medizinische Fachbegriffe

Diskutiere medizinische Fachbegriffe im Tierarzt Forum im Bereich Katzenkrankheiten; um tierärtzliche Termini besser verstehen zu können, bzw. zumindest ungefähr zu verstehen, worum es eigentlich geht ist die Grundidee dieser...

Grizzly

Gast
um tierärtzliche Termini besser verstehen zu können, bzw. zumindest ungefähr zu verstehen, worum es eigentlich geht ist die Grundidee dieser Datenbank.

Aufgenommen werden kann/soll alles, was in Bereich der Katzenhaltung fällt und nicht
selbsterklärend ist, das kann von speziellen Krankheitsbildern über Blutbildkomponenten bis hin zu Medikamentengruppen sein.

Bitte beachtet, dass dies kein "Krafft-Dürr" werden soll, sondern allerhöchstens eine erste Einstiegshilfe in ein bestimmtes Thema.

Diese Übersicht kann aber nicht von mir alleine erstellt werden, dazu benötige ich euren Input (am besten per PN), den ich dann hier, alphabetisch sortiert eingruppieren werde.

Anmerkung :
Bei den nachfolgenden Erklärungen, der medizinischen Fachbegriffe, handelt es sich um eine persönliche Zusammenstellung die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie stellt keine Beratung dar,
und ist keine Aufforderung zu einer bestimmten Behandlung oder Nicht-Behandlung durch ausgebildete Mediziner.
Für die Angaben wurde die größtmögliche Sorgfalt verwendet, für eventuelle Irrtümer und daraus resultierende Konsequenzen kann keinerlei Verantwortung übernommen werden.
Die verwendeten Marken- und Eigennamen unterliegen dem allgemeinen Warenzeichen- oder markenrechtlichem Schutz, auch wenn ein entsprechender Vermerk fehlt.
 
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16.10.2004
#1

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Gast

Schau mal hier: medizinische Fachbegriffe . Dort wird jeder fündig!

Grizzly

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A

Abortus
Fehlgeburt

ACE-Hemmer
= Angiotensine-Converting-Enzyme. Medikamente gegen bestimmte Herzkrankheiten,
Acidose
==> Azidose

ad libitum
(hier beim Fütterungsmanagement) der Katze steht jederzeit Futter zur Verfügung, es gibt keine festen Futterzeiten.

Adipositas
Übergewicht, Dickleibigkeit. adipös = stark übergewichtig
http://www.loetzerich.de/Gesundheit/Adipositas_Ubergewicht/adipositas_ubergewicht.html

Adrenalin
Hormon des Niebennierenmarks, welches z.B. bei Angst ausgeschüttet wird. Die Pupillen der Katze sind dann weit geöffnet und sie droht mit Abwehr.


Adspektion
Betrachtung

Aggression
ein Verhalten, welches zu einer Beeinträchtigung der physischen und/oder psychischen Integrität oder der Freiheit eines anderen führt.
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=17034&highlight=aggression

agonistisches Verhalten
alle Verhaltensweisen, die zur Lösung eines Konfliktes beitragen.

Aktivitätsphase
(operante Phase) die eigentliche Handlung an sich

Akromelanismus
wenn Körperspitzen (Ohren, Schwanz, Beine) dunkler gefärbt sind als die übrigen Körperpartien. Meist bei Siam- und Burmakatzen, was sich mit zunehmenden Alter noch verstärkt.

akzessorische Geschlechtsdrüsen
nur beim Kater: sie produzieren eine Flüssigkeit, die zusammen mit dem Spermien das Ejakulat bilden

Albinismus
Ausfall der Pigmentbildung

Albumin
Ein von der Leber produziertes Protein im Blut. Zu niedriger Albumingehalt ist ein Hinweis auf Austrocknung.

Algurie
Schmerzen beim Wasserlassen

alkalische Phosphatase
Eine Summe von Enzymen, welche von der Leber produziert werden. Erhöhte Werte können auf Lebererkrankung hinweisen.

Allergie
Fehlgeleitete Immunreaktion: Es werden harmlose Stoffe (z.B. Pollen) als körperfeindliche Antigene erkannt und dagegen Antikörper gebildet

Allomarkieren
Markieren eines Sozialpartners mit Pheromonen durch Reiben des Kopfes oder Körpers, oder durch Belecken.

Allopathie
Schulmedizin

Alopezie
Ausreißen der Haare bis hin zur Kahlheit. Kann durch z.B. Hautkrankheit, Hormonstörung oder Futtermittelallergie ausgelöst werden.
http://www.loetzerich.de/Gesundheit/Haarausfall/haarausfall.html

Analgesie
Schmerzlosigkeit

Anämie
Blutarmut.

Anästhesie
Methoden zur Schmerzausschaltung (Lokalanästhesie oder Narkose)

Anamnese
Vorbericht; die Angaben, die der Halter zu seiner Katze machen muss

Angina
Rachenenge, Rachenentzündung. Merkmale wie häufiges Gähnen oder vereinzelt Würge- und Brechreiz können darauf hinweisen.

Angst
eine heftige Verhaltensreaktion auf einen unbekannten oder bekannten Reiz, der für gefährlich gehalten wird und keine Möglichkeit zur Flucht oder Exploration (erforschen, untersuchen, erkunden) vorhanden ist.

Anhedonie
Verlust von Freude

ANI
= akute Niereninsuffizienz. Plötzlich Auftretende Verschlechterung der Nierenfunktion. Eine Nierenerkrankung, sie im Gegensatz zu ==> CNI einen kürzeren Verlauf hat und oft heilbar ist.

Anisocorie
Die Pupillen sollten in der Größe identisch sein. Ein Unterschied in der Pupillengröße, genannt Anisocorie, könnte ein Symptom für schwere Erkrankungen sein. Anisocorie sollte niemals auf die leichte Schulter genommen werden, ehe nicht der Tierarzt die Ursachen des Größenunterschieds der Pupillen geklärt hat.

Anomalie
Bezeichnet die Abweichung vom Normalzustand an vielen Organen oder Körperabschnitten.

Anöstrus
Zeit der sexuellen Ruhe

Anorexie
Gewichtsverlust, Untergewicht

Antacidum
Medikament gegen Übersäuerung des Magens

Antibiotika
Medikament aus Stoffwechselprodukten von Mikroorganismen, das gegen Krankheitserreger wirkt

Antigen
Stoffe, die vom Körper als feindlich erkannt werden und das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern anregen. Es sind meist Eiweiße, z.B. in der Zellwand von Bakterien.

Antikörper
Reaktionsprodukte des Immunsystems auf körperfeindliche Stoffe (Antigene). Es sind relativ kompliziert gebaute Eiweiße. Sie gelten als Träger der Immunität und sind gezielt gegen das Antigen gerichtet, lagern sich daran an und machen es dadurch wirkungslos.

Anus, After
Darmausgang

Apathie
Teilnahmslosigkeit

Appetenzphase
damit ist die Anfangsphase eines Verhaltens, evtl. eines Fehlverhaltens gemeint

Arthritis
Gelenkentzündung

Arthrose
Gelenkverschleiß

Arthroskopie
endoskopische Betrachtung eines Gelenkes

Ascites abdominalis , Aszitis
Bauchwassersucht. Ansammlung von Körperflüssigkeit in der Bauchhöhle.

Askaridiasis
Spulwurmbefall

Aspirationspneumonie
Verschluckbedingte Lungenentzündung

atopische Dermatitis
Allergische Hautkrankheiten, die durch Hausstaubmilben, Vorratsmilben oder Blütenpollen hervorgerufen werden.
http://www.kleintiermedizin.ch/katze/haut2/haut2_6.htm

Atropin
Alkaloid aus Tollkirsche, Stechapfel, Bilsenkraut. Hemmt Drüsensekretion, Darmbewegungen und wirkt krampflösend, pulsbeschleunigend sowie pupillenerweiternd.

Auskultation
Abhören

Autoimmunerkrankung
durch Überempfindlichkeit auf körpereigene Stoffe hervorgerufene Erkrankung

Azidose
metabolische Azidose: Störung des Säuren-Basen-Gleichgewichts im Blut (Übersäuerung des Blues bei zu niedrigem Blut-ph-Wert). Gegenteil:Alkalose

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Grizzly

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B

Ballen
Die Ballen befinden sich an den Pfoten uns sind (meist) haarlose Hautgebilde, die aus einer verdickten Epidermis mit einer weichelastischen Hornschicht bestehen. Die Unterhaut enthält viele elastische Fasern, in denen Fettzellen eingelagert sind. Dieses Baufett verleiht dem Ballen eine federnde Konsistenz. Am Ballen befinden sich Schweißdrüsen, die zum Teil Duftstoffe absondern

Bandwürmer
Bandwürmer gehören zu jenen Schmarotzern, die im Körperinneren ihres Wirtes leben, und die man deshalb als Endoparasiten bezeichnet. Der Körper der Bandwürmer setzt sich aus wenigen Millimeter großen, gleichartig gebauten Gliedern zusammen und erhält hierdurch ein segmentiertes Aussehen, sie ähneln in ihrer Erscheinungsform Bandnudeln.

benigne
gutartig

Bentonit (-Streu)
Durch die Verwitterung vulkanischer Asche entseht tonhaltiges Gestein, das Bentonit
http://www.bentonit.de/wasist.htm

Bilirubin
Gallenfarbstoff

Biopsie
Entnahme und Untersuchung von Gewebe oder Organproben vom lebenden Tier

Blasenlähmung
http://www.luna-cat.de/phpkit/include.php?path=content/content.php&contentid=88&PHPKITSID=098bf8d738bf2689f6b85a9436451ce9

Blending
Bastard aus der Verpaarung von Wild- und Hauskatzen

Borrelien
sind eine Gruppe relativ großer, schraubenförmiger Bakterien aus der Gruppe der Spirochaeten

Borreliose
durch Zecken übertragbare durch ==> Borrelien hervorgerufene Erkrankung.
http://www.katzen-buch.de/katzenkrankheiten/lyme-borreliose.htm

Botulismus
Vergiftung durch das Bazillus Clostridium botulinum gebildete Toxin. Vergiftung möglich durch verdorbene Futterdosen und andere Konserven. Warnzeichen: sich wölbender Deckel.

Bradykardie
verlangsamte Herzfrequenz

Bradypnoe
Verringerte Atmung. Eine Katze tätigt im Ruhezustand, abhängig von der Körpergröße, normalerweise 20 bis 40 Atemzüge. Eine Absenkung der Atemfrequenz kann infolge einer Vergiftung (zB eine Urämie im Zusammenhang mit einer hochgradigen Niereninsuffizienz), einer Erkrankung des Zentralnervensystems (zB Sonnenstich, Meningitis) oder auch durch Schlafphasen hervorgerufen werden.

Bronchitis
Entzündung der Bronchien (untere Atemwege)

Brucellose
Übertragbare Krankheit. Ansteckung meist durch Milch, Eihäute oder Fleisch von brucellose-verseuchten Rindern.

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Grizzly

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C

Calcinosis
intervertebralis (=zwischen den Wirbel liegend) Verkalkung der Zwischenwirbel

Caninus
Eckzahn

Carnivoren
Fleischfresser

Chemotherapie
Einsatz von Medikamenten zur spezifischen Hemmung von Infektionserregern und Tumorzellen im Organismus. Insbesondere Behandlung von Tumorerkrankungen mit Zytostatika

Chlamydiose
Chlamydiose ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien hervorgerufen wird. Oftmals schwillt die Bindehaut an und beide Augen entzünden sich nacheinander, nachfolgende Symptome können auch noch Nasenausfluss und Niesen sein, bei Weibchen auch genitaler Ausfluss, bei Kitten können noch Appetitlosigkeit, Abmagerung oder eine Lungenentzündung dazu kommen. An der frischen Luft überleben die Erreger max. 1 Woche. Diese Krankheit ist meist bei Katzengemeinschaften anzutreffen, da die Ansteckung durch direkten Kontakt erfolgt.

chronisch
langes Andauern oder ständiges Wiederkehren einer Erkrankung

Clostridien
Clostridien sind Bakterien,die hauptsächlich im Magen-Darm-Trakt von Mensch und Tier, in Meer- und Süßwasser und als Bodenkeime (ubiquitär) vorkommen. Sie bauen Eiweiße und Kohlenhydrate unvollständig zu Säuren und Gas ab und können so zu Fäulnis und Bildung von Giftstoffen führen. Charakteristisch ist die Hitzeresistenz seiner Sporen.

CNI
= Chronische Niereninsuffizienz (englisch CRF: Chronical Renal Failure) Dies ist die Bezeichnung für ein ==> Syndrom, welches auf eine Erkrankung der Niere zurückgeht, die mit einer idR unheilbaren Schädigung des Nierengewebes verbunden ist. Bei der CNI verschlechtert sich die Nierenfunktion kontinuierlich, bis es zum Nierenversagen kommt. Die Nieren können dabei ihrer Aufgabe der Blutreinigung und Wasserausscheidung nicht mehr nachkommen, giftige Stoffwechselprodukte sammeln sich dadurch im Blut an und es kommt zu einer Überwässerung. Die Ursachen für CNI können vielfältig sein.

Colitis
Entzündung des Dickdarms

Commotio cerebri
Gehirnerschütterung.

Coronaviren
Erreger von ==> FIP

Cortison
Dabei handelt es sich um ein chemischen Analogon der normalerweise vom Körper produzierten Cortisols. Somit macht das Cortison eigentlich genau das, was das Cortisol auch tut, nur im einiges verstärkt. Das körpereigene Cortisol wird in der Nebennierenrinde produziert und unterliegt als Hormon einem komplizierten Regelmechanismus. Durch die Zuführung des Cortisons reduziert die Nebennierenrinde die Produktion des Cortisols.
Durch die heruntergefahrene Eigenproduktion des Cortisols darf das Cortison nun auch nicht einfach so abgesetzt werden sondern muss ausgeschlichen werden, in dem die Dosis nach und nach reduziert.

Creatinin
==> Kreatinin

Cremor dentium
Zahnstein

Cushing
Morbus Cushing (Hyperadrenokortizismus) : Übermäßige Produktion der Nebennierenrindenhormone (Cortisol) wegen eines Gehirn- oder Nebennierentumors. Mögliche Symptome: Erschlaffung der Bauchdecke, papierdünne Haut, großer Durst, Verfettung, flächenhafter Haarausfall
http://www.hauttierarzt.de/hautkrankheit/cushingSyndrom.html


Cystitis
==> Zystitis

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Grizzly

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D

Darmentzündung
Manche Darmentzündungen äußern sich durch einen Wechsel von Durchfall und Verstopfung. Andere wiederum wirken sich nicht bzw. nicht sofort auf das allgemeine Befinden der Katze aus. Es kann aber auch zu einer raschen Verschlechterung führen oder auf eine Allgemeinerkrankung hinweisen.
Hinsichtlich ihrer Ursache unterscheidet man nach ernährungsbedingte (Umstellung der Ernährung), viraler (meist als Symptom schwerer Allgemeinerkrankungen), bakterieller (meist durch Kolibakterien verursacht), chronischer (evtl. allergischen Ursprungs) und durch Parasiten hervorgerufener Darmentzündung.


Darmerkrankungen
Symptome einer Darmerkrankung können fehlender Appetit, Durchfall, Erbrechen und / oder Verstopfung sein. Nicht immer muss die Katze dabei erhöhte Temperatur oder Fieber haben.


Darmverschluss
Darmverschluss kann mehrere Ursachen haben: wenn sie zB etwas Unverdauliches gefressen haben (Bänder, Stricke, Oropax, etc) oder aber Haarballen nicht ausgeschieden werden. Die Katze erbricht sich, frisst nicht mehr und setzt auch keinen Kot mehr ab. Weiter können großer Durst, Mattigkeit und Bauchschmerzen auftreten. Ihr Zustand verschlechtert sich zusehends und sie muss umgehend zum Tierarzt gebracht werden.


Dauerrolligkeit
Diese kann sich bei Katzen entwickeln, die in Wohnungshaltung keinen Kater finden. Dabei kann es zu Hormonstörungen kommen, die zu Scheinschwangerschaft oder Gebärmutterentzündung führen können.


Defäkation
Absatz von Kot, Darmentleerung

Dehydrierung
= Austrocknung der Katze. Diese „Erscheinung“ entsteht überwiegend durch vorhandene Krankheiten wie z, B. Diabetes, FIV Niereninsuffizienz, länger anhaltender Durchfall vor allem bei Jungtieren. Erkennbar oftmals durch ein schlechtes, struppiges Fell und eine derbe bis lederartige Haut.
Da nicht nur die Haut unter Wassermangel leidet, sondern auch alle anderen inneren Organe, kann eine Exsikkose, wenn sie stark genug ist, sogar lebensgefährlich werden und muss behandelt werden!

Dermatitis
tiefe Hautendzündung

Dermatomykosen
Hautpilzbedingte Erkrankungen

Desensibilisierung
unempfindlich machen. Schwächung oder Aufhebung einer bestimmten Reaktionsbereitschaft durch stufenweise gesteigerte Konfrontation mit der reaktionsauslösenden Situation.

Diabetes mellitus
Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, wobei mit dem Harn Zucker ausgeschieden wird.
Hinweis darauf kann sein:
vermehrter Durst, häufiges Ausscheiden von Urin und Gewichtsabnahme trotz stärkeren Appetits der Tiere. Zudem verliert das Fell an Glanz.
http://www.katzendiabetes.de


Diagnose
Name einer Krankheit, Krankheitsbezeichnung

Dialyse
Blutwäsche mittels spezieller Apparaturen, die das Blut von schädlichen Stoffen reinigen und ihm überflüssige Flüssigkeit entziehen. Gleichzeitig kann das Säure-Basen- und Elektrolyt-Gleichgewicht wiederhergestellt werden.

Diarrhöe
Durchfall

Dilatation
Erweiterung

Diurese
Harnproduktion, Harnausscheidung

Diuretika
Entwässerungsmittel. diuretisch = entwässernd, harntreibend

Drainage
Abfluss von Flüssigkeit, z. B. Wundwasser

Dysfunktion
Fehlfunktion

Dysurie
erschwertes Wasserlassen

Dyspnoe
erschwerte Atmung, Atemnot.

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Grizzly

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E

EEG
Elektroenzephalographie: Messung der Hirnströme

EKG
Elektrokardiogramm; Aufzeichnung der elektrischen Erregung des Herzmuskels

Eklampsie
Plötzlich einsetzende, schwere Krampfanfälle entweder in den Tagen vor der Geburt oder in den folgenden 8 Tagen

Ektoparasiten
Auf der Haut schmarotzende Gliedertiere, die sich entweder vom Blut oder Hautzellen ernähren und durch ihre Anwesenheit bzw. Stoffwechselprodukte den Wirt belästigen oder schaden. Dazu gehören Flöhe, Läuse, Haarlinge, Zecken, Ohrmilben

Ektropium
Augenliderkrankung

Ekzem
Häufigste Form der Katzenhautkrankheit. Flächenhafte, mit Juckreiz einhergehende Entzündung der oberflächlichen Hautschichten.

Elektrolytlösungen
Meist isotonische, der Blutzusammensetzung entsprechend wässrige Salz- und Nährstofflösungen, die zur künstlichen Ernährung oder bei schweren füssigkeitsverlustreichen Erkrankungen (Durchfall) vom Tierarzt injiziert werden. Elektrolyte sind Stoffe, die in wässriger Lösung in der Lage sind, den elektrischen Strom zu leiten. Zu den Stoffen zählen neben Säuren und Basen auch die Salze. Zu den wichtigsten Elektrolyten gehören Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphat und Chlorid.

Elimination
Überbegriff für das Absetzen von Harn und Kot

Elisa
Enzyme Linked Immuno Sorbent Assay
Um eine Infektion zu identifizieren, bedient man sich als Erstes stets des ELISA-Tests. Preiswert und von jedem Labor oder als Schnelltest direkt in der Tierarztpraxis durchführbar, gilt er als der Basistest. Nachgewiesen wird hier nicht das Virus selbst, sondern die Antikörper, die im Blutserum vorhanden sind. Deshalb kann es auch zu falsch positiven und falsch negativen Ergebnissen kommen
http://www.vu-wien.ac.at/i123/allvir/ELISA1.html
http://www.poose.de/fiv/testverfahren.html

Endoparasiten
Im Katzenkörper schmarotzende (Innenschmarotzer) Einzeller oder Würmer (Band- oder Spulwürmer), die dem Tier durch Blutentzug die Stoffwechselprodukte entziehen oder mechanisch schaden.

Endocarditis
Entzündung der Herzinnenhaut

Endokrinologie
Lehre von den Hormonen

Endoskop
optisches Gerät zur Betrachtung von Körperhöhlen

Endoskospie
Betrachtung von Körperhöhlen über eine kleine Öffnung mit Hilfe eines Endoskops

Enkopresis
emotional bedingtes Koten am Liegeplatz während der Ruhe- bzw. Schlafphase.

Enuresis
emotional bedingtes Urinieren während der Ruhe- bzw. Schlafphase.

Enzephalitis
Entzündung des Gehirns
Die Frühsommermeningoenzephalitis ist eine von Zecken übertragene Hirnhaut- und Hirnentzündung, die vor allem im Frühsommer auftritt. Jede tausendste Zecke ist mit diesen Viren befallen. Ihre Verbreitung ist regional sehr unterschiedlich. Damit sich der Erreger in einer Gegend ausbreiten kann, ist eine Mindesttemperatur von durchschnittlich acht Grad erforderlich. Ob Katzen davon befallen werden ist noch ungeklärt.

Eosinophiles Granulom
Hauterkrankung / Ekzem
Bei eosinophilen Granulomen handelt sich um einen chronischen, örtlich begrenzten entzündlichen Prozess der Haut oder Schleimhaut. Kennzeichnend für die Erkrankung ist das vermehrte Auftreten bestimmter weißer Blutkörperchen im Blut oder im erkrankten Gewebe, die sich mit dem roten Farbstoff Eosin (daher die Namensgebung) färben und mikroskopisch nachweisen lassen. Über die Ursachen der Krankheit wird noch gerätselt und eine Therapie ist oftmals schleppend. Alles was das Immunsystem stärkt wird als hilfreich angesehen.
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=4206&highlight=Eosinophiles+Granulom
http://members.aol.com/PraxisEsch/kagranu.html

Epilepsie
Fallsucht, Anfallsleiden
Sammelbegriff für Anfallsleiden, das bei verschiedensten Erkrankungen als Symptom auftritt.
z.B. mangelhafte Sauerstoffversorgung des Gehirns, zu wenig Blutzucker, Vergiftung durch Chemikalien, Harnvergiftungen, schwerer Spulwurmbefall.
In schwerer Form äußert sich diese z.B. durch Bewusstlosigkeit, andauernde Krämpfe, Speichelfluss, Kau- und Schnappbewegungen, Ganzkörperzuckungen ohne Bewusstseinsverlust.
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=22522&highlight=epilepsie
http://www.katzenepilepsie.de

Epistasie
Die Merkmalausbildung eines Gens kann durch ein anderes Gen abgeschwächt oder verhindert werden.

Erythropoetin
ein von den Nieren hergestelltes Hormon, das die Bildung und Reifung von roten Blutkörperchen anregt. Die Nierenerkrankungen kann der Erythropoetinspiegel erniedrigt sein.

Erythrozyten
rote Blutkörperchen, welche den Sauerstoff im Blut transportieren

Ethogramm
ist eine Aufzeichnung der Gesamtheit der Verhaltensweisen einer Tierart

Euthanasie
schmerzloses Einschläfern eines unheilbar kranken Tieres durch Injektion

Exsikkose
Austrocknung des Körpers ==> Dehydrierung

Exspiration
Ausatmung

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Grizzly

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F

Feline Hyperästhesie
Bezeichnung für ein noch schlecht erforschtes neurologisches oder psychologisches Syndrom, das u.a. mit Berührungsempfindlichkeit am Rücken, hektischem Fellbeißen und dem ==> Rolling skin Syndrom einhergeht
http://www.catskittysgatos.homestead.com/diseases.html (in Englisch)
http://www.purelypets.com/articles/felinehyperesthesia.htm (in Englisch)



FeLV:
Felines Leukämie Virus, Leukose
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=120&highlight=FeLV
http://www.catgirly.de/Krankheiten/Leukose.htm
http://edoc.ub.uni-muenchen.de/archive/00000957/01/Griessmayr_Pascale.pdf verschiedene Testverfahren
http://www.google.de/search?hl=de&q=leukose+katze&meta=lr%3Dlang_de

Femur
Oberschenkelknochen

FIA
Feline infektiöse Anämie (FIA) oder Hämobartonellis felis
"Haemobartonella felis" gilt als Erreger der "Felinen Infektiösen Anämie" (FIA) der Katze, welcher sich an der Oberfläche der roten Blutzellen anheftet. Sie zerstören dann die Zelloberfläche und es kommt in der Folge zu einer dramatischen Abnahme der Zahl der roten Blutzellen (hämolytische Anämie). Die Katzen reagieren mit Fieber, Appetitlosigkeit, Abmagerung und Abgeschlagenheit, allerdings können die Symptome schwankend vorkommen.


Fibrosarkom
hartes, kollagenfaserreiches ==> Sarkom.
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=9930&highlight
http://www.fibrosarkom.de/

Fibula
Unterschenkelknochen, Wadenbein

FIC
Feline interstitielle Cystitis, auch: Feline idiopathische Cystitis. Blasenentzündung, deren Ursache nicht bekannt ist

FIE
Feline Infektiöse Enteritis, ==> Katzenseuche
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=122

FIP
Feline Infektiöse Peritonitis
http://www.catgirly.de/Krankheiten/FIP.htm

Fissur
Knochenriss

Fistel
schlecht heilende röhrenförmige Wunde

FIV
Feline Immunodefiency Virus

FLUTD
Feline lower urinary tract disease : Bezeichnung für Erkrankungen der unteren Harnwege (heute wird eher FLUTD als FUS als Bezeichnung gebraucht).
Die Erkrankung kann u.a. durch Harngries (Kristalle im Urin), Blasensteine, eine Verstopfung der Harnröhre oder durch eine Blasenentzündung (Zystitis) verursacht sein und bereiten der Katze beim Harnabsatz Schmerzen und Unwohlsein. Im Extremfall kann Ihre Katze die Harnblase nicht mehr entleeren und ohne Notfallbehandlung sogar sterben, deswegen ist sie umgehend einem Tierarzt vorzustellen.
http://www.tierarztpraxis-reuter.de...index_katze.htm

FORL
FORL ist nicht einfach zu diagnostizieren und wird oftmals deswegen auch erst spät erkannt. Erst muss am sedierten Tier der Zahnstein entfernt werden um dann mit Zahnsonden und speziellen röntgenologischer Untersuchungen den Zahnwurzelbereich untersuchen zu können.
Unter FORL versteht man einen Abbau der Zahnhartsubstanz, der in der Regel an der Zahnwurzel beginnt und große Bereiche des Zahnes betrifft. Dabei spielen Odontoklasten (Zellen die die Zahnhartsubstanz abbauen) und Plasmazellen (Entzündungszellen) eine Rolle.
http://www.vet-dent.com/pdfs/FORL.pdf

www.tierzahnheilkunde.com/FORL.htm

Fraktur
Knochenbruch

FSME:
Frühsommer-Meningoenzephalitis: durch Zecken übertragbare viral bedingte Hirnhautentzündung ==> Enzephalitis

FUS
Feline Urological Syndrome ==> FLUTD

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Grizzly

Gast
G

Gastritis
Magenschleimhautentzündung. Die Ursachen hierfür können z.B. in einer bakteriellen Infektion, in einer Vergiftung oder eine Futterallergie liegen. Oftmals erkennt man es an Erbrechen oder Durchfall.

Gastroenteritis
Magen-Darm-Entzündung
Eine ==> Gastritis ist eine Entzündung des Magens, die meist mit Erbrechen und Bauchschmerzen einhergeht. Eine ==> Enteritis ist eine Entzündung des Darms. Somit ist eine Gastroenteritis eine allgemeine Entzündung des Magen-Darm-Traktes.

Gastroskopie
Untersuchung des Mageninneren mittels einer durch die Speiseröhre geführten Sonde.

Gegenkonditionierung
eine Technik, bei der ein unerwünschtes Verhalten durch den gleichen Reiz in ein neues, erwünschtes Verhalten umgelenkt wird

Gekröse
Darmaufhängung

Giardien
Die Giardien gehören unter den Einzellern zu der Gattung der Flagellaten (Geißeltierchen). Man unterscheidet vegetative Stadien (Trophozoiten) von Dauerformen (Zysten). Giardien sind mikroskopisch kleine Durchfallerreger von birnenförmiger Gestalt. Sie dringen also nicht in das Gewebe ein, sondern vermehren sich millionenfach auf der Oberfläche der Darmschleimhaut und können diese dadurch auch zerstören
https://www.netzkatzen.de/posts/10/
http://www.catgirly.de/Krankheiten/Giardien.htm

Gingivitis
Zahnfleischentzündung

Glaukom
Grüner Star. Erhöhung des Augapfelinnendrucks

Globulin
eine große Gruppe bestimmter Eiweißkörper im Blut. Die Immunglobuline sind Eiweißstoffe, die der Körper zu Abwehr fremder Substanzen bildet.

Glossitis
Zungenentzündung, Entzündung der Mundschleimhaut nach Verbrennung, Verätzungen

Glucosurie
Ausscheidung von Zucker im Urin. Erhöhter Urinzucker ist ein Hinweis auf eine Nieren- und Zuckerkrankheit

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Grizzly

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H

H2-Blocker
oder auch H2-Rezeptorenblocker sind Medikamente zur Unterdrückung der Magensäureproduktion.

Haarlinge
selten vorkommende Haarschmarotzer, die sich mit Hautschuppen, Haartrümmern und Sekreten der Haut der Katze begnügen. Durch ihr Hin- und Herlaufen verursachen sie bei der Katze starken Juckreiz, der sich bei starkem Befall auch in Kratzexzemen und Haarausfall äußern kann. Der Kopf und der Hals der Katze sind der bevorzugte Bereich der etwa stecknadelkopfgroßen, ovalen, gelben oder grauen Schmarotzer.

Habituation
ist die Fähigkeit zu lernen, auf bestimmte Reize nicht mehr zu reagieren.

Hautmilben
Sie leben in verzweigten Bohrgängen in der Haut der Katze und verursachen Hauterkrankungen (Räude), die neben starkem Juckreiz auch zu Pusteln, Krusten, Ekzem und Haarausfall führt. Räudemilben werden durch direkten Kontakt von Katze zu Katze übertragen und bohren sich dann in die Haus um dort ihre Eier abzulegen.

Hautpilz
Winzig kleine Organismen, die sich im Fell und auf der Haut ansiedeln. Dort bilden sie Tausende von Pilzsporen um sich, durch direkten Kontakt, aber auch über Futtermittel, Decken und andere Gegenstände weiter zu verbreiten. Diese Verbreitung kann zwischen Tieren, zwischen Tier und Mensch und umgekehrt erfolgen und äußert sich in kreisrunden, haarlosen Stellen, überwiegend an Hals, Kopf, in Nähe des Ohres oder an den Gliedmaßen. Die so geschädigten Hautpartien, die oftmals mit einem enormen Juckreiz einhergehen, sind ein Ort, an dem sich dann Bakterien auch sehr schnell ansiedeln und die Bekämpfung somit zusätzlich erschweren.
Um sicher zu gehen, dass es sich um eine Pilzerkrankung handelt ist eine Laboruntersuchung unerlässlich.
Die Behandlung und Heilung eines Pilzbefalls geht oftmals über mehrere Wochen und wird durch Sprühlösungen, Tabletten, Lotionen und pilz- u. sporenabtötende Salben vorgenommen.
http://www.netz-katzen.de/krankheiten/hautpilz.htm

Heliobacter pylori
Bakterium, das Magenschleimhautentzündungen auslösen kann

Hämatokrit
Anteil der Zellen (hauptsächlich Erythrozyten) am gesamten Blutvolumen in Prozent. Dieser Laborwert zeigt die Anzahl und das Volumen der roten Blutkörperchen im Blut an und ist somit ein Maß für die Zähigkeit des Blutes. Der Wert gibt Aufschluss, ob eine ==> Anämie vorliegt und kann sich bei Nierenerkrankungen verändern. Bestimmt wird er durch Zentrifugierung einer ungerinnbar gemachten Blutprobe, wodurch sich die roten Blutkörperchen absetzen.

Hämatologie
Lehre und Wissenschaft von Blut, Blutbildung und Bluterkrankungen

Hämaturie
Vorkommen von Blut im Urin. Weist auf eine Erkrankung der Harnwege hin.

Hämoglobin
roter Blutfarbstoff, Hauptsauerstoffträgerprotein der Roten Blutköperchen

Hämorrhagie
Blutung

Herbivoren
= Pflanzenfresser, und das sind Katzen definitiv nicht !

Hernie
Eingeweidebrüche, z. B. Nabelbruch

Hepatitis
Leberentzündung

Herbstgrasmilben
Gelbe oder orangerote Parasiten, die vor allem im Spätsommer und Herbst zu stark juckenden Hautentzündungen, sowohl bei Mensch als auch Katze führen kann. Die Larven der Milbe stellt den eigentlichen Parasiten dar, den diese ritzen die obere Hautschicht ihres Wirtes und geben ein Enzym ab, welches das Gewebe des Wirtes verflüssigt. Dieses verflüssigte Gewebe dient den Larven als Nahrung, und so bald sie nach ca. 1 Woche vollgesogen sind, fallen sie ab und entwickeln sich im Erdboden zu erwachsenen Milbe.

Herzerkrankungen
Symptome bei der Katze , die auf eine Herzerkrankung hinweisen können:
• Hecheln
• schnelle Atmung
• Atemnot
• Einstellen der Futteraufnahme
• Bauchwassersucht
• Leistungsschwäche
• blaue Zunge
• selten: Ohnmachtsanfälle
• selten: Husten (bei Katzen hat Husten fast nie eine kardiale Ursache, sehr viel wahrscheinlicher ist Felines Asthma)
http://www.tierkardiologie.lmu.de/besitzer/katzenkrankheiten.html

Herzinsuffizienz
Herzschwäche

Herzklappeninsuffizienz
fehlerhaft schließende Herzklappen

Histologie
Lehre vom Aufbau der Körpergewebe

Humerus
Oberarmknochen

Hydrocephalus
Wasserkopf (angeboren)

hyper-
griechische Vorsilbe, die „über-„, zuviel“, „erhöht“ bedeutet

Hyperattachment
übermäßige Bindung über die Pubertät hinaus und damit Abhängigkeit von einer Bezugsperson oder einem Bezugswesen.

Hyperästhesie
==> Feline Hyperästhesie"

Hyperkaliämie
zu hoher Kaliumspiegel im Blut

Hyperkalzemie
zuviel Kalzium im Blut

Hyperphagie
stark erhöhte Nahrungsaufnahme als ==> substitutive (Aktivität):

Hyperthermie
Überwärmung

Hypertonie
zu hoher Blutdruck

Hypervigilanz
Zustand der übersteigerten Wachheit (Vigilanz) oder Wachsamkeit gegenüber der geringsten sensorischen Information.

hypo-
griechische Vorsilbe, die „unter-„, „zuwenig“ „erniedrigt“ bedeutet

Hypoglykämie
Unterzuckerung .

Hypokaliämie
zu niedriger Kaliumspiegel im Blut

Hypokalzämie
zuwenig Kalzium im Blut

Hyporexie
Appetitverlust

Hypothermie
Unterkühlung

Hypotonie
zu niedriger Blutdruck

Hyperthyreose
Überfunktion der Schilddrüse
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=11119&highlight=Hyperthyreose
http://www.katzenmedizin.de/hyperthyreose.htm

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I

iatrogen
"ärztlich verursacht", z.B. ein durch den Arzt verursachter körperlicher oder seelischer Schaden.

Ikterus
Gelbsucht, dabei färben sich Augen, Mundhöhle oder Ohrmuschel gelb. Die Ursache ist meist eine Lebererkrankung und das Tier muss umgehend dem TA vorgestellt werden. Symptome können sein: Untertemperatur, starker Durst, Erbrechen, heller oder dunkelgrüner Urin sowie weißlicher bis hellgrüner Kot.

Ileus
==> Darmverschluss

Immunität
angeborene oder erworbene Unempfindlichkeit oder Widerstandsfähigkeit

Immunologie
Lehre von der Körperabwehr

Inappetanz
Appetitlosigkeit

Incisivus
Schneidezahn

Infektion
Eindringen eines Krankheitserregers

Infektionskrankheit
ansteckende Erkrankung, die durch Krankheitserreger verursacht wird

infektiös
ansteckend

Infusion
Verabreichung größerer Flüssigkeitsmengen unter die Haut oder direkt in ein Blutgefäß

Inhalation
Einatmung von Arzneimitteln in Form von Dämpfen oder Gasen

Injektion
Spritze in den Muskel, unter die Haut, in die Vene oder ins Gelenk

Inkontinenz
Unfähigkeit, den Harnfluss zu kontrollieren

Inkubationszeit
Zeit zwischen einer Infektion und dem Ausbruch der Krankheit

Inspiration
Einatmung

instrumentelle Konditionierung
ist die Verknüpfung bestimmter bewusster Handlungen mit einer bestimmten Wirkung auf die Umgebung.

Insuffizienz
Schwäche, mangelhafte Funktion, Versagen (zB innerer Organe)

Interferon(e)
Botenstoffe des körpereigenen Immunsystems. Sie werden als Reaktion auf Virusinfektionen vom Körper gebildet und hemmen das Wachstum der Viren. Sie werden in der Immuntherapie eingesetzt, weil sie das Immunsystem anregen können, Krebszellen zu bekämpfen. Die Herstellung erfolgt heutzutage gentechnologisch
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=4609
http://www.poose.de/fiv/felines_interferon.html

intraartikulär
in die Gelenkhöhle

intramuskulär
in den Muskel

intravenös
in die Vene

Intubation
Verbringen eines Schlauches in die Luftröhre zur Beatmung oder Narkose

Inzision
Einschnitt

irreversibel
nicht umkehrbar, nicht rückgängig zu machen

Isospora
==> Kokzidien, Kokzidiose

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K

Kachexie
Abmagerung

Kalzium-Oxalatsteine
sie gehören nach den Struvitsteinen zu den häufigsten Harnsteinen. Kalziumoxlalat bildet sich in der Niere aus Oxalsäure (einem Abbauprodukt von Vitamin C) und Kalzium, es kann sich wegen seiner Schwerlöslichkeit in Nieren und Harnwegen anlagern.

Kannibalismus
Bei zu jungen, unerfahrenen Erstlingsmüttern kann es vorkommen, dass diese ihre neugeborenen Artgenossen auffressen

Kanüle
Injektionsnadel

Kardiomyopathie
Herzmuskelerkrankung

Karpalorgan
Über dem Fußwurzelballen an der Vorderpfote befindet sich das Karpalorgan, das aus mehreren Sinneshaaren besteht und denen Duftdrüsen zugeordnet sind.

Karzinom
bösartiger Tumor, z. B. in der Haut, den Schleimhäuten der Lunge, an verschiedenen Drüsen, im Magen-Darm-Trakts, in der der Harnblase und anderen Organen. Karzinome lassen sich hinsichtlich Gewebeaufbau und Wachstum in unterschiedlichste Formen einteilen

Kastration
Entfernung von Eierstöcken oder Hoden

Katarakt
„Grauer Star“, Trübung der Augenlinse

Katheter
kleiner Schlauch, z.B. in der Harnröhre oder im Blutgefäß

Katzenschnupfen
Durch Calici-, Herpes- oder andere Viren, wie auch ==> Chlamydien, Mykoplasmen und verschiedene Bakterien wird diese ansteckende Krankheit übertragen. Ausgeschieden werden die Erreger über Nasen- und Augensekret wie auch über Speichel.

Katzenseuche (Panleukopenie)
Der Erreger der Katzenseuche ist der Feline Panleukopenie Virus (VPV) und kann auf nicht geimpfte bzw. nichtausreichend geschützte Katzen jeden Alters übergreifen, bevorzugt Jungtiere. Eine Übertragung an Mensch oder Hund ist nicht möglich.

Katzenstreu fressen
bei Jungkatzen kann dies aus reiner Neugierde passieren und sollte damit dann einmalig bleiben. Tritt es hingegen bei erwachsenen Katzen auf (auch mit Erde oder Sand) dann ist es meistens ein Zeichen schwerer Erkrankung (Anämie, Maldigestion, Malabsorption, Tumor oder ZNS-Infektion).

kaudal
Lagebezeichnung: schwanzwärts, nach hinten

Keratitis
Hornhautentzündung

Klistier
Einlauf in den Mastdarm bei Verstopfung, aber auch zur künstlichen Ernährung.

Knochenmark
Im Innern der Knochen gelegenes Gewebe, Produktionsstätte für im Blut zirkulierende Blutzellen. Man unterscheidet die Blutzellen in:
-rote Blutkörperchen (Erythrozyten) die für den Sauerstofftransport benötigt werden.
-weiße Blutkörperchen (Leukozyten), welche die Abwehrzellen darstellen. Diese unterteilen sich in Granulozyten und Lymphozyten.
- die Blutplättchen (Thrombozyten), welche zur Blutstillung / Gerinnung benötigt werden

Kognition
ist eine Sammelbezeichnung für jeden Prozess durch den ein Lebewesen Kenntnis erhält, diese Information verarbeitet und sich ein Weltbild macht. Also: denken, erkennen, vorstellen, urteilen, lernen, Gedächtnis, Vermutung, Planung, Problemlösung und Schlussfolgerung ziehen.

Kokzidien
einzellige Endoparasiten, die ==> Kokzidiose hervorruft. Sie leben und vermehren sich in der Darmwand ihrer Wirtstiere und befallen dabei die Zellen der Darmschleimhaut, die dadurch zerstört werden.

Kokzidiose
Darminfektion, die durch Ansteckung erfolgt
Eine Darminfektion, die durch ==> Kokzidien hervorgerufen wird. Die Ansteckung erfolgt über infizierten Kot oder durch rohes Fleisch. Symptome können sein: Durchfall (evtl. blutig und extrem stinkend), Austrocknung des Körpers, Appetitlosigkeit.

Kolik
schmerzhafte Krämpfe von Hohlorganen, z.B. von Harnblase oder Magen

Kolostralmilch
Diese Milch wird unmittelbar nach der Geburt abgegeben und ist für die Neugeborenen sehr wichtig, da sie die Jungen weniger anfällig für Infektionen werden lässt.

Koma
tiefe Bewusstlosigkeit

Kompulsion
übertriebene und zwanghaft komplexe Handlungen um Stress oder Anspannung zu reduzieren.

Konjunktivitis
Lidbindehautentzündung

konservativ
Heilung mit Medikamenten o.ä. ohne Operation

Konstriktion
Zusammenziehung

Köpertemparatur
Die Körpertemperatur einer gesunden Katze liegt zwischen 38 und 39 Grad Celcius

kranial
Lagebezeichnung: kopfwärts, nach vorne

Kreatinin
(Abkürzung „KREA“ oder „CREA“) ist ein Nebenprodukt des Muskelstoffwechsels und wird über die Nieren ausgeschieden. Bei Nierenerkrankungen kann der Kreatininwert erhöht sein.

Kryptorchismus
Fehlen eines oder beider Hoden im Hodensack durch unterbliebenen Abstieg.

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L

Lactose
Milchzucker in Kuhmilch, die von den meisten Katzen nicht vertragen wird.

Lactulose
Sirup, der aus einer Abart von Milchzucker (Lactose) besteht, führt zu weichem Stuhl.

Laparoskopie
Kleiner operativer Eingriff, um in die Bauchhöhle hineinzusehen

Laparotomie
operative Eröffnung der Bauchhöhle

lateral
Lagebezeichnung: seitlich, nach außen

Lebererkrankung
In der Leber werden lebenswichtige Substanzen, zB Eiweiß und Blutgerinnungsfaktoren synthetisiert und hilft bei der Ausscheidung von Abfallprodukten und ist somit für das Stoffwechselgeschehen von wichtiger Bedeutung.
Eine Erkrankung der Leber äußert sich in Mehrzahl der Fälle durch Gelbsucht (==> Ikterus), begleitet durch Appetitlosigkeit, Erbrechen und/oder Durchfall. Ebenfalls darauf hinweisen kann ein Wasserbauch (=Aszites)
Die Leberenzyme können durch Urin- und Blutentnahme bestimmt werden und durch Röntgen- bzw. Ultraschalluntersuchungen kann eine Veränderung der Leber festgestellt werden. Evtl. ist auch eine Biopsie (Entnahme einer Gewebeprobe) notwendig.
Die Katze sollte dann fettfrei und weniger Kohlenhydrate dafür aber hochwertiges Eiweiß zugefüttert werden.

Letalfaktoren (Letageln)
Zum Tode eines Individuums führende Erbanlage. Bei Katzen ist zB die dominante Schwanzlosigkeit als Letalfaktor bekannt.

Leukopenie
Abfall der weißen Blutkörperchen

Leukozyten
weiße Blutkörperchen

Lokalanästhesie
örtliche Betäubung

Luxation
Gelenksausrenkung

Lymphosarkome
Die häufigste Krebsart bei der Katze ist das Lymphosarkom, auch Blutkrebs genannt, das die weißen Blutkörperchen attackiert und oft durch eine Ansteckung mit dem Katzenleukose-Virus ausgelöst wird. Es kann in verschiedenen Formen auftreten. Bei der jungen Katze befällt es häufig die Thymusdrüse in der Brust, was zu Flüssigkeitsansammlungen in der Brust und schweren Atemstörungen führt. Bei älteren Tieren hingegen befällt es vornehmlich die verschiedenen Lymphdrüsen des Körpers, die enorm anschwellen können, oder die weißen Blutkörperchen im Blut und im Knochenmark.
http://www.nordsternchens-katzen.de/Gesundheit/Katzenkrankheiten.htm
http://www.kleintiermedizin.ch/katze/tumor/tumor9.htm

Lyssa
==> Tollwut

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M

Malabsorption
Verdauungsstörungen (auch Maldigestion) mit unterschiedlichen Ursachen, oftmals aber mit Durchfall als Begleiterscheinung.

Maldigestion
==> Malabsorption

maligne
bösartig, eine Geschwulst, welches die Ordnung des Körpers nicht respektiert. Sie wächst unkontrolliert, durchbricht Organgrenzen und/oder bildet Metastasen

Mamma
Milchdrüse, Gesäuge

Mammatumor
Geschwulst der Milchdrüsen, die bevorzugt in der zweiten Lebenshälfte auftritt. Die Gebilde können auf das benachbarte Gewebe übergreifen und haben oftmals die Tendenz zur bösartiger Tochtergeschwulstbildung (Metastasierung).

Mammektomie
Entfernung der Milchdrüse

Mandibula
Unterkiefer

Mastitis
Entzündung der Milchdrüsen, die meist als Milchstauung aufgrund von Tod oder zu schnellem Absetzen der Jungen herrühren. Kühlende Umschläge können Abhilfe schaffen, meist muss aber eine Gabe von Antibiotika und / oder ein chirurgischer Eingriff erfolgen.

medial
Lagebezeichnung: nach innen

Megakolon
Krankhafte Erweiterung des Dickdarms, die oftmals durch eine lang anhaltende Kotverstopfung gekennzeichnet ist. Diese Krankheit kann angeboren oder durch einseitige, zu ballastarmer Ernährung entstanden sind.

Meningeom
Tumor der Hirnhaut

Meningitis
Hirnhautentzündung

Meningoenzephalitis
Hirnhautentzündung ==> FSME

Miktion
Absatz von Harn

Mikrosporie
Meldepflichtige Hautpilzerkrankung, die sowohl Katzen, Menschen oder Hunde befallen kann und eine recht langwierige Behandlung benötigt. Erkennen kann man die Ringflechte mit einer „Woodscher Lampe“ oder aber über das Anlegen einer Pilzkultur beim TA der spätestens bei auftretenden Haarausfall aufgesucht werden sollte.
http://www.m-ww.de/krankheiten/hautkrankheiten/mikrosporie_trichophytie.html

Molar
Hinterer Backenzahn

Morbus
lat. Name für "Krankheit"

Mortalität
Sterblichkeit. Mortalitätsraten sind statistischen Angaben über die Häufigkeit des tödlichen Verlaufes einer Krankheit

Motilität
unwillkürlich gesteuerte Bewegung, zB des Darms

Mykosen
Durch Hautpilze bedingte Erkrankungen
Den Auslöser für diese Erkrankung liefern sogenannte Dermatophyten, die nur in den obersten, toten Schichten der Haut leben. Sie lösen die oberflächlichen Hornschichten auf und nisten sich in Haut, Haaren und Krallen ein.
http://www.loetzerich.de/Gesundheit/Hautpilz__Mykose_/hautpilz__mykose_.html

Myriasis:
Pupillenerweiterung

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Grizzly

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N

Narkose
schlafähnlicher Zustand, in dem keine Schmerzen wahrgenommen werden

Nephrektomie
Entfernung einer Niere, z.B. nach Unfall oder bei Tumoren

Nephritis
Entzündung des Nierengewebes.
Bei einer akuten Nephritis gibt es selten deutliche Krankheitszeichen wie z.B. aufgekrümmter Rücken, Berührungsschmerz der hinteren Bauchhälfte, oftmals aber Apathie, Fieber und Nahrungsverweigerung. Zu Grunde liegen könnte dem eine, Vergiftung, eine akute Infektionskrankheit, manchmal auch nach Unfällen. Diese kann nur durch Laboruntersuchungen deutlich diagnostiziert werden.
Eine chronische Nephritis ist vor allem bei älteren Katzen weitverbreitet. Die Niere schafft nur noch eine eingeschränkte Eliminierung von harnpflichtigen Stoffen. Symptome können sein: vermehrtes Trinken, stumpfes und/oder glanzloses Fell, Nickhautvorfall. Dazu können Durchfall und Erbrechen kommen wie auch nicht heilende Exzeme.

Nephrolithiasis
Nierensteine

Nephrose
Nierenerkrankung mit Gewebsschädigung

Nephrotomie
Öffnung einer Niere, z.B. zur Entfernung von Steinen

Neuritis
Entzündung der Sehnerven

neurologisch
die Nerven bzw. das Nervensystem betreffend

Nierenbecken
Sammelraum für Harn in der Niere

Nitrit
ein organischer Stoff in den Harnwegen, der von Bakterien aus Nitrat gebildet wird. Bei Harnwegsinfektionen knn der Nitritwert im Harn erhöht sein.

Notoedres-Räude
Durch mikroskopisch kleine Milben hervorgerufene, typische "Katzenkrätze".

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Grizzly

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O

Obstipation
Verstopfung, Darmverschluss
Bei älteren Katzen kann eine Verstopfung öfters auftreten, da der Kot im Enddarm verhärtet. Entwicklungsfördernd kann auch TroFu sein, da es über einen sehr niedrigen Feuchtigkeitsgehalt verfügt. Die Katze versicht öfters erfolglos Kot abzuführen, und wird das Fressen einstellen. Manchmal gelingt es den Katzen kleine, wässrige Mengen abzusetzen, die sie an dem verhärteten Kot vorbeigepresst hat. Haare verdichten den Darminhalt und verschlimmern so die Verstopfung.
Abhilfe können ein Teelöffel Paraffin, Lebertran oder Lactulose schaffen, diese dürfen aber nicht zu oft angewendet werden, das sie auf das dem Körper zB das Vitamin A entziehen würden. Längerfristig könnte Butter oder aber Ballaststoffe hilfreich sein, wie zB Weizenkleie oder Agioloax, diese lockern den Kot auf. In schwereren Fällen muss evtl. ein Einlauf vom TA vorgenommen werden.
Man muss aber, vor allem bei Kater, beobachten, ob es sich nicht evtl. um eine Harnabflussstörung handeln könnte, denn diese ist als absoluter Notfall vom Tierarzt zu behandeln.

Ödem
schmerzlose, nicht gerötete Schwellung durch Ansammlung von Körperflüssigkeit im Gewebe

Omnivoren
Allesfresser

oral
über den Mund zugeführt

Osteosyntese
Operatives Zusammensetzen gebrochener Knochen durch Draht, Nägel, Splinte, Schrauben oder Metallplatten.

Östrus
Zeitraum, in dem sich eine Katze decken lässt und der Eisprung erfolgt

Othämatom
Blutohr. Durch häufiges Schütteln oder Kratzen, gelegentlich auch durch einen Unfall, entsteht ein Bluterguss zwischen Ohrknorpel und darüber liegender Haut. Die Ohrmuschel fühlt sich prall an und ist anfangs oft warm und sehr empfindlich.
Trotz chirurgischer Maßnahmen entwickelt sich meist eine Verknorpelung der Ohrspitze, so dass sie umkippt.

Otitis externa
Entzündung des äußeren Ohres, kommt bei Katzen seltener vor als bei Hunden. Ständiges Kopfschütteln, vehementes Kratzen am Ohrbereich, schmutzige Belege in der Ohrmuschel sind Anzeichen für eine Otitis externa, im Volksmund „Ohrzwang“ genannt. Als Folge derartiger Entwicklungen zeigen sich Zerstörungen des Trommelfells, Infektionen des Innenohrs bis hin zu Taubheit, Gleichgewichtsstörung und Entzündung der Hirnhäute. Als Ursache einer Otitis externa kommen die verschiedensten Bakterien und Pilze mit den unterschiedlichsten Empfindlichkeiten gegenüber Antibiotika in Frage.

Otitis media
Mittelohrentzündung, ist die am weitesten verbreitete Erkrankung, die diesen Teil des Ohres befällt. Katzen können Mittelohrentzündung bekommen, wenn das Trommelfell reißt. Das passiert normalerweise, wenn eine Infektion des Außenohres, wie z.B. Milbenbefall, so stark wird, dass das Trommelfell angegriffen wird. Dann greift die Entzündung auf das Mittelohr über.

Otoskop
Ohrspiegel

Ovarien
Eierstöcke

Ovariohysterektomie
Entfernung der Gebärmutter und der Eierstöcke, Totaloperation.

Oxalat
==> Kalium-Oxalatsteine

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Grizzly

Gast
P

palliativ
Beschwerden lindernd (wenn zB Heilung nicht möglich ist)

Palpation
Untersuchung durch Abtasten

Pankreas
= Bauchspeicheldrüse. Das Pankreas produziert Enzyme, die als chemische Substanzen zur Verdauung des Futters beitragen.

Pankreasinsuffizienz
Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse

Pankreatitis
Entzündung der Bauchspeicheldrüse

Panleukopenie
Zum Teil starke Verringerung aller weißen Zellen des Blutbildes. ==> Katzenseuche

Panophthalmie
Eitrige Entzündung des gesamten Auges, nicht selten vollständige Zerstörung.

Particolor, Bicolor
Mehrfarbig, Zweifarbig

partiell
teilweise

Patella
Kniescheibe

Pathologie
Lehre von Ursache, Entstehung und Wesen der Krankheiten

pathologisch
krankhaft

pathologisches Verhalten:
die Katze passt sich schwer bis gar nicht an geänderte Umweltbedingungen an. Trotz Aktivität bleibt ihr Verhalten unflexibel und starr.

Perforation
Durchstechung, Durchbohrung

Peritoneum
Bauchfell

Peritonitis
Bauchfellentzündung

Perkussion
Abklopfen

peroral
über den Mund verabreicht

persistierend
bestehen bleibend

ph-Wert
Messwert, der den Säuregehalt von Flüssigkeiten (zB Blut oder Urin) bestimmt. Der pH-Wert des Urins kann zwischen basischem und saurem Bereich (4,5 – 8,0) schwanken. Bei Nierenerkrankungen führt die Bestimmung des ph-Wertes zusammen mit weiteren Werten zur Diagnose.

Pheromone:
als Pheromone bezeichnet man die an die Außenwelt abgegebenen (geruchlichen) Substanzen, die der Kommunikation zwischen Individuen der gleichen Art dienen. Pheromone können auch künstlich hergestellt werden (Synthetische Pheromone) und therapeutisch nutzbar gemacht werden.

Phosphat
Salz der Phosphorsäure, wichtigste Puffersubstanz im Säure-Basen-Haushalt. Bei bestimmten Erkrankungen (zB der Niere) sollte der Phosphatgehalt des Blutes kontrolliert werden und phosphatarmes Futter gegeben werden.

Phosphatbinder
Stoff (oftmals in Pulverform), der den Phosphatanteil des Futters im Verdauungstrakt bindet. Auf diese Weise wird die Aufnahme von Phosphat verhindert, was bei manchen Nierenerkrankungen erwünscht ist.

Phosphor
ein Mineralstoff, ist im Phosphat enthalten. Wird u.a. zum Zellaufbau benötigt. Der Anteil von Phosphor im Futter sollte bei manchen Erkrankungen (zB der Niere) reduziert sein.

physiologisches Verhalten:
ist das normale Verhalten einer Katze, welches zu körperlichem Wohlbefinden führt, und ua. Meint, dass sich eine Katze leicht an veränderte Umweltbedingungen anpassen kann

Pica
bezeichnet das Fressen von Wolle, anderen Textilien, Plastik und/oder gummiähnlichen Substanzen. Ein gehäuftes Auftreten bei orientalischen Rassen lässt einen genetischen Zusammenhang vermuten.

Pleura
Brustfell

Pneumonie
Lungenentzündung

Pollakisurie
vermehrter Harndrang

Polydipsie
gesteigerter Durst, krankhaft vermehrtes Trinken

Polyphagie
Heißhunger

Polyurie
gesteigerter Urinabsatz, krankhaft vermehrtes Harnlassen

portosystemischer Shunt
angeborene Gefäßmissbildung; Ein „Shunt“ in der medizinischen Bedeutung ist der Blutfluss allgemein bzw. eine Kurzschlussverbindung zwischen arteriellen und venösen Blutgefäßen bzw. den Gefäßsystemen

Prämolar
Vorderer Backenzahn

Prognose
Heilungsaussichten

Prophylaxe
Vorbeugung

Proteinurie
Ausscheidung von Protein (Eiweiß) im Harn. Proteinurie deutet auf eine Erkrankung der Harnwege hin.

Pruritus
Juckreiz

Punktion
Einstechen einer Nadel in Blutgefäß, Gewebe oder Hohlräume

purulent
eitrig

Pyelonephritis
Nierenbeckenentzündung

Pylorus
Magenpförtner; Übergang vom Magen zum Darm

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Grizzly

Gast
R

Rabies
Tollwut

Rachitis
Knochenweiche.

Radius
Unterarmknochen, Speiche

Ranula
Froschgeschwulst. Erhebliche Erweiterung des Speichelgangs

refraktäre Phase
eine Phase, in der ein bestimmtes Verhalten nicht gezeigt wird, obwohl der entsprechende Reiz vorhanden ist.

Rehydrierung
Zuführung von Flüssigkeit um einer Austrocknung entgegenzuwirken

Rekelsyndrom
Stoffwechselbedingte Streck- und Reckbewegung, die vorrangig der Muskeldurchblutung dient

rektal
über den Enddarm verabreicht

Relaxierung
Erschlaffung

renal
(englisch) die Nieren betreffend

Reposition
Zurechtrücken von Knochen oder Gelenken in die ursprüngliche Lage

Resektion
Entfernung

restriktive Fütterung
feste Fütterungszeiten, die nur minimal von einem Grundschema abweichen.

reversibel
in den ursprünglichen Zustand zurückführbar

rezidiv
wiederholtes Auftreten einer Krankheit

Rhinitis
Nasenschleimhautentzündung

Rolling skin
wellenartige Muskelzuckungen am Rücken der Katze bei Erregung, Irritation und Juckreiz

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Grizzly

Gast
S

Salivation:
übermäßiger Speichelfluss

Sarkom
bösartiger Tumor der das Binde- und Stützgewebe (Knochen, Knorpel) befällt. Je nach Herkunft unterscheidet man:
Scapula
Schulterblatt

Schuppen
Zunächst kann man häufig nicht sagen, ob es sich beim Schuppenbefall lediglich um die normale oder eine übermäßige Menge abgestorbener Hautzellen handelt. Tauchen aber auch mehr Schuppen als normal am Schlafplatz der Katze auf, so muss man etwas unternehmen.
Schuppen bilden sich durch die ständige Zellerneuerung der Haut - ein Mechanismus, der das Tier vor Krankheiten schützt und ein Austrocknen der Epidermis verhindert. Verschiedene Faktoren, eine Hautreizung zum Beispiel, können die Zellerneuerung jedoch beschleunigen und dazu führen, dass sich die Schuppen als weißliche Plättchen im Fell ablagern.
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=22526

Sedation
medikamentöse Beruhigung durch Tabletten oder Injektion

Sektion
Öffnung und Zerlegung eines toten Tieres zur Bestimmung der Todesursache

sensorische Deprivation:
die in der Prägungsphase mangelnde Ansprache durch Sinnesreize. z.B Bauernhofkatzen die eine Stimulation der Sinnesorgane durch zB turbulentes Familientreiben auf engerem Raum nie kennen gelernt haben.

Sinusitis
Entzündung der Nasennebenhöhlen

Slippery Elm Bark (SEB)
Ulmenrinde, in Pulverform eingesetzt zur Behandlung von Magenübersäuerung und Mundgeschwüren

Sonde
-Schlauch in Hohlorgane, z.B. Magensonde
-stumpfe Nadel zur Untersuchung von Körper- oder Wundhöhle

sondieren
Untersuchung von Körper- oder Wundhöhlen

Sonographie
Untersuchungsverfahren mit Ultraschall, welches verschiedene Körperregionen bildlich auf einem Monitor darstellen lässt.

Spasmolytikum
Medikament zur Lösung von Krämpfen in der Muskulatur

Spasmus
schmerzhafter Krampf in der Eingeweidemuskulatur

Steartorrhoe
Fettstuhl, d.h. es finden sich (normalerweise verdaute) große Mengen Fetts im Stuhl, der dadurch eine typische Konsistenz erhält.

Stenose
Verengung

steril
1. keimfrei, 2. unfruchtbar

Sterilisation
Unterbindung von Eileitern oder Samensträngen

Stethoskop
Instrument zum Abhören z. B. Von Herz- oder Darmgeräuschen

Stomatitis
Mundschleimhautentzündung. Bei jungen Katzen meist als Folge von Katzen-Schnupfen-Infektionen. Später meist durch Zahnstein verursacht.

Struvit
andere Bezeichnung für Magnesiumammoniomphosphat

Struvitsteine
ebenso wie die ==> Kalzium-Oxalatsteine

subkutan
unter die Haut. Eine subkutane Injektion ist das Spritzen eines Mittels direkt unter die Haus, nicht in ein Blutgefäß.

substitutive (Aktivität):
Ersatzhandlungen (Übersprungshandlungen) wenn sich das Tier in einer Konfliktsituation befindet, in der es nicht in seiner gewohnten Art reagieren kann.

Supplementierung
Ergänzung, zB der Nahrung mit Zusatzstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen

Suppositorium
Zäpfchen zur rektalen Applikation

Symptome
einzelne Anzeichen einer Krankheit

Syndrom
Komplex von Krankheitsanzeichen, die häufig zusammen auftreten

Systemmykosen
Pilzbedingte innere Erkrankungen, die einzelne Organe oder den Gesamtorganismus befallen

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