Kein Fressen durch Felimazole oder anderer Grund

  • Ersteller des Themas Mimo1
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Mimo1

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Hallo ::wgelb,
vorab muß ich sagen, daß bei Sonja leider einige Tumore festgestellt wurden, auch in der Lunge, sie so aber noch am Leben intensiv teilnimmt, neugierig ist, klettert, ein bißchen spielt und normalerweise sehr verfressen ist. Für ihre zarten 3,5 Kilo frißt sie zurzeit 4-5 Beutel Nassfutter am Tag.

Nun ist ihre SD auch stark vergrößert und sie hat eine Überfunktion, so daß sie Felimazole bekommen hat, in einer ganz geringen Dosierung.

Nun war es vor 3 Wochen ca. so, daß sie plötzlich das Fressen fast komplett eingestellt hat. Man sah, daß sie großen Hunger hatte, ihr aber scheinbar das Fressen schwerfiel. Zuvor hat sie auch täglich erbrochen, was ich aber bei ihr schon kenne und wir
immer auf die SDÜ geschoben haben.
Sie bekam dann von der TÄ eine Spritze mit Cerenia, einem Mittel gegen Übelkeit. Kaum zuhause angekommen, fraß sie dann 2 Beutel hintereinander ohne Pause gierig weg. Am nächsten Tag wieder das gleiche, sie fraß nichts. Wieder ab zum TA und nach der Spritze gieriges Fressen.
Das habe ich 3 Tage so durchgezogen und dann war das Spuk vorbei und sie hat wieder ohne Spritze normal gefressen.

Ich hatte in der Zwischenzeit - weil ich vermutet habe, daß es das Felimazole ist - dieses weggelassen. Dann habe ich ihr es aber wieder gegeben, weil ihre Atmung durch die stark vergrößerte SD erschwert ist. Nach ca. 5 Tagen fraß sie wieder nichts und die TÄ wollte sie schon einschläfern, weil sie dachte, es wäre der Krebs, der die Übelkeit verursacht.

Ich habe dann aber wieder, weil es ihr damit gut zu gehen schien, 2 Cerenia-Spritzen geholt und beschlossen, so munter, wie sie sonst ist, ihre krebsbedingte Übelkeit eben so zu bekämpfen.

Sonja hat dann selber das Felimazole nicht mehr genommen, egal, wie ich es verpackt habe, sie hat es ausgespuckt und siehe da, sie frißt wieder wie gehabt und das jetzt schon seit 10 Tagen.

Inzwichen hat sie auch eine Cortisonspritze bekommen auf meinen Wunsch, weil sie im TH wohl damit prima atmen konnte. Auf jeden Fall ist seit der Cortisonspritze ihr Juckreiz, den sie vorher immer hatte und den ich auch auf die SDÜ geschoben hatte weg. Sie hat sich vorher büschelweise Fell rausgezogen, das macht sie nicht ein einziges Mal mehr und sie hat auch nie mehr erbrochen. Möglicherweise kommt also noch eine Allergie hinzu. Die Lunge sah wohl zudem noch aus, als ob sie eine Allergie hätte

Eigentlich müsste sie das Felimazole aber bekommen. Jetzt habe ich gesehen, daß es auch so ein Futter - von Hills, glaube ich - gibt, mit dem man auch SDÜ behandeln kann. Vielleicht kommt die Übelkeit ja auch gar nicht daher und es ist nur Zufall. Oder kann man einen anderen Wirkstoff ausprobieren. Habt Ihr bei Euren Katzen das Problem auch gehabt?

Danke, LG
 
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Julchen94

Julchen94

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Felimazole ging bei uns auch gar nicht.

Es gibt ein neues Mittel auf dem Markt, das heißt Thyronorm und ist flüssig, also gut zu dosieren. Frag mal Deinen Tierarzt. Wir nehmen das jetzt schon 8 Monate und Baghira verträgt es gut.

Alles Gute für Deine Maus!
 

Mimo1

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Danke!
Der Wirkstoff ist aber beides Mal Thiamazol, das wird dann genauso schlecht funktionieren, denke ich. Sonja hatte schon eine ganz geringe Dosierung beim Felimazole, nämlich 1,25mg. An zu hoher Dosierung lag es also vermutlich nicht
 
Julchen94

Julchen94

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Die hatten wir auch, trotzdem hat Baghira komplett abgebaut und war zu nichts mehr zu gebrauchen. Mit dem Thyronorm zeigt er nichts.
Vielleicht ist der Trägerstoff ein anderer. Es funktioniert jedenfalls gut.
 

Mimo1

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Habt Ihr denn die gleiche Dosierung beibehalten, oder lag es bei Euch an der veränderten Dosierung mit dem Thyronorm?
Ja, Sonja war auch zu nichts mehr zu gebrauchen, sie war so schlapp, das sie an einem Tag den Kopf kaum noch heben konnte. Nicht zu denken, wenn ich sie wirklich eingeschläfert hätte
 
Julchen94

Julchen94

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Baghira war auch völlig fertig.
Wir geben 1.8 mg Thyronorm morgens und abends.
Wir mussten uns erstmal einpendeln mit der Dosierung.
Mit den Tabletten war das eine Katastrophe.
 

Mimo1

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Sonja soll jetzt "Vidalta" bekommen. Der Wirkstoff ist "Carbimazol". Mal sehen....die TÄ meinte, wenn ich noch Nerven habe, soll ich es noch mal damit probieren
Sollte sie wieder appetitlos werden und vollkommen antriebslos sein, weiss ich nicht, ob ich ihr das überhaupt antun sollte, mit ihren Tumoren. Wer weiß, wie lange sie hat und ohne die Medikamente geht es ihr ja, bis auf das extrem häufige Wasserlassen und den Heißhunger, wesentlich besser, als mit.
 
*Nala*

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Ginny bekommt auch das Felimazol 125 mg und es funktioniert prima, haben nun auch die beste Dosierung für sie gefunden, morgens 1 und abends eine halbe. Ich habe das Glück, dass Ginny problemlos Medis nimmt und so hat sie auch diesen Stress nicht.
Einfach weglassen würde ich die Tabletten nicht, wenn sie darauf reagiert, würde ich mit deinem TA reden.
 

Mimo1

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Ja, ich habe das natürlich mit der TÄ abgesprochen. Diese wollte sie sogar schon einschläfern, weil sie so schlecht fraß, weil sie dachte, es käme von der Tumorerkrankung. Jetzt frißt sie aber nach dem Absetzen prima und ich bin froh, daß ich auf mein Bauchgefühl gehört habe und es mit den Spritzen gegen die Übelkeit versucht habe, bis die Übelkeit vorbei war. Ich habe dann nochmal mit der TÄ gesprochen und sie meinte, ich könne es nochmal probieren oder sie müsse eben mit den Auswirkungen der SDÜ leben, da wir ja eh nicht wissen, wie lange sie noch hat.
Vielleicht war das Felimazole selbst in der geringen Dosierung auch noch zu viel für sie. Leider kann ich unsere Tabletten nicht teilen.

PS: ich überlege gerade, es braucht ja auch sicherlich länger, ehe die richtige Dosierung gefunden ist und ob das bei ihr noch "Sinn" macht, zumal sie beim letzten Mal Blut abnehmen geschrien und um sich gebissen hat und sie wird ja auch keine Spätfolgen mehr erleben, zumal sie eh schon wochenlang so rummrennt, ehe wir die Diagnose hatten. Am besten, ich spreche das morgen noch mal mit der TÄ ab. Ihc möchte sie so ungern quälen. Diese beiden Episoden mit Nicht-Fressen und den höllisch brennenden Spritzen mit Cerenia waren eh schon nicht so dolle
 
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Mimo1

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Vielleicht hat einer von Euch noch eine Idee, was ich versuchen kann....
Sonja bekommt vorerst nach Absprache mit der TÄ keine weiteren SD-Medikamente mehr, weil sie auch dachte, daß das Nicht-Fressen-Wollen daher kommt.
Nun hat sie drei Tage lang immer Blut im Schlaf auf dem Laken verloren, sie schläft mit im Bett und daraufhin hat sie Baytril bekommen (die Untersuchung beim TA hat nichts zutagegebracht, aber trotzdem bekommt sie es, weil auch Urinflecken drum herum waren.). Sie hat sofort nach der Gabe auch wieder aufgehört zu fressen. Bei einer früheren Baytril-Gabe über 10 Tage hat sie allerdings problemlos gefressen. Insofern kann das alles auch Zufall sein.
Heute hat sie also wieder die Cerenia-Spritze gegen Übelkeit bekommen, die sonst immer prima hilft. Heute leider kein Erfolg :-(. Nur 10 Brösel Trockenfutter habe ich mit viel Kuscheln in sie reinbekommen. Ich habe ihr Futter verschiedenster Arten und Konsistenzen angeboten, auch ganz breiiges Reconvaleszenzfutter, davon hat sie ein paar Zungenspitzen voll gekostet, mehr nicht. Selbst Katzenmilch und Leberwurst ziehen nicht mehr.
Morgen soll sie - wenn nichts hilft - noch mal Cortison gespritzt bekommen. Aber ständig zum TA ist ja auch nicht schön, auch für mich nicht.
was kann ich noch tun, versuchen? Sie trinkt auch nichts, war heute dehydriert und brauchte eine Infusion.
Man kann doch eine Katze nicht von 10 Bröseln Trockenfutter ernähren, ich dachte, das schädigt die Leber, abgesehen davon, daß es natürlich nicht genug ist. (Ultraschall und Röntgen und Tasten haben Turmor(verdacht) in Lunge, Bauchraum, evtl. Schilddrüse und Milchleiste ergeben)

LG
 
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Julchen94

Julchen94

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Was hat der Tierarzt denn für eine Diagnose gestellt?
Oder hat er auf Verdacht Antibiotika verordnet.
Wenn sie nicht trinkt und frisst und dehydriert ist, dann liegt etwas ziemlich im Argen. Hat er Urin untersucht? Blut abgenommen? Oder ist einer der Tumore die Ursache?
 

Mimo1

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Blut wurde abgenommen, die SD hat die Überfunktion, alle anderen Werte waren okay. Das Blut war immer in der Mitte von Urinflecken und sie pullert ja auch x Mal am Tag. Die Blase wurde schon 2 x geschallt deswegen, da war nichts zu sehen und der Urin öfters untersucht. Da da nichts zu finden war, wurde das viele Urinlassen als Folge der SDÜ angesehen, das kann wohl vorkommen.
Am Freitag hatte ich sie wegen des Blutes noch mal vorgestellt, es war weder im Maul, Rachen, Analdrüse etc. was zu finden. Am Montag sollte dann nochmals Ultraschall gemacht werden, aber am Freitag abend verlor sie noch mehr Urin und ich sollte dann lieber doch ein AB abholen, da die Ärztin meinte, sie wolle nicht mehr bis Montag warten. Das Urinverlieren und das Blut ist auch weg. Jetzt frisst sie aber wieder nicht mehr. Das Dehydrieren hatte sie immer bei allen Episoden von Nichtfressen.
Sie vermutete heute, daß einer der (möglichen) Tumore die Ursache ist. Sie wurde jetzt 2 x geröngt, geschallt, 2 Ärztinnen haben raufgeguckt, sie hat überall verdächtige Strukturen, auch in der Leber, so daß sie meinen, weitere Diagnostik "lohne" nicht mehr, weil das auch mit Narkosen zu gefährlich für sie sei. Sie bekommt auch sehr schwer Luft. Mit all dem hab ich sie schon aus dem TH übernommen und sie hat sich jetzt 4 Monate tapfer geschlagen und ist auch recht munter so, auch heute. Meien Schwester war neulich zu besuch und sie meinte, sie würde nicht denken, daß die Maus krank ist. Nur immer wieder die Übelkeit
Die Ärzte meinen, man kann erst in 6 bis 8 Wochen sehen, ob die Strukturen sich vergrößern und dann eine genaue Aussage treffen, aber es spräche alles dafür, daß das tumorös sein. V.a. wegen des Knotens in der Lunge.
 
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Mimo1

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Eventuell war das Problem, daß das Cortison, was sie vor 3 Wochen gespritzt bekommen hat, nicht mehr gewirkt hat, oder es war das Baytril oder der Tumor - auf jeden Fall frißt sie seit dem Cortison, was sie gestern bekommen hat, wieder, zumindest Trockenfutter und das Rekonvaleszenzfutter. Das "normale " Futter hat sie heute morgen noch kritisch beäugt, aber von dem ging es ihr ja auch schlecht, vielleicht meidet sie es deshalb. Von den anderen Sachen hat sie ziemlich gut gefressen.
 

Ciniatti

Guest
Also mein Kater verträgt Felimazol sehr gut.

Er frisst normal viel. Natürlich weniger als vor der Behandlung, was ja logisch ist, da er zuvor ja viel zu viel gefressen hat (und dennoch über einen langen Zeitraum abgenommen hat).

Und nun da die Schilddrüse reguliert wird, frisst er wieder so viel wie es eigentlich normal ist.

Ansonsten verträgt er es auch sehr gut. Keine Übelkeit und nichts.

Dass es bei dem Medikament anderer Handelsmarken anders ist bei manchen, ist für mich nicht logisch, da das ja alles das selbe Hormon ist?

Aber bin auch neu auf dem Gebiet.
 

Ciniatti

Guest
:cry:

Wie traurig ::knuddel
Es tut mir sehr leid für dich und deine Katze. Aber sie war ja insgesamt sehr schwer krank, da war das abzusehen.

Wünsche dir ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit 🕯🐈💞
 

Mimo1

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Vielen Dank für Deine lieben Worte.
Es ist schon ein wenig her, ich vermisse sie aber jeden Tag, vor allem jetzt in dieser Jahreszeit, wo wir nochmal so eine besonders schöne Zeit hatten. Schade, daß ich nicht die Ohrensalbe ausprobiert habe. Damit hätte ich sie vielleicht stabil bekommen.
 

Gast49800

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Also mein Kater verträgt Felimazol sehr gut.

Er frisst normal viel. Natürlich weniger als vor der Behandlung, was ja logisch ist, da er zuvor ja viel zu viel gefressen hat (und dennoch über einen langen Zeitraum abgenommen hat).

Und nun da die Schilddrüse reguliert wird, frisst er wieder so viel wie es eigentlich normal ist.

Ansonsten verträgt er es auch sehr gut. Keine Übelkeit und nichts.

Dass es bei dem Medikament anderer Handelsmarken anders ist bei manchen, ist für mich nicht logisch, da das ja alles das selbe Hormon ist?

Aber bin auch neu auf dem Gebiet.
 

Gast49800

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Will mich wieder abmelden aus dem Forum. -wie geht das
 
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