Katze meines Partners terrorisiert den gesamten Haushalt

Diskutiere Katze meines Partners terrorisiert den gesamten Haushalt im Katzen-Verhalten Forum im Bereich Katzen allgemein; Da das Thema etwas kompliziert ist, erzähle ich Mal in chronologischer Reihenfolge. Ich bin seit 11 Monaten mit meinem Freund zusammen. Er hat...

Nel

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Da das Thema etwas kompliziert ist, erzähle ich Mal in chronologischer Reihenfolge. Ich bin seit 11 Monaten mit meinem Freund zusammen. Er hat sich vor 3 Jahren zwei Katzen geholt, ein Geschwisterpärchen, beide sind kastriert. Die beiden kamen viel zu früh von der Mutter weg mit 5-6 Wochen, mein Freund war da leider etwas arg blauäugig. Die beiden werden regelmäßig einem Tierarzt vorgestellt, gesundheitlich ist alles prima.
Als ich mit meinem Freund zusamnenkam hatte die Katze allerdings immer wieder mit heftigen Erbrechen zu kämpfen, er hat immer Trockenfutter gefüttert, weil die nix anderes kannten und fraßen. Als es wieder Mal ganz übel war hab ich der Katze nach 12h ohne Futter gekochtes Huhn gegeben. Mit hochwertigem Futter klappte eine Ernährungsumstellung prima. Da sie sehr wenig trinkt, geben wir das Futter mit etwas Wasser vermengt, das nehmeb beide problemlos. Da mein Freund es unproblematischer findet, hat er immer mal wieder versucht Trockenfutter zu geben, allerdings irgendwann aufgegeben, da sie davon immer wieder erbrochen hat.
Zu Beginn hab ich oft gesagt, dass mich die Katze in ihrer Anhänglichkeit irgendwie an ein altes, sterbendes Tier erinnert. Wer schon einige Tiere hatte versteht vielleicht was ich meine. Beide früher viel zu dicken Tiere sind heute schlank und muskulös. Sie sind Wohnungskatzen. Im
Gegensatz zur Katze war ihr Bruder anfangs sehr scheu, der brauchte wirklich Zeit zum Auftauen, ist mittlerweile aber unglaublich verschmust und lieb. Ich erwähne das, weil ich ehrlich gesagt nicht denke, dass ich mich der Katze gegenüber falsch verhalten habe. Ich hab beide gleich behandelt, mich nie aufgedrängt... Die Probleme begannen irgendwann um Neujahr herum, kurz nachdem es der Katze durch weniger Gewicht und anderes Futter
deutlich besser ging. Die Katze fing plötzlich an sich neben mich zu legen, zunächst zum Schmusen aufzufordern und zu Schnurren. Wohl gemerkt: sie kam immer eher zu mir, als zu meinem Freund. Eigentlich passte das prima, da der Kater eher zu meinem Freund geht und die Katze bis ich dazukam ein bisschen das fünfte Rad am Wagen war. Eines Tages kurz nach Silvester (da ist sie auf dem Sofa Mal sehr wegen Knallern erschrocken, war danach aber völlig normal) zuckte sie dann immer wieder mit dem Schwanz. Ich nahm meine Hand weg, redete mit meinem Freund. Und plötzlich hatte ich sie am Arm hängen. Und zwar nicht ein bisschen, sondern richtig heftig. Ich hab sie verhältnismäßig ruhig auf den Boden gesetzt und laut "nein" gesagt, sie dann ignoriert. Etwa eine halbe Stunde war alles gut, dann kam sie wieder fsuchend an, diesmal ging es in Richtung Gesicht und Hals, wo ich einen Monat zuvor operiert worden war. Diesmal hab ich laut "Hey!" gerufen und sie vom Sofa geschmissen. Nicht heftig, aber in der Situation gab es wichtigeres als sanft zu sein. Sie griff sofort wieder an. Der Kater hatte sich bis dahin alles angeschaut und zunehmend die Haare gestellt. Er ist dann aber dazwischen, so hab ich den noch nie erlebt und ließ zuvor ein klagende Geräusch hören, er klang fast wie ein Baby. Sie provoziert ihn auch sonst öfter. Er zeigt ihr dann immer kurz, dass sie keine Chance hat und dann ist wieder alles gut. Ansonsten Vertragen die sich super.

Jedenfalls: seither kommt es immer wieder zu Angriffen durch die Katze. Manchmal geht der Kater dazwischen. Sie verweigert teils das ganze Wochenende, wenn ich dort bin, sämtliches Futter. Außer während wir z.B. wandern sind. Allerdings führt sie sich nur so auf, wenn mein Freund auch in der Wohnung ist. Ist er fort, dann frisst sie mir sogar aus der Hand. Zu ihm ist sie immer lieb, außer er kommt zwischen uns, wenn sie wieder ihre Stimmungen hat. Ist er mit ihr alleine, dann ist alles gut. Bin ich mit ihr alleine, dann ist alles gut. Sind wir beide da knurrt sie fast ununterbrochen. Es ist total verrückt, ich kann's mir nicht erklären, außer mit Eifersucht und das wäre ja nicht erst nach vielen Monaten ein Problem. Das komische ist, dass ich phasenweise den Eindruck habe, dass sie richtige Panik hat vor mir und es phasenweise keinerlei Probleme gibt. Können Katzen schizophren sein? 🤔
Am Wochenende hat sie wirklich den Vogel abgeschossen. Ich wollte duschen, sie wollte nicht aus dem Bad. Hab also die Tür offen gelassen und bin unter die Dusche. Als ich kurz die Kabine öffnete, griff sie an. Ich hab ihr mit der Duschbrause eine kräftige Ladung Wasser ins Gesicht gespritzt. Den Rest des Tages verbrachte sie knurrend im Katzenklo und verrügelte jedes Mal, wenn ich in Sicht kam die Tür. Sie war dann schön dekoriert mit verklebte Streu.🤦 Am nächsten Morgen lag sie dann wieder schnurrend auf meinem Schoß, zwei Stunden später wieder Drama.
Ach ja: sie zeigt das Verhalten auch bei der Nachbarin, die manchmal füttert und der besten Freundin meines Partners, die sie auch immer mochte. Außerdem bei einem guten Freund.

Feliway haben wir mittlerweile im Dauereinsatz, wir haben verschiedenste Spielzeuge im Wechsel im Einsatz, eine Verhaltenstherapeutin hat nur die Schultern gezuckt und gemeint da müsse was gesundheitlich nicht passen. Blutwerte sind top, Ultraschall unauffällig, Röntgenbilder top und CT vom Kopf unauffällig. In Klamotten meines Freundes rumlaufen bringt nix, andersrum bringt es auch nix. Verstecke hat sie mittlerweile in jedem Eck. 4 Wochenenden unter Beruhigungsmittel brachten keine bleibende Besserung. Puh.

Wir wollten jetzt eventuell noch versuchen wie es ist, wenn sie mich einfach Mal einen ganzen Monat nicht sieht, ob dann vielleicht Ruhe reinkommt. Aber ich hab ehrlich gesagt wenig Hoffnung, da es, als ich ein WE net da war noch heftiger wurde.
Sie einfach rauszulassen geht derzeit leider nicht, da die Nachbarskatzen extrem territorial sind und es aus dem dritten Stock auch nicht zu handhaben wäre mit Katzenhaarallergiker in im Erdgeschoss. Sie war auch noch nie draußen im Freien und hier kommen immer Mal Katzen weg. Alles doof.

Wir wollen in absehbarer Zeit zusammenziehen. Momentan - ich bin da ehrlich - hab ich keine Lust mehr das hysterische Katzentier mitzunehmen. Was, wenn wir Mal Kinder haben? Ich kann ihr derzeit absolut nicht vertrauen. Und ich hab mittlerweile Angst, dass ich sie irgendwann ernsthaft verletzr- ich kann mich schließlich auch nicht einfach völlig verheißen lassen. Mein Freund wäre glaub sogar noch eher als ich bereit die Katze abzugeben, die er sich - ehrlich gesagt- wirklich etwas hirnlos angeschafft hat. Wenn's wirklich nicht mehr anders geht kommt sie zu mir in den Reitstall, das ist bereits abgeklärt. Aber da wir den Kater auf keinen Fall fortgeben werden, will ich einfach alles versuchen, damit seine Schwester bleiben und ihm Gesellschaft leisten kann. Aber nicht, wenn sie dann dauerhaft so unglücklich ist und ich mich nicht mehr durch die Wohnung bewegen kann.
 
23.04.2021
#1

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Martina59

Martina59

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Hallo und herzlich willkommen im Forum,
Ich wäre da bei der Verhaltenstherapeutin und würde einen gesundheitlichen Hintergrund vermuten.
Vielleicht hat sie Schmerzen, zusammen mit dem Schreck auf dem Sofa von Silvester kann es schon sein, dass sie das alles miteinander verbunden hat und dich (und möglicherweise auch andere Personen die ins Haus kommen) sozusagen als Auslöser ihrer Beschwerden sieht. Auch dass sie das Futter verweigert wenn du da bist, hat ja etwas zu bedeuten. Mir fallen da spontan die Zähne ein.
Katzen schnurren übrigens auch wenn sie Schmerzen haben.

Hast du schon mal was von FORL gehört? Das ist eine Zahnerkrankung bei der die Zahnwurzeln kaputt gehen. Oft kann man das von außen gar nicht sehen und viele Tierärzte sagen dann die Zähne wären okay.
Die Katzen haben aber verheerende Zahnschmerzen und können erhebliche Verhaltensveränderungen entwickeln.
Ich würde dir also raten, bei einem spezialisierten Zahntierarzt (da gibt es mittlerweile recht viele) die Zähne digital röntgen zu lassen.
Das wäre immer mein erster Ansatz, ich hab selber eine Forl Katze, die leider auch viel zu lange unter ihrer Erkrankung gelitten hat.
Die betroffenen Zähne müssen dann gezogen werden, aber hinterher hast du ein ganz anderes Tier.

Was für mich auch noch so ein Punkt ist, ist das Erbrechen und somit die Futtermittel-Unverträglichkeit, aber da kenne ich mich nicht so aus, da meldet sich bestimmt noch jemand der da mehr weiß
 
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Pat

Pat

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Hallo und herzlich willkommen hier im Forum! :love:

Ich kann mir deine Gefühle und Bedenken sehr gut vorstellen und denke, das ihr für eine Lösung gute Nerven und Geduld werdet haben müssen.

Selbst hatte ich Probleme in dieser Art noch nicht mit einer Katze, dafür aber aufgenommene Streuner, die in ihren Angriffen oft auch nicht so ohne waren, allerdings aus anderen Gründen.
Ich werde versuchen, dir / euch alles zu schreiben, was mir als Lösung einfällt und evtl. als möglich erscheint und sich lohnen könnte es auszuprobieren.

Ich bin ziemlich überzeugt, das ihr Verhalten im Zusammenhang mit dem Schreck durch die Knallerei entstanden ist ..... ähnliches hat man schon öfter lesen können.
Die Katze kann in solchen Momenten nicht einordnen, was sie so erschreckt hat und überträgt diesen Schreck dann auf das, was sie als erstes in diesem Moment "gesehen" hat und meint nun, das du die Ursache für ihren Schreck war.
Da brauch jetzt nur mal etwas sie irretieren ..... schon sieht sie dich oder wer dann gerade dabei ist , als Gefahr an.

Ich selbst habe da auch keine Erfahrungen und bin ursprünglich dabei recht skeptisch gewesen , aber durch inzwischen viele Erfahrungsberichte (auch hier im Forum) würde ich als erstes einen Versuch unternehmen und mich mit einer seriösen und guten Tierkommunikatorin in Verbindung setzen.Vielleicht durch jemand, der bereits Erfahrungen damit hatte vermittelt und dir eine solche Adresse nennen kann.

Hier kann dir vielleicht Jo = MinjaundJimmy weiter helfen, die hat , wie auch andere, bereits Erfahrungen damit.

Vielleicht erfahrt ihr durch solch einen Kontakt, was mit eurer Katze los ist und was ihr tun könnt.

Des weiteren würde ich ab sofort mit "Zylkene 75" anfangen der Katze zu geben ..... das ist ein Nahrungsergänzingsmittel, frei über den Tierarzt, oder im Internet , verkäuflich ..... und es hilft vielen Katzen mit ähnlichen oder sonstigen Problemen, die wieder abzulegen.

Hier mal ein Link dazu, es gibt aber viele Anbieter ...... Zylkene für Hund und Katze gegen Stress und Angst

Es gibt auch noch andere Mittel, wie z.B. Globuline oder Bachblüten usw, , die dabei helfen können, man muss es meist mit Geduld ausprobieren und testen, auf was die Katze am besten reagiert.
Ich selbst glaube da mehr an Zylkene (habe ich auch bei unseren Streuner-Katzen bereits eingesetzt)..... denn dabei dauert es oft zwar auch erst 1 - 4 Wochen bevor man eine Wirkung merkt, ist dann aber dauerhafter ...... die Katze findet meiner Ansicht nach damit besser auf ihren "ursprünglichen Nullpunkt zurück".

Die anderen Sachen dauern aber auch oft noch länger, bis eine Wirkung eintritt .

Du kannst auch hier im Forum oben rechts auf der Seite unter "Suche" das Wort Zylkene eingeben, dann erscheinen dir viele Beiträge über Zylkene und wie die User es erlebt haben..........durch diese "Suche" kannst du auch Beiträge über Tierkommunikation finden und dich informieren.

Ich drücke dir alle Daumen für einen guten Erfolg ...... und bitte berichte doch hier weiter, wie es sich bei euch entwickelt.

Wann immer du Fragen hast, dann frage hier einfach.

LG Waltraud
 
Fania

Fania

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Ich habe deinen Beitrag auch gelesen und will dir (aus Zeitmangel) nur ganz kurz antworten.

Einen Versuch mit Zylkene kannst du natürlich machen, vielleicht hilft das und die ganze Situation entspannt sich. Ich würde es euch sehr wünschen.

Sollte Zylkene nichts bringen, kannst du es auch noch mit "Calmex Cat" versuchen. Gibts entweder beim TA oder du bestellst es im Internet.

Viel Erfolg wünsche ich euch und natürlich eine liebe, entspannte Katze.

Ich hoffe wir lesen bald dass sich eure Situation entspannt hat.
 
Razielle

Razielle

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Klingt wirklich ziemlich extrem und unberechenbar. Trotzdem sollte sollte man bevor man die Psyche behandelt erstmal so sicher wie möglich abklären dass keine gesundheitliche Ursache vorliegt. FORL kann auch bei einer so jungen Katze vorkommen, ist nur durch Dentalröntgen feststellbar und tut höllisch weh. Ist aber nur eine von vielen möglichen Ursachen. Entzündung, Zyste, Polyp, übersehenes Gebärmuttergewebe....Ich würd sie tatsächlich in einer Klinik auf den Kopf stellen lassen - geriatrisches Blutbild, Röntgen, Dentalröntgen. Wenn da nix zu finden ist würde ich nach einem wirklich guten, erfahrenen Verhaltenspsychologen suchen. Viele bieten auch Videoberatung an.
 

Nel

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Wow, danke für die schnellen Antworten! 🙂

An die Zähne hatte ich tatsächlich auch als allererstes gedacht, da ich das vom Hund und Pferd her schon als Knackpunkt kenne. Wir haben die Katze aber bereits komplett durchröntgen lassen und ja sogar ein CT vom Kopf machen lassen. Die Zähne sind völlig in Ordnung.
Dass Katzen auch bei Schmerzen Schnurren weiß ich auch, aber sie kommt her, legt sich zu mir hin, reibt den Kopf an mir, schnurrt und präsentiert ihren Bauch zum Kraulen. Ich glaub nicht, dass das in dem Zusammenhang Schmerzen sind.
Das Problem mit dem Erbrechen haben wir nicht mehr, seit ich diese Fütterei mit Trockenfutter unterbunden hab und das einzige noch vorhandene Trockenfutter eines ohne Getreide ist. Ich hab die starke Vermutung, dass das am Getreide lag.

Ich glaube tatsächlich am ehesten, dass die Katze irgendeinen psychischen Knacks schon wesentlich länger mit sich herumschleppt, es ihr aber durch die Unverträglichkeit quasi zu schlecht ging, um das "auszuleben". In Phasen wo mein Freund meinte er müsste jetzt doch wieder Trofu geben, war die nämlich auch wieder sehr anhänglich.

Zum Thema Tierkommunikation: mein Freund hält das für ausgemachten Blödsinn und ich denke da ehrlich gesagt ähnlich.
Die Futterumstellung auf hochwertiges Nassfutter aus vernünftiger Tierhaltung zahle schon in wesentlichen Teilen ich (mein Freund ist der Meinung, dass ich es da übertreibe) und auch viele Untersuchungen hab ich auf meine Kosten machen lassen. Wenn mein Freund das mit der Tierkommunikation selbst möchte, dann unterstütze ich das natürlich, aber es sind halt einfach seine Katzen, das muss er dann auch selbst finanzieren. Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen, ganz ehrlich. ;-) Versteht mich nicht falsch: Ich hab wirklich nichts gegen die Katzen, aber ich wollte eigentlich nie eine haben, einfach schon weil ich keinen hochspezialisierten Fleischfresser im Haus möchte. Ich bin bezüglich Fleisch sehr, sehr wählerisch bezüglich Herkunft.
Und da ich Hunde auch wesentlich lieber mag und eigentlich auch wieder einen möchte (mein Freund übrigens auch) und ich obenauf diverse Nager zu Hause habe, ist eine Katze eigentlich so ungefähr das letzte was ich mir an Haustier ausgesucht hätte, auch wenn ich die Katzen bei uns am Reitstall super finde. Zudem halte ich nicht so viel von reiner Wohnungshaltung und wohne selbst zu allem Überfluss an einem Vogelschutzgebiet mit seltenen Bodenbrütern. Ich finde man wird diesen Tieren und ihren Bedürfnissen drinnen einfach nie ganz gerecht, ich weiß, da scheiden sich die Geister.
Zuletzt finde ich zumindest bei den beiden das Katzenklo im Bad, das ich bei anderen Katzenbesitzern nie besonders negativ wahrgenommen habe, einfach abartig widerlich. Da die beiden ihre Hinterlassenschaften selten vernünftig vergraben stinkt das einfach fast immer. Mein Freund hat ein geschlossenes, ziemlich dichtes Katzenklo, aber ich mag das trotzdem nicht dauerhaft im Bad haben, schon dieses Gebrösel überall. Ich find's einfach total ekelhaft. Im Moment wegen der getrennten Wohnungen geht's schon, aber auf Dauer muss das Teil woanders stehen.
Das ist auch ein Punkt, der mir große Sorgen macht. Ich hab bei einer Freundin Mal eine Katze erlebt, die unsauber war und die Tierchen neigen ja dazu das bei Unzufriedenheit zu werden. Die Katze ist aktuell schon unzufrieden, wie soll das werden wenn ich immer da bin. Ganz ehrlich: ich geb wirklich alles, damit die Madame sich vorher einkriegt, aber wenn alles nix bringt der Tag kommt, an dem sie uns in die gemeinsame Wohnung pisst, dann ist das Thema für mich durch, dann fliegt sie raus und zwar hochkant. Das ist dann für mich definitiv jenseits meiner Kompromissbereitschaft und die ist langsam wirklich überstrapaziert, weil ich nichtmal einen ruhigen Abend mit meinem Freund in seinem Wohnzimmer verbringen kann, ohne permanentes Geknurre und Gefauche als Hintergrundgeräusch und kein einziges Wochenende ohne tiefe Kratzer nach Hause komme.

Zyklene hatten wir tatsächlich auch schon. :( Es ist in der Zeit ( zwei Monate glaub) eher schlimmer geworden mit ihr. Hatte uns eine Kollegin von mir, die im Tierheim arbeitet ehrenamtlich empfohlen.

Mein Freund meinte vorher auch, dass der Kater heute einen Striemen auf der Nase hat. 🤔 Den greift sie also wohl auch an😤
 
Pat

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Hatte uns eine Kollegin von mir, die im Tierheim arbeitet ehrenamtlich empfohlen.
Kann dir diese Freundin nicht auch behilflich sein und für beide Katzen ein Zuhause finden, das die beiden gemeinsam in einem guten und liebevollen neuen Zuhause leben und sich wohlfühlen können?

Was würde dein Freund dazu sagen?
Die Antwort könnte für ihn schwer werden ..... mit den Katzen lebt er bereits 3 Jahre zusammen und mag sie offensichtlich ?? , mit dir ist er erst 11 Monate zusammen, mag dich sicher auch, ....... aber er lebt noch nicht Tag für Tag und rund um die Uhr mit dir zusammen, so wie mit seinen Katzen.....::?


Zuletzt finde ich zumindest bei den beiden das Katzenklo im Bad, das ich bei anderen Katzenbesitzern nie besonders negativ wahrgenommen habe, einfach abartig widerlich. Da die beiden ihre Hinterlassenschaften selten vernünftig vergraben stinkt das einfach fast immer.
Katzen sind sehr reinliche Tiere, daher werden sie in einem Klo in dem mehrere Hinterlassenschaften drin sind, auch ungern zwischen denen dann gründlich vergraben ..... oftmals trennen sie auch mit Vorliebe das große und das kleine Geschäft, auch sollten die Klos in der Grundfläche recht groß sein, damit sie nicht beim scharren gleich wieder in ein Häufchen rein treten....... das würde bei 2 Katzen mit vielleicht nur 1 Klo sicher oft nicht ausbleiben.
Wenn man genug Streu einstreut und wenigsten 2 x am Tag alles entfernt, dann stinkt es auch kaum ..... vielleicht wird da ja bereits ein Fehler gemacht?

Es gibt einfach ziemlich viel, was dich stört und du wohl kaum bereit bist, unvermeidliche Dinge, die zu einem Leben mit Katzen nun mal dazu gehören wohin ausser auf ein Katzenklo ..... (da hast du übrigens noch Glück, das beide mit vermutlich nur dem einen Katzenklo, zufrieden sind und nicht dadurch bereits unsauber sind, denn Katzen benötigen bekanntlicherweise "soviel Klos, wie Katzen im Haushalt leben plus 1 Klo zusätzlich" ) .... sollen die Katzen sonst ihr Geschäft machen????

Die beiden kamen viel zu früh von der Mutter weg mit 5-6 Wochen
Das kann durchaus eine Ursache der jetzt gezeigten Probleme in Verbindung mit neuen unangenehmen Erlebnisse, oder organischen Ursachen, sein ...... daher wäre ja alle bereits erwähnten Möglichekeiten einen Versuch wert, wenn man tatsächlich eine Lösung sucht, um dir und der Katze zu helfen und ein friedliches miteinander zu erreichen.

Wir waren "eigentlich" auch immer "Hundemenschen" , auch schwierige Pferde, sowie prämierte Hannoveraner Springpferde lebten bei uns..... unsere Hunde waren zum Teil sogar Rasse bedingt , durch den angeborenen Jagdhundtrieb , regelrechte "Katzenhasser" und jede Katze wurde gejagd und vom Grundstück vertrieben.
Als uns dann aber der erste Kater als Kitten einer Streunerin krank, hlflos und winzig zu lief , da war unser Gefühl diesem Tier zu helfen und ihm ein sicheres Zuhause zu geben trotzdem so groß, das wir so vieles akzeptiert haben, was wir vorher nie für möglich gehalten haben ..........bisher haben wir nur hilfsbedürftige, heimatlose Katzen aufgenommen und haben es nie bereut.

Nach deinen geschriebenen Abneigungen hier bei vielem, was ein Zusammenleben mit Katzen betrifft, kann man dir kaum raten, wie du ein besseres Zusammenleben erreichen könntest ........ deine Antwort steht darauf ja bereits fest, kann es sein, das du lediglich dafür eine Bestätigung suchst?

Überdenke doch bitte einfach nochmal alles, was du vielleicht doch für diese Katze / Katzen empfindest und dementsprechend solltest du dann offen mit deinem Freund darüber reden.

Wie du ja schon schreibst, es sind die Katzen deines Freundes ..... und er wird letztendlich die Entscheidung treffen müssen, die er für sich dann auch verantworten kann und will.

Ich wünsche euch viel Glück zu einem guten Ausgang und einer Lösung, die für Mensch und vor allem auch für die Katzen eine wirklich gute Lösung ist.
 

Nel

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Ich hab doch oben geschrieben, dass es auf dem Balkon ein zweites Katzenklo gibt.🙃 Die werden beide täglich gereinigt und das im Bad ist wirklich riesig, so ein großes Katzenklo hatte ich wirklich noch nie gesehen. Nein, es ist tatsächlich so, dass die beiden einfach einen ganz komischen Geruch verbreiten und einfach grundsätzlich garnichts verscharren, egal in welcher Streu(vielleicht hat das auch mit der frühen Trennung von der Mutter zu tun?) und ich muss das nicht im Bad haben wollen, das mach mich nicht zum Unmensch oder einem schlechten Tierbesitzer. Die beiden riechen einfach stärker als andere Katzen, die ich kenne, kann ja auch nur sagen wie es ist.
Der Kater bleibt, darüber gibt es keine Diskussion. Und die Ansage kommt nicht von meinem Freund, sondern von mir.
Ein gutes Zuhause für den Fall, dass wir es nicht hinbekommen mit ihr hab ich längst für sie. Hab ich oben auch geschrieben. Da ginge der Kater aber dann nicht mit und ich hab auch meine Zweifel, dass er damit ein Problem hätte, denn auch er ist merklich genervt wenn sie so am Rad dreht und läuft dann mit aufgestelltem Fell und buschigem Schwanz weg von ihr, wenn sie nicht aufhört folgt ein Angriff.
Aber trotz allem was das Mädel tut mag ich sie immernoch. Mich macht das wirklich unglücklich ihr nicht helfen zu können.
Mir zu unterstellen ich wolle die nur loswerden finde ich nach weit über 1000 Euro Tierarztrechnungen und Übernehme der Futterkosten ehrlich gesagt ziemlich daneben.

Mein Partner hat sich die beiden angeschafft, ja. Aber wie man schon an der Übernahme von etwa 5 Wochen alten Kätzchen, die draußen waren in reine Wohnungshaltung sieht: besonders viel gedacht hat er dabei nicht, sowas passiert einen nicht, wenn man sich wenigstens ein bisschen mit dem Thema beschäftigt hat. Das weiß er auch. Leider liest er generell sehr wenig und hat da einfach den scheinbar so tollen Züchtern (Vermehrer vom Feinsten, die Mutter hatte in dem Jahr mindestens 3x Nachwuchs) geglaubt. Aber an der Katze hat er nie wirklich gehangen. Er hatte sich den Kater rausgesucht und dann halt irgendeine der Geschwisterkatzen mitgenommen dazu und leider war das Verhältnis immer so, dass sie außen vor war. Deshalb hat ja anfangs alles so gut gepasst, denn mir gefällt sie eigentlich viel besser. Sie ist in meinen Augen die hübschere und intelligentere der beiden, sie war immer viel mutiger als der Kater, war für jeden Blödsinn zu haben. Und manchmal ist sie das ja immernoch. Das ist ja das WIRKLICH seltsame: ich hab das Gefühl in ihr leben 2 völlig unterschiedliche Katzen. Aber meistens hab ich hier eine Katze sitzen, die entweder wie ein Häufchen Elend in einer Ecke liegt, dass es mir die Tränen in die Augen treibt, weil ich ihr so gerne klarmachen würde, dass ich sie trotz allem noch lieb hab und dass ich mein aufgewecktes kleines Mäuschen zurückwill. In der nächsten Sekunde fällt sie mit Krallen und Zähnen über mich her, nur um sich dann zitternd und nicht selten mit gewaltigen Kratzern vom Kater irgendwo zu verkriechen. Das einzige Tier, bei dem ich je ähnliches erlebt habe war ein Pferd mit Hirntumor und da haben wir ja nichts gefunden bei ihr.
Was noch auffällt: sie ist morgens eigentlich eher normal, das Gespinne fängt meist später am Tag an. Dabei ist es egal, ob ich morgens schon da war. Wenn ich Mittags komme, dann flippt die aus, wenn ich morgens komme, dann kann es durchaus sein, dass sie mir binnen Minuten auf dem Schoß liegt. Ich hab schon überlegt, ob Katzen Migräne haben können. Vielleicht tut ihr das Licht weh. Die Fenster der Wohnung sind fast alle im Süden und Westen, es fällt also erst mittags direkt Sonne in die Wohnung. Und Migräne sähe man nicht mittels bildgebender Verfahren fest.
Ich bin mittlerweile ernsthaft am Überlegen mit dem Tierarzt abzusprechen, ob wir nicht mal auf Verdacht eine Zeit lang Schmerzmittel geben sollen, um zumindest Schmerzen wirklich sicher auszuschließen. Allerdings hab ich Angst ihrem Magen zu schaden damit, aber im Grunde haben wir nichts mehr zu verlieren, oder?

Ich bin eigentlich ziemlich überzeugt, dass es bei unserem Problem um etwas gesundheitliches geht. Einfach weil ihr Verhalten so unkonstant ist. Wenn eine Katze z.B. Angst vor mir hat, dann doch immer, oder denk ich da falsch? Klar, es kann auch in bestimmten Situationen sein, aber die Angriffssituationen haben nichts gemeinsam, zumindest sehe ich keine Gemeinsamkeiten zwischen z.B. auf dem Sofa sitzen und fernsehen und duschen.
Außer vielleicht wirklich: "Mir tut der Kopf weh. Mir ist das gerade zu laut."
 

Nel

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Was mir gerade beim Schreiben noch aufgefallen ist: kann es sein, dass sie nicht damit klarkommt, dass mittlerweile auch der Kater viel bei mir liegt, obwohl ich anfangs ja nur ihr Mensch war? Das kommt zeitlich nämlich auch hin. Der ist wie gesagt sehr schüchtern und hat echt lange gebraucht um aufzutauen. Das tat er eigentlich erst nach meiner OP im Dezember, als ich mehr dort war. Dass er zum ersten Mal bei mir lag, müsste auch um Silvester herum gewesen sein, kommt also auch hin mit ihren ersten Attacken zeitlich. Daran hatte ich bisher noch nicht gedacht. Aber falls es das wäre wüsste ich wirklich nicht weiter. Ich kann doch das schüchterne Katerchen nicht einfach wegschicken, wenn er schon endlich Vertrauen gefasst hat. :-(
 
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Hallo Nel,
ich weiss gar nicht wie ich meine Antwort formulieren soll, ohne Dich damit in eine Verteidigungshaltung zu drängen. Ich fange mal mit dem KaKlo im Bad an. Es gibt bei Fressnapf eine sehr gute geruchshemmende Streu "Premiere Carbon Control". Diese ist etwas kostenintensiver, jedoch sehr ergiebig und kann bis zum letzten Krümel benutzt werden.Ich fülle faktisch nur auf! Ich lebe mit vier Katzen auf ca. 70 Quatratmeter. Sollte mir meine blaue Diva "Cleo" nicht mitten in's Wohnzimmer gekotet haben (richtig, auch ich habe eine Katze mit einer Verhaltensstörung), dann nimmt man olfaktorisch nichts von meinen felinen Mitbewohnern wahr. Versuch Deine zwiespältig wirkende Beziehung zur Katze (Wie heißt sie eigentlich?) zu hinterfragen. Du magst sie einerseits, was ich Dir auch gerne glaube, aber gedanklich hast Du sie bereits in den Pferdestall verbannt. Glaub mir, Katzen sind extrem feinfühlig und Eure Fellnase spürt Deinen inneren Konflikt.

Nachdem bei Cleo schulmedizinisch keine Ursache für ihre Unsauberkeit gefunden wurde (und dafür wurden einige 1000 Euro investiert), starten wir in wenigen Tagen eine gemeinsame homöopathische Behandlung. Keine Ahnung, worauf ich mich da einlasse und zu welchem Ergebnis die Geschichte führt, aber ich gebe meinen blauen Liebling, auch nach fast zweijährig durchgehender Unsauberkeit, nicht auf.

Übrigens, war nicht zuletzt der unsensible, gereizt angespannte Umgang meines Ex- Partners mit den Tieren der Grund, warum ich, schneller als vorgesehen, die über zwanzig Jahre andauernde Beziehung beendet habe. Ich habe mich für meine Tiere entschieden und lebe seit zwei Jahren ganz gut damit.
 
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Nel

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Naja, das ist ja im Grunde was ich selbst schreibe: ich hab das so noch nicht erlebt. Mich hat der Geruch von Katzen noch nie bewusst gestört. Ich hab viele Freunde mit Katzen und hatte selbst jahrelang Katzen zu Hause deren Katzenklos auch in Bad und Wohnzimmer nicht störten. Ich hab im Tierheim Katzen versorgt, alles kein Thema. Ich bin keine ahnungslose Katzenanfängerin, deshalb suche ich ja Rat in einem Forum: weil ich mir erhoffe dass ich was finde das über die üblichen Anfängerratgeber hinausgeht.

Namen nenne ich absichtlich nicht, weil eindeutig ergooglebar, aber die beiden haben natürlich Namen.
Bei der Katzenstreu bin ich mir nicht sicher, aber das könnte sogar unsere aktuelle sein, das ist definitiv eine vom Fressnapf, die nicht gerade billig ist und "Premiere" steht glaub auch drauf.

Ich bin noch sehr weit davon entfernt sie abzugeben, das kannst du mir ruhig glauben. Im Moment finde ich es auch unverantwortlich, wenn hier Ratschläge kommen wie "such ihr ein schönes Zuhause", denn das hat sie bereits und wenn ich nicht zu achthundert Prozent ausschließen kann, dass hier ein gesundheitliches Problem vorliegt, wovon ich ziemlich überzeugt bin, dann wird hier niemand irgendwohin abgegeben! Wenn sie wirklich sicher gesund ist und wirklich ALLES ausgeschlossen ist, dann geb ich sie ab. Vorher nicht.

Ich hab eben mit dem Tierarzt telefoniert. Mein Freund holt gleich Schmerzmittel ab für sie und gibt ihr die erste Dosis. Ich fahre erst heute Abend nach der zweiten Dosis hin. Falls es unter den Medikamenten besser ist, bleibe ich bis Montag dort und nehme sie dann mit zur Tierklinik- praktischerweise gegenüber meines Büros. Dann haben die den ganzen Tag Zeit sie nochmal auf den Kopf zu stellen. Vielleicht sind wir dann schlauer.

Wir haben auch schon mehr als 1000 Euro investiert, das war nur der Anteil, den ich daran gezahlt habe, obwohl es nicht meine Tiere sind. Und das hab ich gern getan, weil ich gehofft habe, dass es irgendwas bringt.

Mein Freund ist viel eher gewillt sie aufzugeben als ich, deshalb ist die Bemerkung einfach nur unnötig. Und momentan ist sie ja nicht unsauber, daher ist das gerade nicht Thema. Ich hab lediglich geschrieben, dass ich sowas wie bei einer Freundin erlebt nicht mitmachen würde und daher nach einer Lösung suchen, bevor es dazu kommt. Und da ging es nicht um eine Katze, die Mal irgendwo hinkackt, damit könnte ich leben. Das war ein ganz anderes Kaliber und auch krankheitsbedingt. Die Katze hatte nach einer Blasenentzündung eine so massive Verhaltensstörung, dass sie ihren Urin an jeder denkbaren Stelle abgesetzt hat. Auf dem Sofa, im Bett, auf der Computertastatur, ins Waschbecken, in die Schuhe der Besitzerin, gegen Besucherbeine und so weiter. Da sie (Maine Coon) durch Morbus Atkinson dann immer Mal Schmerzen hatte beim Urinabsatz, würde das nie wieder gut.
Das habe ich gemeint, DAS würde meine Kompromissbereitschaft überstrapazieren.
Und damit bin ich sicher nicht alleine also hört auf mir hier eine generelle Abneigung gegen Katzen zu unterstellen nur weil ich sage ich hätte mir keine ausgesucht mit meinen Nagern zu Hause.
Käme hier ein verwaistes Kitten mit Flöhen und Zecken und Katzenschnupfen uns Eck, dann wäre das gleich adoptiert. 😉
 
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Princi

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Bezüglich des Geruchs des Klos würde ich auch einfach dazu raten, mal mit verschiedenen Streus herumzuprobieren.
Als meine beiden eingezogen sind haben wir auch eine Weile gebraucht das richtige Streu zu finden....die ersten Wochen hat es hier wirklich bestialisch gestunken. Lag natürlich auch zum Teil an der Futterumstellung (weniger TroFu, hochwertigeres NaFu als im Tierheim). Das erste gute Streu war für mich auch das Carbon Control, aber mittlerweile sind wir beim günstigen Lidl Coshida gelandet, auch da riecht man nichts (es sei denn meine Prinzessin hat mal wieder nicht verbuddelt, was aber in letzter Zeit selten vorkommt). So kann ich am Streu sparen und teureres Futtern kaufen.

Wegen Deiner Idee mit dem Schmerzmittel, versuche doch einfach mal eine Weile Traumeel zu geben, das ist homöopathisch und schonender. Meine beiden sind auch etwas empfindlich was Magen-Darm angeht, Madame hatte das aber gut vertragen, als ich es ihr seinerzeit bei Ihrer Femurfraktur gegeben habe.

Eifersucht wurde ich da aber auch nicht ausschließen wollen,
 
Nula

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hallo und willkommen

kann es sein das du dir ab und an ein wenig den frust von der seele schreibst und dich dabei ein wenig härter ausdrückst als du es eigentlichen meinst?
ab und an habe ich den eindruck das du sie schon abgeschrieben hast.
dann aber wieder den das du für dein mädchen kämpfen willst.
euer vorgehen mit dem schmerzmittel finde ich gut.
ich drücke die daumen das das schon der erste schritt zur lösung ist.
wenn der versuch ohne ergebnis bleibt dann wäre meine nächste vermutung das sie an einer vor von epelepsie leiden könnte.

wenn du die namen der katzen hier nicht offen schreiben magst, dann kannst du ihnen hier vielleicht spitznamen verpassen?
es liest sich so hart wenn du sie nur sie oder die nennst.
 
BlueCatWomen

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Auch ich war bis anhin felsenfest überzeugt, dass Cleo ein rein körperliches Problem hat. Das arme Tier wurde in den vergangenen zwei Jahren diagnostisch von links nach rechts sowie von oben nach unten umgekrempelt. Da ist, bis auf ein auffälliges Verhalten beim Kotabsatz, nichts zu objektivieren.

Retrospektiv muss ich jedoch sagen, dass Cleo's Störungsbild erstmalig aufgetreten ist, als ich in der stressigsten Phase meines Lebens war. Frisch getrennt in einer komplett neuen Umgebung und einer leeren Wohnung "hausend", parallel den berufsbegleitenden Studienabschluss sowie die dazugehörige Facharbeit (mit anhaltender Schreibblockade) über die Bühne bringen. Ich weiss heute noch nicht, wie ich das geschafft habe. Es ist mir, mit einem Gewichtsverlust von 10 bis 12 Kilo in wenigen Wochen massiv an die Reserven gegangen. Dann fing es bei Cleo mit dem Durchfall an und ich musste, um die Rechnung des Tierspitals zahlen zu können, kurzfristig einen Kleinkredit aufnehmen. Es war richtig heftig. Jetzt ist Ruhe in das Zusammenleben eingetreten, aber Cleo's Verhaltensstörung wirkt sehr manifestiert. Ich hoffe, dass wir den Kurs mit einem gemeinsamen Behandlungsansatz wieder korrigieren können...
 
Jepanty

Jepanty

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Hallo,

habe ich das richtig verstanden, dass die Katze ihre Ausraster nur bei dir auslebt und dein Freund davon verschont bleibt?

Das würde dann ja nicht zu einer Krankheit passen.

Ich halte es für möglich, dass sie dir nicht vertraut und die Geschichte mit den Knallern daran Schuld ist. Vielleicht war der Schreck einfach zu groß und hat sie völlig traumatisiert?
 

Nel

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@ BlueCatWomen: ich hänge schon an der Hexe.☺ Wenn sie Mal wieder das ganze Wochenende Theater gemacht hat in dem Moment nicht mehr so, aber im Grunde schon. Ich will sie jedenfalls definitiv nicht weggeben, solange irgendeine Chance besteht das Ganze zu beheben.

@Jepanty: nein, mein Freund bleibt durchaus nicht verschont, ganz im Gegenteil. Er ist oft noch schlimmer zugerichtet als ich. Bei ihm droht sie aber länger und deutlicher vor einem Angriff, aber er hat da irgendwie kein Gespür dafür wann er besser nicht an ihr vorbeigeht (ich rede hier nicht von Bedrängnis, sondern von 2m Abstand). Ihn beißt sie heftiger, bei mir ist es meistens eher ein kurz voll Draufhauen und dann flüchten. Die Katze ist unter der Woche anständiger, aber ich bin nicht überzeugt, dass das wirklich an mir liegt. Mein Freund arbeitet sehr lange und ist daher kaum zu Hause. Da die Situation am Wochenende auch oft erst nach mehreren gemeinsamen Stunden in der Wohnung eskaliert und meist zu Uhrzeiten wo unter der Woche niemand da ist, kann ich das nicht so richtig beurteilen.🤔
Und es betrifft ja auch jeden anderen Gast. Kürzlich ging sie auf die 90-jährige Nachbarin los, die in unserer Abwesenheit manchmal füttert und die sie immer mochte. Die Frau war ganz fertig.

Und das Geknalle an Silvester kann ich nicht hundertprozentig ausschließen, aber sie war danach ja völlig normal, das begann erst später.

Wenn sie mir nicht vertrauen würde, was ich für möglich halten, dann müsste das doch ein Dauerzustand sein und sich nicht ständig ändern, oder? Es gibt ja durchaus auch Phasen wo die ganz lieb ist. Und es ist ein arg großer Sprung von "hallo Lieblingsmensch, können wir bitte schmusen?" zu " Wenn du jetzt auch nur deinen Zeh bewegst dann stirbst du einen schmerzhaften Tod!"
Und dieses Auf und Ab hab ich hier jeden Tag.🙈
 

Nel

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Vielleicht nochmal kurz zu dem Silvester-Vorfall: an Silvester selbst waren wir zu Hause. Als das Feuerwerk, das ja dieses Jahr eher klein ausfiel, begann, hat das Mädel eigentlich kaum reagiert. Sie ist kurz erschrocken, aber wirklich minimal. Ihr Bruder lag stundenlang verstört im Bad unter die Heizung gequetscht, sie hat das garnicht so wahnsinnig interessant gefunden. Sie lag scheinbar unbeeindruckt im Flur bei den letzten Knallern (dort ist eine warme Stelle im Fußboden, die liegt da oft). An Neujahr saßen wir alle auf dem Sofa, als nochmal ein paar Böller hochgingen. Der Kater ist heftig erschrocken und war stundenlang im Bad. Sie ist eigentlich nur kurz unter den Sessel im Wohnzimmer gebucht, kam aber Minuten später raus und zurück auf's Sofa.
Der erste Angriff kam Tage später. Ich will's nicht völlig ausschließen, dass es da doch einen Zusammenhang gibt, aber vom Gefühl her glaub ich das nicht. Sie ist eigentlich wirklich nicht schreckhaft.
 
Jepanty

Jepanty

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Vielleicht nochmal kurz zu dem Silvester-Vorfall: an Silvester selbst waren wir zu Hause. Als das Feuerwerk, das ja dieses Jahr eher klein ausfiel, begann, hat das Mädel eigentlich kaum reagiert. Sie ist kurz erschrocken, aber wirklich minimal. Ihr Bruder lag stundenlang verstört im Bad unter die Heizung gequetscht, sie hat das garnicht so wahnsinnig interessant gefunden. Sie lag scheinbar unbeeindruckt im Flur bei den letzten Knallern (dort ist eine warme Stelle im Fußboden, die liegt da oft). An Neujahr saßen wir alle auf dem Sofa, als nochmal ein paar Böller hochgingen. Der Kater ist heftig erschrocken und war stundenlang im Bad. Sie ist eigentlich nur kurz unter den Sessel im Wohnzimmer gebucht, kam aber Minuten später raus und zurück auf's Sofa.
Der erste Angriff kam Tage später. Ich will's nicht völlig ausschließen, dass es da doch einen Zusammenhang gibt, aber vom Gefühl her glaub ich das nicht. Sie ist eigentlich wirklich nicht schreckhaft.
Nach deiner Schilderung glaube ich auch nicht, dass es an Silvester liegt.
Geht den Angriffen unmittelbar vorher eine Berührung, oder gar ein schmusen voraus, oder lauert sie auch so schon mal auf ihre Chance auszuteilen?
 
Harlith

Harlith

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Katzen können durch negative Erlebnisse, Traumata von Situationen auf "Mitbewohner" ... ich nenns mal .. prägen.
Bedeutet eine Katze kann die Agressive Bedrohung durchs Fenster von der Nachbarskatze und die Frustrationsenergie auch auf die Geschwisterkatze neben sich am Fenster packen.
Das kann lange Zeit unterbewusst brodeln.
Meine Frage wäre: Macht ihr eigentlich irgendwas mit den beiden Fellnasen? Ich meine im Sinne von: Angelspiele, Suchspiele, Klickertraining, Tricks, Intelligenzspiele ...
Grund für meine Frage: Ist eure Maus vielleicht nicht ausgelastet genug, da dein Partner so lange weg und kaum Zuhause ist?

Mir stellt sich auch die Fragen:
Wie verhält sie sich denn nach dem Angriffen?
Ist für sie dann alles normal? Achtet sie genau auf eure Bewegungen? Geht sie in Deckung? Wie ist ihre Körpersprache vorher, während und danach?
Natürlich kann es sein, dass eure Katzen aufgrund der viel zu frühen Anschaffung gestörte Verhaltensweisen entwickeln (entwickelt haben) aber auch dann wäre die Frage: Wie moduliert ihr denn das Verhalten in das Gewünschte?

Mein erster Kater hatte Probleme mit seinen Zähnen und hat eine Zeit lang sein Trockenfutter ohne zu zerbeißen geschluckt ... das hatte zur Folge, dass er sich regelmäßig nach dem Fressen übergeben hat.
Bei meiner Plüschmaus hatte die Tierärztin eine Zeitlang Blutdruckprobleme in Verdacht unerträgliche Kopfschmerzen zu verursachen, denn Zahnschmerzen oder gar FORL hatten wir ausgeschlossen ...
Was ich meine: Wer kommt schon drauf, dass Blutdruck => Kopfschmerzen => Verhaltensänderung sein kann?

Wenn sie mir nicht vertrauen würde, was ich für möglich halten, dann müsste das doch ein Dauerzustand sein und sich nicht ständig ändern, oder?
Ich habe seit zwei Jahren einen Kater aus dem Tierheim. Diese liebt mich anscheinend abgöttisch und dennoch gab es Momente, in denen ich genau mitbekommen habe, dass er die Situation aus Angst kontrollieren muss und das obwohl er mit dem Schmusen anfing. Er hatte kein Vertrauen zu mir also hielt er mir den Kopf zum streicheln hin schützte aber seinen empfindlichen Rücken. Auch der Bauch war eher dran als der Rücken. Beim Bauch konnte er bei "Jetzt ist aber schluss!" einfach alle Krallen in meine Hand/meinen Arm schlagen.
Ich weiß nicht, was er durchgemacht hat ... aber ich hab durch ihn gelernt, dass Katzen nicht zwangsweise vertrauen nur weil sie sich streicheln lassen.
 
Kevins Mutti

Kevins Mutti

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@Nel das tut mir sehe leid diese ganze situation. Ist sicher schwierig für alle beteiligten, sowohl die katzen als auch die menschen.

Ich würde tatsächlich auch mal versuchen für einen begrenzten Zeitraum mit schmerzmitteln zu arbeiten, dann habt ihr einfach eine idee, ob es von sowas kommen kann.
Ich finde homöopathisch grundsätzlich besser, vermute aber ihr braucht eine schnellere und klare aussage ob es an schmerzen liegt, damit sich das Verhalten nicht noch weiter manifestiert.

Die Katze ist ja noch jung und ich denke mit einer zeitlichen begrenzung, z.b. auf 1 woche habt ihr dann schon mal eine idee ohne den magen zu sehr zu strapazieren.

Die tatsache dass es ja anscheinend jeden betrifft, egal ob katze oder mensch, deutet für mich auch eher darauf hin, dass es nichts mit dir zu tun hat sondern mit einet Krankheit oder irgendwas an der Wohnsituation die katze stresst?!
Spielt sie normal?

Habt ihr auch noch eine zweite verhaltenstherapeutin befragt?

Wenn das nicht hilft, vielleicht gibt es die Möglichkeit, die katze zu einer Freundin/Bekannten für eine begrenzte Zeit zu geben, um zu schauen ob sie das Verhalten da auch zeigt wenn sie aus der aktuellen Wohnsituation raus ist?

Hab eigentlich auch keine richtige idee, nur tipps zur Ursachensuche. Denke aber dass ihr schauen müsst, dass ihr die ursache findet, sonst wird das ganze glaube ich nur schlimmer denn wenn du dich wehren musst, hilft das eurem verhältnis und ihrem wohlbefinden ja auch nicht wirklich.

PS: Meinst du ein stallleben mit pferden, anderen katzen und vermutlich auch hunden ist eine gute idee, für die aggressive katze? Wenn die mal einem pferd mit krallen an die beine geht, ist das ziemlich gefährlich für alle beteiligten.
 
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