Katze attackiert mit anspringen und beißen.

Diskutiere Katze attackiert mit anspringen und beißen. im Anfängerfragen Forum im Bereich Katzen allgemein; Guten Tag ihr lieben, wir haben seit ein paar Tagen eine Katze von einer Dame übernommen da diese ihr nicht mehr die Aufmerksamkeit schenken kann...
Sheilo

Sheilo

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Guten Tag ihr lieben,
wir haben seit ein paar Tagen eine Katze von einer Dame übernommen da diese ihr nicht mehr die Aufmerksamkeit schenken kann die die Süße verdient.

Ich weiß dass sie Zeit braucht um sich eingewöhnen. Das Problem ist nur dass wir uns nicht
bewegen können ohne angefaucht zu werden, sobald wir dann laufen wollen springt sie einen an und kratzt einen sehr tief und beißt auch. Katzen sind tolle Wesen, aber ich hab wirklich Angst um meine Oma da diese sich nicht wirklich bewegen kann und sofern die Katze sie attackiert habe ich Angst dass die Wunde sich nicht richtig schließen kann da Oma auch Diabetes hat.
Meine Frage wäre, wie gehen wir am besten mit der Situation um? Meine Mutter und ich sind wirklich sehr überfordert und sogar mein Bruder weiß keinen Rat.

Die Kleine ist 5 Jahre alt und eigentlich sehr sehr zutraulich laut der Vorbesitzerin. Bei ihr war es anfangs zwar auch so dass sie sehr Aggressiv reagiert hat aber das hatte sich schnell geklärt... und bei uns wird ihr Verhalten eher schlechter als besser.
 
29.07.2019
#1

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Krümelmonster

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Das ist wirklich eine schwierige Situation! Hier gibt es viele erfahrene Leute, die euch bestimmt mit Rat zur Seite stehen können.
Ich würde zunächst mal zum Tierarzt gehen, um auszuschließen, dass es sich um etwas organisches (z.B. Schmerzen) handelt.

Dann würde ich fragen, ob die Katze genügend Ausweichmöglichkeiten hat. Kann sie euch aus dem Weg gehen, oder bleibt ihr im Zweifelsfall nur der Weg nach vorne? Falls ja, würde ich Versteckmöglichkeiten für sie schaffen (Kartons, Schlafhöhlen, etc. )
Und eventuell nach oben bauen- Bretterwege and der Wand (Walkways) z.b. dann kann sie bei Stress nach oben ausweichen. Katzen beobachten auch gerne Dinge von oben und fühlen sich dort sicher, weil Mensch da nicht unbedingt dran kommt. Sehr beliebt auch Schränke!

Vielleicht ist sie auch gelangweilt und nicht genügend ausgelastet. Sie hat auch keinen Partner und ist alleine bei euch, ja? Hat sie immer alleine gelebt? Ist sie ausreichend sozialisiert und lange genug bei der Mutter geblieben (12 Wochen)?

Dann könnte ihr vielleicht eine souveräne, gut sozialisierte Partnerkatze helfen.... Katzen sind soziale Tiere und sollten im Prinzip nicht alleine leben....
 
Sheilo

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Die Vorbesitzerin war nochmal mit ihr beim Arzt bevor wir sie zu uns geholt hat, da wurde sie genau gecheckt und es gab keine Auffälligkeiten.:)
Wir haben eine relativ große Wohnung, bei mir im Zimmer steht ihr altes Körbchen, auf unserem Wintergarten ist ihr Katzenbaum und bei meinem Bruder steht der Katzentransporter welchen sie interessanter weise abgöttisch liebt.
Ansonsten haben wir die decken noch in der Wohnung verteilt die wir von der Vorbesitzerin bekommen haben.

Gestern saß sie auf meinem Bett was relativ groß ist, und als ich vorbei gehen wollte hat sich mich angesprungen und sich in meine Hüfte gekrallt, da hab ich natürlich laut AU gesagt im Schock wo sie mich nur doof angeschaut hat. Heute morgen hat sie mich angemaunzt und ich hab ihr Leckerli gegeben, gestreichelt hab ich sie noch nicht weil ich die Kleene auch nich überfordern möchte, als ich dann aufgestanden bin hat sie sich in meinen Oberschenkel gekrallt und gefaucht als ob ich der Teufel bin.
Ich bin schonmal dankbar dass sie wenigstens das Katzenklo benutzt...

Sie war immer alleine.. Bevor die Vorbesitzerin Sie bekommen hat war sie für 3 Jahre bei einer anderen Familie, aber wir wissen dass mit der Mutter leider nicht... Sie ist auch relativ klein für ihre Spezies ( Maine Coon).

Wegen dem Partner ist das Problem dass sie auf andere Katzen sehr aggressiv reagiert laut Vorbesitzer...

Auf Schränke geht die kleine auch nicht, sie bevorzugt Fensterbänke und mein Bett. Ich warte auf den Tag wo sie mich Abends nicht mehr in mein Bett lässt.:ROFLMAO:
 
Nula

Nula

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Hallo
Hmm, ihr scheint es richtig mit der Eingewöhnung zu machen.
Vielleicht lässt das aggressive Verhalten nach wenn sie sich bei euch eingelebt hat.

Bedenklich finde ich aber wie doll sie euch attackiert.
Lese ich es richtig das sie trotz genügend anderen Möglichkeiten den Angriff vorzieht?

Was genau verstehst du unter gekrallt?

Wenn eine Katze es wirklich böse meint, dann bleiben mehr als ein Paar leicht blutende Punkte zurück, dann gibt es wirklich böse Kratzer die nicht selten ärztlich behandelt werden müssen.

Mit bissen, auch wenn sie nur leicht bluten ist absolut nicht zu spaßen, die sind ein Fall für den Arzt.
Ich finde die Zusammensetzung mit eurer Diabetes Oma da schwierig, da Diabetes und Wunden /Entzündung ja immer sone Sache sind.

Wisst ihr genau das sie bei ihrer Vorbesitzerin nicht aggressiv war?
Es ist ja leider nicht selten das Menschen alles mögliche erzählen um ihr Tier los zu werden.

LG
Nula
 
MinjaundJimmy

MinjaundJimmy

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Hallo,

oh weh, dass klingt nach keiner so guten Vorgeschichte...
Wer weiß von welchen "Züchter" sie kam, denn eigentlich werden Kitten nur zu zweit abgeben.
Jetzt schon der dritte Besitzer in 5 Jahren...
Ich denke das da im Vorfeld so einiges schief gegangen ist, ich glaube nicht, dass sie dieses Verhalten erst bei euch zeigt.
Ich würde Rescuetropfen besorgen, ggf. Feliway.
Ich würde sie erstmal komplett in Ruhe lassen, was du ja auch tust.
Wenn du mit ihr spielst, dann nur mit einer Angel o.ä. ansonsten positive Verstärkung durch Leckerchen.
Evtl. sollte man ihr auch nicht gleich die ganze Wohnung zur Verfügung stellen.
Es kommen aber sicher noch hilfreiche Antworten, dies waren jetzt nur meine Gedanken zu der Situation, ohne das ich Erfahrung mit solch Verhalten habe.

LG jo
 
Sheilo

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Hallo,

oh weh, dass klingt nach keiner so guten Vorgeschichte...
Wer weiß von welchen "Züchter" sie kam, denn eigentlich werden Kitten nur zu zweit abgeben.
Jetzt schon der dritte Besitzer in 5 Jahren...
Ich denke das da im Vorfeld so einiges schief gegangen ist, ich glaube nicht, dass sie dieses Verhalten erst bei euch zeigt.
Ich würde Rescuetropfen besorgen, ggf. Feliway.
Ich würde sie erstmal komplett in Ruhe lassen, was du ja auch tust.
Wenn du mit ihr spielst, dann nur mit einer Angel o.ä. ansonsten positive Verstärkung durch Leckerchen.
Evtl. sollte man ihr auch nicht gleich die ganze Wohnung zur Verfügung stellen.
Es kommen aber sicher noch hilfreiche Antworten, dies waren jetzt nur meine Gedanken zu der Situation, ohne das ich Erfahrung mit solch Verhalten habe.

LG jo

Definitiv und es tut mir auch in der Seele weh das die kleine so aggressiv aber zugleich auch ängstlich ist. Wenn man ein bisschen weiter weg steht maunzt sie.
Wollte meinem Bruder gerade ein bisschen unter die Arme helfen, da ich heute Krank geschrieben bin wegen einem ausgerenkten rücken (Tragt niemals alleinen Katzenbaum hoch). Jedenfalls hat mein Bruder gerade den Kaffee für Oma fertiggemacht, sich nen Paket O-Saft gepackt und ihren Knäcke, und wollte an Amy vorbei, allerdings wollte sie ihn anspringen er ist sofort zurück gewichen, ich hab mich dann auf den Boden gehockt und versucht sie her zu locken um ihr nen Leckerli zugeben damit er ungstört vorbei konnte wurde aber nichts und als Dank dafür blutet mein Knie jetzt. Essen ist aber zum Glück sicher bei Oma angekommnen. Katze ist jetzt im Wohnzimmer/Küche/Esszimmer und belagert den Stuhl, Essen war auch noch voll..
Ich kann wirklich einfach nur hoffen dass die Kleine sich gut an uns gewöhnt... Dennoch bin ich wirklich ratlos..
Spielen wollte sie auch nicht. Für gewöhnlich liebt sie den laserpointer aber heute ist irgendwie der Wurm drin..
 
Sheilo

Sheilo

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Hallo
Hmm, ihr scheint es richtig mit der Eingewöhnung zu machen.
Vielleicht lässt das aggressive Verhalten nach wenn sie sich bei euch eingelebt hat.

Bedenklich finde ich aber wie doll sie euch attackiert.
Lese ich es richtig das sie trotz genügend anderen Möglichkeiten den Angriff vorzieht?

Was genau verstehst du unter gekrallt?

Wenn eine Katze es wirklich böse meint, dann bleiben mehr als ein Paar leicht blutende Punkte zurück, dann gibt es wirklich böse Kratzer die nicht selten ärztlich behandelt werden müssen.

Mit bissen, auch wenn sie nur leicht bluten ist absolut nicht zu spaßen, die sind ein Fall für den Arzt.
Ich finde die Zusammensetzung mit eurer Diabetes Oma da schwierig, da Diabetes und Wunden /Entzündung ja immer sone Sache sind.

Wisst ihr genau das sie bei ihrer Vorbesitzerin nicht aggressiv war?
Es ist ja leider nicht selten das Menschen alles mögliche erzählen um ihr Tier los zu werden.

LG
Nula
Ich hoffe es..n Gestern war sie zwar auch Kampflustig, aber heute ist es extrem.

Wenn man vorbei geht greift sie an, ansonsten setzt sie aber auch zum Sprung an und faucht, wenn man dann einen Schritt zurückgeht lässt sie es und maunzt wieder.

Gekrallt im Sinne von, sie schlägt mit der Pfote zu und drückt dabei die Kralle fest rein. Meine Mutter hat am Handgelenk 3 Punkte die gestern richtig geblutet haben und hat einen langenkratzer am Bein. Ich blute seit gerade am Knie und die Stelle an der Hüfte sieht gut auch ohne irgendwelche Entzündungszeichen.

Wir lassen die Zwischentür geschlossen und passen auf dass sie nicht zu Oma ins Zimmer kommt bis sie sich ggf. eingewöhnt hat.

Hab gestern mit der Vorbesitzerin nochmal geschrieben. Sie meinte es hat bei ihr auch etwas gedauert aber es war NIE so schlimm wie bei uns. (Vermutlich weil sie jetzt schon zum dritten mal neue Leute kennenlernen muss) Sie habe wohl Angst Menschen zu vertrauen, weswegen ich ihr ja auch erstmal genügend Abstand gebe.. Aber es kann doch nicht sein dass man attackiert wird wenn man vorbei geht. Ich weiß auch dass man Katzen nicht in die Augen gucken soll weil sie das als Kampfansage sehen können, und ich schau ihr auch nciht in die Augen aber dennoch greift sie dann an..
Ich wünsch mir so dass es klappt, vorallem weil ich finde dass sie mit 5 noch recht jung ist und ich sie wirklich ungerne abgeben möchte weil sie dann nochmal durch den ganzen Stress muss..
 
Nula

Nula

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Hallo
Ich würde ihr wenn sie aggressiv ist nicht mit Leckerlis kommen, die würde ich in ner entspannteren Situation anbieten.

Leider kann ich aus deiner Antwort nicht entnehmen wie doll die dich/euch attackiert.
Aus meiner Sicht ist es ein gewaltiger Unterschied ob sie nur zeigt was sie alles machen könnte oder ob sie euch wirklich in der Absicht euch zu verletzen angreift.


LG
Nula
 
Sheilo

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Hallo
Ich würde ihr wenn sie aggressiv ist nicht mit Leckerlis kommen, die würde ich in ner entspannteren Situation anbieten.

Leider kann ich aus deiner Antwort nicht entnehmen wie doll die dich/euch attackiert.
Aus meiner Sicht ist es ein gewaltiger Unterschied ob sie nur zeigt was sie alles machen könnte oder ob sie euch wirklich in der Absicht euch zu verletzen angreift.


LG
Nula
Wenn man sie inruhe lässt, passiert nichts, sobald man aber aufsteht fängt sie an zu fauchen und in 90% der fälle springt sie einen an und kratzt dann. Bisher bin ich immer schnell genug zurück gekommen ohne einen Biss zu bekommen, meine Mutter war allerdings nicht so glücklich und hat jetzt ein paar Bissspuren am Bein. Ich glaube sie macht es nicht aus Absicht, sie hat einfach nur Angst dass man ihr wehtut und versucht sich dann zu verteidigen in der Hoffnung dass man sie inruhe lässt.. Ist schwer zu erklären..
 
Pat

Pat

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Hallo und herzlich willkommen hier im Forum!::wgelb

Ich befürchte, ihr habt da zunächst eine etwas "harte Zeit" vor euch ……. aber ich bin ganz sicher, das ihr das schaffen werdet!!!

Wir hatten auch mal einen Kater aufgenommen, der sich ähnlich verhielt. Daher kann ich mir eure Situation total gut vorstellen, auch wenn bei uns die Ausgangssituation eine völlig andere war, sehe ich da doch einige ähnlich Verhaltensmuster bei eurer Katze.
Dazu kommt ja, das ihr aus der ersten Zeit ihres Lebens vermutlich nichts wisst was da mit ihr passiert ist und wie sie sich dort verhalten, bzw. warum sie von dort abgegeben wurde …… bei der "Vorbesitzerin war sie ja vermutlich nur ca. 2 Jahre und damit könnte sich das Verhalten insgesamt erklären.

Ich vermute mal, das sie als Katzenbaby bei den ersten Besitzern schon von Anfang an nur alleine gelebt hat und ohne Katzengesellschaft war ….. dazu vermutlich noch zu früh von der Katzenmutter getrennt war und dadurch überhaupt nicht sozialisiert wurde...…. so in etwa könnte sich diese Verhalten entwickelt haben …… sie hat nicht gelernt Grenzen zu kennen und zu akzeptieren ……. das müsst ihr nun "ausbaden" und mühsam versuchen ihr das beizubringen uns sie besser zu sozialisieren (daher "harte Zeit").

Um euch zunächst etwas Mut zu machen erstmal eine kleine Zusammenfassung von unserem damals zugelaufenen Kater Moritz.
Moritz war vermutlich bei "Vermehrern" geboren und nach der geschlechtsreife mit seinem Kumpel zusammen zum Streuner geworden.
Als wir ihn dann im Rahmen einer Kastrationsaktion vom Tierschutz schwer verletzt zur Kastration und Behandlung eingefangen haben, da war er so aggressiv, das ihn das Tierheim überhaupt nicht händeln konnte und daher nicht bereit war, ihn dort zu behalten ….. er sollte wieder an seinem Fundplatz ausgesetzt werden.
Da Moritz aber noch immer (vermutlich durch Katerkämpfe und ein Auto) so verletzt war, das er kaum laufen konnte, da brachte ich es nicht übers Herz ihn einfach wieder dort "auszusetzen", selbst wenn ich ihn dann noch draußen hätte füttern können.
Also blieb er bei uns.

Wir hatten zu der Zeit aber noch selbst eine 22-jährige Katzenoma bei uns im Haus, also mussten wir die beiden erstmal trennen.
Daher bekam Moritz zunächst "nur" unser Treppenhaus zur Verfügung ….das war dann vom Erdgeschoß über die 1. Etage und bis zum 2. Obergeschoß mit entsprechenden großen Plattformen zwischendurch und die waren eingerichtet mit Sessel, etc. also auch Verstecke.
Wir haben Moritz dann im EG in seiner geöffneten Transportbox "abgestellt" und in der Nähe auch ein Katzenklo und die Futter- und Wassernäpfe, damit er alles sah und gut erreichen konnte...…. wir wohnten ja alleine im Haus und hatten vor jeder Etage eine Tür, die wir schließen konnten.
Moritz nahm alles recht schnell an und fraß, ging auf´s Katzenklo ….. und dann aber wieder sofort in seine Transportbox zurück …… also da bereits ähnliches Verhalten wie bei euch.

Aber dann kam´s ……. immer wenn wir dann an der Box vorbei gingen um mal nach oben oder raus zu gehen, dann kam er wie eine Furie aus der Box gesprungen und sprang uns aufs heftigste von hinten an, hing und krallte sich in die Beine und biss.
Wir konnten nur noch in Jeans mit dickeren Stoff an ihm vorbei gehen, sonst lief uns das Blut gleich die Beine herunter...… und wir hatten schon ernsthaft überlegt, das wir uns lange Gummistiefel an die Tür stellen wollten um "unbeschädigt" an ihm vorbei zu kommen.
Dieser Ablauf spielte sich über 2 Wochen so ab und er konnte noch immer nicht richtig laufen und hatte noch Wunden …… da mussten wir verreisen.

(Ich berichte später hier irgendwann am Nachmittag weiter, jetzt muss ich erstmal weg und ich bin leider nicht so schnell mit der Tipperei am PC.)

Vorab nur noch so viel ….. dieser Moritz wurde später zum größten Schmusekater und als wir dann in ein anderes Haus umgezogen sind und ihn natürlich mit nahmen und ihm da zunächst alles fremd war, da kam er dann vom 1. Tag zu mir ins Bett und man spürte täglich seine übergroße Dankbarkeit, das er sich bei uns endlich sicher fühlte.

Für eure Situation würde ich für den Anfang raten, das ihr ihn zunächst nur in einem einzigen Raum lasst mit 2 Katzenklos und seinem Futter und Wasser, einem Kratzbaum und Kuschelhöhlen und da dann die Tür zu macht.
Sie ist erst wenige Tage bei euch und alles ist ihr fremd ….. lasst sie erstmal in Ruhe ankommen. "besucht" sie immer wieder in dem Raum und sprecht ganz viel mit ihr, oder singt und lest ihr was vor. damit sie sich an eure Anwesenheit und eure Stimme gewöhnt und lernt, das ihr durch euch nichts passiert.
Sie wählt vermutlich die Transportbox sehr gerne, weil sie sich dort geschützt fühlt und die auch schon kannte...…. also stellt die mit in den Raum.
Und achtet darauf, das sie nicht überall etwas hat um dort drunter zu kriechen ….. sie sollte schon euch gut beobachten und sehen können und ihr sie auch, aber sich auch sicher fühlen können.

Überfordert sie nicht gleich am Anfang mit "Zuviel" Räumen, das sind dann auch zu viele Eindrücke, die sie erstmal kennen lernen und verarbeiten muss...… dann MUSS sie ja ständig auf der Hut sein und euch als "Eindringling" abwehren.

Dadurch ist auch eure Oma erstmal vor ihren noch unsozialisierten "Angst-Panik-Angriffen" geschützt ( ich bin auch Diabetiker und kann deine Sorge daher gut verstehen) …… das braucht alles zunächst viel Ruhe und Gewohnheit für eure Katze.

Kastriert ist sie aber sicher ????

LG Waltraud
 
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Nula

Nula

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Sorry, iwie habe ich jetzt doch zu früh geklickt, wollte eigentlich erst lesen was geschrieben wurde als ich an meiner Antwort getippt hab...

Ich bin bei alten Menschen mit Diabetes ein bisschen voreingenommen da ich vor ner weile erst erlebt habe was das für Auswirkungen haben kann.
Ich würde jetzt als aller erstes überlegen ob diese Situation (für die Oma) zu tragen ist.
(ich weiß ja nicht wie es bei ihr mit der wundheilung ist.)
Ansonsten weiterhin Zeit lassen, einen Bogen um sie machen usw.
Ich glaube ich würde sogar ein paar (wenige) Tage aufs gemeinsame Spiel verzichten und sie komplett in Ruhe lassen.
Sie nicht mal direkt ansprechen, dafür aber so ziemlich alles was ich tue aussprechen.

Und noch was, wenn sie so aggressiv zu euch ist würde ich in Situationen wo ich wirklich an ihr vorbei muss einen Besen oder ähnliches mit mir rum tragen.
Nicht um sie damit zu verjagen aber um mich zu schützen.
Den Tierliebe heißt nicht das man sich schutzlos attackieren lassen muss.

Ich meine hier aber wirklich nur den eigenschutz (Gegenstand zwischen dich und Katze, nicht mit Gegenstand nach fauchender Katze schlagen/drücken usw).
 
Krümelmonster

Krümelmonster

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Ich denke, Pats Vorschlag ist sehr gut. Gab es denn bei der Vorbesitzerin nur sie oder auch andere Menschen? Deine Katze klingt mir sehr ähnlich wie mein alter Kater.

Er war sehr unsicher und eher ängstlich und nervös vom Typ her. Leider hat er jegliche Bedrohung sofort attackiert. Unglücklicherweise hat er aber auch Unbekanntes neugierig inspiziert, so dass es zu Zwischenfällen kam wie einer Attacke auf den Notarzt..... (Er hatte dessen Koffer untersucht, und der dachte natürlich süße Miezekatze....) Als einmal eine Wasserflasche vom Tisch fiel, weil er draufsprang und sie nicht sah, und ich überrascht laut rief, verzog er sich unters Bett, wo er eine Woche lang blieb. (sehr ungünstig, weil er jedes Mal, wenn man dem Bett nahe kam drunter vor kam und attackierte- nur weil er einen Schreck bekommen hatte...)

Darum denke ich, dass für Deine Katze erst Mal sehr viel Ruhe und Sicherheit nötig ist ohne viel Trubel durch diverse Menschen (Bruder, Mutter, Oma, Du). Dass Du sie nicht bedrängst und ihr versucht, ihr Raum zu lassen, halte ich für hilfreich. Setz Dich zu ihr, lies ihr vor. Gebt ihr Zeit, euch kennenzulernen.

Ich wünsche euch alles Gute mit eurer Katze und hoffe, dass sich die Lage mit Zeit und Geduld beruhigt. Ich will ehrlich sein und zugeben, dass ich mich irgendwann gezwungen sah, mich von obigem Kater zu trennen. Ich war total überfordert und hatte irgendwann einfach Angst. Dann kam eine heftige Attacke auf Krümel. Sie haben sich eigentlich gut verstanden, zusammen gelegen und sich geputzt- aber im Streit um einen Liegeplatz eskalierte es irgendwie und er biss ihr in den Kopf.....
Da musste ich dann die Konsequenzen ziehen, leider.

Was ich bereue, ist, dass ich zu lange gewartet habe. Ich hätte meine Überforderung viel früher eingestehen müssen und jemand mit viel Katzenerfahrung (die hatte ich damals eben noch nicht) suchen müssen, der mir hilft (das habe ich damals leider nicht)- so wie Du es tust. Oder eben den Kater früher abgeben, damit ihm jemand helfen kann. Ich war jedenfalls die falsche Person, nur habe ich mir das zu spät eingestanden....
 
Krümelmonster

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Ich komme noch mal auf obiges zurück, weil mich das gerade so beschäftigt.....

Ich wollte keineswegs dazu raten, die Katze abzugeben. Sie hatte ja offensichtlich schon mehere Besitzer...

Aber: Du solltest Dir sorgfältig überlegen, ob Du mit einer darartigen Katze umgehen kannst und Dir zutraust, damit klarzukommen. Ob das mit Omas Gesundheit vereinbar ist.

Ich habe aus der Erfahrung gelernt, ich bin nicht so gestrickt. Wenn der Kater vom Bett aus attackierte, habe ich auf der Couch geschlafen, aus Angst. Kater hätte wahrscheinlich genau in dieser Situation jemanden gebraucht, der ruhig, sicher und souverän reagiert. Wissen und tun sind leider zwei Paar Schuhe.

Aus falsch verstandenem Verantwortungsbewusstsein habe ich den Kater viel zu lange (10 Jahre) behalten. Ich fand, ich hätte die Verantwortung für ihn, und wer will so einen denn?...
Er war ja auch ganz lieb und schmusig- außer wenn er sich erschreckt hat, beim Tierarzt, Sylvester, Besuch. Er wollte immer auf dem Kopfkissen bei mir schlafen, was ich nicht zugelassen habe, aus Angst er könnte sich Nachts erschrecken und dann hätte ich Krallen/Zähne im Gesicht gehabt.
(Er hat sich Nachts mal so erschreckt, dass er aus dem Bett fiel, und dann wohnte er wieder unterm Bett)....

Letzten Endes habe ich keinem von uns einen Gefallen getan.

Ich habe daraus gelernt, dass es legitim ist, dazu zu stehen. Für Eure Katze scheint es mir besser zu sein, diese Entscheidung schnell zu treffen, gründlich zu überlegen, statt nach ein, zwei Monaten zu sagen, geht doch nicht. Dann ist das Trauma für die Katze noch größer.

Waltraud, Du hast meinen allergrößten Respekt!
 
Sheilo

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Danke für die vielen tollen und hilfreichen Antworten!
Ich hab das gerade mit meiner Mutter getested das wir langsam und ruhig sie mit Namen ansprechen bevor wir uns bewegen und sind dann gerade auch ohne Attacken an ihr vorbei gekommen. Sie hat gemaunzt und beim ersten mal ein bisschen gefaucht, ihr Schwanz aber ganz ruhig und hat nicht gezuckt. Sie lag entspannt auf Omas altem Esszimmer Stuhl.

Meine Mutter hat auch dieses Feliway mitgebracht und es relativ hoch aufgehangen dass Amy da nicht ausversehen dran kommt und sich verletzt. Wir haben auch Katzenmilch geholt. Essen tut sie auch gut und die Toilette wird auch weiter benutzt.
Mal abwarten wie sich das heute über den Tag entwickelt. (Wahrscheinlich is sie erschöpft von den Attacken heute morgen:sleep:)
Ich werde euch aber auch up to date halten wie sich das mit ihr entwickelt.

Sie ist kastriert und geimpft.:)

Update um 15.40:
Katze wieder höchst aggressiv, verteidigt die Küche mit ihrem Leben. Sobald man ihr den Rückenzudreht wird man angesprungen.
 
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Pat

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Huhu, mich beschäftigt das Thema auch sehr und daher gucke ich immer mal schnell zwischendurch hier rein.
Da es bei uns seit Tagen heute das erste mal draußen "erträglich" ist, sind wir dabei im Garten unsere "unvollendeten" Arbeiten, wie z.B. Hecke schneiden und den Grünschnitt beseitigen zu beenden ….. bei der großen Hitze hatten wir einfach alles stehen und liegen gelassen.

Julia, wo mit habe ich deinen Respekt verdient? I52024Ich habe nur das weiter gegeben, was man im Laufe vieler Jahre so lernt und begreift.
Ich habe zwar keine Ahnung wie alt du bist, aber ich vermute mal, das du damals bei deinem Kater ohne jegliche Hilfe in der Situation warst und dazu sicher auch noch recht jung ……. da nutzt dann alle Tierliebe nichts, man ist damit einfach überfordert und dem ganzen nicht wirklich gewachsen.

Heute gibt es durch das Internet und Foren wie diesem hier, viel mehr Hilfsmöglichkeiten und Informationen.

Ich denke Sheilo ist zwar auch noch jung, aber bereits wegen ihrer Berufstätigkeit schon informierter ….. und sie hat in der heutigen Zeit durchs Internet die Möglichkeit Informationen zu bekommen.

Die Idee von Nula sich mit einem "Besen" zu schützen, ist eine gute Idee!
Ähnlich haben wir es auch bei der Zusammenführung von Flecki und Paulchen gemacht (steht auch in meinem Beitrag über diese Zusammenführung drin) . Da waren mir auch meine Beine und Hände "zu schade" um damit zwischen die Fronten zu geraten und dann mit blutigen Kratzern dabei zu sein.
Ich hatte dabei immer eine "Elle" (ist eine Messlatte für Stoffe aus Holz) in der Hand. Wenn Flecki dann mal wieder zu heftig wurde und Paulchen von hinten anspringen und beißen wollte, dann habe ich einfach diese Holzlatte dazwischen gehalten und meine Hände blieben verschont, aber Flecki drehte dann immer ab und trollte sich. Bei Flecki konnte man als Mensch allerdings bereits vor dem Sprung erkennen, was er plante....

Der Vorschlag von Jo mit den Rescuetropfen könnte durchaus auch sehr hilfreich sein. Diese Tropfen gibt es für Tiere auch ohne Alkohol und in vielen Apotheken oder im Internet. Es hilft bei solch einer Eingewöhnung der Katze sich dabei ruhiger und gelassener zu fühlen und nimmt auch Ängste.

Nach meinen Erfahrungen mit schwierigen Tieren, habe ich bisher mit den "Zykléne" Tabletten den besten langfristigen Erfolg gehabt.
Dazu würde ich Sheilo auf jeden Fall raten, das ist ein Nahrungsergänzungsmittel (also ohne schädliche Nebenwirkungen) und macht auch langfristiger die Katze ausgeglichener, ruhiger und nimmt ihr Angst und Panik ….. dadurch können dann auch die Angriffe bald ausbleiben.
Sie kann mit Unterstützung der Tablette sich ruhiger und gelassener an alles was neu ist ….. Menschen und Umgebung und dieser erneute Wechsel des Zuhause …... gewöhnen, bis es für sie "normal" und selbstverständlich ist.
Zykléne bekommt man vom Tierarzt und im Internet, die würde ich schnellstens besorgen, das könnte die schwierige Zeit wesentlich abkürzen.

Sheilo, ihr solltet innerhalb der Familie überlegen, wer dann die eigentliche Bezugsperson für eure Katze sein soll ……. das ist meist die Person, die sich am meisten mit ihr beschäftigt, mit ihr ständig spricht, sie füttert und das Klo sauber macht, mit ihr spielt und, ganz wichtig !!!!! …. wer ihr Grenzen setzt!, dem wird sie dann gewiss als erstes respektieren und sich absolut anschließen...….. alle anderen Familienmitglieder wird sie dann sicher auch bald mögen, lieben und ihnen vertrauen …… aber die weitere "Beliebtheits-Reihenfolge" wird dann eure Katze entscheiden.

Das erlebe ich in den letzten 1 1/2 Jahren hier im Haus bei unserer Lotte ……. die wurde von unserer zu der Zeit 10-jährigen Enkeltochter im Tierheim sofort vom ersten sehen an ausgesucht, das muss dann wohl Liebe auf den ersten Blick auf beiden Seiten gewesen sein.
Inzwischen ist es bei uns so, das unsere jetzt 12-jährige Enkeltochter mit Lotte ALLES machen kann (sie macht natürlich nichts grobes oder schmerzhaftes mit ihr, sonst würde ich garantiert eingreifen) und dieses kleine "Dummchen Lotte" auch alles mit macht …..selbst wie Lotte sich bei ihr auf den Schoß legt hatte seine einmalige Besonderheit, wenn ich sie bei mir genau so hinlege, dann bekomme ich ihre Pfote (zum Glück dann aber ohne Krallen, es soll ja vermutlich nur ein Zeichen sein, das ICH das nicht mit ihr machen darf).
Unsere Enkeltochter ist zwar nicht Lottes offizielle Bezugsperson und ihr gehorcht sie auch kaum mal und gefüttert wird sie ja von uns ……. aber trotzdem liebt sie unsere Enkeltochter abgöttisch ……. das zeigt Lotte auch, wenn unsere ET mal draußen vorm Fenster steht und Lotte es sieht, dann presst sich Kotte an die Scheiben und gibt ihr die Pfote gegen die Hand …. mit der Fensterscheibe dazwischen.

Es braucht also keiner der Familie glauben, das einer dann mal irgendwann bei eurer Katze zu kurz kommt in Bezug auf mögen und Liebe.
 
Sheilo

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Danke für deine Antwort! Ja ich bin noch recht jung mit 22 :)
Ich persöhnlich finde die Situation halt schwer weil ich noch nie mit so einer Katze in Kontakt war. Meine erste hatte ich wo ich 6 oder 8 war, die hat Männer gehasst aber zu uns Mädel war die ganz lieb (Hat mein Opa damals als Kitten im Schräbergarten gehabt..) dann hat mein Bruder Allergisch reagiert (tut er inzwischen nicht mehr) und sie kam zu meiner Oma wo sie 8 Jahre lang gelebt hat und dann leider verstorben ist. Inzwischen hat Oma Morle auf die wir manchmal aufpassen (ist ne 19 Jähriger Katzendame mit Athrose und Epilepsie) welche ein Engel und Geschenk ist.
Deswegen überfordert mich Amy etwas weil ich will dass sie glücklich ist. Offiziell bin ich die Bezugsperson, meine Mutter setzt allerdings die Grenzen.
Normalerweise hab ich auch ein recht gutes Verhältnis mit Katzen, aberseit dem die Kleine jetzt bei uns ist ist es wirklich schlimm.
Ich schau mal wie sich das jetzt über die Tage entwickelt und dann rufe ich sofern es nicht besser wird die TÄ an.
 
Pat

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Ich lese gerade diese erneute Küchen-Attacke ……. ich rate daher nochmal, lasst sie erst in EINEM Raum ankommen, möglichst in dem Raum in dem die zukünftige Bezugsperson sich am meisten aufhält, oder ein Raum der ihr zunächst alleine ohne menschlichen Mitbewohner zur Verfügung steht …… lasst sie zur Ruhe kommen und sich in diesem Raum erstmal einleben, also das sie sich erstmal nicht in einen Raum bequem macht und dann durch "ständige Eindringlinge" gestört wird, wenn sie z.B. gerade satt und zufrieden schlafen möchte.

Die weiteren Räume sollten dann nach einer Zeit möglichst nach und nach (und nicht gleich alle Räume auf einmal) für sie offen sein.

….. und wendet euch möglichst erst rückwärts gehend von ihr ab ….. dabei wäre dann auch solch ein "Schutz-Stock" für euch eine Sicherheit......das alles wird garantiert nicht länger als 2 Wochen nötig sein.
Und besorgt euch Zykléne, das wird vielleicht "Wunder" bei ihr bewirken.

Feliway hatten wir auch im Gebrauch ….. das hat bei unseren nur dazu beigetragen, das sie sich dann in diesem Raum bevorzugt aufgehalten haben weil es ihnen wohl ein "Wohlfühlgefühl" bereitet ……. aber es hat nicht geholfen ihr Verhalten zu verändern, es "benebelt" wohl nur etwas die Empfindungssinne rein äußerlich, aber dann aus dem Raum raus ist das alte Verhalten wieder sichtbar.
 
Krümelmonster

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Katze wieder höchst aggressiv, verteidigt die Küche mit ihrem Leben. Sobald man ihr den Rückenzudreht wird man angesprungen.
Ich würde mich Waltraud anschließen und dringend dazu raten, Amy einen ruhigen Raum zur Verfügung zu stellen, wo sie sich nicht bedrängt fühlt. Nun scheint sie sich ausgerechnet die Küche ausgesucht zu haben, ein Ort in der Wohnung, wo vermutlich immer reger Betrieb ist.... (Bei uns war die Küche jedenfalls immer der Mittelpunkt der Familie....) Denkbar ungünstig, denn
dort kann sie nicht zur Ruhe kommen. Sie liest sich wie eine sehr verunsicherte Katze, die permanent angspannt und im Verteidigungsmodus ist... Um runterzukommen benötigt sie dringend eine Rückzugsmöglichkeit.

Habt ihr mal versucht, mit ihr zu blinzeln? Das vermittelt einer Katze, dass ihr nicht feindlich eingestellt seid. Also kurz ansehen und langsam blinzeln, wenn einmal Augenkontakt entsteht. Ich würde aber versuchen, sie möglichst zu ignorieren, Aufmerksamkeit wird sie wahrscheinlich verunsichern....

Offiziell bin ich die Bezugsperson, meine Mutter setzt allerdings die Grenzen.
Was tut Deine Mutter denn, wenn sie Grenzen setzt?

Ich hoffe für euch, dass sich die Lage bald entspannt. Euch und Amy.
 
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Katze attackiert mit anspringen und beißen.

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