Kleiner Kater 5 Monate alt,sehr krank?

Diskutiere Kleiner Kater 5 Monate alt,sehr krank? im Infektionskrankheiten Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo liebe Katzenfreunde, ich bin neu hier im Forum und habe ein sehr großes Problem.Am Dienstag den 14.10.03 habe ich aus dem Tierheim einen...

Maik

Gast
Hallo liebe Katzenfreunde,

ich bin neu hier im Forum und habe ein sehr großes Problem.Am Dienstag den 14.10.03 habe ich aus dem Tierheim einen kleinen Kater geholt.Da ich Zuhause eine 7 jährige Katze (Hauskatze,kein Freigänger) habe,fragte ich vorher ob der Kleine auch gesund sei (bei meinen Besuch im Tierheim war er meist am schlafen).Man sagte mir er sei gesund,und am 10.10.03 geimpft und entwurmt worden.Zuhause angekommen,wollte das kleine "Paulchen" immer nur schlafen,und war die ganze Zeit irgendwie "anteilnahmslos".Als am nächsten Morgen keine Besserung eintrat und er auch kein Appetit hatte,bin ich sofort mit ihm zum Tierarzt.Der stellte fest,dass er Untertemperatur hatte,entzündeten Enddarm,Flöhe,Milben und Pilzbefall an den Ohren.Er bekam eine
Spritze "?",und ich sollte ihm täglich ein Darmgel (Proofi-Care) geben.Außerdem bekam er Frontline und über 3 Tage verteilt eine Wurmpaste (Flubenol P).Gegen die Milben und den Pilzbefall sollte Surolan helfen.Am gleichen Tag bekam auch meine "Große" ihre Impfung (vorsorglich auch Frontline und Flubenol).Donnerstags ging es Paul verhältnismässig gut.Hatte Appetit und spielte ein wenig.Doch am nächsten Morgen,war er wieder genauso anteilnahmslos und appetitlos wie am Anfang.Bin sofort wieder zum Tierarzt.Diesmal hatte er Fieber.Er bekam wieder eine Spritze "?" und ich bekam 2 Dosen "Vital-Trunk" Flüssige Spezial-Katzennahrung und eine Suspension (Chloromycetin Palmitat) mit.Von der Suspension sollte er jeden Tag ein Teelöffel bekommen.Das Futter frass er gerne und es ging ihm ein wenig besser.Doch heute Morgen war es wieder das Gleiche,kein Appetit und nur am schlafen.Reagiert kaum auf Bewegungen und Geräusche.Ich wieder zum Arzt.Das Fieber war runter und der Kleine bekam wieder eine Spritze (keine Ahnung wofür oder wogegen).Bislang meinte der Tierarzt,dass es wahrscheinlich irgendeine Reaktion auf die Impfung sei.Als ich ihn dann heute noch einmal fragte,was das Paulchen nun hat,meinte er,es sei wohl eine Immunschwäche Krankheit,auch Katzenaids genannt.Genaueres könnte man noch nicht sagen,da man einen Bluttest erst nach völliger Genesung machen kann.Meine Große "Monty" hat im Augenblick,nach der Impfung einen kleinen Schnupfen der mit der gleichen Suspension behandelt wird.Nun mein Problem,wie soll ich mich verhalten?
Bei Monty wurde vor einem halben Jahr ein Bluttest durchgeführt,weil sie Probleme mit den Nieren hatte (Harngrieß).Hierbei wurde auch auf FIV getestet.Sie ist vollkommen gesund.Der Tierarzt meint,dass sich Monty wahrscheinlich schon bei Paulchen infiziert hat.Sie haben sich aber bisher nur beschnüffelt und sind sich sonst aus dem Wege gegangen.Ich habe zwar zwei Katzentoiletten,aber Monty benutzt gerne beide.
Kann ich das Risiko eingehen und die Beiden zusammen lassen,oder muss ich mich von Paulchen trennen,was mir sehr schwer fallen würde,da ich ihn schon so lieb gewonnen habe? :cry:
Sorry,für diesen langen Text,aber ich wusste nicht wie ich es sonst beschreiben sollte.
Ich freue mich über jede Antwort,und möchte mich schon mal im voraus bei allen bedanken.
Viele Grüsse,
Maik
 
19.10.2003
#1

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Gast

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sabhel

Gast
Hallo du arme Katzenmutter!

Mein aufrichtiges Mitleid - ich weiß wie das ist, eine kranke Katze zu Hause zu haben ist nicht lustig. Ist deine große Katze gegen Katzenaids geimpft? Ich denke, dann kann nichts passieren.
Wenn nicht, würde ich mit dem Tierarzt reden - rein gefühlsmässig würde ich meinen, dass man die Katzen eher trennen sollte, zumindest bis man weiß, was der Kleine hat.
Ich halte euch die Daumen .. ganz ganz fest
LG
Sabine[/list]
 

BKH TIGGER

Gast
... Den Oberhammer finde ich, daß das Tierheim so ein kleines krankes Stöpselchen weggibt und behauptet, er wäre kerngesund... Fachlich kann ich jetzt gar nicht weiterhelfen und nur alle Daumen und Pfoten drücken, daß es dem kleinen Paulchen bald besser geht und er ein großer, glücklicher, gesunder Paul wird... Dem Tierheimleuten würde ich übrigens echt mal die Meinung sagen... Gaaaaaanz viel Glück!!!!!!!!!!!!!!!
 

Maik

Gast
Hallo Sabine,

danke für Deine Anteilnahme.Monty ist nicht gegen Katzenaids geimpft,ich muss gestehen,ich wusste nicht einmal das es solch eine Impfung gibt.Bevor ich Paulchen geholt habe,war Monty alleine und hat immer nur die Standardimpfungen bekommen,da sie ja kein Freigänger ist.

Viele liebe Grüsse,
Maik
 

sabhel

Gast
ich würde einfach versuchen bis morgen kühlen Kopf zu bewahren und mit dem Tierarzt ein ausführliches Gespräch führen. Außerdem würde ich mir, wenn ich an deiner Stelle wäre ein Hähnchen mit dem Tierheim rupfen. Von wegen - Kostenübernahme oder so...
LG und dickes Daumenhalten
Sabine
 

Maik

Gast
Hallo Sabine und BKH Tigger,

sorry,wenn ich nicht so schnell antworte,bin das erste mal in einem Forum und schreiben ist sonst nicht so mein Ding.Ich wollte Morgen einmal zu einem anderen Tierarzt gehen,und mir eine zweite Meinung einholen,bin doch sehr verunsichert und habe Angst um meine beiden Stubentiger.Mit den Leuten vom Tierheim werde ich nochmal reden,aber mit der Kostenübernahme soll wohl nichts werden,da das Tierheim zum Ende des Jahres wegen Geldmangel schliessen muss.

Hier Bilder von Paulchen und Monty (falls es funktioniert)


<img src="http://hometown.aol.de/glenmoray68/images/p.jpg"><img src="http://hometown.aol.de/glenmoray68/images/m.jpg">
 

solo

Gast
Hallo,
es ist sehr gut, dass Du Dir eine zweite Meinug holst. Denn irgendwie hört sich das Alles etwas merkwürdig an. Ich würde auch auf eine Blutuntersuchung bestehen, denn nur rumprobieren bringt ein nicht weiter. Trennen bringt vermutlich jetzt nicht mehr viel.
Ich wünsche Dir und Deinen Katzen alles Gute und viel Glück.
Gruß Kerstin
 

Anonymous

Gast
Hallo,

ich muss mir das alles in der Mittagspause nochmal in Ruhe zu Gemüte führen. Vielleicht antwortet auch schon vorher jemand mit kompetenten Ratschlägen.

Erstmal ist mir nur aufgefallen, dass man in Deutschland nicht gegen FIV (=Katzenaids) impfen kann. Übertragung: Im schlimmsten Fall sicher durch Speichel und ähnliches. Aber in der Regel nur durch Bisse. Zu FIV kannst Du Dich hier schon mal vorab informieren (ist der Text und die Links von meiner HP). Ich komme in der Mittagspause wieder!

FIV (Katzenaids)
Ebenfalls das Immunsystem angreifend, gehört die Katzenimmunschwäche oder "Katzen-Aids" inzwischen zu den häufigsten Viruserkrankungen der Katze. Aufgrund der Zerstörung der Abwehrzellen hat eine mit dem Erreger infizierte Katze anderen Krankheitserregern wie Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten nichts entgegenzusetzen. Der Erreger ist ein Lentivirus namens Felines Immundefizienz-Virus.

Vorsorge: Es gibt keine Schutzimpfung gegen FIV. In den USA wurde ein Medikament zugelassen, jedoch nicht in Deutschland. Man kann den Impfstoff aber nach Vorlage eines Rezepts über eine deutsche Apotheke importieren. Allerdings ist der Impfstoff nicht für alle Erreger wirksam. Gewisse Vorsorge betreibt Ihr, wenn Ihr Eure Katze, vor allem Kater, kastrieren lasst, da hierbei der Kontakt zu anderen, insbesondere Streunern, eingeschränkt wird und auch Raufereien weitgehend vermieden werden.

www.laboklin.de/l_aktuel/lbi9602.htm#FIV-Infektion

www.tierarztpraxis-mohr.de/kleintiere/infekt_katze/fiv_katzen-aids.htm

www.dr-von-rhein.de/Gesundheit/FIV/fiv.html

www.poose.de

Liebe Grüsse
 

sabhel

Gast
Guten Mittag meine Lieben!

Muss mich vorweg mal entschuldigen - es stimmt ich habe FIP mit FIV verwechselt.
Ich komme immer mehr und mehr ins schwanken, ob ich nicht meine zwei Tierärzte wechseln sollte, kommt ja nicht von ungefähr, warum mir genau dieser Fehler unterlaufen ist .. gehört aber nicht daher..
Ich halte dem kleinen Kerl auf jeden Fall für heute fest die Daumen.
LG
Sabine
 

Anonymous

Gast
@Sabhel "Sabine"
Und selbst bei FIP ist das mit der Impfung so eine Sache.

Feline Infektiöse Peritonitis

Eine Frage sollte man anfangs erst einmal stellen und die Antwort darauf ist die in meinen Augen wichtigste in Bezug auf die Impfung gegen FIP: Kann die Impfung angesichts der hohen Durchseuchung mit Corona überhaupt etwas bringen? Professor Niels Pedersen äußerte sich dazu in Düsseldorf, und zwar sehr klar: „Die FIP-Impfung ist absolut harmlos, sie bringt den Tierärzten und der Pharmaindustrie Geld und sie hat keinen Sinn.“

Trotzdem möchte ich auch hierzu noch ein paar Sätze sagen. Sollte man unbedingt impfen wollen (was allerdings keiner der Experten auf dem Gebiet der viralen Infektionskrankheiten befürwortet, allen voran Frau Dr. Karin Hartmann, die die Spezialistin auf dem Gebiet der viralen Infektionskrankheiten ist), müssen unbedingt ein paar Dinge beachtet werden:

Die Grundimmunisierung besteht aus zwei Impfungen. Bei Katzen unter 16 Wochen sollte die Impfung nicht eingesetzt werden. Die Katzen sollten aber auch nicht älter sein als 16 Wochen. Die Zweitimpfung sollte im Alter von 20 Wochen erfolgen. Danach ist eine jährliche Boosterimpfung notwendig.

Grundsätzlich sollte niemals eine Impfung ohne vorherigen Test erfolgen. Hierbei ist zu beachten, dass die Tests mit extremer Vorsicht interpretiert werden sollten. Die Menge nachweisbarer Antikörper gegen FCoV, die im Blut einer Katze zirkulieren, korreliert nicht mit dem evtl. Krankheitsbild. Sind keine Antikörper vorhanden, schließt das eine Infektion mit FCoV nicht aus (manchmal hat eine Katze soviel Antigen im Blut, dass alle Antikörper gebunden sind und keine freien Antikörper zum Nachweis übrig bleiben). Das bedeutet, dass ein "Null-Titer" eigentlich auch gar nichts aussagen kann. Geimpft werden dürfen nur Katzen, die KEINEN Titer aufweisen!

Auf keinen Fall sollten Katzen in einem Haushalt geimpft werden, in dem kurz vorher ein Tier an FIP erkrankt ist.

Auch nicht geimpft werden sollten Katzen, die einem hohen Infektionsdruck ausgesetzt sein könnten (evtl. durch bereits mit dem FCoV-infizierte Katzen im gleichen Haushalt). In einer in 2002 durchgeführten Studie der Universität Giessen hat sich gezeigt, dass gegen FIP geimpfte Katzen, die einem hohen Infektionsdruck ausgesetzt wurden, eher an FIP erkrankten, als Katzen, die keinen Impfschutz hatten.

In drei älteren Studien wurden in Bezug auf die Wirksamkeit verschiedene Ergebnisse erzielt:

Studie in 1991: Wirksamkeit der Imfpung 80%
Studie in 1994: Wirksamkeit der Impfung 50%
Studie in 1995: keine Wirksamkeit

Meine Tierärztin impft in ihrer Praxis nicht gegen FIP, es sei denn, der Katzenbesitzer ist nicht davon zu überzeugen, dass die Impfung auch schaden kann.

Quellen:

Link zum Thema Infektionskrankheiten:
http://people.freenet.de/sindern/immunschwinfo.html

Link zu einer Studie: Untersuchung der Wirksamkeit eines Impfstoffes gegen die FIP
http://bibd.uni-giessen.de/ghtm/2002/uni/d020045.htm

Aus diesem Posting

Liebe Grüsse
 

Anonymous

Gast
Hallo Maik,

ich denke, dass bei Paulchen nur FIV diagnositziert werden kann, wenn ein Bluttest vorliegt. Der kann (und sollte) zusamme mit FeLV gemacht werden. Man braucht nur 3 Tropfen Blut aus dem Ohr. Das Ergebnis hat man innerhalb von 5 Minuten. Eine Antikörperbestimmung auf FIP wäre auch nicht schlecht, allerdings bringt die Bestimmung nichts. Man braucht auch weitere Werte um zu entscheiden, ob vieieieielleicht FIP mit im Spiel ist.

Eigentlich ist alles was ich jetzt zu FIV schreibe uninteressant, wenn es nicht nachgewiesen ist durch den Bluttest. Aber gesetzt den Fall, es wäre FIV, habe ich die nicht so tolle Erfahrung gemacht, dass mein Mogli (auch aus einem Tierheim) innerhalb von 2 Wochen gestorben ist. Es gibt aber auch Fälle (wie bei www.poose.de) in denen ein erkranktes Katz noch lange leben kann. Allerdings ist Paulchen noch so jung. Ich persönlich räume ihm bei einer FIV-Erkrankung leider keine grosse Chance ein.

Bis zur Klärung des Tests würde ich Paulchen separieren und ihm ein schönes, gemütliches, stressfreies Zimmer dafür anbieten, wenn möglich.

Sollte es tatsächlich FIV sein, dann musst du überlegen, ob Du ihn bis zu seinem Tod behalten willst (und ich denke, das wird dann nicht mehr lange sein) oder ob Du ihn zurückbringst. Ich habe, damals unwissend und panisch, Mogli zurückgebracht und bis heute die schwersten Gewissensbisse deswegen.

Es kann allerdings auch sein, dass man Paulchen wieder auf die Beine bekommt (allerdings wird er sicher einen neuerlichen Umzug ins TH nicht überleben), dann könntest Du ihn auch behalten. Bei Martinas Poose ist bei den mit im Haus lebenden Katzen kein FIV übertragen worden.

Hierzu finde ich die Aussage von Laboklin eigentlich sehr gut. Sie trifft den Punkt:

Wenn das serologische Untersuchungsergebnis bei einer Katze den Befund FIV-positiv erbringt, drängen sich dem Tierbesitzer folgende Fragen besonders häufig auf:

1. Können sich Menschen anstecken ?

2. Muß die Katze jetzt bald an "AIDS" sterben ?

3. Muß die Katze eingeschläfert werden, um die Ansteckung anderer Tiere zu verhindern ?


Die erste Frage ist eindeutig mit nein zu beantworten. Wie alle bekannten Lentiviren ist auch das FIV streng speziesspezifisch und selbst bei einem Katzenbiß besteht für den Menschen keine Ansteckungsgefahr. Bei der zweiten Frage ist das Alter und der klinische Allgemeinzustand der Katze zu berücksichtigen. Ähnlich wie bei der HIV-Infektion des Menschen dauert es meist Jahre von der Infektion bis zum Eintritt von Krankheitssymptomen. Bei einer klinisch gesunden, jüngeren Katze besteht also die berechtigte Hoffnung, daß das Tier noch einige Jahre ohne Krankheitssymptome und daher beschwerdefrei leben kann. Bei der dritten Frage muß etwas differenziert geantwortet werden. Bei einer freilaufenden Katze mit aggressivem Territorialverhalten kann darüber nachgedacht werden, den Freilauf zu unterbinden oder falls dies nicht möglich oder für das Tier zumutbar durchzuführen ist, über eine Euthanasie nachgedacht werden. Bei experimentellen Untersuchungen in geschlossenen Gruppen mit FIV-positiven und negativen Katzen blieben die serologisch negativen Tiere über Jahre weiter negativ, was ein weiterer Beleg für die Bißübertragung ist. Bei einer Heimhaltung mit mehreren friedlich zusammen lebenden Tieren ist das Übertragungsrisiko also selbst bei Benutzung derselben Futtertröge sehr gering, so daß nur das klinische Allgemeinbefinden des infizierten Tieres über eine Euthansie entscheiden sollte. Theoretisch wäre sogar eine Zucht mit FIV-infizierten Tieren denkbar, wobei sowohl aus psychologische Gründen für den Züchter, als auch zur Vermeidung eines Restrisikos in der Regel von einem solchen Vorgehen abzusehen ist.


Aber in meinen Augen ist das aller, aller, allerwichtigste der Schnelltest in der TA-Praxis auf Leukose und FIV. Ein FIP-Screening wäre auch angebracht (ist allerdings auch nicht sicher, wenn ein Titer vorhanden ist, dass es dann ein Ausbruch ist - und das Screening muss ins Labor - das kann keine normale TA-Praxis).

Liebe Grüsse
 

Maik

Gast
Einen lieben Gruß an alle,die dem Paulchen die Daumen gedrückt haben.

Erst einmal Entschuldigung,dass ich mich so spät melde :oops: .
Also ich bin gestern mit Paulchen bei einem anderen sehr netten Tierarzt gewesen.Er hatte sich erst mal meine Sorgen und Probleme in aller Ruhe angehört.Danach war er der gleichen Meinung wie ihr,dass nur ein Bluttest gewissheit geben kann.Paulchen war sehr lieb und hat sich auch ganz tapfer das Blut abnehmen lassen.Der Tierarzt hat ausser dem Schnelltest für FIV und Leukose das Blut im eigenen Labor auf Leber,Nierenwerte usw. getestet.Nach ca. einer halben Stunde,in der Paulchen weiter untersucht wurde,Fiebermessen,abtasten,abhören,in den Ohren und Augen gucken,bekamen wir endlich das Ergebnis.Das kleine Paulchen hat kein FIV,keine Leukose und auch keine andere schwere Erkrankung :D :D :D .Der Tierarzt konnte anhand der Untersuchung feststellen,dass Paulchen im Augenblick viel zuwenig weiße Blutkörperchen hat,die auf eine schwere aber überstandene Infektion hinweisen.Die Infektion ist wahrscheinlich durch den starken Parasitenbefall in Folge der Tierheimhaltung entstanden.Jetzt müsste Paulchen nur noch sehr viel gute Aufbaunahrung bekommen und weiter sein Antibiotika einnehmen.In ca. 1 Woche müsste Paulchen wieder ein gesunder,junger Frechdachs sein. :wink:
Ich möchte mich noch einmal bei allen hier im Forum für die guten Ratschläge,Tipps und das Daumendrücken bedanken,auch im Namen von Paulchen und Monty,die sich jetzt richtig kennenlernen können.

Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Abend.
Maik
 

zini

Registriert seit
23.04.2003
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1.952
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::j ::j ::j
Habe alles bis jetzt nur verfolgt, muß aber jetzt persönlich loswerden, wie mich die gute Nachricht freut!!! ::j ::j ::j
Liebe Grüße
zini
 

Anonymous

Gast
Hallo Maik,

*SteinvomHerzenfall*

Dann mal alles Gute für den kleinen Patienten!

Liebe Grüsse
 

sabhel

Gast
Sabine singt: juppidu juppidu trallala und hüpft von einem Bein aufs andere!
Super!
Freue mich für Euch
 
Thema:

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