Mein Kater zieht nicht mit um, keine Idee mehr

Diskutiere Mein Kater zieht nicht mit um, keine Idee mehr im Umzug Forum im Bereich Katzengerechte Wohnung; Ach und Charly firstmein andere Kater wohnt bei mir ohne Probleme. Liebe Grüße Sara

Saralee

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Hallo,

ich weis mir keinen Rat mehr.
Ich habe 2 Kater, die auf mich bezogenen sind, was ich immer dachte.
Ich habe die 2 schon seit Jahren, wir haben viel durchgemacht. Auch schon Umgezogen.
Jedoch, bei dem letzten Umzug im Ort, ein paar Straßen weiter, ist mein Kater nicht mitgekommen.
Es war so, das ich beide erst eine Woche eingesperrt hatte, ich weiß man sollte länger, jedoch hatte ich bei dem letzten Umzug es mit 2 Wochen geschafft und alles war gut. (Aber es war auch ein großer Ortswechsel, von 25 km circa)
Sie sind beide Freigänger.
Nach dem Einsperren, waren beide 1 Woche glücklich mit dem neuen Garten und Wohnung.
Rein, raus kein Problem. Aber dann war Barney 2 Tage weg, ich fuhr dann zur alten Wohnung, dort war er und ich holte ihn mit.
Dies machte ich alle 2 Tage circa, abends, er blieb auch aß und danach schlief er bei mir im bett. Ich habe immer die Balkon Tür aufgelassen, damit er auch raus kann. In der Nacht irgendwann ist er dann immer zur alten Wohnung.
Dort habe ich dann auch Kontakt mit den ehemaligen Nachbarn aufgenommen, in dessen Garten meine Kater immer waren. Sie bestätigte mir, das er immer da ist. Ich habe gebeten, Ihn nicht zu füttern.
2 mal, habe ich bis zu 3, 4 Tagen gewartet.
In dem Zeitrahmen vom Umzug bis jetzt kam er sogar 2mal nachts von alleine. Dies habe ich immer mit Leckerlies belohnt und abends den Napf immer voll gemacht und natürlich die Balkon Tür aufgelassen.
Jedoch die letzten 2 male wollte er schon gar nicht zu mir kommen und wehrte sich ganz schön, sodass es mir sehr schwer viel.
Und das letzte Mal aß er und rannte mit eingezogenen Schwanz umher. Er blieb höchstens 10 Min und war wieder weg.
Die Ehemalige Nachbarin hat Ihn jetzt auch einmal gebracht, aber da machte er nachts so viel Terror und schrie so laut, das ich die Balkontür aufmachen musste, die ich da zu hatte.
Ich habe ihn jetzt Wochen nicht mehr gesehen.
In dem alten Revier sieht die Nachbarin ihn jeden Tag.
Jetzt weiss ich mir absolut keinen Rat mehr.
Soll ich Ihn wieder einsperren oder länger warten mit dem holen fahren bzw. nicht mehr holen?
Ich bin am überlegen, ihn wenn das Wetter schlecht wird nochmals einzusperren.
Nur weiß ich nicht, wie ich das nachts machen soll, über mir die Wohnung, die hören ihn ja auch.
Und ich muss arbeiten, habe keinen Urlaub mehr.
Noch zu erwähnen, ist, hier sind leider viele Katzen die hier wohnen.
Ach und Charly
mein andere Kater wohnt bei mir ohne Probleme.
Liebe Grüße Sara
Ich wäre sehr dankbar um einen Rat von Ihnen.
 
03.08.2019
#1

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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
Nula

Nula

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Hallo
Mensch das ist ja hart.

Halten sich die alten Nachbarn den daran ihn nicht zu füttern oder ist er jetzt quasi da eingezogen?
Ich habe in meiner Jugend mal mit bekommen das ein Kater auch so doll am Haus hing.
Der war nur leider "verwaist" und quasi als zugabe zum Haus mit dabei.
Er hatte Glück das das Haus dann so verkauft und vermietet wurde das Fritz halt als "Inventar" mit dabei war.
Er hätte zwar auch in der Nachbarschaft unter kommen können, ist da aber nur zum fressen hin.
Sein Zuhause ist immer das Haus in dem er groß wurde geblieben.
Und ich glaube er war glücklich so.

Nun war das aber auf dem Land, in einem Dorf mit wenig Einwohnern und großen Flächen zwischen den Häusern /Höfen und hat auch nur geklappt weil sich viele Verantwortlich gefühlt haben.
(Neue Hausbesitzer für TA, neue Mieter für Fritz und die Nachbarin für alles was man so sehen und erzählen konnte)
 

Saralee

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Hallo,
ich weiß nicht ob jemand ihn füttert.
Ich habe Zettel in die Briefkästen geschmissen, das man ihn nicht füttern soll.
Er ist schon 2 Mal mit mir umgezogen, deswegen verstehe ich sein Verhalten nicht.
 
MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

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Hallo,

manchmal ist das leider so, dass Katzen im gewohnten Revier bleiben wollen... Wie es dir damit geht, kann ich gut nachvollziehen :-(
Ich denke es gibt 2 Möglichkeiten, du fragst ob die Nachbarn ihn adoptieren und er auch dort ins Haus darf...

Die Frage ist halt wirklich, füttern die Nachbarn, oder nicht... Lassen sie ihn rein?
Mit einer Wildtierkamera könnte man das evtl. heraus bekommen, allerdings ist das nicht erlaubt in fremden Grundstücken.
Ich würde ihn sonst zum Winter hin mit nehmen und noch mal etwas länger drinnen lassen, evtl. genießt er dann das warme Zuhause und bleibt...
 
Nula

Nula

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Hallo
Ich kann ihn schon verstehen.
Du bist umgezogen, er aber in seinem Revier geblieben.
Vielleicht will er seinem Revier träu bleiben, vielleicht müsste er durch/in ein fremdes Revier?
Aus seiner Sicht ist er zuhause und du wo anders.
Ich bin mir sicher das euer Problem die geringe Entfernung zwischen der alten und der neuen Wohnung ist.
Wie ihr das lösen könnt weiß ich leider nicht.

Ich denke ich würde ihn jeden Abend einsammeln und nach Möglichkeit zu Fuß mit ihm ins neue Zuhause laufen.
Ob das nun aber was bringt weiß ich nicht genau.
Du wirst sicher noch hilfreichere antworten bekommen als meine.

Wann war er das letzte mal bei dir?
Wäre vom Vorteil wenn er wirklich nicht gefüttert wird.
 

Pat

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Hallo und herzlich willkommen hier im Forum!

Ich denke, dein Problem kommt nicht dadurch, das ihn jemand im alten Revier füttert...…. sondern es ist sogar ein Glück für deine Katze, wenn ihn dort jemand füttern würde.
Der Fehler, durch den es zu dieser Situation gekommen ist, der liegt bei dir!
Wie du ja selbst schon bemerkt hast, hast du ihn bereits nach 1 Woche im neuen Zuhause raus gelassen ……. das ist dein entscheidender Fehler, denn das ist entschieden zu früh.
Offensichtlich seit ihr auch nicht sehr weit vom alten Zuhause gezogen, vermutlich noch unter 5 Kilometer?
Katzen haben einen sehr großen Radius, den sie zu ihrem Streifgebiet machen.
Wenn sie nun nicht genug Zeit hatten, sich das Umfeld des neuen Zuhause erstmal lange und intensiv genug vom Fenster zu beobachten und sich zu merken, dann kann es passieren, das sie bei solch einem frühen und schnellen Freigang sich noch nicht genug den Weg zum neuen Zuhause eingeprägt und "gezeichnet" haben …… da sie sich aber durch die geringe Distanz zum alten Zuhause noch in ihrem "Streifgebiet" befinden, finden sie den Weg zum alten Zuhause viel leichter zurück, als den noch unbekannten neuen Zuhause und werden dann diesen Weg immer wieder wählen.

Ein weiterer Fehler ist es, das du ihn nicht sofort und immer wieder täglich zurück geholt hast …… jetzt sogar 3 Wochen nicht, das geht überhaupt nicht. Damit hast du ihn praktisch "abgeschrieben" und im Stich gelassen und ihr werdet euch so immer mehr entfremden.

Wenn dir deine Katze nicht egal ist und was ihr ohne richtiges Zuhause und nur mit seinem bekannten Revier alles passieren kann, dann kannst du diese Situation nur lösen, wenn du nochmal bei Null anfängst …… also dich so verhältst, als ob ihr jetzt gerade neu eingezogen seid.
Hole also bitte sofort und umgehend deine Katze zurück und lass sie zunächst nicht mehr raus, auch nicht mal kurz in den Garten.
Das musst du nun mindestens 8 WOCHEN so durchhalten, damit er das neue Zuhause auch diesmal wirklich richtig kennt und annimmt.
Damit er durchs Fenster zunächst sich die Umgebung und die durchs Revier streifenden Katzen beobachten kann und alles besser einschätzen und sich einprägen kann.

Falls sie tatsächlich zu laut jault und schreit, dann musst du da nun durch..... meist legt sich dann auch wieder schnell nach einigen Tagen, ich denke so auch bei euch, überhaupt wenn ihr bisher ein gutes Miteinander hattet und die Katze dich sonst auch mochte.
Und was die Nachbarn dabei betrifft, erkläre ihnen doch einfach diese Situation und bitte sie um Verständnis …… vielleicht solltest du vorsichtshalber Ohrstöpsel für dich und die Nachbarn kaufen (die kosten ja nicht viel) und sie mit der Bitte um Verständnis auch den Nachbarn schenken.

Stelle dir doch mal die Situation vor, wenn du ihn einfach dort lässt...…. wer wird sich um ihn kümmern, wenn er krank oder verletzt wird ???? es sieht ja keiner ……. wo wird er im Herbst und Winter schlafen ???? wer kümmert sich um ihn, wenn er sich draußen Ungeziefer einsammelt???? oder wenn er mal Zahnschmerzen bekommt???? ……. oder bei Verletzungen nach einem Kampf????? ……. und ganz wichtig: wer wird ihn füttern, wenn er Hunger hat und im Winter kaum mal etwas fangen kann???

Könntest du damit noch ruhig schlafen ??? Ich denke mal, das du das nicht kannst! Bisher hast du ja noch nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür gefunden, das er irgendwo zu fressen bekommt, oder sich jemand um ihn kümmert.

Bitte überwinde dich und hole ihn trotz deiner Befürchtung, das er schreien und sonst was machen wird …… bedenke dabei, das es ganz alleine deine Schuld ist, das ihr nun in diese Situation gekommen seid und hilf deinem Kater, das er da wieder raus kommt und bei dir sich neu eingewöhnen und ein sicheres Zuhause bekommt.

Ich habe gerade noch einen Artikel gefunden, der deine Situation und das Problem auch behandelt. Lies es dir mal gut durch, vielleicht wirst du da vieles "wieder erkennen" und es hilft dir jetzt richtig zu handeln und zu lösen.

Tierpsychologie Basel - Umzug mit Katze

LG Waltraud
 
MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

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Wie du ja selbst schon bemerkt hast, hast du ihn bereits nach 1 Woche im neuen Zuhause raus gelassen
Ich habe das anders verstanden...
"Nach dem Einsperren, waren beide 1 Woche glücklich mit dem neuen Garten und Wohnung".

Wie lange sie eingesperrt waren wissen wir nicht, aber danach ging eine Woche alles gut...Bis das Drama seinen Lauf nahm... So verstehe ich das.

Ich finde du hast heute recht hart geschrieben, wir machen alle unsere Fehler im Leben...Und lernen daraus. Hier sucht jemand verzweifelt Rat...

LG Jo
 

Pat

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Wenn meine Worte zu hart klingen, dann tut mir das außerordentlich leid, so war es nicht gemeint.
Mir lag nur sehr viel daran, das der Grund und die Ursache deutlich klar wurde, nur wenn man die Ursache erkennt, dann kann man etwas dagegen tun ……. man muss es sich nur richtig bewusst machen.
Schon die Überschrift zeigt meiner Ansicht nach, das der wirkliche Grund für sein Verhalten falsch erkannt wird.
Der Kater ist ja zunächst gerne mit umgezogen und fühlte sich zu Anfang an ja auch wohl im Garten und das ging dann auch 1 Woche gut ……. aaaaber, als er anfing seinen Radius über den Garten hinaus zu erweitern, da passierte das was passieren musste ……. er kannte sich noch nicht genug aus in seinem neuen Zuhause und den Weg dorthin , aber er kannte dieses Revier …. er kannte es deshalb, weil sein altes Zuhause auch in diesem Revier lag und genau den weg ins alte Zuhause kannte er gut, also lief und läuft er immer wieder dort hin.
Wäre er länger im neuen Zuhause drin geblieben, dann hätte er sich da alles genauer merken und einprägen können und er wäre auch sein neues Zuhause als Wohlfühlort mit seinen geliebten Menschen besser bekannt und bewusst gewesen.

Das er bereits nach nur 1 Woche Freigang bekommen hat, das lesen ich aus diesem Satz :

"Jedoch, bei dem letzten Umzug im Ort, ein paar Straßen weiter, ist mein Kater nicht mitgekommen.
Es war so, das ich beide erst eine Woche eingesperrt hatte, ich weiß man sollte länger, jedoch hatte ich bei dem letzten Umzug es mit 2 Wochen geschafft und alles war gut. (Aber es war auch ein großer Ortswechsel, von 25 km circa)
Sie sind beide Freigänger."
(Sorry, ich kann kein Zitat einfügen, also muss ich kopieren.)

Je dichter das neue Zuhause nach einem Umzug liegt, je größer ist die Wahrscheinlichkeit, das es noch immer für die Katze das gleiche ihr bekannte Revier ist, zumindest dann ein Randgebiet, aus dem er auch vorher seinen Weg nach Hause gegangen ist ….. also geht er genau diesen Weg immer automatisch so weiter …….. Katzen können sich ja nicht plötzlich bewusst machen "aha, wir sind ja umgezogen, ich muss ja nun einen anderen eher unbekannten Weg gehen, er hätte sich erst noch daran gewöhnen müssen um er dann auch aus der Gewohnheit heraus die neue Strecke geht.

Beim ersten Umzug waren es ja 25 km, also außerhalb des bekannten Revieres. Da waren die nur 2 Wochen eingesperrt sein zwar auch recht knapp zur Eingewöhnung, aber es war ihm ja alles völlig unbekannt und daher wird er es langsam und vorsichtig erst alles erkundet haben, daher ging er den Weg den er neu erkundete hatte auch so wieder zurück und kam sicher wieder in das damals neue Zuhause.

Was ich tatsächlich nicht als Fehler betrachte, sondern als Gleichgültigkeit, oder Bequemlichkeit, das ist die Aussage in dieser Sätze :
Dies machte ich alle 2 Tage circa, abends, er ……...
2 mal, habe ich bis zu 3, 4 Tagen gewartet ……...
Ich habe ihn jetzt Wochen nicht mehr gesehen. In dem alten Revier sieht die Nachbarin ihn jeden Tag

Ich hätte nicht eine Nacht schlafen können, wenn ich gewusst hätte wo mein Kater ist und ich ihn dann einfach dort gelassen hätte.

Wir müssen uns in solchen Situationen immer bewusst machen, das es ein Tier ist und nicht logisch denkt, sondern nur das tut, was er kennt und gelernt hat …….. daher sehe ich die Ursache darin, das er 1. zu schnell in den Freigang gelassen wurde …. und 2. das man ihn dann dort sich selbst überlassen hat.
Und das eine Katze die vorher Freigang gewöhnt war und dann auch ganz schnell wieder raus gelassen wurde, dann laut protestiert und jault wenn sie plötzlich vor geschlossener Tür steht, das ist ja ziemlich verständlich..... aber da hat man halt als Mensch die Aufgabe, das dann aus "Vernunftgründen" zu ertragen und nicht sofort wieder lieber seine Ruhe haben wollen und erneut die Tür öffnet.

Das er seine Menschen liebt und eigentlich bei ihnen sein möchte, das bestätigt dieser Satz :

"In dem Zeitrahmen vom Umzug bis jetzt kam er sogar 2mal nachts von alleine. Dies habe ich immer mit Leckerlies belohnt und abends den Napf immer voll gemacht und natürlich die Balkon Tür aufgelassen."

Er würde ja liebend gerne bei SEINEN Menschen leben,, aber er findet sie einfach nicht wieder, das war dann mehr Zufall, wenn er seine Menschen in der Zeit doch 2 x gefunden hatte ….. wer weiß, was er da gerade erforscht hat, oder welcher Katze er da nachgelaufen war und dabei dann plötzlich sein "neues Zuhause" entdeckt hat und dann auch rein kam.
Er muss sich das Umfeld dieses neuen Zuhause zunächst vom Fenster erst genau und sicher einprägen können.

Jo, lies doch auch mal den gesamten Text aus dem o.g. eingefügten Link, dann wirst du da diese meine im Laufe der Jahre erlernten Erkenntnisse auch so beschrieben finden.

Ich drücke alle Daumen, das Barney sich doch noch im neuen Zuhause einleben und gewöhnen kann, damit er dann nach längerer Zeit eingesperrt sein, beim Freigang auch immer wie selbstverständlich wieder den Weg nach Hause findet.
 
KleineWölfin

KleineWölfin

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Moin Saralee, auch von mir ein herzliches Willkommen!
ich hab eine vergleichbare Situation drei Mal erlebt. Und sehe manches ähnlich wie Waltraud (Pat), manches anders. Weil alle drei meiner Beispiele vschiedene Ursachen hatten und nichts mit zu geringer Eingewöhnungszeit zu tun hatten. Es ist müßig, sich mit der Schuldfrage zu beschäftigen, das macht Dich nur mürbe. Verantwortung aber ja und sowie Du schreibst, ist Dir klar, dass nur Du eine für Deinen Kater akzeptable Lösung herbeiführen kannst. Nur Mut! Mit langem Atem und Akzeptanz von Rückfällen wird Dein Kater sein neues Zuhause zumindest für die meiste Zeit auch bewohnen. Aaaber: seine Bindung an das alte Haus/Revier ist sehr sehr stark. Deshalb MUSST Du die Bindung zwischen Kater und Dir jetzt unbedingt stärken.
Ich seh grundsätzlich drei Wege: a) Du holst ihn ab und gewöhnst ihn im neuen Heim ein wie Waltraud es beschrieben hat. b) Du machst jeden Tag einen Spaziergang zum alten Haus und leitest ihn heim. Íst er am nächsten Tag wieder weg, läufst Du wieder hin und gehst mit ihm wieder nach hause. Immer zur selben Uhrzeit. c) Du arrangierst, dass er von einem der Nachbarn adoptiert wird.

(Waltraud: es mag sein, dass 1 Woche Eingewöhnung viel zu kurz waren. Es kann aber gut sein, dass das alte Revier tatsächlich um soviel besser war (weniger Katzen, mehr Mäuse, weniger Autos etc), dass der Kater sich stark dorthin zurückgezogen fühlt. Dass er zweimal den Weg allein zurückfand, heißt für mich, dass er den Weg sehr wohl kennt. Der Weg könnte aber zu beschwerlich sein (bspw. Straßen, Hunde, Menschengewühl) Und jetzt schwindet mit jedem Tag der Abwesenheit die konkrete Erinnerung an Saralee, gefüllte Näpfe und sanfte Kissen.)

Meine Wahl wäre grundsätzlich, meinem Kater den Heimweg zu zeigen, mit ihm zu trainieren, dass er abends nach hause geht. Ich vermute aber, dass sein Heimweg auch objektiv gesehen nicht einfach ist. Meine Glaskugel sagt, dass er mehrere Straßen überqueren muss. Zu überquerende Straßen wären ein Nogo. Dann bliebe nur, ihn mit dem Auto abzuholen und ihn, wie auch seinen Kumpel, für einige Zeit an sein neues Zuhause zu binden. Die von Waltraud genannten acht Wochen halte ich für realistisch.
Und zwei Dinge noch:
1. beginnt die Regenzeit und wird es kalt, wird sein Wandertrieb weitaus geringer sein.
2. hat er im alten Revier eine Bezugsperson/große Liebe?, wird er immer mal wieder dazu neigen, dorthin zu laufen. Versuch doch mehr darüber zu erfahren, was er da treibt. Fahr nicht nur hin um ihn abzuholen, sondern unternimm dort etwas mit ihm. Dann wird er auch lieber mit Dir zurückfahren. Er ist doch gern bei Dir!

Schreib ihn nicht ab. Es ist so, wie Walraud es beschrieben hat. Allein wird er dort nur ein kurzes und vermutlich wenig schönes Leben haben ...
 
Thema:

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