich ein dickes „Fell“

Wenn man für sich auch nur einmal mit Jein oder Nein geantwortet hat, ist es besser, die berühmte „Schublade“ aufzumachen und das Vorhaben abzulegen, denn dann würde man seinen Tieren und seiner eigenen Seele nur Schaden zufügen.

Klar ist es auch mal so, dass ein Wurf durchaus positiv auf die Bilanz einwirken kann, jedoch kann das Jahr danach durch einen einzigen Fehlschlag alles wieder zum kippen bringen und unter Umständen das finanzielle Aus bedeuten.

Bei dem Verkauf von Jungtieren oder Kitten darf man sicher keinen Gewinn erzielen wollen, denn selbst wenn ein Wurf in Ordnung war, kann der zweite schon durch Operationen, Krankheiten oder ähnlichem dem so genannten Obolus durchaus den Garaus machen.

Das größte Wagnis ist die Gesundheit, denn nichts kann weniger vorhergesagt werden als diese. Selbst wenn man größte Vorsicht walten lässt, lauern die Gefahren überall.

Was für Kosten kommen den noch auf einen zu?

- Kratzbäume, Toiletten, Näpfe, Pflegemittel, Spielzeug
- Katzenverein, Aufnahmegebühr, Mitgliedschaft, Zwingerschutz, Inserate, Werbung
- Stammbäume, Impfungen, Untersuchungen, Blutabnahme
- Absolut ausgewogene und hochwertige Ernährung der Katzen und Jungtiere sowie Kitten
- Kosten, die durch Kittenaufzucht entstehen
- Ausstellungsgebühren, Käfigdekoration, Fahrkosten, Werbeeinträge, Visitenkarten, Essen und Verpflegung des Menschen, Übernachtungskosten ect.
- Deckkatergebühren, An- und Abreise zu dem Kater, evt. Wiederholung der Deckung, Bluttest vor der Verpaarung und Gesundheitscheck

Diese Kosten müssen getragen werden, wenn man von einer ordentlichen Katzenzucht spricht. Wer das nicht kann, der sollte die berühmte „Schublade“ aufmachen und die Idee schnell wieder vergessen.

Was auch nicht aus dem Augen verloren werden darf, bei einer Erkrankung kann unter Umständen der gesamte Bestand infiziert ist bzw. wird und alle Tiere zum Tierarzt müssen und unter Medikation stehen können. Was wäre wenn eine Pilz / Virusinfektion oder eine bakterielle Erkrankung durch den Bestand läuft? Kann ich unter Umständen mal eben mein Weihnachtsgeld und mein Urlaubsgeld beim Tierarzt lassen?

Wenn man dieses alles mit einem aus tiefsten Herzen kommenden JA beantworten kann, dann steht einem guten Züchterleben nichts mehr im Wege.

Bevor es jedoch so weit ist an Kätzchen zu denken gilt es noch einige andere Formalien zu erfüllen.

Es ist wichtig, bevor man mit der Katzenzucht beginnt, sich einen „Zwingernamen“ und einen Katzenverein zuzulegen. Auch gilt es, die Vereinsstatuten genauestens zu studieren und zu vergleichen. Ein guter Katzenverein steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und wird Ihnen auch gerne Auskunft geben, ohne dass man bereits Mitglied ist.

Ein geradliniger Züchter würde niemals auf die Idee kommen eine so genannte „Schwarzzucht“ zu betreiben und sich weigern, die vorgeschriebenen Richtlinien einzuhalten.

Es ist ein absolutes muss für einen guten Züchter, in einem Verein zu sein, ordentliche Stammbäume zu besitzen, sich an die Vereinsstatuten zu halten, nur das wird Ihnen einen seriösen Ruf und einen guten Erfolg für die Katzenzucht bringen.

Man kann sicher sein, dass ein „Schwarzzüchter“ auf sehr viel Unmut und Anfeindungen stoßen wird durch seriöse Züchter. Das geht sogar soweit, das es durch sämtliche Internetforen als Warnung gegeben wird und man keine Katze mehr bei einer seriösen Zucht kaufen kann.

Wenn man denkt, „ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“ der unterliegt einem gewaltigen Irrtum, denn nichts ist schlimmer und schneller als ein aufgebrachtes „Züchtervolk“. Sehr schnell wird man es mit Rufmord, Neid, Missgunst und Verleumdungen zu tun haben, die Züchter werden hinter dem Rücken des betroffenen kommunizieren und verunglimpfen, egal ob schuldig oder unschuldig.

Die Rauchzeichen werden sich durch das Internet bewegen und einen auf Schritt und tritt begleiten.

Also überlege man sich gut ob man mit all dem Leben kann und will im Sinne der gemeinsamen Liebhaberei

UNSERE KATZEN
 
14.01.2010
#1

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Gast

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pusch

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Hallo,

ich finde, deine Gedanken als Züchter wohl schon recht zutreffend. Vieles trifft aber auch auf diejenigen zu, die sich eine Katze zum liebhaben anschaffen, speziell, was die Gesundheit, das Wohlbefinden usw. angeht und wo viele erst nach der Anschaffung beim 1. TA Besuch feststellen, daß eine Katze auch dahingehend Kosten verursachen kann.
Es sind also nicht nur die Züchter, die auf so vieles achten müssen, sondern einfach jeder, der sich eine Katze anschafft, bzw. ein Tier anschafft.

Ich glaube, was viele noch immer von Züchtern denken, nämlich, daß sie viel Geld damit verdienen, werden sie nach deinem Threat noch immer denken, weil vieles einfach auf jeden Katzenhalter zutrifft. Und Kosten wie Anschaffung von Kratzbäumen und co.... auch diese Kosten hat einfach jeder.

Es wäre schön gewesen, wenn dein Threat wirklich mehr in die Kategorien gefallen wäre, die ausschließlich auf Züchter zutrifft und nicht allgemein auf jeden Katzenhalter :wink:

Ich denke da z.b. an Schulungen, aneignen und auswerten von Erbinformationen usw. Und ich denke, daß du dich ebenfalls mit dem Thema auseinandergesetzt hast, bevor du angefangen hast, zu züchten
 

Nishiki

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:-)

Heute hatte ich zwei interessante anrufe von ein und der selben Frau...

Sie möchte eine Birma haben, nach dem zweiten Telefonat stellte sich heraus das Kitten sollte Showqualität haben, noch etwas später stellte sich heraus, sie möchte züchten....

Leider hat diese Frau keinerlei Erfahrung und auch nicht so viele Menschen die Ihr helfen..
Ich denke, das geht jedem Anfänger so. Woher soll sie es denn haben? Was hält Dich ab Mentor zu sein?

Ich finde es o.k. wenn sie es sagt. Daß es nicht gleich kommt ist normal. Ich hatte auch Schwierigkeiten mich richtig zu bewerben, denn ganz so easy ist es dann doch nicht den richtigen Ton bei kritischen Züchtern zu treffen und man ist als Anrufer unsicher.

Ich empfinde das nicht als böses Ansinnen, aber wohl als eines, bei dem Du Aufklärung leisten kannst.
 

Maya Maus

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Ich habe mich jetzt schon mit vielen Züchtern unterhalten und habe auch eine Bekannte die Katzen züchtet.
Bisher habe ich sehr oft gehört:
" Ich habe auch ganz klein angefangen und habe auch nicht das Wissen gehabt,was ich heute habe"
Meine Meinung ist,das man nicht perfekt ist und am Anfang nicht alles wissen kann.Die Erfahrung und das Wissen kommt mit den Jahren.
Natürlich muss man sich informieren und durch vieles lesen,aber das Wissen kommt auch meiner Meinung nach mit der Praxis.

Wenn man erst "Züchten" darf,wenn man die Erfahrung hat,wie jemand der 10 Jahre schon züchtet,dann finde ich das schon hart.
Natürlich darf man nicht blauäugig an die Sache rangehen,ganz klar,aber man sollte denen,die anfangen möchten mit der Zucht,auch die Chance geben es machen zu können.
 

Vanny1984

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Maya Maus, welches Wissen gehört denn für dich zu dem, was man haben sollte, wenn man loslegt? Welche Erfahrungen sollte man vorher schon gemacht haben, welche kommen später?

Ich denke auch, dass manche "Spezialthemen" oft erst mit der Zeit und den gesammelten Erfahrungen kommen. So, wie jeder Tierhalter erst "in der Praxis" mit dem Tier manches kennenlernt, zum Beispiel so manche Verhaltensweise der Tiere. Bei einem Züchter könnte ich mir da beispielsweise vorstellen, dass es einige Zeit braucht, bis man bei Kitten gute Prognosen über den späteren Charakter machen und so entscheiden kann, welches Kitten besonders gut zu welchem Dosi trifft.

Andere Dinge sollte man aber nicht erst mal "ausprobieren" um daraus zu lernen. Dazu gehören für mich all die Faktoren rund um Wissen über Genetik. Denn ohne Wissen über Genetik kann man auch kein Zuchtziel definieren oder erreichen. Und ohne Zuchtziel ist man dann wieder kurz vorm Vermehrerbereich. Ganz abgesehen davon, dass ein Mangel an Wissen über Genetik eben auch die berühmten Erbkrankheiten hervorrufen kann. Dieses Wissen sollte also absolut sitzen, sobald man das erste mal einen Kater über eine Katze schickt.

Und bei den Erfahrungen finde ich es sehr wichtig, dass rund um die Geburt vorher welche gesammelt wurden. Ich meine damit, dass jemand, der mit dem Gedanken an's Züchten spielt, vorher mal bei einem "Züchterkollegen" bei einer Geburt zugeschaut haben sollte. Denn nur, wenn man weiß, wie eine Geburt ablaufen sollte, kann man rechtzeitig merken, wenn etwas nicht normal ist. Und das kann eben über Leben und Tod entscheiden, also auch nichts, wo man erst mal rumprobiert und aus negativen Erfahrungen lernt. Man trägt schließlich die Verantwortung für die Tiere.

GLG, Vanny
 

Isdira

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Andere Dinge sollte man aber nicht erst mal "ausprobieren" um daraus zu lernen. Dazu gehören für mich all die Faktoren rund um Wissen über Genetik. Denn ohne Wissen über Genetik kann man auch kein Zuchtziel definieren oder erreichen. Und ohne Zuchtziel ist man dann wieder kurz vorm Vermehrerbereich. Ganz abgesehen davon, dass ein Mangel an Wissen über Genetik eben auch die berühmten Erbkrankheiten hervorrufen kann. Dieses Wissen sollte also absolut sitzen, sobald man das erste mal einen Kater über eine Katze schickt.
Das ist in der Tat wahr! Genetik ist ein absolutes MUSS, wenn man anfangen will zu züchten!
Und da gibt es wirklich gute Bücher und Seminare, so dass es eigentlich keine Ausrede geben kann, warum man dieses oder jenes nicht weiß...

Und bei den Erfahrungen finde ich es sehr wichtig, dass rund um die Geburt vorher welche gesammelt wurden. Ich meine damit, dass jemand, der mit dem Gedanken an's Züchten spielt, vorher mal bei einem "Züchterkollegen" bei einer Geburt zugeschaut haben sollte. Denn nur, wenn man weiß, wie eine Geburt ablaufen sollte, kann man rechtzeitig merken, wenn etwas nicht normal ist. Und das kann eben über Leben und Tod entscheiden, also auch nichts, wo man erst mal rumprobiert und aus negativen Erfahrungen lernt. Man trägt schließlich die Verantwortung für die Tiere.
Hmmm, da wird man aber wenig seriöse Züchter finden, die das zulassen...Bei aller Liebe, aber hier ist außer mir und meinem Mann niemand dabei, wenn die Katze wirft. Natürlich der TA, wenn denn was schief läuft...Aber ein möglicher Zuchtanfänger bei einer Katzengeburt dabei? Never! Für die Miezen ist die Geburt eh schon anstrengend und stressig...Da braucht es ehrlich gesagt keinen "Fremden" der der Geburt beiwohnt...

Und mal abgesehen davon: Bei wievielen Geburten soll denn ein Zuchtanfänger dann dabei sein? Wir hatten ja schon einige Würfe und keine Geburt war wie die andere. Es war auch schon drei Mal ein TA wirklich notwendig, aber ganz ehrlich, das merkt man auch wenn man vorher noch keine Geburt mitbekommen hat...
 
megabytia

megabytia

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Hallo Heike,
das hast du gaaaaanz toll zu "Papier" gebracht::w. Zu diesen klaren Worten kann ich dir nur gratulieren.

Ein Argument für einen Züchter fehlt mir aber noch:wink:. Die Fähigkeit des Loslassen könnens. Ich selbst bin keine Züchterin aber (so hoffe ich doch) eine (fast) perfekte Katzenuntermieterin. Obwohl die Züchterin meiner Ragas das wusste, kamen ihr beim Auszug der Kleinen die Tränen.


Die Sorgen einer Züchterin möchte ich nicht haben, die da sind:
Kommen die Kleinen zu wirklich guten Besitzern? Wie wird es ihnen in Zukunft gehen? Habe ich richtig entschieden, dass ich Klein-Mietze der Frau B und nicht der Frau A. verkauft habe?
 

Feelia

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Hallo Heike,

sehr gut geschrieben. ich kann mich dem nur anschließen.

Vor allem die Sache mit dem Geld verdienen, kann ich nur unterstreichen.

Dieses Hobby ist das teuerste was ich je hatte....

Es gibt immer noch genügend Menschen die wirklich glauben dass sich Züchter eine goldene Nase verdienen.

Ich habe im letzten Jahr über alle Ausgaben Buch geführt. Die Katzen belegen deutlich den ersten Platz.... vor den Lebensmitteln und sämtlichen persönlichen Ausgaben.

Grundsätzlich ist der Gedanke Katzen zu züchten um Geld zu verdienen sowieso fehl am Platz.

Das mit dem Loslassen ist auch so eine Sache.... Natürlich ist es schwer die Purzelchen 14 bis 16 Wochen mit Liebe und Herzschmerz großzuziehen und dann abzugeben. Wenn ich aber grundsätzlich alles behalten muss, habe ich irgendwann ein Problem :wink:
 

Feelia

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Ein Argument für einen Züchter fehlt mir aber noch:wink:. Die Fähigkeit des Loslassen könnens. Ich selbst bin keine Züchterin aber (so hoffe ich doch) eine (fast) perfekte Katzenuntermieterin. Obwohl die Züchterin meiner Ragas das wusste, kamen ihr beim Auszug der Kleinen die Tränen

Na nun sei mal nicht so... Ein paar Abschiedstränchen werden ja wohl noch erlaubt sein, wenn man seine Babys abgeben muss.

Ich hatte 2 Sorgenkinder. Sie waren 5 Tage zu früh geboren und haben in der ersten Tagen auch noch abgenommen. Das war eine schlimme Zeit für mich.

Als sie dann endlich zu propperen Kitten heranwuchsen, kam auch schon die Zeit des Abschieds (ja, das kam mir so schnell vor). Das tut schon ein bisschen weh.

Deshalb suchen liebevolle Züchter ja auch die zukünftigen Besitzer ihrer Lieblinge mit so viel Bedacht aus.
 

Maya Maus

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Ich bin keine Züchterin und kenne mich ganz bestimmt nicht so aus und habe gewiss nicht das Wissen was man da alles ganz genau wissen müsste.

Ich habe schon auch Katzengeburten mitgemacht und muss wie schon Isdira gesagt hat sagen,das jede Geburt anderst ist.
Und glaube mir,es gibt eigendlich keine Züchter die sich da so in die Arbeit reinschaun lassen.
Es ist auch schon alles super aufregend selbst für die Katze so eine Geburt,die würde das ganz bestimmt nicht so hinnehmen,wenn da fremde Leute dabei sind.

Wie gesagt,man muss sich in vieles reinlesen und Seminare eben besuchen um das wissen zu erlangen,aber dann hat man eben noch nicht diese Erfahrung,was jahrelange Züchter eben haben.Das habe ich gemeint,als ich schrieb,man kann nicht alles zu Anfang wissen.

Ich denke auch,das da Züchter zustimmen,das ich jetzt nach Jahren mehr Erfahrung haben wie am Anfang ihrer Zucht.
 

cjh27

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Hmm,

in dem Text fehlt mir etwas der Hinweis darauf das Züchten im Idealfall auch viel mit Leidenschaft zu tun hat- und mit einer Begeisterung für "seine" Rasse und dem Bestreben möglichst viel über Stammbäume lernen zu wollen, sich über den Genpool der eigenen Rasse Gedanken zu machen, .... und wenn man die Zeit dazu hat die Betreuung von Neuzüchtern und dem Austausch mit anderen Züchtern.

christine
 

Tapcy

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" Ich habe auch ganz klein angefangen und habe auch nicht das Wissen gehabt,was ich heute habe".
dem kann ich nur zustimmen, ich hab noch nie so schnell gelernt wie in diesem themenbereich.. ich hatte nämlich mentoren die es ausgesprochen gut mit mir gemeint haben....

Na nun sei mal nicht so... Ein paar Abschiedstränchen werden ja wohl noch erlaubt sein, wenn man seine Babys abgeben muss.
ich muss auch immer mein taschentuch zücken wenn ich babys abgebe.... ich leide tage danach noch und automatisch sucht man sie wenn man seine katzis sucht... da fehlt doch noch was.. wo sind sie nur....


was mich davon abhält mentor zu sein ist das unverbesserliche im menschen die meinen die weisheit mit löffeln zum frühstück zu sich genommen zu haben und eh sowieso schon alles wissen .....

die erfahrungen die man gemacht hat sind sowieso schmarrn und wenn man so blöde ist... die neuen machen doch alles besser... :wink:

und die geduld die züchten erfordert auch mal auf ein gutes katzilein warten zu können... geht nicht ... jetzt sofort und auf der stelle muss es sein... tja....

was nicht heisst das ich nicht versuche zu helfen wenn man mich lässt oder ich es kann...
 

Elmo

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Hallo,

Heute hatte ich zwei interessante anrufe von ein und der selben Frau...

Sie möchte eine Birma haben, nach dem zweiten Telefonat stellte sich heraus das Kitten sollte Showqualität haben, noch etwas später stellte sich heraus, sie möchte züchten....

ist doch nett, dass sie dir das gesagt hat. Damit ist doch eigentlich "klar", dass sie keine ganz "abgebrühte" ist.


:-)
Leider hat diese Frau keinerlei Erfahrung und auch nicht so viele Menschen die Ihr helfen..
Hm - ganz ehrlich: wir haben doch alle irgendwann einmal angefangen. Ich glaube, du bist beim B-Wurf?


Daraus sind ein paar Gedanken entstanden an denen ich euch teilhaben lassen möchte...
??? wenn die von heute (gestern) sind solltest, du das Update-Datum auf deiner HP aktualisieren.


Wenn man sich mit dem Gedanken trägt, Katzen züchten zu wollen, bedeutet das nicht, mal eben nur schnell Kitten in die Welt zu setzen, sondern es Bedarf auch eines großen Verantwortungsbewusstsein für unsere Tiere, um ihnen ein artgerechtes und vor allem auch gesundes Leben bieten zu können.
nun ja, das ist nicht nur bei Katzen so, sondern "eigentlich" sollte man sich bei allem was man so in die Welt setzt vorher überlegen ob das einen Sinn macht und ob man die Verantwortung übernehmen kann oder will. Nur - das kann ja nur jeder für sich entscheiden.


Wer der Meinung ist, mit Katzenzucht super schnell zum Millionär zu werden, weil Katzenzüchter sich ja eine goldene Nase verdienen, der sollte ganz schnell in sich gehen und dieses Vorhaben in die tiefste Schublade ablegen die man finden kann.
Ich versteh grade nicht, warum du das gleich als zweiten Absatz hinschreibst. Ich denke, dass eigentlich niemand wirklich denkt, dass man mit Katzenzucht Millionen verdienen kann. Das geht (vielleicht) wenn man sehr gute Bullen oder hervorragende Warmblüter züchtet oder sowas in der Art. Aber ich habe noch keinen Katzenzüchter gesehen der in diesen Dimensionen rechnete. Ich lebe ja im Ruhrgebiet und glaube, letzten Endes hat die Katzenzucht hier mehr oder weniger die Rolle eingenommen die früher die Brieftaubenzucht inne hatte.
Es ist in der Regel für die meisten Züchter vor allem ein sehr zeitintensives Hobby, das, wenns schlecht läuft ein bischen Geld verschlingt, und wenns gut läuft eben auch ein bischen Geld reinbringt. Overall sollte es sich "pi Mal Daumen" ausgleichen. Wir bleiben hier aber immer im hunderter-tausender-Bereich, das sind die Dimensionen in die sich ein normaler, kleiner Züchter bewegt.

Um Katzen zu züchten muss man in Kauf nehmen, sehr viel Geld zu investieren und man muss sich Gedanken darüber machen dass es unter Umständen sehr schnell gehen kann, dass es viel Geld kostet.
wobei, siehe oben, "viel" eben relativ ist. ich finde, dass meine Katzen ein deutlich überschaubareres Hobby sind als die Ponyzucht meiner Schwester (wobei sie, anders als ich, absolute Oberliega spielt).

Viele Menschen unterliegen dem Irrglauben, dass Katzenzüchter sich mit der Katzenzucht gesund stoßen! Hier sollte der Hinweis erlaubt sein, in einer guten Zucht ist das bei weitem Fehlanzeige. Züchter sollten nur diese Leute werden, die sich dessen bewusst sind, was für finanzielle Konsequenzen eine Katzenzucht mit sich bringt.
Auch ein guter Züchter muss sich nicht mit seinen Katzen ruinieren, ehrlich gesagt finde ich, dass du nun lange genug über Geld geredet hast.


Bevor man Züchter wird sollte man tief in sich gehen und sich selbst folgende Fragen beantworten:

- Kann ich die Tierarztkosten tragen ohne selbst am Hungertuch zu nagen
Das sollte man sich bei der Anschaffung jedes Tieres fragen. Die Tierarztkosten die meine Zuchttiere verursachen haben sie bisher immer noch selber getragen. Teuer (was den Tierarzt angeht) ist hier nur mein chronisch kranker Hauskater....

- Kann ich die Kosten tragen, die eine Katzenzucht mit sich bring, insbesondere die Aufzucht von Kitten und Jungtiere.
was machst du denn mit deinen Jungtieren? Ich habe einmal ausgerechnet, dass ich vom Moment der Geburt bis zur Abgabe ziemlich genau 350 Euro in ein Jungtier stecke. Mehr nicht (vorausgesetzt es ist und bleibt gesund). Das ich die Kitten ungefähr für das doppelte dieser Kosten verkaufe ist da auch noch genug "Reserve" vorhanden für eventuelle Krankheiten, eine etwas teurere Hinfahrt (wir bringen die Katzen in ihr neues Heim), oder auch länger hierbleibende Jungtiere zu versorgen.


- Kann ich meine Jungtiere unter Umständen auch länger behalten und ernähren und ausreichend gesundheitlich Versorgen lassen, bis der richtige Dosenöffner kommt
das ist immer eine heikle Frage und ist aber in der Regel "stemmbar". Ich verdiene nun auch nicht DIE Massen an Geld, habe in 2008 zwei "Ups"-Würfe bekommen, einen unerwartet grossen Wurf und - die Kitten waren grade in der Wirtschaftskriese abgabefertig - fünf bereits versprochene/verkaufte Katzen zurückgenommen bzw. gar nicht erst abgegeben.
In der Folge hatte ich eine SEHR grosse Menge an Katzen hier zu versorgen und ich habe einen Teil dieser "Kitten" auch heute noch hier. Aber selbst in der schlimmsten Zeit waren all diese Katzen vernünftig zu füttern (eine Mahlzeit hochwertiges Fertigfutter [Orijen und Vet-Concept oder Grau], eine Kükenmahlzeit und eine Rohmahlzeit), nur die über 1 Dutzend Kastrationen und ebensoviele dreimaligen Impfungen taten etwas weh, so dass mein Katzenkonto ziemlich geplündert ist.
Klar, wäre ich nun HarzV-Empfänger hätte mir das das Genick gebrochen. Aber sonst sind Katzen eigentlich icht soo teuer in der Haltung, dass einen normalen mittelständischen Haushalt dies in den Ruin treiben sollte.


- Ist meine Wohnung oder mein Haus groß genug und verfügt über genug Räume
Als Katzenzüchter braucht man kein besonders grosses Haus oder eine besonders grosse Wohnung. Hat man nur eine drei-Zimmerwohnung, dann sollte man sich halt nicht mehr als zwei Zuchtkatzen halten und zusehen, dass diese nicht gleichzeitig gedeckt werden. Ohne einen eigenen Kater zu halten ist dies ja ziemlich einfach möglich.

Von daher- sollte man einfach seinen "Zuchtumfang" an den vorhandenen Raum anpassen.

- Habe ich einen Raum den ich zur Quarantänestation umwandeln kann
den sollte man in der Tat haben, aber bis auf die Studentenwohnheimbude eines Freundes in Studientagen habe ich noch keine Wohnung gesehen, in der das nicht notfallmässig einzurichten wäre.

- Kann ich die Bedürfnisse der Katzen erfüllen ohne an die Konsequenzen denken zu müssen
was meinst du damit?

- Kann ich meinen Katzen die Bewegungsfreiheit bieten, die sich benötigen
Das ist keine Frage der Quadratmeter.

- Bin ich bereit, mein eigenes Ich zurück zu stecken alles zum Wohle der Katze
Das ist eigentlich keine Frage, die man sich als Züchter stellen sollte. Wie lautet noch der schöne Spruch aus der Werbung: "...freut sich der Mensch..."
In dem Moment, in dem man bemerkt, dass das eigene "Ich" zurückstecken muss, dann sollte man sich überlegen, ein anderes Hobby zu wählen.

- Habe ich mich schon mit dem Leben und dem Tod auseinandergesetzt
mit dem Leben setzen sich die meisten Menschen täglich auseinander. Mit dem Tod muss man sich als Katzenzüchter auch nicht ständig auseinander setzten. Die letzte Katze die hier gestorben ist war meine erste Abessinierin Pia. Und das war noch bevor hier der erste Wurf geboren worden ist.
Ich weiss, dass einiges schief gehen kann bei der Zucht. Aber wenn man sich als Züchter zu häufig mit dem Tod auseinander setzten muss, dann sollte man sich auch noch einmal überlegen, ob man wirklich das richtige Hobby betreibt.

- Wenn Gen- und / oder Erbfehler auftreten, kann ich diesen Anblick ertragen
??? Was ist das denn für eine bescheuerte (verzeihung) Frage? Es ist ja nun nicht so, dass in der Katzenzucht ständig kranke oder geschädigte Kitten geboren werden. Wenn doch, siehe oben.
Ansonsten kann ich auch ertragen, an einer überfahrenen Taube vorbei zu radeln, nur daher kann ich mich weiterhin auf das Fahrrad setzten.

- Bin ich nervenstark und kann in gefährlichen oder hektischen Situationen den Überblick behalten
ich habe noch keine Züchter getroffen, der nicht in der Lage gewesen wäre zur Not mit einer Katze zum Tierarzt zu fahren. Und das ist in der Regel immer dann der Fall, wenn man eine gefährliche Situation übersteht.

- Wie gehe ich mit der Katzenzüchterszene um, kann ich mit Neid, Intrigen und Missgunst leben, habe ich ein dickes „Fell“
???

Wenn man für sich auch nur einmal mit Jein oder Nein geantwortet hat, ist es besser, die berühmte „Schublade“ aufzumachen und das Vorhaben abzulegen, denn dann würde man seinen Tieren und seiner eigenen Seele nur Schaden zufügen.
da kann ich dir überhaupt nicht zustimmen. Siehe oben. Ich züchte zwar auch noch nicht lange, aber bin die letzten Jahre eigentlich ganz zufrieden gewesen. Und ich kann (oder konnte) einige deiner Fragen nicht mit "JA" beantworten, bzw. fand sie nicht wichtig.

Viel wichtiger ist meiner Meinung nach:
- bin ich gewillt, von jetzt an zu lernen, vor allem über die Bedürfnisse von Katzen (was die Nahrung aber auch ihre Haltung und ihr Verhalten angeht)?

- kann ich mit meinem persönlichen Zuchtziel eigentlich innerhalb des Standards züchten?

- Ist die Rasse, die ich meine züchten zu wollen, wirklich "meine" Rasse?

- Bin ich bereit mich auf andere Züchter einzulassen, auch auf ihren Rat zu hören?

- Macht es mir Spass, wochen- und monatelang zu tüfteln, quer duch Europa zu gurken und Kontakte zu schmieden nur um eine bestimmte Verpaarung zu machen die mich weiterbringt und auch für die gesammte Population sinnvoll ist?


Klar ist es auch mal so, dass ein Wurf durchaus positiv auf die Bilanz einwirken kann, jedoch kann das Jahr danach durch einen einzigen Fehlschlag alles wieder zum kippen bringen und unter Umständen das finanzielle Aus bedeuten.

Bei dem Verkauf von Jungtieren oder Kitten darf man sicher keinen Gewinn erzielen wollen, denn selbst wenn ein Wurf in Ordnung war, kann der zweite schon durch Operationen, Krankheiten oder ähnlichem dem so genannten Obolus durchaus den Garaus machen.
wenn du "Neuzüchtern" wirklich einen Rat geben möchtest, dann solltest du - finde ich - ein kleines bischen weniger aufs Geld achten und das nicht in jedem zweiten Satz in diesem Statement erwänen.
Es ist natürlich auch ein Punkt, aber sicher nicht der Hauptpunkt.


Das größte Wagnis ist die Gesundheit, denn nichts kann weniger vorhergesagt werden als diese. Selbst wenn man größte Vorsicht walten lässt, lauern die Gefahren überall.
Nein. Ich möchte nun wirklich nicht rumprotzen, aber ich bin sicher, wenn du ordentliche Gesundheitsvorsorge betreibst (in dem Rahmen, der für deine Rasse sinnvoll ist), deine Tiere ordentlich und artgerecht fütterst und dafür sorgst, dass sie ausreichend Frischluft und Bewegung haben, schaust, dass du vitale und nicht zu nah miteinander verwandte Verpaarungen planst, dann sollte in den meisten Fällen nichts böses passieren.
Natürlich kann immer mal was passieren, das muss jedem klar und bewusst sein. Aber es muss nicht so sein und sollte IMMER die Ausnahme und nicht die Regel sein.

Was für Kosten kommen den noch auf einen zu?
ich lass den folgenden Teil deriner Ausführungen einfach mal weg. Klar kostet das Geld. Aber das wurde ja schon gesagt.



Auch gilt es, die Vereinsstatuten genauestens zu studieren und zu vergleichen. Ein guter Katzenverein steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und wird Ihnen auch gerne Auskunft geben, ohne dass man bereits Mitglied ist.
Ehrlich gesagt finde ich es ziemlich egal in welchem Verein ein Züchter so Mitglied ist. Das wichtigste ist - meiner Meinung nach - dass er sich selber informiert und selber nach bestem Wissen und Gewissen arbeitet.
Ich wüsste nun grade nicht, was ich meinen Verein fragen sollte, was meine Zucht angeht.
OK, mein Verein hilft mir (bzw. hat mir geholfen) bei allen Formalitäten rund um den Im und Export von Katzen (eh finde ich meinen Verein ganz in Ordnung). Aber da habe ich ehrlich gesagt in keinster Weise Vereinsstatuten gewälzt und durchgelesen, sondern einfach einen Züchter, den ich als seriös und erfahren kennen gelernt habe nach einer Empfehlung gefragt. Und dann einen der empfohlenen Vereine ausgewählt.




Ein geradliniger Züchter würde niemals auf die Idee kommen eine so genannte „Schwarzzucht“ zu betreiben und sich weigern, die vorgeschriebenen Richtlinien einzuhalten.
Ein Züchter kann keine Schwarzzucht betreiben, dann ist er kein Züchter. Dies sind zwei Dinge die einander wiedersprechen.


Es ist ein absolutes muss für einen guten Züchter, in einem Verein zu sein, ordentliche Stammbäume zu besitzen, sich an die Vereinsstatuten zu halten, nur das wird Ihnen einen seriösen Ruf und einen guten Erfolg für die Katzenzucht bringen.
reichen nicht von einem Verein ausgestellte Stammbäume "an sich" aus? Was man als "ordentlich" bezeichnet ist dann vielleicht im Auge des Betrachters.


Das geht sogar soweit, das es durch sämtliche Internetforen als Warnung gegeben wird und man keine Katze mehr bei einer seriösen Zucht kaufen kann.
bevor ich eine solche "Warnung" herausgeben würde, würde ich mir sehr genau überlegen, ob das noch legal ist.



Wenn man denkt, „ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“ der unterliegt einem gewaltigen Irrtum, denn nichts ist schlimmer und schneller als ein aufgebrachtes „Züchtervolk“. Sehr schnell wird man es mit Rufmord, Neid, Missgunst und Verleumdungen zu tun haben, die Züchter werden hinter dem Rücken des betroffenen kommunizieren und verunglimpfen, egal ob schuldig oder unschuldig.
du hast eine komsiche Meinung von Züchtern. Meinst du wirklich, sie haben nichts besseres zu tun als andere hinterrücks zu verunglimpfen, egal ob schuldig oder unschuldig? Solche mag es geben, die gibts auch bei Briefmarkensammlern, Squashspielern oder Hundesportlern. Aber es gibt auch andere.


Die Rauchzeichen werden sich durch das Internet bewegen und einen auf Schritt und tritt begleiten.
Es ist wohl wahr - im Internet wird oftmals jeder Mist gleich rumgetratscht. Aber da so viel Mist von so vielen Leuten an so viele Stellen rumgetratscht wird, ist es eigentlich so, dass kaum mehr was irgendwo ankommt.


???

Liebe Grüße
Andrea
 

pusch

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Also beim weiteren Mal durchlesen..... was mir so auffällt....

Du schreibst vom züchten, als obs keine Freude macht, keinen Spaß, aus den Worten liest man keinerlei Hingabe oder Liebe zur Katze heraus, sondern nur, daß es Geld kostet.
Das Züchten von Katzen ist an sich doch Hobby, mehr nicht. Und in deinem Threat liest man irgendwie heraus, als ob es dir um jeden Cent, den du für die Katzen ausgibst, leid tut.
Wenn ich hier so andere Züchter lese, die schreiben nicht nur von "reiner Geldausgabe", sondern sind leidenschaftliche Züchter, sind mit dem Herz dabei. Bei dir fehlt so rein das Gefühl. Da kommt bei mir schon die Frage auf, warum du überhaupt züchtest, wenns für dich nur reine "Geldverschwendung" ist.
Und ich bin mir sicher, es gibt auch positives, wenn man züchten möchte, niemand fängt mit dem Hobby "Katzenzucht" an, wenn er es als unnütze Geldausgabe sieht und es ihm so rein garkeinen Spaß macht.

Wenn ich einen solchen Text auf einer Homepage eines Züchters lesen würde, ich würde niemals dort anrufen und wegen Kitten nachfragen. Ich hätte das Gefühl, daß es die Kitten dort nicht gut haben, wenn jemand nur aufs Geld schaut.
Auch wenn es jetzt "nur" darum geht, andere Neuzüchter davon abzuhalten, überhaupt zu beginnen (so klingt es durch), der Text spiegelt auch deine eigenen Gedanken bezüglich der Katzenzucht und die scheinen nicht gerade positiv zu sein.
 

Alannah

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Hm, so empfinde ich es eigentlich nicht. Solche ähnlichen Texte habe ich schon auf anderen HPs gefunden. Es soll einfach nur eine Warnung sein, sich das Züchterleben nicht rosarot auszumalen, daher stehen verständlicherweise die negativen Aspekte im Vordergrund. Wenn ich es so recht überlege, habe ich eigentlich noch von kaum einem Züchter gelesen, wie toll es ist, Züchter zu sein :wink:
 

Elmo

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Hallo,

Wenn ich es so recht überlege, habe ich eigentlich noch von kaum einem Züchter gelesen, wie toll es ist, Züchter zu sein :wink:
Nun ja, wobei es irgendwie - wie soll ich sagen - naheliegend ist, dass man als Züchter das schön findet Züchter zu sein. Sonst würde mans ja nicht machen. Es ist ja nicht so, dass es ein Gesetz gibt, dass einen verpflichtet für alle Zeiten weiterzumachen egal wie schrecklich es sein mag.

Liebe Grüße
Andrea
 

Tapcy

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nun denn diese gedanken ergeben sich aus einer vielzahl von erlebnissen aus der züchterwelt und einer vielzahl von gesprächen mit menschen die züchten anfangen möchten oder katzen kaufen möchten....

:lol:

es dreht sich immer nur ums geld....

und aus diesem grunde stelle ich das zentrale thema der vielen gespräche mal in den vordergrund, denn wer das nicht leisten kann oder möchte sollte es einfach besser lassen...

und elmo, mich reut kein einziger pfennig für meine lieblinge und ich würde dafür sogar mein letztes hemd geben wenn es nötig wäre, is es aber nicht :wink:

ich habe einfach nur meine gedanken niedergeschrieben die ich so hatte, ich wusste allerdings nicht, das ich eher eine wissenschaftliche abhandlung schreiben hätte sollen... :p

ich dachte ich stell es mal ein, weil mich einfach mal interessiert hat was andere denken, eher nicht das man meine worte auf die goldwaage legt... den egal was man schreibt, es liest sowieso ein jeder anders weil das ein riesen spielraum für interpretationen ist hier... kein gesicht, keine stimme nix... also je nach tagesform wird halt interpretiert ::bg

ich glaube, es ist ziemlich egal ob b-chen oder z-chen es ist wichtig die bereitsschaft zu haben zu lernen das beste zu tun nach bestem wissen und gewissen und liebe und hingabe in sein hobby zu legen...

und wie ich auch schon mehrfach feststellen durfte weiss manch b-chen züchter deutlich mehr als manch T² züchter :wink:

in diesem sinne entschuldige ich mich also für diesen thread, denn nerven wollte ich keinen damit
 
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Meine Gedanken als Züchter...

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