Katzenbiss am Menschen

  • Ersteller des Themas Lupiblau
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Corleone + Nigra

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Na dann habe ich anscheinend ein super Immunsystem.

Meine Ashiba hatte mich bei einem TA-Besuch, die arme Maus bekam die Analdrüsen ausgedrückt ziemlich heftig gebissen, ich wurde dann auch gleich tierärztlich versorgt.

Bei meinem Besuch im Tierheim Refugio in Malaga im vergangenen September habe ich einige Katzen mit Nutri-Cal verwöhnt. Die Paste habe ich auf meinen Zeigefinger gegeben und die Katzen haben sie abgeschleckt.

Eine Fellnase war wohl der Meinung, dass mein Finger aus Nutri-Cal sei und biss herzhaft zu.

Autsch, das Blut floß in Strömen, sah nicht wirklich gut aus. Habe mehrere Tempotücher benötigt, um die Blutung zum Stillstand zu kriegen.

Danach war nichts mehr, keine Schwellung oder Rötung.

Das Nutri-Cal gab es nach dem Vorfall aber direkt aus der Tube.

Bin übrigens Tetanus geimpft, vielleicht hats daran gelegen.

LG

Nö, das nützt nichts. Tetanus -
Impfung verhindert nur eine Bildung von Wundstarrkrampfbakterien, das sind aber nicht die gleichen, die die Katzen im Maul haben.
 

angoeth

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Hallo,
ich bin erst vor wenigen Tagen aus dem Krankenhaus gekommen, und nehme immernoch Antibiotika. Flöckchen hatte mich in den Fuß gebissen, nicht von ungefähr, denn ich hatte im dunkeln ihren Schwanz erwischt, beim Ausweichen gestolpert, landete ich erneut drauf, da hat sie zugelangt. Ich hätte nicht gedacht, dass es so einen Verlauf nimmt. Habe schön desinfiziert und den Fuß beobachtet, zwei Tage war alles "normal" dann plötzlich riesige Flecken und irre hohes Fieber, mein Plasmozytom und weitere Krankheiten kommen erschwerend hinzu.
Auf die Antibiotika folgte sehr rasche Besserung und das Erysipel ist nicht mehr zu sehen, daher durfte ich nach hause.
ich meine aber, eine dunkle harte Stelle oberhalb des Bisses (der bereits verheilt ist, zu spüren. Da werde ich wohl meine Hausärztin noch mal drauf schaun lassen, Antibiotika reichen noch für 3 Tage, habe dann insgesamt 14 Tage - wobei ich wegen Dem Plasmozytom immer länger nehmen muss als es "empfohlen wird" Es war eine schreckliche Erfahrung, die sich hoffentlich nie wiederholt.
 

angoeth

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ist es auch, Kratzer hinterlassen dramatisch aussehende rote Streifen, sind aber im Vergleich zu einem Biss wirklich harmlos.
Ich habe sogar rote Streifen von Kratzern, die gar nicht geblutet haben, wo die Kralle nur mal die Haut gestreift hat.
Fuchur tätowiert mir so immer mein Dekollete, wenn er beim Kraulen auf dem Tisch liegend auch noch treteln muß:lol:

Aber bei einem Biss ist es egal ob durch Freigänger oder Wohnungskatze, ein ärztliches Nachspiel ist so gut wie sicher.
Dem ist nicht so, es kommt auch vor, das beim Kratzen Bakterien übertragen werden, ich habe das Risiko auch immer unterschätzt, obwohl ich grundsätzlich jede Hautverletzung gründlich desinfiziere. Diese Erkrankung hinterlässt lebenslange Immunität obwohl sie ebenfalls nur Antibiotika behandelt werden sollte da es sonst zu schweren Entzündungen und Nekrosen kommt.

Nach dem ich aus dem Krankenhaus durfte und ich nach infos suchte was das für Biester sind die uns so schwer krank werden lassen, (und was ich tun kann um möglichst keinen Rückfall zu kriegen) fand ich dann auch Infos zur Kratzkrankheit. Es war auch davon die Rede dass diese Keime nicht unbedingt zur Standardflora der Katze gehören und dass man sie dagegen behandeln kann.
 

Muckie

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also meine hat mich auch schon 2 mal ordentlich gebissen, einmal als sie noch jung war und die malzpaste von meinem finger "schlecken" wollte und einmal beim spielen, als ich auf die glorreiche idee kam mir einen winterhandschuh anzuziehen, damit ihr das spielerische, leichte beißen, was sie immer macht, mehr spaß bereitet.
hat es auch, aber sie hat halt einfach mal den dicken winderhandschuh weggebissen und mir voll ins fleisch.
im ausland wurde ich auch schon von einer streunenden katze gebissen, die ich fütterte.
passiert ist noch nie etwas! zum glück.
 

Maja36

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Ist mir auch schon passiert, die Bisse waren aber auch nicht sehr tief. Bislang ist nichts daraus entstanden - zum Glück. Aber wenn ich hier einige Beschreibungen lese werde ich vllt doch etwas vorsichtiger sein in Zukunft. :wink:
 
die_kiwi

die_kiwi

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Ich hab mir den Thread hier gerade durchgelesen und muss sagen, einige Geschichten lesen sich ja wirklich bedrohlich, das hatte ich so nicht auf dem Schirm gehabt, dass Katzenbisse und -kratzer deratig gefährlich werden können.

Allerdings muss man schon auch individuell unterscheiden, oder? Unsere beiden Racker (beide jetzt 12 Wochen) kratzen uns ständig, weil sie einerseits beim Spielen etwas übermütig werden oder noch etwas tollpatschig sind. Heut saß Gringer z.B. auf meinem Schoß, hat angefangen ein bisschen rumzuturnen, ist abgerutscht und hat sich dann natürlich in meinem Bein festgekrallt um nicht runterzufallen. Gadget hat mich vor einer Woche gebissen, als ich ihm vermeintlich clever Wurmkur in Leberwurst verpackt auf dem Finger hingehalten hab (da war er noch gierig, am nächsten Tag hat er sich nicht mehr veräppeln lassen :wink:). War zwar mit nem Eckzahn, aber mehr so langgeschrammt, als wirklich tief gebissen. Hab gleich mit Jod desinfiziert & jetzt ist alles schon verheilt.

Gefährlich wirds glaub ich vor allem dann, wenn die Wunde tief ist, weil die Keime & Bakterien sich dann so richtig austoben können (ist ja ähnlich wie bei Stichwunden). Wenns so eine oberflächliche Sache ist und man sofort gewissenhaft desinfiziert, solle doch im Allgemeinen nichts Schlimmes passieren.

Beim Spielen grad mit so jungen Raufbolden würde doch irgendwie einiges an Spielspaß verloren gehen, wenn man die ganze Zeit im Hinterkopf haben müsste, dass man sich auch ja keinen Kratzer holt, oder? ::?

Aber es ist schon gut, dass man ein Bewusstsein dafür entwickelt, was passieren könnte, wenn man so einen Biss auf die leichte Schulter nimmt, deshalb finde ich den Thread sehr lesenswert!
 
Öhrchen

Öhrchen

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Problem bei Katzenbissen/Tierbissen allgemein: Tiefe Wunden mit geringer Oberfläche, die wenig bluten und zudem per se mit Keimen bestückt sind.
Viele wirklich unangenehme Gesellen unter den Wundkeimen mögen sauerstoffarme Gebiete, und vermehren sich da rasant, es wird weiteres Gewebe zerstört, es bilden sich Wundtaschen...
Da es ganz oft die Hände sind, die erwischt werden, und man die nun mal ziemlich dringend braucht, ist ein Arzt-oder Ambulanzbesuch bei Bissen wirklich nicht unnötig!
 
Schwäble

Schwäble

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Büchen: Tierschützerin stirbt an Katzenbiss

Hallo @all,

ich habe einige Zeit hin und her überlegt ob ich diesen Artikel hier einstellen soll:roll:
Nachdem ich aber hier gelesen habe, dass so etwas doch ab und zu geschieht, will ich den Artikel nun hier einstellen.


Zudem hat mich dieser Artikel sehr betroffen gemacht, da ich die Tierschützerin, um die es sich handelt, persönlich seit mehreren Jahren gut kannte:(

Aber lest selbst:

http://www.ln-online.de/lokales/lauenburg/3506816/buechen-tierschuetzerin-stirbt-an-katzenbiss
 

Mucki

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Katzenbisse niemals auf die leichte Schulter nehmen und lieber einmal zuviel als einmal zu wenig zum Arzt gehen.

Mir bescherte Nelson im November 10 Tage Antibiotika. Die Narben an meiner linken Wade dürfte ich wohl nie mehr loswerden.

Unser Hausarzt kann Horrorgeschichten erzählen und hat uns im Anschluß an die Behandlung zwei große Packungen AB verschrieben, dass wir im Falle eines Falles immer zu Hause haben. Dosierung hat er gleich aufgeschrieben.
Normalerweise beißen diese Fratzen ja immer in der Zeit von Freitagmittag bis Sonntagabend...
 

waldi

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Hallo @all,


Zudem hat mich dieser Artikel sehr betroffen gemacht, da ich die Tierschützerin, um die es sich handelt, persönlich seit mehreren Jahren gut kannte:(
natürlich ist das eine schlimme SAche. Aber nachvollziehen kann ich diese Einstellung nicht. Grad eine Tierschützerin müsste doch wissen, wie gefährlich ein Katzenbiss sein kann. Und spät. wenn es einem so dermassen schlecht geht, ist es einfach logisch, daß man zum Arzt geht. und letzten Endes hat sie auch den nachverbliebenen Katzen keinen Gefallen getan mit ihrer Sturheit, wie auch der Bericht zeigt. Fast wäre das ganze Projekt jetzt gescheitert. Für was sollte das also gut sein?
 
Schwäble

Schwäble

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natürlich ist das eine schlimme SAche. Aber nachvollziehen kann ich diese Einstellung nicht. Grad eine Tierschützerin müsste doch wissen, wie gefährlich ein Katzenbiss sein kann. Und spät. wenn es einem so dermassen schlecht geht, ist es einfach logisch, daß man zum Arzt geht. und letzten Endes hat sie auch den nachverbliebenen Katzen keinen Gefallen getan mit ihrer Sturheit, wie auch der Bericht zeigt. Fast wäre das ganze Projekt jetzt gescheitert. Für was sollte das also gut sein?


Ja, da hast du natürlich vollkommen Recht!

Ich bin nach wie vor immer noch etwas fassungslos, eben weil sie nicht zum Arzt gegangen ist, ich kann´s selbst nicht verstehen::? Wie ich bereits erwähnt hatte, ich kannte diese Frau, nur ich hätte im Leben ausgerechnet von ihr, nie gedacht, dass sie nicht zum Arzt geht!

Nun, was geschehen ist geschehen und man kann es leider Gottes nicht mehr rückgängig machen:(

Es ist dem Projekt und dem Verein nur zu wünschen, dass die nun einen guten Weg finden um weiter machen zu können. Die Leute dort hätten´s wirklich verdient!
(Ich bin selbst eine lange Zeit dorthin gegangen um 2x in der Woche ehrenamtlich zu helfen, beim Saubermachen und versorgen der Katzen, bis wir dann vor 3 1/2 Jahren nach Lübeck umgezogen sind).
 

Kathi24

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Ich kann JEDEM nur empfehlen mehr als Vorsichtig zu sein... Bei mir ist es im September 2012 passiert (Berufsunfall).. ich hab mehr als Glück gehabt dass ich den Beruf mittlerweile überhaupt wieder ausführen kann und vor allem dass die Hand dran geblieben ist... das war ganz knapp vor Toreschluss.. Das wünsch ich keinem für eine OP unterschreiben zu müssen und man erst in der OP entscheidet ob amputiert wird oder nicht.. man schläft ein und weiß nicht ob man mit Hand wieder aufwacht...

Also lieber zu Vorsichtig sein und direkt zum arzt als zu lange warten ;)
 

original_sin

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Hallo zusammen,

ich war sehr lange nicht mehr hier - einfach zu viele Ereignisse von Umzügen über Hochzeit bis zum ersten Kind :-)

Leider gibt es nun einen sehr traurigen Anlass, aus dem ich hier wieder euren kompetenten Rat brauchen kann.

Wie an meiner Signatur unschwer zu erkennen, musste ich am Samstag meinen kleinen Rocco gehen lassen. Leberversagen...aber er ist bis auf den Moment unter sehr friedlich gewesen.

Der kleine Mann hat sich vor dem letzten Pieks so erschreckt und ich war durch weinen so unaufmerksam, das er ordentlich zugebissen hat. In den Handballen.

Die TA hat gleich nachdem er eingeschlafen war ausgespült und einen Verband mit Betaisodona gemacht. Schwellung kam sofort. Ich bin dann, nachdem ich kurz daheim war, sofort zur Notfallpraxis. Neuer Verband mit betaisodona und Amoxicillin/Clavulan auf mein Bitten, das ich seither 3x täglich nehme. Der Arzt hatte gar keinen Plan, Sportarzt. Der hat die ''Behandlung vor meinen Augen ergoogled.

Die Schwellung ging auch leicht zurück, keine Schmerzen mehr beim Bewegen (anfänglich schon doll), nur bei Druck direkt auf die Bissstellen (2). Gestern dann aber zu leichter Rötung ein bisschen eitrig. Aber weiter keine Schmerzen.

Trotzdem zum von TA empfohlenen Handchirurg. Der wollte gleich, ohne mir auch nur zuzuhören bzgl. rückgängiger Schwellung7keine Bewegungseinschränkung/Schmerzen außer bei drücken den ganzen Arm betäuben, aufschneiden, 2 Wochen Gips. Keinerlei weitere Erklärung. Da bin ich erstmal raus und hab mich dann dagegen entschieden. Und bin zum Hausarzt.

Der fand die Wunden auch nicht sooo schön und schickte mich nochmal zu einer nahegelegenen Notaufnahme.

Der dortige Unfallchirurg sah sich alles an, desinfizierte großzügig und legte einen dicken Verband mit Octenisept-Auflage an, stellte so den Daumen ruhig und wies mich an, die anderen Finger auch möglichst wenig zu nutzen. Weswegen ich gerade einhändig tippe. Antibiotikum soll ich statt nur 3 Tage, wie Samstag verordnet, zu Ende nehmen.

Heute wieder zum Hausarzt, Verbandwechsel und Wundbeschau. Es schmerzt weiterhin nicht, keine Zunahme der Schwellung auf andere Bereiche. Ballen kann ich Dank Verband ja nicht beurteilen, bei nem kleinen Blick auf den oberen Biss wenn ich den Verband wegziehe keine Ausdehnung der Rötung erkennbar, eher Rückgang, begrenzt auf die unmittelbare Wunde, Hand eher kalt als warm, und unterm Verband fängt es an zu jucken (kein pochen oder so.

Trotzdem haben google und Handchirurg mich so verunsichert, dass ich hier nochmal ne Einschätzung brauchen könnte.

Was meint ihr, Entscheidung gg. Öffnung ok? Ich weiß, ihr seid keine Ärzte...aber erfahren.

LG
 

catmaniac

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Also ich hatte auch schon viele Katzenbisse, gerade bei meiner ersten Katze Mandy aus dem Tierheim. Hängt ja immer von den persönlichen UNnverträglichkeiten ab. Meist reicht der hier vielzitierte, Betaisadonna-Verband. und jut ist :)
 
Öhrchen

Öhrchen

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Hallo

Was meint ihr, Entscheidung gg. Öffnung ok? Ich weiß, ihr seid keine Ärzte...aber erfahren.

LG
Ich würde das so machen, wie der Arzt in der Notaufnahme empfohlen hat - Octenisept, ruhigstellen und Antibiotika nehmen.
Sollte sich allerdings irgend etwas verändern - zunehmende Schwellung, aufsteigende Rötung, Fieber etc, dann sofort zum Debridement mit aufschneiden und Gips. Der Handchirurg hat schon nicht unrecht mit seiner krassen Empfehlung, der wird schon einige Fälle gesehen haben, wo es schiefgegangen ist.
 
Jolin2006

Jolin2006

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Ups...du bist doch hoffentlich Tetanus geimpft?
Das wäre ganz dringend anzuraten.
Und dann schliesse ich mich der Meinung von Öhrchen an.
Aufschneiden und den ganzen Dreck raus holen.Das ist die beste Lösung.
Gleich nach dem Menschenbiss ist ein Katzenbiss der zweit gefährlichste.
Also ab mit dir zum Handchirurgen !

Liebe Grüße und schnelle,gute Besserung

Jolin
 

original_sin

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Hallo,

danke für die Antworten :-)

Kurzes Update: Mo. bis gestern täglicher Verbandswechsel mit PVP-Iod und weiter Antibiotikum bis morgen früh. Tetanus hat sogar Dr. Google am Samstag nach gefragt ;-) Wusste ich auch ohne Impfpass genau, da am selben Tag aufgefrischt (nach 20 Jahren erst, dass passiert mir auch nie wieder), an dem meine Tochter ihre erste bekommen hat, 21. September 2010 :-)

Schwellung nur noch minimal am Ballen, leichte Rötung nur um die große Bisstelle direkt von nur noch ca. 3 mm und kleine Beule untendrunter, aber härter als ein Ödem oder Eiter und kaum schmerzempfindlich, nur ziehen, wenn ich den Daumen arg strecke oder man (der Arzt) direkt drauf drückt (was ich weiter alles vermeide), (Haus-)Arzt geht von sich bildendem Narbengewebe aus. Wunde oberflächlich schon zu. Verband hat er heute abgelassen, weil ich so dermaßen geschwitzt hab untendrunter und die Wunden zu jucken anfangen, das wollte er mir bei der Hitze nicht antun :-)

Kleine Bisstelle ist gar nix mehr, nix Rot (na gut, das Iod schon )oder so, keine Schmerzen. Alles zu, der geb ich max ne Woche, bis man nix mehr sieht.

Direkt um die Bissstellen minimal wärmer, liegt laut Arzt an der besseren Durchblutung wegen Heilprozess, ohne Schmerzen kein Problem. Soll es gut beobachten und bei irgendwelchen Anzeichen für Verschlechterung sofort wieder kommen oder zur Notaufnahme.

Duschen/Händewaschen ok, putzen/spülen nur mit Einmalhandschuhen (da in/an mehrfach benutzten ja auch Keime ohne Ende sein könnten).

Scheint, als hätte ich Glück im Unglück. Aber in Zukunft def. nie mehr ein Biss ohne sofort zum Arzt zu gehen und zumindest vorsorglichem Antibiotika Rezept. Nennt mich panisch, aber zumindest das war def. die richtige Entscheidung...gut das ich aufs AB bestanden hab.

LG
 

Tonicalibra

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Wow. Ich muss sagen von solcher gravierenden Gefährlichkeit von Katzenbissen habe ich bisher in keinster Weise gewusst. :oops:

Mein kleiner Kater spielt ja seit jeher mit unseren Händen - eine Abgewöhnung von dieser Verhaltensweise klappt bisweilen nur mittelmäßig - und hat mich auch schon seeehr oft zerkratzt und gebissen. Manches tat auch richtig weh, hat selten geblutet. Aber nie war es so, dass ich auch nur im Geringsten daran gedacht hätte überhaupt zum Arzt gehen zu müssen. Es ist auch nie etwas geschwollen o.ä.

Ich sag mal - Er ist noch sehr klein und ich hatte wohl bisher auch etwas Glück und mein kleiner Stänkerfritze hat mich bisher auch nur im Spieltrieb "attackiert" und sowieso nie seine volle Kraft eingesetzt.

Womit ich dann aber zum nächsten Problem komme: Wie genau signalisiert mir eine Miez denn, dass sie kurz davor ist auszuticken?

Wegen eines Milbenbefalls im Ohr muss ich meinem Fussel seit 1 Woche täglich etwas ins Ohr tropfen. Das gefällt ihm natürlich nicht und er fängt dabei an zu knurren und zu fauchen (was er sonst nie macht, hab ich während der Prozedur zum ersten Mal von ihm gehört).
Damit drückt er aus, dass es ihm nicht gefällt. Soweit klar. Aber ist das vielleicht schon ein Anzeichen, dass gleich schlimmeres passieren könnte?

Ich möchte nur ungern in den "Genuss" eines solchen Vorfalls kommen.



Lieben Dank schonmal. ::wgelb
 
Zuletzt bearbeitet:
Saabiene

Saabiene

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Hallo,

wickele deinen Fussel so in ein großes Handtuch / Badelaken ein, dass nur der Kopf raus schaut. Dann kann er dich nicht verletzen und du kannst ihm ungefährdet die Tropfen ins Ohr geben.

Als Belohnung fürs "Stillhalten" hinterher ein Leckerli. Das besänftigt ihn.


Wenn eine Katze austickt, dann sieht man es an den Augen und der Ohrenhaltung. Knurren, fauchen sind ihre Warnsignale.

::wgelb
 

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