Katzenkumpel

Diskutiere Katzenkumpel im Anfängerfragen Forum im Bereich Katzen allgemein; So, ihr habt mein schlechtes Gewissen erfolgreich aufgebaut und herangezüchtet;-). Mit meinem Mann bin ich noch gar nicht einig hierin, aber ich...

Kater Eric

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So,
ihr habt mein schlechtes Gewissen erfolgreich aufgebaut und herangezüchtet;-). Mit meinem Mann bin ich noch gar nicht einig hierin, aber ich mach mir mal wenigstens einen Kopf:
Ihr betont durchgängig, eine (Haus-)Katze keinesfalls wenn möglich einzeln zu halten. Eric (August 2005 geboren) ist jetzt aber schon seit über einem Jahr solo gehalten
und die Vorbesitzerin meinte auch in einem Nebensatz "... ich weiß gar nicht, ob er jetzt noch eine andere Katze neben sich haben wollte".
Wir haben ihn jetzt seit 4 Wochen, er hat sich toll eigelebt, ist mit jedem von unds auf seine Art froh, auch wenn ihn die Kids wahrscheinlich wirklich manchmal nerven, beeißt er eine Engelsgeduld mit ihnen. Er ist sehr Menschenbezogen, superverschmust und abends mal zum Spielen (Mäuschen-Apportieren:lol:) aufgelegt, mal zu faul zum Bewegen. Er macht auf mich gar nicht den Eindruck, etwas zu vermissen.
Aber Euer Einwand, mensch können den Katzenkumpel nicht ersetzen lässt mich nicht los.
In unserem besonderen Fall: lohnt sich die Auseinandersetzung mit meinem Männe bzgl. einer Zweitkatze? Bitte schreibt mir Eure ehrliche Meinung und versucht nicht prinzipiengetreu "eine Einzelkatzenhaltung in eine Mehrkatzenhaltung umzudröseln". Und bitte nehmt mir diesen Satz nicht übel - ich mein`s nicht bös, aber sicher wißt Ihr, was ich meine, gell?
Liebe Grüsse
kirsten
 
26.11.2007
#1

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Gast

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Buddycat

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Hi Kirsten,

ich teile mittlerweile auch die Meinung, dass man eine Wohnungskatze nicht allein halten sollte. Buddy lebte auch ein Jahr allein bei uns. Mir fiel eigentlich nie auf, dass er evtl. unglücklich wäre. Er wurde in unser Familienleben voll mit einbezogen, hatte also immer die volle Aufmerksamkeit.
Dann zogen Flöckchen und noch später Kito bei uns ein. Ich muss wirklich sagen, es gibt nix Schöneres als zwei und mehr Katzen miteinander rumtollen, sich putzen und kuscheln zu sehen.

Dein Eric kann natürlich auch ein Einzelgänger sein, der es so gar nicht mag, sein Revier mit noch einer anderen Katze zu teilen ::? . Aber ich würd es sicher versuchen 8)
 

Dinah

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Grundsätzlich ist ein Katzenkumpel toll aaaber nicht zwingend, immer, ständig, prinzipiell angebracht. Es gibt einfach Katzen, die wollen alleine sein und Punkt.

Ist denn ständig jemand mit zu Hause oder ist eure KAtze längere Zeit alleine?

War sie schon mal mit einer anderen Katze zusammen?

Wenn sie so glücklich ist, dann sehe ich keine Notwendigkeit den Katzenalltag durcheinander zu bringen, denn das mögen Katzen auch nicht immer.
 

Kater Eric

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@ Dinah:
Bei uns ist immer jemand zuhause, und wenn, dann gleich "3 Stück": ich, mein Sohn (5) und meine Tochter (2). Ab Spätnachmittag mein Mann auch, wir sind Nachteulen und gehen meist erst gegen 23.00 Uhr oder auch mal später ins Bett, mstehen aber gegen 6.00 Uhr wieder auf. Klar, ich geh mal einkaufen, dann ist für etwa 2 Stunden mal niemand zuhause ... In der Regel aber siehe oben.
Eric ist in einer Cattery (der von Frau Amerkamp::w) geboren und war dann der Zuchtkater einer Züchterin aus dem Saarland. Seit etwa November 2006 war er dann die Einzelkatze einer Familie, aber mir scheint, man hatte dort wenig Zeit für ihn, in den letzten 2 oder mehr Monaten dort war er fast nur allein, weswegen ihn die Besitzerin ja auch abgeben wollte. Nun ist er bei uns. Und hat das pralle LEBEN: ER SCHLÄFT EIGENTLICH RELATIV WENIG, IST DEN GANZEN tAG "TEILNEHMEND", WENN ER AUCH VIEL DALIEGT UND fENSTER SCHAUT (WIR AHBEN NUR BODENhohe Fensterelemente) und legt sich vielleicht gegen mittag mal für 2 Stunden auf`s Ohr.
Soviel zu seinem Tagesablauf. Freut mich, daß ausgerechnet Du geantwortet hast, wo Du doch Geschwister von Eric hast :lol:.
Liebe Grüsse (nicht nur an Dinah, sondern an alle)
kirsten
 

Dinah

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ähm, ich glaub du verwechselst mich da... ::bg

was hast du denn für eine Rasse? Auch Orientalen, oder habe ich das falsch verstanden. Nun, auch bei Orientalen gibt es hin und wieder Einzeltiere aber wenn es ein Zuchtkater war, dann müsste er andere gewohnt sein. Wenn er es gewohnt ist, würde ich die selbe Rasse hinzu nehmen, vielleicht was Jüngeres. Es geht ja nicht immer um die eigentliche Beschäftigung, die eine Katze ja von einem Menschen erhält, sondern es geht um einen Gleichgesinnten, mit dem man erzählen und raufen kann. Das ist eine gaaanz andere Beschäftigung wie mit einem Menschen.

Also, wenn DU oder IHR grundsätzlich kein Problem mit einer 2. Katze habt und auch das Katerchen anderen gegenüber wohlgesonnen ist, dann sehe ich kein Problem ::bg ::? Macht es einfach. Am Angang kann es etwas schwierig werden mit Rangeleien aber das legt sich, WENN ihr nicht eingreift. Dann gibt es ne Rangfolge und die Sache ist geritzt... ;-)
 

Kater Eric

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@ Dinah ähm, ja, mit Dahlia:oops:. Ist aber auch `na Namensähnlichkeit... Und als ich um sicherzugehen in Dein Profil geklickt hab und die Gesichter Deiner beiden Katzen gesehen hab - ja, da war ich eben ganz sicher, daß Du auch Warantharpa-Katzen hast :lol:. Kommt nicht wieder vor.

Zur Zweitkatze: das ist es ja: mein Mann ist dagegen. Wir haben uns auch, bevor wir Eric adoptierten bewußt nach einer Einzelkatze umgesehen, die keinen Freilauf braucht und mit Kindern kann. Auf dieser Suche bin ich dann auf Eric gestoßen, daß er zu der Beschreibung ideal pasesen würde.
Und dann kam das Forum hier auf den Plan mit der Zweitkatze. Und mein Mann ist nach wie vor dagegen...
Liebe Grüsse
kirsten
 

mmk

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Hallo Kirstin ::w ,

vier Wochen sind nicht sehr lange um ein Tier kennenzulernen. Ich würde an Deiner Stelle Eric noch eine Weile beobachten. Sicher lernst Du mit der Zeit, sein Verhalten zu interpretieren. Dann ist immer noch Zeit, sich über das weitere Vorgehen Gedanken zu machen. Vielleicht ist Dein Mann dann auch eher bereit, über eine Zweitkatze nachzudenken, wenn er die Notwendigkeit sieht. ::?

Außerdem wurde Eric als Einzeltier vermittelt. Ob ihr ihm dann einen großen Gefallen mit einem Kumpel tun würdet? Ich wäre da eher skeptisch.

Ich habe auch über eine Zweitkatze nachgedacht. Aber falls es nicht klappen sollte, hätte ich eher ein schlechtes Gewissen gegenüber der Katze, die ich erst aus dem Tierheim hole und dann wieder zurückgebe. :oops:
 

Amakuru

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Unser Kater war zehn Jahre alt, als wir einen Baby-Findling bei uns aufnahmen. Anfangs hat er sie weitgehend ignoriert, bald jedoch sehr ins Herz geschlossen. Er hat ihr alles beigebracht und sie sehr geliebt. Vorher hätte ich schwören können, er ist lieber allein. Inzwischen sind es sechs Katzen und er als Stubenältester hat seine Sympathien sehr geizig verteilt. Wen er nicht mag, den ignoriert er aber.

Ich stelle mir das so vor: Ein Mensch wird herzlich in einer Elefantenfamilie aufegnommen. Alle sind gut befreundet, ein paar mag er mehr, andere weniger. Er versteht weitgehend, was sie meinen, wenn sie mit ihm reden und umgekehrt. Und dennoch: Eines Tages stößt ein anderer Mensch dazu. Der muss gar nicht gleichaltrig sein. Ich denke dieser Mensch wird die Gesellschaft des anderen Menschen zu schätzen wissen. Und trotzdem sich nicht von den Elefanten abwenden. Kann natürlich sein, dass er den Menschen sogar weniger sympathisch findet, als die Elefanten. Er wird es dennoch gut finden, ab und zu wieder in seiner eigenen Sprache mit jemandem reden zu können.
 

Katzenlady

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Es gibt auch Katzen, die keine Artgenossen neben sich dulden, ist also immer vom Einzelfall abhängig.
 

Kater Eric

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@ mmk:
Außerdem wurde Eric als Einzeltier vermittelt. Ob ihr ihm dann einen großen Gefallen mit einem Kumpel tun würdet? Ich wäre da eher skeptisch.
das ist es ja. Eric war zwischndurch im August diesen Jahres nochmal bei der Züchterin, die ihn als Zuchtkater eingesetzt hatte in "Urlaubsfrische". Sie kennt ihn also wirklich gut aus seiner früheren Zeit bei ihr und wieder aus diesen paar Wochen bei ihr. Und sie war es, die ihn mir so beschrieben hatte, eben als Einzelkatze (auf dem Thema bin ich aber mangels Kenntnis nicht weiter rumgeritten), total lieb und menschenorientiert, gut mit Kindern umgehen könnend (sie selbst hat eine 4-jährige Tochter, wo sie das beobachten konnte) - eben alles, was ich mir von meiner zukünftigen Katze so vorstellte (die wohl besser in ihrem vorigen Leben Hund gewesen wäre, aber da bin ich bei den Orients ja nicht verkehrt :lol:).
@ Amakuru:
ja, Du hast meine Bedenken genau in Worte gefasst, die mich über eine Gesellschaftskatze nachdenken lassen! Aber wie gesagt, ich müßte den Widerstand meines Mannes brechen oder schlichtweg mich über ihn hinwegsetzen:cry:. Beides will ich eben nur, wenn es möglichst sicher ist, das Eric einen Kumpel braucht bzw. ob ich ihm damit überhaupt einen Gefallen tue. Und das will ich vorher bestens abklären mithilfe Eurer Erfahrungen. Bisher wart Ihr gut::knuddel Danke schonmal!

kirsten
 

Kater Eric

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Katzenlady,
Es gibt auch Katzen, die keine Artgenossen neben sich dulden, ist also immer vom Einzelfall abhängig.
wie stellt man das fest? Ich hab keine Ahnung, aber jedenfalls täte mir die ärmste Tierschutzkatze (aus dem Tierschutz würde ich versuchen, die Gesellschaft zu kriegen, auf "normalem" d.h. zahlendem Wege würde ich mir nicht wieder einen Ori kaufen können, dafür fehlt mir dann doch die Knete:wink:) leid, die ich zturückbringen müßte, falls es nicht klappen würde....
Liebe Grüsse
kirsten
 

Beluvie

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Hiho,
Wir holen auch nächste Woche zu unserem Kater einen Katzenkumpel in der Hoffnung, das die beiden sich verstehen.
Elliot ist auch erst drei Wochen bei uns und wurde eigentlich als "Einzelkatze" aus dem Tierheim vermittelt. Aber ich glaube, obwohl er sich hier offensichtlich wohlfühlt und für einen Außenstehenden zufrieden wirkt, ihm fehlt die kätzische Gesellschaft. Ich glaube auch, dass er im Tierheim nur deswegen als Einzelkatze eingestuft wurde, weil er mit der großen Gruppe und der "Situation Tierheim im allgemeinen" nicht zurecht kam.
Bevor er ins Tierheim kam hatte er zwei Artgenossen in seiner Familie, ist also nicht als Einzelkatze groß geworden.
Er ist extrem Menschenbezogen, folgt einem am liebsten wie ein weißer Schatten durch die ganze Wohnung und sitzt bevorzugt bei meinem Mann auf dem Schoß wärend dieser vor dem Rechner arbeitet.

Natürlich täte es mir in der Seele weh, Thore (der nächste Woche als Kumpel hier einzieht) wieder zurückbringen zu müssen, falls es wider Erwarten doch gar nicht klappt mit den beiden, aber ich muss es wenigstens versuchen. Sonst würde ich mir immer Vorwürfe machen, meinen Schmusebären in Einzelhaft zu halten ohne ihm die Chance zu geben, selbst zu entscheiden, ob er kätzische Gesellschaft will oder nicht.

Mein Mann war übrigens auch nicht besonders begeistert von der Idee einer Zweitkatze. Er war ja auch Anfangs noch strikt gegen die "Erstkatze", als Elliot als Pflegekater zu uns kam. Aber der kleine Kampfschmuser hat sich so schnell in sein Herz geschnurrt, so schnell konnte ich gar nicht gucken.
Für Thore hab ich gekämpft, mit so vielen Argumenten wie möglich, mit geheimen Waffen einer Frau und mit dem einfachen "Ich will unbedingt, du willst auf keinen Fall - wir müssen BEIDE Kompromisse eingehen - du darfst den Zweitkater aussuchen..."

Noch bereue ich nichts, und den Versuch, die beiden zu vergesellschaften, werde ich auch nicht bereuen, sollte es nicht klappen und ich für Thore dann leider ein neues zu Hause finden muss.

Alles liebe
Belu
 

Kater Eric

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@ Belu:
Für Thore hab ich gekämpft, mit so vielen Argumenten wie möglich, mit geheimen Waffen einer Frau und mit dem einfachen "Ich will unbedingt, du willst auf keinen Fall - wir müssen BEIDE Kompromisse eingehen - du darfst den Zweitkater aussuchen..."
Ich mußte sooo grinsen. Vielleicht muß ich das ja auch, dann hab ich hier wenigstens das rtf zur Hand ::w:lol::lol::lol:
Liebe Grüsse
kirsten
 

champagner

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Wey Hey ::w,

ich hab mich bewusst fuer 2 Kitties entschieden, weil ich tagsueber damit beschaeftigt bin, das Geld fuer ihre Wohnung und ihr Futter zu verdienen... ;-)

Wenn ich sehe, wie sie miteinander herumtollen, sich balgen, durch die Wohnung galoppieren und sich gegenseitig die Ohren lecken, dann bin ich wirklich heilfroh.

Also... ob es ihm guttut oder nicht, wirst Du erst erfahren, wenn Du es probierst. :-)

Weswegen ist Dein Mann denn dagegen?

> Kosten - najagut, doppelte Tierarztkosten, aber das verbuche ich unter "Initialkosten" ::bg. Das Mehrfutter fuer eine weitere Katze mehr reisst auch kein nennenswertes Loch ins Budget.

> Aufwand - mein 1. Kater, Puschkin, der nach wie vor bei meinen Eltern residiert und stolze 17 Jahre alt ist, ist vom Aufwand her nicht wesentlich "high-maintenance" als Henry und Fluff. Die beiden verlangen zwar viieeel mehr Ansprache, Zuwendung, Bespieltwerden und Aufmerksamkeit ::l, aber Puschkin war schon immer etwas "autistisch" ..... :|
Ich denke wirklich, es macht keinen grossen Unterschied, ob man nun das /die Katzenklo/s einer oder zweier Kitties saubermacht.

Ein Tipp: ;-)
Mein Vater war damals strikt gegen eine Katze - aus Angst um Moebel und Teppiche. Ich hab Puschkin damals einfach angeschleppt, und er hat sich zielstrebig sofort meinem Vater auf die Fuesse geworfen und angefangen zu schnurren. Die beiden sind beste Freunde geworden.

Ich sehe ja ein, dass man in einer Partnerschaft nicht einfach so vollendete Tatsachen schaffen kann wie als rebellischer Teenager *grins*, aber vielleicht helfen je Argumente, Deinen Mann zu ueberzeugen.

Bin schon gespannt, wie Deine Geschichte weitergeht! :-)

Liebe Gruesse
champagner
 
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