Katze zurückgeben ?

Diskutiere Katze zurückgeben ? im Katzenzucht Forum im Bereich Katzenaufzucht und Zucht; Seit September letzten Jahres besitzen wir einen Maine Coon Kater mit diversen Problemen...

Josi_68

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Seit September letzten Jahres besitzen wir einen Maine Coon Kater mit diversen Problemen (Futtermittelunverträglichkeit/Darmentzündung/Kryptorchismus/Zahnfleischentzündung/ nicht komplett durchgebrochene Zähne). Irgendwie werde ich aber das Gefühl nicht los, dass dies noch nicht das Ende der Liste sein wird.

- Als Erstes wurden Giardien festgestellt, die erfolgreich eleminiert werden konnten.
- Ein Durchfallprofil des Kotes entlarvte ihn als Ausscheider des Coronavirus.
- Trotz Behandlung der Darmflora (seit über 6 Monaten) setzt der Kater auch heute noch immer wieder breiigen Kot ab, der hell,unverdaut aussieht und stinkt.
- Als wir ihn im Februar kastrieren lassen wollten, wurde festgestellt, daß ein Hoden nicht abgestiegen ist. In der Leistengegend war er nicht tastbar, also wird er wahrscheinlich im Bauchraum sitzen. Der Tierarzt riet uns zudem noch mit der Kastration zu warten, bis er besser entwickelt ist.
- Der Blick in´s Maul verheisst auch nichts Gutes. Das Zahnfleisch ist entzündet und ein Teil der Zähne nicht richtig durchgebrochen.

Wir haben die Züchterin von Anfang an über
den Krankheitsverlauf informiert und natürlich auch schriftlich den mangelnden Gesundheitszustand angezeigt, um unsere Rechte zu wahren.
Als wir sie derzeit über den Giardienbefall informierten hat sie zwar Nachbesserung angeboten, aber davon haben wir abgesehen, denn dieses Hin- Und Her ist keinem kranken Kitten zuträglich und weil das im Normalfall schnell erledigt ist. So wurde uns eine Packung Gambamix zugeschickt und das Thema war seitens der Züchterin wohl erledigt.

Wie ich oben schon erwähnte, hatte die Behandlung "nur" den Erfolg, dass die Giardien irgendwann weg waren, der Durchfall aber leider nicht.
Eine schier endlose Reihe an Untersuchungen und verschiedenen Behandlungsansätzen folgte, die allesamt kein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis brachten, denn von einer artgerechten, abwechslungsreichen Ernährung sind wir immer noch meilenweit entfernt.

Ich habe die Züchterin weiterhin über den Zustand des Katers informiert und diese auch gebeten ihn direkt in ein Zuhause ohne andere Katzen zu vermitteln, denn bei uns hat er aufgrund seiner Krankheitsgeschichte keinen Kontakt zu unseren anderen Katzen haben dürfen. Das wurde abgelehnt, eine Weitergabe des Katers unsererseits untersagt. Angebot war lediglich die Rücknahme des Kater für ein Drittel des ursprünglichen Kaufpreises. Das haben wir natürlich abgelehnt.

Als wir den Kater zum vertraglich vereinbarten Zeitpunkt kastrieren lassen wollten wollten, wurde wie schon erwähnt, festgestellt, daß der Kater an Kryptorchismus leidet und und uns wurde empfohlen die Kastration zu einem wesentlich späteren Zeitpunkt vornehmen zu lassen. Auch darüber haben wir die Züchterin schriftlich informiert, ein kostenpflichtiges Attest angeboten, die Herausgabe des Stammbaumes und eine Kostenbeteiligung an den erhöhten OP-Kosten verlangt. Das wurde seitens der Züchterin völlig ignoriert, so daß wir einen Rechtsanwalt einschalten mussten, der weitere Kosten verursacht hat.

Das Angebot seitens der Züchterin lautet wie folgt:

- Rücknahme des Katers zum Kaufpreis.
- Herausgabe des Stammbaumes zu einem späteren Zeitpunkt, wenn der Kater kastriert werden kann.
- Herausgabe des Stammbaumes, wenn wir den Differenzbetrag von Liebhabertier zu Zuchttier von 800 Euro bezahlen.

Letzter Vorschlag ist natürlich angesichts des Kryptorchismus fast schon lächerlich. Von Übernahme oder Beteiligung seitens der Züchterin an irgendwelchen Kosten ist gar nicht die Rede. Im Gegenteil beruft sie sich auf das Gesundheitszeugnis, in dem sogar die Fühlbarkeit beider Hoden attestiert ist, was ganz offensichtlich nicht der Fall sein konnte. Außerdem gehören wir nicht zu den Menschen, die ein Tier im Stich lassen. Wir wissen ja auch nicht, was dann mit dem Kater passiert, wenn die Züchterin ihrerseits feststellt, dass er die reinste Baustelle ist.

Andererseits hat der Kater bis zum jetzigen Zeitpunkt Kosten von ca. 3.700 Euro produziert. Dazu kommt noch die aufwendige Kastration, die genauere Untersuchung und Behandlung der Zähne und des Zahnfleisches, was sicher nochmal Kosten im 4-stelligen Bereich verursacht.
Insgeheim nenne ich den kleinen Kerl schon liebevoll "Unser 5000 Dollar Kater"

Wir haben uns vertrauensvoll an eine Vereinszüchterin gewandt, die mit den Worten "legt besonderen Wert auf Gesundheit" wirbt und fühlen uns schlicht und einfach über´s Ohr gehauen.

Wie würdet Ihr handeln?
 
02.04.2020
#1

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Gast

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Nula

Nula

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Puh
Fühl dich mal ganz lieb in den Arm genommen.
Da habt ihr ja wirklich schon einiges durch mit dem kleinen.
Für mich hört sich die Züchterin nicht seriös an.
Habt ihr eventuell die Möglichkeit mit jemanden in Kontakt zu treten der auch Katzen von ihr gekauft hat?
Wäre ja spannend zu erfahren ob eurer Kater das schwarze scharf ihrer Zzcht war oder wie ich ehr vermute sie mit kranken Tieren handelt.

Ich befürchte von eurem Geld werdet ihr euch verabschieden müssen.
Ich glaube nicht das ihr auch nur einen Cent zurück erhaltet.
Recht haben, recht bekommen und recht erfahren sind da 3 ganz verschiedene Sachen.

Auch würde ich dieser Person den Kater auf keinen Fall zurück geben.
Aber ich kann auch verstehen das ihr am Limit seit.
Daher mein Vorschlag das ihr euch mal mit eurem Tierschutzverein in Verbindung setzt.
Vielleicht können die euch ja weiter helfen oder auch im Fall der Fälle den Kater übernehmen.

Wie gesagt, das ihr was von eurem Geld zurück bekommt das bezweifle ich stark.
Denn auch wenn ihr recht bekommen solltet, dann muss sie noch zahlen...
So ein Kampf ist oft kostspielige als die Summe die man erhalten würde...
 

Josi_68

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Danke, für Deine Antwort.

Wir haben bisher nur mit einer Person Kontakt gehabt, die 2 Katzen von ihr hatte. Eine ist mit 3 Jahren an Nierenversagen, die andere mit 6 Jahren an Herzversagen gestorben. Das ist aber schon länger her und wurde, aus den von Dir besagten Gründen, auch nicht weiter verfolgt.

Die Rückgabe kommt für uns eigentlich auch nicht mehr in Frage und ich denke, dass weiß die Züchterin. Deswegen ihr Angebot den Kauf rückabzuwickeln. Andererseits haben wir halt das Problem, daß eine Zusammenführung mit unseren anderen Katzen nicht möglich ist, wenn sich an seinem Gesundheitszustand nichts ändert und er nicht fressen kann, was die anderen gewohnt sind. Wir können unseren anderen Katzen nicht zumuten, daß ihre ganzen Gewohnheiten und Rituale geändert werden. Es wird eh schon von Tag zu Tag schwieriger werden ihn mit unseren anderen Katzen zu vergesellschaften.

Eine Übernahme seitens eines Tierheimes stellt für uns gar keine Möglichkeit dar, denn die Züchterin würde in jedem Fall versuchen ihn zurückzubekommen. Wenn dann sollte er möglichst direkt in ein Zuhause kommen, wo er sich frei bewegen kann. Doch wer nimmt schon eine Katze, wenn ihm gesagt wird, daß diese auf jeden Fall hohe Kosten verursachen und eine Menge Nerven und Tränen kosten wird?
 
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Nula

Nula

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Wenn die zusammenfürung in erster Linie am fressen scheitert, dann wären für euch diese Chipgesteuerten Näpfe vielleicht eine Lösung?
So würde jeder sein eigenes Futter bekommen.

Ich würde mit dem Tierschutzverein schon Kontakt aufnehmen.
Allein schon in der Hoffnung das die was gegen die "Züchterin" tun können.
Und vielleicht haben die auch noch Möglichkeiten und Ideen die euch helfen können.
 

Josi_68

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Wenn die zusammenfürung in erster Linie am fressen scheitert, dann wären für euch diese Chipgesteuerten Näpfe vielleicht eine Lösung?
So würde jeder sein eigenes Futter bekommen.
Nein, das ist leider keine Alternative bei einer so großen und unterschiedlichen Katzengemeinschaft. Wir haben auch viele Rituale, die dann einfach nicht mehr möglich wären, weil der Kater sich auf alles stürzen würde, was fressbar ist, was auch verständlich ist, denn er muss tagein-tagaus so ein dämliches hypoallergenes Trockenfutter fressen.

Ich würde mit dem Tierschutzverein schon Kontakt aufnehmen.
Allein schon in der Hoffnung das die was gegen die "Züchterin" tun können.
Und vielleicht haben die auch noch Möglichkeiten und Ideen die euch helfen können.
Der hiesige Tierschutzverein ist eh schon total überfordert mit den ganzen Katzen. Ich bezweifle, daß die uns irgendwie behilflich sein können. Nein, eigentlich weiß ich es ...
 
Nula

Nula

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Nein, das ist leider keine Alternative bei einer so großen und unterschiedlichen Katzengemeinschaft. Wir haben auch viele Rituale, die dann einfach nicht mehr möglich wären, weil der Kater sich auf alles stürzen würde, was fressbar ist, was auch verständlich ist, denn er muss tagein-tagaus so ein dämliches hypoallergenes Trockenfutter fressen.
Klingt logisch.
Wie viele Katzen habt ihr denn?


Der hiesige Tierschutzverein ist eh schon total überfordert mit den ganzen Katzen. Ich bezweifle, daß die uns irgendwie behilflich sein können. Nein, eigentlich weiß ich es ...
Das ist schade.
Allerdings finde ich es schon wichtig das die zumindest von dieser Züchterin berichtet bekommen.
Denn es fällt ja in ihr zuständigkeitsbereich.

Mich berührt es was du mit deinem Katerchen erlebt hast.
Gerne würde ich da iwie helfen
Aber Covid ich kann es nicht.
Ich kann dir nur sagen das ich ihn in deiner Situation auch nicht behalten könnte und zum Schutz der anderen was neues suchen müsste.

Vielleicht schreibt hier ja noch jemand der dir weiter helfen kann.

Ich drücke ganz fest die Daumen das es bei euch ein gutes Ende gibt.
 

Josi_68

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Danke, für Deine guten Wünsche. Können wir brauchen!

Wie haben 6 Secondhand-Katzen ::l
 
Harlith

Harlith

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Der hiesige Tierschutzverein ist eh schon total überfordert mit den ganzen Katzen. Ich bezweifle, daß die uns irgendwie behilflich sein können. Nein, eigentlich weiß ich es ...
Ich hatte gerade irgendwie den Gedanken, dass es vielleicht auch nix für den örtlichen Tierschutzverein ist .. sondern etwas, was größer ist.
Wie wäre es wenn ihr euch an den Bund gegen Missbrauch der Tiere wenden würdet?
Oder vielleicht einfach direkt auch mal öffentlich gehen? ... Vielleicht kann der ein oder andere TV-Sender fürs Tierformat mit Tipps oder passenden Rechtsexperten helfen?
 

Smee

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Da es sich um eine Rassekatze handelt könntet ihr auch da entsprechende Vereine mal kontaktieren. Es gibt ja auch Vereine, die speziell Pflegestellen und Dosis für Rassekatzen in Not suchen.
Es tut mir so leid, dass die Situation sich nicht gebessert hat für euch und den armen Kerl.
Irgendwann wird es hoffentlich möglich sein, solchen Verbrechern das Handwerk zu legen.
 

Josi_68

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Smee, eine Pflegestelle wäre dasselbe, wie ein Tierheim. Unnötige Stationen im Leben einer eh schon gehandicapten Katze.

Was uns wirklich nachdenklich gemacht hat, ist der Umstand, daß es bei der "erfolgreichen" Zucht oft nur um gewisse Rassestandards geht bzw was gerade am Besten verkaufbar ist. Da werden Halbgeschwistern verpaart, Großvater ist gleichzeitig Vater und dergleichen - nur um schnellstmöglich ein gewisses Aussehen herauszuzüchten. Da bleibt Gesundheit durch einen möglichst großen Genpool doch unweigerlich auf der Strecke.

Ich glaube auch einem Züchter, der am laufenden Band Kitten in großer Zahl produziert, nicht mehr, dass ihm das Schicksal jedes einzelnen Kittens am Herzen liegt. Es hat auch mit Hobbyzucht nichts mehr zu tun, wenn man sich sein "Hobby" gut bezahlen läßt. Ich ziehe da eher den Hut vor den Menschen, die zahllosen Streunern ihr Leben widmen und teils noch einen Zweitjob annehmen, um diese adäquat versorgen zu können.

Das Geschäft mit Tieren wird immer ein einträgliches bleiben, solange diejenigen, die kranke Tiere züchten und verkaufen, nicht zur Rechenschaft gezogen werden können.

Aber was am Allerschlimmsten daran ist: Die Tiere sind die, die das alles ausbaden müssen. Sie sind es die Schmerzen haben, zu Wanderpokalen werden, quälende Behandlungen über sich ergehen lassen müssen, kein artgerechtes Leben führen können und letztendlich nicht selten viel zu früh sterben müssen.

Unser erstes Erlebnis mit der Rassekatzenzucht wird definitiv unser Letztes sein!
 

Smee

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Smee, eine Pflegestelle wäre dasselbe, wie ein Tierheim. Unnötige Stationen im Leben einer eh schon gehandicapten Katze.

Bei den Rasse-Notfellchen, die ich mir mal aus eigenem Interesse angeschaut hatt, werden die Katzen ausdrücklich in Dauer-Pflegestellen vermittelt. Sonst hätte ich diesen Vorschlag selbstverständlich nicht gemacht.
Der Süße ist nun einmal krank und gezeichnet auf Lebenszeit, und besser wird es eher nicht werden.
Da ist so ein Umzug vom Zuhause direkt in die neue "Für immer" Pflegestelle dann auch ohne Tierheim-Zwischenaufenthalt möglich. Das nur als Idee bzw. Anregung. Möglicherweise kann er woanders mit ähnlich betroffenen Katzen oder als Einzelkämpfer ein gutes Leben führen, wenn die Kosten nicht ganz alleine zu tragen wären.

Ansonsten stimme ich dir voll und ganz zu.
 
Nula

Nula

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Es gibt verschiedene Pflegestellen.
Manche behalten das Tier solange bis es gut vermittelt werden kann.
Und andere sind eine Endpflegestelle.
Da gehört dann das Tier zwar noch dem Tierschutz, gilt aber als nicht vermittelbar und bleibt für den Rest seinen Lebens in der Pflegestelle.
Das passiert oft bei Kranken Tieren.

Ich glaube das so eine Endpflegestelle oder auch eine die sich ihm annimmt und solange behält bis er nach besten Wissen und Gewissen vermittelt wird ist für euch gar nicht so verkehrt.

Vielleicht magst du dich ja in diese Richtung n bisschen informieren?
 

Gast49814

Gast
Hmpf, örgs. Das ist bitterböse.
Was sagt denn der RA?
Aber was am Allerschlimmsten daran ist: Die Tiere sind die, die das alles ausbaden müssen.
Genau darauf setzen solche Leute, die auch gar nicht so selten sind. M.E. das ärgste Problem, unter dem unsere Gesellschaft leidet.
Sie kalkulieren das Herz und die mangelnde RS-Versicherung der Käufer in ihren Betrug ein.
dass es vielleicht auch nix für den örtlichen Tierschutzverein ist .. sondern etwas, was größer ist.
Genau in diese Richtung würde ich auch gehen und ihren Zuchtverband ins Visier nehmen. Corona sei Dank lechzt die Presse momentan nach anderen Themen als die tägliche Virendosis. Vielleicht kann ein Tierschutz-RA helfen, den richtigen Kanal zu finden. Alle, von dieser ... Verbrecherin noch nicht gezeugten Leidensgenossen, werden es euch danken.
Viel Erfolg!
 
Fania

Fania

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Unser erstes Erlebnis mit der Rassekatzenzucht wird definitiv unser Letztes sein!
Das ist sehr schade, denn es gibt viele Katzenzüchter, die einen guten Job machen, die dich gut beraten, dir aber auch ein bisschen auf den Zahn fühlen. (Denn auch die Käufer können ungeeignet sein)
Deren Kitten sind dann i.d.R. 3Monate alt, geimpft und entwurmt. Man darf (dass muss ich einfach mal so sagen), nicht auf den Preis schauen und sollte Kitten kaufen die einen Stammbaum haben (deren Züchter also in einem Katzenzucht-Verein sind) und die mit Kaufvertrag abgegeben werden.
Bei solchen Züchtern gibt es im Kaufvertrag i.d.R. ein Recht auf Rückgabe, sollte das Kitten (oder eine erwachsene Katze) nicht gefallen oder nicht behalten werden können.

Oder man holt sich ein Kitten vom Tierschutz, wenn es keine Rassekatze sein muss.
Genau hinschauen muss man aber überall!

Ich wünsche dir viel Glück und dass du das passende Kätzchen findest.
 

Josi_68

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Das ist sehr schade, denn es gibt viele Katzenzüchter, die einen guten Job machen, die dich gut beraten, dir aber auch ein bisschen auf den Zahn fühlen. (Denn auch die Käufer können ungeeignet sein)
Ob es gute Züchter gibt, werden wir nicht mehr herrausfinden, denn wie gesagt, wir werden keine Rassekatze mit Papieren mehr kaufen.
Gefragt hat sie uns nichts, aber das brauchte sie auch garnicht, denn wir haben ihr ausgiebig über unsere Katzenhaltung und die Erfahrungen, die wir im Laufe der Jahre gesammelt haben, berichtet.


Deren Kitten sind dann i.d.R. 3Monate alt, geimpft und entwurmt. Man darf (dass muss ich einfach mal so sagen), nicht auf den Preis schauen und sollte Kitten kaufen die einen Stammbaum haben (deren Züchter also in einem Katzenzucht-Verein sind) und die mit Kaufvertrag abgegeben werden.
Bei solchen Züchtern gibt es im Kaufvertrag i.d.R. ein Recht auf Rückgabe, sollte das Kitten (oder eine erwachsene Katze) nicht gefallen oder nicht behalten werden können.
All das haben wir ja beachtet! Aber :
Es gibt kein Recht auf Rückgabe! Gibt es übrigens bei kaum einer Zucht! Wenn dann nur ohne Rückerstattung des Kaufpreises. Nicht mal die Anzahlung hätten wir zurückbekommen.
Klar gibt es auch in unserem Kaufvertrag einen Passus mit "Vorkaufsrecht". Das soll aber nur die Verkäuferin schützen bzw hat für den Käufer keinerlei Vorteil, wenn er ein krankes Kitten bekommt. Das Vorkaufsrecht hat sie sich aber mit dem Zusatz, dass sie maximal ein Drittel des Kaufpreises für unkastrierte Katzen und ein Fünftel für kastrierte Katzen bezahlt, zunichte gemacht, denn ein festgesetzter Preis schließt ein Vorkaufsrecht aus. Sie kann, wenn überhaupt, allenfalls zu dem Preis einsteigen, zu dem das Kitten weiterverkauft wird. Da der Kater ursprünglich von meiner Frau gekauft wurde, habe ich ihn nun erworben zu einem Betrag, der sich aus Kaufpreis, Tierarzt- und Behandlungskosten zusammensetzt. Ich glaube nicht, daß sie soooooo viel ausgeben möchte, wenn sie nicht mal bereit ist für eine Giardienbehandlung mehr beizusteuern als ein paar Tabletten.


Oder man holt sich ein Kitten vom Tierschutz, wenn es keine Rassekatze sein muss.
Genau hinschauen muss man aber überall!
Bislang haben die Katzen fast immer uns "gefunden" und gepasst haben sie, bis auf eine Ausnahme, immer.
Wir wollten halt mal eine Katze, die wir nicht vom Tag 1 an päppeln müssen, sondern ausnahmsweise einfach mal nur Freude dran haben.

Ich glaube, bevor man sich bei einem sogenannten Vereinszüchter ein Tier kauft, muss man sowohl Züchter, als auch Verein eine ganze Weile gehörig unter die Lupe nehmen. Das macht in der Regel niemand.
 

Josi_68

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Ich wollte nun aber auch mal etwas Positives berichten: Seit knapp einer Woche bekommt Avatar nun abends, mit zeitlichen Abstand von 4 bis 5 Stunden zur letzten Mahlzeit, ein paar Stücke rohes Fleisch und was soll ich sagen - Er verträgt es bislang sehr gut!

Endlich hat er mal was zu kauen! Das musste er echt lernen. Ich hoffe das bleibt so und wir können den Speiseplan langsam erweitern.
Für Freitag ist die Bauchhöhlen-OP angesetzt. Ich hoffe inständig, daß die nicht wieder alles zunichte macht.
 
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Pat

Pat

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Endlich hat er mal was zu kauen! Das musste er echt lernen. Ich hoffe das bleibt so und wir können den Speiseplan langsam erweitern.
Für Freitag ist die Bauchhöhlen-OP angesetzt. Ich hoffe inständig, daß die nicht wieder alles zunichte macht.
Darüber freue ich mich ganz riesig mit euch, endlich etwas wirklich Positives! ::l

Und für die OP werden hier alle Daumen und Pfoten für einen guten Erfolg ganz fest gedrückt! :herz:

Es wäre schön wenn du auch darüber und sonst auch hier weiter berichtest.
 
Fania

Fania

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Es gibt kein Recht auf Rückgabe! Gibt es übrigens bei kaum einer Zucht!
Ich glaube, bevor man sich bei einem sogenannten Vereinszüchter ein Tier kauft, muss man sowohl Züchter, als auch Verein eine ganze Weile gehörig unter die Lupe nehmen
Das stimmt nicht!!
Bei mir gab es sogar die Pflicht! zur Rückgabe, wenn ein Kitten nicht behalten werden konnte. Das stand in jedem meiner Kaufverträge und musste vom Käufer unterschrieben werden.

Der Verein hatte damit allerdings nichts zu tun, das muss ich zugeben, dem Verein ist das wurscht, er kassiert nur für das Ausstellen der Stammbäume und den Mitgliedsbeitrag vom Züchter.
 
Nula

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@Fania bist du dir sicher das das dann keine Unwirksame Klausel ist?
 
Eroica

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Bei mir gab es sogar die Pflicht! zur Rückgabe, wenn ein Kitten nicht behalten werden konnte. Das stand in jedem meiner Kaufverträge und musste vom Käufer unterschrieben werden.
Und war die Rückgabepflicht dann auch mit einer (teilweisen?) Rückerstattung des Kaufpreises verbunden? Bei der TE war dem ja wohl nicht so.
 
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