Kitty - Verdacht auf Hirntumor

Diskutiere Kitty - Verdacht auf Hirntumor im Krebserkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Unsere Kitty (10.08.2001) ist im Moment in der Tierklinik: Sie war am Sonntag Morgen früh bei uns auf dem Bett und mir fiel auf, dass ihre...
fabfelis

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Unsere Kitty (10.08.2001) ist im Moment in der Tierklinik: Sie war am Sonntag Morgen früh bei uns auf dem Bett und mir fiel auf, dass ihre Hinterbeine 'geschlenkert' haben, d.h. sie sind wie weggekippt. Wir sind dann sofort mit ihr zum Notfalldienst ins Tierspital. Leider lief es dort diesmal total schief - die anwesende Ärztin verschrieb ihr ein sehr starkes Opiat Schmerzmittel (sie konnte allerdings nichts an Kitty feststellen, sie wurde auch am Rücken geröntgt und man sah nichts Auffälliges), ohne uns über die möglichen Nebenwirkungen aufzuklären. Auf dem Weg nach Hause begann Kitty dann extrem zu speicheln (richtige Fäden), haben dann angerufen und uns wurde gesagt, dass dies bei diesem Medikament vorkommen würde. Wir hatten noch mehr Schmerzmittel mitbekommen, welches wir ihr 2 bis 3 mal täglich geben sollten. Wir haben Kitty im Schlafzimmer eingesperrt, da wir den
Rest des Tages unterwegs waren (laut Tierärztin war dies ok). Sie war den ganzen Tag nicht auf dem Kistli und hat auch nichts gefressen. Am Abend ist sie mir entwischt und sie blieb bis um 03:30 draussen (was nicht normal für sie ist), habe sie dann eingefangen und nach drinnen genommen, wo ich ihr die erste Dosis Schmerzmittel oral gab. Sie hat wieder sehr stark gespeichelt und ich hatte mir da schon vorgenommen, dass ich ihr das Mittel nicht mehr verabreichen würde. Ich habe sie wieder mit zu uns ins Schlafzimmer genommen. Dort hat sie sich so komisch benommen, dass ich gedacht habe, sie hätte einen Schlaganfall: riesengrosse, nicht auf Licht reagierende Pupillen, nicht richtig auf mich reagiert, sie war wie ' weggetreten'. Also am Montag morgen wieder Notfall ins Tierspital, wo uns eine andere Ärztin sagte, dass dieses Verhalten von dem Schmerzmittel käme. Wir waren natürlich nicht erfreut! Da sie immer noch torkelte (diesmal waren auch die Vorderpfoten mit betroffen), wurde sie dabehalten und an einen Tropf gehängt, da wegen der Nebenwirkungen der Medikamente keine Diagnose gestellt werden konnte. Gestern war sie immer noch zu 'bedöppert', also behielt man sie über Nacht da. Heute nun rief die Ärztin an (nicht die, die das Schmerzmittel verschrieben hat) uns sagte uns, dass Kitty nach wie vor vorne und hinten 'Aussetzer' hat und dass der Neurologe meint, sie hätte vermutlich eine Veränderung (Tumor) oder Entzündung in Hirn. Laut der Ärztin könnte man ein MRI machen (CHF1600), aber sie meinte, dass die Behandlung von Tumoren in Hirnteil, der für den Bewegunsapparat verantwortlich ist, sowieso auch auf die Gabe von Kortison für die Entzündung beschränkt seie, da man in diesem Hirnteil nicht opereren könnte. Daher kamen wir überein, dass wir es erst einmal mit Kortison versuchen. Kitty wird heute noch dabehalten, wir haben dann morgen früh den Besprechungstermin und wissen dann auch, wie sie auf die Behandlung anspricht. Die Nieren wurden auch kontrolliert und sind absolut ok. Ich habe mit meinem Mann besprochen, dass wir Kitty nun eine Woche beobachten (wir haben noch 6 weitere Freigänger-Fuzzies, daher müssen wir unsere Katzeklappe manipulieren) und nicht rauslassen (oder nur unter aufsicht: sie geht nie sehr weit vom Haus weg) und falls die Symptome nicht besser werde, lassen wir bei unseren regulären TA in DE ein MRI machen (wohnen in Grenznähe). Je nach Befund werden wir dann weiter sehen...Nun meine Frage: hat jemand von Euch Erfahrung mit 'Tumoren', die den Bewegungsapparat beeinflussen? Kitty hatte bis auf die 'Schlenker' überhaupt keine Symptome..
Danke & Gruss
Fab
 
05.06.2018
#1

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Gast

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
romulus

romulus

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Nein, keinerlei Erfahrung auf diesem Gebiet.
Mit MRI meinst Du wahrscheinlich ein MRT= Magnetresonanztomografie?
Hat Dein TA in DE denn ein solches (sehr teures)Gerät oder musst Du Dir dafür nicht eher in einer Tierklinik einen Termin geben lassen?
 
fabfelis

fabfelis

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Mri

Die Tierklinik hat so ein Gerät - aber wie gesagt, die Kosten in der CH belaufen sich auf CHF1600 und die TA meinte, dass wir dann nur Gewissheit hätten, ob es denn ein Tumor ist (laut ihr dann in einer 'inoperablen' Gegend) und dass die Behandlung für 'Tumor' oder was es dann auch ist gleich ist, nämlich Kortison. Wir wollen nun erst einmal abwarten, wie Kitty auf das Kortison reagiert & ich habe auch an meine TA in DE geschrieben, die Kitty sehr gut kennen. Wenn es Kitty nicht besser geht, werden wir sicher nächsten SA nach DE fahren, um mit unsern TA zu sprechen & um zu sehen, was sie uns empfehlen. Werde Euch über den weiteren Verlauf auf dem Laufenden halten

Gruss
Fab
 
romulus

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MRT ist hier auch teuer, bringt aber die Diagnose zweifelsfrei ans Tageslicht und ist wohl unerlässlich.
Hoffentlich könnt Ihr der Maus helfen!
 
fabfelis

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Mrt

Danke. Wir werden auf jeden Fall den MRT Weg gehen (sorry, habe lange in Schottland gelebt und denke teilweise in Englisch :-) ), falls Kitty sich nicht erholt. Allerdings in DE, da es wahrscheinlich trotzdem billiger ist als bei uns...Es gab hier im Forum einen Post, wo eine 16-jährige Katze auch noch an 2 Hirtumoren operiert wurde und sich gut erholt hat - das hat mir Mut gemacht! Ausserdem ist es immer gut, eine 2. Meinung einzuholen, wir sehen das gerade bei meiner Mutter, die Verdacht auf Knochenkrebs hat und von 'sofort ins Spital und nicht mehr bewegen' bis 'Sie brauchen bloss Bestrahlungen und machen Sie sonst weiter wie bisher' so ziemlich alles schon gehört hat! Unser Kater Nico hatte CNI und die TA wollte ihn sofort einschläfern, mithilfe der SUC Therapie hat er dann noch ein gutes Jahr gelebt...wir werden unseren Fuzzie also sicher nicht kampflos aufgeben!
 
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fabfelis

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Danke! Laut der Klinik hat ihr Neurologe Kitty schon angeschaut, aber wir werden morgen bei der Besprechung mehr erfahren...
 

Bejo

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Mich irritiert die Aussage "inoperable Gegend"... so ohne bildgebendes Verfahren 🤔

Vielleicht speicherst du dir die Seite sicherheitshalber mal ab. Nicht alle Tierneurologen haben ein Diplomate ECVN (European College of Veterinary Neurology).
 
fabfelis

fabfelis

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Ja, finde ich auch! Und mache ich gerne...Laut dem Forumsbericht über die 16-jährige Katze mit Hirntumor gibt es in Bern einen hervorragenden Spezialisten für so Sachen, den habe ich auch schon gegoogelt und gespeichert...Wie gesagt, jetzt erst mal die Besprechung und dann wird Kitty mal eine Woche lange beobachtet - dann sehen wir weiter! Wir hoffen natürlich, dass sich das Ganze als nicht so schlimm herausstellt, wir haben Kit seit sie 10 Wochen alt ist und haben sie von Schottland mitgebracht, als wir wieder in die CH gezogen sind!
 
romulus

romulus

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Der Fall der 16 jährigen Katze, die in Bern 2 x an Hirntumor operiert wurde, war hier im Forum, nicht wahr?
Zumindest habe ich genau so eine Geschichte hier gelesen, ist schon ein paar Jährchen her, aber hat mich sehr beeindruckt.
Ja, ich würde auch alles für meine Katze tun, wenn man ihr helfen kann. Sie gehören ja zur Familie!
 
fabfelis

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Genau! Diese Geschichte hat mir sehr Mut gemacht, da natürlich oft gesagt wird, dass die Dame ja schon fast 17 ist etc. Aber sie ist wirklich sonst noch sehr gut im Schuss und man 'erlöst' alte Menschen ja auch nicht, so lange es noch Hoffnung gibt! Und natürlich gehören unsere Fuzzies zur Familie und werden auch dementsprechend behandelt. Ich bin nicht dafür, dass man endlos therapiert, wenn die Lebensqualität der Katze nicht mehr stimmt, aber so lange sie will, werden wir sicher um sie kämpfen!
 
fabfelis

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Kitty - update

Kitty ist jetzt wieder zu Hause. Sie bekommt 0.3ml Kortison jeweils morgens. Sie hat definitive Gleichgewichtsstörungen (kippt vorne und hinten weg) und schüttelt auch immer mal wieder den Kopf. Sie wollte sofort raus, was sie natürlich nicht darf, im Moment versteckt sie sich in einer Katzehöhle im Wohnzimmer. Ich muss ihr 2 mal täglich die Blase durch massieren entleeren. Habe nochmals wegen 'Tumor' gefragt: laut der TA stimmen ihre Symptome entweder mit einem Schlaganfall oder mit einem Tumor in dem Teil des Hirns, der für das Gleichgewicht zuständig ist, überein. Falls dies der Fall wäre, sehen die Prognosen sehr schlecht aus :-( Wir nehmen Kitty jetzt am Sa mit zu unseren TA in DE mit, um sie zu zeigen. Nach Ablauf der Kortisonkur (10 Tage), werden wir, je nach Befinden, ein MRT machen lassen, damit wir Gewissheit haben, was genau mit unserer Süssen los ist. Wir hoffen natürlich, dass es 'nur' ein Schlaganfall ist!
 
fabfelis

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Kitty hat ausser dem 'Wegkippen' keine weiteren Symptome, daher spricht dies wohl eher gegen das Vestibularsyndrom...(ich hatte mal ein Problem mit 'Sedimenten im Ohr' und hatte nebst Schwindel auch Probleme mit fokussieren und mir war dauernd schlecht, Kit fokussiert gut etc.). Wir werden Kitty aber wie gesagt sowieso am Sa mal von unseren regulären TA anschauen lassen (habe sowieso einen Termin für Blutabnahme unserer anderen 'Sorgenkatze' GrisGris). Wegen Bern: wenn es Kitty nach den 10 Tagen nicht besser geht, werde ich sicher dort mal nachfragen, ob ein 'fremdes' MRT was nützen würde oder ob man alles direkt bei ihnen machen soll. CHF1600 für 'bloss' das MRT ist viel Geld, vor allem, wenn nachher noch eine teure Operation hinzukommen sollte...wie gesagt, im Moment ist, so hart es auch ist, abwarten & hoffen angesagt :-(
 
Julchen94

Julchen94

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Dann drücken wir die Daumen, dass sich vielleicht doch noch alles zum Guten wendet.::w
 
fabfelis

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Danke! Warten ist so hart :-(
 
Julchen94

Julchen94

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Das stimmt. Wenn man so gar nicht weiß, was los ist, ist das schon eine schwierige Zeit.
Wenn auch die Diagnose "Schlaganfall" im Raum steht könnte man ihr auch noch etwas Traumeel geben. Damit macht man nichts verkehrt.
 
ChicadelaPalma

ChicadelaPalma

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Leider kann ich wenig zum Krankheitsbild beitragen aber drücke ganz fest die Daumen für die tapfere Mieze::l
 

Bejo

Gast
Das kann ich verstehen.

Möglicheweise sind die Kosten nicht überall gleich. Zitat:

"6.5.1 Standesordnung der Tierärzte
Die Höhe der Kosten einer tierärztlichen Behandlung liegt weitgehend im Ermessen des Tierarztes. Weil die schweizerische Kartellgesetzgebung jegliche Preisabsprachen verbietet, existieren für Tierarzthonorare heute keine Tarif- oder Gebührenordnungen mehr.Die früher noch anwendbaren Empfehlungen und Kalkulationshilfen der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) sind aus wettbewerbsrechtlichen Gründen heute sogar ausdrücklich verboten. Damit steht es einem Tierarzt frei, nach welchen Bemessungsgrundlagen er seine Rechnung ausstellt."

Quelle: www.tierrecht.ch/beim-tierarzt.html

Mich ärgert diese Vorgehensweise sehr...

Bitte fühl dich nun nicht bedrängt... ist nur als Info gedacht 😊

Hier werden auch alle Pfoten und Daumen gedrückt!
 
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