Kommentare zum Artikel "Epilepsie bei Katzen"

Diskutiere Kommentare zum Artikel "Epilepsie bei Katzen" im Epilepsie Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Anmerkung des Moderatorenteams: Den Artiikel "Epilepsie bei Katzen" findet Ihr hier. Solltet Ihr also weiteres Feedback dazu haben, könnt Ihr das...

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Gast
Anmerkung des Moderatorenteams:

Den Artiikel "Epilepsie bei Katzen" findet Ihr hier. Solltet Ihr also weiteres Feedback dazu haben, könnt Ihr das hier in diesen Thread reinschreiben, dann bleibt der Thread mit dem Artikel übersichtlich.


Hallo, Wibke :)

Vielen Dank für diesen wirklich guten Beitrag!

Das meiste hatte ich mir mittlerweile selbst
aus verschiedensten Webseiten zusammengesucht. Aber mal alle wichtigen Fakten gut erklärt in einem Stück zu lesen, hat auch was für sich.
Und so manchem Dosi, der (wie ich) aus allen Wolken fallend vor der Diagnose Epilepsie steht, wird dieser Beitrag eine große Hilfe sein.

Viele Grüße

robert
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
18.10.2004
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Gast

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engelsstaub

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Hallo Robert!

Mir war es einfach wichtig das Gelesene kurz und prägnant in einen in sich schlüssigen Text darzustellen. Ich habe mich auch durch weitaus mehr Seiten gekämpft und habe die Aussagen gewählt, in denen sich viele Autoren einig waren und die ich zum teil auch so bestätigen kann. Auf mich wirkte die Krankheit wie ein Schreckensgespenst mit tausend Fragen. Aufgrund der schwierigen Diagnosestellung fand ich gerade die herausgearbeiteten Punkte aufschlußreich. Es gibt ja leider noch immer sehr viele Unklarheiten. Es soll vor allem ein wenig die Hemmung nehmen im Falle eines Falles Medikamente einzusetzen. Sicherlich sind die Nebenwirkungen nicht zu unterschätzen und sollten kontrolliert werden, doch das Tier kann so viel an Lebensqualität gewinnen, wenn es gut und gewissenhaft eingestellt wird.
Ich hoffe, dass es vielleich einigen Dosis hilft, sich einen ersten Überblick zu verschaffen und etwas ruhiger werden dadurch.
Ich wünsche Dir und Deinem "schwarzen Herrn" Alles Liebe und Danke, dass Du Dich dazu geäußert hast.
 

katsi

Gast
Hallo Wibke,

hab's schon in meinem Thread ("ZNS-Störung?") gesagt: ein sehr guter Text! Bestimmt allen Dosis im ersten Diagnose-Schock sehr hilfreich. Nicht zuwenig, nicht zuviel.
 

Katzenfan

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Hallo Wibke,
danke für deine informative Zusammenfassung..
 

patchouli

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So sehe ich das auch.

Vielen Dank liebe Wibke. Ich hab den Artikel in meine lokale Katzen-Infothek aufgenommen.

Liebe Grüße
Birgit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Nika

Nika

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Hallo Wibke

so eine Zusammenfassung hätte ich damals gebraucht - für meinen leider inzwischen verstorbenen epilepsiekranken Hund Nero.

Danke für die viele Mühe.

Liebe Grüsse
 

oli38

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Hallo Wibke, eine tolle Zusammenfassung!! Unser Spike hat auch mit Epilepsie zu tun. Ich hätte mir von Anfang an, so eine Aufklärung gewünscht. Musste es mir aber von hier und da zusammensuchen.

LG Oli
 

Kathy

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Hallo, Wibke!

Danke für deine tolle Zusammenfassung !
Entlich eine Zusammenfassung, die detailliert ist und sich nicht nur an die Theorie hält!

@ Volker: ::bussi
 

engelsstaub

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Huch! 8O Danke sehr..... !!!
 

sun_hina

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HI Wiebke,

Hi hoffe zwar das ich diesen Betrag nie brauchen werde, aber falls doch dann bin ich damit gut aufgehoben.......

Viele Grüße
Jessy
 

SilkeC

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Liebe Wibke,

endlich habe ich die Zeit gefunden, Deinen Beitrag zu lesen.

Vielen Dank für diese sehr gute, verständlich zusammengefasste Übersicht zu einem so schwierigen Thema! :D

Ich hoffe nur, dass ich nie darauf zurückkommen muss... :?
 

Rubi

Gast
Hallo Wibke.

Ich hoffe, daß ich dies alles nie brauchen werde.
Aber sicherheitshalber habe ich es mir ausgedruckt.
Der Beitrag ist übrigens Spitzenklasse.
Gruß Renate::bussi
 

engelsstaub

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Hallo Rubi!


Gerade von Dir freut es mich das zu lesen (dass der Beitrag Dir gefällt). Ich hoffe für Dich und natürlich Tinka, dass ihr ihn niemals brauchen werdet. Däumchen sind auf jeden Fall feste gedrückt! ::bussi
 

petta

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Hallo

Ihr wisst ja das ich immer wieder Colostrum propagiere
, aber meine THP und ich haben so viele gute Erfahrungen gemacht das es einfach sinvoll erscheint es mal zu probieren, allerdings wußte ich nicht das man es bei Epilepsie anwenden kann. Ich war heute im bullyboard, einem Hundeforum und da hab ich folgenden Bericht gefunden.........

Epilepsie/Krampfanfälle

Krampfanfälle/Epilepsie

Ein Krampfanfall ist eine Phase anormalen Verhaltens, die durch eine plötzliche, exzessive, elektrische Entladung des Gehirns verursacht wird. Jeder Zustand, bei dem die Krampfanfälle wiederholt auftreten, wird Epilepsie genannt. Ebenso kann jeder Zustand, der die Gehirnfunktion verändert potentiell Epilepsie verursachen. Die klinischen Befunde lassen manchmal Schlüsse auf das betroffene Gebiet, nicht aber auf die Ursache zu.

Epilepsie kann sich folgendermaßen äußern:

1. Klassischer epileptischer Anfall mit generalisierten Krämpfen und Bewußtseinsverlust
2. Isolierte Muskelgruppen krampfen meist ohne Bewußtseinsverlust
3. Herdförmige Krämpfe die generalisieren können, Verhaltensanomalien (Fliegen jagen, Erdboden lecken, eigenem Schwanz nachjagen) bis hin zum Bewußtseinsverlust.
4. Bewußtseinsverlust und Kollaps ohne motorische Krämpfe

Epilepsie ist bei jungen Hunden oftmals angeboren, andere Ursachen müssen ausgeschlossen werden. Bei älteren Tieren können Grundkrankheiten im Bereich des Stoffwechsels wie z.B. Lebererkrankungen, Vergiftungen, Zuckermangel dafür verantwortlich sein. Weiterhin können direkte Schädigungen von Hirnzellen durch Tumor, Entzündung, Durchblutungsstörungen, Ödeme, Blutungen zu Krampfanfällen führen.

Ob es sich bei ihrem Tier um primäre (angeborene) oder sekundäre (Grunderkrankung) Epilepsie handelt kann mit der klinischen sowie neurologischen Untersuchung und meist auch mittels einer Blutanalyse näher eingegrenzt werden. In seltenen Fällen wird für die Diagnose auch eine Entnahme von Liquor (Rückenmarksflüssigkeit) erforderlich sein. Möglicherweise können weiterführende Untersuchungen wie z.B. Röntgen, Enzephalographie, Magnetresonanz- oder Computertomographie Hinweise für die Ursachen geben. Grundsätzlich sollte Ihnen klar sein, daß eine ätiologische Diagnose nur sehr selten möglich ist.

Therapie:
Für die Therapie von Epilepsie stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. In weniger schlimmen Fällen oder nach nur einem einzelnen Anfall ist zunächst abzuwarten. Bei häufigen Anfällen sollte umgehend mit der Therapie begonnen werden. Ziel ist die Verringerung der Schwere sowie der Häufigkeit der Krämpfe bei Verwendung möglichst niedriger Dosen eines Medikamentes mit möglichst wenigen Nebenwirkungen. Fast alle einzusetzenden Pharmaka verursachen ab einer bestimmten Dosierung Torkeln, Müdigkeit bis hin zum Einschlafen. Manche Medikamente führen zu extremem Trinken oder zu Wesensveränderungen. In diesen Fällen muß auf ein anderes Mittel umgestellt werden.

Colostrumpräparate haben keine Nebenwirkungen und können in guten Fällen ohne schwere Pharmaka die Anfälle eines epilepsiekranken Hundes um 70% verringern!!

Im akuten Fall sollten von Ihnen nach Absprache mit ihrem Tierarzt/Tierärztin Diazepam-Zäpfchen verabreicht werden, meistens müssen sie das Tier dann in der Praxis/Klinik vorstellen. Bitte achten Sie darauf, daß ihr Tier im Anfall weder sich selbst, vor allem aber auch Ihnen oder anderen Personen (Kindern!) schaden kann.

Prognose:
Die Prognose für Tiere, die in einem Status epilepticus beim Tierazt vorgestellt werden, ist zweifelhaft. Patienten, die medikamentell gut eingestellt sind, können ein lebenswertes Leben führen. Voraussetzung ist eine regelmäßige Kontrolle des Serumspiegels des Medikamentes.
Bei einer zusätzlichen Gabe von Colostrum, das der Medikamententherapie nicht im Wege steht, sondern unterstützt, kann von einer deutlich besseren Prognose ausgegangen werden.

Liebe Grüße
Petta
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Tati

Gast
Hallo Wibke!

Nachdem ich mich heute nachmittag durch den Struvit-text gelesen habe bin ich nun begeistert, auch über Epilepsie etwas zu finden.

dieses thema ist für mich völlig neu, da unser Kater letzte Woche seinen ersten Anfall hatte, den ich als solchen überhaupt identifizieren konnte (zweimal davor sprang er einfach nur wild durch die Wohnung!).
Da sie bisher im Abstand von ca. 2 Wochen kommen, solle wir den Futzemann bisher einfach beobachten und ggfs. Notizen machen.
Er reagiert offensichtlich auf Futtergeruch, denn in allen Fällen kamen die Anfälle, als ich ihm Futter hinstellte. Danach verschlingt er das Essen, als habe er wochenlang nix gekriegt!

Da meine Katzen beide recht sensibel sind und er zurück stecken musste, wegen seiner kranken Schwester (er durfte auf keinen Fall an ihrem Medikamentenfutter naschen) und ihr beim Fressen zusehen (wo er doch eh so verfressen ist), könnte ich mir sogar vorstellen, dass es sogar was damit zu tun hat.
Nun versuchen wir es mal anders zu lösen und das Füttern auf mehrere Etappen zu verteilen, vielleicht nützt es was.

Zum Glück waren die Anfälle sehr kurz und ich hoffe und bete, dass ich jetzt nicht noch eine zweite kranke Katze zuhause habe.

Jedenfalls vielen Dank für die tollen Infos, nun bin ich viel mehr im Bilde und muß mich etwas weniger auf das verlassen, was die TÄ erzählen.
Das hilft mir sehr!

Gruß, Tati ::r
 

Tati

Gast
***News vom Dokki II. Teil***

Hallo ihr!

Heute wieder mit beiden Katzen beim Dokki gewesen und diesmal selbst mit ihm gesprochen.

Was er erwähnt- ich mir aber leider nicht merken konnte, waren einfach zu viele Infos auf einmal!- ist im zusammenhang mit der Epilepsie, dass er einzig und immer wieder betonte besonders gute Erfahrungen mit einem Schlangengift gemacht zu haben.

Hat davon schon mal jemand gehört?

Ansonsten hat er mir empfohlen, eben solche Situationen versuchen zu vermeiden, in denen die Katze von einem Ruhezustand abrupt in einen Erregungszustand gebracht wird, zB. wecken zum Füttern o.ä.

Ich werd also meinen Fuzzemann versuchen in Watte zu packen und möglichst nicht mehr zu ärgern... ::bg und das Ganze weiter beobachten...

Lieben Gruß, Tati
 

engelsstaub

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Hallo Tati!

Schlangengift? Weiß ich nichts genaues darüber und ich würde gerne etwas darüber erfahren. Tarzan wird eher "klassisch" mit den Luminaletten behandelt.
 

Amaryllis

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Mit Schlangengifttherapie habe ich bei Emma Erfahrung gemacht. Allerdings nicht in Bezug auf eine Epilepsiebehandlung, sondern zur Behandlung ihrer Nervenlähmung und der Nekrose.

Es gibt verschiedene Schlangengifte, die je bestimmte Charakteristika haben. Nach denen wird dann das passende Gift ausgesucht. Gibt es in Form homöopathischer Präparate, aber auch höher dosierter (in einer Dosis, mit der man lt. meiner alten THP durchaus schon Kleinnager umbringen könnte). Emma hat damals höher dosierte bekommen. Die aber auch einige deutliche Nebenwirkungen zeigten.

Wichtig daher: Behandlung durch einen TA durchführen lassen, der mit dieser Therapie vertraut ist, oder durch einen guten THP, der Schlangengifterfahrung hat. Das Zeug ist nicht ohne, wirkt aber richtig eingesetzt fantastisch.
 
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