Leider doch Spondylose

Diskutiere Leider doch Spondylose im Bewegungsapparat Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Liebe Foris, wie erkennt man bei einer Katze Arthrose? Hintergrund ist folgender: Mein Kater (BKH-Mix, knapp 12 Jahre alt), bewegt sich in den...
kittekatz

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Liebe Foris,

wie erkennt man bei einer Katze Arthrose?

Hintergrund ist folgender: Mein Kater (BKH-Mix, knapp 12 Jahre alt), bewegt sich in den letzten Monaten spürbar weniger. Er KANN zwar noch rennen und steigt Treppen auch relativ flüssig, aber er bewegt sich immer weniger. Ich finde, er geht auch etwas vorsichtiger. Er war schon immer ein sehr ruhiges Tier, hatte aber auch seine aktiven Phasen.

Das Übergewicht kam langsam, vor zwei Jahren noch über 1 Kilo weniger, jetzt mittlerweile 6,4 kg. Er IST tatsächlich zu dick, das sieht man auch, er hat eine dicke Plauze,
von oben und von der Seite natürlich auch. Ich hatte dazu auch einen Thread gestartet. Ich versuche, dass er abnimmt, aber das Problem ist, dass er nur Trockenfutter nimmt und das hochwertige Futter ja leider noch konzentrierter ist. Aber okay, jetzt muss ich wirklich ran, ich bin sehr motiviert.

Ich mache mir etwas Sorgen, ob er vielleicht Arthrose hat. Vor einigen Monaten hinkte er mal ein paar Tage, da hatte er sich aber anscheinend vertreten, das ist nicht wieder aufgetreten. Er liegt viel herum, aber sehr entspannt alle viere von sich gestreckt, er lässt sich überall kraulen und genießt es augenscheinlich. Er ist vom Gemüt nicht anders als sonst, er verkriecht sich nicht, hat einen sehr guten Appetit (leider), hockt interessiert auf der Terrasse herum (jetzt, wo es wärmer wird) ... aber er ist echt faul.

Nun ist meine Frage: Wie würde ich denn eine Arthrose erkennen? Wie erkennt sie vor allen Dingen der Tierarzt? Ich habe ihn abgetastet und kann eigentlich keine schmerzhaften Reaktionen feststellen. Er geht relativ flüssig die Treppe, kann auch rennen ... aber er tut es weniger als früher. Aber er ist eben auch ordentlich dick und kann nicht mehr so gut, das sieht man ja auch bei übergewichtigen Menschen, die können nicht eben mal losspurten.

Also ich persönlich bin unschlüssig, habe keinen konkreten Verdacht. Er leckt vielleicht etwas mehr am Bauch (er ist ein Stresslecker, schon seit Jahren), aber in der letzten Zeit sprießen wieder ein paar mehr Haare, und wie gesagt, die kahle Stelle hat er seit bestimmt 5 Jahren. Ich frage mich, wie man das beim Tierarzt feststellt, ich habe keine konkreten Infos gefunden.

Was sagt Ihr? Wie war/ist die Krankengeschichte Eurer Tiere?
 
08.04.2016
#1

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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
romulus

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Erkennen kann man eine Arthrose eindeutig nur im Röntgenbild, wobei man natürlcih wissen muss, was man röntgen muss - man kann nicht das gesamte Skelett röntgen (kann man schon, dazu muss er aber sediert werden).
Mein Kater Socke hat anfangs nur mit einem Vorderbein gehinkt, das haben wir röntgen lassen wegen Verdacht auf eine Verletzung - da stellte sich die Arthrose eindeutig dar. Mittlerweile hinkt er nicht mehr so auffällig, geht aber insgesamt langsam und mit kleineren Schritten und hat Mühe mit den Treppen.
Sicher ist die Arthrose mittlerweile überall, er bekommt Metacam und das hilft ihm schon ein gutes Stück.
Eine ursächliche Therapie gibt es leider nicht.
 
lux aeterna

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Mein bald 14jähriger Kater Kasi hat eine schwere Arthrose der Vorderbeinellegbogengelenke.

Ich bekam Kasi, als er 12 Jahre alt war. Zwei Dinge fielen mir auf:

Er sprang ungern und nur auf niedrige Flächen. Das Hochspringen schien ihm weniger Probleme zu bereiten als das runterspringen, das sehr unelegant aussah, er plumpste mit den Vorderbeinen schwer auf, ohne abzufedern.

Außerdem waren seine Ellenbogengelenke vorn seltsam nach außen gedreht, wenn er stand.

Dann konsultierte ich erstmal das Kapitel: "Degenerative Gelenkserkrankungen und Osteoarthritis" aus dem hervorragenden "Katzengeriartrieführer" von der TÄ Sabine Schroll. Neben einer eingehenden Beschreibung der Symptome gab es auch Fotos, die der Beinstellung von Kasi sehr ähnelten. (Ich kann daraus leider nicht zitieren, das Kapitel umfasst 6 Seiten und ist sehr informativ).

Beim nächsten TA-Termin (Zahncheck / Blutbild) sprach ich das an. Der TA tastete ihn ab und ließ sich die Bewegungsabläufe eingehend beschreiben. Auf Abtasten reagierte Kasi übrigens gar nicht, war auch zuhause so. Dann wurden seine Vorderbeine geröntgt, und der TA war ziemlich schockiert über den Schweregrad der Arthrose. Er vermutete übrigens ein eher frühes Trauma durch Unfall etc. Kasi ist (wenn wir auch nicht genau wissen, was ihm passiert ist) als Jungtier gequält worden und er hat Angst vor sich bewegenden Türen.

Kasi hat aber weder gehinkt noch sich auffällig wenig bewegt. Er ist übrigens leicht untergewichtig, so konnte ich seine "verbogenen" Beine gut erkennen. Da sein Knochengerüst sonst sehr gut in Schuss ist (wie auch seine Zähne) konnte er die Arthrose vermutlich gut kompensieren.

Er bekommt jetzt Metacam und Grünlippmuschelpulver. Er ist beweglicher und insgesamt lebhafter geworden ("spricht" mehr usw.), vermeidet aber immer noch hohe Flächen.

Kasi war übrigens auch Stresslecker, aber das ging bei ihm lange vor der Arthrose-Diagnose weg, es hatte andere Ursachen.

Ich würde die Bewegungsabläufe und die Beinstellung (bei den stämmigen BKH-Beinen sicher schwieriger ;-)) beobachten. Vor allem würde ich aber erstmal weiter an der Gewichtsreduktion arbeiten, Gewicht geht furchtbar auf Knochen & Gelenke.
 
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kittekatz

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Danke für Eure hilfreichen Antworten! Die Beinchen scheinen mir nicht krumm zu sein, aber er ist halt auch dick und das ist nicht so gut zu sehen...

Ich habe die Tierärztin gestern per facebook gefragt (ganz praktisch ;) ), und sie sagte, das würde sie erstmal mit metacam probieren. Also ein paar Tage geben und schauen, ob sich sein Bewegungsverhalten ändern würde. Und nein, einen Anhaltspunkt habe ich eben leider nicht, das würde das ganze Skelett werden. Wenn das mit Narkose ist, ist das blöd und gefällt mir auch irgendwie nicht.

Würdet Ihr das auch so sehen?

Was mir noch auffällt: Er liegt sehr sehr viel auf der Seite, lang ausgestreckt. Also eigentlich eine entspannte Stellung, aber es könnte auch sein, er versucht seine Beinchen zu schonen(?) Ach, ich weiss auch nicht, irgendwie "gefällt" er mir nicht. Andererseits bin ich vor allen Dingen bei ihm immer viel zu schnell besorgt, weil ich so an ihm hänge.

Sicherlich schleppt er einfach zu viel Gewicht. Ich habe jetzt erstmal angefangen, ihm nachts nichts mehr hinzustellen. Er kriegt jetzt reduziert sein Trockenfutter und nachts Nassfutter. Auch wenn ich das morgens wegschmeißen muss. Was solls.
 
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romulus

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Bei meinem Kater ist es auch auffällig, dass er praktisch gar nicht mehr den KB benutzt, meistens liegt er langgestreckt auf der Seite in einer entspannten Haltung - auf dem Boden!, allenfalls mal im Sessel - und ich habe auch den Eindruck, das entlastet ihn.

Nein, ich würde sicherlich nicht das ganze Skelett röntgen, zumal es keine großen therapeutischen Konsequenzen hat.

Gib ihm doch mal eine Woche lang Metacam, wie von der TÄ empfohlen (gut schütteln!) und schau, ob sich sein Verhalten bessert.
Springen wird er wohl her nicht mehr wollen, aber man kann an seine Lieblingsstellen kleine Hocker o.ä. platzieren, sodass er leichter raufkommt.
 
kittekatz

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Danke für Deine Antwort. Das mit dem seitlichen liegen würde dann also passen, hmm...

Was bedeutet KB?

edit: ach, ich glaube, ich weiß es. Du meinst Kratzbaum, nicht?

Wir bauen bald eine kleinere Wandlösung mit zwei Wandliegebrettern und ein paar Stufen von cat-on. Ich bin gespannt, ob er dann da hochklettert. Auf unserem jetzigen Baum ist er eh nicht so gern, er mag das Sofa und .... tatsächlich den Boden.

Noch ein edit: Er hatte im Januar mal gehumpelt für ein paar Tage und metacam bekommen. ich habe gerade nachgeschaut, ich habe mir damals notiert, dass sich nichts in seinem Verhalten geändert hat. Er humpelte weiter (und nach zwei Tagen war der Spuk vorbei, er war unglücklich auf dem Boden aufgekommen, denke ich), war aber genau so lahm, in seiner Bräsigkeit hatte sich Null geändert. Das fand ich damals so wichtig, dass ich es mir aufgeschrieben habe. Seitdem kein Humpeln mehr.
 
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romulus

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Meiner hatte anfangs auch gehumpelt, das war ja der Anlass für das Röntgen - und auch unter Metacam ging das ca. 1 Jahr weiter.
Seit ein paar Monaten humpelt er nicht mehr, aber läuft mit kleineren Schritten und etwas ungelenker als früher, also vermute ich, dass die Arthrose jetzt in allen Gelenken angekommen ist.
Aber es ist erträglich für ihn, habe ich den Eindruck.

Metacam bekommt er jetzt über 3 Jahre, alle 6 Monate kontrolliere ich die Nierenwerte, bisher alles i.O.

Mehr kann man leider nicht tun.
Ich war mit ihm in der TK Hofheim, um eine Fachmeinung zu hören - es gibt praktisch keine vernünftigen Alternativen.
 
romulus

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Schau mal hier das kurze Video
Das war letzten Sommer, da hat er noch elend gehinkt - mittlerweile ist das fast vollständig weg, vermutlich ist jetzt nicht nur dieses Vorderbeinchen betroffen wie am Anfang und er läuft gleichmäßig vorsichtig.
 
kittekatz

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Okay, aber er hat nur zwei Tage gehumpelt und es ist seitdem weg und nicht mehr aufgetreten.

Es sind eben keine klaren Anzeichen da. Ist das nicht so bei Arthrose, dass man sie irgendwann mal bemerkt, weil die Tiere humpeln oder eben etwas tun, was außerhalb von "wird ruhiger" und "läuft nicht mehr so schnell" ist?
Ich hab mir hier im Forum einige Beiträge über Arthrose durchgelesen, und da war es in der Regel so, dass die Tiere irgendwann mal gehumpelt haben.
 
lux aeterna

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Also Kasi hat, wie gesagt, nicht gehumpelt. Und er hat wirklich schlimme Arthrose in den vorderen Gelenken.

Als ich ihm mal versuchsweise Metacam gegeben hatte, hat das auch nicht geholfen. Ich weiß nicht, ob romulus das bestätigen würde, aber ich glaube, Metacam schlägt bei Gelenksdegeneration sichtbar erst nach ein paar WochEN an. Bei Kasi war es jedenfalls so.

Wenn Du Gewissheit haben willst, musst Du ihn weiter beobachten und ggfls röntgen lassen. Ich fand das Sprungverhalten am auffälligsten, wie gesagt.

Kasi ist übrigens (wie Moira) Horizontalkratzer, d.h. beide kratzen nur auf ebenen Flächen und nutzen die Stämme vom KB so gut wie gar nicht.
 
kittekatz

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okay, vielen Dank für Eure Antworten, sie sind sehr hilfreich für mich.

Ich beobachte das noch mal ein bisschen, mache auch immer mal ein paar Notizen über seine Aktivitäten und werde mich mehr bemühen, ihn für Bewegung zu interessieren. Da kommt eben auch einiges zusammen: Seine Mitbewohnerin kitty ist 18 und hat CNI. Sie haben sowieso nie zusammen gespielt, im Gegenteil: Er mag sie nicht besonders. Er ist über die Jahre übergewichtig geworden und daher träge, durch die Trägheit bewegt er sich sicherlich auch weniger und - was ich auch wichtig finde - er hat eben auch zuwenig Anregung. Er ist sowieso eher ein ruhiges Tier und schläft schon immer gerne.

Ich fahre jetzt mal mit meiner Tochter los und wir kaufen etwas Anregendes im Zooladen. Vielleicht einen Rascheltunnel und noch etwas Spielzeug, damit werden wir ihn etwas zu aktivieren versuchen. Auch will ich mindestens zweimal am Tag mit ihm in den Vorgarten gehen (wir sind in der 1. Etage), dort kann er an den Büschen etwas Zeitung lesen (wir haben aber auch einen 60 qm Dachgarten/Terrasse, dort geht er auch hin).

Und ich ziehe mal auch die Zügel etwas fester an in Richtung Abnehmen. Da werde ich nochmal in meinem anderen Thread schreiben, ich glaube, ich brauche konkretere Anleitung.

Das gucke ich mir mal die nächste Woche an und wenn ich das Gefühl habe, er KANN sich nicht mehr als sonst bewegen, gehe ich am Freitag mit ihm zum tierarzt und kann dann schonmal übers Wochenende schauen, ob das metacam etwas bringt. Und danke für den Tipp, das auch mal länger zu geben, das war mir nicht klar. Dann ist auch die Tierärztin wieder da.

Wie ist das mit Zeel oder traumeel? Wäre das was für "kann ich ja schonmal geben, mal schauen"? DAs ist doch homöopathisch, nicht? Ist traumeel nicht ein humanpräparat? Ich hab eine Salbe zuhause für mein Kind (Beulen).
 
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romulus

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Bei uns hat es MONATE gedauert, bis Metacam Wirkung zeigte, leider geht das oft nicht so schnell.
Hinweisend auf eine Arthrose kann durchaus sein, wenn die Katze nicht mehr gerne von oben herabspringt oder die Treppen sehr vorsichtig runtergeht - das Hochspringen klappt oft noch gut, das Runterspringen oder Treppen herabsteigen wird am ehesten auffällig.
 
Zimt

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Sollte er Arthrose haben, ist es gut, wenn du ihn zum Bewegen animierst. Ständiges Ruhen würde das Fortschreiten der Knorpeldegeneration noch verschlimmern.

Kannst ja auch mal probieren, ob er sich sanft massieren lässt. Wer Schmerzen hat, verspannt leicht.

Einen Menschen würde man zur Physiotherapie schicken, aber bei Katzen stell ich es mir schwierig vor.
 
kittekatz

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Ich hole den Thread noch einmal hoch. Ich habe meinen Kater jetzt eine Weile beobachtet und denke, dass er vermutlich eine Arthrose hat.

Er humpelt nicht, aber ich vermute, das letzte Drittel der Wirbelsäule bis Schwanzansatz ist arthrotisch. Wenn ich ihn dort streichle, spüre ich, dass er das nicht mehr möchte, er zuckt mit der Muskulatur sehr kräftig zurück. Das war zwar schon immer so (manche Katzen rollen ja so die Rückenmuskulatur, wenn man drüberstreicht), aber es ist auf jeden Fall mehr als früher. Er mag es nicht, am hinteren Rücken angefasst zu werden, das ist ganz klar.

Er liegt sehr viel herum, lang ausgestreckt meistens. Das entlastet vermutlich seine Wirbelsäule. Er schläft viel, zieht sich aber nicht zurück, ist wie früher gern auf der Terrasse, aber leider viel mehr liegend. Das ist jetzt nichts Akutes, denke ich, es hat sich sehr langsam entwickelt. Im Winter dachte ich noch, es liegt am Wetter, dann ist er ja auch übergewichtig, das belastet ihn zusätzlich (ich komme nicht so recht weiter mit dem Abnehmen, weil er ja nur Trockenfutter nimmt :cry:), iist diesen Monat 12 Jahre geworden, aber ich denke schon, da ist auch noch mehr.

Ich lass ihn heut mal anschauen, mal sehen, ob man ein Röntgenbild machen kann ohne Narkose. Wäre mir schon lieber, dann hat man Gewissheit. Wenn das aber nicht geht, machen wir ohne Röntgenbild den Metacam-Versuch, da hab ich mich auch ein bisschen hier eingelesen. Das scheint ja ein Medikament zu sein, mit dem die Katzen gut leben können, oder?

Mal sehen, was der Tierarzt an Naturheilkundlichem noch vorschlägt, Grünlippmuschel-Extrakt und Traumeel oder Zeel hab ich auf dem Schirm.

Ich hatte gehofft, der Kater wird sehr alt ohne chronische Krankheit :( Bei meiner Kitty (18) hab ich ja erst ab ca. 15 oder 16 gemerkt, dass was nicht stimmt (sie hat CNI und eine Hyperthyreose). Das war anscheinend Glück.

Ich weiß ja, dass er auch mit Arthrose noch eine lange gute Zeit haben kann, aber ... naja... *traurig bin*
 
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Hallo,

gut das Du Ihn jetzt anschauen läßt..Du sprichst vom hinteren Drittel...könnte auch eine Spondylose sein....


Meine 18 j. Maus hat eine Spondylose und ich hab lange nix gemerkt...erst als sie hinten anfing zu schlenkern und dann eines Tages beim strecken knurrte und nicht mehraufstehen wollte....

Ich hab sie röntgen lassen...dafür mußte sie nicht sediert werden....und man sieht deutliche Verknöcherungen der Wirbelsäule.....im hinteren Drittel war die Verknöcherung/ Versteifung der Wirbel noch nicht abgeschlossen....

Die Maus bekam drei vier Monate Metacam.....und zusätzlich Traumeel und Zeel..das gibt es als Vet. Tabletten....

Canosan und ein anderes Mittelbekam ich nicht in die Maus....

Ihr Zustand hat sich sehr gebessert jetzt bekommt sie nur noch Traumeel und Zeel, aber durch das Alter...hat sie auch einen deutlichen Muskelabbau am Bobbes.....dafür bekommt sie jetzt alle vier Wochen ein Präparat.....das die Muskeln wieder aufbauen soll zur Stärkung....

Na ja. wäre halt nicht schlecht...wenn Dein Dickerchen wirklich etwas abnehmen würde......::bg zusätzlich Übergewicht belastet halt die Gelenke...aber das weißt Du ja......
 
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lux aeterna

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Stimme Elke zu, das könnte, wenn es die hintere Wirbelsäule betrifft, auch eine Spondylose sein. Jedenfalls ist es gut, dass Du's abklärst!

Kasi bekommt jetzt seit vielen Monaten Metacam gegen die Arthrose. Metacam soll wohl auf die Nieren gehen, aber ich sehe es so: Kasi ist bald 14 Jahre alt und Schmerzfreiheit geht in meinen Augen vor Lebensdauer. Das Metacam (das ich inzwischen runterdosiert habe) hilft ihm sehr, er bewegt sich viel mehr und ist in Summe viel "lebendiger" als vorher.
 
kittekatz

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Danke für Eure Antworten. Was ist der Unterschied zwischen Arthrose und Spondylitis?
 
kittekatz

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Dankeschön!

Mal eine Frage zum Röntgen: Wie röntgt man die Wirbelsäule einer Katze ohne Narkose? Ich kann mir das grad nicht so recht vorstellen, würde es aber schon gut finden, wenn das richtig (also mit Rö.-Bild) abgeklärt wird.
 
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Also...wenn Du nicht gerade eine Raubkatze hast..geht das schon....meine Maus war früher sehr gefürchtet beim Ta....
 
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