Kaufvertrag

Diskutiere Kaufvertrag im Rechtsfragen Forum im Bereich Katzengerechte Wohnung; Ich habe eine Frage, meine Freundin hat eine Katze ohne Stammbaum gekauft. Mit Kaufvertrag, VK meinte sie hatte ihre Zuchtkatze von einem fremden...

Ch_bi_usa23

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Ich habe eine Frage, meine Freundin hat eine Katze ohne Stammbaum gekauft.
Mit Kaufvertrag, VK meinte sie hatte ihre Zuchtkatze von einem fremden DK decken lassen, hat aber keine Deckbescheinigung und keinen
Stammbaum des Katers bekommen, weswegen sie die Katzen als reinrassig, aber als Liebhabertier verkauft hat.
Im Nachhinein hat sich herausgestellt das die VK einer Betrügern auf die schlichte gekommen ist, und der angegebene DK nicht existiert, der aber auf dem Kaufvertrag drauf steht.
Kann meine Freundin sich nun mit der Züchterin zusammen tun, deren Ruf ja geschädigt wurde, da der falsche Zuchtkater im KV angegeben wurde und die VK verklagen?
Wegen Falschangabe und Rufschädigung?
Oder würde sich das im Sand verlaufen, da die VK es selbst nicht wusste, und zum ersten Mal ein Tier fremddecken lassen hat?
 
27.06.2020
#1

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Gast

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Gast49814

Gast
Ich bin keine Rechtsexpertin. Aber so wie ich Jahrzehnte das Rechtssystem in unserem Land kennen gelernt hab, ist ein auf betrügerischer Grundlage zustande gekommener Vertrag rechtsunwirksam. Deine Freundin kann den Preis neu verhandeln, Abzüge wegen mangelhafter Ware geltend machen (vergleichbar mit dem Erwerb eines Plagiats). Diese Ansprüche muss sie gegenüber der Verkäuferin geltend machen. Sie kann natürlich auch gleichzeitig Anzeige gegen die Halterin des sogenannten Zuchtkaters erstatten, ist selber von der Halterin aber nicht geschädigt worden. Gescheiterweise sollte die Züchterin deshalb diesen Schritt tun.

Viel Erfolg!
 
Eroica

Eroica

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Ich denke, Deine Freundin sollte sich in dieser Sache von einem kompetenten Anwalt beraten lassen, was ihre Ansprüche angeht.

Das eine seriöse "Züchterin" Ihre Katze von einem Kater deckenlässt, dessen Papiere sie vorher nicht eingehend studiert und geprüft hat, kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen. Aber auch sie wird ohne anwaltliche Hilfe wohl kaum Ansprüche geltend machen können.
 

Ch_bi_usa23

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Es geht nicht um das Tier selbst der Preis für das Kitten war wohl normal (550€) Mangelware ist es ja in dem Sinne auch nicht.
Aber aufgrund dieser Situation, musste im KV bei Vater unbekannt eingetragen sein? Oder sehen wir das falsch?
Ebenso fühlt sich die Züchterin des falsch eingetragenen Zuchtkaters (den es nicht gibt) hintergangen. Sie möchte eine Anzeige wegen Rufschädigung und Urkundenfälschung anstreben.
Meine Frage ist halt nur, kann man die Verkäuferin des Kittens dafür zur Rechenschaft ziehen? Oder eher an die Person die den Kater als Deckkater angeboten hat, den darüber hat meine Freundin keine Informationen nur das die Person in Köln lebt.
Das Inserat lief über ebay Kleinanzeigen... 🙄
 

Gast49814

Gast
Naja, Dein Kitten ist ja der Beweis, dass es einen Zuchtkater gab, nur wohl einen ohne Papiere ;-) . Für "Vater unbekannt" sind 550 € ok?

Meiner Rechtsauffassung nach kann die Käuferin zunächst nur die Verkäuferin zur Rechenschaft ziehen. Wegen Betrugs anzeigen kann sie die Halterin des Wald- und Wiesenkaters aber m.W.n. jederzeit. Dazu wär deren Adresse und Name hilfreich. Die Züchterin wird ja wissen, wo die Person wohnt.
 

Ch_bi_usa23

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Zur Rechenschaft ziehen bedeutet man könnte eine Geldstrafe einfordern? 🤔 Und eine Unterlassungsklausel?
 

Smee

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Das kann deiner Freundin sicher ein Anwalt beantworten.
 

Gast49814

Gast
Mit "zur Rechenschaft ziehen" meinte ich, das Geld von der Verkäuferin zurück zu holen. Zunächst auf good will, wenn das nicht fruchtet Anzeige wegen Betrugs erstatten und Klage einreichen.
Was sollte die Verkäuferin denn unterlassen? Ich würde bei solchen Wünschen auch einen RA befragen.
 
Eroica

Eroica

Moderator
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Meine Frage ist halt nur, kann man die Verkäuferin des Kittens dafür zur Rechenschaft ziehen?
Hm, wofür zur Rechenschaft ziehen?
Deine Freundin hat ein Kitten zwar mit Kaufvertrag, aber ohne Papiere (Stammbaum) erworben.

Welcher Schaden ist ihr denn entstanden?
Sie hat ja ein Liebhabertier und keine Zuchtkatze erworben.
Ohne Stammbaum kann der Nachweis der Reinrassigkeit per se nicht erbracht werden, also hat sie auch keine "Rassekatze" im eigentlichen Sinn gekauft.
Von Betrug könnte man ja nur reden, wenn Deine Freundin einen Stammbaum hätte, der falsche Angaben enthielte.

Ebenso fühlt sich die Züchterin des falsch eingetragenen Zuchtkaters (den es nicht gibt) hintergangen.
Ich nehme an, Du meinst die Züchterin des Kittens, das Deine Freundin erworben hat?

Ob die irgendwelche Ansprüche geltend machen kann, vermag ich nicht zu sagen. Aber wie ich vorher schon schrieb, ein seriöser Züchter kennt seine Deckkater und verkauft generell keine Kitten ohne Papiere.
Ich persönlich fürchte, Deine Freundin ist da auf einen Vermehrer/eine Vermehrerin hereingefallen und die ominöse Geschichte mit dem nicht existenten Deckkater ist eine Schutzbehauptung.

550 € für eine Katze ohne Papiere finde ich deutlich zu teuer, denn eine Katze ohne Stammbaum gilt immer als nicht reinrassig, ist also nicht die erhoffte Rassekatze, sondern allenfalls ein "Look alike".
 

Ch_bi_usa23

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Ich nehme an, Du meinst die Züchterin des Kittens, das Deine Freundin erworben hat?
Nein ich meine die Züchterin des Deckkaters den es nicht gibt (Campodacoons Django)
Also Campodacoons möchte die Verkäuferin des Kittens verklagen, weil sie einen nicht existenten Maine Coon Deckkater als Vater eingetragen hat.
Die Frage ist halt, ob sich die VK damit ebenfalls strafbar gemacht hat, als sie den KV aufgesetzt hat. Oder sie ebenfalls ein Opfer von Betrügern ist, und am Ende alles im Sand verläuft, und niemand etwas davon hat.
Ist schon ärgerlich wennan nicht weiss wer der Vater ist.
Aber ich denke er sieht schon nach Maine Coon aus
 

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Pat

Pat

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Ebenso fühlt sich die Züchterin des falsch eingetragenen Zuchtkaters (den es nicht gibt) hintergangen. Sie möchte eine Anzeige wegen Rufschädigung und Urkundenfälschung anstreben.
Meine Frage ist halt nur, kann man die Verkäuferin des Kittens dafür zur Rechenschaft ziehen? Oder eher an die Person die den Kater als Deckkater angeboten hat, den darüber hat meine Freundin keine Informationen nur das die Person in Köln lebt.
Das Inserat lief über ebay Kleinanzeigen...
Hallo und herzlich willkommen hier im Forum!
Leider schreibst du sehr verwirrend, um was es dir eigentlich wirklich geht, daher noch mal einige Fragen, um den Sinn besser zu verstehen.

Erstmal, wie alt war euer Kitten/Kater, als deine Freundin ihn gekauft hat?
War er da noch bei seiner Mama-Katze, oder bereits schon bei einer anderen Familie als dorthin verkauft worden?

Lese ich das so richtig, das die Verkäuferin des Kitten-Kater ihre eigene Kätzin irgend jemanden diese ihre Katze zu jemanden hingebracht hat, den sie über eBay-Kleinanzeigen kontaktiert hat (bei eBay Kleinanzeigen stehen ja häufig solche Anzeigen drin, das jemand seinen Kater gegen Gebühr als Deckkater anbietet) und ihre Katze dort einige Tage gelassen hat, damit ihre Kätzin gedeckt wurde ????

Die Kätzin also dann davon schwanger geworden ist, aber der Besitzer des Deckkaters ihr keine Papiere als Nachweis der Reinrassigkeit vorgelegt und über einen Zuchtverein bestätigt wurden?

Hat eigentlich die Mutter-Katze Papiere als Zuchtkatze, die euch bestätigt und als Kopie und Nachweis ausgehändigt wurden?

Und wie ist deine Freundin an diesen Kitten-Kater gekommen ???? Auch über eBay-Kleinanzeigen, oder kennt sie diese Verkäuferin schon länger privat???
 
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Ch_bi_usa23

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Das Kitten war 12 Wochen alt, ja die Mutterkatze Besitz Papier und sie konnte die Mutterkatze, Oma und Opa des Kitten sehen, allerdings hat die VK vom Deckkater keine Deckbescheinigung und Stammbaum ausgehändigt bekommen, nach der Deckung.
So wie ich es verstanden habe, war in Ebay Kleinanzeigen ein Deckkater inseriert, der gegen Gebühr Katzen deckt, angeblich mit Stammbaum.
Die VK hatte auch erzählt, das sie die Papiere die ihr vorher per Nachrichten geschickt wurden über Dropbox für ansicht freigegeben wurde und sie danach keinen Zugriff mehr drauf hatte.
Als sie die Katze gebracht hat, hat sie sie für 3 Tage da gelassen.
Als sie sie abgeholt hat wollte sie die Deckbescheinigung und Stammbaum in Kopie ausgehändigt bekommen, damit sie die Kitten im Zuchtverein registrieren lassen kann.
Da meinte die Verkäuferin sie schickt sie ihr zu.
Kamen allerdings nicht an, sie hat die Frau die den Deckkater angeboten hat mehrmals über Kleinanzeigen angeschrieben, die meldete sich überhaupt nicht mehr.
Dann fuhr sie noch mal hin, aber der Name stand nicht mehr auf dem Klingelschild.
Also kam die VK da auch nicht mehr weiter.
So wie ich es verstanden habe, hat sie dann den Namen des Deckkaters eingetragen, den sie in Erinnerung hatte.
Aber es ist doch eine Urkundenfälschung wenn ich falsche Angaben mache, auch wenn es nicht böswillig ist.
Und meine Freundin hat die Züchterin Campoodacoons angeschrieben ob es den Kater überhaupt gibt.
Darauf hin meinte die Campoodacoons das sie rechtliche Schritte gegen die VK unternehmen will.
Aber was ich mich dann Frage, wenn es zu einer Anzeige kommt, kannan die VK überhaupt dafür schuldig machen? 🤔
 

Smee

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Wie soll das alles funktionieren, wenn nicht mal Name und Adresse bekannt sind? Diese ganze Geschichte ist doch total verworren und es gibt überhaupt nichts zu gewinnen durch irgendwelche Aktionen. Welchen Sinn soll das denn alles haben? Will deine Freundin nun mit ihrem Kater decken und ihr fehlen die Papiere?
 

Gast49814

Gast
Ja, ich finde es auch verwirrend.
Und ich sag mal, allein die Namensnennung im Kaufvertrag genügt nicht für einen Betrugsvorwurf. Solange nicht bspw. dahintersteht: registrierter reinrassiger Abessinier. Ob der Papa nun Max oder Peter heißt ist ja wumpe. Wenn die Züchterin aber nachweislich mit der Reinrassigkeit des Zuchtkaters geworben hat (und sich den hat bezahlen lassen), dann schauts m.E.n. anders aus. Dann wäre das Nepper Schlepper Bauernfänger seitens der Kittenverkäuferin.

Ich ärgere mich gerade, dass ich Prinz Peter zu Putenschnitzel habe kastrieren lassen. Was könnte ich bei DEM Namen heute reich sein! :giggle:
 

Ch_bi_usa23

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Es geht Campoodacoon ums Prinzip, die VK hat einfach einen Kater aus ihrer Zucht eingetragen, den es nicht einmal gibt... Wissentlich oder unwissentlich,das wissen wir auch nicht.
Aber der Ruf ist ja dadurch in Gefahr? 🤔
 

Ch_bi_usa23

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Ich kann euch ja morgen wenn ich wieder bei meiner Freundin bin, die das Kitten gekauft hat den Vertrag abfotografiert, vielleicht versteht ihr dann besser worum es geht.
Der DK wurde nur als Vater eingetragen, aber nicht das er Papiere hat, und das Kitten wurde auch als Liebhabertier ohne Stammbaum verkauft, geimpft und entwurmt + Gesundheitszeugnis vom TA vor der Übergabe
 

Smee

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Es geht Campoodacoon ums Prinzip, die VK hat einfach einen Kater aus ihrer Zucht eingetragen, den es nicht einmal gibt... Wissentlich oder unwissentlich,das wissen wir auch nicht.
Aber der Ruf ist ja dadurch in Gefahr? 🤔
Dann sollte Campoodacoon eines von zwei Dingen tun.... entweder die Sache als sinnlose Zeitverschwendung abtun, da die Aussichten auf Erfolg hier bei Null sind, oder das Sparbuch plündern und einen Anwalt dafür bezahlen, dass er ihr ersteres erklärt.

Dumm gelaufen, da gibt es nichts zu holen unter diesen Umständen.

Ich kann euch ja morgen wenn ich wieder bei meiner Freundin bin, die das Kitten gekauft hat den Vertrag abfotografiert, vielleicht versteht ihr dann besser worum es geht.
Der DK wurde nur als Vater eingetragen, aber nicht das er Papiere hat, und das Kitten wurde auch als Liebhabertier ohne Stammbaum verkauft, geimpft und entwurmt + Gesundheitszeugnis vom TA vor der Übergabe
Wir sind aber keine Anwälte, und können die böse Betrügerin auch nicht herzaubern und dir in Handschellen übergeben.
 
Pat

Pat

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So wie ich es verstanden habe, hat sie dann den Namen des Deckkaters eingetragen, den sie in Erinnerung hatte.
Aber es ist doch eine Urkundenfälschung wenn ich falsche Angaben mache, auch wenn es nicht böswillig ist.
Und meine Freundin hat die Züchterin Campoodacoons angeschrieben ob es den Kater überhaupt gibt.
Darauf hin meinte die Campoodacoons das sie rechtliche Schritte gegen die VK unternehmen will.
Also hat sich der Besitzer des Deckkaters angeblich mit einem falschen Zwingernamen ausgegeben. also dem Namen "Campoodacoons", den er möglicherweise mal irgendwo als echten Zwingernamen gelesen hatte...… das wäre also Betrug (daher ist er ja sann auch verschwunden und vom Klingelschild gelöscht) …….. daher darf auch die Besitzerin der Mutter-Kätzin nicht diesen Namen als angeblichen Deckkater benutzen oder eintragen.

Das wäre also die von der Kitten-Verkäuferin geschilderte Situation und Variante.

Was ich aber bei dieser Geschichte eher glaube, das ist die Vermutung, das es diese Kitten-Verkäuferin selbst ist, die dese Geschichte erfunden hat, weil sie die Summe von 550 Euro für ein nicht reinrassiges Kitten erzielen wollte und ja auch von deiner Freundin bekommen hat.

Sie hätte doch niemals ihre eigene Katze bei ihr fremden Anbietern gelassen, ohne das sie diesen "Zwinger Campoodacoons" durch ihren Zuchtverein gekannt hätte …. dieser Deckkater-Besitzer hätte ja auch locker ihre Kätzin verkaufen können, sie hätte ja nichts in der Hand gehabt.
Diese Verkäuferin des Kitten ist meiner Auffassung nach eine Betrügerin und will als typischer "Vermehrer" mit der Mutterkatze gut Geld verdienen und benutzt daher noch frech weg den Namen eines anderen Zwingers.

Da hätte der eigentliche und rechtmäßige Zwingerbesitzer mit dem Namen Campoodacoons durchaus das Recht, diese Kitten Verkäuferin anzuzeigen, denn sie hat betrügerisch im Kaufvertrag einen falschen Namen angegeben und das ist durchaus strafbar.

Deine Freundin hat dabei keinerlei Ansprüche, denn sie hat ja gewusst, das sie ein Kitten ohne Papiere kauft …… sie ist schlicht weg (wie leider immer wieder so viele andere auch) einer Betrügerin aufgesessen.
Der Name im Kaufvertrag ist falsch angegeben, da aber ein Tier rechtlich eine "Sache" ist, hätte sie höchstens ein Rückgaberecht ….. aber ob sie das will???
 

Ch_bi_usa23

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Okay, danke dir für deine Einschätzung.
Aber ist der Preis für ein Kitten ohne Stammbaum im Moment nicht normal?
Weil wenn ich in Kleinanzeigen gehe, werden dort oft Kitten angeboten, wo beide Eltern Papiere haben, die Kitten aber nicht, weil man nicht Vereinsangehörig Züchten möchte? 🤔
Deswegen war ihr der Preis auch nicht zu viel.
Und wie gesagt, Oma, Opa und Mutterkatze besaßen alle Stammbäume, hatten alle Untersuchungsergebnisse, ich denke nicht das die VK betrugsabsichten hatte.
Aber sich wahrscheinlich auch nicht anders zu helfen wusste, was sie da als Vater hinschreiben sollte?
Ein KV mit Vater : Unbekannt sieht schon merkwürdig aus, zumal sie ja auch für die Deckung Geld gezahlt hat.
War wohl auch ihr erstes Mal, da die Mutterkatze aus ihrem eigenen Zwinger Stammt.
 
Pat

Pat

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Wenn die Verkäuferin des Kitten nicht selbst in betrügerischer Absicht gehandelt hat ….. dafür spricht aber schon allein die Tatsache, das sie ohne jegliche Papiere und Berechtigung, diesen angeblichen "Zwingernamen" im Kaufvertrag angegeben hat...… und außerdem die Tatsache dieses viel zu teuren Verkaufspreises.
Jeder Züchter und Verkäufer (und eigentlich sollte das auch jeder Katzen-Käufer wissen) weiß, das nur mit vollständigen Papieren und einer Mitgliedschaft in einem entsprechenden Zuchtverein ein Kitten berechtigt vollständige Papiere bekommen kann und damit als "Rassekatze" gilt.
Dazu gehören nicht nur der Stammbaum, sondern viele Erbuntersuchungen der Vorfahren und Gesundheitsnachweise, da ja gerade bei vielen reinrassigen Rassen genetische Erbkrankheiten bekannt sind.

Wenn man züchten will und eine Katze gezielt und geplant decken lässt, dann gehören bereits im Vorfeld all diese Untersuchungen und Nachweise dazu.
Ich kenne mich zwar mit den einzelnen Krankheiten von Rassekatzen nicht aus, aber ich meine das es z.B. gerade die Main Coon ist, die als Erbkrankheit oftmals Herzfehler hat, daher sind diese Untersuchungen von Vater und Mutter-Tier bereits schon vorher ganz wichtig und werden von seriösen Züchtern auch so gemacht.
Das alles fehlt bei der Katze und dem Deckkater der Kitten-Verkäuferin ….. daher liegt der Verdacht tatsächlich ganz nahe, das sie rundherum deiner Freundin "Märchen erzählt hat"..... das ist leider sehr oft der Fall bei solchen eBay-Kleinanzeigen-Verkäufern.

Hier im Forum haben sich schon oft Käufer von Kitten aus solchen Kleinanzeigen gemeldet, die dann große gesundheitliche Probleme mit den Kitten bekommen haben.
Deine Freundin wäre also nicht die erste, die hier im Forum um Rat fragt, weil sie einem Kleinanzeigen-Betrug aufgesessen ist.

Ein Kitten ohne Papiere gilt überall als Mix und es ist egal, wie es aussieht, es wird seriös immer als normale Hauskatze abgegeben...…. dabei sollte sich der Preis nicht höher bewegen, als es der normale Abgabepreis durch ein Tierheim ist...… und der liegt meist nie höher, als maximal ca. 120 Euro als Vermittlungsgebühr.
 
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