Kashmir kotzt immer noch fast täglich...ich bin so traurig

  • Ersteller des Themas Gewittert
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Julchen94

Julchen94

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Gib die Ulmenrinde und die beiden anderen Mittel weiter und schau.
Der Appetit wird dadurch auch
angeregt. Alles andere würde ich mal für ein bis zwei Tage komplett aussetzen damit man sieht was denn nun funktioniert.

Ich finde das Ergebnis schon ganz gut. ::w


Ich kann Dich trösten. Meine Katzen fressen im Moment auch grottenschlecht. Es ist einfach zu heiss...
 

Gewittert

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Hallo,


Kashmir hatte leider wieder einen schlimmen Kotzrückfall :(

Er hatte ganze 3 Tage ohne Erbrechen geschafft und am Donnerstag auch super über den Tag verteilt ca. 90g gefressen. Dann ging es Donnerstag nacht um 2 wieder los...bis am Morgen um 5 hat er 6x erbrochen.

Dann wieder Ruhe bis 19uhr und dann seit gestern Abend wieder 5-6x. Dazu kommt das er wieder fast gar nichts frisst und ganz schlimm für ihn: seit gestern hat er Durchfall so flüssig wie Wasser.

Wir fahren jetzt gleich zum Tierarzt und schauen ob wir ihm mut Infusion usw. übers Wochenende noch helfen können oder ob er endlich als Notfall eingestuft wird..

ich berichte später noch mal. Bin gerade einfach nur erschöpft und fertig.
 
Julchen94

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Habe Dir eine PN geschrieben.::w
 

Gewittert

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Wir fahren jetzt in die Tierklinik. Haben heute. unseren Termin. Ich hoffe nur es geht alles gut.
 
Julchen94

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Ich drücke ganz ganz fest alle verfügbaren Daumen. ::knuddel
 
Tina2014

Tina2014

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Ich drück´auch ganz fest die Daumen!
 
ChicadelaPalma

ChicadelaPalma

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Habe gerade alles durchgelesen und hoffe jetzt mit::l
 
Flosi

Flosi

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Ich drücke auch ganz fest die Daumen für Kashmir ::knuddel
 

Gewittert

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Kashmir hat ein alimentäres Lymphom im Darm.
 
Julchen94

Julchen94

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Ach du sch....:cry:
Das darf doch nocht wahr sein.
Was sagt der Tierarzt?
 
Flosi

Flosi

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Oh nein das darf doch wohl nicht wahr sein :cry:

Das tut mir so leid ....::knuddel

Wie geht es denn jetzt weiter ?
 

Nika

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Frag doch mal hier an:


Wenn Sie mit Ihrer Katze an der Studie teilnehmen oder nähere Informationen darüber haben wollen, melden Sie sich bitte bei Privatdozentin Dr. med. vet. Birgitt Wolfesberger
Ambulanz für Onkologie, Abteilung für Interne Medizin, Department für Kleintiere und Pferde,
Veterinärmedizinische Universität Wien
Tel. 01/25077/6515 oder 01/25077/6519
E-Mail: [email protected]


Für Teilnehmer an der Studie über das alimentäre Katzenlymphom sind Operation, Chemotherapie und Bestrahlungstherapie kostenlos.
 

Gewittert

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Puuh ich weiß gar nicht was ich schreiben soll. wir können es noch gar nicht glauben. Und sin unendlich traurig.

Wir sollen uns bis heute außerdem entscheiden wie wir weiter vorgehen. Haben mit der Ärztin gedtern gesprochen und mit unserem Haustierarzt gestern Abend.

Also Kashmir hat ein Lymphom im Darm und generell sieht sein Darm im Ultraschall (hätten wir den mal früher gemacht) nicht gut aus. Ist an vielen Stellen irgendwie sehr verdickt. Ich kann das leider nicht so wie der Tierarzt wiedergeben, aber es ist schon eindeutig.

Es wurde auch mit einer Nadel Gewebe genommen und untersucht und dann stand der Befund fest.

Es ist nicht heilbar und nicht operierbar.

Wir müssen uns entscheiden zwischen Chemo intravenös oder Pille obwohl sie zum 1. rät.

Oder palliative Behandlung zuhause.

Eine Chemo könnte sein Leben um einige Monate verlängern und ihm auch Lebensqualität verschaffen laut Klinikärztin. Sie meinte sie habe gute Erfahrungen gemacht, aber letztlich kann es auch immer sein , dass die Chemo nicht anschlägt und er dann die letzten Monate ständig Stress und Tierarzt hatte + eventuelle Nebenwirkungen ( die allerdings seöten auftreten würden)

Wir sollen uns richtig entscheiden auch wie er das mitmachen würde denn es sind eine Menge Klinikbesuche nötig und er müsste teilweise lange stillhalten oder sediert werden.

Wenn die Chemo anschlägt, hat er aber eine höhere Restlebenserwartung.

Option 2 zuhause mit Unterstützung von Tierarzt und Cortision ihm noch eine richtig schöne Zeit machen, egal wie lang oder kurz diese noch ist. Und dann im richtigen Moment ihn würdevoll gehen lassen. Allerdings wäre die redtliche Lebenserwartung dann natürlich unter Umständen viel geringer..

Ihr seht also wir stehen vor einer schweren Entscheidung.

Das wichtigste für meinen Mann und mich ist jedoch, dass es Kashmir für den Rest seines Lebens gut geht, das er möglichst keine Schmerzen und noch ein zufriedenes Leben hat.

Deswegen tendieren wir im Moment zu Option 2. Palliative Pflege.

Ich wäre trotzdem sehr an eurer Meinung/ Erfahrung interessiert.

Noch ein seltsamer Befund: sein Blut wurde in der Klinik noch mal im Schnelltest auf Felv und Fiv getestet. Beides negativ obwohl er doch eigentlich Fiv hat (hatte uns vor 7 Jahren mal ein Tierarzt gesagt) jetzt wird die Probe noch mal im Labor getestet.

Ps: wäre es möglich, dass ich den Titel von meinem Thread ändern kann und das Thema verschoben wird?
 
Flosi

Flosi

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Da habt ihr wirklich eine verdammt schwere Entscheidung vor euch.

Erfahrung habe ich keine mir dieser Erkrankung.

Aus dem Bauch heraus würde ich auch die 2. Option mit der Palliativen Pflege wählen.

Man weiß halt nie wie eine Chemo abläuft und vertragen wird. Und da es auch nicht mit der Chemo heilbar ist sondern nur Zeit verschafft würde ich es nicht tun.
 
Julchen94

Julchen94

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Sag mir wohin ich ihn verschieben soll. Ich mache das dann.::w

Ich würde mich wohl auch für palliative Pflege entscheiden.
Ob alles andere dann noch Lebensqualität hat wage ich zu bezweifeln.

Ständige Tierarztbesuche und Sedierungen würde ich glaube ich nicht machen. Dann soll er einfach die Zeit mit Euch noch genießen, die ihm bleibt und in Würde irgendwann gehen können.
 

waldi

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wenn durch die Chemo die Chance bestehen würde, daß er wieder richtig gesund wird, würde ich sagen - machen. Aber das wäre sicherlich dann auch eure Entscheidung.
Aber so mit ein paar Monaten geschenkt - sehe ich keinen Sinn darin, die Katze so unter Streß zu setzen.

LG
Waldi
 
Tina2014

Tina2014

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Sch... -Diagnose:cry:. Es tut mir sehr leid :cry: ::knuddel


Gibt es die Chemo. nicht in Tablettenform? Ständige Infusionen ist natürlich Stress pur :cry:


Mein Speedy::l hatte auch ein Lymphom:cry:. Wir haben über Chemo. nachgedacht, aber da seine Blutwerte dagegen sprachen (ich glaube, er hatte zu wenig weiße Blutkörperchen ::?) haben wir es dann nicht gemacht. Er sollte Leukeran als Tabletten bekommen.


Wir haben dann nur mit Cortison behandelt und ihm so noch ca. 1 Jahr geschenkt, er wurde 15. Er hatte aber auch noch CNI ...




Ich drücke in jedem Fall weiterhin ganz fest die Daumen für Euren Schatz ::knuddel
 

Nika

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wenn durch die Chemo die Chance bestehen würde, daß er wieder richtig gesund wird, würde ich sagen - machen. Aber das wäre sicherlich dann auch eure Entscheidung.
Aber so mit ein paar Monaten geschenkt - sehe ich keinen Sinn darin, die Katze so unter Streß zu setzen.

LG
Waldi
Ich war für jeden Tag dankbar, den ich mit meinem Hund geschenkt bekam. Ich bereue keinen einzigen davon. Keiner, der meinen Hund kannte, aber von der Diagnose nichts wusste, hat geglaubt, wie schwer krank sie zu dem Zeitpunkt tatsächlich war.

Tot ist tot. Ich würde einen guten Onkologen zu Rate ziehen und mit ihm bzgl. der Nebenwirkungen sprechen. Die Chemo wird oftmals erstaunlich gut vertragen, es geht schliesslich nicht um Heilung, sondern um das Erhalten einer guten Lebensqualität. So "mit ein paar Monaten geschenkt" sind, wenn das Tier die Chemo gut verträgt, gute Monate. Wenn nicht, kann man immer noch früh genug das geliebte Lebewesen in den Himmel schicken.
 
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dobalou2000

dobalou2000

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Das ist eine schlimme Diagnose.
Ich möchte dir Mut machen, weiter für dein Katerchen da zu sein.
Einen Versuch mit Cortison wäre für mich die beste Lösung.
Ein Leben mit Chemotherapie, Klinikaufenthalte, käme für mich nicht in frage, nur um, was man nicht voraussagen kann evt mehr Lebenszeit zu gewinnen.

IM März 2017 wurde bei Lissy ein Lymphom im Oberbauch
diagnostiziert.
In Absprache mit meiner T.Ä bekam sie regelmäßig ein Cortison Depot gespritzt.
Durch ihre Pankreatitis war manchmal nicht ganz auszumachen woher ihr
Unwohlsein manchmal kam. Meine T.Ä war dabei eine gute Begleitung.
Wir hatten bis Ende Mai/Anfang Juni 2018 eine überwiegende gute Zeit.

Leider musste ich sie dann am 6.6.18 gehen lassen.

Meine Entscheidung, so wie ich sie mit Lissy gelebt habe, bereue ich nicht.
Es war für uns die richtige Entscheidung.

Ob es eine Lösung für deinen Kashmir ist musst du entscheiden,denn nur du siehst und erlebst ihn. eins steht fest: diese Krankheit ist nicht heilbar aber man kann die Zeit
mit vielLiebe,Nähe und Ruhe verbringen.

Ich wünsche dir viel Kraft , ich drücke dich ganz herzlich.::knuddel
Doro und
 
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Gewittert

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Kashmir findet es leider richtig scheiße, zum Tierarzt zu müssen. Er knurrt schon wenn er in seine Box soll. Und als er noch Kraft hatte wehrte er sich mit Krallen und Zähnen und teilweise laut kreischend gegen die Behandlung.

Deswegen und auch weil wir das Risiko nicht eingehen wollten, dass die Chemo nicht anschlägt oder doch Nebenwirkungen auftreten haben wir uns heute für eine palliative Behandlung entschieden.

Ich habe noch mal in der Klinik angerufen und die Ärzte gelöschert wie die Chemo ablaufen würde. Auch die, die man mit Tabletten durchführen würde. Und wir haben uns dann dagegen entschieden. Denn auch mit Chemo wurde uns gesagt ist es nicht heilbar, nur die Lebensdauer würde verlängert werden können. Mit Chemo wäre von einer mittleren Erwartung von 8 Monaten zu rechnen. Ohne Chemo wurde uns gesagt hat er max. 6 Monate.

Da war uns das Risiko zu hoch, das er unter der Chemo und dem Stress leidet und am Ende mit Glück 2 Monate länger hat.

Letztlich muss man sich irgendwie entscheiden auch wenn man fürchterliche Angst hat die falsche Entscheidung zu treffen.

Wir wollen das Kashmir die Zeit die er noch hat mit ganz viel Liebe und schönen Momenten und ohne Tierarztstress verbringen kann.

Danke euch noch mal für eure lieben Worte!
 

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