Kittensterblichkeit- was ist normal und wann sollte der Mensch eingreifen?

Diskutiere Kittensterblichkeit- was ist normal und wann sollte der Mensch eingreifen? im Katzenzucht Forum im Bereich Katzenaufzucht und Zucht; Die folgenden Beiträge stammen aus dem Thread https://www.katzen-links.de/forum/traechtigkeit/schleimpfropf-t163766.html Irgendwie gibt mir der...

kimi666

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Die folgenden Beiträge stammen aus dem Thread
https://www.katzen-links.de/forum/traechtigkeit/schleimpfropf-t163766.html


Ach ist die Katze süß und die Kleinen auch.

Wenn die Mama eins liegen läßt, stimmt meist wirklich was nicht.

Mein TA sagt immer: Hauskatzen verkriechen sich irgenwo im Heu und kommen stolz mit 3Kitten zurück, wie viele es wirklich waren, weiß keiner.

Bei Rassekatzen macht man immer ein Drama draus, das einige sterben.

Also freu dich an den kleinen Knuffelchen, Mama tut es auch.

Nach 2 Würfen wollte ich aufhören, weil ich immer weinen mußte. Eine alte Züchterin sagte mir dann, Mädel mach dich nicht verrückt, ist bei jedem so, ist natürliche Auslese.

Irgendwie gibt mir der ganze Post sehr zu denken...
Ich finde es absolut egal, ob die Stallkatze oder
das 'edle' Rassetier ein Kitten unter der Geburt oder bei der Aufzucht verliert. Und bei beiden wird sich ins Zeug gelegt, um genau das zu verhindern.

Und das du anscheinend bei deinen ersten beiden Würfen gleich jeweils Probleme mit sterbenden Kitten hast (liest sich zumindest absolut so) finde ich ebenfalls sehr bedenklich.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
11.07.2014
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Simpat

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Irgendwie gibt mir der ganze Post sehr zu denken...
Ich finde es absolut egal, ob die Stallkatze oder das 'edle' Rassetier ein Kitten unter der Geburt oder bei der Aufzucht verliert. Und bei beiden wird sich ins Zeug gelegt, um genau das zu verhindern.

Und das du anscheinend bei deinen ersten beiden Würfen gleich jeweils Probleme mit sterbenden Kitten (liest sich zumindest absolut so) finde ich ebenfalls sehr bedenklich.
Mich auch, als ob es ganz normal wäre. Also von meinen Züchterinnen weiß ich, dass das zwar vorkommt, aber doch die Ausnahme ist oder liegt es doch etwa an der Rasse, weil die wegen der Kopfform eine etwas schwerere Geburt haben und die Kitten womöglich dann zu wenig Luft bekommen durch die kurze Nase? Bitte nicht falsch verstehen Ihigenie, ist nicht persönlich gegen dich gerichtet, sondern nur rein interessehalber, habe ja auch schon von Bordeauxdoggen und Möpsen gehört, dass es da öfters bei der Geburt Probleme gibt, bei den Bordedeauxdoggen wohl vorallem auch wegen der Kopfgröße gibt es öfters Kaiserschnitt und bei Mops und Perserkatzen wegen der Kopfform und der kurzen Nase, doch schon öfters Probleme als bei anderen Rassen. Habe ich gehört, deswegen frage ich, ich züchte ja nicht.

Wie gesagt von meinen BKH-Züchterinnen weiß ich, dass die auch schon mal eine Totgeburt hatten, klar kann passieren, aber dass das wirklich die Ausnahme ist.
 

feuerzahn

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Ich hab die Erfahrung gemacht, dass bei "erstgebährenden" Katzen häufiger nicht alle Katzen überleben.
Das ist natürlich nicht schön, kommt aber leider vor.
Mag sein, dass extreme Perser da ein größeres Problem haben.

Tiere wissen oft sehr gut, warum sie eines ihrer Jungen zurücklassen. Wir vermenschlichen das verständlicher Weise. Solange es der Mama und den beiden anderen Kleinen gutgeht, besteht meiner Ansicht nach kein Grund zur Sorge. Wenn das allerdings öfter vorkommt, würde ich der Sache doch mal auf den Grund gehen. War Mama Katz vor dem Wurf regelmäßig beim TA?
 
lux aeterna

lux aeterna

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Tiere wissen oft sehr gut, warum sie eines ihrer Jungen zurücklassen. Wir vermenschlichen das verständlicher Weise.
Das Muttertier, von dem mein EKH-Kater stammte, hatte während der Trächtigkeit eine Durchfallerkrankung, die die neugeborenen Welpen auch hatten - bis auf meinen späteren Kater (die Katzenfamilie gehörte nicht mir). Bis auf einen Bruder von ihm waren alle anderen Welpen am oder in den ersten Tagen gestorben, und dieses überlebende Brüderchen war schwach, die Mutter wollte es nicht säugen, das andere Katerchen, das gesund war, versorgte sie. Also päppelte die Familie das schwächliche Kätzchen von Hand auf und setzten es immer wieder zur Mutter, die lehnte es ab, also weiter von Hand füttern, zur Mutter setzen usw. Dieses schwächliche Katerchen war im Gegensatz zu meinem späteren Kater aus dem gleichen Wurf körperlich wirklich deutlich zurückgeblieben, hatte aber den Durchfall schließlich überwunden, war nur in der Entwicklung zurückgeblieben. Die Mutter hat ihn dann schließlich getötet.
 

Iphigenie

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@kima666,

hast mich falsch verstanden, mir ist es nicht egal, ob ein Baby stirbt. Ich finde das bei jeder Rasse traurig, wenn es vorkommt. Wenn sie zu Hause geboren werden, egal ob Rasse oder Hauskatze überwacht man die Geburt und trotzdem passiert es dennoch. 6% aller Kitten, egal welcher Rasse, sterben. Das ist so. Nur mal ganz ehrlich, bei vielen Bauernhof -Katzen interesssiert es doch vielen überhaupt nicht. Manche werden nur als Mäusefänger geduldet, keiner gibt Geld für Kastration aus. Meinst du so einen Bauern interessiert es, das und ob alle Babies überleben?
Glaubst du doch alleine nicht!

Auch wenn wir noch eingreifen und eines retten können, aber manchmal um welchen Preis? Wenn die Mama es nicht annimmt, stimmt was nicht. Wenn es tot geboren wird schon gar nicht, das wird nicht mal aus der Fruchthülle geholt.

Bei meinen ersten beiden Geburten, war es jeweils die Erstgeburt der jeweiligen Katze. Bei einer der Katzen kam das letzte Baby in der Fruchthülle tot zur Welt.
Was würdest du dann tun? Es war weder wegen zu großem Kopf steckengeblieben, die Oduktion hat nichts ergeben.
Die andere Katze war einfach bei ihrer 1.Geburt hysterisch (hat man auch bei Menschen, die gebären), der TA konnte an dem Tag nicht kommen, weil er am anderen Tag weg wollte. Mein Sohn und meine Tochter haben sie immer wieder eingefangen und versucht sie zu beruhigen. Das letzt war dann auch eine Totgeburt, erstickt im Mutterleib, weil es zu lange gedauert hat.

Die folgenden Geburten hat sie alleine gemacht, trotz kurzer Stubsnase, ist nicht erstickt, sie kann nämlich normal atmen. Sie war einfach vom Wehenschmerz überwältigt und wollte ausreißen.
 

feuerzahn

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Das Muttertier, von dem mein EKH-Kater stammte, hatte während der Trächtigkeit eine Durchfallerkrankung, die die neugeborenen Welpen auch hatten - bis auf meinen späteren Kater (die Katzenfamilie gehörte nicht mir). Bis auf einen Bruder von ihm waren alle anderen Welpen am oder in den ersten Tagen gestorben, und dieses überlebende Brüderchen war schwach, die Mutter wollte es nicht säugen, das andere Katerchen, das gesund war, versorgte sie. Also päppelte die Familie das schwächliche Kätzchen von Hand auf und setzten es immer wieder zur Mutter, die lehnte es ab, also weiter von Hand füttern, zur Mutter setzen usw. Dieses schwächliche Katerchen war im Gegensatz zu meinem späteren Kater aus dem gleichen Wurf körperlich wirklich deutlich zurückgeblieben, hatte aber den Durchfall schließlich überwunden, war nur in der Entwicklung zurückgeblieben. Die Mutter hat ihn dann schließlich getötet.
Für uns Menschen ist das oft grausam mit anzusehen, insbesondere, weil wir bei unserer eigenen Spezies ja alles daran setzen, um einen Menschen durchzukriegen.
Katzen sehen das Ganze oft eben anders. Sie sind da näher an der Natur. :)
Meist hat es aber einen Grund, warum die Mutter ihr Junges ablehnt.
Wenn eine Krankheit dahintersteckt, ist es meist vielleicht sogar besser, nicht einzugreifen.
 

Iphigenie

Gast
@simpat:
Die Züchter, die z.B. behaupten, sie hätten noch nie ein totes Baby gehabt, würde jeder TA, viele Züchter und auch ich als Lügner bezeichnen.

Wenn es bei einer Katze gehäuft auftritt oder alle sterben, stimmt was nicht.
Kann PKD positiv beider Elterntiere sein, Linien, die nicht passen. Manchmal reicht der Wechsel auf einen anderen Kater aus.

Manchmal ist es auch Blutgruppen-Unverträglichkeit, wenn Katze mit Blutgruppe B mit Kater der Blutgruppe A verpaart wird, ist die Sterblichkeit bis zu 100%. Egal ob nase lang oder kurz.

Weiß nicht, ob du schon ein neugeborenes "frisch geschlüpftes" Perserbaby gesehen hast. Sie wiegen im Schnitt 80-90g. Der Kopf ist meistens sehr langgestreckt und keineswegs rund. Die Knochen des Schädels sind weich und passen sich den Geburtswegen an.

Sollte wirklich mal nur ein Baby kommen, dann auch noch ein Kater mit 120g und mehr, könnte es schon eine schwere Geburt werden. Hatte aber noch nie ein Einzelkind.

Hier ein Colourpoint-Baby, das einen Tag alt ist, wiegt hier 78g und flutsche nur so raus bei Mama:

 

Iphigenie

Gast
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass bei "erstgebährenden" Katzen häufiger nicht alle Katzen überleben.
Das ist natürlich nicht schön, kommt aber leider vor.
Mag sein, dass extreme Perser da ein größeres Problem haben.

Tiere wissen oft sehr gut, warum sie eines ihrer Jungen zurücklassen. Wir vermenschlichen das verständlicher Weise. Solange es der Mama und den beiden anderen Kleinen gutgeht, besteht meiner Ansicht nach kein Grund zur Sorge. Wenn das allerdings öfter vorkommt, würde ich der Sache doch mal auf den Grund gehen. War Mama Katz vor dem Wurf regelmäßig beim TA?
Wir Menschen wollen eben, das jedes Baby überlebt. Ist in der Humanmedizin ja noch schlimmer.

Du kannst 10x meim TA gewesen sein, wenn die Geburt dann früher los geht, weil sie oben vom Kratzbaum sprang und mit dem dicken Bauch aufgeklatscht ist.
Auch kommen einige Babies mit den Füßen zu erst. Reißt die Fruchtblase, wenn der Kopf noch steckt, kriegt das Baby beim ersten Schnapper Wasser in die Lunge.

Was macht man dann? Kopf unter schütteln, bringt nicht viel, kann auch eine Hirnblutung hervorrufen. Taschentuch drauf und absaugen, schon besser. meistens machen diese so Knackgeräusche und sterben 1Tag später. Eine Katze nach einem Jahr erst an Lungenentzündung. Finde ich grausamer, sie hatte sich auch schlecht entwickelt, blieb klein und hatte dauernd Infekte.

Wenn mir jetzt sowas passiert: Absaugschlauch in die Luftröhre schieben und ansaugen. Anschließend 3-5Tage Apis mellifica D30 geben. Saugt das Restwasser in der Lunge auf. Bis jetzt haben 2 Katzen durch diese Maßnahme überlebt.
 

chicabella

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Nur mal eins Klarzustellen hier ich glaube weder ich noch iphgenie nehmen es auf die Leichte Schulter wen ein Kitten Verstirbt! Nunmal ist es ebend so! Sowas kann Passieren und wird auch immerwieder Passieren. Und das ist nicht nur eine "ausnahme" das Frischgeborene Kätzchen Sterben, ihr glaubt doch nicht im ernst das ein Züchter euch mal einfach so erzählt das er im Wurf Tote Kätzchen hatte ? Das kommt selbst bei den Erfahrensten Züchtern vor.
 

Iphigenie

Gast
Das Muttertier, von dem mein EKH-Kater stammte, hatte während der Trächtigkeit eine Durchfallerkrankung, die die neugeborenen Welpen auch hatten - bis auf meinen späteren Kater (die Katzenfamilie gehörte nicht mir). Bis auf einen Bruder von ihm waren alle anderen Welpen am oder in den ersten Tagen gestorben, und dieses überlebende Brüderchen war schwach, die Mutter wollte es nicht säugen, das andere Katerchen, das gesund war, versorgte sie. Also päppelte die Familie das schwächliche Kätzchen von Hand auf und setzten es immer wieder zur Mutter, die lehnte es ab, also weiter von Hand füttern, zur Mutter setzen usw. Dieses schwächliche Katerchen war im Gegensatz zu meinem späteren Kater aus dem gleichen Wurf körperlich wirklich deutlich zurückgeblieben, hatte aber den Durchfall schließlich überwunden, war nur in der Entwicklung zurückgeblieben. Die Mutter hat ihn dann schließlich getötet.
Auch wenn wir entsetzt daneben stehen, Katzenmütter retten die, die überlebensfähig sind, schleppen die Gesunden weg oder töten das Kranke. Die draußen leben, erst recht, wenn ein ständig qiekendes Baby im Nest liegt, müssen sie eingreifen, um nicht ihren Platz zu verraten. Eine Perserin von mir hat nach 2 Wochen auch eins ihrer vier erstickt, weil es nur schrie, nicht zunahm, nichtmal durch zufüttern. Sie in die anderen drei waren genervt.
 

chicabella

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Ich hab die Erfahrung gemacht, dass bei "erstgebährenden" Katzen häufiger nicht alle Katzen überleben.
Das ist natürlich nicht schön, kommt aber leider vor.
Mag sein, dass extreme Perser da ein größeres Problem haben.

Tiere wissen oft sehr gut, warum sie eines ihrer Jungen zurücklassen. Wir vermenschlichen das verständlicher Weise. Solange es der Mama und den beiden anderen Kleinen gutgeht, besteht meiner Ansicht nach kein Grund zur Sorge. Wenn das allerdings öfter vorkommt, würde ich der Sache doch mal auf den Grund gehen. War Mama Katz vor dem Wurf regelmäßig beim TA?

Natürlich Mama war die Komplette Schwangerschaft unter Ta aufsicht, auch Gestern nach der Geburt war meine TA da und hat sich alles Angeschaut sie meinte auch das das bei erst Gebärenden des öfteren Passieren kann, bin Trozdem deswegen noch sehr Mitgenommen da ich das von meiner anderen Katze so nicht kannte diese hatte immer nur Lebende Kitten die auch alle schön Aufgewachsen sind.
 

kimi666

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Darf ich mal ganz doof fragen, wie viele kitten du schon hattest? Und wie viele bei dir auch gesund ausgezogen sind?
 

cjh27

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@simpat:
Die Züchter, die z.B. behaupten, sie hätten noch nie ein totes Baby gehabt, würde jeder TA, viele Züchter und auch ich als Lügner bezeichnen.

Na ja, so weit würde ich nicht gehen. Bei einer Kombination von Glück und einer guten Vorbereitung gepaart mit dem Willen, um jedes Kitten zu kämpfen kann es durchaus sein, dass ein Züchter noch nie ein Kitten verlohren hat.

@
Wenn es bei einer Katze gehäuft auftritt oder alle sterben, stimmt was nicht.
Kann PKD positiv beider Elterntiere sein, Linien, die nicht passen. Manchmal reicht der Wechsel auf einen anderen Kater aus.

Manchmal ist es auch Blutgruppen-Unverträglichkeit, wenn Katze mit Blutgruppe B mit Kater der Blutgruppe A verpaart wird, ist die Sterblichkeit bis zu 100%. Egal ob nase lang oder kurz.

PKD und eine Blutgruppenunverträglichkeit sind zwei Ursachen, die bei einem Züchter, der die Verpaarung geplant durchführt, nicht vorkommen sollten!

Wer vorhat Perser zu züchten, sollte sich vorher über PKD informieren und wissen, dass die Blutgruppe B zu ca. 10% vorkommt. Und das man eine Katze VOR der Verpaarung auf beides testen lassen muss.


Wenn man das nicht macht und ein Kitten oder gar der ganze Wurf verstirbt daran dann hat das für mich nichts mit "Pech gehabt" oder "passiert eben manchmal" zu tun .

Christine
 

feuerzahn

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Wer ist denn eigentlich der Papa?
Lebt der bei Euch mit im Haus?
 

Iphigenie

Gast
Es kommt doch nicht von ungefähr, dass es Mehrfachgeburten bei den Tieren gibt, nämlich wegen der natürlichen Auslese.

Bärenmutter lassen das Schwächere zurück, wenn es nicht Schritt halten kann. Adlermütter schmeißen das Schwächere und Kleinere aus dem Nest. Ist auch traurig.

Schildkröten legen soviele Eier, nicht mal die Hälfte schafft es nach dem Schlüpfen ins Meer zu kommen.

Sind die alle krank? haben sie eine zu kurze Nase?

Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, warum bei Menschen auf 100 Mädchen 103 Jungen kommen? Wegen der höheren Sterblichkeit der männlichen.
 

Iphigenie

Gast
Na ja, so weit würde ich nicht gehen. Bei einer Kombination von Glück und einer guten Vorbereitung gepaart mit dem Willen, um jedes Kitten zu kämpfen kann es durchaus sein, dass ein Züchter noch nie ein Kitten verlohren hat.




PKD und eine Blutgruppenunverträglichkeit sind zwei Ursachen, die bei einem Züchter, der die Verpaarung geplant durchführt, nicht vorkommen sollten!

Wer vorhat Perser zu züchten, sollte sich vorher über PKD informieren und wissen, dass die Blutgruppe B zu ca. 10% vorkommt. Und das man eine Katze VOR der Verpaarung auf beides testen lassen muss.

Wenn man das nicht macht und ein Kitten oder gar der ganze Wurf verstirbt daran dann hat das für mich nichts mit "Pech gehabt" oder "passiert eben manchmal" zu tun .

Christine
Ist richtig, machen auch die meisten Züchter, die ich kenne. Und warum nur Perser auf PKD testen? Warum lassen die anderen nicht testen? Kann jedes Säugetier haben.

Viele Züchter fahren zum Decken meilenweit, um den richtigen Blutgruppenkater zu bekommen.

Die das nicht tun, sind selber schuld, leider zu Lasten der Kitten. Diese werden auch in Züchterkreisen geächtet.

Wenn die meisten Perser A haben, weiß ich auch, und die Zuchtiere haben A (getestet), brauche ich kein Kitten, das ich in die Zucht verkaufe, testen lassen, weil es nur A haben kann. BKH hat häufiger B, ist ja nicht weiter schlimm, solange sie nicht im Perserstammbaum auftauchen. Wenn man Ahnentafel lesen kann, kann man das aber ausklammern.
 

feuerzahn

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Ich steh gerade etwas auf dem Schlauch, Iphi.
Fühlst du dich irgendwie angesprochen?

Es gibt nun mal auch Dinge, die die Sterblichkeit begünstigen, wie eben zB die Blutgruppe. Das hat nichts mit der Nase zu tun. Wer sich seiner Verantwortung als Züchter bewusst ist, der schließt sowas eben aus.

Um zum Thema Perser noch was zu sagen: Die deformierten Gesichter sind nun mal problematisch und werden nicht ohne Grund oft als Qualzucht bezeichnet. Und meiner Meinung nach - und das ist nur mein persönliches Empfinden! - sind die Plattnasen auch sehr unästhetisch.


PS: dass zB Mäuse sich so stark vermehren, liegt ua an der niedrigen Lebenserwartung und der Rolle als Beutetier. Katzen haben allerdings glücklicherweise nicht so große und häufige Würfe. Eben, weil sie nicht Beute-, sondern Raubtiere sind.
 
lux aeterna

lux aeterna

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Für uns Menschen ist das oft grausam mit anzusehen, insbesondere, weil wir bei unserer eigenen Spezies ja alles daran setzen, um einen Menschen durchzukriegen.
Katzen sehen das Ganze oft eben anders. Sie sind da näher an der Natur. :)
Meist hat es aber einen Grund, warum die Mutter ihr Junges ablehnt.
Wenn eine Krankheit dahintersteckt, ist es meist vielleicht sogar besser, nicht einzugreifen.
Ich sehe das gar nicht anders als die Katze und kann in vielen Fällen nicht wirklich nachvollziehen, warum man ein Tier, das gesundheitlich völlig beeinträchtigt ist - und damit meine ich keine kompensierbaren Behinderungen, sondern wirklich schwere körperliche Beeinträchtigungen - auf Teufel komm raus am Leben halten muss. Die Katzenmutter hatte in dem Fall aus dem Instinkt heraus, dass der Welpe in the long run nicht überlebensfähig gewesen wäre, gehandelt.
 

cjh27

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Es kommt doch nicht von ungefähr, dass es Mehrfachgeburten bei den Tieren gibt, nämlich wegen der natürlichen Auslese.

Bärenmutter lassen das Schwächere zurück, wenn es nicht Schritt halten kann. Adlermütter schmeißen das Schwächere und Kleinere aus dem Nest. Ist auch traurig.

Schildkröten legen soviele Eier, nicht mal die Hälfte schafft es nach dem Schlüpfen ins Meer zu kommen.

.
Hi,

das sind alles Wildtiere. Bei der Hauskatze handelt es sich aber um ein domstiziertes Haustier, bei dem es möglich ist, Geburtshilfe zu leisten und die Mutter und deren Welpen/Nachkommen tiermedizinisch versorgen zu lassen.

Die Populationsbegrenzung sollte eigentlich durch Kastrationen erfolgen, die dafür sorgen, dass nicht zu viele Würfe geboren werden.

christine
 

cjh27

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Ist richtig, machen auch die meisten Züchter, die ich kenne. Und warum nur Perser auf PKD testen? Warum lassen die anderen nicht testen? Kann jedes Säugetier haben.
Der PKD Gentest (oder ein Ultraschall de rNieren) wird für alle Rassen emphohlen, in die Perser mit eingekreuzt wurden. Dazu zählt z.B. auch die von dir genannte BKH ::wgelb


Die das nicht tun, sind selber schuld, leider zu Lasten der Kitten. Diese werden auch in Züchterkreisen geächtet.
Das ist auch wichtig und richtig so. Leider kann man einige nur durch eine solche Ächtung zum umdenken bringen.

Wenn die meisten Perser A haben, weiß ich auch, und die Zuchtiere haben A (getestet), brauche ich kein Kitten, das ich in die Zucht verkaufe, testen lassen, weil es nur A haben kann. BKH hat häufiger B, ist ja nicht weiter schlimm, solange sie nicht im Perserstammbaum auftauchen. Wenn man Ahnentafel lesen kann, kann man das aber ausklammern.
Wenn man sich sehr sicher ist, dass die Mutter nur A haben kann ist das auch in Ordnung.

Wobei da dann auch die Stammbäume zu 100% stimmen müssen, ebenso wie die Blutgruppenbestimmung der Vorfahren der Katze.

Die Blutgruppe im Zweifelsfall testen zu lassen sollte aber auch selbstverständlich sein, denn gerade da sollte man sich nicht auf sein Glück verlassen!

Wir hatten hier vor ein paar Jahren eine Coonie Züchterin, deren Wurf bis auf eines an einer Blutgruppenunverträglichkeit gestorben sind - weil die MC ja "immer" A haben.

christine
 
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