Knochentumor mit Beinamputation

Diskutiere Knochentumor mit Beinamputation im Krebserkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Guten Abend, auf der Suche nach Informationen zur Beinamputation bei Katzen bin ich auf dieses Forum gestossen! Bei unserer Perserkatze wurde...

meischa

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Guten Abend,

auf der Suche nach Informationen zur Beinamputation bei Katzen bin ich auf dieses Forum gestossen!

Bei unserer Perserkatze wurde zuerst eine entzündete Kralle diagnostiziert und es wurde die Kralle gezogen. Als es nicht besser wurde meinte der TA die gesammte Zehe müsse entfernen werden. Als wir sie zur OP
brachten und er das Fell entfernte sah er das die ganze Pfote schon dick war. Wie sich nach nun weiteren Untersuchungen heute rausstellte hat sie am oberen Teil des Beines einen Knochentumor der auch der Auslöser für die entzündete Kralle sein soll.

Jetzt drängt der TA auf eine OP, er will das komplette Hinterbein entfernen!!

Uns kommt das alles sehr seltsam vor. Hätte er das nicht früher sehen müssen bevor er die Kralle gezogen hat? Das waren doch unnötige Behandlungen die wir bezahlt haben und bei der das Tier leiden musste.

Für die Amputation verlangt er 500EUR. 8O
Habe jetzt gelesen das es bei einigen aber nur 170EUR gekostet hat. ::?

Die Katze scheint keine Schmerzen zu haben, nur wenn wir die Pfote anfassen. Sie schnurrt, frisst und erzählt wie immer mit uns.

Wie seht ihr das? Ist das ein normaler Ablauf und sind 500EUR ein normaler Preis für diese OP??

Gruß meischa
 
04.02.2008
#1

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Gast

Schau mal hier: Knochentumor mit Beinamputation . Dort wird jeder fündig!

paquissi

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Hallo und herzlich willkommen! ::w

Kenne mich mit diesem Thema absolut nicht aus, aber ich würde mir eine zweite Meinung einholen.

Wünsche euch ganz viel Glück!
 

deichbiene

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Ich kann mich nur anschliessen,ich würde auch eine zweite Meinung einholen.

Man hört Eure Skepsis heraus,selbst wenn Ihr den TA machen lassen würdet,Ihr würdet Euch trotzdem fragen,ob es die richtige Entscheidung war,oder?
 

meischa

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Guten Morgen, ::w

da habt ihr recht, wir werden heute mal rumtelefonieren und wollen noch zu einem zweiten Tierarzt, weil nach der Fehldiagnose mit der Kralle uns das ganze komisch vorkommt.

Der Tumor ist da und spürbar, keine Frage, nur 500EUR für die OP? ::?
Habe hier gelesen das ein anderer User dafür nur 170EUR gezahlt hat!!

Und der Eingriff ist ja nicht ohne, selbst wenn der TA drängelt, wollen wir so eine Entscheidung nicht übers Knie brechen.

Über weitere Erfahrungen und Tipps würde ich mich sehr freuen!!

Grüssle meischa
 

paquissi

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vor allen Dingen, wenn du dem TA nicht mehr wirklich vertraust, solltest du ohnehin nach einem schauen, der dir mehr zusagt.

Schließlich legst du das Leben deiner Miez in seine Hände!

Das mit den Kosten kann ich gut verstehen, auch wenn das nur ein sekundärer Grund zur Einholung einer zweiten Meinung ist.
 
romulus

romulus

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Schau doch mal hier - da hat eine Forine das gleiche Problem gehabt und es ist gut ausgegangen!
 

*Kira*

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Ich kann mich den anderen nur anschließen - man hört deutlich, dass ihr dem Tierarzt nicht so recht vertraut, daher würde ich auch eine zweite Meinung einholen!
Alles Liebe für eure Katze!
 

meischa

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Erstmal vielen lieben Dank! Wir werden schaun das wir schnell einen Termin bei einem zweiten Tierarzt einholen und dann entscheiden.

Schmerzen hat sie keine, daher kommt es auf 2-3 Tage nicht an um eine richtige Entscheidung für das Tier zu treffen.

Klar sollte Geld keine Rolle spielen, aber wir haben jetzt schon gut 250EUR ausgegeben (mit der Fehldiagnose der Kralle und dessen Behandlung) und dann nochmal 500EUR ist halt kein Pappenstiel, zumal es hier bei anderen deutlich billiger war! :?

Gruß meischa
 

meischa

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Guten Abend,

wir waren heute bei einem zweiten TA. Dieser meinte nun das Problem am Bein käme von einem Knoten aus dem Bauchraum und wir sollten eine CT machen um sicher zu gehen!!

Und der neue TA wunderte sich das der gestern eine Flüssigkeitsprobe aus dem Knoten entnommen hat und in der Praxis untersucht habe will. Angeblich müsse sowas immer eingeschickt werden!

Also wir werden immer ratloser..... ::?

Gruß meischa
 
romulus

romulus

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Der andere TA soll eine Probe aus dem Knoten im Bauchraum entnommen haben - einfach so, ohne Narkose - das geht doch gar nicht!
Was hat er denn zu dem Knoten gesagt? Du hast das oben gar nicht erwähnt!
 
Isis

Isis

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Vertraust Du denn dem neuen TA?

Klingt ja alles sehr konfus.

Gibt es denn bei Dir in der Nähe eine Tierklinik mit unterschiedlichen Spezialisten? Es geht ja schließlich nicht nur um eine Kleinigkeit.
 

meischa

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Stimmt, in der ganzen Aufregung hatte ich bei meinem ersten Post den Teil vergessen.

Was ich mit "Wie sich nach nun weiteren Untersuchungen heute rausstellte" meinte war das der Tierarzt aus dem Knoten am Bein etwas Flüssigkeit entnommen hat und diese unter dem Mikroskop untersucht haben will um festzustellen das es ein böser Tumor ist. Anschließend sollte die Lunge geröngt werden um dort Tumore auszuschließen. Man sah einen leichten Schleier auf der Lunge die er nicht zuordnen konnte, aber keinen Tumor. Der Spaß kostete 86EUR mit der Konsequenz das wir super schnell das Bein abnehmen müssen, da der Knochentumor nicht entfernt werden kann.

Da uns das alles und die Behandlungen davor seltsam vorkamen waren wir heute bei einem anderen TA. Dieser stellte dann auch einen Knoten im Bauchraum fest. Seiner Meinung nach kommt von diesem Knoten auch der Knoten am Bein. Um auszuschließen das die Katze voller Tumore ist soll nun eine CT gemacht werden.

Dieser Tierarzt wunderte sich darüber das der Kollege die Flüssigkeit aus dem Knoten am Bein in der Praxis untersucht hat. Er meinte sowas müsse eingeschickt werden für eine solche Diagnose.

::?

Gruß meischa
 
romulus

romulus

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Nein, jetzt hast Du es schon ganz gut erklärt.
Also muss auf jeden Fall erst mal ein CT gemacht werden, um zu sehen, ob der Tumor im Bein schon gestreut hat. Klar soweit. Die Punktion des Knotens am Bein ist mir auch rätselhaft.
Da ich nicht annehme, dass der "neue"TA ein CT anfertigen kann, werdet Ihr ja sowieso in eine Klinik gehen. Dann wirst Du bestimmt eine sichere Diagnose bekommen, alles andere ist doch stochern im Nebel.
 
Isis

Isis

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Nein, jetzt hast Du es schon ganz gut erklärt.
Also muss auf jeden Fall erst mal ein CT gemacht werden, um zu sehen, ob der Tumor im Bein schon gestreut hat. Klar soweit. Die Punktion des Knotens am Bein ist mir auch rätselhaft.
Da ich nicht annehme, dass der "neue"TA ein CT anfertigen kann, werdet Ihr ja sowieso in eine Klinik gehen. Dann wirst Du bestimmt eine sichere Diagnose bekommen, alles andere ist doch stochern im Nebel.

Ja, jetzt habe ich es auch verstanden. :-)

Lasse auf jeden Fall das CT machen, das wird sicherlich KLarheit bringen.
 

meischa

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Vielen Dank, tut immer gut andere Meinungen zu hören um sich selbst Gewissheit zu verschaffen!!

Wir müssen jetzt am Montag in die Tierklinik für einen Ultraschall. Die meinten am Telefon das man eventuelle andere Tumore mit einem CT (400EUR) nicht sehen könnte und nur ein Ultraschall Gewissheit verschafft.

Wie gut das wir noch zu einem zweiten TA gegangen sind, der erste hätte gleich am Dienstag das Bein abgenommen ohne den Bauchraum auch nur abzutasten!!!

Und der zweite TA hatte das gemacht und wie gesagt etwas gefühlt Und er meinte gleich wenn es Tumore im Bauch sind nützt das Beinabnehmen ja nichts!

Bin schon etwas schockiert, waren mit dem TA bisher sehr zufrieden und dann passieren soviele Fehldiagnosen auf einmal. Er hatte ja auch den Verband, nachdem die Kralle gezogen wurde, viel zu fest gemacht! Das Bein war ja total lila, der TA meinte aber das käme von dem Tumor. Nur nach 2 Tagen Wechselbäder war die Farbe des Beines wieder normal.

Und worin wir uns immer noch nicht klar sind ist welcher TA jetzt recht hat wegen der Untersuchung der Flüssigkeit aus dem Knoten. Der eine will es im Labor in der Praxis untersucht haben (Dauer 10Min) der andere TA meinte das geht garnicht und müsse immer eingeschickt werden. Habt ihr da Erfahrungen??

Gruß meischa
 
romulus

romulus

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Wenn er das Punktat auf Tumorzellen untersucht haben will - das geht nicht einfach so mit seinem Mikroskop, da müssen spezielle Anfärbungen gemacht werden und ich habe da so meine Zweifel, ob er diese Ingredenzien alle da hat ::?
 
Isis

Isis

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Ich denke, eine Tierklinik ist da die beste Lösung!
 

meischa

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Wenn er das Punktat auf Tumorzellen untersucht haben will - das geht nicht einfach so mit seinem Mikroskop, da müssen spezielle Anfärbungen gemacht werden und ich habe da so meine Zweifel, ob er diese Ingredenzien alle da hat ::?
Ja wir mittlerweile auch!

Aber ist das nicht heftig zum einen so eine Diagnose dann zu stellen und zum anderen auch eine Leistung abzurechnen die er vermutlich nicht erbracht haben kann!! ::?
 

Maousi

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Hallo Meischa!

Vielleicht kann ich dir ein bisschen helfen:
Bei meiner Katze fiel Anfang Oktober die Diagnose Knochenkrebs (reechtes Vorderbein). Angefangen hat es damit, dass meine Maousi humpelte, nach einer Weile gingen wir zu TA. Wir bekamen ein Medikament, das gegen Zerrungen und so war. Eine Zeit lang war es besser. Dann wurde es immer schlimmer, wir gingen nochmal. Dann hieß es: Knochenkrebs. Wurde mit röntgen festgestellt. Also: entweder warten, bis es ihr so schlecht geht, dass man sie einschläfern muss, oder das Risiko eingehen, das Bein abnehmen, und hoffen, dass der Krebs nicht schon gestreut hat. Mestastasen waren in der Lunge noch nicht vorhanden, also hatten wir gute Chancen.
Das Problem war, dass meine Mutter in dem Zeitraum, als die Diagnose fiel, im Urlaub war. Die OP musste, WENN, sehr schnell geschehen, mir lief die Zeit weg. Man weiß nicht, wie schnell der Tumor streut, und mit jedem Tag wurde die Chance größer, dass der Krebs sich ausbreitet (auf die andere Knochen übergeht, oder die Metastasen in der Lunge).
Mir blieb erstmal nichts andres, als auf meine Mutter zu warten. Ich muss dazu sagen, dass unsere finanziellen Möglichkeiten eingeschränkt waren. Deshalb war meiner Mutter klar, dass wir sie nicht operieren lassen. Hier im Forum hab ich jemand gefunden, der für seine OP weniger als 200 Euro gezahlt hat, das hat mich sehr erleichtert. Als ich bei mienem TA nachfragte, war ich geschockt, als er mir von 300 Euro was erzählte. Als meine Mutter wieder da war, gingen wir für eine zweite Meinung in eine Tierklinik. Die meinten, es könnte auch Arthrose sein. Deswegen wollten sie noch eine CT machen. Das kam für mcih nicht infrage, da mir absolut die Zeit fehlte. Trotzdem waren sie sich auch zu 90% sicher, es ist Knochenkrebs. Wegen dem Preis: sie hatten genau die gleichen wie mein Dorftierarzt. man muss mit 300-400 Euro rechnen.
So, nach langem hin und her haben wir so schnell wie möglich die OP machen lassen. Wir haben finanzielle Hilfe bekommen, von einem Bekannten.
Jetzt liegt meine Maousi neben mir, fröhlich, anhänglich ohne Ende. Ihr geht es soweit wunderbar. Nur lässt mich die Angst nicht los, der Krebs kommt zurück. Bei jeder kleinsten Veränderung am Knochen taste ich sofort ab und bekomme Angst.
Trotzdem bereue ich meine Entscheidung niemals.
Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

Liebe Grüße,
Janina
 
Thema:

Knochentumor mit Beinamputation

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