Kevin - SDÜ, FORL, Spondylose und jetzt rupft er sich auch Fell aus

Diskutiere Kevin - SDÜ, FORL, Spondylose und jetzt rupft er sich auch Fell aus im Katzen-Verhalten Forum im Bereich Katzen allgemein; Hallo ihr lieben, Ich brauch mal eure Meinung und Tipps. Seit dezember 20 wohnt bei uns ein 14jahre alter kater aus dem tierheim. Von dort kam...
Kevins Mutti

Kevins Mutti

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Hallo ihr lieben,
Ich brauch mal eure Meinung und Tipps.

Seit dezember 20 wohnt bei uns ein 14jahre alter kater aus dem tierheim.
Von dort kam er mit sdü und sehr schlechten zähnen. Im Tierheim war er nur einige Monate und dort wurde seine sdü entdeckt und eingestellt.
Er ist an sich kein ängstlicher kater und hat direkt am Ankunftstag unsere wohnung erkundet und bei uns im zimmer geschlafen.

Letzte Woche hatte er Zahn-op, die allerdings nicht ganz ideal gelaufen ist (siehe mein anderer thread) wodurch er noch schmerzhafte Zähne im Maul hat, er frisst aber auf jeden Fall deutlich besser.

Bei der Op kam raus dass sein T4 wert von 5 im feb
auf 7 angestiegen ist, in 3 Wochen lassen wir nochmal kontrollieren.

Da ich ihn ein paar wochen nach dem Umzug von seinem bisherigen Futter aus dem Tierheim (winston senior, sehr hoher jodgehalt) auf hochwertigeres Futter (MjamMjam) umgestellt habe hatte er dann Verstopfungsprobleme, die dann vor ca. 2,5 Wochen in einer totale Verstopfung mit Ausflug in die Tierklinik (mit klistir) geendet haben.
Beim röntgen wurde dann eine ziemlich eindeutige Spondylse festgestellt, seitdem bekommt er durchgehend macrogol als leichtes abführmittel und traumeel.

Jetzt haben wir gestern beobachtet, dass er sich haarbüschel ausreißt.
Dachte es liegt am Stress wegen der Op, dann ist mir eingefallen dass ich kurz vor der Op schon mal so ein Büschel gefunden habe.
Bin mir unsicher ob ggf. auch bei anderen Gelegenheiten, dachte beim letzten mal ja auch, er hat sich einfach nur heftig gekratzt.

Hab heute morgen auch eine kleine kahle stelle am schwanz gesehen. Das ausreißen macht er nach unseren bisherigen Beobachtungen eher am Schwanzbeginn und am unteren Rücken

Bei den vorbesitzern und im tierheim hat er regelmäßig, meistens täglch wild gepinkelt. Bei uns nur in den ersten wochen in 3 stresssituationen, seitdem nicht mehr. Dass scheint also eher sein stresssymptom zu sein?!

Er hat im hinteren Rückenbereich leichte Schuppen und generell bißchen struppiges, anstehendes Fell. Er hat auch ab und zu kurzes Zucken am Rücken.
Könnte das auf Parasiten hindeuten?!

Wisst ihr ob ich für eine Parasitenuntersuchung die katze mitbringen muss oder reicht ausgerupftes Fell?
Will ihm ein paar Tage Ruhe vorm tierarzt ersparen, vor allem falls es doch stress ist.

Könnte das auch durch Schmerzen von der Spondylose kommen?
Oder auch durch innere Unruhe wegen der sdü?
Ich will mir demnächst auch mal ein stärkeres Schmerzmittel besorgen, um auszutesten, wie und ob er sich damit verändert um einzuschätzen ob er starke schmerzen hat.

Er lebt in Einzel- und wohnungshaltung. Kennz er bisher auch nur so und lt tierheim kommt er so schlecht mit anderen katzen klar, dass er dort dauerhaft in der quarantäne-station war.
Die nächsten Wochen werd ich für ihn unseren Balkon absichern.

Das ist jetzt leider etwas länger geworden aber dafür kennt ihr ihn jetzt ganz gut.
 
11.04.2021
#1

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Kevins Mutti

Kevins Mutti

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Das sind brigens 2 der ausgerupften Büschel, man kann hoffentlich auch die Schuppen bißchen erkennen.
Gekämmt wird er regelmäßig mind. 1 mal die Woche mit dem furminator und täglich mit meiner alten Wildschweinbürste.
 

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Heli55

Heli55

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Hast Dir ja ein tolles Sorgenkind eingefangen:sneaky:
Als meine, inzwischen leider verstobene, Layla hier einzog, hat sie sich den Rücken kahl gerupft. Sie kam aus verkehrter Haltung,
und hat mich anfangs überhaupt nicht an sich ran gelassen. Ein ganz besonderer Kater half ihr, sich ein zu leben, und sie wurde ein
ganz tolles Mädchen, und hat nie mehr gerupft.
 
Flosi

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Wann wurde denn das letzte große geriatrische Blutprofil bei Kevin gemacht? Könnte auch auf eine innere Erkrankung hinweisen. Ich würde beim Tierarzt erstmal alles abklären lassen auch ob ggf. Parasiten da sind. Vielleicht ist es auch nur trockene Haut ?
Wenn das nicht der Fall ist und es psychische Ursachen sind ist hier im Forum bestimmt jemand der dir mit Rat zur Seite Steffen kann vielleicht mit Zyklene oder Bachblüten.
 
Kevins Mutti

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Hast Dir ja ein tolles Sorgenkind eingefangen:sneaky:
Körperlich ein sorgenkind aber ansonsten wirklich pflegeleicht und absolut ein süsser Schatz 😍
Aber die nierenwerte und herz sind wohl gut, wir haben also nicht "alles" 😉

Wann wurde denn das letzte große geriatrische Blutprofil bei Kevin gemacht
So richtig kann ich das nicht leider gar sagen. Vor der op letzte woche wurde blut genommen aber hab kein blutbild mitbekommen und es wurde auch nur gesagt die Werte sind ok.
Im Februar wurde auch Blut abgenommen weil ich drum gebeten hatte mal drauf zu schauen weil er sich damals oft übergeben hat, da hab ich auch nur die info bekommen, alles ok und weiß nicht was die genau geprüft haben. Das lief aber auch noch übers Tierheim.
Werd mal schauen ob ich die Werte von letzter woche bekommen kann und mir die in Zukunft immer mitgeben lassen.
 
PCKatze

PCKatze

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Mein Sternchen Abessinier Tom hat sich mal Löcher ins Fell geleckt. Ich konnte mir das Damals auch nicht erklären.
Der Tierarzt hat dann Flöhe festgestellt, nach der Behandlung aller Katzen im Stall, war es wieder gut.
Alle sind Wohnungskatzen, durch meine Arbeit (Treppenhaus putzen) konnten die Katzenflöhe in die Wohnung gelangen.
Sie springen vorübergehend auf den Menschen und dann auf die Katze.
 
Heli55

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Na klar, Katzen sind doch immer lieb, es sei denn, Menschen haben sie verdorben. Aber auch dann können sie sich verändern,
wenn sie die Richtigen finden. Schade, dass es mit so viel Sorgen und Angst beginnt, bei Dir. Vor Romy, meiner 3.Herzkatze, waren deren
Vorgänger von klein auf krank, da dreht sich dann mein ganzes Denken um diese. Dafür wurde ich unendlich belohnt.
Die Katze links a.d. Foto war mein Feechen, sie durfte nicht mal, aber fast 5Jahre leben. Meine TÄin gab auch ihr, als sie noch so klein
war, immer zu viel AB. Sie hat mich weit über 5000Euro gekostet (Tierärzte) ich hätte immer noch mehr zusammen gekratzt, wenn sie denn nur hätte leben dürfen, sie war so gerne hier. Also, so Kranke wachsen viel näher, ans Herz, zumindest ist das einem dann viel mehr bewusst.
 
Pat

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Das sind brigens 2 der ausgerupften Büschel, man kann hoffentlich auch die Schuppen bißchen erkennen.
Gekämmt wird er regelmäßig mind. 1 mal die Woche mit dem furminator und täglich mit meiner alten Wildschweinbürste.
Diese kleinen weißen Stippen kann man erkennen, aber nicht genau, ob es flache Schuppen sind.

Vielleicht kannst du es mal mit diesen Bildern (Bilder vom Flohbefall und Eiern) vergleichen ..... es sieht für mich bei deiner Katze eher nach Schuppen aus.

floheier katze erkennen - Google Suche

Allerdings solltest du beachten, ob er vielleicht Würmer hat, dann wären auch Flöhe eine Möglichkeit als Ursache für den Juckreiz.
Wann wurde denn zuletzt entwurmt?

Unser Paulchen war auch aus dem Tierheim und angeblich kpl. entwurmt. ........ ich hatte mich darauf voll verlassen und nicht neu entwurmt.
Als er dann schon ca. 3 Monate bei uns war, da hatte er dann plötzlich mal erbrochen .... ich dachte ich sehe nicht richtig, da waren bereits auch jede Menge Spulwürmer mit im Erbrochenen.
Wir mussten dann innerhalb 2 Wochen 2 x neu entwurmen und nach 4 Wochen nochmal ..... dannn war auch der immer mal wieder gezeigte Juckreiz weg.

Paulchen sieht deinem Kater sehr ähnlich, er hat auch schwarzes Fell, das ähnlich wie dein Kater etwas länger ist bei unseren anderen Katzen, aber auch nicht direkt langhaarig...... die Unterwolle wirkt auch schnell bräunlich, aber oben lackschwarz.
Bei ihm sind auch immer wieder an der Schwanzwurzel weiße Schuppen zu sehen, überhaupt so in den letzten Jahren .... er lebt jetzt fast 6 1/2 Jahtre bei uns.
Bei ihm sind auch ganz schnell kleine Fellbüschelchen, die sich beim kämmen lösen ...... ausbeißen kann er die selbst nicht mehr, er ist ja zahnlos..... und beim putzen kommt er offensichlich auch nicht mehr so gut überall dran, aus Altersgründen fehlt da wohl die Möglichkeit sich nach hinten genug zu verrenken.
Dadurch filzt er schnell in der Unterwolle, wenn ich ihn mal nicht so ganz regelmäßig (täglich) kämme....... da kommen dann diese Büschelchen beim kämmen mit raus...... überhaupt an den Hinterschenkeln und am Schwanzansatz..
Ich lockere meist erst die Unterwolle mit der beschichteten Drahtbürste, das ziept nicht so doll ..... dann kämme ich mit einem engzinkigem Kamm hinterher und da kommen dann diese Büschelchen wie ein "Knoten" mit raus.

Ob da Flöhe oder Floheier mit dabei sind , das kannst du gut feststellen, wenn du ihn beim kämmen auf ein weißes Tuch oder Wischweg stellst / legst und dann diese Haare und Schuppen zerquetscht und anfeuchtest, dann würdest du bei Flöhen auch schwarzen Flohkot dazwischen haben, der sich dann leicht rötlich verfärben würde.

Wenn du ihn nicht schon wieder zum Tierarzt schleppen willst, dann probiere das doch mal aus ...... und wenn du ihn noch nicht selbst mindestens 2 x entwurmt hast, dann besorge dir aus dem Internet oder vom Tierarzt (ohne den Kater gleich mitzunehmen) Milbemax Tablette und entwurme ihn mal.

Eine große Blutuntersuchung könntest du dann in 3 Wochen zusammen mit der Schilddrüsenuntersuchung machen lassen.
 
Kevins Mutti

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Danle @Pat dass du dir so viele Gedanken um uns machst.
Ja deine fellbeschreibung von Paulchen trifft genau auch auf Kevin zu, wie lustig. Vor allem dass auch das leicht längere fell passt.
Beim kämen mit dem furminator kommen keine knäule raus, er hat aber auch noch zähne (deswegeb geht das ja so schön mit dem ausreißen).

Ich denke auch es sind Schuppen, flohtest (aif feuchtem tuch zerdrücken) war negativ und er macht das ja auch nur an der stelle.

Wurmmittel ist bestellt. Er war entwurmt aber nicht frisch und war ja auch auf der quarantäne-station, wo die neuen hinkommen
zwar getrenntr gehege, aber er durfte auch im flur spazieren und vermutlich die anderen auch.

Mit bloßem auge seh ich schon mal nix im kot, den bastel ich regelmäßig mal auseinander, aber das heißt ja nix.

Lg Bianka
 
Kevins Mutti

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@Heli55
Ja, um die sorgenkinder kämpft man halt besonders und ist für jeden kleinen sieg und jede minute so dankbar.
Leider musste letztes jahr auch meine reinbeteiligung eingeschläfert werden. Sie war auch mein herzenspferd, einfach nur lieb und wir waren so oft alleine im wald ausreiten oder spazieren. Und wir haben lange um sie gekämpft aber am schluss wollte sie auch nicht mehr. Ich war dabei und hab den letzten abend mit ihr im stall verbracht. Auch heute noch kommen mir die Tränen. Aber sie ist friedlich eingeschlafen und hatte ein gutes leben mit guten besitzern.

Das ding ist leider auch, für meinen freund ist es das erste haustier und er meinte schon, er will danach keins mehr.
Er ist lieb zu kevin und streichelt ihn auch, aber ihn stört halt die Einschränkungen und es gibt ihm nicht so viel ein tier zu haben.
Und ich bin ja soooo katzenverrückt...
 
Pat

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Wurmmittel ist bestellt. Er war entwurmt aber nicht frisch und war ja auch auf der quarantäne-station, wo die neuen hinkommen
zwar getrenntr gehege, aber er durfte auch im flur spazieren und vermutlich die anderen auch.
Er ist ja jetzt auch schon rund 4 Monate bei dir und wurde in dieser Zeit ja nicht entwurmt, daher kann es ihm auch nicht schden, wenn er jetzt nochmal "umsonst" entwurmt würde, denn es ist bereits Zeit genug vergangen, das man auch erneut entwurmen kann .... bei Freigängern soll man ja sowieso alle 3 Monate entwurmen , was man dann später mal nicht mehr bei reinen Wohnungskatzen so oft machen muss........ unsere sind auch alles Wohnungskatzen, die werden inzwischen nur 1 x im Jahr zur Sicherheit entwurmt.

Dann gibt es zwischen Kevin und Paulchen ja noch mehr ganz ähnliche frühere Abläufe .......

Von Paulchen weiß man auch, wo er ursprünglich gelebt hat, zumindest in der letzten Zeit.
Er lebte bei einer allein lebenden Frau, zusammen mit mehreren Katzen und Hund in einer sehr kleinen Wohnung .....zum Schluß nur noch mit 3 anderen Katzen.
Der Hund wurde der Frau bereits im Sommer vom Tierschutz aus dem Haushalt weg genommen, wegen Verwahrlosung und verfloht und nicht artgerechter Haltung und fehlender Tierarztversorgung....... dadaurch waren auch die Katzen dem Tierheim bereits bekannt.
Kurze Zeit später verstarb die Frau und die Katzen blieben unversorgt bis es dann endlich die Hausbewohner bemerkten...... Verwandte gab es nicht und daher hatte es erst keiner bemerkt.
Dadurch wurde der Haushalt durch die Komune ausgeräumt von Haushaltsauflösern, die einfach alle Türen auf ließen und alle 4 Katzen nach draussen flüchteten.
2 Katzen wurden innerhalb der nächsten Tage von anderen Hausbewohnern ins Haus gelockt und von denen aufgenommen.
Paulchen und ein anderer Kater blieben als Streuner verschwunden.
Beide wurden dann nach längerer Zeit mühsam vom Tierheim wieder eingefangen und kamen ins Tierheim.

Als wir für Flecki dann einen in etwa gleichaltrigen Kumpel suchten, da wurde uns Paulchen gezeigt, aber auch er war da noch (wie Kevin) in der Quarantäne Station und hatte ganz schlimmen Katzenschnupfen und war ziemlich Untergewichtig..... und er war da zwar schon ca. 5 - 6 Wochen isoliert, aber noch nicht geimpft .... zu der Zeit hatte das Tier kein Geld und stand vor der Schließung, um die nötigen Gesundheitsuntersuchungen und Impfungen schnell zu machen, daher die lange Quarantäne.

Durch unser Interesse wurde er dann geimpft .... und der Katzenschnupfen brach noch heftiger aus ..... da riet uns die Tierheim-Haustierärztin den Kater ganz schnell mit zu nehmen, damit wir ihn in warmen Räumen gesund pflegen konnten .... das TH konnte aus Geldgründen nur noch ganz knapp heizen und es war Ende November.

Wir nahmen Paulchen also total krank und verschnupft sofort mit und er kam erst bis Ende Dezember bei uns in einem extra Raum in "Privat-Quarantäne" und musste wochenlang mit Antibiotika behandelt werden, bis er dann zum Jahreswechsel endlich mit Flecki zusammen geführt werden konnte.

Mit bloßem auge seh ich schon mal nix im kot, den bastel ich regelmäßig mal auseinander, aber das heißt ja nix.
Wir haben im Kot bei Paulchen auch keine Würmer bemerkt und immer genau alles untersucht, er war ja auch alleine und es war dadurch ja auch immer eindeutig sein Kot....... das war dann plötzlich so akut zu sehen, als er diese ekligen , noch zappelnden, Würmer erbrochen hatte ...... ich glaube das war erst im Februar.

Hier mal ein Foto von Paulchen, da kannst du die Ähnlichkeit mit Kevin vergleichen.

IMG_2669.JPG

IMG_1928.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:

peppsilola

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Hallo Kevins Mama,
sorry, hab nicht den ganzen Thread gelesen (bin gerade nicht so gut drauf, meine Jey ist vor kurzem gestorben), aber möchte dir ans Herz legen nicht einfach auf Verdacht oder weil "es Mal wieder Zeit wäre" eine Wurmkur zu geben (belastet den Organismus sehr und kann sogar dazu führen dass das Immunsystem immer schlechter wird und damit auch die natürliche Abwehr gegen Parasiten), sondern einen Kot-Test auf Wurmbefall zu machen. Kostet nicht viel, lässt sich auch online bei verschiedenen Anbietern/Laboren ordern, und verhindert dass unsere Miezen unnötig viel Gift nehmen müssen. Ich mach das bei allen meinen Miezen schon lange so, seit Jahren kein Wurmbefall mehr, obwohl sie raus gehen und auch Mäuse fangen (und fressen). Zuviel Gift (Wurmkur zB) führt irgendwann immer zu organischen Problemen.
Und zu den anderen Baustellen würde ich zusätzlich zu einem gutem Heilpraktiker/in (am Besten mit fundierter homöopathischer Ausbildung) gehen. Denn gerade wenn mehrere Probleme vorliegen kann die Naturheilkunde sehr gut helfen.
Und sinnvoll wäre es auch die Blutbilder zu besorgen, auch weil TÄ gerne "alles OK" sagen aber leider auch öfters etwas übersehen (oft genug erlebt), und so hast du immer den Überblick. Gerade bei chronischen Krankheiten macht das Sinn, finde ich.
Ich wünsche dir und Kevin alles Gute, bleibt stark
Ach PS, apropos Nassfutter mit weniger oder ohne Jod (Lucky Kitty, Pfotenliebe, Anifit, Sandras Schmankerl, Tasty Cat ...), hab leider auch zuviel Erfahrung mit SDÜ..
Alles Liebe für euch
 
Kevins Mutti

Kevins Mutti

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Oh man, seit gestern abend hat er auch noch angefangen katzenstreu zu essen :schock:
Zwar in minidosen, aber er geht dann zum klo und riecht länger am streu und dann nimmt er sogar ein gaaaaaaanz kleim wenig auf....
Und das halt immer wieder.
Wir haben zwei klos, eins mit Holzstreu und eines mit mineralischer und tonstreu gemischt. Er macht das bei letzterem...
Dummerweise kann ich das ja nicht dauerhaft überwachen und benutzen soll er das klo ja schon....
Er hat mittlerweile deutlich mehr kotabsatz und auch wieder dünner, also geh davon aus er ist wieder in der sdü.
 
chilli 1

chilli 1

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Das ist leider nicht so gut,

meist deutet das auf einen Mangel bzw auf eine Anämie hin und deshalb würde ich auf jeden Fall ein Geriatrisches Blutbild erstellen lassen und auch den fPLI (Bauchspeicheldrüse) mit anfordern.
Der ist nicht automatisch dabei.

Ist das Betonitstreu Klumpstreu?

Wenn Kevin auch das KaKlo mit Holzstreu zuverlässig benutzt, würde ich jetzt mal beide Klos mit Holzstreu befüllen.
Lass dir bitte unbedingt die Befunde ausdrucken.

Alles Liebe dem Kevin
 
Kevins Mutti

Kevins Mutti

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Yup, streu getauscht hab ich sofort.
Ich ruf in der klinik an, sobald geöffnet ist.
Anämie klingt sinnvoll, wenn er letzte woche so viel blut verloren hat.
 
Kevins Mutti

Kevins Mutti

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Ja, leider klumpstreu. Heute morgen hat er eine schöne, leicht zu weiche Wurst gemacht. Ich beobachte ihn mit argusaugen.
Spielen und fressen macht er, heute morgen sogar mehr als sonst, ich tippe auf die sdü.
Da waren die werte ja erhöht letzte woche.
 
moritzchen16

moritzchen16

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Wie schön das du dich dem Kevin angenommen hast, für einen 14-jährigen nicht so einfach, ein Zuhause zu finden.
Alles erdenklich Gute für Kevin und das ihr das in den Griff bekommt, Daumen sind gedrückt. :knuddel:
 
Heli55

Heli55

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Oh je, das mit dem Streu fressen hatte ich auch mal, und der hatte, wie chilli1 schon schrieb, auch eine schwere Anämie!
Dein Bube hat scheinbar "Läuse & Flöhe", und ich wünsche Dir von Herzen, dass er das alles schafft!
Ein wirklich guter TA, der Dir alles gut erklärt, wäre sehr hilfreich! Und da muß man auch penetrant sein, und wenn einer nicht hilft, dann der nächste! Deinen Freund mußt Du ja nicht mit diesen Sorgen belagern, hast ja uns:giggle:, ich weiß schon, warum ich keinen mehr will...
 
Kevins Mutti

Kevins Mutti

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@Heli55 was wurde denn bei der anämie gemacht? Da er letzte woche bei der op ja so viel blut verloren hat, klingt das schon sinnvoll...
 
Heli55

Heli55

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Oh, das tut mir leid, das ist schon sehr lange her, aber, der Junge war furchtbar krank! Auch ein ehemaliger Streuner, der eines Tages hier erschien, und blieb. Der hatte auch eine fürchterliche Fistel in der Nähe vom Auge, und ständig Eiter im Gesicht, war schlimm, und eines Tages ist er plötzlich..,ach, das muß ich Dir nicht schreiben! Am besten, Du beließt Dich auch viel im Netz, denn auch das ist gut, bei TÄ, dass die mitbekommen, dass Du nicht so völlig unbedarft vor denen stehst, und das Tier nur a.d. Tisch stellst, immer mutig sein, und nachfragen, und auch mal etwas ablehnen, ist sogar evtl hilfreicher fürs Tier. Wie gesagt, es passiert mir auch leider immer mal wieder, wie beim letzten, dass ich blind vertraute, und dann wäre mein Kater fast am AB verstorben! Aber, Anämie klingt vllt. harmlos, aber ist schlimm, und da gibt es viel Infos, im Netz.
 
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Kevin - SDÜ, FORL, Spondylose und jetzt rupft er sich auch Fell aus

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