Katze in Rittenweier gefunden

Diskutiere Katze in Rittenweier gefunden im Fundmeldungen Forum im Bereich Initiative vermisste Katzen; Hallo ihr Lieben, Habe gestern Abend eine zierliche (in meinen Augen junge) schwarze Katze am Straßenrand herumlaufen sehen. Ihr Rücken war etwas...
Nicu

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Hallo ihr Lieben,

Habe gestern Abend eine zierliche (in meinen Augen junge) schwarze Katze am Straßenrand herumlaufen sehen. Ihr Rücken war etwas durchgebogen und sie sah sehr schlapp und dürr aus... bin angehalten und habe sie mit meiner Freundin unter die Lupe genommen und hochgehoben. Sie war so dünn dass man sämtliche Knochen gefühlt hat und wirkte auch dehydriert. Daraufhin erstmal zu meiner Mutter die in der Nähe wohnt... die kleine hat sich direkt auf eine angebotene Feuchtfutterschüssel gestürzt und eine Packung vertilgt. Dann noch die Soße aus einer zweiten Packung weggeleckt.
Nach dem Essen ist sie ein wenig durch die Wohnung gestiefelt und hatte sich angeschaut wo sie eigentlich gelandet ist und hat sich von allen beteiligten unter kräftigem Schnurren ein paar Schmuseeinheiten abgeholt. Sie hat sich dann ein Plätzchen gesucht und ist erstmal eingedöst...

Da wir wissen wollten ob sie
gechippt und vermisst wird sind wir (da es nachts war) zur nächsten Tierklinik mit 24h service gefahren.

Dort angekommen wurde uns kaum richtig zugehört und die kleine zur Untersuchung in ein Hinterzimmer gebracht während wir das Fundformular ausfüllten... nach circa 3 Minuten kam die Helferin wieder nach vorne und meinte dass unser Dienst jetzt getan sei da wir ja nur Finder sind und sie ein Tattoo hätte... allerdings hätten sie eine Verhärtung im Bauch spüren können (da hieß es noch vermutlich tumorös) und sie wohl zu 90% die Nacht nicht schafft... wir könnten und aber nach ihrem Gesundheitszustand erkundigen wenn wir heute anrufen... sollte kein Besitzer ermittelt werden können und sie es überleben dann würde sie ins Tierheim kommen... Unnötig zu erwähnen dass wir sofort sagten die Kleine solle dann bitte zu uns.

Als ich am Morgen anrief hieß es zunächst recht barsch man dürfe mir wegen Datenschutzgründen keine Auskunft geben da ich nicht der Besitzer sei... auf mein Drängen dass ich nur wissen möchte wie es der kleinen geht, hieß es dann irgendwann sie hätten sie recht schnell von ihrem Leid erlöst.. selbstverständlich war ich total perplex und neben der Spur, da sie nach dem Futter richtig aufgeblüht war.

Da mir das alles spanisch vorkam bat ich unsere Haustierärztin um Rat, woraufhin sie anbat dort anzurufen und sich nach dem genauen Befund zu erkundigen. Sie meldete sich danach bei mir und sagte (in der Akte stünde, da der behandelnde Arzt nicht im Dienst sei) sie hätten bei ihr einen Erguss festgestellt und sie sei beim abtasten quasi zusammengeklappt woraufhin sie sie eingeschläfert haben...

Jetzt zu meinem Misstrauen:

Sie wurde zig mal von uns hochgehoben, auch am Bauch, und zeigte keinerlei Reaktion die von Schmerzen zeugen würde und war auch sonst sehr ruhig und sichtlich fitter vom Futter... mein Verdacht ist nun, dass sich aus der kleinen wenig Profit und viel Arbeit ergeben hätte und absolut vorschnell und ohne eine Chance zu geben Nägel mit Köpfen gemacht wurden.

Kann es sein, dass sie einfach den gereizten vollen Magen (da sie ja vorher sichtlich gehungert hatte) ertastet haben und sie sie deshalb einfach ihrer Möglichkeiten beraubt haben? Allgemein fand ich den Umgang unglaublich grausam und weit am Besten für das Tier vorbei...

Ich bitte euch einfach um fundierte Erklärungen... ich komme nämlich zur Zeit nicht um den Gedanken dass sie, hätte ich sie einfach bei mir gelassen über Nacht und am nächsten Tag zu meiner Ärztin (die auch meinte so wie ich es beschreibe hätte sie sie auf jeden Fall erst noch beobachtet), noch leben könnte...
 

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07.08.2019
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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
123maus

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Hallo,

leider habe ich für jede schlechte Tierarzterfahrung ein Katzenleben geopfert,
seit dem hinterfrage ich jede Bewegung und jede Fähigkeit eines Tierarztes.
Ich hoffe diese Erfahrung für Dich, wird die einzigste diesbezüglich sein.
Auf den Bildern macht das Tier jedenfalls keinen kranken Eindruck (übrigens ... sehr hübsche Maus)

Ich hatte bisher ausschließlich Katzen (eingefangen) die gesundheitlich so schlecht drann waren, daß sie in der Natur (an der Futterstelle) nicht überleben konnten (aber in der Regel bei mir noch Jahre lebten).

Private Tierkliniken sind meiner Meinung nach, nur profitorientiert und wenn sie nicht zufällig einen angagierten TA haben, zu meiden.

Ach ja, ...... meiden .....
kannst Du noch mitteilen wo sich besagte TK befindet.

Gruß Josi
 
KleineWölfin

KleineWölfin

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Moin Nicu, erstmal ganz herzliches Willkommen hier!

Ich kann sooo gut nachvollziehen, was Dich jetzt bewegt und die Handlungsweise der Tierklinik ist mir absolut unverständlich. Wenn ein Fundtier ein Tattoo hat, verbietet sich grundsätzlich eine derart rasche Tötung. Und noch mehr, da ihr die Aufnahme des Tiers deutlich gewünscht hattet ... und damit ja auch dessen mögliche Behandlungskosten.
Unnötig zu erwähnen dass wir sofort sagten die Kleine solle dann bitte zu uns.
Das war absolut richtig und hätte jeden guten Tierarzt veranlasst, euch in die Behandlung der Katze einzubeziehen.
mein Verdacht ist nun, dass sich aus der kleinen wenig Profit und viel Arbeit ergeben hätte und absolut vorschnell und ohne eine Chance zu geben Nägel mit Köpfen gemacht wurden.
Ja, so ist das leider nicht allzu selten. Was mich inzwischen dazu veranlasst hat, meine Fundkatzen immer wieder direkt mitzunehmen und auch darauf zu bestehen, bei der Untersuchung anwesend zu sein. Wird mir das verweigert, fülle ich den Fundzettel nicht aus und fahr zum nächsten TA (der Finder ist zunächst Besitzer bis er das Tier SCHRIFTLICH übergeben hat). Aber auch ich hab Lehrgeld bezahlt und trag einen durch einen fehlgeleiteten TA verstorbenen Kater bei mir.
kannst Du noch mitteilen wo sich besagte TK befindet.
Ja, seufz, es wäre gut, das zu wissen. Eine Verhärtung im Bauch kann alles und nichts sein.

Euch möchte ich herzlich danken, dass ihr die Kleine aufgenommen und ihr die von ihr so sehnlich gewünschte Heimat, Sicherheit und Liebe gegeben habt. Wenn auch nur für einen Tag ... sowas spricht sich herum auf der Regenbogenwiese52311.
Bitte hadere nicht mit Dir selber, Du konntest nicht ahnen, dass die Dinge so verlaufen und sich die erwartete Hilfe derart ins Gegenteil kehrt. Was Du noch tun kannst, um anderen Findelmietzen Ähnliches zu ersparen bzw. zumindest dem behandelnden Arzt ein wenig die Zügel anzulegen: schreib bitte an die Klinikleitung mit Durchschrift an die Tierärztekammer. Es ist unglaublich, dass ein gut Futter aufnehmendes Tier - noch dazu mit Kennung - bei einem Arzt keine 24 Stunden leben gelassen wird. Ohne gesicherte Diagnose und ohne ernst gemeinten Versuch, die Halter ausfindig zu machen.

Hast Du eigentlich die Tattoo-Nummer? Man könnte den Versuch machen, die Besitzer zu erreichen. Vielleicht haben sie die Katze auch bei Tasso eingestellt. Die Mitarbeiter dort kommunizieren gut per mail und suchen gern selber in ihrer Datenbank. Ihre Gesichtszeichnung ist schon ein Merkmal, das sie ausweisen kann.

Ich fühle mit euch ... bitte habt weiter eine offene Tür für Findel. Ich hab von meiner TÄ inzwischen die Handynummer für solche Notfälle. Der Arzt des Tierheims, der vor 2 Jahren den erwähnten Kater als zu kostspielig aussortierte, existiert für mich nicht mehr. Ihn werden eines Tages Pest und Cholera gleichzeitig treffen.

Lass Dich herzlich umarmen! Ihr habt alles richtig gemacht, so etwas sollte nicht passieren und ist auch vom Gesetzgeber so nicht gewollt.

Grüß Dich, Silke
 
Nicu

Nicu

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Ich danke euch erstmal für eure Worte... ich saß mit Tränen in den Augen im Garten als ich sie gelesen habe aber sie haben mir trotzdem etwas geholfen...

Die Tierklinik ist in Frankenthal.

Das bitterste ist, dass wir gleich ein komisches Gefühl hatten. Da das aber unsere erste Fundkatze war und wir auch von der harschen Art überrumpelt wurden, sind wir leider nicht darauf gekommen die Kleine einfach zurückzufordern...
 
KleineWölfin

KleineWölfin

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Man fährt ja auch nicht nachts mit einem Findel zum TA, weil man dem NICHT vertraut ...

Seitdem ich es vor zwei Jahren einmal ähnlich wie Du erlebt hab, stelle ich beim TA zu allererst klar, dass die Katze vorläufig bei mir bleibt. Die Meldung des Fundttiers mache ich direkt telefonisch oder per mail beim Ordnungsamt und leite dann selber die Suche nach dem Halter ein (Tasso, Tierheim und Facebook). Das kann zur Folge haben, dass ich mich selber um die Rückerstattung der tierärztlichen Erstversorgung kümmern muss (die Kommunen sind grundsätzlich verpflichtet), aber das ist verschmerzbar. Alles Andere führt an meinem Wohnort leider weder zu einer Aufnahme des Tiers im Tierheim noch zu irgendeiner Aktivität des Amtes um den Halter ausfindig zu machen.

Und zur Diagnosefähigkeit mancher Tierärzte in schicken Praxen: Prinz Peter Putenschnitzel, der Kater aus meinem Avatar, war im Januar zur Zahnbehandlung bei meinem TA angemeldet und bekam statt dessen von einer Vertretungsärztin die Diagnose Zungengrundkrebs mit Druck auf mich, ihn sofort töten zu lassen "ich möchte Ihnen den Kater eigentlich nicht wieder mit nach hause geben". Als ich ihn trotzdem wieder mitnahm um eine Zweitmeinung einzuholen, wurden ihm wirksame Schmerzmittel für die Übergangszeit bis zur OP verweigert. Tatsächlich hatte er eine vom Schnupfen ausgelöste ausgewachsene Stomatitis und seit ihm die Zähne gezogen sind, stapft der Prinz wieder freudig durch sein Reich um den Mäusebestand zu überprüfen. Die Vertretungsärztin habe ich darüber informiert, eine Entschuldigung konnte sie sich nicht abringen.

Und das ist kein Einzelfall, so mancher Tierarzt sollte sich schämen und seinen Kittel besser an den Nagel hängen.

Glaube nicht, dass es wirkungslos sei, wenn Du mit Durchschrift an xyz (auch Tasso) um Auskunft bittest, welche Maßnahmen ergriffen wurden, um den Halter ausfindig zu machen und welche Diagnose der Euthanasie zu Grunde lag. Schildere Deine Betroffenheit in kurzen Worten und wenn Du magst auch drastisch, dann können auch Andere nachhaken und das vielleicht auch tun. Es wird auf jeden Fall beitragen, den nächsten Findeltieren eine anständige Diagnose und vielleicht sogar Heimkehr zu ermöglichen.

Groll auf jeden Fall nicht mit Euch. Was ihr für die Kleine versucht habt, war toll!
 
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MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

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Es tut mir leid, für die Katze und für euch :-(
Vielleicht war sie wirklich krank, aber so schnell dürfte sie nicht eingeschläfert werden. Klingt alles recht dubios...
Bitte macht euch keine Vorwürfe, ihr habt ganz toll und vorbildlich gehandelt!
 
Krümelmonster

Krümelmonster

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Es tut mir sehr leid, dass ihr diese Erfahrung machen musstet. Aber ihr habt versucht zu helfen und seid nicht einfach an der Katze vorbei wie so viele andere. Hier in Berlin hörte ich heute Morgen im Radio, dass das Tierheim in der Ferienzeit über 1000 Tiere aufnehmen musste..... Unter anderem einen alten Hund, der einfach an einen Baum angebunden wurde.
Und das ist kein Einzelfall, so mancher Tierarzt sollte sich schämen und seinen Kittel besser an den Nagel hängen.
Meine Erfahrung mit der Tierklinik ist auch eher schlecht.... Ich habe von dort ein Fundtier übernommen. (eine Freundin studierte Tiermedizin und hatte Beziehungen dort). Das war meine allererste Katze. Ich holte also ihn und Starkstrom nach Hause. Und direkt am ersten Tag (meine ich, kann auch der zweite oder dritte sein) fing dieser Kater an zu krampfen. Zeigte Verhaltensauffälligkeiten (lag nur im Flur oder in der Küche, brüllte laut, aber so richtig.) Fraß kaum etwas, nur Grießbrei mochte er immer auslecken (Den von Landliebe, ohne Zimt). Das war echt nicht lustig. Meine erste Katze, mit Anfällen, die in meinen Augen aussahen wie Todeszuckungen. Verlor Urin dabei, konnte danach kaum stehen und rannte total verstört hinter mir her, auf der Suche nach Trost.

Diverse Tierarztbesuche brachten keine Linderung, geschweige denn Hilfe. Er brüllte so laut im Wartezimmer, dass Hunde anfingen zu heulen.
Dann wurden die Abstände zwischen den Anfällen immer kürzer, und ich brachte ihn zur Tierklinik. Auf meine Frage hin, was denn passieren würde, wenn die Krämpfe nicht aufhören? lapidare Antwort: dann stirbt er halt.
Auf Vermittlung meiner Freundin hin- es war gerade ein Hirnchirurg im Haus- wurde umsonst ein CT gemacht und ein Hirntumor gefunden, nicht operierbar. (Chirurg hätte operiert, wenn möglich).
Daraufhin habe ich Tiger erlöst, und es war eigentlich schon zu spät, weil er durch die Narkose bereits starb. Er war nur 3- 4 Wochen bei mir.

Keine schöne Erstkatzenerfahrung.

Worauf ich hinaus will: es ist frappierend, dass die Tierklinik nichts vom Zustand des Katers bemerkt haben will? Es soll in einem Keller gefunden worden sein und mit Kescher gefangen. Er hinkte wohl und bekam Cortison.
 
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Krümelmonster

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Nachtrag: Auch das mit dem Brüllen war keinesfalls normal. Das muss schon der Tumor gewesen sein, der irgendwo drauf gedrückt hat. Zum Teil saß er aufrecht auf dem Sofa, mit lang gestrecktem Hals und brüllte. Mauuuuu Mauuuu Mauuu.

Mit so einem Tier konfrontiert, mit null Erfahrung in Sachen Katzen, quasi von der ersten Minute an. Du fragst Dich: normal? Macke? Krankhaft?

Auch durfte ich keinen Abschied nehmen. Sie wollten das Tier nicht aufregen, also kam er in einer dieser Klinik- Gitterkisten, ruff uffn Tisch, Spritze rein, fertig.

Da stand ich dannn, mit dem leckeren Griesbrei im Rucksack, den ich ihm noch geben wollte (okay, ich weiß, naiv).... insgesamt fühlte ich mich in diesen Wochen sehr hilflos.
 
123maus

123maus

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Hallo,
ich habe mich im Netz jetzt mal "schlau" gemacht zu dieser "Tierklinik",
macht es bitte selber mal bei Google, Euch werden die Haare zu berge stehen.
Allerdings bei dem Personalumfang (11 Azubis z.B. usw. Info = Webseite der TK) muß Geld gemacht werden und da sind die Tiere nur Mittel zum Zweck.
Ich glaube fast, die hoffen jeden Tag nur, daß möglichst viele dumme (uninformierte) aufstehen und mit dicker Brieftasche zu ihnen finden.
Und ein @ Nicu,
Du hast zwar "Mist" gebaut, aber 999 von 1000 unbedarften wäre es nicht anders gegangen, Du solltest Dir keine Vorwürfe machen (lassen), denn das ist unsere heutige Gesellschaft, da kommt zuerst das Geld, dann lange nichts und dann noch dreimal Geld. Empathie ist aus unserem Wörterbuch doch schon lange gestrichen, Menschlichkeit ebenso.

So wie der "Bedarf" nach Geld stieg, ist nur leider das Können und Fachwissen im gleichen Maße gesunken
und 85 jährige Tierärzte die noch angagiert praktizieren.
So ist es aber in allen Berufen,
mein Vater ist in D-Land mit 65 einer der letzten Spezialisten in seinem Fach.
Das ist doch nicht mehr normal, was ist aus dem Land der Dichter, Denker und Erfinder geworden ?
Ein künstlich schöngeredetes Etwas .......

Wenn Du Begleitung brauchst um denen mal persönlich die Meinung zu geigen, gibt es bestimmt genug Begleiter.
Ich schiebe mein Wohnmobil auch gerne mal in diese Gegend.
Ich könnte so platzen, daß da einfach ein Tier mit Lebensfreude für nichts und wiedernichts sterben musste.

Weisst Du, ich habe selber eine (wohl) sterbende Katze neben mir liegen, die verzweifelt um ihr Leben kämpft und man (auch Frau nicht) kann mit ihr zum TA, weil die einfach ihren Berufsethos nichtmal dem hören sagen nach kennen.

Entschuldigung an die Allgemeinheit, daß ich so sauer schreibe, aber das liegt an der Situation bezüglich TA usw.,
es tut halt weh, einem geliebten Tier nicht helfen zu können.

Viele Grüße Josi

Das vor der Nase ist der Ausgang des Sauerstoffgeräts (z.Zt. 2 Ltr./h)
 
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Harlith

Harlith

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123maus

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Hallo Harlith,
....... wenn man dann könnte .......
wir (besonders wir in D) bilden uns ein, die Welt retten zu können, sind aber nichtmal in der Lage das Leben einer kleinen Katze zu retten. In beiden Fällen geht es in Wirklichkeit nur ums Geld (was ich auch bezahlen würde, wenn ich dafür Wissen bzw. Können, erwerbe).
Ich könnte vor Wut heulen, da schauen einen die Augen voller Vertrauen an und man kann diesem Vertrauen nicht gerecht werden.

Das einzigste was mich tröstet ist, auch die "Verursacher" diese Systems, bekommen selbst für viel Geld, keine bessere Qualität.

LG Josi
 
KleineWölfin

KleineWölfin

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wir (besonders wir in D) bilden uns ein, die Welt retten zu können, sind aber nichtmal in der Lage das Leben einer kleinen Katze zu retten
Unzulässiger Vergleich zweier völlig unterschiedlicher Organismen. Und außerdem ist die Welt theoretisch noch zu retten, der Tod jedes Lebewesens ist hingegen Voraussetzung für den Weiterbestand der Erde. Ansonsten haste recht.
Ich würde auch so manche Klinik gegen einen meiner alten Tierärzte eintauschen. Die nahmen mit einem Grinsen auch Elstern und Ratten in Käfige des Sprechzimmers zwecks Genesung auf, reparierten mein Huhn und krochen zur Ziege in den Unterstand. Und es wäre ihnen nie eingefallen, mich als Halter von einer Euthanasie fernzuhalten. Aufregung haben sie dann mit ein paar Minuten gemeinsamen Quatschens über Sinn von Geburt und Tod gemildert. Diese Minuten haben viele Ärzte heute nicht mehr. Weil sie glauben, all den Krempel von blue ray über IPhone 101 bis SUV nötiger zu brauchen als hier und da ein wenig Zeit für einen Schnack mit einem Patienten.
Das führt dann zu solch grausamen Handlungen wie an Nicus kleiner Findelmietz.

Josi, für Deine Schöne wünsch ich Dir viel Erfolg und dass ihr noch einen schönen Restsommer habt!
 
Nicu

Nicu

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Ich danke euch allen und Josi, dir wünsche ich mit deiner kleinen Maus alles gute...

Es ist einfach nur zum kotzen und ich werde mir mit Sicherheit jeden (nicht rechtswidrigen) Weg einfallen lassen, dass sowas in Zukunft nicht mehr vorkommt...
 
123maus

123maus

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Nallo Nicu,
ich meinte natürlich keinen rechtswidrigen Weg, sondern die zivielere härtere Gangart,
aber den Tod durch Tierarztfehler (gleich 7 Fehldiagnosen) habe ich zuerst auch versucht zu verarbeiten,
indem ich Flugblätter mit seiner Todesgeschichte verteilte.
Selbst gute Bekannte meinten, daß sie eh einen besseren TA haben, sie das also nicht betrifft,
(bis dieser TA dann Blut für ein gr. Blutbild aus dem Herzen genommen hat und der Kater 2 Tage lang jämmerlich gestorben ist // dann war natürlich "Holland in Not"), es kam jedenfalls sehr wenig Resonanz.
Einzigst eine TÄin hat betroffen reagiert als sie hörte, daß der schwer an Nierenkrebs (beidseitig von einem Tag auf den anderen) erkrankte Kater nun letztendlich an einem Darmverschluß verstorben ist.

Meine Tante (studierte Juristin) hat mir von einer Klage abgeraten, weil es nichts bringt,
erst recht keine Überprüfung eigener Schnelldiagnosen.
Eine Katze habe ich einem TA "geopfert", der ihr die Blase durch abziehen von Urin, leeren wollte, dabei aber eine Niere traf. Auch diese Maus ist nach 2 Tagen eingeschläfert worden.
Ich habe die Rechnung verweigert (zumal er ohne Auftrag handelte / die Kleine war zu einer Darmspülung dort), bin letztendlich verurteilt worden weil dem TA ja für seine "Arbeit" auch die Entlohnung zustehe .........
Beschwerde Ärztekammer (alles ein Ges .....) brachte null Erfolg.

Es kostet Deine Nerven, besser sind wirklich entsprechende Bewertungen auf allen entsprechenden Portalen und entsprechende Reklame oder Erfahrungsberichte im Bekannten- und Freundeskreis oder Foren.

Bei dem TA in Frechen, der versehentlich die Blase mit einer Niere verwechselte, ist das Wartezimmer dank der vielen Anschlußbewertungen nach meiner Veröffentlichung, doch etwas leerer geworden.
Solange wie man strikt bei der Warheit bleibt, ist das weder rufschädigend noch strafbar.

Dir Nicu und Kleine Wölfin,
lieben Dank für die guten Wünsche an meine alte Dame, sie kämpft noch wie ein Bär,
heute Nachmittag sah es so aus als ob wir uns verabschieden müssten, gegen Abend hatte sie sich dank dem Sauerstoff wieder soweit stabilisiert, daß sie etwas gegessen hat und auch Pipi machte (mit stolz erhobenem Kopf).
Ich weiß nur noch nicht wie ich ihr das Sauerstoffgerät (98% reiner Sauerstoff mit 2Ltr./min.) wieder abgewöhne.
Falls sie es schafft natürlich.

Liebe Grüße Josi
 
123maus

123maus

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Hallo,

meine alte Dame hat es nicht geschafft,

heute Nacht um 03 Uhr 15 ist sie im Wohnmobil in meinen Armen eingeschlafen.


Nein, sie ist nicht über die Regenbogenbrücke gegangen, sie ist auf dem Wege zu ihrem geliebten Bärchen, der leider den Weg ins jenseitige Rudel schon gegangen ist.

Ein Jahr Liebe ihres Bärchen durfte sie nur erleben, 10 Jahre habe ich sie getröstet, nun sind sie wieder zusammen.

Josi
 
KleineWölfin

KleineWölfin

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Ach Josi, da blutet das Herz, so nah sie Gevatter Tod schon in der letzten Zeit war ...
Ein Jahr Liebe zu ihrem Katerfreund und 10 Jahre in Deinem Rudel ist sooooo viel. Und die erste Katze am Steuer eines WoMo war sie gewiss auch.
Träum prächtig, kleiner Silberstreif!52328

Und Du Josi, bleib jetzt nicht allein. Und lass Dich mal ganz fest drücken52327
 
123maus

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Hallo "KleineWölfin",
Im Prinzip ist mein Post hier an der (halb-) richtigen Stelle / Rubrik,
denn das Thema des TE ging ja speziell um die Behandlungen / Behandlung unserer Lieblinge.

Ich möchte die Nachricht, daß meine alte Dame letztendlich an der mangelnden Fachqualität der TÄ-e /TK-en, (unnötig) gestorben ist,
nicht neben einer "Trauermeldung" sehen,
wo eine "geliebte" Katze nach 20 Jahren wegen plötzlicher Erblindung eingeschläfert wurde.
Einblutungen im Auge heißt zu 90% Bluthochdruck und ist mit Ramipril sehr gut einstellbar / die Katze einer Freundin hatte das gleiche und lebt damit schon über ein Jahr sehr gut. OK, den Flur lang, zu mir läuft er immer an der Wand lang
Meine Freundin muß neben der regelmäßigen Medi-gabe (sie nimmt selber die selben Medis) aufpassen
und na ja, der Erblindung geschuldet,
er ruft sehr oft nach ihr (incl.Nachts), bis sie sich meldet, oder auch zu ihm geht.
Das Tier ist doch glücklich und hat doch noch Lebensfreude, besonders wenn er immer meine alte Dame besuchen kam.
Ich möchte auch nicht neben jemand "verewigt" sein, deren Pflegeaufwand sich auf eine Fahrt zur TK mit folgender (mutmaßlich unnötiger) Einschläferung erschöpft,
(ist ja für die Katz besser, soll ja nicht leiden // der/die Besitzer*in natürlich)
während ich seit Ostern 24 Stunden täglich, beobachte, aufpasse, ihr bei ihrer Körperpflege helfe (bis zum Popo-abputzen), ab und an füttere und Wasser reiche, aufpasse daß der Sauerstoff richtig liegt usw.
An Schlaf war während dieser Zeit nie zu denken,
aber belohnt wurde das, indem sie nachts, wenn ich nicht aufpasste, ihr "Krankenbett" verließ um ganz schnell an meinen Bauch zu krabbeln, oder sie sich durch die erhöhte Lage, sehr dafür interessierte, daß es schon wieder einen neuen WoMo-Stellplatz mit neuen interessnten Ausblicken gab. Nicht nur, daß sie die Fahrt auf dem Beifahrersitz (in einer Babyschale) genoss, sie lag auch immer noch sehr gerne vor dem WoMo im Gras in der Sonne und ließ sich von den anderen 2 bekuscheln.

Es ist so traurig, daß ihre (mutmaßliche) Herzerkrankung erst so spät erkannt wurde und die vor 10 Tagen erfolgte Zusatzerkrankung sowieso nicht, während sie bei frühzeitiger Diagnose und richtig eingestellt, noch lange damit hätte leben können.
Beim Einäschern mit 7,3 Kg gewogen, hieß das, sie hatte mit ü.2Kg Wasser im Gewebe noch die Kraft zum Kämpfen, bis das Herz (beim zu mir krabbeln) versagte.

Hoch lebe die zukunftsträchtige grüne Reevolution (oder Rückentwicklung zum Neandertaler)

Übrigens,
dies ist meine rein persönliche Einstellung, die ich für mich selber so zsammen fasse, ich möchte niemanden von irgendwas überzeugen (das liegt mir ferner als der rechte Kommunismus),
ich möchte aber auch von niemandem um-überzeugt werden.
Ich lasse jedem seine Lebens-Einstellung, so wie ich meine behalten möchte,
d.H. dieser Post braucht nicht kommentiert werden.

LG Josi

Hier die alte Dame zu Beginn der 5.000 Km Europa-Reise,
weiter oben leider das zu frühe Ende.



P.S.
@ "KleineWölfin"
Ich bin unterwegs ins "blaue", aber lieber alleine, die Trauerbewältigung muß ich mit mir und dem geschockten "Restrudel" alleine abmachen.
Die 2 laufen hier an allem uninteressiert lethagisch durchs WoMo während sie ihre Rudelführerin suchen.
Keiner legt sich während der Fahrt auf den Beifahrersitz und neue Stellplätze sind nur mäßig interessant (noch wollte keiner / keine vor die Türe.
(der Text ist übrigens per SMS an meinen Vater und dann eingestellt / ich selbst bin z.Zt. ohne 3G-Versorgung an der Luxemburger Grenze (in der Wildkatzenregion)
Josi
 
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