Kitten erbricht regelmäßig Futter - Tierärztin ratlos

Diskutiere Kitten erbricht regelmäßig Futter - Tierärztin ratlos im Verdauungstrakt Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Guten Tag, ich schreibe hier, weil mein Partner und ich mittlerweile einfach nicht mehr weiter wissen. Unser kleiner Kater (6 Monate, bisher...
MiPi

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Guten Tag,

ich schreibe hier, weil mein Partner und ich mittlerweile einfach nicht mehr weiter wissen.
Unser kleiner Kater (6 Monate, bisher unkrastriert, Mischling zwischen EKH und vermutlich OKH oder Sokoke etc.) erbricht regelmäßig das Futter - und das schon seit er bei uns angekommen ist (Anfang August).

Jetzt ist es jedoch so, dass er nicht unmittelbar nach dem Fressen erbricht, sondern auch mal 3h, mal 6h nach der letzten Mahlzeit. Teilweise auch mehrfach täglich. Das Erbrochene ist immer Futter. Je nach dem wie schnell es erbrochen wird riecht es mal mehr mal weniger gegoren. Ansonsten ist er putzmunter, bis auf einen einzigen Tag, an dem er wirklich schlapp war, geht es ihm nach
dem Erbrechen super. Was uns eventuell noch auffällt: Wir glauben er pinkelt relativ viel, da wir aber erst kürzlich auf Klumpstreu umgestiegen sind, können wir das schlecht beurteilen... Seine produzieren Fladen sind etwa so groß wie eine Männerfaust, die beiden Kitten zusammen füllen täglich einen 10L Beutel ALLEIN mit Urin, falls das relevant sein sollte.

Natürlich sind wir mit dem Kleinen Dauergast bei unserer Tierärztin. Nun ist er dort aber nahezu austherapiert und muss vermutlich in die nächste Tierklinik.

Was wir bisher dort probiert haben:

- Wir haben eine Futtermittelunverträglichkeit "vermutet", wodurch er momentan nur Pferdefleischnassfutter erhält. Aber auch das erbricht er weiter fleißig. Wir sollten trotzdem zunächst beim Pferd bleiben.

- Ein verschluckter Gegenstand kann auch ausgeschlossen werden, da er geröntgt wurde. Eventuell hat er jedoch eine Art Einsackung im Magen (?), falls das relevant sein sollte.

- Auf den Röntgenbildern konnte eventuell ein etwas dickererer Teil an der Magenwand festgestellt werden, woraufhin die Tierärztin vorsichtig eine Magenschleimhautentzündung vermutete. Daraufhin bekam der Kleine 0,2 ml Paspertin (15 Tage)+ Magensäureblocker (20 Tage). Mit dem Paspertin erbrach er zunächst ganze 10 Tage überhaupt nicht. An Tag 10 erbrach er trotz Paspertin wieder. Den Magensäureblocker erhält er momentan noch, nun erbricht er jedoch pünktlich morgens einmal gegen 8 Uhr (Fütterung war abends zuvor gegen 2 Uhr). Antiobiotikum hat er bisher keines erhalten.


Danke erstmal an alle, die bis hierhin gelesen haben.
Bevor es nun also in die Tierklinik geht, hatten wir gehofft hier noch Ideen von anderen Katzenbesitzern zu erhalten, die vielleicht schon einmal ähnliches mit ihren Fellnasen erlebt hatten und die wir mit zu unserer Tierärztin nehmen könnten... Wir wollen, dass es dem Kleinen auf jeden Fall besser geht und werden dafür alles in die Hand nehmen, doch leider bin auch ich nur eine Studentin und habe Angst vor den hohen Kosten, die anfallen werden. Hierzu hätte ich noch eine Frage: Könnte es sich jetzt noch lohnen, eine Versicherung für den Kleinen abzuschließen, um die Kosten in der Tierklinik etwas auszubremsen?

Ich danke Euch bereits im Voraus!
Liebste Grüße
 
16.10.2019
#1

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Gast

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.

durito

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Hallo,
so ein Tierarztmarathon und die ewige Kotzerei kenne ich auch.
Bei unseren Tierarztbesuchen wurde auch immer empfohlen Pferd oder Ziege oder etwas ähnliches weiter zu füttern. Das hat alles nichts gebracht und führte nach einigen Wochen oder Monaten auch wieder zu Erbrechen.
Letztendlich wurde die Katze dann in der Tierklinik auf links gedreht und es wurde IBD oder Futtermittelallergie festgestellt. Eine Empfehlung wie oder welches Futter dann gegeben werden soll, habe ich leider von seiten der Tierärzte nicht wirklich bekommen, da hiess es immer man soll eben einfach rum probiren, was die Katze verträgt und ausschließlich dann diese Futter geben. Wenn alles nichts bringt, müsste man Cortison geben.
Ich war das letzte Jahr nur damit beschäftigt verschiedene Dosenfutter zu bestellen, die dann nicht gefressen oder wieder ausgekotzt wurden.
Ich war so frustiert und ratlos!
Seit einigen Wochengibt es nur noch Rohfleisch (mit entsprechenden Supplementen) und davon auch mindestens 3 verschiedene Tierarten, d.h. mal gbt es einen Tag Huhn, den nächsten dann Kaninchen und den übernächsten Tag Ente. Oder auch mal Morgens was anderes als Abends.
Es gibt auch mindestens 5 Mal am Tag etwas zu futtern und möglichst kleine Portionen.
Das funktioniert bisher sehr gut, Futter wurde in den letzen 6 Wochen nur noch zwei mal erbrochen.
Bei Übelkeit oder wenn es aussieht als hätte sie Bauchweh gibt es Ulmenrinden-Sirup.
 
MiPi

MiPi

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@durito Vielen Dank für deine Nachricht! Darf ich fragen a) in welcher Tierklinik du warst und b) wie viel der Klinikbesuch in etwa gekostet hat? Wir würden gerne planen und notfalls noch mehr zur Seite legen...

Wie und wo hast du dich in die Rohfütterung für Katzen eingelesen? Und woher beziehst du das? Vom Metzger oder Barfgeschäften? :D Und warum hast du dich dafür entschieden?
 
Nula

Nula

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Hallo
Oje, das liest sich echt nicht schön.
Ich weiß nicht ob das bei euch relevant ist, aber ich habe da trotzdem mal n paar fragen.

Wie oft fütterst du den und wie groß sind die Portionen?
Wie lang sind die Abstände zwischen den füttern?

LG
Nula
 

durito

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@durito Vielen Dank für deine Nachricht! Darf ich fragen a) in welcher Tierklinik du warst und b) wie viel der Klinikbesuch in etwa gekostet hat? Wir würden gerne planen und notfalls noch mehr zur Seite legen...

Wie und wo hast du dich in die Rohfütterung für Katzen eingelesen? Und woher beziehst du das? Vom Metzger oder Barfgeschäften? :D Und warum hast du dich dafür entschieden?
Wir waren in München in einer Tierklinik (ist natürlich auch ein teures Pflaster); die Untersuchungen haben zwei Tage gedauert, da ist sie stationär aufgenommen worden, sie musste für alles mindestens sediert werden, da sie sich total aufgeführt hat und war danach wirklich eine Woche völlig traumatisiert.
Röntgen, Ultraschall, Magen-Darmspiegelung, Biopsie, Blut, Kotanalysen, histologische Beurteilung, das ganze Programm hat Kosten im 4 Stelligen Bereich verursacht, da kaufen sich andere Leute einen Kleinwagen davon.
Aber ich wollte endlich Klarheit und wissen woran ich bin, da es total frustrierend ist, wenn ständig nur ins Blaue hinein behandelt wird und keiner einem sagen kann was los ist. Diese "try-and-error" Geschichte ist auch für das Tier nicht gut, da tat sie mir so leid.

Zur Rohfütterung habe ich mir alle erdenklichen Bücher über das Katzenbarfen gekauft.
Ich füttere mit Vollsupplementen wie Felini complete, easybarf, Vitamin Optimix etc. da wechsel ich ab. Ist für den Anfang einfacher und man hat mehr Zeit sich in das Thema einzulesen und kann später evtl. auf Einzelsupplemente umsteigen wenn man möchte.
Darauf gekommen bin ich eigentlich durch meine I-net Recherche, zur Fütterung von Katzen mit chronischen Magen-Darmproblemen, dabei stösst man zwangsläufig auf Seiten aus USA wie z.B. felinenutrion, rawfeedingforibdcats oder ibdkitties.
Die Rohfütterung ist neben Dosen die einzige Möglichkeit, die wir noch ausprobieren konnten, da hat man nichts zu verlieren.
Ich kenne wirklich schon jeden Katzenfutterhersteller und hab Unmengen an verschiedenen Katzenfuttersorten hier rumstehen! Das hat mich wahnsinnig gestresst.

Einfach mal ausprobieren mit einem kleinen Stück Hühnerbrust o.ä.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Tierärzte meistens nicht so wirklich begeistert sind, wenn du mit dem Thema Rohfütterung kommst.
Auch bei dem Thema ob ständig nur ein Protein oder möglichst viele verschiedene verfüttert werden sollten gibt es kontroverse Meinungen. Ich habe von Tierärzten immer gehört, es entstehen Allergien oder Unverträglichkeiten auf die Sachen, die oft und lange gefüttert werden, meine Schlußfolgerung daraus ist , dass ich möglichst abwechslungsreich füttern sollte um soetwas zu vermeiden.


Ich kauf das Fleisch beim Metzger oder auf dem Wochenmarkt, Barffleisch hab ich bisher noch nicht gekauft. Das kostet zwar etwas mehr aber ich bin heilfroh wenn nicht gekotzt wird und die Katze munter und zufrieden ist.
Außerdem wollte ich anfangs möglichst leicht verdauliches Fleisch, das auch gerne gefressen wird und nicht soviel sehnige oder bindegewebshaltigen Sachen verfüttern. Das hat prima funktioniert und die Umstellung von Dose auf roh war innerhalb von drei Tagen erledigt. Und wenn ich jetzt das Futter zubereite sitzt sie schnurrend daneben und wartet bis alles fertig vermischt ist. Hoffe das bleibt weiterhin so!!!
Für mich als Veganer ist es natürlich auch etwas einfacher ein Stück Hühnchenbrust kleinzuschneiden alls ganze Hühner oder so zu wolfen.
Und viel mehr als zu Dosenfutterzeiten gebe ich jetzt auch nicht dafür aus.
Bei Dosenfutter musste ich wahnsinnig viel wegschmeissen, weil es nicht gefressen wurde oder ich hab einen Vorrat angelegt weil es anfangs ok. was aber dann nicht mehr vertragen wurde , das steht nun hier herum.

Viele Grüße
 
MiPi

MiPi

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Hallo ihr Lieben! Ich habe leider die letzten Wochen etwas Stress mit den Miezen gehabt... Wir waren mit dem Kleinen jetzt in einer Tierklinik. @durito @Nula @

Aufgrund der Hintergrundinfos hat man dort einmal ein Blutbild und nochmal eine Röntgenaufnahme gemacht und wieder die Veränderungen gesehen. Der Arzt hielt dies dann eventuell für den Magenpförtner und meinte, dass es dabei tatsächlich manchmal zu Störungen kommen kann. Uns wurde dann anstatt zu einem CT geraten, den Kleinen zu öffnen, falls etwas am Pförtner ist, das gleich zu beheben und auch Proben aufgrund der Veränderungen zu entnehmen (von Magen, Darm, Pförtner)....
Mein Partner und ich haben dazu dann auch eine wissenschaftliche Publikation gelesen und fanden das ganz stimmig, also haben wir der OP zugestimmt.
Das Blutbild ergab nichts auffälliges. Alle Werte sind top, keine gängigen Katzenkrankheiten.
Dann unser Schock... bei der OP konnte nichts auffälliges anatomisches gefunden werden, das hätte behoben werden können... Das Vergrößerte sei nicht der Pförtner sondern die Lymphknoten gewesen...
Dann Montag der Schock, positiv wie negativ gemeint: Die Proben sind alle negativ... kein Krebs in sämtlichem Gewebe (Gott sei dank), aber leider auch sonst nichts anderes auffälliges... nur minimale Entzündungen, die so etwas wohl nicht auslösen können....

Dann bekam der kleine Pups bis gestern Antibiotika und bekommt bis morgen noch Schmerzmittel...
Er hat 10 Tage nicht mehr erbrochen. Bis heute Abend: Kaum wurde das Antibiotika gestern abgesetzt, zack wird eben wieder gekotzt... oder sehe den Zusammenhang nur ich? Kein anderes Futter... nichts anders... nur das Antibiotika seit gestern Abend (Montagabend letzte Gabe) weg... so lange hat er noch nie nicht gebrochen, wenn er kein Antibrechmittel bekam.... :-(

Ich bin mittlerweile so verzweifelt... Die Klinik war nicht gerade günstig... nun hat das alles augenscheinlich nichts gebracht... Er tut mir so Leid, unser Geld ist aufgebraucht und ihm ist nicht geholfen... Langsam fühle ich mich wirklich am Ende und allein gelassen mit der Situation :-(
 
Smee

Smee

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Hallihallo, ich habe mal die Beiträge nur überflogen und wollte euch nur ein wenig Hoffnung machen und foldenden Tipp geben:

erhöht und neigt mal die Futterstelle. Mein Dicker hatte das auch eine Zeit lang, und ich konnte es komplett stoppen durch diese einfache Maßnahme. Zusätzlich habe ich das TroFu extrem reduziert und nur noch als Leckerli zur Verfügung gestellt, weil ich natürlich den Verdacht hatte, dass es auch mit dem Herunterschlingen davon zusammenhängen könnte. Da er aber immer noch nicht vom Nafu so wirklich überzeugt ist, habe ich experimenteller Weise das Trofu doch auch mal wieder "normal" im erhöhten Napf angeboten und trotz schnellen Fressens blieb alles drin und es gab auch kein Gewürge.

Einfache Lösung: Blumentopf oder großen Joghurtbecher aus Plastik von REWE, etc. und oben drauf eine passende Schüssel, die dann so geneigt wird, dass Katze mit der Kehle nicht die Umrandung berührt beim Fressen. Ich hoffe, dass diese recht einfache Maßnahme euch und euren Katzen irgendwie helfen kann. 🤗

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durito

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Hallo MiPi,
das tut mir sehr leid, ich weiss wie allein gelassen man sich da fühlt...

Welches Antibiotikum hat er bekommen?

Bekommt er immer noch Pferd? Wenn das Erbrochene immer Futter ist, probier doch etwas anderes aus., also eine andere Fleischsorte.
Wenn er von Pferd kotzt, kann es nicht das richtige sein.
Du kannst ihm auch ein paar Tage gekochtes Hühnchen geben, falls er das frisst (meine Katzen nehmen kein gekochtes Huhn, nur roh).
Oder du kochst ihm "Bone Broth" (solange Fleisch und Knochen kochen bis alles zerfällt - 24 Std, dazu gibts eine Menge Anleitungen im Netz).
Und möglichst kleine häufige Mahlzeiten (mindestens 4-5 Tag)

Gegen die Übelkeit kann ich wirklich Ulmenrindensirup empfehlen. Eine halbe Stunde vor der Mahlzeit auf nüchternen Magen, 3-4 Mal am Tag, über mindestens eine Woche. Das hat bei uns besser geholfen als Cerenia (da hielt die Spritze nur 24 Stunden)

Der arme Kater muss jetzt besonders betüddelt werden.

Viele Grüße
 
Hiyanha

Hiyanha

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Leider kann ich Dir nicht wirklich helfen, aber ich möchte Dir trotzdem einen dicken, fetten Knuddler schicken. ::knuddel
Wir haben auch gerade eine Tierklinik-Odyssee (heute darf unser Mäuschen vielleicht wieder nach Hause) und ich kann mir daher gut vorstellen, wie Du Dich fühlst.

Alles, alles Gute für die kleine Maus und Dich/Euch auch. ::knuddel
 
xioni

xioni

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Das tut mir sehr leid, dass auch die Tierklinik keine Ursache finden konnte - der kleine Mann scheint ja bis auf das Erbrechen gesund zu sein!
Den Tipp von Smee mit dem erhöhten Stellen des Futters solltet ihr auf jeden Fall ausprobieren.

Das er mit AB nicht :bad: ist eher merkwürdig, denn bei den meisten Katzen reizt das AB ja eher den Magen.
Habt ihr denn jetzt mal das Futter gewechselt? Wenn er das jetzige Futter erbricht, würde ich auf jeden Fall wechseln - andere Marke und anderes Protein/Fleisch.
Eine Gastritis konnte bei den Untersuchungen auch ausgeschlossen werden?

Durito hatte ja oben schon geschrieben, dass man manchmal mit Rohfütterung etwas ausrichten kann. Wenn meine Katzen etwas am Magen haben, füttere ich auch nur Rohfleisch.
Wäre also durchaus einen Versuch wert: Etwas Hühner- oder Putenschnitzel kaufen und in kleinen Portionen roh füttern. Wenn er das verträgt.....dann ein Fertigsupplement (z.B Easy Barf Sensitive, Fellini Complete oder Carnizoo) dazumischen.

Ich drück die Daumen, dass es dem kleinen Mann bal besser geht!
 
2kittenmami

2kittenmami

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Was mir komisch vorkommt ist, dass dein Katerle 6 Stunden nach dem Fressen vergorenes Futter erbricht. Eine komplette Darmpassage dauert bei Katzen 12 Stunden. Dabei sollte die Verweilzeit des Futters im Magen kürzer sein als die Verweilzeit im Darm.

Vielleicht ist es ein bisschen weit hergeholt, aber irgendwie erinnert mich das an mich :oops:. Ich hatte mal eine gastrointestinale Motilitätsstörung. Das heißt, dass der Magen die erforderlichen Kontraktionen, die dazu notwendig wären um den Speisebrei in den Darm weiterzutransportieren nicht oder nur eingeschränkt macht. 3 Stunden nach dem Essen ging es los und dann dauerte es noch weitere 3 sehr unangenehme Stunden oder noch länger bis der Mageninhalt endlich seinen normalen Weg genommen hatte (oder auch nicht).

Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, war ich sehr verzweifelt. Ich wurde nach diversen befundlosen Untersuchungen auf Gastritis behandelt und hatte bald den "das ist psychisch, da kann man nichts machen" Stempel. Irgendwann hatte ich das Glück zu einem sehr kompetenten Gastroenterologen zu kommen. Der hat mir Motilium verschrieben. Dieses Medikament interagiert mit Neurotransmittern und bringt den Magen dazu normale Kontraktionen zu machen. Ich habe dieses Medikament 3 Monate genommen und in der Zeit hat das Nervensystem wieder "gelernt" den Magen normal zu steuern. Ich bin wieder ganz gesund geworden.

Und ich habe das aus heiterem Himmel bekommen. Ich hatte keine andere Erkrankung, war 21 Jahre alt. Vielleicht ein bisschen Stress oder wirklich mal eine Gastritis. Man weiß mittlerweile, dass beim Menschen das Nervensystem in sehr enger Interaktion mit dem Verdauungssytem steht. Das wird bei Tieren sicher genauso sein. Es ist wirklich nur eine Vermutung, aber vielleicht ist es ja das. Ich habe ein bisschen nachgelesen, ich glaube Katzen können auch Motilium (Wirkstoff Domperidon) bekommen. Vielleicht wollt ihr euren TA mal darauf ansprechen, auch mit dem Hinweis auf die lange Zeit, die zwischen Fressen und Erbrechen vergeht.
 
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