Kater zuckt und putzt sich wie verrückt!

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mortikater

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Deinem Appell möchte ich mich sehr gerne anschließen, Angi.

Es muss doch erst mal eine vernünftige Diagnose her und die kriegt man nicht aus dem
Bauch, sondern durch Untersuchungen , Blutbilder etc.

Das Beispiel Deiner Katze mit dem SDÜ-Problem zeigt auch sehr deutlich, dass ein TA-Besuch zunächst mal dem beim Heilpraktiker vorzuziehen ist. Manchmal kann ich es nicht mehr hören - "die Schulmedizin mit ihren ganzen Nebenwirkungen". CNI-bedingten Bluthochdruck kann man nur mit Blutdrucksenkern behandeln, nicht mit Bachblüten.

Wie man letztlich behandelt, ist ja noch eine zweite Sache, aber eine gesicherte Diagnose ist die Basis für alles andere.
 

Caendra Mae

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FHS aufgrund Wirbelsäulenerkrankung (?)

Hallo,

ich melde mich nach langer Zeit wieder und direkt in diesem Thread, weil mein Kater Luki ebenfalls von Symptomen geplagt wird, die denen des FHS entsprechen, allerdings nur teilweise. Er ist ansprechbar und gibt dabei auch keine Laute wie Schreien von sich.

Bei ihm wurde anfang des Jahres eine Verengung im Bereich der BWS festgestellt und vermutet, die Attacken, in denen er umher springt, sich hektisch - überall - leckt, die Pfoten (vorne und hinten) schüttelt, als wolle er sie abwerfen, das Fell (Rücken, Flanken; auch die Ohren zucken) auch ohne Berührung zuckt, wild mit dem Schwanz peitscht, würden daher rühren.

Meine TÄ hat dieses Syndrom nicht konkret angesprochen, sondern meinte, dass die degenerative Veränderung an der Wirbelsäule die Blutzirkulation beeinflussen und für ein Gefühl sorgen, als wäre etwas eingeschlafen.

Ich bin unsicher, wie lange das insgesamt schon geht, glaube aber, dass es sich über einen längeren Zeitraum hinweg gesteigert hat. Erst Ende letzten und Anfang dieses Jahres hat es zunehmend heftigere Ausmaße angenommen.

Das Blutbild (ansonsten unauffällig) zeigte außerdem einen Wert, der auf eine allergische Reaktion hindeutete, weswegen ich nach und nach mögliche Stressoren weglasse; ihm keinerlei Getreide oder Laktose (Katzenmilch) mehr anbiete.

Allerdings denke ich, dass die Wirbelsäule verantwortlich ist.
Nach nun sieben Tagen Gabe von Meloxidyl (Metacam) kann ich keine Besserung feststellen, habe eher den Eindruck einer Verschlechterung.
Gestern Abend (vielmehr nachts) als er nochmal etwas spielen wollte und kurz zuvor auf dem Klo war, hatte er - vermutlich - seine bisher heftigste Attacke.

Ich nehme an, viele von euch haben sich Videos zu dem Thema FHS/ RSS angeschaut und wissen, wie das aussieht. Als Halter kann man kaum etwas tun, muss hilflos zusehen, wie die Katze von jetzt auf gleich durchdreht. Es ist mir selbst gelungen, Aufnahmen zu machen, welche ich der TÄ bereits gezeigt habe. Das Fellzucken und Belecken ist darauf gut zu erkennen; allerdings konnte ich noch keinen der argen Attacken filmen. Ich hoffe, ihr reicht aus, was sie sieht.

Heute hat er grünlich erbrochen, dennoch nochmal gefressen, sein Fell "arbeitet" die ganze Zeit, entsprechend häufig leckt er sich. Eine Attacke ist daraus momentan (noch) nicht entstanden. Er miaut mich gerade an, möchte was von mir, doch ich weiß schon nicht mehr, wie ich mit ihm undd seinem Problem umgehen soll. Darf ich ihn überhaupt noch berühren?

Oftmals streckt er mir seinen Hintern auffordernd entgegen: "streichel mich!". Das tu ich dann. Aber: mach ich es damit nicht schlimmer? Er möchte beschäftigt werden - darf ich noch mit ihm spielen, wo ich doch sehe, dass Bewegung es ebenso verschlimmert? (allerdings auch nach längeren Ruhe- / Liegephasen - streckt er die Hinterbeine häufig weg, zuckt das Fell, leckt er sich.) Was also tun?

Am Montagnachmittag soll ich erneut in die Praxis; erstmal ohne ihn. Ich hoffe, dass ich zusammen mit der TÄ bald eine Lösung finde, die ihm dauerhaft hilft. Ich habe nicht den Eindruck, dass es ihm ernsthaft schlecht geht, aber es belastet uns beide, dass er kaum zur Ruhe kommt.

Vermutlich wäre eine neurologische Untersuchung nicht verkehrt, aber ich hab mir sagen lassen, die Kosten würden sich auf ca. 800 - 1000€ belaufen. -.-" ...

Wer von euch ebenso betroffenen Katzenhaltern hat mit welchem (möglichst schonenden) Mittel zügig Erfolge erzielen können oder weiß, welche Untersuchung verhältnismäßig günstig(er) und effektiv ausfällt, um neurologisch abzuklären?

Ich bin ratlos.
Guß, Caendra
 
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AngiKr

AngiKr

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Meines Wissens nach kann keine Allergie per se per Blutbild nachgewiesen werden. Erst nach Ausschluss (insbesondere bei Futterallergien, wenn zunächst alle möglichen Stoffe die zur Allergie hätten führen können entzogen wurden und dann wieder normal gefüttert wird) kann bei u.U. ein Antikörper nachgewiesen werden.
Eine Allergie fordert viel vom Besitzer. Beobachten und untersuchen lassen.

Was wurde denn für ein Blutbild gemacht? Wurde auch der Schilddrüsenwert genommen?
Wie wurde die Verengung der Brustwirbelseule behandelt?
Seit wann hat er die Symthome?

Die Gabe von Metakam kannich mir nun überhaupt nicht erklären, warum wurde das verabreicht?

Eine Epi kann nur sicher nach Ausschluss möglicher anderer Erkrankungen diagnostiziert werden. Dann allerdings kann sie mit Felimazoe oder Thiamazole auch behandelt werden.
 

Caendra Mae

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Also, mir fiel schon häufiger auf, dass in diesem Forum vieles infrage gestellt und nicht selten mit erhobenem Zeigefinger reagiert wird.

Das war ein Grund für meinen Rückzug und ist es nun erneut.

Fragen stelle ich mir selbst genug. Ich war allein in diesem Jahr bereits 6x mit ihm beim Tierarzt.

Bevor ich mich wieder von "warum ... warum nicht?" etc.-Fragen verunsichern lasse - geh ich und klinke mich endgültig aus.

Ich denke, Tierärzte sollten wissen, was sie tun und glaubt mal: ich halte sie nicht für Halbgötter in Weiß. ;)

Dieses Forum ist nichts für mich.
Macht's gut.
 
AngiKr

AngiKr

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Also, mir fiel schon häufiger auf, dass in diesem Forum vieles infrage gestellt und nicht selten mit erhobenem Zeigefinger reagiert wird.

Das war ein Grund für meinen Rückzug und ist es nun erneut.

Fragen stelle ich mir selbst genug. Ich war allein in diesem Jahr bereits 6x mit ihm beim Tierarzt.

Bevor ich mich wieder von "warum ... warum nicht?" etc.-Fragen verunsichern lasse - geh ich und klinke mich endgültig aus.

Ich denke, Tierärzte sollten wissen, was sie tun und glaubt mal: ich halte sie nicht für Halbgötter in Weiß. ;)

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Macht's gut.
Sag mal gehts noch?
Wie soll man hier herausfinden können was Deinem Kater evtl. fehlt, wenn keine Fragen gestellt werden dürfen? Ich kenne Deinen Kater doch gar nicht.

Schön hintertreten und abdampfen.

Dann machs mal gut. Ich hoffe, das war keine leere Drohung.
 

Frieda86

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Bin langsam ratlos

Hallo, bin über die Google Suche auf euer forum aufmerksam geworden.
Unser Kater (Maine-Coon, 3,5 Jahre alt) halt zur Zeit ebenfalls die hier aufgeführten Symptome. Bei ihm bestand vor ca. einem Jahr schonmal der Verdacht auf Epilepsie. Damals hat er ab und zu solche Zuckungen gehabt die haargenau so aussahen als wenn er Schluckauf hat. Die Tierärztin sagte uns damals, dass man das nur in Leipzig mit einer neurologischen Untersuchung klären könnte. Das wollten wir unserem Kater allerdings nicht antun da er den Eindruck machte, das es ihn überhaupt nicht beeinträchtigt zumal es echt selten auftrat.
Vorletzten Freitag gingen dann aber die hier oft beschriebenen Attacken los, er rannte panisch durch die Wohnung und fing an sich hektisch zu putzen. Wir haben uns das ganze Wochenende Gedanken gemacht was das sein könnte, anfangs dachten wir, der hat nur seine 5 Minuten aber es wollte das ganze Wochenende nicht aufhören. Am Sonntag dann der Supergau. Als wir aufgestanden sind war von unserem Stinker weit und breit keine Spur. Nach einer Weile haben wir ihn dann hinter dem Bett entdeckt, da ist so ein kleiner Spalt zwischen Wand und Bett und dort hat er sich versteckt was er sonst nie macht, nur zu Silvester, er wollte auch absolut nicht aus seinem Versteck kommen. Ich hab dann seine Lieblingsleckerlies geholt und ihn herausgelockt. Er kam dann auch mit ins Wohnzimmer und bis dahin war alles normal bis er sich auf sein Brett im Fenster gesetzt hat und nach draußen geguckt hat, da dachte ich echt mich trifft der Schlag. Seine linke Vorderpfote war an der Hinterseite über die komplette Breite und ca. 4cm von oben nach unten komplett offen sodass man direkt auf die Innereien gucken konnte aber absolut keine Spur von Blut.
Wir haben dann nich lang überlegt und sind zur nächsten Tierklinik gefahren die Bereitschaft hatte. Dort musste er dann über Nacht bleiben und seine Pfote wurde mit 4 Stichen genäht.
Ich habe dem Arzt dort dann gesagt, dass ich gerne einen Bluttest machen lassen würde, hat sich ja im Zuge der OP angeboten.
Am Montag rief mich der Arzt an und meinte es geht ihm soweit ganz gut und der Bluttest war ebenfalls unauffällig. Getestet wurden u.a. auch die Nieren und die Schilddrüse...alles top.
Nur ein paar Entzündungswerte waren wohl nicht ganz plausibel aber er meinte, dass liegt sehr wahrscheinlich an den Antibiotika, die das Ergebnis verfälschen.
Er musste dann von letztem Montag bis heute so einen Kragen tragen und während dieser Zeit, also über eine Woche, war alles wieder ganz normal. Er hatte keine Panikattacken und hat sich auch nicht hektisch geputzt. Wir dachten also das alles wieder in Ordnung sei aber heute gingen diese Attacken wieder los und er versteckt sich auch wieder hinter dem Bett. Sein Fell hab an der Stelle an der er dann so hektisch putzt mal untersucht aber Parasiten konnte ich keine entdecken.
Bis auf diese Attacken ist er zur Zeit außerdem zeitweise extrem schreckhaft. Fressen und Verdauung läuft alles normal. Dieses Rolling Skin Syndrom hat er übrigens schon immer, dachten das wäre eigentlich normal.
Meine Freundin und ich wissen langsam echt nicht mehr weiter und machen uns tierisch sorgen um unseren Stinker :-/
Gibt es vielleicht die Möglichkeit, mit irgendwelchen Shampoos eventuell vorhandenen Parasiten zu vertreiben? Was anderes fällt mir echt nicht ein.
 
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KittiKatz

KittiKatz

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Herzlich Willkommen, Frieda86! Auch wenn dein Problem unschön ist.


Habt ihr schon mal an eine Futtermittelallergie gedacht? Welches Futter füttert ihr?



Wenn sonst gesundheitlich alles abgeklärt ist, fällt mir momentan nichts besseres ein.
 

Frieda86

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Kann sowas von heute auf morgen auftreten? Füttern eigentlich nichts neues. Seit Jahren die gleiche Marke und immer die gleichen 4-5 verschiedenen Sorten.
Kann ein Tierarzt sowas testen und dann genau sagen was er nicht verträgt?
 
KittiKatz

KittiKatz

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Ja, sowas kann von heute auf morgen auftreten. Besonders Zucker- und Getreidezusatz ist ein schlummernder Vulkan. Außerdem verändern die Hersteller häufig die Zusammensetzung, um noch billiger zu produzieren. Das Problem ist, dass sie nicht allen Sch*** deklarieren müssen. So halten Umschreibungen die Zutaten geheim. Aber dazu können versiertere Foris besser Auskunft erteilen als ich.



Ebenso heikel ist die Wahl des Katzenstreus. Wenn Katzen jahrelang ein bestimmtes Streu problemlos angenommen haben, werden sie plötzlich unsauber oder reagieren mit Allergien. Auch da sind häufig Produktveränderungen ausschlaggebend, die nirgendwo erwähnt werden.



Da dieses Jucken, Wundlecken und Kratzen plötzlich ohne eigenes Zutun beginnt, sind wir meistens in der Analyse des Auslösers komplett überfordert. Da ist Geduld und Detektivarbeit gefordert. Der Tierarzt kann da auch nur bedingt helfen und kostet nur verdammt viel Geld. ::?



Ich sehe es auch bei mir. Mit steigendem Alter reagiere ich gegen viel mehr Dinge allergisch als noch in jungen Jahren. Ich komme mittlerweile gar nicht mehr aus dem Husten und Niesen raus. Früher war ich nur gegen Nickel, Gräser und Birke allergisch.



Aber es melden sich sicher noch mehr Foris, die dir besser zur Seite stehen können. :oops:
 
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Frieda86

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Also das mit den geänderten Zutaten klingt auf jeden Fall einleuchtend. Dann werden wir mal probeweise das Futter wechseln...hoffentlich macht es das dann nicht schlimmer.
Achten eigentlich immer drauf Futter ohne Getreide und ohne Zucker zu holen was echt nicht leicht ist :-/
Aber das Problem werden hier wahrscheinlich viele kennen.
 

zouzounaki

Guest
Achten eigentlich immer drauf Futter ohne Getreide und ohne Zucker zu holen was echt nicht leicht ist :-/
Aber das Problem werden hier wahrscheinlich viele kennen.
Hallo,
mittlerweile gibt es auch im Fachhandel (also sowas wie Fressnapf) eine große Menge an Futter mit hohem Anteil an hochwertigem Fleisch in den Dosen.

gleiche Marke und immer die gleichen 4-5 verschiedenen Sorten.
Was man bei Verdacht auf Allergie oder andere Unverträglichkeiten auch versucht, sind ungewöhnlichere Fleischsorten, also fernab der Supermarktprodukte, statt Rind, Huhn und Ente (die in den ach so tollen Marken, die Katzen angeblich kaufen würden, nur in Spuren oder als Innereien vorhanden sind) so etwas wie Ziege, Rentier, Känguru, Hase oder wenn man es über Herz bringt auch Pferd u.ä. wie sie etwa bei VetConcept vertrieben werden.

Kann u.U. ein Problem werden, wenn das Tier nur an eine Marke und wenige Sorten gewöhnt ist, dann muss man untermischen und das Verhältnis zum neuen Futter mehr und mehr erhöhen.

Futtermittelunverträglichkeit und Allergien können im Alter plötzlich kommen.
 

Frieda86

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Mal ein kleines Resümee.

Das Futter umzustellen hat nichts gebracht. Waren darauf hin bei unserer Tierärztin und haben ihr ein Video gezeigt auf dem unser Kater abdreht und sich so heftig putzt. Sie kam dann auch gleich mit der Vermutung auf Rolling Skin Syndrom, sie hat den lateinischen Begriff genannt aber keine Ahnung mehr wie das hieß. Jedenfalls hat sie uns ein paar Möglichkeiten aufgezeigt um das in den Griff zu bekommen.
Die erste bestand darin, unserem Kater Antidepressiva zu verabreichen...Kam für uns absolut nicht in Frage.
Die zweite war eine Verhaltenstherapie, immer mal anderes Spielzeug, Umgebung verändern, Klickertrainig. Damit er abgelenkt wird da dieses panische Putzen ja nervlich bedingt ist und e sich teilweise aus diesem "Wahn" locken lässt wenn man ihn anspricht und auf ihn zugeht.
Gehen seitdem öfter mal mit ihm angeleint ein paar Meter aus der Haustür um ihn die Umgebung dort zu zeigen. Neues Spielzeug hat bei ihm keinen Sinn, er spielt sogut wie gar nicht und wenn dann nur 1-2 Minuten und dann hat er schon kein Bock mehr.
Das hat aber nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Demnächst steht ein. Umzug bei uns an, vielleicht bringt die neue Umgebung ja was.
De dritte Möglichkeit war eine Spritze gegen Schmerzen die in den Rücken verabreicht wird. Das haben sie bei einer Katze mal getestet und dort war für 1 Jahr Ruhe.
Das wäre dann der nächste Schritt.

Mal schauen.
 

noemi.a

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komische Attacken nach Blasenentzündung

hallo liebe Community!


Auch mein Kater Phill (m. 9.J) hat seit ein paar Monaten mit diesen Symptomen zu kämpfen. Alles begann mit Blasensand den wir dank Futterumstellung wegbekommen haben. Er bekommt nur noch Nassfutter und das mit Wasser vermischt. Um den Grieß wegzubekommen hab ich einiges ausprobiert (chinesische Kräuter, Hausmedizin,..) was jetzt schlussendlich ausschlaggebend war weiß ich nicht zu 100% aber ich denke, es war einfach Zeit und viel Flüssigkeit. Seit dem Blasengrieß hat er dieses komische Zucken, Beißen der Füße und Herumspringen. Ich dachte es hätte was mit der Blase zu tun aber er leckt sich schon lange nicht mehr "da unten" und pinkeln kann er auch problemlos. Ich dachte zu Beginn auch es sei eine Allergie. Er hat immer Grau Futter bekommen, das mir auch von jedem empfohlen wurde. Plötzlich wollte er sein geliebtes Graufutter nicht mehr, ich habe auch bemerkt, dass nach dem Essen diese Attacken am schlimmsten waren. Vor allem am Abend. Jetzt habe ich eine neue Marke ausprobiert und die ersten Tage schien es auch so als würde es besser werden aber heute Morgen gingen die Attacken wieder los. Er ist bei diesen "Attacken" aber bei Bewusstsein und auch ablenkbar.
Langsam bin ich wirklich Ratlos weil er manchmal auch aggressiv uns Menschen gegenüber wird aus heiteren Himmel was früher nie der Fall war. Seinen Bauch darf man auch nicht mehr streicheln ohne gleich gebissen zu werden. Hab den TA auch auf das "rolling skin syndrom" angesprochen aber sie hat nicht wirklich reagiert. Ob es eine psychische Erkrankung ist die durch die langen Schmerzen der Blasenentzündung ausgelöst wurde konnte mir auch niemand sagen noch dazu würde das nicht erklären warum er plötzlich sein Futter verweigert.
Ich habe mittlerweile schon das Gefühl kein TA kann mir helfen.

Ich weiß, dass hier schon genügend Fälle beschrieben wurden, jedoch keine mit einer Blasenentzündung darum dachte ich, ich versuche mal mein Glück da ich schon sehr am Verzweifeln bin.

liebe Grüße,
Noemi und Phill
 
Mohrle

Mohrle

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Bayern ,ganz weit im Süden
Hallo Noemi
Vielleicht kannst du einen Neuen eigenen Thread aufmachen ,
Schreib oben einen neuen Titel hin und bitte die Moderatoren um Neueinstellung

Blasegries ist eigentlich nicht außergewöhnlich .aber soweit ich informiert
bin muß das Futter da auf etwas ganz Spezielles umgestellt werden .

Ich selber kenne mich nicht wirklich aus aber hier gibt’s sicher Spezialisten
 

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