Kater hat in 3 Tagen 4 mal gekotzt

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Risen

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Hallo erstmal!

Unser Kater Leopold, ca. 8 Jahre, hat in den letzten 3-4 Tagen 4 mal gekotzt.
Das ist definitiv nicht normal und wir sind uns nicht sicher was es damit auf sich
hat. Da ich bis Donnerstag durchgehend Uni habe und die Tierärzte ja leider immer nur sehr kurz offen haben, komme ich bis Freitag nicht dazu, zum Tierarzt zu fahren.

Verhaltensmäßg ist mir auf jeden Fall aufgefallen, dass er in letzter Zeit zwar öfter mal nach Futter fragt, es aber dann nicht essen will wenn ich ihm es gebe. Ansonsten ernährt er sich eigentlich normal.

Das Erbrochene war laut Aussagen meiner Eltern relativ flüssig.

Ich habe keine Ahnung was ihm fehlen könnte.
Hat hier irgendjemand Erfahrung mit sowas oder kann mir irgendwie weiterhelfen?

Vielen Dank im Vorraus.
 
Zuletzt bearbeitet:
07.11.2017
#1

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Guest

Ich kann dir den Ratgeber von Gerd empfehlen. Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem.
romulus

romulus

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Hallo und herzlich willkommen!
Hat er denn sonst irgendwelche Auffälligkeiten, z.B. viel trinken oder viel rumliegen, weißt Du, ob sein output unauffällig ist oder ist er Freigänger, wo man das nicht beobachten kann?
 
cats2love

cats2love

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Hallo,

Habt ihr beim Futter aufgrund des Erbrechens auf Schonkost umgestellt?
 

zouzounaki

Guest
Hat hier irgendjemand Erfahrung mit sowas oder kann mir irgendwie weiterhelfen?
Hallo,
die Erfahrung anderer wird nur bedingt bis gar nicht helfen, denn dann weißt Du ja immer noch nicht, was Deinem Kater fehlt und wieso er so oft erbricht.

Katzen erbrechen bekanntlich öfter mal, nur Haarballen (mit Speichel) oder nach zu hastigem Fressen, aber das erkennt man dann auch schnell: Riecht wir normales Futter, war noch nicht verdaut und wenn man nicht aufpasst, will sie es gleich wieder essen :kotz:

Neben dem "normalen" Erbrechen gibt es Ursachen für Erbrechen, das auf eine Krankheit hindeutet z.B.
-Wurmbefall
-Vergiftung (dann dürfte sich der Allgemeinzustand allerdings schnell verschlechtern)
-Schwere Infektion
-Stoffwechselstörungen
-Nierenleiden
-Gehirnkrankheiten oder –Verletzungen
-u.a.

Fieber können die wenigstens normalen Katzenbesitzer (also keine, sie selbst Tiere hochpäppeln oder so) messen, denn wenn man nicht sachkundig ist, verletzt man das Tier schnell. Also wird man kaum wissen, ob er erhöhte Temperatur oder Fieber hat.

Isst er, trinkt er, ist er sonst so munter wie immer? Wenn das auch nicht der Fall ist und das Erbrechen weiter geht, könnten vielleicht einer Deine Eltern mit ihm zum TA?
Und hat der TA nicht wenigstens einen Tag späte Termine oder lange auf?

Ansonsten - wenn das schlimmer wird und der Kater gar krank wirkt- kann ich nur die Erfahrung beisteuern, wie ich handeln würde, wenn ich erst abends zum TA könnte: Die Tierklinik aufsuchen. :girl_witch:
 

Risen

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Hallo!

Erstmal kleines Update: er hat gestern wieder gekotzt.
Wir haben beschlossen ihn deswegen erstmal den Tag über nicht zu füttern.

Er ist Freigänger deswegen können wir das schwer beobachten. Die einzige Verhaltensauffälligkeit ist dass er im Laufe der letzten Woche oft nach Nahrung gefragt hat, sie dann aber nicht essen wollte wenn man sie ihm vorgesetzt hat, obwohl das Nahrung war die er sonst immer gegessen hat.

Zum Futter: Leider will er was feucht/Dosenfutter angeht, nur Dinge mit Gelee essen. Er will sich z.B. nicht auf Soße einlassen. Ich weiß nicht wer ihm das angewöhnt hat aber er will nur mit Gelee essen und das schon seit Jahren.

Ansonsten hat er viel Freigang, aber ich habe entschieden ihn jetzt zuhause zu lassen, obwohl er gerade die ganze Zeit am miauen ist, um zu sehen ob er wieder erbrechen muss. Also wir wollen sehen ob der eine Tag der Futter Abstellung was bringt. Ansonsten fahre ich heute mit ihm zum Tierarzt.
 
Katzenfreundlich

Katzenfreundlich

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Hallo,

es sieht danach aus, dass es jetzt notwendig wird, mit ihm zum TA zu gehen, da ohne Diagnostik v. Fachmann - es bei Raterei bleibt.

Ein großes Blutbild, incl. Nierenwerten, SDMA, SD-Wert (da er 8 J. , = nun aussagekräftig u. sinnvoll). Ein spezieller fPLTM-Test u. fPLI, alle anderen Bauchspeicheldrüsen,- Leberwerte sind im gr. Profil meist dabei: http://www.idexx.de/pdf/de_de/smallanimal/education/client-education/launch_brochure_specfpl_de.pdf. Als weiteres in Ergänzung: Darmproflil mit B 12, Folsäure. Sind diese Werte niedrig, lässt es u.a. Rückschlüsse auf die Fkt. des gesamten Darms, v.a. Dünndarm zu - (dort sitzt u.a. der Corona-Virus u. es werden die Nährstoffe aufgeschlüsselt). Der TA wird ggf. auch die Infektionstiter (FiP, FiV, FelV) prüfen, um zu falls vorhandenen, früheren Titern sehen zu können, ob etwas gestiegen, bzw. generell hinzugekommen ist. Das gr. Profil bei Katze ist incl. der Immunglobuline, welche Hinweise auf allergische, entzündliche, u.a. Reaktionen geben.

Dem Katerle ist schlecht, was auf Bauchspeicheldrüse, Niere vordergründig hinweist. Es sich jd. auch um eine Magenschleimhautentzündung handeln kann. Hier kommt der wichtige Tastbefund v. TA hinzu, welcher u.a. von Kopf bis Fuss die Lymphe als erstes abtastet. Sind im Magen-Darm-Bereich verdickte Lymphe, kommen weitere Blutparameter hinzu. Des weiteren sollte schnell eine mögliche Vergiftung ausgeschlossen werden, da es sich um einen Frei-Gänger handelt.

Sollte sich entweder beim Urinschnelltest u. später beim Nierenprofil etwas herausstellen, wird steriler Urin entnommen, um den die Diagnose Niere sichernden UPC-Wert zu bekommen. https://www.synlab.de/fileadmin/fachinformationen/fi_vet/sv-aktuell_Proteinurie_web.pdf

Alles Gute u. Gute Besserung.::wgelb
 
mortikater

mortikater

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Großes Blutbild und Ultraschall würde ich auch bei so einer Problematik machen.

Die Ursachen können so verschieden sein, Nieren, Leber, Bauchspeicheldrüse, Gastritis etc.

Einmaliges Erbrechen lasse ich hier so durchgehen, das passiert schon mal, aber wenn es sich über mehrere Tage erstreckt, ist ein TA- Besuch fällig.
 

waldi

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meine Leila hat das auch ab und zu mal, aus heiterem Himmel, wenn es ihr die ganze Zeit gut ging, fängt sie an zu brechen und es geht ihr dann auch sichtlich schlecht.
Ich habe deswg. immer Hühnerbrühe in Pulverform zuhause. Das bekommt sie dann erstmal. Bis jetzt ist das Erbrechen dadurch auch immer weggegangen. Sollte es dann nicht weggehen, würde ich zum TA gehen. Aber das zeigt mir, daß es oft nur eine Magenverstimmung ist und wenn der Magen mal gereizt ist, dauert das bis er wieder in Ordnung ist. Die Fleischbrühe (ich denke mal die Salze darin) tun dem Magen gut.

Ich hatte das letztens erst wieder bei Leila über die Feiertage. Sie hat erst das Futter erbrochen und dann oft nur noch weißen Schaum. Mit einmal Fleischbrühe geben war die SAche erledigt.

Lg
Waldi
 
Minibocki

Minibocki

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Ohje dem Kater knurrt der Magen, er ruft nach Futter, kriegt es und wendet sich dann (vermutlich weil ihm übel ist/wird) ab. Das tut mir in der Seele weh.

Amanda hatte auch ihr Futter verweigert und nur ein wenig gegessen. Irgendwann hat sie dann wohl nicht einmal mehr Hunger gehabt. Das hat sie in kürzester Zeit 500 Gramm gekostet. Das ging so rasant schnell, gerade waren wir noch beim Tierarzt und keine Woche später kratzte sie am Untergewicht. Bei ihrem Ultraleichtgewicht war das lebensbedrohlich und sie hat 5 Tage Infusionen intravenös gekriegt. Dazu habe ich sie noch zwangsernährt. Ich bin davon überzeugt, dass sie mir sonst verhungert wäre, essen ist für sie zwar notwendig aber sie hat auch kein Problem zu hungern.

Ich weiß ja nicht welches Ausgangsgewicht dein Kater hat, aber wo er schon nicht selbst essen mag ihn dann auch noch bewusst "hungern" zu lassen finde ich nicht gut. Heute wäre der richtige Tag für den Tierarzt gewesen denn morgen ist Sonntag. Soll er da auch noch hungern? :-(

Wenn Tiere nicht mehr essen wollen ist das (wenn es länger anhält) immer ein Warnzeichen. Glaub mir ein Tier aus einer tiefen Krise wieder rauszuholen kostet extrem viele Nerven. Ich hab das gerade erlebt und bin heilfroh, dass Amanda noch lebt.
 

Säbelzahn

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Da kann ich Minibocki nur beipflichten.

Katzen Futter vorzuenthalten ("aussetzen") halte ich für eine extrem schlechte Idee und hoffe, dass das nicht allzu viele Nachahmer findet.

Auf die Schnelle mal zwei Links, die dir verdeutlichen sollen, dass Futter wichtig ist, und vereinfacht ausgedrückt: egal welches, Hauptsache es wird gefressen!

http://www.hundekatzenvital.de/Katzen/WarumeineKatzenichthungerndarf/tabid/486/Default.aspx
http://www.t-online.de/leben/famili...hrung-bei-kranken-katzen-manchmal-noetig.html

Meine Erfahrung: Mein letztes Jahr verstorbenes Katerli hat sich zeitlebens regelmäßig übergeben. Einige Wochen vor seinem Tod waren es dann plötzlich tägliche Kotzattacken. Mir war leider auch erst zu spät aufgefallen, bzw. hatte ich es falsch eingeordnet, dass er da schon einiges an Gewicht verloren hatte. Beim TA wurde dann ein großes Blutbild gemacht. Darin war der Ernst der Lage deutlich sichtbar. Am Ende erwies sich die Bauchspeicheldrüse als Übeltäterin. In dem Zusammenhang wurde ich auf die o.g. Problematik aufmerksam gemacht.

Meine Empfehlung: Katerli wiegen und ab zum TA oder zur Tierklinik!

Aber da wolltest du ja auch hingehen. Was hat dein Besuch dort ergeben?
 

zouzounaki

Guest
Da kann ich Minibocki nur beipflichten.
Katzen Futter vorzuenthalten ("aussetzen") halte ich für eine extrem schlechte Idee und hoffe, dass das nicht allzu viele Nachahmer findet.
Schließe mich an. Das kann man machen, wenn er einmal gekotzt hat und es offensichtlich nicht das übliche "Überfressen" ist.

Das sollte man sicher nicht machen, nachdem das Tier sich mehrfach übergeben hat und dazwischen kaum was zu sich genommen hat oder man es nicht so genau weiß.

Zum Tierarzt
::?

und noch was:
Zum Futter: Leider will er was feucht/Dosenfutter angeht, nur Dinge mit Gelee essen. Er will sich z.B. nicht auf Soße einlassen. Ich weiß nicht wer ihm das angewöhnt hat aber er will nur mit Gelee essen und das schon seit Jahren.
ja, und? dann bekommt er eben alle möglichen Geleesorten. Wieso soll er Sauce essen?
 
mortikater

mortikater

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Ich denke, es hat auch niemand vorgeschlagen, die Katze über mehrere Tage hungern zu lassen. Ich jedenfalls habe Waldis Erfahrung so verstanden, dass sie die Hühnerbrühe statt nächste Mahlzeit kredenzt und bei längerer Dauer zum Tierarzt geht. Sagte sie ja auch.

Bei meinem Kimi, der ja auch eine chronische IBD/Pankreatitis hat, wird bei leichterer Übelkeit gerne gekochter Schinken akzeptiert, gefressen und vertragen. Vielleicht hat das auch mit dem Salzgehalt zu tun, keine Ahnung.

Beim Umgang mit einer chronisch kranken Katze hat wohl jede so ihre Hilfsmittelchen, die sich bewährt haben. Aber erst muss mal eine Diagnose her.
 

waldi

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Ich denke, es hat auch niemand vorgeschlagen, die Katze über mehrere Tage hungern zu lassen.
so ist es, es wurde nur nach 1 Tag nach ERbrechen das so gehandhabt, die TÄ schlagen bei einer Magenschleimhautentzündung das gleiche vor.
Hier wurde wieder mal was reininterpretiert, was nicht gesagt wurde.

Ich jedenfalls habe Waldis Erfahrung so verstanden, dass sie die Hühnerbrühe statt nächste Mahlzeit kredenzt und bei längerer Dauer zum Tierarzt geht. Sagte sie ja auch.
Danke daß Du das klar gestellt hast, selbstverständlich würde ich wenn die Brühe nicht am ersten Tag was bringt, zum TA gehen. Wie Du schreibst hatte ich ja auch gesagt:roll:
Es ist auch eine Zumutung für die Katze wenn ihr kotzübel ist sie dann noch zum TA zu schleppen, wenn es auch mit einfachen Mitteln weggeht. Und ich sage es gleich dazu, nicht daß wieder jemand meint, ich behaupte hier ich gehe nicht zum TA weil es der Katze schlecht ist: Nur wenn es umgehbar ist selbstverständlich! Nicht grundsätzlich


LG
Waldi
 
Zuletzt bearbeitet:

zouzounaki

Guest
so ist es, es wurde nur nach 1 Tag nach ERbrechen das so gehandhabt, die TÄ schlagen bei einer Magenschleimhautentzündung das gleiche vor.
Hier wurde wieder mal was reininterpretiert, was nicht gesagt wurde.
:flagge: aber nein! ich zumindest hab das eher auf den Eingangsbeitrag und den nachfolgenden bezogen: Der Kater übergibt sich mehrfach, man weiß noch nicht, was es ist, weil es noch keine Diagnose gibt und dann ohne Vorstellung beim TA erstmal hungern, halte ich für weniger geeignet.

Wenn Du weißt, was Deine hat und dass sie ab und an so reagiert, ist das eine ganz andere Sache.

Es ist auch eine Zumutung für die Katze wenn ihr kotzübel ist sie dann noch zum TA zu schleppen, wenn es auch mit einfachen Mitteln weggeht. Und ich sage es gleich dazu, nicht daß wieder jemand meint, ich behaupte hier ich gehe nicht zum TA weil es der Katze schlecht ist: Nur wenn es umgehbar ist selbstverständlich! Nicht grundsätzlich
aber ja, ich finde zwischen gute medizinische Versorgung und der Katze dem Stress aussetzen, weil man zu viel Angst hat, muss man trennen (lernen).
Abwägen: Was mute ich dem Katzentier (noch) zu.

Ich hab auch schon mal beim TA einfach angerufen und nach Schilderung den Rat bekommen, besser zu kommen oder auch mal bis zum nächsten Tag zu warten und siehe da, dann war es wieder gut.
 

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