Katzenhaltung mit Köpfchen - Christine Hauschild

Diskutiere Katzenhaltung mit Köpfchen - Christine Hauschild im Buch-Tipps Forum im Bereich Katzenernährung; Also bei uns war das gestern auch ein Reinfall. Die Beiden haben firstmir zugeguckt wie ich den Berg aufgebaut habe, mich dann vor ihnen mit Wedel...

Min & Niclas

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Also bei uns war das gestern auch ein Reinfall. Die Beiden haben
mir zugeguckt wie ich den Berg aufgebaut habe, mich dann vor ihnen mit Wedel und so weiter zum Trottel gemacht habe und haben letzendendes auch wieder zugeguckt, wie ich den Berg wieder abgetragen habe ::bg
 

Thaleia

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Solange der Wedel gesichtet wird, beobachtet man ihn nur, kaum verschwindet er hinter dem Berg, flitzen 2 Fellnasen um die Wette.
Ich türme keine Kissen, sondern lege verschiedene Dinge (Zeitungspapier, Decke, kleines Kissen) auf meine große Matratze.
Und dann flitzt der Federwedel mal unter das eine und mal unter das andere. Meine Kater flippen dabei auch total aus.
Und wenn der Federwedel sich nicht versteckt, sondern sich auf weiter Flur bewegt wird auch nur beobachtet, bzw. mit höchster Körperspannung gelauert.
Aber wehe, er verschwindet unter der Zeitung oder dem Kissen :p

Mäusejagd geht genauso. Solange sie in Sichtweite ist, wird mal kurz mit der Pfote draufgehauen und in Schach gehalten.
Aber wehe, die Beute macht Anstalten abzuhauen oder im Busch zu verschwinden.
 

ZweiBKHBaerchen

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Komisch ist das, wie unterschiedlich die Fellis reagieren. Manche gar nicht und manche flippen aus.

Vielleicht sind meine von ihrem lebenslangen Aufenthalt im Haus schon vom kätzischen Verhalten abgekommen. Wäre allerdings schade!

Viele Grüsse,
Sabine
 

ZweiBKHBaerchen

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Also bei uns war das gestern auch ein Reinfall. Die Beiden haben mir zugeguckt wie ich den Berg aufgebaut habe, mich dann vor ihnen mit Wedel und so weiter zum Trottel gemacht habe und haben letzendendes auch wieder zugeguckt, wie ich den Berg wieder abgetragen habe ::bg
8) Das ist doch auch sehr unterhaltend, Dosi bei der Arbeit zuzusehen. Siehe meine Erfolg mit der Putzaktion.

Viele Grüsse,
Sabine
 

Min & Niclas

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Ja bei der normalen Hausarbeit "helfen" meine auch immer gerne mit. Entweder wird der Wischmopp gejagt und dabei entstehen wieder haufenweise Tappsen, oder das beste ist immer wenn wir Betten überziehen...
Da stellen wir die Matratze immer so hoch an der Wand und da kann dann Bergsteigen geübt werden. Das ist immer so putzig. Der eine liegt dann oben auf der Kante der Matratze und der andere hangelt sich hoch und kassiert nur von oben paar Pfotenhiebe ::bg
Hab davon auch Bilder, nur sind die zuhause.
 

Corleone + Nigra

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Hallo,

wir haben gestern einen neuen Teppich im wohnzimmer hingelegt. Also alle Möbel raus, Teppich zusammenrollen und dann einen neuen Teppich hingelegt. Der neue Teppich ist deutlcih kleiner als der letzte und ganz dick und weich. Die beiden konnten sich nicht entscheiden, was aufregender war - die Möbel, die kreuz und quer standen oder der neue Teppich::bg. Als die Möbel wieder am alten Platz standen sind sie die ganze Zeit aufgeregt auf dem Teppich heruntergeschlichen und haben insbesondere den Unterschied zwischen PArkett und Teppich ausgemacht.

Also liebe Leute, öfters mal die Wohnung umgestalten::w:wink:.

Liebe grüße,

Lio
 
Rüsselspinne

Rüsselspinne

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So... ich hab das Büchlein jetzt ausgelesen und muss sagen, dass ich es wirklich sehr interessant fand - vor allem, was die Lernprozesse der Katze angeht!
Was ich allerdings ein wenig bemängeln würde, ist die Tatsache, dass man zwar sämtliches unerwünschtes Verhaten der Katze aufgezählt bekommt und einem gesagt wird, wie man darauf möglichst nicht regieren sollte...
Aber wie man richtig regieren kann, wird einem nicht erklärt... (zumindest habe ich das nicht erkannt)
Daher würde ich Euch gerne ´mal fragen, ob Ihr irgendwelche Erkenntnisse gewonnen habt, wie man in beispielsweise den folgenden beiden Situationen richtig reagiert und damit erreicht, dass das Verhalten abgelegt wird.

"Türklingel - Die unsichtbare Katze" - wie kann man nun der Katze beibringen, dass die Türklingel in Verbindung mit Besuch nichts Lebensgefährliches hat?
Klar - ich könnte zum Beispiel abends, wenn ich von der Arbeit komme, slebst klingeln (anstatt einfach aufzuschließen), sodass die Katze irgendwann das Ertönen der Türklingel mit dem Erscheinen der heißgeliebten Dosi und anschließender Begrüßung und Futterbereitstsellung (also etwas Angenehmem) verbindet. Dann hätte sie eines Tages keine Angst mehr, wenn nur die Klingel ertönt.
Aber - wie bringe ich sie dazu, sich herauszutrauen, wenn der Besuch da ist, und nicht erst, wenn der Besuch nach 3 Stunden wieder gegangen ist? ::? Ich kann sie nicht in ihrem Versteck "belohnen", so nach dem Motto : siehste, ist doch alles gar nicht schlimm! Dann lernt sie ja: Wenn Besuch kommt und ich mich dann verstecke, kriege ich eine Belohnung.
Wenn ich den Besucher zu ihrem Versteck schicke, um ihr ein Leckerchen zu geben, wird sie so viel Angst haben und sich bedroht fühlen, dass sie das Leckerchen sowieso nicht nimmt und auch noch lernt, dass der Besuch sie bedrängt und ihr Angst macht und wird sich so in ihrem bisherigen Fluchtverhalten bestätigt fühlen.
Also was könnte man denn tun, um die Katze zu "überreden", während des Besuchs freiwillig aus ihrem Versteck zu kommen, damit man ihr dann beibringen kann, dass Besucher etwas Angenehmes für die Katze (nämlich Leckerchen, Streicheleinheiten, Aufmerksamkeit) mit sich bringen?

Medikamentenverabreichung - manchmal muss man der Katze nunmal Medikamente verabreichen, wenn sie krank ist.
Also, ich habe in dem Buch gelernt: es ist falsch, sie für die Medikamentengabe beim Namen zu rufen und zu locken, man darf sie aber auch nicht überfallen - also einfach beim Schlafen greifen, von der Toilette "entführen", von einem für sie bis dato angenhemen und für den Mensch gut zu erreichenden Platz runternehmen... weil sie sonst die Orte und Aktivitäten (Schlafen, Urinieren) möglicherweise mit dem unangenehmen Erlebnis des Medikamente-Verabreichtbekommen verbindet. Klar, leuchtet ein!
Aber wie soll ich das denn dann machen?! ::?

Vielleicht habt Ihr ja irgendwelche anderen, erhellenden Schlussfolgerungen aus den Kapiteln gezogen, als ich, und könnt mir dazu etwas sagen... Das wäre super!
 

Corleone + Nigra

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Hallo Nicole,

bei der Türklingel habe ich das so verstanden, dass, sobald die Klingel ertönt, der Katze ein Leckerli gegeben wird. Erst wenn die Katze das Leckerli bekommen hat (was je nachdem wo man sich selbst und wo sich gerade die Katze befindet, wohl ruhig dauern kann), macht man die Türe auf.

Ich habe hier auch das "Problem", dass meine Katzen während der meisten Besucher verschwinden. Seit dem ich das Buch gelesen habe, wollte ich es eigentlich damit mal probieren, die Sache in den Griff zu bekommen. Allerdings ist im Moment bei unserem Vier - Personen Haushalt die Ausführung noch nicht ganz klar und noch nicht wirklich umgesetzt, insofern kann ich leider auch nur meine theoretischen Gedanken, wie es soch fortsetzten soll, mitteilen:wink:.

Durch das Leckerli geben unmittelbar nach dem klingeln (und vor allem VOR dem öffnen der Türe, sollen die Tiere die Angst vor der Klingel verlieren. Wenn die Angst vor der Klingel weg ist und beim klingeln nicht mehr weggerannt wird, kommt dann vermutlich die nächste Stufe - Leckerli geben, wenn die Türe auf ist. Auch diese Stufe hat dann hoffentlich irgendwann ein Ende und die Leckerlis werden gegeben, wenn der Besucher zur Türe hineinkommt, dann wenn der Besuch bleibt etc. So habe ich das Prinzip zumindest verstanden.

Wegen dem Türklingeln, damit die Katze es mit Dosi verbindet: das haben wir auch eine Weile probiert, mit dem Effekt, dass es inzwischen drauf ankommt, WER die Türe aufmacht.

Bezüglich der Medikamenteneingabe: da ich meinen beiden, aber insbesondere Nigra manchmal noch die Ohren spülen muss, habe ich auch des öfteren die Eingang - Problematik. Ich bereite alles vor und wenn ich dann sehe, dass Nigra (oder Corleone) gerade nur am herumlaufen ist oder an einem Platz liegt, der nicht fester Bestandteil ihrer Schlaf- und Wohlfühlgewohnheiten ist (also einfach auf den Boden im Flur), gehe ich ruhig zu ihnen hin und nehme sie auf den Arm. Dann möglichst schnell die Prozedur und wenn sie dann ruhig sind, dürfen sie wieder gehen. Inzwischen klappt hier das auch recht unproblematisch und so verstehe ich auch Hausschild bei diesem Problem.

Liebe Grüße,

Lio
 
Rüsselspinne

Rüsselspinne

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bei der Türklingel habe ich das so verstanden, dass, sobald die Klingel ertönt, der Katze ein Leckerli gegeben wird. Erst wenn die Katze das Leckerli bekommen hat (was je nachdem wo man sich selbst und wo sich gerade die Katze befindet, wohl ruhig dauern kann), macht man die Türe auf.
Danke für Deine Antwort, Lio! ::knuddel
Aber würde das nicht bedeuten, dass ich die Katze dafür belohne, dass sie sich nach dem Klingeln versteckt hat...?! So hab ich das jedenfalls interpretiert!
Denn sobald die Klingel ertönt, dauert es nur eine Milli-Nanosekunde, bis der Harry auf´m Schrank sitzt! Ich könnte ihn also nicht vor dem Verstecken belohnen...
 
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Katzenlydia

Katzenlydia

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Ich konnte nicht widerstehen und habe mir das Buch auch bestellt.

Nun habe ich es etwa zur Hälfte gelesen, muss wohl aber noch mal ein paar Seiten zurückgehen.

Gut fand ich, dass ich nicht alleine bin damit, meinen Katzen die Tür zu öffnen, wenn ich dazukomme, wenn sie vor der Katzenklappe sitzen. ::bg
 

Thaleia

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Aber würde das nicht bedeuten, dass ich die Katze dafür belohne, dass sie sich nach dem Klingeln versteckt hat...?! So hab ich das jedenfalls interpretiert!
Denn sobald die Klingel ertönt, dauert es nur eine Milli-Nanosekunde, bis der Harry auf´m Schrank sitzt! Ich könnte ihn also nicht vor dem Verstecken belohnen...
Hallo Rüsselspinne,

das Buch habe ich auch gelesen.
Was die Autorin beschreibt (klassische, operante Konditionierung etc) wendet man auch beim Clickern an.
Wichtig ist, dass das Klingeln (oder der Click) zur gleichen Zeit wie mit der Belohnung (Leckerli) zusammenfällt. Sonst findet keine Konditionierung statt.
Praktisch müsstest Du die Türklingel betätigen und im selben Augenblick ein Leckerli geben.
Wenn Du das oft genug machst, verbindet die Katze mit dem Klingeln etwas positives.
Du kannst das ja mal probieren und dann schauen, was beim nächsten Besuch passiert.
Vielleicht flüchtet die Katze dann gar nicht mehr, und läßt sich darauf ein, den Besuch mal in Ruhe unter die Lupe zu nehmen.
Wichtig ist ja diese unbewußte Reaktion zu durchbrechen.
Die Klingel an sich hat Deiner Katze nie etwas böses getan.
Wie sie dann auf den Besuch an sich reagiert ist eine andere Frage.
Vielleicht beobachtet sie aber dann aus sicherer Entfernung, was der so macht.
Und dann kann Besuch ja Leckerli werfen und die nächste positive Verbindung schaffen.


Clickern ist übrigens für Angstkatzen eine tolle Sache.
Mein Kater ist auch so ein dünnhäutiges Kerlchen.
Früher war er bei alltäglichen Geräuschen auch sehr schreckhaft.
Durch das Clickern ist er viel konzentrierter geworden und ich habe den Eindruck, dass er bei unbekannten Geräuschen nicht mehr automatisch zusammenzuckt sondern erst einmal schaut, abschätzt ob wirklich "Gefahr" droht.
 
Rüsselspinne

Rüsselspinne

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Vielen Dank für Deinen Tip, Thaleia!
Das werde ich dann´mal so probieren... Ich bin nur´mal gespannt, ob der Harry dann nur dann keine Angst vor dem Klingeln hat, weil er genau weiß, dass ich klingele, oder ob er tatsächlich die Angst vor der Klingel an sich verliert...:wink:
An die Sache mit dem Clickern hab ich auch schonmal gedacht... frage mich allerdings dabei immer, wie man das macht, wenn man 4 Katzen hat!
Sperrt man die anderen dann aus und clickert nur mit dem einen? Wobei Harry total irritiriert ist, wenn ich ´mal eine Tür zumache und er weiß, dass die anderen draußen sind und auch noch vor der Tür maunzen. Da könnte man ein konzentriertes Training wahrscheinlich vergessen?
Oder kann man auch mit mehreren Katzen gleichzeitig üben?
 

Thaleia

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Hallo Rüsselspinne.

zum Klingeln: wenn Du Harry erfolgreich auf die Klingel konditionieren kannst, verbindet er Klingeln mit Leckerli.
Da spielst Du dann keine Rolle mehr. Wichtig ist halt die zeitliche Verknüpfung: Klingeln + sofort Leckerli geben.
Das Klingeln wird dann von dem Besuch abgekoppelt.
Wie Harry auf den dann reagiert ist ein anderses, sehr spannendes Thema.

Ich bin ein totaler Clickerfan.
Gerade bei meinem Angstkater hat das tolle Ergebnisse gebracht.
Das Konditionieren auf den Click ist ja eine Sache.
Aber durch das fordern der Katze mit Übungen lernt sie, dass sie etwas bewirken kann.
Du bist also nicht der Chef im Ring, sondern die Katze versteht, dass sie es in der Hand hat, Dir ein Click + Leckerli zu entlocken.
Gerade für Angstkatzen, die sich abhängig von Wohl + Wehe fühlen ist das ein ganz großer Schritt..
Hauschild beschreibt das Problem ja auch, dass Katzen in Menschenobhut sehr abhängig sind, dadurch aber auch nicht erfahren, dass sie Situationen meistern können.

Das Clickern und was alles dahintersteckt habe ich erst hierdurch richtig verstanden: http://www.lasercats.de/clickertraining.html
Ich hatte davor ein anderes Buch, da habe ich das alles nicht so recht kapiert.
Also ohne Schleichwerbung zu machen - ich kann das nur empfehlen.

So - jetzt zu Deiner eigentlichen Frage:
Am Anfang solltest Du mit Harry alleine clickern, sonst ist es schwer, dass er sich konzentriert.
Ich habe schon seit ner Weile immer wieder Rituale mit Panikkater Emil gemacht, nur für ihn in einem separaten Raum.
Am Anfang hat sein Kumpel auch mächtig vor der Türe randaliert, das hat sich aber mit der Zeit gelegt.
Emil besteht ein mal am Tag darauf, dass wir uns ins Schlafzimmer verkrümeln.
Dann kommt er vom geliebten Freigang rein und setzt sich auf sein Clickerkissen im Schlafzimmer. Und dann will er aber pronto seine Clickersitzung haben.
Das Türzumachen spielt sich ein und wird zur liebgewonnenen Selbstverständlichkeit.
Jetzt wo beide Kater das clickern kennen + können mache ich es manchmal auch zusätzlich mit beiden.
Dann sitzen sie immer nebeneinander und schauen sich beim anderen ab, was sie tun können, damit ich das Leckerli rausrücke und der Click kommt.

Wenn Harry am Anfang von der geschlossenen Tür irritiert ist und wieder raus will, würde ich ihn auch lassen.
Hast Du jemand, der die anderen Katzen beschäftigen kann?
Es ist wie gesagt Gewohnheitssache und am Anfang reichen auch ein paar Minuten Clickern.

Es macht Spaß - probiers mal aus.
Am Anfang braucht es halt etwas Geduld.
 
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GiSo

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Hallo,
mir wurde das Buch ja wärmstens ans Herz gelegt weil, verständlicherweise, an meinen Kenntnissen der kätzischen Bedürfnisse gezweifelt wurde. Daraufhin habe ich es gekauft und nun auch heute komplett gelesen.

Nun frage ich mich: Warum der Hype?
Für mich steht in diesem Buch nichts Neues. Nach Miez, Miez, na komm!, Clickertraining für Katzen, Die gemeine Hauskatze, Wenn Katzen reden könnten etc pp (bitte mit Zwinkern und nicht als vollständig ansehen - und ein wenig Tierverstand, der auch in jedem Mensch steckt, nicht vergessen) war dieses Buch höchstens eine Auffrischung und nach manchen Passagen hab ich mich gefragt, was das nun sollte. Ganz abgesehen von den wiederkehrenden, dezenten Kaufaufforderungen bezüglich der anderen Bücher der Autorin...

Als "Erstlingsbuch" ist es sicher genial und ist für manchen Neu-Katzenhalter vielleicht sogar etwas zu viel. Aber nach 7 Jahren hab ich nichts neues gelernt. Außer, dass noch immer nicht jedes geschriebene Wort auf jede Katze anzuwenden ist. Ja, jede Katze lernt immer. Aber jede Katze lernt immer individuell. Und diese Individualität der Tiere fehlte mir von Anfang bis Ende des Buches bei Mietzi und Tigger.

Aber das ist nur meine Meinung und Erfahrung, aber ich dachte, so viel Feedback muss sein.
 

ZweiBKHBaerchen

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Hallo Laura,
bin immer noch am Überlegen, ob ich das Buch kaufen soll oder nicht. Wenn ich dich so lese, ist es nicht unbedingt nötig, wenn man nicht absoluter Neuling ist.

Was allerdings den Katzenverstand der meisten Leute betrifft, habe ich da Zweifel. Was ich so alles höre von Katzenhaltern, z.B. "den Katzen ist doch eh alles egal, solange sie ihr Essen kriegen" etc. Da denke ich immer: Das bist wohl eher du, dem es egal ist und die Katze reagiert dann dementsprechend.
Naja, vielleicht sind Freigänger wirklich gleichgültiger ::?.

Viele Grüsse,
Sabine
 

Elmo

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Hallo Sabine,

ich finde das lustig - ein Dutzend oder so Leute (die alle keine wirkliche Neulinge waren soweit ich das beurteilen kann) sind von dem Buch begeistert, einer findet es überflüssig und das bestärkt dich dann dadrin das Buch nicht zu kaufen? Da würde ich mir doch lieber eine eigene Meinung bilden und erst mal schauen - wenns blöd ist dann kannst du es hier ja auf dem Flohmarkt verkaufen :-)

Dass letzten Endes in jedem Katzenbuch Dinge stehen die man (hoffentlich) schon weiss, das finde ich wiederum selbstverständlich. Ich persönlich erwarte nicht mehr als ein paar neue Impulse - und die hats dort gegeben.

Liebe Grüße
Andrea
 
Rüsselspinne

Rüsselspinne

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Ich persönlich fand auch besonders die Verdeutlichung der Langeweile sehr interessant... Wie wäre es für uns als Mensch, jeden Tag in einer Luxuswohnung eingesperrt zu sein, in der wir zwar mit allem Lebenswichtigen versorgt sind, aber: im Fernsehen laufen immer dieselben Serien, wir müssen immer dieselben Bücher immer wieder lesen, stundenlang alleine ´rumsitzen, bis immer derselbe Partner nach Hause kommt, immer denselben Pizzaservicve anrufen... und das unser ganzes Leben lang ohne die Chance, diese Wohnung jemals zu verlassen!
Seitdem ich das gelesen habe, ist mir doch noch ein Stück bewusster geworden, wie wichtig abgesehen von der kätzischen Gesellschaft und Kommunikation Beschäftigung und neue Eindrücke für die Miezen sind - dass Futter auch täglich geworfen werden sollte, damit es erbeutet und erlegt werden kann, dass Möbel ´mal verrückt werden, sonst geschlossene Schubladen geöffnet, Spielplätze gebaut werden... und so weiter.
Natürlich ist dem aufmerksamen und empathischen Katzenbesitzer das auch vorher schon irgendwie klar... aber in mir hat diese Verdeutlichung schon etwas ausgelöst und ich habe dort hilfreiche Tips bekommen, wie ich meinen Katern mit kleinen Dingen ihr Wohnungskatzendasein täglich spanndender gestalten kann.
Aber so empfindet eben jeder anders...
 

Min & Niclas

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Hallo Laura,
bin immer noch am Überlegen, ob ich das Buch kaufen soll oder nicht. Wenn ich dich so lese, ist es nicht unbedingt nötig, wenn man nicht absoluter Neuling ist.

Was allerdings den Katzenverstand der meisten Leute betrifft, habe ich da Zweifel. Was ich so alles höre von Katzenhaltern, z.B. "den Katzen ist doch eh alles egal, solange sie ihr Essen kriegen" etc. Da denke ich immer: Das bist wohl eher du, dem es egal ist und die Katze reagiert dann dementsprechend.
Naja, vielleicht sind Freigänger wirklich gleichgültiger ::?.

Viele Grüsse,
Sabine
Sabine, guck mal in den Thread, da könntest Du vielleicht auch jemanden finden, der Dir das Buch mal ausleihen würde...
https://www.katzen-links.de/katzenforum2/showthread.php?t=150442
 

ZweiBKHBaerchen

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Also, es ist so: zur deutschen Buchhandlung rausfahren, das Buch bestellen, nach Wochen wieder hinfahren, es abholen... Bisher war ich einfach zu faul dazu, muss ich sagen.

Kreditkarte habe ich zur Zeit keine, so dass Amazon entfällt.

Am Freitag habe ich einen Tag Urlaub. Ich werde versuchen, mich dazu zu bringen hinzufahren. Dann kann ich selber urteilen.

Ich berichte dann, wie ich das Buch fand.

Viele Grüsse,
Sabine
 
Thema:

Katzenhaltung mit Köpfchen - Christine Hauschild

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