Kater 8 Monate:Epilepsie nach Beinbruch-Oder ist es nur der Schmerz?

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HAWK

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Hallo,
ich wende mich wie viele, die nicht mehr weiter wissen, jetzt mit der Bitte um Hilfe an alle Leute, die mir vielleicht helfen können.

Mein kleiner Kater HAWK, ein außergewöhnlich lieber und verschmuster, aber ebenso abenteurlustiger Kater, hat in seinem kurzen Leben schon viel durchgemacht.

Am 15.09.07 ist passiert, was sich wohl kein Katzenhalter wünscht und auch schwer vorstellbar ist. Mein Kater ist mir in den Motorraum geklettert und da ich natürlich nichts davon wusste, bin ich ganz normal losgefahren, als nach einem Kilometer Fahrt und bei 60 Kmh mein Kater mit einem großen schlag aus der Motorhaube fiel. Ich habe Ihn dann im Rückspiel auf der Straße liegen sehen und bin sofort mit ihm in die Tierklinik gefahren. Das erstaunliche war nur, das er außer ein paar Schürfwunden keine Verletzungen hatte.

Am 15.11.07 kam dann der 2. Schlag, der kleine kam mit letzter kraft nach Hause gehingt und hatte den linken Oberschenkel gebrochen. Er wurde dann operiert und der Knochen mit 2 Nägeln( Implantaten) stabilisiert.

Eine Woche hat er dann fast nichts gefressen und nachdem ich eher eine Verschlechterung des Beins als eine Verbesserung sah, bin ich nochmal zum Artzt, der dann die Fäden gezogen hat und noch einmal Blut auf entzündungen untersucht hat. Danach( einer weitern Nacht für den kleinen beim Artzt)ging es Ihm um 100% besser.

Zumindest für 4 Tage. Dann begann er vorerst nachts laut zu
schreien. Wie vor Schmerzen. Jedes mal bin ich aufgeschreckt, schnell rüber , aber da war er dann wieder ganz lieb und ganz normal. In der Nacht vom 30.11. auf den 1.12. hatte er sich dann mal mit ins Schlafzimmer geschlichen und zu nächst auf meinem Nachtschrank geschlafen, als ich plötzlich von einem Geschrei aufwachte. Er lag dann auf dem Boden, hat sich hin und her gerollt, das gebrochene Bein angewinkelt. Er hatte sich dann noch in der Schnur der Nachtischlampe verfangen und hat vor Angst gepinkelt. Ich dachte auch hier, dass es vom Schmerz kommt.

Samstag Nachmittags um 4 Uhr, nachdem ich ihn so ein halbes stündchen rumgetragen hatte und Ihn absetzten wolle, passierte dann noch einmal das gleiche. Er fiel auf den Boden, drehte sich wie wild. Dabei schreit und pinkelt er, hat das gebrochene Bein angezogen. Ich war wie gelämt, aber meine Mutter wollte Ihm helfen und hat Ihn angefasst. Da hat er sich in Ihrer Hand verbissen und erst losgelassen, als wir Ihn ganz fest im Nacken gepackt haben. 2 Minuten später nachdem er zunächst panikartik die Flucht ergriffen hat, kam er wieder als wäre nichts gewesen. Wollte direkt wieder schmusen. Im laufe des Tages und in der folgenden Nacht hat sich das Spektakel in immer kürzer werdenden Intervallen wiederholt. zuletzt alle 5 bis 10 Minuten.

Ich dachte immer noch es käme vom Bein; weil es immer so aussah, als ob es einhaken würde.

Am nächsten Tag beim Tierarzt, haben Sie Ihm unter Nakose ein Implantat entfernt, weil sie meinten es wäre etwas verrutscht und es könnte sein das es sich im Gewebe verhakt hätte.

Von der Nakose war er abends benebelt und hatte auch bis den nächsten Tag um 15 Uhr keine Anzeichen mehr von Schmerz oder Anfällen.

Dann, wir lagen gerade dösend auf dem Sofa, er etwa einen Meter von mir entfernt, spingt er auf, faucht und knurrt und er war gar nicht ansprechbar, hatte riesen Pupillen. Diesmal war nichts mit dem Bein.

Ich war dann zwischenzeitig einkaufen und als ich wieder kam (er war in seinem Zimmer ca. 3x 3meter und die Tür öffnete war da Blut. Er hatte wohl aus der naht geblutet. Danach häuften sich die Anfälle den Abend wieder. Sie sahen wieder aus wie oben beschrieben. Jedoch war es diesmal ganz extrem, dass er danach immer meine nähe suchte, immer getragen werden wollte, sich regelrecht an mich klammerte und in der Zeit, auf dem Arm auch keine Anfälle hatte. Aber glaubt mir länger als 3 Std. kann man eine Katze nicht tragen ohne schwere Arme zu bekommen.
Ich habe dann um 2 Uhr Nachts wieder in der Tierklinik angerufen und gefragt, was ich tun könnte. Die Ärtztin meinte ich solle Ihn in einen Katzenkorb tun,wenn er sich nicht bewegen könnte würde es aufhören, wenn dann immer noch nicht, dann müssten wir noch kommen. Nach ungefähr 10 Min. hatte er in dem Korb auch einen Anfall. Ich wurde dann mir Kater auf dem Arm nachts um 3 in die Klinik gefahren. Als ich Ihn dort runter ließ und er laufen sollte, knackte das gebrochene Bein. Sie wollten Ihm dann Schmerzmittel geben. In der Nacht muss er wohl noch einen Anfall gehabt haben. Er ist jetzt seid Dienstag (04.12.07) Nacht in der Klinik. Er hatte jetzt wohl keine Anfälle mehr und mit dem Bein soll alles in Ordnung sein.
Der Tierarzt will ihn jetzt noch 3 Tage beobachten.

Was haltet Ihr davon???? Sind das epileptische Anfälle oder ist es wegen dem Bein, oder liegt es gar an zu Hause, wenn er es in der Klinik nicht hat?

Wieso kommt das auf einmal und warum hat er es nicht wenn ich ihn trage???

Bitte helft mir? Es bricht mir das Herz das alles mit zu erleben, ich will Ihn nicht so leiden sehen. Es ist so schrecklich!!!!
Der Tierarzt hat schon mit einschläfern gedroht falls es nicht besser wird und so einen tollen Kater bekomme ich nie wieder!!!!

Ich habe extra alles geschildert was passiert ist, weil ich auch angst hab das er sich vielleicht beidem Autounfall den Kopf verletzt hat und damit man sich ein gutes Bild von seinem Zustand machen kann.
 

Martina1971

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Da wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen
Hallo Hawk, trotz des traurigen Anlasses: erst mal herzlich willkommen hier im Forum!

Wirklich helfen kann ich Dir nicht, weil ich in der Epilepsie-Geschichte auch noch "neu" bin.

Wie Du die Anfälle schilderst, klingt es ähnlich wie bei Grobi, vor allem mit dem unkontrollierten Pieseln während eines Anfalles. Aber die Häufigkeit der Anfälle in der "Kombination" mit dem verletzten Bein finde ich auch schon erschrecken.

Hier melden sich aber bestimmt noch die Foris, die von der Sache Ahnung haben.

Mir bleibt nur, Euch alles Gute zu wünschen und feste die Daumen zu drücken, dass Deinem Katerchen geholfen werden kann.

Halt die Ohren steif!
 

HAWK

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Danke,

Ich hab auch eure Geschichte gelesen und ich weiß wie schrecklich du duch dabei fühlen musst. Es ist so schrecklich hilflos zu sein, wenn der kleine einen doch braucht.
 

romulus

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Ich verstehe nicht, wie der TA mit einschläfern "drohen" kann, wenn offensichtlich noch nicht mal die Ursache für die Anfälle fest steht!
So wie Du das schilderst, klingt das nach Epilepsie, und die kann man bei Katzen gut behandeln. Wir haben hier einige Foris mit Epilepsie-Katzen, die werden Dir sicher etwas dazu erzählen.
Aber das ist niemals ein Grund zum einschläfern - Menno :evil:
 

Akira

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Liebe HAWK

Eure Geschichte berührt mich sehr!

Ich habe zum Glück keine Erfahrung mit Epilepsie, möchte Dir und Deinem tollen Kater doch alles Gute wünschen, dass bald eine richtige Diagnose gestellt werden kann und er erfolgreich behandelt werden kann.

Alles Gute, ich drücke euch die Daumen, dass alles wieder gut wird !!!!

Lieber Gruss
Akira
 

HAWK

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Ich hoffe auch, dass alles wieder gut wird. Ich muss gestehen, ich habe sogar etwas angst vor der Situation, dass wenn sie gar nichts finden und sagen alles ist in Ordnung und ich hol ihn nach Hause und dann alles wieder mit zu erleben, das halte ich nicht durch!

Ich habe in einem gelesen, dass ggf. auch die Nakose zu anfällen beitragen kann, stimmt das?
 
birgitdoll

birgitdoll

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Kerpen
Hallo
ich hab mal Andrea eine PN geschickt.
Wenn einer dazu was weiß, und Dir Tipps geben kann, dann sie.
Vielleicht schaut sie heute noch hier rein
LG
 

HAWK

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Danke!

Ich habe noch so viele Fragen!
Wenn es Epilepsie ist, darf er wahrscheinlich nicht mehr raus, oder ? Er ist nämlich jetzt schon tot unglücklich das sein Kumpel Tiger, ( der Nachbarskater) mit dem er auch schon mal sein Bett teilt, draußen sein darf und er nicht.

Falls es so ist müsste ich mir denke ich eine 2-te Katze holen, da er immer Anschluss sucht. (ich weiß, auch das ist ungewöhnlich für einen Kater)

Nur geht das dann noch, oder könnte er die andere Katze dann verletzen oder würde er dadurch so gestresst, dass sie Anfälle schlimmer werden könnten?

Ich weiß es ist viel zu früh darüber nachzudenken, aber ich plane jetzt lieber die Zukunft statt zu überlegen, was ist wenn man nichts mehr tun kann...
 

Merlin03

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Hallo und erstmal Willkommen hier im Forum! ::w

Was Du beschreibst klingt tatsächlich sehr nach epileptischen Anfällen. Kannst Du die Anfälle vielleicht noch etwas näher beschreiben? Z.B wie lange sie dauern? Das er danach sehr verschmust ist und Deine Nähe sucht, wäre auch ein typisches Zeichen.
Nun können epileptische Anfälle auch verschiedene organische Ursachen haben und vielleicht hängt es auch irgendwie noch mit seiner Verletzung des Beins zusammen. Nach einem Unfall ist natürlich auch (wie Du ja selber schon geschrieben hast) eine Kopfverletzung nicht ausgeschlossen. Da die Anfälle relativ kurz nach seinem Unfall aufgetreten sind, würde ich ganz stark einen Zusammenhang vermuten. Es wäre also wichtig, dass sie ihn richtig durchchecken und auch ein großes Blutbild machen.
Sollte sich wirklich herausstellen das es primäre Epilepsie (ohne andere Ursachen) ist, müsst ihr ihn natürlich trotzdem nicht einschläfern. Epi bei katzen ist in der Regel sehr gut behandelbar und unsre Miez lebt nun schon seit über 2 Jahren damit. Bis auf den einen oder anderen Anfall im Abstand von 1-3 Monaten ist sie völlig normal! :-)
Das sie in der Klinik gleich mit Einschläfern kommen find ich auch sehr merkwürdig und absolut unberechtigt!

Viel Glück Euch allen und berichte wies mit dem Kleinen weiter geht!
Steffi
 

HAWK

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Kreis Siegen Wittgenstein
Also, die Anfälle sind sehr kurz.Manchmal nur ein paar Sekunden. Der längste war bestimmt auch nicht länger als eine Minute. Ich kann das schlecht einschätzen da einem die Zeit dann wie eine Ewigkeit vorkommt.

Wie gesagt. Z.B habe ich Ihm ein leckerchen gegeben. Er stand zunächst ganz normal vor mir, als er sich dann setzen wollte, fing er laut an zu schreien. Dieser schrei...kein maunzen oder fauchen. Ehener ein langezogenes, böses ,Panikartikes Schreien, wie wenn Katzen kämfen. Er bricht dann quasi zusamen, mit dem Kaputten bein oben. Bewegt sich ganz viel,dass Bein dann meist angezogen. Er kämpft quasi in alle Richtungen. Sobald er es schafft rennt er los. Er tickt völlig aus hat ZB.dabei auch schon in die Stahl Hantel meines Freundes gebissen. Während des Anfalls Uriniert er meist ein paar Tropfen manchmal mehr, wenn er danach aufsteht und sich woanders hin begibt, hinterlässt er dort auch häufig ein bisschen Durchfall. Manchmal hat er danach panik und ist total außer atem. Aber meistens sofort lieb.P
 

Elmo

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Hallo,

ich finde, so wie du das schilderst, daß es sich tatsächlich sehr nach Epileptischen Anfällen anhört.
Ich würde deinen Kater einmal ganz gründlich abchecken lassen, er ist in der letzten Zeit ja sehr belastet worden (nichts fressen, mehrere Narkosen, sicherlich viel Schmerzmittel), da könnte ich mir gut vorstellen, daß die Leber oder die Niere einen Knacks abbekommen haben könnte, und das könnte Anfälle auslösen.
Alternativ, vielleicht ist er ohnehin "einfach" Epileptiker und hat sich während eines Anfälles das Bein gebrochen (mögliches Szenario: er hat einen Anfall bekommen während er auf einem Baum/einem Dach etc. sass).

Von daher, gebt doch bitte ein "grosses Katzenprofil" in Auftrag, sonst auch alles, was einem guten TA dazu einfällt (Leukose, FIV, Toxoplasmose) und lasst ihn genaustens checken. Das ist in deinem Fall besonders wichtig, weil nicht jedes Antiepileptikum benutzt werden kann wenn eine Katze Leberprobleme hat. Es ist übrigens durchaus möglich, daß durch Schmerzen solche Anfälle "getriggert" werden. Also nicht die Ursache sind, aber der Auslöser.

Einschläfern muss man eine Katze wegen einer Epi nun wirklich nicht. Davon zeugen die vielen Katzen mit Epilepsie, die hier und anderswo zusammenkommen.
Die Kombination Epilepsie und Freilauf ist tatsächlich etwas schwierig, denn es ist gefährlich, wenn eine Katze draussen Anfälle bekommt. Aber es ist oftmals unmöglich einer Katze, die in ihrem gewohnten Heim immer Freigang hatte diesen dann zu entziehen. Das kann eindeutig zu viel Stress verursachen.
Von daher muss man das ganz genau abwiegen. Ich tendiere dazu, wenn irgendwie möglich den Freigang zu streichen (oder alternativ gesicherten Freigang zu bieten), aber wenn es gar nicht möglich ist muss man eben mit den Risiken leben.

Liebe Grüße
Andrea
 

borisfrauchen

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Hallo Hawk!
Diese "Anfälle" könnte Epi-Anfälle sein. Das Rumdrehen auf der Erde habe ich bei meinem Kater auch 2x beobachten können. Das sind eher leichte Anfälle. Danach war er auch 1x sehr unruhig und ist fast 2 Stunden nur nervös durch die Wohnung getiegert. Gebissen hat er aber nie...
Die Zuckungen sind schon etwas schwerere Anfälle! Meist sind die Katzen danach sehr schlapp und ausgepowert. Rennt Hawk dann gleich zum Napf?
Mich wundert, dass Dein Kater die Anfälle mal in so kurzen Abständen hat und dann zeitweise (wenn Du ihn trägst z.B.) wieder gar nicht?
Könnte ja doch auch etwas mit den Schmerzen zu tun haben, oder?::?
Bekommt er denn jetzt in der Klinik Schmerzmittel? Das könnte ja dann das Ausbleiben der Anfälle erklären. Oder haben sie ihm dort schon Medikamente gegen die Anfälle gegeben?
Du solltest ihn in der Klinik aber auf jeden Fall noch durchchecken (großes Blutbild) lassen! Ich weiß nicht, wie Du Dich jetzt so fühlst mit dem Katerchen in der Tierklinik, aber bei mir war es so, dass ich ihn zwar gern wieder bei mir gehabt hätte und mir Sorgen gemacht habe um ihn so ganz allein, aber es hat doch das Gefühl der Erleichterung überwogen, da sie den Kleinen dort einfach schnell behandeln können und er in guten Händen ist... Mag auch an dem Arzt (Neurologe) gelegen haben.
Ich würde ihn vielleicht noch etwas dort lassen... Wenigstens zum Durchchecken...
Ich wünsche Dir und Hawk, dass es bald wieder besser wird!
 

HAWK

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Hallo,
also ich habe heute Morgen nochmal fast eine halbe Std. mit der Klinik telefoniert und alle möglichen Fragen gestellt.

Also in der Klinik hatte er nur einen Anfall in der Nacht kurz nachdem ich ihn da gelassen haben. Dann haben sie Ihm Schmerzmittel gegeben. Die Ärtzin , die die Nachtschicht hatte, meinet Sie hätte es als Schmerzanfall gesehen. Mein behandelnder Arzt sagte, dass er ja nicht dabei war und ihn auf jeden fall noch über das Wochenende dort behalten will um Ihn zu beobachten.

Da er dort keine Anfälle hat, hoffe ich das es der Schmerz ist. Fühl mich aber auch doof, dass er die Anfälle zu hause hat.

Viel fressen will er nicht nach den Anfällen.

Er hat wohl heute Nacht auch einen Bandwurm ausgeschieden. Dabei habe ich letzten Monat erst eine Wurmkur mit ihm gemacht, aber der keine Jäger bringt mir, wenn er draußen ist auch ständig Mäuse. Hiervon kommen die Anfälle aber wohl nicht.

Ich habe nach dem Blutbild gefragt es sollte wohl 200 Euro kosten und der Artzt meinte, er wüsste nicht ob sich das für uns lohnt.

Weil man da nur nach dem Ausschlussprinzip vorgehen könnte.

Medikamente bekommt er zur Zeit keine...???
 

Merlin03

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Hallo,

also meiner Meinung nach kostet ein großes Katzenprofil nicht mehr als 50-60 Euro. Du kannst ja mal nachfragen was da für 200 Euro alles enthalten sein soll, aber das kommt mir doch deutlich zu teuer vor.
Ich würde ein Blutbild auf jeden Fall machen lassen. Vielleicht bringt Euch das noch ein wenig Klarheit in die ganze Sache.
 

Katie O'Hara

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Liebe Hawk,

vielleicht kann ich Euch ein wenig helfen.

Ich habe selbst Epilepsie. (Bekam sie erst dieses Jahr als Spätfolge von Auto- und Reitunfällen). Deshalb bin ich sicher, daß Dein Kater, nach Deiner Beschreibung, es auch hat.

Epilepsie kann durch Schädel-Hirn-Traumata ausgelöst werden, die Anfälle entstehen dann u. a. durch Streß in jedweder Form (Angst, Schmerz, Zeitdruck, Trauer, Schlafmangel usw....) Auch alle Medikamente, die auf das ZNS wirken, u. a. Antihistaminika, diverse Beruhigungsmittel (Sedativa) usw., können Anfälle auslösen.

Dein Kater ist durch den Unfall im September (Motorraum) geschockt und sicherlich hat er einiges an inneren Erschütterungen erlitten.

Das Heimhinken mit gebrochenem Oberschenkel läßt auf einen Autounfall schließen. Bei einem Zusammenstoß mit Kfz haben die Kleinen i. d. R. auch mindestens eine Gehirnerschütterung, weil sie ja am ganzen Körper, also auch Kopf, getroffen werden.

Jede Narkose wirkt auf das ZNS (Zentrale Nervensystem) und kann zur Epilepsie beitragen bzw. Anfälle auslösen.

Ich würde Dich dringend bitten, eine zweite Meinung einzuholen bzw. den TA von einer möglichen Epilepsie zu überzeugen und den armen Kater dahingehend behandeln zu lassen.

Wenn er mit Medikamenten gut eingestellt ist, darf er auch in kurzen Reprisen wieder raus. Nur bitte nicht in Dunkelheit, da die Anfälle auch durch plötzliches Blenden (starker plötzlicher Lichteinfall ins Auge) ausgelöst werden können.
Bitte auch nicht mehr mit Blitzlicht fotografieren!!

Wenn Du weitergehende Fragen hast, kannst Du mich gerne kontaktieren.

Dir und Deinem Katerchen wünsche ich alles alles Gute, eine baldige Besserung seines Beinchens und der Anfälle sowie in erster Linie Schmerzfreiheit.

Bitte lasse ihn nicht unnötig leiden; die TÄ sollen ihm lieber etwas gegen die Schmerzen geben, bitte.

OHNE Medikamente in der TK: was macht er da noch????
 

Elmo

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Hallo,
Ich habe nach dem Blutbild gefragt es sollte wohl 200 Euro kosten und der Artzt meinte, er wüsste nicht ob sich das für uns lohnt.
Weil man da nur nach dem Ausschlussprinzip vorgehen könnte.
Zum "Ausschlussprinzip" gehört es durchaus ein Blutbild zu machen.
Bitte bestehe darauf, daß es nicht in der Klinik gemacht wird, sondern in ein Labor geschickt wird (Laboklin oder Vetmed) und dass wirklich ein grosses Katzenprofil gemacht wird.

Ich habe noch niemals 200 Euro dafür bezahlt.

Liebe Grüße
Andrea
 

HAWK

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Kreis Siegen Wittgenstein
In der Klinik ist er noch, weil die jetzt beobachten wollen ob er ohne Medikamente wieder Anfälle bekommt. Werde da denke ich dann Morgen noch ein mal anrufen und fragen, was sie alles bei dem Blutbild testen würden.

Im Moment denke ich auch, wenn sich dort nicht so viel bewegt, kann das Bein auch besser heilen. Bei uns bewegt er sich wahrscheinlich einfach zuviel, selbst als ich Ihm seinen Kratzbaum genommen habe, ist er mit dem kaputten Bein auf eine Komode gesprungen. Aber ich kann sein Zimmer ja auch nicht komplett von Möbeln befreien.

Der Tierarzt hatte auch gesagt es wäre nicht notwendig ihn in eine Box zu sperren oder ähnliches.

Das Bein soll er sich wohl bei einem Sturz aus großer Höhe gebrochen haben, da er sonst keine Prellungen hatte.

Ich hoffe immer noch, dass es der Schmerz ist, und das wenn die aufhört ( alles wieder verheilt ist ) auch die Anfälle weg bleiben.
 

Katie O'Hara

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.....
Bei uns bewegt er sich wahrscheinlich einfach zuviel, selbst als ich Ihm seinen Kratzbaum genommen habe, ist er mit dem kaputten Bein auf eine Komode gesprungen. Aber ich kann sein Zimmer ja auch nicht komplett von Möbeln befreien.

Der Tierarzt hatte auch gesagt es wäre nicht notwendig ihn in eine Box zu sperren oder ähnliches.

.....
Doch, wenn er aus der Klinik kommt, wirst Du sein Zimmer tatsächlich von Möbeln befreien müssen!! Damit er nicht mehr irgendwo drauf springen kann - und das Beinchen eventuell wieder bricht!!

Wenn keine Box, dann wenigstens ein Zimmer, in dem er sich nicht wieder verletzen kann. Also ohne Möbel und Gardinen.

Oder eben doch der Käfig.

Eine Alternative sehe ich nicht.
 

borisfrauchen

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Oh je!

Hallo HAWK!
Für mich klingt es irgendwie auch eher nach Schmerz... Ich weiß nicht warum, aber irgendetwas hört sich an Deiner Schilderung nicht nach Epilepsie (primäre jedenfalls...) an... Aber es ist mehr so ein Gefühl bei mir, wenn lese, wie die Anfälle aussahen und wann sie aufgetreten sind.
Das Beißen nach den Anfällen könnte doch auch eher auf Schmerzen hinweisen. Ich habe noch nie von einer Katze ghört, die nach den Anfällen gebissen hat...::? Auch dass der Appetit ausbleibt...
Vielleicht sollte man wirklich abwarten, ob er jetzt ohne Schmerzmittel noch einen Anfall bekommt, dann wieder Schmerzmittel geben und falls er dann immernoch Anfälle hat, wüde ich unbedingt ein Blutbild machen lassen! Und falls es nichts anderes Offensichtliches im Blut gibt, auf jeden Fall gegen Epilepsie behandeln lassen.
200 Euro ist echt ein stolzer Preis! Habe ich auch noch nie bezahlt!! Aber vielleicht sind es ja wirlich "nur" die Schmerzen...
Das die Anfälle mit dem Schmerzmittel aufhörten deutet schon darauf hin und wenn sie in der Klinik auch sagen es sah eher wie ein Schmerzanfall aus... Muß ja irgendetwas dran sein!
Dein armes Katerchen... Tut mir so Leid!:cry:
 

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